WM-Quali: Hrubesch holt Knaak und Wedemeyer zurück

Von am 28. März 2018 – 13.19 Uhr 42 Kommentare

Interimstrainer Horst Hrubesch hat einen 23 Spielerinnen umfassenden Kader für die beiden WM-Qualifikationsspiele am 7. April gegen die Tschechische Republik in Halle an der Saale und am 10. April gegen Slowenien in Domzale benannt. Erstmals seit längerer Zeit ist auch wieder Turid Knaak dabei.

Joelle Wedemeyer am Ball für den VfL Wolfsburg

Joelle Wedemeyer steht wieder einmal im Aufgebot der Frauenfußball-Nationalelf © imago/foto2press

Knaak und Wedemeyer zurück im Kader

Nach einer Verletzungspause kehren Melanie Leupolz und Kristin Demann wieder in den Kader zurück. Erstmals seit längerer Zeit ist auch Turid Knaak von der SGS Essen wieder dabei, die zuletzt Anfang 2017 im Länderspiel gegen Kanada im Aufgebot stand. Ebenfalls wieder mit dabei ist Abwehrspielerin Joelle Wedemeyer vom VfL Wolfsburg.

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Sechs Ausfälle

Hrubesch erläutert: „Turid hat in den vergangenen Monaten eine gute Entwicklung genommen und sich zuletzt auf hohem Niveau stabilisiert. Sie hat sich diese Chance erarbeitet.“ Mit Tabea Kemme, Carolin Simon, Simone Laudehr, Babett Peter, Hasret Kayikci und Pauline Bremer fallen dagegen gleich sechs Spielerinnen verletzungsbedingt aus. Nach der Anreise am Dienstag sind bis zum Spiel vier Trainingseinheiten auf dem Platz geplant, daneben regenerative Maßnahmen.

Köpfe frei bekommen

Hrubesch erläutert: „Obwohl wir angesichts der hohen Belastungen der Spielerinnen in ihren Vereinen nur dosiert trainieren können, wollen wir die kurze Zeit, die wir haben, intensiv nutzen. Natürlich werden wir auch viele Gespräche führen. In erster Linie geht es darum, neue Impulse zu setzen und den Kopf freizubekommen, um das volle Leistungsvermögen abrufen zu können. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir die WM-Qualifikation am Ende erfolgreich durchziehen werden.“

Favoritenrolle gerecht werden

„Uns ist klar, dass wir in der Favoritenrolle sind, diesen Anspruch haben wir auch selbst“, betont Hrubesch. „Wir wollen diese Spiele gewinnen, wissen um unsere Qualität als Team und unsere Verantwortung. Aber unterschätzen werden wir die Gegnerinnen bestimmt nicht.“

Ehrungen für Goeßling und Dallmann

Vor dem Anpfiff der Begegnung in Halle an der Saale wird Lena Goeßling für das Erreichen von 100 Länderspielen geehrt. Zudem erhält Linda Dallmann die Auszeichnung als „Nationalspielerin des Jahres“. Nach den Partien gegen Tschechien und Slowenien steht am 10. Juni in Kanada das nächste Länderspiel der DFB-Auswahl an. Die beiden abschließenden Partien in der WM-Qualifikation finden am 1. September in Island und am 4. September auf den Färöer statt.

Kader für die WM-Qualifikationsspiele gegen Tschechien und Slowenien

Tor: Laura Benkarth (SC Freiburg), Carina Schlüter (SC Sand), Almuth Schult (VfL Wolfsburg)

Abwehr: Anna Blässe (VfL Wolfsburg), Sara Doorsoun (SGS Essen), Johanna Elsig (1. FFC Turbine Potsdam), Verena Faißt (FC Bayern München), Kathrin Hendrich (1. FFC Frankfurt), Leonie Maier (FC Bayern München), Joelle Wedemeyer (VfL Wolfsburg)

Mittelfeld: Sara Däbritz (FC Bayern München), Linda Dallmann (SGS Essen), Kristin Demann (FC Bayern München), Lena Goeßling (VfL Wolfsburg), Turid Knaak (SGS Essen), Melanie Leupolz (FC Bayern München), Lina Magull (SC Freiburg), Dzsenifer Marozsán (Olympique Lyon)

Sturm: Svenja Huth (1. FFC Turbine Potsdam), Mandy Islacker (FC Bayern München), Lena Petermann (SC Freiburg), Alex Popp (VfL Wolfsburg), Lea Schüller (SGS Essen)

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Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

42 Kommentare »

  • ruhri sagt:

    An alle SGS- und Markus-Högner-Hasser:

    Auch unter HH als BT ist die Anzahl der SGS-N11-Spielerinnen nicht rückläufig !!!

    (6)
  • tavalisk sagt:

    Sieh an: Obwohl Marcus Högner kein Co-Trainer mehr ist, sind außer J.Klasen alle Essenerinnen wieder nominiert, die zuvor auch dabei waren, und mit T.Knaak sogar noch eine mehr. Aber vermutlich werden die üblichen Verdächtigen hier jetzt behaupten, dass Högner im Hintergrund immer noch die Fäden zieht, oder dass Horst Hrubesch wegen seiner RWE-Vergangenheit die Spielerinnen aus Essen ebenfalls bevorzugt…

    (6)
  • Die Mannschaft sagt:

    It strikes me that this is the first time I’ve thought that Germany’s centerbacks are very strong and I have no negative comments about Hendrich, Elsig or Wedemeyer considering that they are showing strong performances for club and should be the first choices for the NT. Not sure why Demann’s in the midfield pool, considering that I find her performances as a CB for Bayern very strong, I think she should play CB for the NT too. Gonna be interesting to see Germany now under Horst Hrubesch.

    (-4)
  • tom sagt:

    Immer erfrischung villeicht wen, auch noch wir erwaxene Leute hier ein bischen kindlichkeit bewaren koenen und ,nicht lernen Unterschied zwischen Hass und Kritik.

    (-6)
  • NaviDrH sagt:

    @ the team: D’accord, keine Ahnung, wer jemals auf die Schnapsidee gekommen ist, Kathy Hendrich als Innenverteidigerin aufzustellen (egal ob DFB oder Verein), Kristin Demann ist auf dieser Position nach meiner Einschätzung immer die bessere Wahl. Und Horst bitte, bitte, bitte mit Sahne oben drauf: die Spielerinnen auf ihren Stamm-Positionen und auf ihrer gewohnten Seite wie im Verein einsetzen (zum Beispiel falls sie zum Einsatz kommen sollte: Leonie Maier auf rechts, nicht auf links, etc. pp)

    (10)
  • holly sagt:

    So und wo ist nun der Neuanfang unter hh? Meinten die Fachleute nicht er stellt alles auf den Kopf. Er kennt er doch nicht soviele Spielerinnen wie mach einer dachte

    (-18)
  • enthusio sagt:

    Nicht auszudenken, was hier los wäre, wenn unter Jones und Högner die Essenerin Turid Knaak nominiert worden wäre … 🙂
    Silvia Neid hat sie offensichtlich Horst Hrubesch nach dem Besuch der Partie gegen Sand wärmstens ans Herz gelegt. Und wen Silvia Neid gut genug für die Natio findet, muß ja gut genug sein, oder ?
    Komisch, dass Högner vorher nicht auf diese Idee gekommen ist.
    Und niemand hier im Forum – mich eingeschlossen – auch nicht.
    Sachen gibt’s …

    @holly:
    Der Neuanfang heißt Turid Knaak.

    (1)
  • enthusio sagt:

    @NaviDrH:

    Bloß nicht ! Dann müßte Sara Doorsoun ja in der Innenverteidigung spielen. Dort wird sie in Essen unter Daniel Kraus schon viel zu lange ihrer Stärken beraubt.

    (-5)
  • holly sagt:

    Enthusio komisch wie Steffi u Markus fast den gleiclhen Kader nominiert hatten war hier schon alles voll gespannt von den Fachleuten
    Die scheinen sich nun wohl alle die Finger gebrochen zu haben
    .

    (-4)
  • Fan2 sagt:

    Nun, da hat Hrubesch leider in der Tat noch nicht soviel am Kader verändert, wie man es sich erhofft hatte. Bei den Nominierungen von Knaak und Wedemeyer ist man dann schon fast wieder froh, dass das Intermezzo mit Hrubesch dann doch relativ bald wieder vorbei ist. Ich hatte ja noch in der Anfangseuphorie gehofft, dass es wenigstens Rebekka Knaak sei, aber das wurde ja dann leider im Keim erstickt.

    Mal sehen, was Hrubesch dann wenigstens aus dem berufenen Kader zaubert. Es wäre ja nicht so, dass man mit den Spielerinnen nichts anstellen könnte. Da kann man durchaus ne gute Mannschaft draus machen. Obwohl es in einem Kader mit Wedemeyer, Blässe, Hendrich, Däbritz, Leupolz und Knaak schon schwerfällt.

    Dass lediglich 3 Spielerinnen der aktuell besten deutschen Mannschaft im Kader stehen, ist da doch schwer zu ertragen. Wollen wir mal sehen, wie sich diese Mannschaft schlägt. Viel kann im Normalfall gegen diese Gegner nicht unbedingt schiefgehen. Und dann bin ich gespannt, wer Hrubesch beerbt. Hoffentlich jemand Vernünftiges, sonst gibt es nächstes Jahr für Deutschland eben keine WM. Und das haben die Männer jedenfalls zum letzten Mal 1950 geschafft.

    (-25)
  • Oskar Walter sagt:

    Tatsache ist, dass Rebecca Knaak nicht generell Stammspielerin in Freiburg ist und Turid Knaak am Sonntag mit Essen gegen Sand ein wirklich gutes Spiel gemacht hat.Auch die Veränderungen halten sich schon in Grenzen, wobei ich denke, dass bei den Spielen sich doch noch einiges verbessern könnte.

    (7)
  • Fan sagt:

    @Fan2,
    ja hast du denn dem Herrn Hrubesch nicht deine Wunschaufstellung geschickt? Hast du ihm nicht deine Tel.-Nummer gegeben oder ihm ein E-Mail geschrieben damit er dich mal kontaktiert? Wenn du das alles gemacht hast, dann ist es schon eine Unverschämtheit von Herrn Hrubesch dass er dich nicht um Rat gefragt hat. Vor Allem weil du so ein Experte bist was FFFußball betrifft.

    (21)
  • Pauline Leon sagt:

    warum holly zum kommentar von 15:13 uhr, gestern, bisher (-15) bekommt wird mir für immer ein rätsel bleiben. vielleicht fühlen sich „Fachleute“ angepipit..

    jetzt bin ich noch viel mehr auf das spiel gegen tschechien gespannt.

    (-2)
  • Andi sagt:

    Wow… noch kein Spiel unter Hubresch absolviert und schon wird sich sein Abgang gewünscht. Lasst den Mann doch erstmal anfangen zu arbeiten, bevor ihr ihn am nächsten Ast aufhängt. Habt ihr wirklich gedacht er würde einen komplett neuen Kader bei der ersten Nominierung aus dem Hut zaubern?

    (20)
  • FFFan sagt:

    Ich zähle insgesamt fünf Veränderungen im Vergleich zum SheBelieves-Cup: neben den verletzten B.Peter, T.Kemme und H.Kayikci sind auch J.Klasen und S.Beck aus dem Aufgebot gestrichen worden; dafür rücken außer T.Knaak und J.Wedemeyer auch M.Leupolz, K.Demann und L.Petermann wieder in den Kader.

    Nach einer Revolution klingt das nicht gerade. Aber so wahnsinnig viele Alternativen gibt es eben auch nicht. Eine Nominierung von Lisa Schmitz hätte ich mir nach der herausragenden Leistung im DFB-Pokal (vor den Augen von H.Hrubesch!) gut vorstellen können. Unverständlich ist auch, dass Nicole Rolser nie berücksichtigt wird, obwohl sie bei Bayern M.Islacker klar den Rang abgelaufen hat.

    Ansonsten müssen wir mit dem auskommen, was da ist. Die Ausfälle (u.a. von B.Peter, T.Kemme und C.Simon) tun natürlich weh, aber die Qualität sollte normalerweise dennoch ausreichen, um zwei souveräne Siege einzufahren. Wichtig ist jetzt, wie Hrubesch sagt, die Köpfe frei zu bekommen, damit die Mädels dann auch ‚ihre PS auf die Straße bringen‘!

    (17)
  • holly sagt:

    Pauline die – Zeichen kriegt man, wenn man mal wieder die fachleute widerlegt. Also sind sie positiv eigentlich

    (-7)
  • Detlef sagt:

    @pauline leon,
    Die -Zeichen bekommt man, wenn man nur auf Äußerlichkeiten achtet, und nicht mal zumindest versucht nachzudenken!!!

    Was soll ein Interimstrainer groß verändern, der nur für zwei Spiele verpflichtet wurde???
    Und das auch noch im laufenden Wettbewerb, ohne große Chance einen völlig neuen Kader aufzubauen!!!

    Wie hier schon geschrieben wurde, wäre es mal ein Riesenschritt, wenn jede Spielerin auf ihrer gewohnten Position agieren dürfte!!!
    Das wäre nach der Bundesgöttin und Steffi Jones zumindest Mal eine kleine Revolution in der DFB Truppe!!!

    Bei den Männern käme niemand auch nur auf die Idee, einen Thomas Müller in die Abwehr zu stecken, und einen Jerome Boateng in den Sturm!!!

    Sollte Hrubesch dies bei seinen beiden Spielen genauso handhaben wie seine beiden Vorgängerinnen, dann kann man ihn immer noch kritisieren!!!
    Aber doch nicht schon vorher, bevor auch nur ansatzweise zu erkennen ist, wie er aufstellt!!!

    Den allermeisten hier waren ja auch nicht die nominierten Spielerinnen suspekt, sondern die Art wo und wie sie aufgestellt wurden!!!
    Also lassen wir Horst Hrubesch erst Mal seine Arbeit tun!!!
    Er hat zumindest schon gezeigt, daß er es besser machen kann, als Steffi und Markus!!!

    (9)
  • holly sagt:

    Detlef warum bekommst du dann regelmäßig soviele Daumen runter? Ich schreib im Gegensatz zu dir schon mit nach denken. Da dürfte es bei dir eher schwieriger mit sein. Du verstehst ja noch nicht mal die posts der user. Du schreibst immer nur mit schaum vor dem mund
    Schickst du nun wieder shane vor um was nach zu fragen?

    (-12)
  • strike sagt:

    Der Mann kann ja auch keine Spielerinnen erfinden die es nicht gibt. Harder, Hansen usw. sind nicht spielberechtigt. Er wird es schon schaukeln, Fachmann, Sachverstand und einfach mehr Ahnung als wir hier ALLE zusammen. RESPEKT! DEMUT und nicht nur motzen!

    (15)
  • shane sagt:

    @holly: och, ich kann schon allein und ganz ohne detlefs anweisung agieren. meine reaktionen haben wenig mit detlef, dafuer aber sehr viel mit dir zu tun (neben anderem insofern, als er DEIN lieblingsfeind ist und ungefaehr jeder zweite deiner posts sich an ihn richtet. und diese deine posts jede menge unbelegter behauptungen enthalten, etwas was du bei anderen im uebrigen auch regelmaessig – zu recht – kritisierst und nachhakst.).

    meine daumen-runter gibt’s z.b. fuer persoenliche angriffe (heute 11:40 post; ich frage mich ehrlich, warum dieser post ueberhaupt durchging, aber das ist markus‘ sache…) und fuer global-galaktische verallgemeinernde angriffe, die noch nicht mal ross und reiter nennen (gestern 15:13). und die null konstruktiven beitrag enthalten.

    ich bin ja nicht mehr die juengste, dh ich vergesse durchaus sachen, aber im moment ist mir nicht erinnerlich, dass eine relevante menge an postern hier gefordert oder erwartet hat, dass hrubesch nen komplett anderes team aufstellt. ICH persoenlich habe genau diese ansicht – das hrubesch mit mehr oder weniger dem selben personal hantieren wird, einfach weil es in der kurzen zeit eh kaum anders geht – in einem kommentar zu einem anderen artikel (dem zu jones als BT abgesetzt, glaube ich) explizit geaeussert.

    (8)
  • holly sagt:

    Shane kannst du ja gerne im fred von der Ernennung von hh nach lesen. Ich kann nichts dafür wenn meine posts dir nicht das bringen was du dir erhoffst hast . detlef konnte auch noch nie sachlich belegen das Turbine wirklich so arm ist wie er behauptet.
    Iich kann sehr gut mit den Daumen runter leben. Wie schon geschrieben muss man sich die mit der Wahrheit auch erkämpfen. Da manche hier keine andere Meinung gelten lassen ausser ihre eigene

    (-7)
  • Fan2 sagt:

    @holly: Zumindest bei deinen Posts könnte das Nichtverstehen unter Umständen damit zusammenhängen, dass du zunehmend eine gewisse Ignoranz bei Grammatischen Regeln und Rechtschreibung walten lässt, was dazu führt, dass man bei manchen Posts selbst einen sprachlichen Sinn nur noch schwer bis gar nicht mehr ausmachen kann. Und da bin ich sicher nicht der einzige, den zumindest das nervt.

    Ich nutze das generell hier einmal auch in Richtung unserer Freunde aus dem englischsprachigen Raum, die sich ja verständlicherweise mit der deutschen Grammatik oft einen abbrechen: Wenns euch leichter fällt, schreibt auf Englisch. Wir hatten hier schon einige Leute, die auf Englisch geschrieben haben, und das hat wunderbar geklappt. Mittlerweile ist Deutschland ein Land, in dem jeder seit 26 Jahren Englisch lernt, da sollte das Lesen und Verstehen zumindest für jeden, der über einen Internetzugang verfügt, möglich sein. Zumindest besser, als wenn hier Kommentare in entstelltem Deutsch rauskommen.

    Und an die Deutschen: Bitte ein bisschen darauf achten, dass Grammatik und Rechtschreibung wenigstens halbwegs stimmen. Wer verstanden werden will, der muss auch sicherstellen, dass er verstanden werden kann.

    Was die lästige Daumen hoch und Daumen runter-Geschichte betrifft, so ist es einfach nur schwachsinnig, jetzt zu überlegen, woher das kommt. Diese Wertungen geben kaum ein wirklich aussagekräftiges Bild ab über die Qualität des Kommentars. Auf dem Niveau, wo wir uns hier befinden, im Bereich von +/- 20-50 ist da doch viel Zufall dabei, vor allem, wo die Daumen summiert werden und es keine getrennte Rechnung gibt, und man auch eine einmal abgegebene Wertung nicht mehr korrigieren kann. Insofern nehmt es doch einfach so wie es ist, da bricht keinem ne Zacke aus der Krone.

    (2)
  • shane sagt:

    „Da manche hier keine andere Meinung gelten lassen ausser ihre eigene“ – na, ich nehme mal an, du kennst den spruch von der richtung vier anderer finger, wenn mensch mit dem daumen… etc.

    des weiteren bin ich noch am wieder-lesen des jones-entlassen artikels (ich nehme mal an, den meintest auch du. denn einen hrubesch-ernennungs-artikel gibt es nicht.) bzw. der zugehoerigen kommentare (sind ja ein paar mehr…).

    bei den ersten zwei handvoll kommentaren ist keiner dabei, der einen personellen neuanfang fordert oder erwartet. genaugenommen behandelt detlef (welche ironie…) als erster das personal explizit und sagt: „Eigentlich kann er am Personal erst mal wenig ändern, denn dafür ist die Zeit zu knapp!!!“ aber kann ja noch in den restlichen 90 kommentaren kommen…

    (4)
  • shane sagt:

    ups, mit den deutschen sprichworten und der anatomiekenntnis ist das wohl etwas eingerostet bei mir 🙁 der zeigefinger ist freilich gemeint, nicht der daumen…

    (0)
  • holly sagt:

    Habe ich behauptet das Detlef jener welcher war? Also ich kann schon di e meinung anderer annehmen. Wenn mich jemand überzeugt

    (-2)
  • Detlef sagt:

    holly schrieb,
    „detlef konnte auch noch nie sachlich belegen das Turbine wirklich so arm ist wie er behauptet.“

    Ein typisches holly-hineininterpretieren!!!
    Ich habe ganz sicher nirgendwo etwas davon geschrieben, daß mein Verein „arm“ war oder ist!!!

    Ich hatte mal etwas von den letzten Mitgliederversammlungen geschrieben, wo der Präsident die finanzielle Situation in Potsdam als „nicht rosig‘ bezeichnet hatte, und er in Hinblick auf eine erwünschte CL-Teilnahme den Satz sagte, daß wir damals (also in den fetten Jahren), als wir eben regelmäßig in der CL waren, Geld auf die hohe Kante gelegt haben, von dem wir heute noch zehren!!!

    Wenn Du dies dann für dich als „arm“ interpretierst, obwohl es gar nicht da stand, wie soll man dagegen argumentieren???

    (-1)
  • Fan2 sagt:

    @holly: So langsam wird es peinlich. Nichts dagegen, dass du nur das von anderen annimmst, was dich überzeugt, das ist ganz normal, so läuft freie Argumentation nunmal (wobei hier natürlich zu sagen ist, dass niemand je nur aufgrund rein sachlicher Argumentation die Meinung eines anderen annimmt, sondern hier natürlich auch immer eine Rolle spielt, von wem das Argument kommt).

    Dann aber sich hinzustellen und zu behaupten, man selbst hätte die Wahrheit gepachtet, und zu behaupten, Daumen nach unten würden bedeuten, dass diejenigen alle nur ignorant sind und die Wahrheit nicht vertragen, ist dreist und Doppelmoral hoch 10. Es killt jede Argumentation, weil Argumentation davon lebt, dass man sich zumindest ein bisschen an die Regeln hält.

    Und wenn hier viele Personen deine Meinung nicht teilen, dann liegt das nicht einfach daran, dass sie zu blöd, zu ignorant bzw. zu unwissend oder zu wenig wahrheitsliebend sind, sondern es bedeutet schlicht weg, dass deine Argumentation einfach fachlich schlecht, d.h. in sich unschlüssig ist, oder aber, dass du Prämissen setzt, die andere so nicht setzen, für die es aber keinerlei allen zugänglichen Beweise gibt oder die vielleicht sogar, selbst, wenn sie stimmen sollten, als gefährlich oder schädlich angesehen werden und daher nicht als unveränderlich akzeptiert werden, oder aber, dass man mit deiner Argumentation durch einverstanden sein könnte, wenn sie nicht gerade von dir kommen würde, weil du bei manchem so unbeliebt bist, dich vllt auch unbeliebt gemacht hast, dass es demjenigen grundsätzlich schwer fällt, einer von dir stammenden Argumentation zuzustimmen.

    Und generell finde ich den Begriff Wahrheit bei diesem Diskussionsthema dann doch etwas sehr dick aufgetragen. Es ist nur Frauenfußball. Ein Sport, eine Bespaßungsaktion fürs Volk, an dessen Erfolg oder Misserfolg, ja an dessen Existenz oder Nichtexistenz nix hängt, der im Gegenteil ein reines Luxusgut ist, bei dem es sich erübrigt, auch nur irgendeinen Wahrheitsgehalt zu veranschlagen.

    (0)
  • Pauline Leon sagt:

    der letzte absatz von Fan2 ab: „Es ist nur Frauenfussball…“ ist, finde ich, ein schlag ins gesicht aller fussball spielenden mädchen und frauen. ob ironie oder nicht. schlimm.
    aber fussball spielen können und dürfen ist wahrlich ein luxusgut, das es zu erkämpfen gilt. in manchen gegenden gibt es ja noch nicht einmal das luxusgut bildung für mädchen/frauen, eher noch den scheiterhaufen oder die steinigung, sicher kein fussball.

    (5)
  • Aldur sagt:

    Eine Revolution war vom „Vier-Tage-Trainer“ (Zitat süddeutsche.de) natürlich nicht zu erwarten. Er arbeitet mit dem was da ist und wird versuchen die Blockaden, die einige Spielerinnen mit dem Überstreifen des Nationaltrikots zuletzt befallen hatten, zu lösen. Das wird vor allem im Tschechien-Spiel notwendig sein, denn gegen Slowenien kann ich mir bei aller Liebe nicht vorstellen, dass wir in Gefahr geraten.

    Nach den Eindrücken des She Believes Cups ist es nicht schlecht, dass für die Innenverteidigung Alternativen berufen wurden. Hier würde ich mir vor allem Demann wünschen. Auch wenn Jones sie eher als Sechserin gesehen hat, könnte ich sie mir im Verbund mit Elsig oder Hendrich sehr gut als Stabilisator im Abwehrzentrum vorstellen. Wedemeyer ist ob der fehlenden Spielpraxis auf höchstem Niveau wohl eher Perspektivkandidatin. Aber auch das ist wichtig, denn mit überdurchschnittlichen Innenverteidigerinnen sind wir derzeit nicht unbedingt gesegnet.

    Detlef sagt:
    „Wie hier schon geschrieben wurde, wäre es mal ein Riesenschritt, wenn jede Spielerin auf ihrer gewohnten Position agieren dürfte!!!“

    Das würde ich nicht für alle unterschreiben. In Essen z.B. spielt Doorsoun in der Innenverteidigung und Schüller im linken Mittelfeld. Das sehe ich für beide nicht als die Ideallösung, auch wenn sie es über den Saisonverlauf hin mittlerweile gewohnt sein sollten.

    (9)
  • holly sagt:

    Detlef naja komischerweise sind immer bei dir die Vereine böse die vor Turbine in der Tabelle stehen. Warum regst du dich nie uber Bremen Köln oder so auf? Bei dir haben die haben die dann automatisch mehr geld wie Turbine. Freiburg macht aber einfach einen guten job mit wenig Geld.
    Warte immer noch auf deine Antwort auf die sonderposten die es angeblich in Freiburg gibt?

    (0)
  • Zaunreiter sagt:

    @Pauline Leon:
    Du darfst dich wieder beruhigen, der Troll „fan2“ aka „Sheldon“ wäre mit seinem Fachwissen sicher gerne Funktionär bei Frankfurt/Potsdam/Wolfsburg geworden (für Vereine unter dieser Klasse wäre er sich zu schade). Und da die entsprechenden Vereine wissen, welche Sorten von Männern sich Frauenfußballspielen zuwenden, werden sie auch ganz genau wissen, dass man so einem Nerd keine Verantwortung gibt. 😉
    Und das ist für unseren „fan2“ ein Schlag ins Kontor seines Selbstbewusstseins. Deshalb verunglimpft er dann den Frauenfußball, um seine Psychopathie zu relativieren.
    Ich mein, warum schreibt hier jemand ellenlange Abhandlungen über den Frauenfußball, wenn er denkt, das wäre verlorene Liebesmühe, weil es ein Luxusgut sei?
    Luxusgüter sind für mich: Zeit für mich selbst (nichtmateriell), Dom Perignon und Kaviar. Aber FF? Da geb ich dir Recht, hier bei uns, „in den westlich geprägten Industrienationen“ nicht. Aber in den Ländern, wo Frauen nichts gelten. Vornemlich muslimisch geprägt.

    Zeigt für mich aber, man muss täglich um die Errungenschaften der Emanzipation kämpfen. Das gilt nicht nur für „Frauen und Gedöns“, das gilt auch für die Errungenschaften der Arbeiterbewegung (ich selbst bin kommunaler Angestellter), der queeren Bewegung (obwohl ich selbst hetero bin), für inklusive Geschichten (ich sitze nicht im Rollstuhl), für den Schutz der Umwelt.
    Ich erinnere da an den Spruch von Martin Niemöller: „Als sie die Kommunisten holten…“

    (2)
  • Pauline Leon sagt:

    @Zaunreiter: schön gesagt, ich stimme voll zu.
    ich erinnere mich an eine aussage von genoveva anonma, die sagte: „fussball ist alles für mich!“
    dem ist nichts hinzuzufügen…

    und allen weiterhin viel spaß und unterhaltung beim fussball. auf das wir alle was lernen. und möge deutschland nächstes jahr weltmeisterin werden und linda dallmann die goldene kugel für die beste spielerin des turniers einstecken.

    (-1)
  • Altwolf sagt:

    @Sheldon/Fan2

    „generell finde ich den Begriff Wahrheit bei diesem Diskussionsthema dann doch etwas sehr dick aufgetragen. Es ist nur Frauenfußball.“
    „bei dem es sich erübrigt, auch nur irgendeinen Wahrheitsgehalt zu veranschlagen.“

    Kompliment an dich !
    Treffender hätte niemand deine Kommentare bzw. Posts u. Statements charakterisieren können.

    Du bist in der Lage durchaus „schlüssig“ zu argumentieren, nur mit dem „Wahrheitsgehalt“, wie Du richtig ausführst, haperts bei dir gewaltig.

    (4)
  • Fan2 sagt:

    @Pauline Leon: Und damit hast du genau das bestätigt, was ich meinte. Fußball ist Spaß und Unterhaltung. Mehr nicht. Dieser quasi-pseudoreligiösen Anstrich, den es hier erhält, besonders auch mit dem Anonma-Zitat, ist nicht nur eine Überhöhung, er ist schlichtweg auch gefährlich. Denn ob man sich nicht heute oder morgen ne Verletzung zuzieht oder ne Krankheit einfängt, die die Karriere ein für allemal beendet, kann niemand wissen.

    Fußball ist letztlich ein Spiel. Und ja, als solcher ist er ein Luxusgut, das nicht unbedingt notwendig zum Leben ist. Das, was zum Leben notwendig ist, ist ein Dach über dem Kopf, eine Arbeit, was zu essen, Kleidung, Gesundheit und eine intakte Familie. Damit hat der FF bzw der Fußball an sich aber nur bedingt was zu tun. Das Leben würde auch ohne den Fußball weitergehen.

    (-1)
  • enthusio sagt:

    @Fan2:
    „Das Leben würde auch ohne den Fußball weitergehen.“

    Dass es früher mal ein Leben ohne Frauenfussball gab, für mich kaum noch vorstellbar … 🙂

    (8)
  • Dussel Duck sagt:

    Ich wurde von Horst Hrubeschs Nominierungen nicht sehr überrascht. Ich finde, Detlef fast die Sache ganz gut zusammen:

    „Was soll ein Interimstrainer groß verändern, der nur für zwei Spiele verpflichtet wurde???“

    Aus meiner Sicht geht es für Hrubesch primär darum, seine Damen taktisch so einzustellen, dass sie auf dem Platz ihre Tendenz zum Hühnerhaufen überwinden.
    Ansonsten fiel mir beim Lesen der Kommentare auf, dass ihr euch mindestens so oft mit Rechtschreibfragen und Daumenphilosophie beschäftigt wie mit den anstehenden Spielen.
    Hach, was soll’s, mach ich’s halt auch:
    1. Die Daumen
    Ich habe in den Jahren, in denen ich diese Seite schon lese, noch nie jemandem einen Daumen nach unten gegeben – dafür aber praktisch jedem, der im Minus stand, einen nach oben. Ich finde halt dieses ganze abwertende Imperatorengehabe unangenehm.
    2. Die Rechtschreibung
    Mir unterlaufen immer wieder mal beim Tippen von Posts Fehler, die ich erst entdecke, wenn es zu spät ist. Was soll’s, Perfektion ist langweilig! Trotzdem bin ich auch ein notorischer Besserwisser und habe deshalb gleich mal den Post durchgesehen, in dem Fan2 von uns ein besseres Deutsch fordert … und was soll ich sagen: 6 Rechtschreibfehler. (Ich meine das gar nicht böse, Fan2, ääährlich, Herumkritteln steckt mir einfach im Blut.)

    (4)
  • Pauline Leon sagt:

    Fan2: pseudoreligiös ist der fussball schon seit immer, in d-land seit 1954, für düsseldorfer/innen seit 1933.
    fussball ist weitaus mehr als spaß und unterhaltung. zumindest für jene, die mehr drin sehen und jene die auf dem platz leistung bringen. menschen finden erfüllung und bestätigung im spiel mit dem runden leder. auch frauen. manche leben sogar wie gott in frankreich durch fussball. ich glaube, du solltest dich mal mit den verantwortlichen von z.b. discover football unterhalten, oder mal drüber nachdenken, was fussball spielen für frauen in indien bedeutet. oder serbien, jordanien, papua-neuguinea, brasilien. wenn du da mit bedeutungslosigkeit kommst hast du sicher ein paar freundinnen mehr…

    @enthusio: das kann ich mir auch nicht vorstellen. 🙂

    (2)
  • Zaunreiter sagt:

    Schon putzig, wie mir der Troll „fan2“ aka „Sheldon“ erklären will, dass der pseudo-religiöse Anstrich gefährlich sein soll.

    Pauline Leon hat es ja heut nacht erklärt. Ich will das mal konkretisieren. Nach dem WK II wurde Deutschland auch sportlich Anfang der Fünfziger wieder in der „Sportfamilie“ aufgenommen. Der Spruch: „Wir sind wieder wer!“ kam nicht von ungefähr nach dem WM-Sieg von 1954. Deshalb wurden die „Helden von Bern“ auch so verklärt. Keine Rede von der Gelbsucht von einigen Spielern. Dass die Pervitin genommen haben, wurde auch unter den Teppich gekehrt.
    Von den Machenschaften des DFB während der WM 1978 in Argentinien will ich erst gar nicht anfangen.
    Und dann gibt es noch das Interview mit der südkoreanischen Regisseurin Sung, die „11 Freundinnen“ drehte, wie sie von aussen wahrgenommen hat, wie ernst der Fußball in Deutschland gesehen wird.

    Es haben ja auch schon – wohl medial forciert – genügend Fachbegriffe aus dem Fußball – als Redewendungen – in die deutsche Alltagssprache geschafft. Nicht anders als in den USA, wo es Begriffe aus dem Football oder dem Basketball in die Alltagssprache geschafft haben oder auch bei anderen Sportarten verwendet werden.

    (3)
  • codo25 sagt:

    Dass nun gerade @Fan2 dem FF Luxusgut- Status einräumt, finde ich doch recht amüsant. Gerade er, der das Forum mit ellenlangen Elogen über den FF „beglückt“! Ja, Frauenfußball mag für viele nur ein nettes Hobby sein. Ist es auch für mich. Allerdings habe ich das Glück, in einem Land zu leben, in dem ich mich als Frau, trotz sicher noch weiterer Verbesserungsmöglichkeiten, sowohl beruflich als auch sportlich frei bewegen kann. Frag mal Trainerinnen wie Monika Staab, was Fußball für Frauen im arabischen Raum bedeutet. Hat sich was mit Luxus! Da bedeutet Fußball oder Sport ganz allgemein den Weg raus aus einer kulturell vorgegebenen Enge. Und ich kann den Frauen, die dort diesen Weg trotz aller Anfeindungen gehen, nur herzlich applaudieren und alles Gute wünschen.

    (9)
  • enthusio sagt:

    Martina Voss-Tecklenburg ist heiße Kandidatin für die Nachfolge von Jones und Hrubesch.
    Bemerkenswert ist, dass Hrubesch im Vorfeld der beiden Spiele keinen Kontakt zu Steffi Jones aufgenommen hat.

    http://www.kicker.de/news/fussball/frauen/startseite/720874/artikel_hrubesch_wir-werden-sicher-erfolgreich-sein.html

    (1)
  • Fan2 sagt:

    Der Kicker lässt sich nicht lumpen und bringt gleich den nächsten Artikel zur N11: und Hrubesch:
    http://www.kicker.de/news/fussball/frauen/startseite/721076/artikel_hrubesch_ich-schliesse-nichts-aus.html
    Hrubesch: „Ich schließe nichts aus“

    Besonders der letzte Abschnitt macht doch Hoffnung, dass sich die N11 jetzt aufs Fußballspielen konzentriert. Und vllt bleibt Hrubesch ja dann doch noch bis 2019 Trainer.

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