Frauen-Bundesliga: So lief der 16. Spieltag

Von am 1. April 2018 – 16.59 Uhr 54 Kommentare

Am 16. Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga hat der VfL Wolfsburg mit einem Sieg beim 1. FFC Turbine Potsdams einen wichtigen Dreier im Titelkampf gelandet. Der MSV Duisburg setzte mit dem dritten Heimsieg in Folge ein kräftiges Zeichen im Abstiegskampf.

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Die Wolfsburgerinnen setzten sich vor 1.366 Zuschauern im Karl-Liebknecht-Stadion, darunter Bundestrainer Horst Hrubesch, in einer umkämpften Partie mit 1:0 (0:0) durch. Caroline Graham Hansen erzielten mit einem platzierten Aufsetzer den einzigen Treffer der Partie (65.). Für die Gastgeberinnen war es die erste Saisonniederlage.

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Duisburg weiter heimstark

Der MSV Duisburg hat seinen positiven Trend fortgesetzt und das dritte Heimspiel in Folge gewonnen. Gegen den 1. FFC Frankfurt gab es vor 441 Zuschauern im PCC-Stadion von Homberg einen 2:0 (1:0)-Erfolg.

Anonma trifft doppelt

Winter-Neuzugang Genoveva Anonma traf doppelt (44., 58.). Die Gäste mussten nach der Roten Karte gegen Torhüterin Desirée Schumann (24.) lange Zeit mit einer Spielerin weniger auf dem Platz auskommen.

Bayern souverän

Der FC Bayern München kam vor 1.182 Zuschauern im ORSAY-Stadion zu einem souveränen 4:0 (1:0)-Auswärtssieg beim SC Sand. Fridolina Rolfö brachte die Münchenerinnen nach Vorarbeit von Sarah Däbritz früh in Führung (6.), Däbritz scheiterte kurz darauf von der Strafraumgrenze nur an der Latte (15.). Kurz vor der Pause musste Sands Johanna Tietge nach einem Foul von Jill Roord mit einer Knieverletzung ausgewechselt werden.

Viele Chancen, späte Tore

Die eingewechselte Mandy Islacker sorgte für die Vorentscheidung (69.), Kristin Demann (90.) und Carina Wenninger (90.+3) schraubten das Ergebnis spät in die Höhe. Wenninger meinte nach der Partie: „Wir haben uns viele Chancen erarbeitet, den SC Sand nie wirklich ins Spiel kommen lassen und verdient gewonnen.“

Knaak sichert Essen-Sieg

Die SGS Essen kam vor 279 Zuschauern im Ernst-Abbe-Sportfeld zu einem 1:0 (0:0)-Sieg beim FF USV Jena. Den Siegtreffer der Gäste erzielte Turid Knaak in den Schlussminuten (85.).

Köln überrascht, Freiburg souverän

Bereits am Donnerstag gewann der 1. FC Köln mit 1:0 bei der TSG 1899 Hoffenheim, am Samstag siegte der SC Freiburg mit 3:0 beim SV Werder Bremen.

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Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

54 Kommentare »

  • balea sagt:

    Schade, eine sehr bedauerliche und im Grunde unverdiente Niederlage der Turbinen. Bis zum Tor habe ich Potsdam stärker gesehen, die Pech hatten und ihre Hochkaräter mal wieder nicht reinmachten. Am Ende gingen bes den jungen Spielerinnen (Gasper und Ehegötz) erkennbar die Puste aus und auch Elsig war nie 100%ig fit. WOB wie immer mit Schauspielerin Popp und auch Maritz. Ich werde mich mit diesen Dauerunsportlichkeiten nicht mehr anfreunden geschweige denn abfinden. Deswegen drücke ich mal Essen im DFB Pokal und Chelsea ganz fest die Daumen.

    (-2)
  • enthusio sagt:

    In Duisburg erlebte man heute, wie eine Mannschaft unter einem neuen Trainer richtig aufgeblüht ist und sich mit einer rundum guten Leistung verdient drei Punkte im Abstiegskampf gesichert hat.

    Die ersten Minuten gehörten den Frankfurterinnen, die sofort das Heft in die Hand nahmen und das Spielgeschehen in die gegnerische Hälfte verlagerten. Torchancen ergaben sich daraus allerdings nicht.

    Im Gegenteil, der erste vielversprechende Angriff gehörte Duisburg, aber Yvonne Zielinski setzte ihren Heber nach einer über links hereingeschlagenen Flanke knapp neben das Tor. Auch Rieke Dieckmann verfehlte mit der zweiten Offensivaktion das Tor.
    Die dickste Chance hatte dann Genoveva Anonma, die aus halblinker Position mit ihrem Schuss sehr knapp den Torwinkel verfehlte.
    Beim nächsten Duisburger Angriff klärte Desi Schumann in höchster Not den Ball vor einer heranstürmenden Duisburgerin außerhalb des Strafraums mit der Hand und sah folgerichtig die Rote Karte. Den anschließenden Freistoß aus guter Position auf das nun von Cara Bösl gehütete Tor beförderte Dieckmann aber über das Tor.

    Frankfurt fand hinfort bis zum Halbzeitpfiff offensiv überhaupt nicht mehr statt, ein Verzweiflungsschuss Sophie Schmidts strich meterweit am Tor vorbei. Die erfahrenen Spielerinnen wie Hendrich, Groenen und Schmidt konnten dem Spiel zu keiner Zeit ihren Stempel aufdrücken.

    Nach einem brutalen Foul der ansonsten technisch stark spielenden Sophia Kleinherne an Danica Wu beließ es die Schiedsrichterin bei einer gelben Karte für die Übeltäterin – sehr zum Unmut der Duisburger Fans.
    Doch wenig später drückte Anonma einen von den Frankfurterinnen zu kurz abgewehrten Ball aus kürzester Distanz über die Linie.
    So ging Duisburg mit einer hochverdienten Führung in die Kabine.

    Die Pausenansprache von Frankfurts Trainer Niko Arnautis muß offene Ohren gefunden haben, denn Frankfurt riskierte jetzt wesentlich mehr. Ein weiter Heber konnte von Lena Nuding nur mit Mühe über die Latte gelenkt werden.
    Doch auch Duisburg ließ nicht nach, eine schöne Flanke Vanessa Martinis wurde von Anonma gekonnt gestoppt, aber ihr zu lascher Schuss mittig auf Bösl bedeutete kein Problem für die junge Torhüterin.

    Dem 2:0 ging eine weite Flanke Kathleen Radtkes auf die bärenstarke und wie in besten Potsdamer Zeiten wirbelnde Anonma voraus, die mit dem Ball am Fuß in den Strafraum eindrang und deren Schuss vom Innenpfosten ins Tor sprang.

    Arnautis reagierte endlich und brachte mit Lise Munk eine frische Angreiferin.
    Nachdem zunnächst Cecilie Sandvej das Tor noch verfehlte, flankte wenig später Tanja Pawollek vom rechten Flügel präzise in den Strafraum, wo Munk den Ball mit der Brust gekonnt stoppte, sich blitzschnell zum Tor drehte, aber nur einen zu laschen Schuss zustande brachte.

    Arnautis brachte kurz vor Schluss mit der erst 16jährigen Shekiera Martinez eine quirlige Spielerin in die Partie, die einige schöne Aktionen hatte, rotzfrech und schnörkellos spielte und die man für die weitere Zukunft im Auge behalten sollte. Sie hatte auch die letzte Torchance des Spiels, scheiterte aber mit ihrem Schuss an der reaktionsschnell reagierenden Lena Nuding.

    Kompliment an Duisburg, das etwa ab der 10. Minute ein sehr gutes Spiel gemacht hat und die Frankfurterinnen nie zur Entfaltung kommen ließ. Auch vor dem Platzverweis Schumanns war Duisburg das dominantere Team. Sollte der MSV auch weiterhin auf dem heute gezeigten Level agieren, werden sie mit dem Abstieg nichts zu tun haben, da bin ich mir ganz sicher.

    (30)
  • enthusio sagt:

    Turid Knaak scheint die erneute Berufung in die Natio zu beflügeln,
    das wichtige Essener Siegtor in Jena ist ihr zu verdanken.

    Leider gibt es aber auch Gerüchte, dass Arsenal neben Tabea Kemme und Lia Wälti auch Viktoria Schnaderbeck und vor allem Linda Dallmann an der Angel hat.

    http://www.sportbuzzer.de/artikel/frauen-bundesliga-vfl-wolfsburg-bei-den-unbesiegbaren/

    (9)
  • Gerd karl sagt:

    Linda Dallmann sollte nicht zu Chelsea wechseln, sie sollte zum VfL Wolfsburg gehen.

    Der VfL Wolfsburg hat durch seinen Kampfgeist das Spiel gegen Turbine gewonnen,und durch eine Spielstarke Alex Popp die überall zufinden war.
    Auch Ella Masar hat sehr gut gespielt,eine Kampfstarke Bereicherung.
    Ein Siegtor von der tollen Caro Hansen hat gereicht.

    (-21)
  • never-rest sagt:

    Wie sagt man so schön, ein intensives oder kampfbetontes Spiel auf dem Potsdamer Acker. Leider war die Begegnung nur selten hochklassig. Das Tor von Caro Hansen gehörte eindeutig zu deiesen wenigen Momenten. Die vielen unbedrängt geschlagenen Fehlpässe auf beide Seiten finde ich für zwei deutsche FF-Spitzenteams doch etwas dürftig, schlechte Platzverhälntisse hin oder her. Der Sieg von WOB war jedenfalls nicht unverdient, wenngleich etwas schmeichelhaft. Über weite Strecken war das Spiel recht ausgeglichen. Das ewige Lamento von einigen wenigen Turbine Fans über die angeblichen „Dauerunsportlichkeiten“ bestimmter Wölfinnen (sie oben @balea) finde ich übrigens ärgerlich. Gerne wird übersehen, dass auch die Turbinen ordentlich austeilen können wie z.B. Elsig und Kiwic. Auch im FF ist der volle Körpereinsatz erlaubt. Manchmal werden dabei eben die Grenzen des Erlaubten auch überschritten. Na und?. An dieser Stelle darf auch mal erwähnt werden, dass das Schiedsrichtergespann um Frau Kunkel die Partie absolut souverän geleitet hat.

    (10)
  • Fan sagt:

    @balea,
    du bist wohl ein Bruder von Fan2 bzw. Sheldon. Muß Hass und Neid schön sein?!

    (-4)
  • Detlef sagt:

    Wer seine wenigen Chancen nicht verwerten kann, der darf sich nicht wundern, wenn am Ende vorne die Null steht!!!
    TURBINE hat sicher nicht schlecht gespielt, war heute sogar besser als in Hinspiel, wo wir lange nur hinterhergelaufen sind!!!
    Was fehlte war halt eine Vollstreckerin wie TABBI, und vielleicht auch etwas Glück!!!

    Wolfsburg sah zumindest nicht wie der große Favorit aus!!!
    Für eine europäische Spitzenmannschaft kamen sie doch recht bieder rüber!!!
    Der größte Vorteil war ihre Abgezocktheit und Cleverness!!!
    Daran haperte es bei vielen TURBINEN noch, denn sie schienen im Fach „voller Körpereinsatz“ nicht richtig aufgepasst zu haben!!!
    Der korrekte Einsatz von Ellenbögen und Fäusten will halt auch erst gelernt sein!!!

    Ansonsten hat sich Potsdam recht gut verkauft, und kann mit erhobenem Haupt seine nächsten Aufgaben angehen!!!
    Für den Titel „noch ungeschlagene Mannschaft“ konnten wir uns ohnehin nix kaufen!!!

    (11)
  • Altwolf sagt:

    Bei nicht gerade idealen Witterungsbedingungen, jedoch noch bespielbarem Platz, hatte Turbine sicherlich den besseren Start, da sie aggressiver,spritziger u. insbes. sehr eng an ihren Gegenspielerinnen dran waren, so daß WOB keinen Spielrhythmus fand und sich dann auch im Verlauf immer mehr auf ein Kampfspiel einließ und dadurch auch die spielerische Linie nicht in ihr Spiel bringen konnten.

    Die Art und Weise wie Turbine spielte, ließ die Wölfinnen auch eher ein wenig hektisch werden und so war es wenig verwunderlich, das der technische Fußball mit Kombinationen heute keine Berücksichtigung fand.

    Gerade auch bei den wichtigen spielbestimmenden Positionen WOBs, waren die Turbinen eng dran und verhinderten so auch das Kombinieren, worunter allerdinga auch das eigene Spiel litt, denn auch umgekehrt wurden viele Fehlpässe gespielt und so eigentlich ein ständiges Hin- u. Her auf dem Platz produziert.

    Mit ein wenig Glück hätte in HZ 1 auch in den Standardsituationen ein Tor für Turbine gelingen können, aber wirklich herausgespielte Torchancen waren das nun auch nicht.
    Beide Torhüterinnen konnten auf jeder Seite e. gute Torchance vereiteln.

    In HZ 2. änderte sich das Bild etwas, da nun WOB sich etwas mehr Vorteile verschaffte u. es nun den Turbinen schwer fiel gefährlich in den 16er zu kommen.

    In der Druckphase WOBs etwa ab der 60. Min. dann auch das 1:0 durch C.Hansen, klar, wie oft hat sie so einen Ball auch schon vorbei gezimmert, da ist auch das Schussglück nötig, um so zu treffen.

    In der Abwehr war J.Elsig sicherlich Turbines stärkste, verletzte sich jedoch wieder bei einem Abgrätschen in höchter Not am re. Oberschenkel. Vielleicht ja nur e. leichte Zerrung.

    Bei WOB genauso wie bei Turbine alle mit hoher Laufleistung u. Laufbereitschaft u. dem Willen nicht verlieren zu wollen.

    Diesmal L.Gößling mit einigen unglücklichen Zuspielen u. Aktionen, zuverlässig u. stabil N.Fischer u. A.Blässe wieder m. e. guten Partie insbes. wieder ihre Defensivarbeit mit Ablaufen d. Gegenspielerinnen.
    Die Offensive hatte es heute sehr schwer , wirkte auch nicht so spritzig, wie es gegen Turbine eigentlich erforderlich wäre.

    E.McLeod ein Vorbild an Einsatz u. Nehmerqualitäten.
    Diesmal hatte von d. Offensivspielerinnen C.Hansen die besten Szenen, sonst alle Wölfinnen mit e. soliden Leistung.

    Es hätte auch unentschieden ausgehen können, aber das glücklichere Ende hatten dieses Mal d. Wölfinnen.

    (35)
  • Altwolf sagt:

    @balea

    Wenn man deinen Kommentar bezüglich A.Popp liest, dann musst Du den schon vor dem Spiel geschrieben haben. Das Alex für dich ein „rotes Tuch“ ist, ist aus früheren Zeiten hinreichend bekannt.
    Ja, sie hat früher , insbes. wenn sie mit d. eigenen Leistung unzufrieden war, auch immer mal wieder „theatralisch“ agiert, aber beim heutigen Spiel von Schauspielerei und gar von „Dauerunsportlichkeit“ zu reden und das dann auch noch auf e. N.Maritz zu erweitern, ist mir nach dem Spiel live im Karli u. im Nachgang bei DFB-TV schleierhaft.

    Wenn Du solche Statements abgibst, dann beschreibe doch mal die Szenen, wo auch ein „neutraler Zuschauer“ eine Dauerunsportlichkeit erkennen kann.

    @Detlef
    Na dann beschreibe mal die Szenen mit Ellenbogen u. Fäusten, vergiss jedoch nicht dabei auch auf die Turbinespielerinnen zu schauen, denn einige haben doch in dem von dir beschrieben Fach aufgepasst.

    Bei einer sonst recht guten Stimmung im Stadion, hat mir von den „selbsternannten besten Fans d. Liga“ jedoch das „höhnische Ooooh“ bei Verletzungen von WOB Spielerinnen mißfallen u. diese Art der „Sportlichkeit“ habe ich noch in keinem anderen Stadion vernehmen müssen. Schade, denn ich fahre eigentlich gerne ins Karli.

    (18)
  • Detlef sagt:

    @Altwolf,
    Die Szene von Alex Popp, als sie ihren Ellenbogen von hinten ins Genick von SARAH ZADRAZIL schlug, war mindestens gelb würdig!!!
    Sie ist wahrscheinlich die beste Kopfballspielerin dieses Landes, aber solche Unsportlichkeiten gehören leider immer wieder fest in ihr Repertoire!!!
    Und das passiert dann auch nicht aus Versehen, wenn man mit dem Ellenbogen voraus in die Gegenspielerin springt!!!

    Wenn so etwas dann immer wieder als „internationale Härte“ oder noch schlimmer als „internationale Erfahrung“ verharmlost wird, und dann auch nicht entsprechend bestraft wird, dann verliere ich irgendwann den Spaß an diesem Sport!!!

    Bei der Szene von Blässe, als sie AIGBOGUN an den Haaren zerrte, hätte man auch glatt rot zeigen können, denn das ging schon in Richtung Tätlichkeit!!!

    Es gab auch eine Szene von JOJO ELSIG, als sie Ella Masar mit der Hand im Gesicht trifft, was aber nach nochmaliger Studie auf DFB TV eher aus der Bewegung heraus passierte!!!

    Ich will den TURBINEN sicher keinen Heiligenschein aufsetzen!!!
    Auch bei uns gibt es Spielerinnen, die oft sehr robust zu Werke gehen!!!
    Doch die Mehrzahl der Potsdamerinnen, vor allem der jungen, sind mit solcher Härte noch überfordert!!!
    Naja, vielleicht lernen sie es ja noch??? 😉

    @never-rest,
    Ich stimme Dir absolut zu, daß Frau Kunkel die Partie sehr gut geleitet hat!!!
    Einige Vorteilsauslegungen waren zwar gewöhnungsbedürftig, aber schon OK!!!

    Gut fand ich, daß sie Masar fürs Meckern die gelbe Karte zeigte!!!
    Leider war sie bei Alex Popp dann nicht genauso konsequent, als die munter drauflos motzte!!!
    Es hätte auch gerne noch mehr Karten geben dürfen, denn da waren einige taktische Fouls, die nicht als solche geahndet wurden!!!

    Aber insgesamt wars trotzdem eine gute Leistung des Schirigespanns, was ja leider sehr selten vorkommt!!!
    Ich würde mir deshalb Frau Kunkel sehr gern für unser Bayern-Spiel wünschen!!!

    (16)
  • OrbisJack sagt:

    About 630 on Wednesday, 1300 today (about half of them Wolfsburg fans) think everyone likes to ignore the more significant numbers because it’s easier to pretend all is well.

    1300 used to be an attendance at Turbine when they played teams like Cloppenburg not for one of the so-called ‚Spitzenspiele‘. Was a time when this game would attract 3,500 and somr dared to imagine the money Wolfsburg and Bayern were bringing to the league would push the league average up, the ‚rising tide lifts all boats‘ nonsense.

    Attendances do not matter to those funded by a cheque from the men’s department. For clubs like Potsdam such numbers today and Wednesday are poison. But when you can’t keep ypur quality players and can’t sign replacements cos someone else is getting funding through the nose eventually people stop watching.

    I said this years ago. No one wanted to know. Woe betide this league should the money men lose interest now cos the old foundations are gone.

    (6)
  • balea sagt:

    Weil ich mehrfach angesprochen wurde: Popp spielt immer mit sehr viel Körpereinsatz, soweit ok. Ich erinnere aber eine Szene mit Kopfballeinsatz im Mittelfeld, die eine Behandlungspause (ich glaube von Zadrazil) nach sich zog und eine Ansprache der Schiri, die sie deutlich nicht akzeptierte – anderseits eine andere Szene, wo sie hinfällt und den eh schon geschundenen „Acker“ vor lauter Verzweifelung nochmal ordentlich durchwühlt. Das zusammen genommen ist einfach lächerlich und nervig. Maritz habe ich erwähnt, weil sie 5 Meter vor mir eine perfekte Schwalbe hingelegt hat und anschliessend ebenfalls nichts besseres zu tun hatte als ebenfalls langatmig zu lamentieren. Wenn es User gibt, die sich solche „Luftnummern“ gerne anschauen ist das deren Bier. Ob das ein Herr Hass (den ich nicht kenne) oder eine Frau Neid schön finden, kann ich nicht beurteilen.

    Beste Abwehrspielerin bei Potsdam war klar Kiwic, nicht Elsig. Letzter merkte man deutlich ihren Muskelfaseriss an, ihr fehlte von Beginn an die Spritzigkeit und Schnelligkeit. Kiwic dagegen hat nahezu perfekt Harder „den Zahn gezogen“, ich kann mich nur an eine sehr gute Vorlage erinnern, die sie trotz Bewachung spielen konnte.

    Der Trainer von WOB hat vor dem Spiel auf das starke physische Spiel von Potsdam hingewiesen – das war früher vielleicht mal so, ist aber inzwischen weitgehend Geschichte, dafür stehen da zZ viel zu viele „Mädchen“ (sorry für den Ausdruck) auf dem Platz. Gaspar und Ehehgötz haben ihre Startplatzchance prima genutzt, super gewirbelt und waren deutlich torgefährlicher als vorher – aber ungefähr zu dem Zeitpunkt als das Tor fiel, waren die Körner aufgebracht und sie konnten nicht mehr zulegen. Natürlich kann man nur durch solche Spiele Erfahrung sammeln – aber eine Kemme hat diese und hätte in der Situation definitiv nochmal Tempo machen können.
    Hier fehlt mMn einiges an Substanz auf dem Platz und ich finde es bei allem Lob für den Willen des Trainers auf junge Spielerinnen zu setzen (auch Rauch, Chmielinski ua zähle ich dazu) doch verwunderlich, wenn auf Erfahrung von Cramer oder Kulis von vornherein verzichtet wird.

    (14)
  • balea sagt:

    Turbine TV hat die „Popp – Szene“ festgehalten:

    Ein sportliches Verhalten von Popp wäre es gewesen, kurz zu Zadrazil zu gehen und ihr einen entschuldigenden Klaps zu geben – was sie tut ist dagegen schlicht unsportlich. Aber typisch.
    Wenn ich sowas kritisiere (gerade weil es kein Einzefall ist) und deswegen beschimpft werde – danke dafür.

    Interessant, dass der Kommentator bei DFB – TV das vermeintliche Handspiel von Huth in Minute 1 als Fehlentscheidung beurteilte und um einige Leser zu ärgern lege ich noch nach und bezweifele, dass die Entscheidung zur Ecke, die am Ende zum 0:1 führte richtig war, das sah für mich live deutlich anders aus. – Aber: vergossene Milch und unterm Strich muss auch ich die Leistung der Schiri im grossen und ganzen eindeutig loben.

    (16)
  • FFFan sagt:

    Das Spitzenspiel zwischen Turbine Potsdam und dem VfL Wolfsburg bot Spannung bis zum Schluss. Leider wurde wenig Fußball gespielt. Härte war Trumpf. Und der unebene Platz, der mehr einem Kartoffelacker glich, erschwerte eine technisch gepflegte Spielweise zusätzlich. Insgesamt ein enttäuschender Nachmittag in Babelsberg.

    (9)
  • Volker sagt:

    Zum Thema Pop: Sie ist zum Kopfball gestiegen aber auch mit angelegtem Ellenbogen in die Gegnerin. Gelb vorbelastet ist das schon reichlich unbedacht zumal Sie auch eine Verletzung dabei in kauf genommen hat. Absicht kann man ihr nicht unterstellen aber gefährliches Spiel und mit einer Verwarnung muss Sie in rechnen. Schließlich wurde Sarah Zadrazil verletzt glücklicherweise endete es nur mit Nasenbluten. Das „beschweren“ von Pop hätte bei einer anderen Schiedsrichterin auch für eine rote Karte gereicht. So gesehen kann ich balea verstehen. Nochmal die Verwarnung war richtig! und angemessen.Das Verhalten von Pop war es nicht!

    (16)
  • strike sagt:

    in dem Spiel hätte es eine rote Karte geben müssen. Bässe zieht und zerrt an den Haaren der Potsdammerin. Ansonsten harte Spielweise beider Teams, dass kennt man ja aus den Duellen.

    Ein Unentschieden wäre aufgrund der ersten Halbzeit auch ok gewesen.

    (10)
  • enthusio sagt:

    @strike:
    „Ein Unentschieden wäre aufgrund der ersten Halbzeit auch ok gewesen.“

    Das hat – wegen des Spielverlaufs in der 2. Halbzeit – nicht nur der sympathisch unaufgeregte und äußerst faire Verlierer Matthias Rudolph ganz anders gesehen.

    @FFFan:
    „Insgesamt ein enttäuschender Nachmittag in Babelsberg.“

    Tatsächlich ? Es war ein kampfbetontes Spiel von beiden Mannschaften, wie man es erwarten konnte.
    Potsdam ist nun mal eine sehr starke Mannschaft und gegen Wolfsburg immer hochmotiviert. Es gab zwar wenig Torchancen auf beiden Seiten, aber letztlich hat Wolfsburg die harte Nuß Potsdam durch das schöne Tor Graham Hansens geknackt.

    Potsdam ist auf jeden Fall beser als es der aktuelle Tabellenplatz aussagt und Wolfsburg ist weiterhin verdient Spitzenreiter.

    (19)
  • Fan2 sagt:

    Das sogenannte Spitzenspiel lässt sich in zwei Sätzen zusammenfassen:
    1. Popp hat mal wieder bewiesen, dass sie den Titel „Unsportlichste Fußballerin Deutachlands“ zurecht trägt. Sie sollte es mal beim Wrestling versuchen, da kann man es mit Ellenbogen und Schauspielgeschick ja bekanntlich weit bringen.
    2. Ansonsten lässt sich alles, was man über das Spiel wissen muss, in einer Zahl zusammenfassen: 1366 Zuschauer! Tja, auch in Babelsberg scheint es mittlerweile deutlich interessanteres Osternachmittagsprogramm zu geben als eines der ehemaligen Topspiele der Liga. Wen wundert’s bei nem Spiel, bei dem man mittlerweile sich auf 0:0 bzw. 1:0 tippen kann!

    Achso, Horst Hrubesch war ja noch da und durfte vor allem die ausländische Konkurrenz bewundern. Gerade mal 10 deutsche Spielerinnen standen von Beginn an auf dem Platz, zudem durften noch vier weitere sich für weniger als ne halbe Stunde beweisen. Das hätte er in Bremen gestern allein auf einer Seite haben können. Und spielerisch wäre ihm da ohnehin mehr geboten worden.

    (-12)
  • Altwolf sagt:

    @balea

    Was die Bewertung der Leistungsstärke zwischen Elsig u.Kiwic betrifft magst du, insbes. auch unter Berücksichtigung d. 2.HZ Recht haben, da hat Kiwic sehr gut gegen Harder gestanden.

    Auch Dank für den Link zu Turbine TV mit sehr objektiven Kommentaren. Dabei hat sich auch niemand über e. überhartes Spiel o. unsportlichem Verhalten seitens d. Wölfinnen beschwert.

    Sicher geht A.Popp mit Tempo u. sehr viel Körpereinsatz beim Hochspringen zum Ball, aber die Verletzung v. S.Zadrazil kam nicht durch e. Ellenbogenschlag zustande (wäre auch sonst mit Gelb von d. Schiri bedacht worden), sondern sie ist beim Fallen mit d. Gesicht auf d. Boden geschlagen.
    Für Alex war es offenbar kein Foul, da sie sich in den vorangegangenen Szenen, wo sie ballführend von S.Zadrazil attackiert wurde, von d. Schiri, da gegen sie gepfiffen wurde, benachteiligt fühlte u. das war es wohl auch, was sie m.d. Schiri diskutierte. Ist eigentlich überflüssig.
    Eine versöhnliche Geste wäre bei dem unglücklich verlaufenden Zweikampf sicherlich angebracht gewesen.

    Die Szene mit N.Maritz habe ich nicht sehen können, weder live noch im TV; sollte es so sein, möchte ich das auch nicht sehen, jedoch betrifft das alle Spielerinnen in d. AFBL u. nicht nur Spielerinnen d. VFL.
    Was A.Blässe da gezeigt hat, war nur im TV klar erkennbar, wurde auch zu Recht von d. Schiri mit Gelb bestraft, als Tätlichkeit muß man es aber nicht zwangsläufig sehen.

    @Detlef

    Von uns „Nicht Potsdam-Fans“ hat keiner über das nicht gepfiffene Foul von J.Elsig an E.McLeod lamentiert, für dich ist es eher e. Unglück aus der „Bewegung“. Ja richtig bei Ballbesitz v. ihr, ist ein nach rechts ausgefahrener Arm mit Bewegung nach Hinten e. „natürliche“ Bewegung.

    A.Popp zu unterstellen, sie würde mit Absicht e. Ellenbogenschlag gegen S.Zadrazil getätigt haben, ist eigentlich nicht erkennbar u. solche Aktionen als „festes Repertoire“ zu bezeichnen finde ich auch nicht gerade „objektiv“.

    Ich erinnere mal an die Zeiten, als T.Kemme mehr im Mittelfeld „zu
    Hause“ war u. ihre körperlichen Einsätze mit Grätschen von hinten, insbes. gegen L.Gößling zum „Repertoire“ gehörten, da kanntet ihr solche Art „Unsportlichkeiten“ wie jetzt b. A.Popp nicht.

    Wenn Kiwic in A.Schult mit entsprechendem Körpereinsatz beim Kampf um den Ball hineinspringt ist das ok ? Hatte sie sich für d. Foul entschuldigt ?
    Hatte sich J.Elsig bei dem Treffer im Gesicht von E.McLeod entschuldigt ? Ich habe das in beiden Fällen nicht gesehen u. auch nicht erwartet.

    Auch in der Vergangenheit hat J.Elsig durch harte Einstiege Verletzungen anderer Spielerinnen in Kauf genommen, aber da heißt es „robuste“ Spielweise, bei WOB sieht man es nahe d. „Tätlichkeit u. dauerhafte Unsportlichkeit“.

    Es gibt wenige Spiele in d. AFBL, die so „emotional“ geführt werden, wie zwischen Turbine u. dem VFL. Eigentlich doch das „Salz in der Suppe“.

    Ich habe den Eindruck die Spielerinnen sehen das untereinander, wie auch die Trainer viel gelassener als von euch Turbine-Fans.

    Offenbar nehmt ihr es WOB immer noch „übel“, das Spielerinnen von Turbine zu den Wölfinnen gewechselt sind u. könnt euch in keiner Weise vorstellen, das es dafür auch noch andere, als finanzielle Gründe, gegeben haben könnten.

    (2)
  • SCF Klausi sagt:

    Zum Glück für manche Trainer das nun die Länderspielpause kommt,damit sich manche angeschlagene Spielerinnen regenerieren können.

    Freiburg reist mit zwei angeschlagenen Spielerinnen nach Bremen damit der Kader überhaupt vollzählig ist und tritt die Heimreise mit einer dritten verletzten Spielerin an,in Potsdam spielt Elsig mit einer Verletzung fast durch und reist zur N11.Das ist aus meiner Sicht ein Unding.

    Bleibt nur zu Hoffen dass sich während den Länderspielen nicht noch mehr Spielerinnen verletzen und langfristig ausfallen.

    @ Detlef

    Schau bitte mal bei Kathy Hendrich vorbei.Dort findest Du eine Antwort auf eine Frage.

    (6)
  • Altwolf sagt:

    „2. Ansonsten lässt sich alles, was man über das Spiel wissen muss, in einer Zahl zusammenfassen: 1366 Zuschauer!“

    „Und spielerisch wäre ihm da ohnehin mehr geboten worden“.

    Wer sagt uns das ?

    Ein „angeblicher“ FF-Fan, der sich kaum in ein Stadion bewegt, um auch mal live e. Spiel zu sehen, der nicht bei Schnee-Regen u. Temperaturen um 2° u. Wind den Spielerinnen für ihre Leistungen Respekt u. Anerkennung zollt, sie anfeuert.
    Dies haben immerhin 1366 Zuschauer im Karli getan und sich nicht im warmen Wohnzimmer gemütlich dieses Spiel im TV angesehen.

    Auch zahlreiche WOB-Fans haben sich das nicht nehmen lassen und wie sicherlich auch Turbine-Fans einige Fahrzeit auf sich genommen, um auch bei diesen widrigen Bedingungen die Teams zu unterstützen.

    Da du dem Spiel Werder Bremen vs. SC Freiburg mehr spielerische Qualität bescheinigst, gib uns doch mal e. Spielbericht darüber, wie sich die spielerischen Fähigkeiten auf beiden Seiten gezeigt haben.
    Oder willst Du uns doch womöglich nur „allein“ aus den Highlights bei DFB.-TV dieses „Wissen“ vermitteln, was ja jeder selbst auch sehen kann.
    Ist der Fehler e. Torhüterin, der dann zum Torgeschenk wird, Ausdruck größerer spielerischer Klasse, die sich d. BT H.Hrubesch hätte ansehen sollen ?

    (19)
  • Zaunreiter sagt:

    Herr Juchem, warum wird eigentlich mein Kommentar zur NWSL nicht freigeschaltet?

    (-4)
  • Detlef sagt:

    @Altwolf,
    Es gibt einen feinen Unterschied zwischen „robuster Spielweise“ und gefährlichem Einsteigen!!!
    Das sollte jemand wie Du, der schon länger beim Fußball dabei ist eigentlich wissen!!!

    Wer mit dem Ellenbogen voraus in die Gegenspielerin springt, der will keinen fairen Zweikampf führen!!!
    Hatte RAHEL KIWIC den Ellenbogen oder die Faust in Richtung Almuth Schult gestreckt???
    Nein, es war ein harter, aber normaler Zusammenstoß, für mich nicht mal unbedingt ein Foul!!!

    Und das jemand aus Versehen den Ball an den Kopf bekommt, daß kann schon mal passieren!!!
    Bei der „Ohrfeige“ von JOJO ELSIG schaut diese genau in die andere Richtung von Ella Masar!!!
    War das also Absicht???
    In Hälfte zwei gab es auch eine ähnliche Situation anders herum, wo auch die Wolfsburgerin in der Bewegung eine Potsdamerin trifft!!!

    Und das Haare ziehen von Blässe kann man damit schon gar nicht vergleichen, denn hier war der Vorsatz deutlich zu erkennen!!!

    Wie ich bereits geschrieben habe, gibt es auch bei uns Spielerinnen, die nicht selten die Grenzen des Erlaubten übertreten!!!
    Doch zu richtig gefährlichen Situationen kommt es eher selten!!!

    Deine letzten drei Absätze gelten zwar für einige TURBINE-Fans, nicht aber für mich!!!
    Ich bin seit 2004 FF-Fan, und auch Anhänger von TURBINE POTSDAM!!!
    Ich kenne Wolfsburg noch aus Zeiten wo sie, wie die Bayern-Ladies auch, permanent gegen den Abstieg gespielt haben!!!
    Ich empfinde also weder Groll noch sonstige Abneigungen!!!

    Was viele der langjährigen Potsdam-Fans offensichtlich vergessen haben, wir haben uns damals eine spannendere Buli gewünscht!!!
    Jetzt haben wir sie, und damit ging leider auch ein Teil des „Hasses“ auf die neuen Mitbewerber über, den vorher ganz allein der FFC Frankfurt gepachtet hatte!!!
    Leider keine gute Entwicklung!!!

    (-8)
  • Markus Juchem sagt:

    @Zaunreiter: Ich habe bereits per Mail geantwortet. Der Kommentar ist zu den „Kurznews“ verschoben. Das Thema hier ist der 16. Spieltag der Frauen-Bundesliga. Wir werden das in Zukunft auch mit anderen ähnlichen Kommentaren so handhaben.

    (7)
  • Gerd karl sagt:

    Zum Thema sehr faires Turbine Potsdam, Ella Masar hat einen Nasenbeinbruch.
    Hat Turbine Potsdam oder Babelsberg einen Platzwart?
    Der Rasen ist ja ein Acker.
    Selbst in Sand ist der Rasen besser,und das will was heißen.
    Der VfL Wolfsburg kann alle drei Titel holen.

    (-6)
  • Fan2 sagt:

    @Detlef: Wo haben wir aktuell eine spannende Bundesliga? Die hatten wir 2009 mal, aber nicht jetzt. Aktuell ist die BL langweiliger denn je, Wolfsburg steht als Meister fest, genauso wie Jena. Potsdam und Frankfurt sind ins graue Mittelfeld abgerutscht, um Platz 2 streiten sich genauso zwei Teams wie um Platz 11. Ansonsten ist alles im Wesentlichen beim alten geblieben, nur dass Potsdam und Frankfurt mit Bayern und Wolfsburg die Rollen getauscht haben und Freiburg Duisburg ersetzt hat. Zudem wurden die insolventen HSV und Bad Neuenahr durch die beiden neuen Füllklubs Sand und Hoffenheim ersetzt. Ansonsten ist im Wesentlichen alles beim Alten geblieben. Die Ergebnisse sind knapper, am Ende gewinnen aber doch wieder dieselben.

    (-13)
  • Detlef sagt:

    Oh Sheldon, jetzt enttäuscht Du mich aber total!!!
    Beherrscht Du nicht einmal die einfache Mathematik???

    Letzte Saison fehlten Potsdam nur zwei Punkte, also eigentlich nur ein Tor, um den CL-Platz zwei zu belegen!!!
    Freiburg war auch nicht weit weg!!!

    Diese Saison ist auch noch nichts entschieden!!!
    Diesmal hat Freiburg die besseren Karten, um sogar ganz vorn dabei zu sein!!!
    Und Potsdam hat jetzt genausoviele Niederlagen wie Wolfsburg!!!
    Es ist sicher nicht leichter geworden, aber noch können wir auch um Platz zwei kämpfen, wenngleich es nicht mehr nur in unser Hand liegt!!!
    Frankfurt dürfte sich nun komplett aus diesem Wettstreit verabschiedet haben!!!

    Falls Du das Zählen nicht ganz verlernt hast, solltest Du ebenfalls auf mehr als zwei mögliche Kandidaten kommen!!!

    (10)
  • Volker sagt:

    Ich habe mir dieses Spiel Potsdam -Wolfsburg 2mal angesehen und JA im TV. Potsdam liegt für mich zu weit entfernt. Ich hoffe aber das ich auch ohne“pathetische Einsprüche“ mir dieses Recht nehmen darf! Also. Nach der ersten HZ war mir klar das die Frauschaft die das erste Tor schießt auch das Spiel gewinnt. Beide Frauschaften haben defensiv gut agiert. Beide haben ihre Räume sehr eng gestalten können. Beide sind hart in die Zweikämpfe gegangen. Das diese Spielweise zu Fehlern zwingt und es auch soll, ist bekannt.
    Das es für die Zuschauer nicht besonders Attraktiv aussieht sollte auch klar sein. Das die Frauschaft die das erste Tor erzielt auch befreiter Aufspielen kann da der Gegner in die Offensive gedrängt wird ist logisch. Potsdam hat sich aber nicht drängen lassen und weiter auf ihrer defensiv Taktik beharrt. Das ist nicht aufgegangen. Für Mich kein „schönes“ aber hoch interressantes Fussball Spiel und (abgesehen vom Wechsel Kontingent) absolut auf Augenhöhe!
    Fan2: “ bewiesen, dass sie den Titel „Unsportlichste Fußballerin Deutachlands“ ?
    Wann,Wo und Wer hat Ihr diesen Titel gegeben? Bitte Quellen Angabe mit Link.Danke.

    (18)
  • Detlef sagt:

    @Gerd Karl,
    Es hat seinen Grund, warum TURBINE zwei Nachholspiele hatte!!!
    Machst Du jetzt hier einen auf Jens Scheuer???

    Tut mir leid für Ella Masar, aber sowas kommt schon mal vor!!!
    Und sie wollte ja selbst dann weiterspielen, als sie nach der „Ohrfeige“ von JOJO ELSIG, auch noch einen Ball ins Gesicht bekam!!!

    (4)
  • Volker sagt:

    strike: Danke für die Anmerkung. Du hast absolut Recht vor lauter Alex Pop ist diese Haar zieh Aktion vergessen worden. Das war eine Tätlichkeit, ich habe mir bei Wikipedia die Definition einer Tätlichkeit angesehen. „Als Tätlichkeit bezeichnet man im Sport ein stark regelwidriges Verhalten gegen den Körper eines Gegners ohne die Aussicht, in den Besitz des Spielgerätes zu gelangen.“ Haare sind ja wohl ein Körperteil. Da hat Frau Blässe aber richtig Glück gehabt! Gerade bei solchen Spielen sollten Schiedsrichterinnen hart durch greifen können aber dieses Problem haben wir leider Allgemein im FF,schon seit Jahren.

    (11)
  • Altwolf sagt:

    @Detlef

    Ich habe mir beide Szenen nochmals angeschaut und in beiden Fällen sehe ich „keine“ Absicht die Gegenspielerin verletzen zu wollen, weder bei A.Popp noch bei J.Elsig.
    A.Popp hat beim Hochspringen u.Kontakt d. Arm am Körper u. bewegt dann erst d. Arm nach rechts um sich abzufangen. Also kein vorgestreckter Unterarm o. gar Faust. Der Kontakt fand im Rücken u. Nacken statt u. nicht im Gesicht.

    Ähnlich verhält es sich mit J.Elsig beim Versuch vor P.Harder den Ball noch zu erreichen, trifft sie beim Versuch die Balance zu halten die hinter ihr positionierte E.McLeod mit d. Unterarm im Gesicht.
    Wir sollten es dabei bewenden lassen.

    Das Du dich nicht mit den „besonderen“ Turbine Fans identifizierst freut mich umso mehr, habe dich eigentlich auch nicht dazugehörig empfunden.

    Auch ich finde die Liga inzwischen wesentlich interessanter, da „Überraschungen“ bei den Spielergebnissen eher zugenommen haben u. die Steigerung der Qualität aller Teams erkennbar ist. Im Bereich der Physis u. d.taktischen Verhaltens ist es am Deutlichsten.

    Wir erleben das eben auch im Stadion und nicht in d. Kurzzusammenfassung auf dem Bildschirm o. in irgendwelchen Statistiken.

    (3)
  • Altwolf sagt:

    @Volker

    Es geht nicht darum, das nur derjenige Kritik äußern darf, der im Stadion war, sondern „wie“ man sich zu Spielen oder Leistungen einzelner Spielerinnen äußert.
    Zwangsläufig hast du bei der Betrachtung eines gesammten Spieles, auch im TV, einen detailierteren Eindruck, als wenn du nur einige Ausschnitte in der Zusammenfassung von 3-5 Min. hast u. dann auch noch die Meinung des Kommentators dazu geliefert bekommst.

    (4)
  • Detlef sagt:

    @Volker,
    Absolute Zustimmung !!!
    Genau so habe ich die Situation von Blässe gegen AIGBOGUN auch gesehen, ziemlich haarsträubend sozusagen!!!
    Bloß gelb war für mich da eigentlich schon zu sehr Pro-Nationalspielerin entschieden!!!

    @Altwolf,
    Ich hatte nirgendwo geschrieben, daß A.Popp es mit Absicht gemacht hätte!!!
    Vielleicht macht sie das auch unbewusst???
    Auf jeden Fall ist es gefährlich!!!

    Und ich schrieb etwas vom Ellenbogen im Genick, nicht im Gesicht!!!
    Wäre auch schwierig geworden, da ZADRAZIL ihr ja den Rücken zugewand hatte!!!

    Naja, und was die „Überraschungen“ angeht, da dürfte in Zukunft ruhig auch mal ganz oben wieder etwas passieren!!! 😉

    (4)
  • Zaunreiter sagt:

    Vielen Dank, Herr Juchem!
    Gerade erst gelesen. 😉

    (0)
  • GG sagt:

    Als bekennender Wölfinnen-Fan bin ich – natürlich – erleichtert über den Ausgang dieser nicht immer ansehnlichen, jedoch interessanten Partie. Die nahezu widrigen Witterungsbedingungen haben das Übrige dazu beigetragen.
    Mit einer Vielzahl der vorherigen Kommentare und Augenzeugenberichte bin ich einverstanden – allein die Vorwürfe von @balea und @Fan2 an Alex Popp sie betreibe ständig Schaupielerei (meine Deutung), gehen mir doch arg zu weit.
    Ich empfehle den Facebook-Auftritt von Alex, heutiger Post.
    Nach der gestrigen Partie hatte Sie mir bereits von der Strieme längs des linken Fußes berichtet … ich möchte garnicht wissen, wie schmerzverzerrt am Boden wälzend sich manch andere Spielerin, und dazu rechne ich auch eine Tabbi Kemme, Mel Behringer oder Babs Peter- in meinem Augen Spielerinnen mit hoher Schmerztoleranz-, gezeigt hätten.
    Übrigens: Diesen Tritt hat Alex ca. Mitte der 1. Hz einstecken müssen, es gab keinerlei Sanktion seitens des Schiedsrichtergespanns, Alex hat das Spiel bis zum Abpfiff durchgestanden, in der 2. Hz. wiederholt ihre „linke Klebe“ gezeigt und – als Krönung des Ganzen – dann auch noch zum entscheidenden Tor aufgelegt.

    Und abschließend noch eine Entwarnung für alle N11-Fans: Alex wird -selbstverständlich- anreisen und sich am kommenden Sonnabend einsatzfähig melden.

    (4)
  • Fan2 sagt:

    @Detlef: Sehe es nicht so, dass Potsdam in irgendeiner Weise ganz oben konkurrenzfähig wäre. Tut mir leid, ist leider so. Das Spiel gestern war wieder mal eins, wo man in keiner Minute das Gefühl hatte, Turbine könne das ernsthaft gewinnen. Ein 0:0 ermauern, okay, geschenkt, aber damit gewinnt man keine Meisterschaften. Und wo hat Freiburg bitteschön noch Chancen auf ganz oben? Freiburg hat effektiv 6 Punkte Abstand auf Wolfsburg, und das deutlich schlechtere Torverhältnis. Bei noch 7 ausstehenden Spielen ist das gegessen.

    Ich kann also Mathematik, und sehe deshalb nur 3 Teams, wie früher Potsdam, Frankfurt und Duisburg oben, wobei es letztlich nur noch ne Frage zwischen Bayern und Wolfsburg sein wird.
    Ich sehe da auch für die kommenden paar Jahre ehrlich gesagt eher noch mehr Langeweile als wieder aufkommende Spannung. Da steuern wir dann eher so auf französische Verhältnisse zu.

    Dazu braucht man auch keine „detaillierteren“ Eindrücke, es reicht, wenn man seine zuverlässigen Kontakte hat.

    @Volker: Was wären denn bitteschön Alternativen für diesen Titel? Ich sehe weit und breit keine, es sei denn im selben Verein.

    (-6)
  • Zaunreiter sagt:

    Ich habe mir gerade die Zusammenfassungen der restlichen Spiele auf dfb-tv angesehen.
    Während hier sich die Leute wegen der ruppigen Spielweise zwischen Turbine und dem VfL duellieren, frage ich mich, ob niemandem aufgefallen ist, dass beim Spiel zwischen Sand und Bayern ein rüdes Foul von Jill Roord an Johanna Tietge kartenlos blieb.
    Also das war schwach von der Frau Doktor Apothekerin Hussein. Vielleicht hat sie ja was von ratiopharm in ihrer Apotheke für die verletzte Spielerin.

    Also jetzt mal im Ernst. Die Frauen wissen ja wohl mittlerweile selbst, dass sie von Natur aus einen anderen Körperbau als die Männer haben. Sprich: Die Bewegungsmuskulatur und die notwendigen Bänder und Sehnen sind andere. Und da frage ich mich, ob man so rüde eine Spielerin aus dem Spiel nehmen muss und dann anhand der Fernsehbilder so seltsam unempathisch auf die Verletzte am Boden schaut. Da hätte ich mir von einer Europameisterin mehr Anstand gewünscht, sich mal wenigstens für das Foul zu entschuldigen. Und die Aktion ist auch noch nicht mal bestraft worden.

    So etwas wie „sportmanship“ scheint den Frauen langsam verloren zu gehen.

    Das fiel mir auch in Potsdam auf. Da liegt eine Wolfsburgerin am Boden und das Spiel geht einfach weiter. Selbst die eigenen Mitspielerinnen schießen den Ball nicht ins Aus. Was ist denn das für ein Weltbild, was die Spielerinnen da entwickelt haben. Da sind ja die Männer wesentlich korrekter! „Och, die hat nix. Die steht gleich wieder auf!“ – Mir geht das zu weit.

    Warum werden bei Frauenspielen zu wenige Karten gezeigt? Kann mir das mal jemand erklären?

    (6)
  • Pauline Leon sagt:

    Zaunreiter, das frage ich mich auch immer öfter! meine theorie in kurzform lautet: unsere bundesligafrauen wollen oder müssen wie harte kerle dastehen und sein. fairness und mitgefühl würde ihnen als schwäche nachgetragen werden. schwäche ist ein weibliches attribut. und ihr fussball buhlt ja immer noch/schon wieder um anerkennung vor dem herrn. es soll halt kein mädchen- sondern richtiger, harter männerfussball sein, der gespielt wird.

    die bereitschaft, gegenspielerinnen zu verletzten ist wirklich erschreckend hoch (kemme, goeßling, popp, etc). habe ich schon mal nach einem spitzenspiel der hinrunde gesagt. da traten sich alle gerne auf und gegen die knöchel und nur faißt hat wegen einer schwachsinnigen entscheidung rot gesehen..

    wobei, wenn sie dann selbst gefoult werden scheint die verletzung immer doppelt so schlimm, wie die der anderen zugefügten. ironie der geschichte.

    (-4)
  • enthusio sagt:

    Turid Knaak führt die Essener Torjägerliste mit 6 Treffern (darunter 2 Elfmeter) an und hat übrigens in den letzten vier Spielen gegen München, Köln, Sand und Jena insgesamt 5x (darunter 1 Elfmeter) getroffen. Für eine Flügelspielerin absolut bemerkenswert !
    Das hat wohl auch Horst Hrubesch erkannt oder sich erzählen lassen.
    Es hat einige Zeit gedauert, bis sie nach ihrer langen Verletzungspause wieder zu ihrer alten Form
    zurückgefunden hat, aber jetzt ist sie in der Essener Offensive ein bedeutender Faktor geworden.

    Linda Dallmann hat neben ihren 5 erzielten Toren auch schon 10 (!) Assists gesammelt.

    https://www.waz.de/sport/lokalsport/essen/sgs-essen-muss-fuer-auswaertssieg-in-jena-schwer-schuften-id213901247.html

    (5)
  • Pauline Leon sagt:

    die linda hat beim 7:1 letzte saison gegen leverkusen mindestens sechs tore vorbereitet! diese saison ist sie gefühlt an allen essener toren beteiligt, sofern ich die spiele verfolgen konnte, also in der bundesliga 22 assists. 🙂
    nach dem pokalspiel gegen freiburg hat die sarah freutel doch im interview von lindas spielerischer klasse geschwärmt…
    zu recht.

    falls sie zu chelsea geht wünsche ich ihr alles gute und weiterhin großen fussball. möge sie auch anständig verdienen und ihre fussballerischen qualitäten weiterentwickeln.
    ich glaube aber nicht das sie zu chelsea geht, olympique lyon wäre die bessere adresse!

    über turids leistungen der letzten spiele bin ich als nicht-zuschauer überrascht. außer das köln-spiel. das war aber der schlechtesten essener sorte, bis auf den schluss.
    das sah ende letzter und anfangs dieser saison nicht gut aus um turids kunst. sehr unruhig. es freut mich jetzt für sie.

    (-4)
  • bale sagt:

    Ich war im Stadion,ja beide Teams haben sich neutralisiert und ja es nervt dieser kinderkram eine Turbine hat das und das gemacht,aber eine wölfin hat das und das gemacht.
    DIE Mädels sind im spiel voller adrenalin und ja für beide teams ging es um was,Turbine Anschluss halten und wölfinnen gewinnen,da Bayern um 11 vorgelegt.
    finde alle Spielerinnen nach spiel freundlich und entspannt.
    denke,wenn wetter vorhersagen wie Schnee bzw.eisregen vorausgesagt werden bleiben viele zu hause auch Familien mit Kindern ausserdem Ostern!!!!!
    ja dieser kindischer kram von den fans oder primitives hämisches reinbrüllen nervt,Wechsel oft den platz im karli.
    klasse horst hrubesch zu sehen wie er sich mit Herrn schnöder austauscht super.

    (17)
  • Volker sagt:

    Fan 2: Warum reagieren die Verbreiter von Fake News immer mit der Darstellung von Alternativlosigkeit? “ Mir ist nichts besserers eingefallen“ trifft hier wohl eher den Kern!
    Alex Pop ist Mir durch ihre Aktionen sehr oft auf die Nerven gegangen. Aber in den öffentlichen Medien wird Sie immer wieder als besonders Hart und Kompromisslos gegen sich selbst und den Gegner dargestellt. Eine Art fremdbestimmter Narzissmus.
    Aber ehrlich bei der EM habe ich Sie schmerzlich vermisst! Sie ist zwar keine Führungs Spielerin kann aber durch ihre ungestüme Leidenschaft eine ganze Frauschaft mit sich reißen.
    Allgemein: In den Spielen vom Wochenende gab es harte Aktionen und auch Regelwidrigkeiten. Aber als besonders unfair oder brutal habe ich jetzt kein Spiel wahrgenommen.

    (8)
  • Volker sagt:

    Altwolf: Nehm bitte meine Bemerkung Ironisch, so war sie auch gemeint. Spiele die ich im Stadium gesehen habe sehe ich mir gern noch einmal als Aufzeichnung an. Wenn nötig sogar mehrmals und zeitlich verschoben. Im Stadium bin ich emutional doch sehr abgelengt und viele Dinge übersehe ich oft.

    (3)
  • Altwolf sagt:

    @Volker

    Dann verstehen wir uns. Nach Möglichkeit verfahre ich in gleicher Weise.

    (3)
  • Fan2 sagt:

    @Altwolf: Ach, auf einmal schaut sich auch der große Meister, der meint, der Stadioneindruck sei sowieso der Wesentliche, sich die Spiele nachträglich zur Sicherheit dann doch noch mal im Fernsehen an. Was für eine Scheinheiligkeit! @Volker hat es schon richtig beschrieben, im Stadion ist man häufig emotional, dieser Eindruck ist also mitnichten verlässlich, wie viele nachträgliche Widerlegungen der ersten Eindrücke hier auch schon bewiesen haben. Zudem sollte man dabei nicht vergessen, dass man durch die Aufzeichnungen verschiedene Kameraperspektiven auf strittige Situationen hat, also in den allermeisten Fällen den besseren Blick auf die Situation.
    Deswegen lohnt es sich überhaupt nicht, mit Leuten zu reden, die nur den Stadioneindruck haben, weil sie noch unter dem momentanen emotionalen Eindruck stehen und sie Brille so sehr subjektiv gefärbt ist.

    (-9)
  • SCF Klausi sagt:

    @ Fan2

    Das stimmt so nicht was Du schreibst.

    Unabhängig von Emotionen hat man im Stadion immer den besseren Überblick auf das Spiel,weil man das gesamte Spielfeld im Blickwinkel und so auch die Staffelung der einzelnen Mannschaftsteile und die Laufwege der Spieler/innen im Blickfeld hat.

    Zu Hause am TV oder vor dem PC hast Du nur den Vorteil,dass man strittige oder unklare Szenen anhalten und zurück spulen oder in Zeitlupe ablaufen lassen kann um sie noch einmal zu überprüfen.

    Im Stadion geht das nicht weil das Spiel weiter läuft und keine Wiederholungen strittiger Szenen gezeigt werden können.

    (6)
  • FFFan sagt:

    @ Zaunreiter:
    „…dass beim Spiel zwischen Sand und Bayern ein rüdes Foul von Jill Roord an Johanna Tietge kartenlos blieb.“

    Mit dieser Darstellung wird ein völlig falscher Eindruck erweckt! Ungeachtet der Schwere der Verletzung von J.Tietge war das Foul von J.Roord keineswegs so „rüde“, dass es zwingend eine Karte erfordern würde. Tietge hat sich bei dem Zweikampf unglücklich das Knie verdreht.

    Mithilfe dieses Videos kann man sich selbst ein Bild von der Situation machen:

    https://www.telekomsport.de/event/sc-sand-fc-bayern-muenchen/13223

    (1)
  • Hanno sagt:

    Respekt für Ella Masar (oder von mir aus auch McLeod). Nasenbeinbruch im Potsdam- Spiel durch Ellenbogen und auch als sie später den Ball voll ins Gesicht und auf die gebrochen Nase bekommt, hält sie das nicht ab, bis zum Ende durchzuhalten.

    (5)
  • Oskar Walter sagt:

    @FFFan:
    Um die Situation korrekt zu beurteilen, sollte man unbedingt das Video des DFB ebenfalls heranziehen.

    (3)
  • Altwolf sagt:

    @Sheldon/Fan2

    Den“ Scheinheiligkeits“-Schein kann ich dir nicht streitig machen.
    Auch bin ich nicht so ein „emotionaler“ Mensch, wie es @Volker möglicherweise beim Fußball ist.

    Der Gesammteindruck d. Spieles (siehe auch @SFC Klausi), die Atmossphäre mit der Stimmung unter den Zuschauern, die Witterungsbedingungen usw. all diese Eindrücke fehlen zum größten Teil bei diesem Spielerlebnis auf dem Bildschirm.

    Für mich sind dann einzelne Spielszenen im TV (falls e. Übertragung stattgefunden hat),interessant, wenn diese im Spielverlauf, auch durch gewisse Abstände im Stadion, nicht eindeutig wahrgenommen werden konnten.

    Selbst wenn man eine „gefärbte“ Brille trägt, so kann man zumindest durch sie hindurch „mehr“ erkennen als auf e. Ausschnitt e. Bildschirmes, der auch noch von e. TV-Regie vorgegeben wird, bzw. sich mit dem Live-Ticker o. mit Kommentaren anderer begnügt und evtl. dann auch ohne visuellen Eindruck Statements zum Spiel abgibt.

    Ein Stadionbesuch ermöglicht sich zunächst einen „eigenen“ Eindruck zu verschaffen und sich dadurch auch gegen die „Meinungen/Äußerungen“ mancher Moderatoren u. Kommentatoren abzugrenzen, die in der Regel auch nur auf ihren meist rel. kleinen Bildschirm schauen u. nicht selten ähnlich aussehende Spielerinnen verwechseln, da sie ihre Rückennummern nicht erkennen können.

    Also haben auch die, eine eingeschränkte Sichtweise, die der deinigen schon näher kommt.

    (5)
  • Fan2 sagt:

    @Altwolf: Sry, aber was hat den Stimmung, Witterungsbedingungen usw. mit der sportlichen Beurteilung eines Spiels zu tun? Nix! Zumindest in den meisten Fällen!

    Bei der sportlichen Beurteilung eines Spiels sehe ich nichts, was man im Stadion sehen könnte, was man nicht im TV durch aufmerksame Beobachtung mitbekommt. Selbst das Stellungsspiel kriegt man relativ gut mit, zumindest das Wesentliche. Und die Kommentatoren, als ob da jemand mit Fußballsachverstand noch hinhört.

    Im Vergleich zum Stadion hat man vielleicht nicht immer alles im Blick, um ganz ehrlich zu sein, habe ich hier aber in keinem einzigen Kommentar in den Diskussionen, und das schon über mehrere Jahre, etwas gelesen, was man nicht auch im TV hätte sehen können. Da geht es dann vielleicht um minimale Details, was Laufwege oder was die Abstände in der Abwehr im Stellungsspiel betrifft, wobei ich auch da bestreiten würde, dass da der Stadionblick etwas dran ändern würde, sondern nur mehr Kameras und Bildschirme.

    Alles Wesentliche bekommt man aber im TV geboten, zum Teil sogar aus mehreren Perspektiven (auch ein Vorteil zum Stadion).

    Das einzige, was über die Qualität der Interpretation entscheidet, ist nicht die Frage nach Stadion oder TV, sondern die Qualität des Interpretatoren.

    (-5)
  • Zaunreiter sagt:

    @FFFan:

    Vielen Dank für den Video-Link!
    Aus dieser Perspektive sieht das aus wie ein Allerweltsfoul und Johanna Tietge ist halt unglücklich mit ihrem Knie umgeknickt. Und bemerkenswert ist, dass die Bayern-Medizinabteilung mitgeholfen hat, die Spielerin zu erstversorgen.

    Okay, dafür hätte ich dann als Schiri keine Karte gezeigt.

    Nichtsdestotrotz bleibe ich aber bei meiner Anschauung, dass es zu wenige Karten in Frauenfußballspielen gibt. Das ist nicht nur in Liga 1 so, sondern auch in Liga 2 oder darunter.

    Da stimme ich dann Pauline Leon zu, wenn sie die These aufstellt, dass die Bundesligafrauen wie harte Kerle dastehen wollen oder müssen. Dass ihnen Empathie und Mitgefühl als Schwäche ausgelegt werden könnten. Wenn aber eine (Mit-)Spielerin am Boden liegt, wie im Spiel Potsdam – Wolfsburg geschehen, dann ERWARTE ich, dass sich dann jemand barmt, den Ball ins Aus zu spielen. Das ist Sportmanship. Das erwarte ich von Männern und von Frauen.

    […]

    @strike: Du sprichst das Haareziehen von Anna Blässe gegen Eseosa Aigbogun an. (Ironie an): Vielleicht hat sie ja genügend youtube-videos zu der bösesten Soccer-player der Welt – Elizabeth Lambert – angeschaut. (Ironie aus)

    Dieser Beitrag wurde den Womensoccer-Leitlinien entsprechend editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] versehen

    (0)
  • FFFan sagt:

    Noch ein Spielbericht zu SC Sand vs. Bayern München:

    http://miasanrot.de/frauen-sand/

    (0)
  • Pauline Leon sagt:

    jetzt, nach sichtung der aktuellen dfb videos zu den letzten spielen, freue ich mich über genovevas leistung gegen frankfurt. das ist genau das, was sie im ersten spiel für den msv im test gegen mönchengladbach gezeigt hat. den zuversichtlichen drang zum tor und treffsicherheit.

    die linda dallmann ist im generieren von torchancen weitaus besser als dm10 und alle anderen. vielleicht die beste nationalspielerin. sie sollte mit melanie leupolz im verbund antreten. beide unverwüstlich und grandios im zweikampf und ballbehaupten. und natürlich torgefährlich.
    auch t.knaak hat schöne tore gemacht. sehr geil gegen jena, mit linda. eine wohlverdiente nominierung.

    viel erfolg gegen tschechien!!

    (0)

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