VfL Wolfsburg holt Sara Doorsoun

Von am 5. April 2018 – 10.14 Uhr 34 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist VfL Wolfsburg hat zur neuen Saison Sara Doorsoun von Ligakonkurrent SGS Essen verpflichtet.

Sara Doorsoun

Sara Doorsoun unterschrieb einen Dreijahresvertrag beim VfL Wolfsbug © imago / foto2press

Die 26-Jährige unterschrieb einen Dreijahresvertrag bis zum 30. Juni 2021.

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„Bin sehr glücklich“

Doorsoun erklärt: „Ich habe mich schon seit längerer Zeit mit einen Wechsel zum VfL Wolfsburg beschäftigt. Das persönliche Gespräch mit den Verantwortlichen hat mich schlussendlich überzeugt. Die Bedingungen in Wolfsburg sind super, ebenso das Umfeld. Der VfL steht seit Jahren für nachhaltigen Erfolg und ich bin sehr glücklich, Teil dieses Vereins werden zu können. Das ist für mich ist für mich der nächste Schritt in meiner Entwicklung und ich will künftig meinen Teil dazu beitragen, dass die tolle Entwicklung in Wolfsburg weitergeht und wir auch in Zukunft viele Siege feiern und Titel holen werden.“

Noch variabler

Wolfsburgs Trainer Stephan Lerch sagt: „Mit Sara sind wir in der Defensive noch variabler und schwerer auszurechnen. Sie bringt jede Menge Erfahrung mit, ist aber dennoch nicht am Ende ihrer Entwicklung angekommen.“

„Ein echter Gewinn“

VfL Wolfsburgs Sportlicher Leiter Ralf Kellermann ergänzt: „Wir sind sehr froh, dass wir Sara Doorsoun für den VfL Wolfsburg gewinnen konnten. Sie passt optimal in unser sportliches und menschliches Anforderungsprofil und ist ein echter Gewinn für uns.“

Essen mit mehr als weinendem Auge

SGS Essens Geschäftsführer Philipp Symanzik meint: „Natürlich sehen wir den Wechsel von Sara Doorsoun mit mehr als nur einem weinenden Auge. Wir wünschen ihr alles erdenklich Gute und natürlich weiterhin viel Erfolg bei ihrem neuen Verein.“

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Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

34 Kommentare »

  • jochen-or sagt:

    Das wird bei den Frauen noch langweiliger als bei den Männern.
    Da geht es wenigstens noch um 5 weitere Plätze vorne und 2 + 1 hinten.

    Auch bei den Frauen jetzt: Geld gegen Geld – ohne Fangemeinde – zumindest im Süden. Finanziell uneinholbar durch andere Vereine

    Langweiliges Gegurke dahinter von 3 – 9 oder gar 10 und die Aufsteiger kämpfen maximal mit vielleicht 1 oder 2 Mannschaften um den Klassenerhalt.

    Gäääähhhn!

    (24)
  • never-rest sagt:

    Chappeau. Sehr, sehr gute Verpflichtung. Noch dazu holt WOB endlich mal wieder eine deutsche N11 Spielerin.

    (-27)
  • Volker sagt:

    Schon merkwürdig das die beiden reichsten Vereine trotz teurer Trainingscenter keinen eigenen Nachwuchs bringen. Nach Manier eines größenwahnsinnigen Gauners wird die Liga geschwächt um sich die beste Position zu kaufen. Meine Antwort.: wenn Bayern und Wob im Final zum DFB Pokal stehen fahre ich nicht nach Köln!

    (40)
  • Altwolf sagt:

    Im Hinblick auf eine verjüngende Umstrukturierung der Defensive bei WOB ist es eine gute Verpflichtung, da S.Doorsoun, bei ähnlichen Anlagen, die Nachfolge e. L.Gößling antreten könnte.

    Verpflichtet man einen „ausländischen Star“ wird kritisiert,das keine „deutschen“ Spielerinnen Berücksichtigung finden,
    verpflichtet der VFL „deutsche“ Spielerinnen, mault man über fehlenden „Nachwuchs“.

    A.L.Stolze u. M. Wittje sind Spielerinnen aus dem eigenen Nachwuchs, wie auch die Torfrau d. II. M.Loeck als Torhüterin Nr.3 gebunden wurde.

    Und deshalb wird die Liga“ langweilig“ ?

    (-38)
  • fisch sagt:

    Wenn man weiß, dass der VfL-Mutterkonzern mit millionenfachen Betrug zu seinen Gewinnen kommt und dann mal locker dem VfL jeden gewünschten Betrag für’s Budget zukommen lässt, der weit über den finanziellen Möglichkeiten der anderen Teams ab Platz 3 der AFBL liegt, fragt man sich, wie lange diese Wettbewerbsfarce mit ausdrücklicher Billigung des DFB, der UEFA und FIFA noch dauert. Im MF ist ja leider diese Art Wettbewerbsführung im Profimannschaftsspitzensport schon längere Zeit üblich. Seit Siggi Dietrich diese Art Ausbootung der sportlichen Konkurrenz auch im FF mit dem Geld der Commerzbank exerzierte, kamen dann auch die beiden neuen Haie im FF-Becken auf diese fatale, für den sportlichen Wettbewerb todbringende Variante des gezielten Schwachkaufens und Plattmachens der Konkurrenz. Den betreffenden Spielerinnen mache ich dabei keinen Vorwurf, wenn sie die gebotenen Möglichkeiten für erhebliche Verdienstzuwächse nutzen. Es ist nur bitter für die so geschwächten Teams und ihre
    Fans. Wir Potsdamer Turbinefans können da einen ganzen Klage-Liederabend gestalten. Ich könnte hier noch lange Texte weiter zu diesem Thema schreiben. Ich frage mich aber, wie lange noch kann diese fatale Geld- und Profitdominanz alles kaputt machen, die Lebensgrundlagen der Menschen, die Umwelt, das friedliche Zusammenleben der Menschen und eben auch den fairen Wettbewerb im Sport damit zerstören.
    Trotzdem wünsche ich natürlich der sympathischen Sara Doorsoun, auch eine Ex-Turbine, für ihren weiteren Weg persönlich viel Glück und Erfolg.

    (27)
  • Volker sagt:

    fisch : Meine volle Zustimmung! Ich drücke euch Potsdamern beide Daumen für den Pokal.
    Wenn ihr dabei seit bin ich bei Euch, es sei denn es geht gegen Essen. Natürlich wünsche auch ich Sara alles gute. Trotzdem schmerzt es bis Heute dachte ich sie ist eine der treuesten Seelen der SGS. Leider frage ich mich wer die Nächste ist Linda Dallmann, Lea Schüller, usw. Wer wird es bei Potsdam sein? Wie lange dauert es noch bis wir ein paar grün weiße oder rote Fähnchen in sonst leeren Stadien erleben werden? Werden dann immer noch wie beim Männerfußball ein paar Leute finanzielle Kaufkraft mit sportlicher Auseinandersetzung verwechseln. Wie heißt es “ ich kann nicht soviel essen wie ich kotzen muss“

    (17)
  • never-rest sagt:

    Oh je, die Welt ist schlecht und verdorben, kein Wunder der böse Kapitalismus ist an allem schuld, VW ist schlecht, der Vfl Wolfsburg natürlich auch, es geht sowieso alles bergab usw. Erst wenn die N11 Spielerinnen wieder in das heilige FF-Land nach Potsdam ziehen und Turbine Meister wird, ist die F-Fußballwelt wieder in Ordnung. Da muss doch endlich die Regierung eingreifen oder wenigstens der DFB! Skandal! Boykott! Mein Mitleid habt ihr jedenfalls @fisch u.a.

    (-3)
  • Gerd karl sagt:

    Fisch, Ford, Fiat Chrysler,GM , Renault und
    Nissan haben auch Manipuliert und müssen Strafen zahlen,und keine linke deutsche Presse berichtet darüber.
    Und dann die deutsche Umwelthilfe die seit 18 Jahren große Spenden vom japanischen Autobauer Toyota bekommt.

    Dagegen ist VW ein Musterbeispiel an Öko.

    Volker,zu sagen dass der VfL Wolfsburg Frauen keine Fans haben ist nicht wahr,die Wolfsburger Fans gehören zu den treuesten.
    Und wenn die Bayern München Frauen erstmal auf dem Bayern Campus ihre Spiele abhalten,dann kommen auch mehr Zuschauer.

    Und deshalb ist alles was der VfL Wolfsburg mit seiner sehr sehr sehr erfolgreichen Frauenmannschaft macht, 9 Titel in 5 Jahren, sehr sehr sehr gut.
    Viel Feind viel ehr.

    (-17)
  • Wolle sagt:

    Gibt es im FF eigentlich sowas wie Financel Fairplay?

    Früher gab es einen Aufschrei, wenn SiDi mit selbst verdientem Geld einkaufen ging. Heute schreibt garantiert noch irgendein Schlaukopf von Ulis Girls oder aus VW_City, dass Essen, Sand, und alle anderen FF-Clubs proffessioneller arbeiten müssen.
    Nach den Leerkäufen in Freiburg scheint es nun auch Essen zu treffen. Ich bin mal gespannt, ob Dallmann zu Ulis Girls oder zum VW-Club wechselt.
    Wenn jetzt noch jemand behauptet, die FF-Buli ist die stärkste Liga der Welt oder Europas, lache ich mich kaputt. Verhältnisse wie in Frankreich, OL und PSG lassen Grüßen.

    (17)
  • bale sagt:

    oh leute entspannt euch mal,vielleicht haut es ja hin wie in England da sind viele vereine oben,und ja auch in unsere Liga gibt es und wird es Überraschungen geben.
    bin mir sicher,das einige Verträge nicht verlängert werden
    mich stört dieser neid und Missgunst und ich freue mich über deutsche sowie ausländische Spielerinnen mit denen ich nach dem Spiel reden kann erinnere mich sehr gerne an ELLA MC LEOD vom vfl ,die war total freundlich obwohl nasenverletzung etc.
    vielleicht suchen sich die motkis andere Sportarten hockey nicht,da spielt nur die Elite,aber gibt genug andere Sportarten.

    (9)
  • Altwolf sagt:

    Was für eine „Heuchelei“ von denen, die sich immer zeigen, wenn es gegen das „neue“ Feindbild geht und sie e. Rundumschlag tätigen können und am Besten noch für all ihren Frust im Leben herzuhalten hat.

    Ist jetzt e. S.Doosoun die fubballerische „Überfliegerin“ in Deutschland ?
    Sie war schon bei Turbine , warum ist sie dort weggegangen ?
    Weil Essen ihr mehr Geld geboten hatte, als es Turbine konnte?

    Als Turbine und der 1.FFC die Titel unter sich ausmachten, weil sie mehr zu bieten hatten als die anderen Vereine es konnten, da herrschte bei diesen „bestimmten“ Turbine-Fans „Schweigen im Walde“.
    Scheinbar ist das schon so lange her, das es zu „Erinnerungslücken“ kommt.

    Was ist denn das „selbstverdiente“ Geld ? Doch im Wesentlichen Sponsorengelder.
    Was macht in euren Augen die Clubs besser, die Sportschulen u. auch andere Institutionen o. Infrastrukturen nutzen können gegenüber Clubs, die diese „Vorteile“ nicht zur Verfügung haben u. eben auch Spielerinnen an diese sogg. „besseren“ Vereine abgeben müssen.

    Schon vergessen ? Eigener Nachwuchs ?
    Natze von Bayern, N.Keßler u. J.Hennig von Saarbrücken usw.
    Ja das sind eure „Klagelieder“.

    Wo war denn da das zitierte „Financal Fairplay“ ?

    (-22)
  • enthusio sagt:

    Schön für Sara Doorsoun, dass sie zu solch einem deutschen Topverein wechseln kann. Ich gönne ihr von Herzen die Spiele in der WCL auf hohem Niveau.
    Ihre letzten Spiele für die SGS Essen werde ich genießen und freue mich besonders auf ihre engagierte Leistung im Pokalhalbfinale gegen ihren neuen Verein.
    Sie ist in Essen unter Högner zur Nationalspielerin gereift und hat für die SGS immer vollen Einsatz gezeigt, egal wo die Trainer Högner und Kraus sie aufgestellt haben.
    Danke, Sara !

    (32)
  • FFFan sagt:

    Für S.Doorsoun ist dies der zweite Versuch, bei einem Spitzenklub Fuß zu fassen. Der erste (bei Turbine Potsdam) ist damals kläglich gescheitert. Inzwischen hat sie aber mehr Erfahrung, mehr Selbstvertrauen und wird als Nationalspielerin natürlich auch anders wahrgenommen. Schauen wir mal.

    Wie ‚Altwolf‘ kann ich mir gut vorstellen, dass Doorsoun in Wolfsburg zur Nachfolgerin von L.Goeßling aufgebaut werden soll. Die 26-jährige bringt dafür eigentlich alles mit. Ob als aufbaustarke Innenverteidigerin oder als Strategin im Mittelfeld oder auch auf der Außenbahn – Doorsouns Stärke ist ihre Vielseitigkeit!

    Für Essen ist es natürlich schade, eine wichtige Leistungsträgerin zu verlieren. Aber warum soll es ihnen besser gehen als Potsdam, Frankfurt oder Freiburg, die ebenfalls gravierende Abgänge verkraften müssen? Ich denke, dass wir uns um die SGS trotzdem keine Sorgen machen müssen: sie wird auch nächste Saison eine gute Mannschaft haben, zudem kommt im Sommer mit L.Oberdorf eine der begehrtesten Nachwuchsspielerinnen, die der VfL sicherlich auch gern verpflichtet hätte. Aber die Schülerin hat sich für Essen entschieden und das ist vermutlich die richtige Entscheidung; nach Wolfsburg kann sie in einigen Jahren immer noch wechseln!

    (25)
  • Volker sagt:

    „Viel Feind Viel Ehr“ aus dem 16Jahrhundert über Postkarten 2er Weltkriege bis auf die T.Shirts von Neonazis und jetzt im Frauenfußball. Ganz doll Gerd karl.
    Ich werde nie soweit gehen die Fans oder die Spielerinnen eines Vereins als Feinde zu betrachten.Gegenseitiger Respekt ist die Grundlage für jeden Sport. Aber ich bleibe dabei das die Verhältnisse zwischen den Vereinen zu weit auseinander gehen. Ohne Zweifel sind die VFL Fans treue Anhänger wie auch die Fans anderer Vereine aber es sind auch seit Jahren immer die Selben. Die Zuschauerzahlen stagnieren oder sind sogar rückläufig.
    Bale bist Du dir so sicher das nicht mehr dahinter steht als neid und Missgunst? Oder mehr die Sorge das der Frauenfußball seinen Charakter und seine Besonderheit im Gegensatz zum Männerfußball verliert? Das Spielerinnen den Verein wechseln ist normal, aber wenn eine Kauf-„Kultur“ den Sportlichen Erfolg bestimmt ist der Schaden voraus zu sehen. Ja, keine Sorge die von dir genannten „motkis“ werden sich andere Sportarten suchen.

    (11)
  • Carly B sagt:

    Eine Spielerin wechselt vom Tabellensechsten zum Tabellenersten -sportliche Gründe-. Die Spielerin wechselt vom Tabellensechsten zum Tabellenführer – des Geldes wegen-.
    ??? Jaaa, Näää, is klaaar.
    Einmal erfolgte der Wechsel von Neuenahr nach Potsdam und einmal erfolgt der Wechsel von Essen nach Wolfsburg. Da liegen die Beweggründe doch offen. Ironie Ende.

    (7)
  • Wolle sagt:

    @Altwolf: Wo war denn da das zitierte „Financal Fairplay“ ?

    Unter Financial Fairplay verstehe ich, das man nicht mehr Geld ausgibt, als man verdient.
    Für die Sponsorengelder in Fra musste SiDi „Klinken putzen“.
    Wenn ich mir die Einkaufsliste von Fr Danner anschaue, reichen die Einnahmen der Zuschauer sicherlich nicht. Muss Sie sich um Sponsorengelder kümmern? Ist doch schön wenn man sich an Geldern anderer Abteilungen des Herrn H. bedienen kann.
    Muss Herr K. für seine Werksmannschaft um Sponsorengelder betteln?
    Ich kene nicht die Einnahmequellen von TP, aber in anderen Abteilungen können Sie sich nicht bedienen und einem Konzern gehören Sie meines Wissens auch nicht an. Sie können auch genausowenig wie Frankfurt oder Essen die Infrastruktur eines Männerbundesligisten nutzen, angefangen von Trainingsplätzen, Geräten, med. Abteilung usw.

    Das ist für mich Financial Fairplay!
    P.S. Ich bin weder TP noch Frankfurt-Fan, z. Zt. „vereinslos“.

    (25)
  • ajki sagt:

    re. „Financial Fairplay“

    Ich fürchte, dass es sich dabei zunächst und vor allem um ein modisches „Buzzword“ handelt. Es hat als Konzept zu wenig Verbindlichkeit, als das es als „Kampfbegriff“ genutzt werden könnte innerhalb von Auseinandersetzungen zwischen Anhängern.

    Klar ist, dass es innerhalb des Sports (egal welcher) in einer Liga für eine gewisse „Chancen-Gerechtigkeit“ sorgen soll. Denn es gibt ja rein faktisch durchaus riesige Unterschiede zwischen den Sport-Trägern (z.B.: Vereine), die sich dann zwangsläufig im Finanzvolumen wiederspiegeln (etwa: Mitgliederanzahl (zahlend!), Träger-Umgebung (Metropole, Stadt, Kleinstadt, Dorf) mit jeweiligem Vermarktungspotential, Sponsoring (mit Oligarchen/ohne, mit Konzern-Support/ohne, mit Mittelstands-Firmen der Umgebung und Dauer-Werbung/ohne…). Genau diese Unterschiedlichkeit besagt allerdings auch und genauso, dass sich ein jeweiliger Träger *berechtigt* darauf berufen darf, nach seinen Möglichkeiten zu agieren – denn eben das werden seine Mitglieder / Anteilseigner lautstark fordern. Wie könnte man von einem Träger gerecht fordern, (weit) unter seinen Möglichkeiten bleiben zu sollen, wenn es im Sport eigentlich immer darum geht, zur größtmöglichen Exzellenz zu gelangen? Ein „Deckeln zur Schlechtheit hin“ kann nicht das Ziel eines Fairplay-Konzepts sein.

    Betrügerische Aufnahme von Verbindlichkeiten geht nicht. Geldwäsche geht nicht. Geschenkte Kredite ohne Gegenwert geht nicht. Das alles und ähnliches kann man im Rahmen von Financial-Fairplay-Konzepten wohl irgendwie regeln.

    Aber es ist eine wirklich verfehlende Illusion, von solchen Konzepten zu verlangen, dass ein potenter Träger dadurch runtergelevelt werden kann auf ein niedrigeres Niveau. Das geht nie und nimmer.

    (10)
  • Altwolf sagt:

    @ajki

    Eine recht gute Darstellung des Themas, was ich nicht in die Diskussion eingebracht habe, sondern nur eine Verhältnismäßigkeit mit „anderen“ Vorteilen aufzeigen wollte.

    @wolle

    Warum behaupten o. glauben hier viele, wohl auch Du, das die FF-Abteilung des VFL mehr Geld ausgibt, als sie einnimmt ? Hat da jemand (zumindest, die das entsprechend formulieren) den Geschäftsbericht einsehen können o. andere Nachweise vorliegen ?

    Schau dir doch mal die Sponsorenliste der Frauen auf der WEB-Seite an, die sich deutlich von denen d. Männer unterscheidet u. wohl nicht wenig Unterstützung ergibt.

    Welche „beliebig gewünschten Beträge“ (@fisch) werden bzw. wurden an die Frauenabteilung des VFL gezahlt ? Irgendwelche konkreten Zahlen ? Toll diese Verknüpfung auch gleich „mit millionenfachen Betrug“, und mal alle „pauschal“ in e. Topf gesteckt beurteilen.

    Bisher nur Vermutungen, Spekulationen u. das „von VW Unsummen investiert werden “ unterstellt.

    @Volker

    Warum machen sich gerade überwiegend Turbine-Anhänger „Sorge, das der Frauenfußball seinen Charakter und seine Besonderheit im Gegensatz zum Männerfußball verliert“.
    Hatten sie sich sorgenvoll um die Liga Gedanken gemacht, als sie selbst mit dem 1.FFC u. evtl. noch m. Duisburg vorne weg marschierten u. sich in den Titeln sonnten ? Da war die Liga eher noch unausgewogener.
    Deshalb ist ein solches „Argument“ doch eher unglaubwürdig.

    Wäre sie doch wieder zu Turbine zurückgegangen, vielleicht L.Wälti ersetzend. Wäre die Liga dann ausgeglichener ?

    Tja, und einen „Konkurenten“ hätte man ja auch nicht per Kauf geschwächt. Das machen prinzipiell ja nur WOB u. Bayern.

    (-17)
  • Gerd karl sagt:

    […]

    Wenn eine Nationalspielerin Mal CL spielen und mehr Geld verdienen will,ist ihr das doch zu gönnen.

    Dieser Beitrag wurde den Womensoccer-Leitlinien entsprechend editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] versehen

    (-2)
  • Fan2 sagt:

    Eine gewisse Genugtuung verschafft es mir schon, zu sehen, wo die Daumen hier hin zeigen.

    Ich glaube, die größte Wunde ist hier eben deshalb gerissen, weil Doorsoun eben als Charakter und treue Spielerin wahrgenommen wurde, aber eben auch als bescheiden und bodenständig. Das dürfte sich damit eben erledigt haben.

    Traurig ist es auch, dass der FF anscheinend fast ausschließlich ein gewisses Klientel von Spielerinnen anzieht, nämlich die Kategorie Spielerinnen, die immer nur auf der Suche nach dem nächstbesten Deal ist. Und dass eben selbst diejenigen Spielerinnen, denen man es zugetraut hätte, anders zu sein, sich nun doch auch als solche Spielerinnen entpuppen, die eben vor allem dann Nehmerqualitäten aufweisen, wenn es um das Geld geht.

    Und genau deshalb wird der FF langweilig werden. Denn letztlich sind die Spielerinnen und ihre Karrieren austauschbar geworden. Keine Spielerin eignet sich noch zur Identifikationsfigur. Und damit ist es letztlich auch völlig egal, welches Wappen noch auf dem Shirt steht, es ist lediglich das Wappen desjenigen, der den Spielerinnen am meisten in den Allerwertesten bläst, sei es jetzt Geld oder andere Dinge. Es hat nix mehr zu bedeuten. Und wie stark sich die Fans damit schon abgefunden haben, zeigt doch der obige Kommentar zu Lena Oberdorf, der indirekt schon damit rechnet, dass Oberdorf Essen keinesfalls die Treue halten wird, sondern, wenn sie nur gut genug ist, sie sich lieber für ein paar Euros mehr bei Wolfsburg auf die Bank setzen wird. Dabei ist Oberdorf noch nicht einmal in Essen angekommen.

    Und das unterscheidet eben den FF vom MF: Im MF gab es Spieler wie Totti, die sich wirklich lebenslang gebunden haben bei Klubs, die nicht zur internationalen Spitze gehörten und wenn, dann nur aufgrund dieser Spieler selbst, die reihenweise Angebote von anderen Klubs ausgeschlagen haben, obwohl ihnen dadurch mindestens ein deutlich höheres Gehalt und die Chance auf bestimmte Titel verwehrt. Nennt mir im Vergleich dazu auch nur eine heutige Spielerin, bei der ihr euch sicher seid, dass diese ein Angebot von einer Mannschaft wie Lyon, Paris, Wolfsburg und Bayern ausschlägt, ohne zu einem dieser vier Teams bereits zu gehören.

    Ich für meinen Teil denke, dass die BL heute viel spannender wäre, wenn tatsächlich alle Spielerinnen bei den Teams geblieben wären, bei denen sie in der Jugend gespielt haben bzw. bei denen sie sich in der BL durchgesetzt haben. Man wäre vllt international nicht so erfolgreich, aber der Zuschauerschnitt wäre deutlich höher als heute.
    Zudem glaube ich auch, dass einige Spielerinnen ihre Karriere dann heute noch nicht beendet hätten.

    Potsdam wäre immer noch ähnlich gut, vllt sogar besser. Hätte man Henning erst gar nicht verpflichtet, dann hätte Schiewe vllt die Möglichkeit gehabt, sich durchzusetzen.

    Wenn man sich aber anschaut, wie andere Teams heute aussehen könnten, dann kann ich mir beileibe nicht vorstellen, dass die BL langweilig sein könnte.

    Allein Saarbrücken wäre ein Schmuckstück mit dem Mittelfeld aus Wagner, Keßler und Marozsan, dazu Henning in der Abwehr.

    Oder Bad Neuenahr mit Sasic, Goeßling, Schult, Doorsoun, Maier, Störzel und Co.

    Oder natürlich Duisburg, das traut man sich nun gar nicht, sich vorzustellen:

    Coco Schröder, Wensing, Prießen, – Groenen/Hegering, Laudehr – Alushi, Martens – Kayikci, Popp

    Ich würde behaupten, es wäre nicht weniger spannend und die Motivation wäre größer, der Druck kleiner. Und es wäre garantiert nicht langweiliger, weil es die Charaktere und die verschiedenen Traditionsklubs, die es schon 1990 gab, spannend und bunt, vor allem aber lebensnah gemacht hätten.

    Im MF ist es nicht aufgrund der Professionalisierung dazu gekommen, dass er zum Zuschauermagnet wurde, und auch nicht durch die Vereine vom FC Bayern, im Gegenteil: Der Zuschauermagnet war vorher da, und Bayern und Hoeneß wussten, how to ride the wave.
    Im FF hat man gedacht, dass 2011 nachmachen zu können, indem man ne WM schmeißt, und hat nur wenige Jahre später die kleine anfängliche Welle so sehr zum abebben gebracht, dass die Welle eher erodierende Wirkung hatte. Wieso? Weil der FF nicht gemerkt hat, dass eine solche Welle nicht von oben gesteuert werden kann, sondern von unten wachsen muss. Dafür aber braucht es Charaktere, die als Vorbilder da sind, bescheidene Profis, die nicht egozentrisch auf den nächstbesten Deal aus sind, sondern die einfach nur bei sich zuhause am Ort Fußball spielen wollen, da, wo sie leben und ihren Lebensmittelpunkt haben, da, wo sie jeden kennen. Und genau das haben wir im FF nicht.

    (-9)
  • Detlef sagt:

    Altwolf schrieb;
    „Warum machen sich gerade überwiegend Turbine-Anhänger „Sorge, das der Frauenfußball seinen Charakter und seine Besonderheit im Gegensatz zum Männerfußball verliert“

    Das ist im Prinzip sehr einfach zu erklären!!!
    Einfach deshalb, weil hier die TURBINE-Anhänger die überwiegende Mehrheit darstellen, die ihre Meinung kundtun!!! 😉

    Altwolf schrieb;
    „Hatten sie sich sorgenvoll um die Liga Gedanken gemacht, als sie selbst mit dem 1.FFC u. evtl. noch m. Duisburg vorne weg marschierten u. sich in den Titeln sonnten ? Da war die Liga eher noch unausgewogener“

    Wie ich Dir zuletzt geantwortet hatte, gab es solche Gedanken durchaus, sowohl in Hessen, als auch in Brandenburg!!!
    Das Ergebnis dieser Überlegungen war, daß die Liga insgesamt spannender werden sollte!!!
    Wie man dies erreichen wolle, war durchaus kontrovers diskutiert worden!!!

    Frankfurt wurde damals ja von vielen als das große Vorbild hingestellt!!!
    Mit sehr viel Sponsorengeldern hauptsächlich von einem einzigen Hauptsponsor, mit dem DFB im Rücken als Ausbildungs- und vor allem Arbeit- und Postenbeschaffer fürs Karriereende, sowie einer sehr professionellen Vermarktungsmaschinerie, galt Mainhatten als der Vorzeigeklub in Deutschland, ja in ganz Europa!!!

    Und der DFB wollte solch Strukturen ja fördern, und rief alle MF-Vereine dazu auf, sich auch im FF zu engagieren!!!
    Das taten eigentlich nur WOB und Bayern dann auch verstärkt!!!
    Andere Profiklubs wie Köln, Leverkusen, Hoffenheim, Freiburg und Bremen gingen es eher mit sehr bescheideren Mitteln an!!!
    Und die Negativbeispiele wie FSV Frankfurt, Hamburger SV, Lok Leipzig, VfL Bochum haben sich komplett ihrer Frauenabteilungen entledigt!!!
    Und Vereine wie Hertha BSC, Schalke 04 und Dynamo Dresden ihre Kooperationen mit FF-Vereinen möglichst schnell beendet!!!

    Also hat nicht auch der DFB einen ziemlich hohen Anteil an der jetzigen Situation???
    Hat er die Vereine öffentlich gerügt, oder eventuelle Fördergelder wieder zurückverlangt, die ihre Frauenteams zum Teufel geschickt hatten???

    Wolfsburg und Bayern machen jetzt genau das, was früher vor allem Frankfurt vorgemacht hatte!!!
    TURBINE hatte nie so viel Geld gehabt wie Mainhatten!!!
    Nicht umsonst gab es damals nur eine Richtung in die Spielerinnen wechselten!!!
    Aber natürlich hatten wir mehr als die Vereine, die immer um Platz 4-12 spielten!!!
    Eine Wohnung und einen „Dienstwagen“ hatten damals wohl auch nur sehr wenige Spielerinnen außerhalb von Frankfurt, Duisburg und Potsdam!!!

    Also was kann man tun, um Entwicklungen wie in Frankreich, oder früher in Schweden entgegen zu wirken???

    (3)
  • Meta sagt:

    @Wolle:

    Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da haben selbst Nationalspielerinnen noch für „n Appel und Ei“ gespielt. Beim WSV Wendschott haben die Spielerinnen im Winter auch mal zu Hause geduscht, weil es nur kaltes Wasser gab. Hauptamtliche Trainer: Fehlanzeige.

    Turbine hatte damals allerdings einen absoluten Vorteil gegenüber anderen Vereinen: Das Sportinternat, an dem sie nach belieben ihre Spielerinnen unterbringen konnten. So ähnlich wie SiDi beim DFB 🙂 Andere Mannschaften konnten nicht 2 x täglich trainieren, wobei die Vorlesungen an die Trainingszeiten angepasst waren. Hilfe bei Hausarbeiten/Prüfungsvorbereitungen, Stellung eines Zimmers im Internat – lief alles über die Sportschule. Das waren immense Kosten, die Turbine damals sozusagen „ausgelagert“ hat.

    Nur hat sich damals niemand so heftig über den Wettbewerbsvorteil von Turbine beklagt. Man hat es gerade für die Ausbildung junger Spielerinnen und für aktive Natio-Spielerinnen als Vorteil gesehen, wenn diese kompetente Trainer hatten und sich mehr auf den Fußball konzentrieren konnten, als bei anderen Vereinen. Nicht zu vergessen der Vorteil, mit so einem Internat bei Verhandlungen zu werben.

    Früher war das OK – das war ja Turbine. Heute nutzen Vereine wie Bayern, VfL oder Freiburg (um nur einige zu nennen), ebenfalls Strukturen und Ressourcen, für die sie nichts bezahlen oder die nicht für die andere Vereine wie Sand oder Essen bezahlen müssen. Aber das geht natürlich gar nicht… Das ist dann ein Verstoß gegen „Financial Fairplay“.

    Der Unterschied ist: Ich gönne es jeder Spielerin, egal ob sie nun Sara Doorsoun, Laura Vetterlein, Anna Gasper, oder wie auch immer heißen, dass sie einen Verein finden, der sie so gut bezahlt, dass sie zumindest während ihrer aktiven Karriere davon leben können. Und wenn eine Spielerin wie Lena Lotzen oder Alex Popp irgendwann mal nach Frankreich oder England wechseln sollte und dort € 250.000 pro Jahr verdienen würde, würde ich mich trotzdem für sie freuen

    (17)
  • Volker sagt:

    Für MICH ist es ein riesiger Unterschied ob sich mächtige Finanzkonzerne Fußballmannschaften HALTEN und nach „Marktwirtschaftlichen“ Interresse Wettbewerbsverzerrung und Korruption betreiben. Oder ob Fußball Vereine sich über Sponsoren ihre Exsitenz bewahren.Die Vergleiche mit Turbine und Frankfurt kommen mir so abwegig ja geradezu blödsinnig vor. Wer oder wann Erfologreich ist richtet sich nicht nach sportlichem können sondern den Interessen einiger Weniger. Nicht umsonst sitzt ein Martin Winterkorn im Aufsichtsrat des FCB. Diesen Eindruck habe ich über Jahre durch die Verhältnisse im Männerfußball bekommen und was sich durch die MEINER Meinung nach pervertierten Verhältnisse immer wieder bestätigt. Fußball als massenkulturelle Zirkusshow.
    Der Frauenfußball ist bis jetzt davon verschont geblieben aber der Regelmechanismus der Konzernallmacht trägt auch hier. Ob jetzt irgendwer mir „Linke Propaganda“ unterstellt (womit ich hier rechne) ist mir Scheiß egal! Es ist meine Überzeugung.
    Mal was erfreuliches: Lea Schüller wurde mal mit dem Kopfball Ungeheuer Horst Hrubesch verglichen. Jetzt sitzten beide zusammen in einer PK. Das Urgestein von rot/weiß und sein weibliches Pandon der SGS. Mich berührt sowas.
    https://tv.dfb.de/video/highlights-der-pk-mit-horst-hrubesch-und-lea-schueller/21229/

    (5)
  • Altwolf sagt:

    Ach @Sheldon/Fan2

    Was hast Du dir denn da ausgedacht !
    Deine Art „Wechselverbot“ für die Spielerinnen ist ja nun völlig weltfremd. Ab wann dürften diese Spielerinnen „fiktiv von Dir gesehen“ nicht mehr wechseln ?
    Ab Lebensalter 12, 14, 16 oder bis 18 noch möglich ? Dann würden sie eigentlich bei ihren Vereinen, wo sie das Fußballspielen begonnen haben bis zum Karriereende verharren.
    Deine beispielhafte Team-Zusammenstellung wirkt da doch sehr „willkürlich“ und wenig transparent.

    Obwohl in unserer Gesellschaft neben dem sogg. Leistungsprinzip auch inzwischen eine „Flexibilität in der Ausübung seines Berufes“ erforderlich geworden ist. So kann jemand der z.B. Tischler gelernt o. e. Studium in e. bestimmten Bereich absolviert hat, inzwischen nicht mehr davon ausgehen ein Arbeitsleben lang auch in diesem Beruf tätig sein zu können, da sich die Arbeitsbedingungen immer wieder ändern.

    Von den Fußballspielerinnen erwartest du das in deiner Vorstellung jedoch.

    Du selbst bist doch das beste Beispiel für die „Veränderung“.
    Warst du erst von der „Philosophie“ des FC Bayern München angetan, so änderte sich deine „Zuneigung“ hin zum 1.FFC u. nach der „Ära Colin Bell“ schlägt nun dein „Herz“ für den SC Freiburg.
    Und die Reaktion auf solche Veränderungen der Bedingungen willst du den Spielerinnen versagen ?

    (10)
  • Altwolf sagt:

    @Meta

    Eine sehr gute Darlegung bezüglich der Vergleichbarkeit von Rahmenbedingungen in den Clubs und deren Wandel.

    @Detlef.

    Natürlich erinnere ich mich an frühere ähnlich thematisierte Diskussionen und deshalb schätze ich auch deinen eher sachlichen
    Umgang mit den früheren Verhältnissen in der Liga.

    (2)
  • Carly B sagt:

    Mein Eindruck ist, dass sich Bayern München über
    Jahrzehntelanger außergewöhnlich gute sportliche und wirtschaftliche Planung und Arbeit den heutigen Stellenwert errungen hat. Diese Leistung der Vereinsführung kenne ich an, obwohl ich kein Fan des Vereines bin. Auch billige ich dem Vorstand zu die, über den Männerfussball, erwirtschafteten finanziellen Überschüsse in andere Abteilungen zu investieren ( z.B. Basketball oder eben Frauenfussball). Ich sehe darin keine grobe Verletzung des Wettbewerbes im Frauenfussball.

    (3)
  • Altwolf sagt:

    @Volker

    @Ajki hat doch die derzeit bestehenden Verhältnisse und Einflüsse auf die finanziellen Möglichkeiten der Vereine sehr klar dargestellt u. das eben auch in e. hier existierenden freien Marktwirtschaft, wo sich jeder, mit welchem Betrag auch immer, als „Sponsor“ einbringen kann.

    Aus deinem recht emotionalen „Rundumschlag“ kann ich nicht erkennen, was Du dir denn konkret für die FF-Liga wünscht o. vorstellst.

    Warum machst Du beim „Sponsoring“ da Unterschiede ?

    Was, wenn sich jetzt bei Essen, Jena, Frankfurt o. Duisburg potente Sponsoren , Einzelpersonen o. Unternehmen, mit entsprechend hohen Summen einbringen, um diese für Werbezwecke zu nutzen o. sich auch aus sozialer Verpflichtung zu den Beschäftigten u./o. der Region engagieren ?

    Wie kommst Du zu dem Schluß, “ mächtige Finanzkonzerne Fußballmannschaften HALTEN und nach „Marktwirtschaftlichen“ Interresse Wettbewerbsverzerrung und Korruption betreiben.“
    Worauf stützt sich so eine Aussage, die ja schon „kriminelles “ Verhalten unterstellt.
    Wenn Du da dabei auch WOB ansprichst, so solltest Du dich mal mit der Gründung u.Entwicklung des VFL WOB und der Verbindung zu VW u. d. Stadt Wolfsburg auseinandersetzen, bevor du solche Aussagen machst.

    (1)
  • Volker sagt:

    Wo soll ich anfangen bei John Maynard Keynes oder Adam Smith die die regelne Hand des Staates in wirtschaftliche Abläufe forderten. Gerade um Konzernbildung zu verhindern und den Kapitalistischen Wettbewerb zu sichern. Oder die Moralfrage über die Philosophie?
    Über die „befreiung der Märkte“ und die Konsequenz von Kriegen und Hungersnöten?
    Welche Verbindung das mit dem Fußball hat wird ein Wohlstand Europäher in seiner Inselwelt kaum verstehen. Es würde auch den Rahmen dieses Forum sprengen. Da habe ich glücklicherweise andere Möglichkeiten.
    Das Abwerben von relevanten Spielern vor wichtigen Events, die ewige Götze Geschichte,kein Eingriff in den Spielverlauf? Das locken mit hohen Verdienstmöglichkeiten keine Korruption? Mittlerweile führen Fußball Konzerne aufgeblasene Auswüchse auf dem Transfer markt in 2 oder 3 stelligen Millionenbeträgen.Warum wohl? Die Anhänger des Männerfußball führen seit Jahren darüber hitzige Debatten. Nur die Dachverbände scheint das unberührt zu lassen da sie selbst zum großen Teil Korrumpiert sind. Skandale der jüngeren Geschichte belegen dass mehr als Eindeutig. Der Frauenfußball steht weit über dem und eine 10fache finanzielle Überlegenheit ist die Konsequenz harter sportlicher Arbeit.
    Das sind die naiven Sichtweisen von Wohlstand Europäern.

    (-7)
  • Fan sagt:

    @Volker,
    nach deiner Logik müßte der ganze Profi-Fussball und Profi-Sport korrupt sein nur weil er von einem Konzern, Bank, Versicherung oder Firma finanziell unterstützt wird. Wie naiv bist du denn? Fast jeder Verein bzw. Sportler ist froh wenn er von der Wirtschaft unterstützt wird. Das beginnt schon im Fußball in der Kreisklasse und bei Sportlerinnen und Sportlern genauso im Amateurbereich. Und das ist bei dir dann Alles korrupt? Tut mir Leid, aber das ist Bullshit!

    (5)
  • maurinho sagt:

    @Altwolf: Stolze und Wittje sind aus dem eigenen Nachwuchs? Dann hätte der FCR damals auch sagen können, Kayikci und Popp seien aus dem eigenen Nachwuchs gewesen, weil sie mit 16 bzw. 17 zum Verein gewechselt waren. Nun, der VfL hat die Mittel, geschenkt – aber mit Nachwuchsarbeit hat das rein gar nichts zu tun.
    Am Ende ist der FCR wohl gescheitert, weil (schon viel zu früh) auf den eigenen Nachwuchs gesch… wurde, und man leider nicht auf einen potenten Männerklub im Hintergrund zurückgreifen konnte, um den Größenwahn zu korrigieren. Daher wird ähnliches (leider) wohl weder in WOB noch in M geschehen. Achja – TP-Fan bin ich auch nicht.
    Etwas zu Sara Doorsoun: ich hoffe, sie bekommt in WOB die Chance und versauert nicht. Zuletzt wurde sie in E allerdings auch eher suboptimal eingesetzt – auf einer anderen Position kann sie sicher viel effektiver spielen.

    (-2)
  • holly sagt:

    Morino naja das machen alle vereine. Frankfurt sag t auch das t.pawollek aus der eigenen Jugend kommt ebenso s.kleinherne. bei allen anderen Vereinen sollte es ähnlich sein

    (1)
  • Detlef sagt:

    Eigentlich wollte ich mich an dieser hochemotionalen Debatte nicht beteiligen!!!
    Deshalb nur ein paar grundsätzliche Bemerkungen!!!

    Irgendwer hatte es schon angesprochen, daß ihr Wechsel nach Wolfsburg in etwa so zu bewerten ist, wie damals ihr Wechsel von Bad Neuenahr nach Potsdam!!!
    Weder die Kurstädterinnen noch die Essenerinnen hatten/haben irgendwelche Ambitionen auf den Meistertitel oder die CL!!!
    Deshalb müssen Spielerinnen die dorthin wollen eben zu Klubs gehen, die diese Ambitionen haben!!!

    Allerdings muß man dazu auch die bisherige Komfortzone verlassen, und sich völlig anderen Personalverhältnissen unterordnen!!!
    Da steht man eben nicht automatisch immer in der Startelf!!!
    In Potsdam ist SARA das nach der Anfangsphase immer seltener geglückt!!!
    Natürlich gab es hier noch zusätzlichen „Sprengstoff“, da der Altmeister kein Freund von Kritik an seinen Entscheidungen war!!!

    Bei allen zT auch berechtigten Emotionen sollte man auch bedenken, daß SARA diese Entscheidung auch sehr schnell wieder bereuen könnte!!!
    Eine Spielerin, die im Verein fast nur auf der Bank sitzt, hat für die Nationalmannschaft nur schlechte Argumente!!!

    (1)
  • Meta sagt:

    @Detlef:

    Dann werden es einige Bayernspielerinnen nächste Saison aber sehr schwer haben in der Natio 🙂 🙂

    (0)
  • Detlef sagt:

    @Meta,
    Es kommt drauf an, wer die/der neue BundestrainerIn wird!!! 😉
    Falls wir wieder eine DFB-Cousine bekommen sollten, hängt es erneut davon ab, ob die Spielerin quasi eine „Wildcard“ hat, oder ob sie noch in der Probezeit ist!!!

    (0)

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