WM-Quali: DFB-Elf siegt in Slowenien

Von am 10. April 2018 – 17.54 Uhr 24 Kommentare

Die deutsche Frauenfußball-Nationalelf hat das WM-Qualifikationsspiel in Slowenien souverän gewonnen und somit die Tabellenführung in der Gruppe 5 vor Island verteidigt.

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Im Športni park Domžale kam die Elf von Interimstrainer Horst Hrubesch zu einem 4:0 (2:0)-Sieg.

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Führung durch Magull

Lina Magull brachte die Deutschen mit einem Abstauber in Führung (10.), ein Eigentor von Lana Golob (43.) sorgte für den Halbzeitstand.

Popp und Dallmann erfolgreich

Nach der Pause waren dann Alex Popp mit einem Drehschuss (53.) und Linda Dallmann (61.) erfolgreich.

Stimmen zum Spiel
Hrubesch erklärte nach dem Spiel: „Uns war bewusst, dass es ein ziemlich einseitiges Spiel werden wird. Wir haben ziemliches Vieles liegen lassen und Slowenien ist mit dem Ergebnis gut weggekommen. Die letzte Konsequenz im Torabschluss hat gefehlt.“

Steigerung gegenüber Tschechien-Spiel

Alex Popp meinte: „Wir haben uns viele Chancen erarbeitet, hätten aber noch mehr Tore erzielen müssen. Wir haben den Ball aber besser laufen lassen als im Spiel gegen Tschechien. Wir sind weiter oben dabei in der Gruppe, das entscheidende Spiel wird in Island stattfinden.“

Deutschland Tabellenführer, Island mit einem Spiel in der Hinterhand

Durch den Erfolg verteidigten die DFB-Frauen die Tabellenführung (15 Punkte) gegenüber Island (13 Punkte), das am Abend mit 5:0 auf den Färöer-Inseln gewann und ein Spiel weniger als die DFB-Elf bestritten hat.

Slowenien – Deutschland 0:4 (0:2)

Slowenien: Meršnik – Eržen, Golob, Rozmarič, Erman – Čonč (Kapitänin), Gadnik (46. Korošec) – Kolbl (90. Kuštrin), Rogan (61. Kralj), Ivanuša – Prašnikar

Deutschland: Schult – Huth, Doorsoun, Demann, Däbritz (46. Knaak) – Dallmann, Magull, Marozsán (Kapitänin), Maier – Schüller (46. Petermann), Popp (76. Islacker)

Tore: 0:1 Magull (10.), 0:2 Golob (43. Eigentor), 0:3 Popp (53.), 0:4 Dallmann (61.)

Gelbe Karten: Čonč, Eržen; Doorsoun

Schiedsrichterin: Sarah Garratt (England)

Besondere Vorkommnisse: Meršnik hält einen Foulelfmeter von Marozsán (90.)

Tags:

Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

24 Kommentare »

  • Wolle sagt:

    4 x Essen,4 von Ulis Girls und nur 2x VW.
    Jetzt geht die Essener Verschwörung weiter. Aber klar, Hotte kommt aus Essen.
    Der gehört bestimmt auch zu Högners Klüngel.😂

    (-24)
  • Helmut sagt:

    @Wolle

    sag das bitte nicht zu laut, sonst glaubt es am Ende noch einer!

    Was aber mir aufgefallen ist, 2x VW weniger, Passquote 2x besser.
    Ein Schelm der böses dabei denkt.

    Allerdings war der Gegner auch nur halb so gut wie Tschechien. Slowenien hat es auch nur ihrer 16järigen Torfrau zu verdanken das es nicht öfter geklingelt hat. Der Elfer-Töter war schon sehr ordentlich!
    Das ganze hat halt wieder nicht fürs Selbstvertrauen von Dzsenifer Marozsán beigetragen. Es ist jetzt praktisch das fünfte Spiel in Folge das fast gänzlich an ihr vorbeigegangen ist. Für mich ist sie derzeit die größte Baustelle in der Frauen-N11.

    (46)
  • cosinus sagt:

    Vom Ergebnis her eine normale Leistung. Schüller und Popp standen sich stets auf den Füßen, alles hielt sich in der Mitte auf. Das Aufbauspiel über rechts war fast super-in der zweiten Hz ging es auch über links besser.
    Mit Petermann lief es dann auch besser vorne.

    (13)
  • HFVFan sagt:

    Helmut du hast vollkommen recht.

    Wenn die Wolfsburger Spielerinnen nicht spielen läuft es viel besser, vorallendingen gegen Färöer ist es bestimmt nochmahl eine Klasse besser!?
    Popp war draußen und die Tore fielen wie am Fließband!?

    (7)
  • jochen-or sagt:

    Man sollte diesen Sieg nicht zu hoch hängen. Immerhin gab es für mich 2 Erkenntnisse.

    Da ist jetzt jemand auf der Trainerbank gewesen, der sein Fach versteht.
    Auf die clevere Maßnahme für dieses Spiel ( und nicht für immer) Huth auf die rechte Verteidigerinposition zu „versetzen“, wäre ein Jones sicherlich nicht gekommen.

    Irgendwann hatte ich mal Doorsoun für ihr gutes Spiel auf der gestrigen Position gegen Turbine gelobt.
    Auch wenn Slowenien kein Maßstab ist, meine ich jedoch, dass sie diejenige ist, die diese Position aktuell für uns am Besten ausfüllen kann. Sie ist robust, schnell und hat Überblick. Besseres haben wir aktuell nicht zu bieten.
    Wir sind eben weiterhin nur Durchschnitt, auch wenn gestern m.E. Dallmann glänzen konnte, während die zuvor hochgelobte Schüller aufNormalmaß gestutzt wurde. Aber es war eben nur Slowenien. Enttäuschend war gegen diese 2.klassige oder eher 3.klassige Truppe Popp.Sie scheint außer Form.

    Schade, das Hrubesch nicht bleibt. Er hat nicht nur erkennbaren fußballerischen Fachverstand, sondern auch Ausstrahlung, was – siehe Klopp – sicherlich auch einer Mannschaft hilft.

    (14)
  • HFVFan sagt:

    wo sind die Experten, Annalytiker > den hats die Sprache verschlagen!
    Das war doch einfache Hausmannkost wie zur Zeiten Steffi Johns?
    Viele haben bestimmt ein Feuerwerk des Deutschen Frauenfußball erwartet, leider Fehlanzeige.
    Nach den Spiel immer die gleichen Lippenbekenntnisse ich kanns nicht mehr hören!

    (-2)
  • Doc sagt:

    Der Horst hatte zwei Aufgaben während seiner Zeit bei den „Mädels“.
    – 6 Punkte aus 2 Spielen.
    – Den mentalen und fußballerischen Abwärtstrend stoppen.
    Er hat beide Aufgaben gelöst.

    Die Baustelle des personellen, taktischen und sportpsychologischen Neuaufbaus inkl. des Phänomens „D. M./Kapitänin“ muss er der kommenden Trainerperson überlassen. Derartige Weichenstellungen verlangen langfristiges Engagement. Er ist Profi, er weiß das.

    Der Gesamtzustand der Natio darf durchaus als Sanierungsfall gesehen werden. Dies allein S. Jones zuzuschreiben, greift jedoch zu kurz. Da würden Fragen nach der generellen Qualität des zur Verfügung stehenden Pools an Spielerinnen zu kurz kommen. Ebenso die Hintergrundstrategien im dfb.

    Das unglückliche Engagement von Frau Jones hat vielleicht nur beschleunigt und damit massiv in den Fokus gerückt, was eh‘ passiert wäre: Fußballerisch überholt von der Konkurrenz.

    Kann gut sein, die Ex-BT hat der Natio sehr gut getan; wenn auch auf eine ungeplante, verdrehte Art…und zu einem sehr hohen Preis.

    Nun, die Zukunft wird’s zeigen.

    Jedenfalls ist damit wieder mal bestätigt: Echte Veränderungen gibt es nur durch Krisen!

    Es bleibt spannend.

    (34)
  • FrankE sagt:

    @HFVFan
    Danke! Für mich wurde die Leistunge der Natio gegen Slowenien auch zu hoch bewertet. Beste Torchancen wurden durch haarsträubende Daddelei im Strafraum verschenkt. Da hat keine Spielerin Verantwortung übernommen und mal konsequent zu Ende gespielt. Später wurde das dann mit Worten wie: „Sicher hätten wir die eine oder andere Chance mehr verwandeln müssen.“ abgetan. Das ist mir zu einfach, nur ein neuer Trainer allein kann wenig ändern, die Mädels müssen nun auch selbst mal aus dem Ar…. kommen und nachweisen warum sie in der Auswahl stehen. Ich sehe die Qualifikation zur WM nicht in Gefahr, aber bis Frankreich muss sich das Auftreten der Mädels drastisch ändern.

    IHR SEID DIE DEUTSCHE FRAUENFUSSBALL NATIONALMANNSCHAFT VERDAMMT NOCHMAL!

    (15)
  • HFVFan sagt:

    Das Problem ist nicht nur die Nati. Das ist mehr das Ergebnis der Ganzen Frauenfußballszene. Der geringe Stellenwert in der Gesellschaft fördert nicht das Selbstbewustsein. Da müsste was getan werden. Selbst die weibliche Zunft steht nicht einhellig hinter dem F-Fußball. Die Entwicklung, trotz der Erfolge, in der Breite ist rückläufig. Vereine müssen SG bilden damit sie überhaupt kicken können.
    Die Ankündigung der DfB Verantworlichen den FF dem MF anzupassen, wird in die falsche Richtung gehen.

    (14)
  • Fan2 sagt:

    @HFV-Fan: Nein, hier hat keiner ein Feuerwerk erwartet. Was hier erwartet wurde, war, dass die N11 überhaupt erst mal wieder in die Spur kommt und 6 Punkte holt. Und gerade die drei Punkte gegen Tschechien hätte es unter Jones vermutlich nicht gegeben. Wenn ich mir überlege, wie wacklig die Abwehr auch noch so war, nicht auszudenken, wenn da jetzt auch noch Hendrich gespielt hätte und Jones eben vorne im Sturm keine Schüller eingesetzt hätte, die einen relativ beruhigenden Sieg rausschießt.

    Was das Spiel gegen Slowenien betrifft, da war es genau das Spiel, was zu erwarten war, nur, dass Slowenien es eben mittlerweile auch gelernt hat, hinten diszipliniert zu stehen und ein absolutes Torwarttalent im Kasten hat. Da hat der Trainer echt gute Arbeit geleistet. Wie gesagt, auch Island hat nur 2:0 gewonnen.

    Ansonsten war es doch klar, dass es anders läuft gegen ein Team, was sich hinten bloß reinstellt, als gegen ein Team, was wie Tschechien zumindest versucht, mitzuspielen. Wer Popp und Schüller kritisieren will, der sollte nicht vergessen, dass beide kaum Freiräume hatten, weil sie konsequent in Manndeckung genommen wurde, oft sogar gedoppelt, selbst, wenn sie sich mal etwas zurückgezogen haben. Die restlichen Spielerinnen haben am Strafraum verteidigt und sich vor allem darauf verlegt, möglichst Flanken zu unterbinden und in der Mitte die Räume eng zu machen. Wenn 9 Spielerinnen plus Torhüterin konsequent im letzten Drittel verteidigen und taktisch auch etwas geschult sind, dann ist es halt schwierig, wirklich viele Tore zu kreieren, selbst, wenn man gefühlte 90% Ballbesitz hat.

    Ich persönlich fand die Aufstellung von Huth auf der RV-Position nicht gelungen, einfach, weil sie ihre Qualitäten da nicht ausspielen kann. Es wird Zeit, dass Simon wieder gesund wird, sodass Maier wieder auf die rechte Seite gehen kann.
    Marozsan war mal wieder ein Komplettausfall, der Elfmeter war die Krönung. Die Kapitänsbinde sollte man ihr auf jeden Fall wegnehmen und sie am besten Kristin Demann geben, die für mich aktuell am wenigstens aus der 11 wegzudenken ist, auf welcher Position auch immer. Und dann sollte man sie einfach mal ein paar Spiele auf die Bank setzen, einfach um ihr zu zeigen, dass es auch ohne sie läuft und mal bei ihr die Verkrampfung zu lösen.

    Ansonsten hat vielleicht Dallmann einen guten Tag erwischt, vllt noch Magull, alle anderen hatten einen eher durchschnittlichen.

    Probleme, die Hrubesch bisher gelöst hat:
    1. Die IV hat er, auch dank der Genesung von Kristin Demann einigermaßen stabilisiert und spielerisch gestärkt. Es wäre interessant gewesen, seine Einschätzung zu Johanna Elsig zu sehen.
    2. Er hat mit Schüller und Popp ein vernünftiges Sturmduo geformt, wobei er aus Schüller endlich mal wieder die Torjägerqualitäten herausgeholt hat, zumindest gegen Tschechien. Gegenüber Petermann und Islacker, die beide nicht überzeugen konnten, haben sich doch beide noch recht gut verkauft.
    3. Auch Däbritz und Dallmann haben durchaus überzeugende Leistungen erbringen können, gerade bei Däbritz geht es wohl nach dem langen, langen Formtief endlich wieder hoch.

    Probleme, die noch bleiben:
    1. Das Tor – man soll es ja nicht für möglich halten, aber Deutschland hat ein Torwartproblem. Was Schult sich am Samstag geleistet hat, geht auf keine Kuhhaut. Gegen Slowenien war sie nicht einmal wirklich gefordert. Diese Unsicherheit kann uns gegen Island teuer zu stehen kommen.
    2. Die Doppel-6 – wo sind unsere DMs? Marozsan ist eine absolute Katastrophe aktuell, Goeßling entwickelt sich mehr und mehr zum Fehlpassmonster, Magull, Dallmann und Däbritz sind keine „6“er, sondern maximal „8“ bis „10“. Demann vielleicht? Schöne, wenn sie wieder fit ist? Simic? Viel mehr ist da nicht. Das wird eine große Aufgabe sein, diese zu stopfen.
    3. Das Spielsystem – Hrubesch ist zurückgekehrt zum einfachen 4-4-2. Das ist erstmal für die erste Stabilisierung sinnvoll. Langfristig wird aber zu überlegen sein, ob man nicht unter Umständen eine Raute oder sogar ein Spielsystem mit nur drei Verteidigerinnen spielen lässt, weil es den Stärken der Spielerinnen eher entspricht.

    Insofern schauen wir mal, ob und wie lange Hrubesch uns noch beglückt.

    (7)
  • codo25 sagt:

    @Fan2: dass Maro derzeit in einem Formtief ist, kann jeder sehen. Aber wie kann man um Himmels Willen auf die Idee kommen, eine Spielerin,die ohnehin schon verunsichert ist, sozusagen zur Strafe auf die Bank zu verbannen? Erinnert mich an Katharina Saalfrank mit ihrer stillen Ecke, oder wie das hieß. Mit der Kapitänsbürde ist sie sicher mental belastet. Aufgabe des neuen Trainers wird sein, hier mit Fingerspitzengefühl eine neue Spielführerin zu installieren, ohne D. Marozsan zu demütigen. Vielleicht sehen wir dann die alte Maro wieder zur gewohnten Form auflaufen. In der frz. Liga beweist sie ja, was sie drauf hat

    (6)
  • Der ZUSCHAUER sagt:

    @codo25

    Wenn Maro in der Franz. Liga es immer wieder zeigt,dass sie Fußball spielen kann,dann wird dort vielleicht der viel bessere Fußball gespielt.
    ( ich habe keine Ahnung von der Franz. Liga,verfolge sie auch nicht ) Das heißt vielleicht,dass sie mit der Art,wie unsere Mädels Fußball spielen nicht mehr
    zurecht kommt. Dann liegt es nicht an der Kapitänsbinde sondern an der unterirdische Spielweise ihrer Kolleginnen. Wenn du einen Arien Robben z.b.
    In eine Viertligamanschaft steckst,kann er auch nicht den Fußball spielen, wie beim FCBayern. Es ist nur eine Vermutung von mir.
    Hoffen wir nur,dass ich unrecht habe.

    (-3)
  • Fan sagt:

    @Der ZUSCHAUER,

    wenn das mit Maro und dem französ. Fussball, wie du schreibst stimmt und sie deswegen mit der Art wie unsere Mädels nicht zurecht kommt dann hätte sie meiner Meinung nach in der deutschen Natio nichts verloren. Die Spielweise der anderen Nationalmannschaftskolleginnen als unterirdisch zu bezeichnen ist schon starker Tobak! Dass eine Spielerin in ihrem Verein besser spielt als in der Natio dürfte wohl logisch sein. Es ist immer die Aufgabe eines natio-Trainers aus den Vereinsspielerinnen eine gute Elf mit einer guten Spielweise zu formen. Dies hat Frau Jones leider nicht geschafft, aus welchen Gründen auch immer. Dies zu schaffen braucht auch eine gewisse Zeit, welche Horst Hrubesch nur ganz kurz zur Verfügung gestanden ist. Auch menschlich ist H.H. ganz anders mit den Spielerinnen umgegangen als man es von Jones je gesehen hat. Ich erinnere hier nur an ihr Verhalten gegenüber Kemme bei der EM und später auch das Theater mit Gößling.

    @Fan2,

    bei deiner Analyse gehe ich weitgehendst mit, allerdings sollte man diese beiden Spiele sportlich nicht überbewerten. Tschechien ist bestenfalls zweitklassig und Slowenien allemal drittklassig! Nur in deiner schon länger bekannten Kritik an Almut Schuldt kann ich dir nicht zustimmen. Wen würdest du denn als Nr. 1 ins Tor stellen? Benkarth, Weis, Schmitz oder sonst wen? Dies sind alles Torfrauen ohne jegliche internationale Erfahrungen, sei es in der Natio oder in ihren Heimatvereinen. Das Schuldt gewisse Probleme im Spiel gegen Tschechien gehabt hat stimmt zwar, aber bei diesen z.T. kathastrophalen Rückpässen ihrer Vorderleute ist das doch nicht verwunderlich. Da hätte jede Torhüterin Problemme gehabt und nicht gut ausgeschaut. Bei Benkarth z.B. hat man ihre Unerfahrenheit ja im Spiel letztes Jahr gegen Island deutlich angemerkt. Obwohl sie eine gute Torhüterin ist. Ich hätte mir z.B. gewünscht sie mal in einem Spiel beim SBC in den USA zu sehen.

    (9)
  • Hotte sagt:

    @Fan2,
    Marozsan war mal wieder ein Komplettausfall, der Elfmeter war die Krönung. Die Kapitänsbinde sollte man ihr auf jeden Fall wegnehmen und sie am besten Kristin Demann geben, die für mich aktuell am wenigstens aus der 11 wegzudenken ist, auf welcher Position auch immer. Und dann sollte man sie einfach mal ein paar Spiele auf die Bank . setzen, einfach um ihr zu zeigen, dass es auch ohne sie läuft und mal bei ihr die Verkrampfung zu lösen.

    Genau meine Meinung.Das ist schon lange überfällig.
    Sie bremst jeden Spielfluss.

    (3)
  • Fan2 sagt:

    @HFV-Fan: Die Verpflichtung von Horst Hrubesch ist doch das genaue Gegenteil. Seit Hrubesch bei den Frauen ist, und das ist gerade mal einen guten Monat her, hat der Kicker gleich 6mal allein über die N11 berichtet, über die Spielberichte hinaus, mit Kommentaren, Interviews etc. Wenn es irgendwas geben sollte, was den FF wirklich medial fördert, dann ist es ein prominenter Name auf der Trainerbank, der obendrein den Mädels ermöglicht, sich endlich mal aufs Fußballspielen zu konzentrieren.

    Insofern wäre es nur erstrebenswert, wenn Hrubesch noch bleiben würde oder zumindest durch einen anderen Namen ersetzt werden würde, der mehr als nur der Frauenfußball-Szene bekannt ist. Deswegen auch lieber einen etwas renommierten MF-Trainer als Nachfolger denn MVT. Damit fällt man wieder in seine eigene feine, aber eben kleine Szene zurück.

    (18)
  • Fan2 sagt:

    @codo: Keine Spielerin hat ein Anrecht auf die N11. Wenn es aktuell deutlich bessere Spielerinnen gibt als Marozsan, die ihr Potential besser abrufen können als sie, dann sollten diese auch den Vorzug bekommen. Manchmal hilft so eine Schocktherapie. Ich glaube auch nicht, dass Marozsan verunsichert ist, dann würde sie nicht im Verein deutlich besser spielen. Vielmehr macht sie sich viel zu viel Druck, will alles selber machen, hat keine Bindung zum sonstigen Spiel, wirkt viel zu verkrampft in allem, was sie tut. Und da kann so eine Pause manchmal Wunder wirken, wenn mal das Gefühl abgenommen wird: Es hängt nicht alles nur an mir, sondern da gibt es zunächst einmal ein Team, das da ist und das gut ist, und in das sie sich einfügen muss, das sie aber auch trägt. Aktuell erlebe ich Maro in einer Art Wachkoma, das schon seit der Zeit unter Neid anhält. Da braucht es manchmal einfach so ein Weckruf.

    @Fan: Nun, was heißt denn bitteschön internationale Erfahrung? Die paar CL-Spiele, von denen die allermeisten sowieso nur Showspiele der Großen sind, und wo es maximal 4-5 Spiele pro Jahr gibt, in denen es wirklich um was geht? Ich bitte dich. Ich würde die nehmen, die sich in der Bundesliga gut präsentieren. Was spricht mal gegen Schlüter oder auch Schmitz, zumindest in so einem Spiel wie gegen Tschechien, wo man gefordert wird, wo aber nicht wirklich großartig was passieren kann, wenn die Torhüterin einigermaßen gut drauf ist und die Mannschaft vorne ihren Job macht. Wenn man ihnen keine Möglichkeit gibt, internationale Erfahrung in der N11 zu sammeln, dann werden sie auch keine kriegen.

    (4)
  • HFVFan sagt:

    Fan2 so sehe ich das auch. Es ist schön wenn sich bei Euch was getan hat. Hier im Süden tun sich die Zeitung noch schwer, zu mal die Sport-Redaktion nur durch Männer vertreten wird. Da ist z. B. wenn Bayern gegen Sivilla 0:0 gespielt ist mindestens eine komplette Seite voll. Dagegen D:Slowenien ein Abschnitt 5x5cm(ohne Bild). Über A-F-Bundesliga wird überhauptnicht berichtet obwohl in Baden drei Bundesligamannschaften vertreten sind >Freiburg, Sand u. Hoffenheim. Der HFV bringt selber seinen Entsprechenden Bericht (Oberliga). Das ist in prinzip in d. Zeitung alles über Frauenfußball.
    Solange das so bleibt wird sich auch an der Spitze (Nati) nichts ändern.
    Meine persönliche männliche Meinung.

    (10)
  • codo25 sagt:

    @Fan2: o.k. So, wie Du es jetzt diffenzierter schreibst, kann ich zustimmen. Der erste Post hörte sich eher nach Strafaktion an. Pause kann manchmal helfen und den Kopf klären. Wichtig ist jetzt aber auch ein Gespräch mit dem Trainerteam. H. Hrubesch scheint einen guten Draht zur Mannschaft gefunden zu haben und kommuniziert viel mit den Spielerinnen. Ich denke, er wird nach den beiden letzten Spielen auch mit Maro über ihr derzeitiges Tief zu reden haben und eine Lösung anbieten können. Es nützt weder Trainer noch Team etwas, wenn die Spielführerin sich dabei gedemütigt fühlt. Ich habe mir mal in anderen Foren die Kommentare zu Marozsan angeschaut. Das war teilweise echt unterirdisch.

    (2)
  • Fan sagt:

    @Fan2,

    naja, mit den Länderspielen und Spielen in der CL sind es schon mehr als 4-5 Spiele im Jahr, vor Allem was momentan Wolfsburg betrifft. Showspiele würde ich das auch nicht nennen, gegen diese Teams mußt du auch ersdt mal gewinnen, weis nicht was du damit sagen willst? Dass Horst Hrubesch als Trainer Ahnung hat wirst du doch sicher nicht bestreiten,…oder? Er wird sich das schon überlegt haben warum er Schuldt ins Tor gestellt hat und keine andere Torfrau. Ich habs ja vorhin schon geschrieben, der SBC in den USA wäre z.B. mal eine Gelegenheit gewesen einer anderen Torfrau die Möglichkeit zu geben sich zu zeigen. Dieser Cup ist international hochkarätig besetzt.

    (5)
  • enthusio sagt:

    @codo25:
    „Ich habe mir mal in anderen Foren die Kommentare zu Marozsan angeschaut.“

    Mich würde sehr interessieren, welche Foren es außer womensoccer noch gibt.
    Würdest Du dazu etwas schreiben ? Danke !

    (5)
  • Carly B sagt:

    Ich habe da mal eine Frage zu der Situation die zum zweiten Tor führte. Da lag eine slowenische Spielerin verletzt am Boden. Zu meiner aktiven Zeit haben wir bei solchen Gegebenheiten das Spiel unterbrochen (z.B. den Ball ins Seitenaus gespielt). Gilt diese ungeschriebene Fair-Play-Regel nicht mehr? Unsere Spielerinnen jedenfalls haben die verwaiste slowenische Abwehrseite für ihren Angriff erfolgreich ausgenutzt. Bin ich zu Altbacken und ist das professionelles Verhalten? Oder wie seht Ihr das?

    (4)
  • SCF Klausi sagt:

    @ Carly B

    Zu Deiner Frage : ja und nein.

    Die Verbände haben die Empfehlung herausgegeben in solchen Situationen weiter zuspielen um unnötiges Zeit schinden zu vermeiden.Manche Spieler/innen halten sich aber nicht daran und spielen den Ball trotzdem noch ins aus wenn jemand am Boden liegt.

    (3)
  • FFFan sagt:

    @ CarlyB:
    „Gilt diese ungeschriebene Fair-Play-Regel nicht mehr?“

    Grundsätzlich gilt: es obliegt in solchen Fällen dem Schiedsrichter, das Spiel zu unterbrechen. Solange dies nicht geschieht, wird weitergespielt.

    (3)
  • Carly B sagt:

    @SCF Klausi und @FFFan,
    vielen Dank für die Beantwortung meiner Frage.

    (0)

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