Ana Maria Crnogorčević verlässt den 1. FFC Frankfurt

Von am 22. März 2018 – 12.19 Uhr 18 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist 1. FFC Frankfurt wird ab Mitte April auf Ana Maria Crnogorčević verzichten müssen. Die Schweizer Nationalspielerin wechselt zu den Portland Thorns in die US-Profiliga NWSL.

Ana Maria Crnogorčević gibt Anweisungen

Ana Maria Crnogorčević wechselt in die USA © imago / Hartenfelser

Crnogorčević macht von ihrer Option Gebrauch, die ihr eine vorzeitige Beendigung des Vertragsverhältnisses mit dem 1. FFC Frankfurt ermöglicht. Über eine mögliche Rückkehr zum FFC nach Ende ihres Engagements in der NWSL ist bereits gesprochen worden.

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Traum geht in Erfüllung

Crnogorčević erklärt: „Mit dem Wechsel in die USA geht für mich ein langjähriger Traum in Erfüllung und ich freue mich sehr auf das Abenteuer in der Liga des aktuellen Weltmeisters! Wie so oft bei Veränderungen im Leben gibt es neben dem lachenden aber auch ein weinendes Auge – und so fällt mir der Abschied vom 1. FFC Frankfurt nach fast sieben Jahren nicht leicht.“

Rückkehr 2019?

Ihren Fans macht sie aber Hoffnung auf Rückkehr: „Doch es muss ja kein Abschied für immer sein, schließlich kann ich mir sehr gut vorstellen, 2019 zum 1. FFC Frankfurt zurückzukehren. Darüber werden wir dann zu sicherlich gegebener Zeit sprechen. Jetzt freue ich mich erst einmal auf die vorerst letzten Spiele im FFC-Trikot, die wir natürlich erfolgreich gestalten wollen.“

Dank für erfolgreiche Zeit

FFC-Manager Siegfried Dietrich meint: „Auch wenn der Verlust einer Leistungsträgerin vor dem Saisonende immer schmerzhaft ist, können wir den Wunsch von Ana, einmal in der amerikanischen Profiliga zu spielen, absolut nachvollziehen und freuen uns, dass sie uns gleichzeitig mit der Nachricht, in die USA gehen zu wollen, angeboten hat, sich nach ihrem Engagement wieder dem FFC anzuschließen. Wir danken ihr für die lange und erfolgreiche Zeit beim 1. FFC Frankfurt und wünschen ihr – mit der Hoffnung, sie bald wieder im FFC-Trikot zu sehen – für das Abenteuer im Land der unbegrenzten Möglichkeiten alles erdenklich Gute.“

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Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

18 Kommentare »

  • bale sagt:

    Viel Glück,aber ich habe das Gefühl,das sie nie so den richtigen Durchbruch geschafft hat?
    Oder täusche ich mich da?
    Was sagen die anderen Fans.

    (0)
  • Tuetuet sagt:

    Kathrin Julia Hendrich wechselt für mindestens zwei Jahre zum FC Bayern München.

    (-1)
  • Markus Juchem sagt:

    @Tuetuet: Stimmt! 😉

    (1)
  • holly sagt:

    In der schweizer n11 hat sie knapp 100 spiele und dabei 50 Tore erzielt. In Hamburg hab ich sie schon sehr oft gesehen aber überzeugen konnte sie mich da nie. In Frankfurt noch weniger.
    K.Hendrich nach München omg dann muss ich als norddeutscher ins ausland um sie spielen zu sehen

    (3)
  • bale sagt:

    oh weiah wen kauft Bayern denn jetzt schon wieder,es geht wieder los

    (10)
  • Zaunreiter sagt:

    Ausverkauf beim FFC ?
    Frau Crnogorcevic mag sich ja einen Traum erfüllen, nur frag ich mich, ob sie sich da durchsetzen kann. Da schau ich mir mal die nächsten Spiele der Thorns an. Die Saison in der NWSL beginnt wieder am kommenden Samstag.
    Und Kathrin Hendrich nach Bayern? Was die sich da alles zusammenkaufen…tz… Benkarth, Magull, Hendrich..wer soll denn dann noch spielen? 😉

    (7)
  • balea sagt:

    Ich habe Gerüchte gehört, dass die Bayern Hope Solo verpflichten wollen.
    Würde ja passen.

    (4)
  • never-rest sagt:

    Der Einkaufsirrsinn beim FCB geht weiter. Bekloppt. Der 1FFC hat schon früher bewiesen, dass Meisterschaften nicht mit möglichst vielen zusammen gekaufen Nationalspielerinnen garantiert sind. Schade um unsere N11. Ich befürchte auch Henrich, Magull und wie die anderen Neuen alle bei den Bayern heißen, werden unter Wöhrle nicht unbedingt besser werden. Das kennen wir ja schon.

    Dafür werden sicherlich ein paar sehr interessante Spielerinnen beim FCB frei werden, um die sich Potsdam, Frankfurt, Freiburg usw. reißen können.

    Seltsam finde ich übrigens auch, dass WOB anscheinend kein Interesse mehr an deutschen N11-Spielerinnen hat und sich lieber im Ausland bedient. Auch Eigengewächse aus der U23 von WOB bekommen so keine Chance. Wirklich schade.

    Die Nachwuchsförderung von der AFBL bis zur N11 bleibt so hauptsächlich Vereinen wie Frankfurt, Potsdam, Freiburg etc. vorbehalten.

    (22)
  • bale sagt:

    hope solo wow,das glaube ich nicht DIE MÜSSEN ZUSCHAUER IN DAS STADION HOLEN,DENN MACHT DOCH KEINEN SPASS VOR MINI MINI KULISSE ZU SPIELEN!!!!!!!AUCH FÜR UNS AUSWÄRTSFANS NICHT SCHÖN,DIE ATMOSPHÄRE.

    (2)
  • vikkybummsy sagt:

    Da bleibt ja jetzt in Bayern einiges für die 2. Mannschaft übrig…

    Wenn’s scheee macht. Die Spiele der Münchner/innen gehen mir eh seit längerer Zeit am Dingens vorbei.

    Und ob die Spielerinnen die dann beim FCB keine Verwendung mehr finden noch Bundesligatauglich sind darf auch bezweifelt werden. Die meisten laufen eh wie Falschgeld auf’m Platz rum. Wenn M. Behringer mal nicht spielen kann sieht man das ganze Elend. Wie schon gesagt, Ich gönne jeder Spielerin von Herzen den wohl besseren Verdienst, ob das gut ist für die Karriere wird man sehen.

    Aber vlt, hat der Irrsinn sogar Methode und man spekuliert auf Wörle als Bundestrainerin 😉

    (7)
  • vikkybummsy sagt:

    Ich glaube nicht das die Abgänge von Crno und Hendrich in Frankfurt viel verändern, hat man mit Prießen und Panfil (sofern beide wieder fit und gesund sind) ein gutes oder sogar besseres Backup in der Hinterhand und bis dahin gibt es halt Jugend forsch(t) in Frankfurt. Absteigen kann man nicht mehr und für die nächsten Saison wird SiDi auch noch die ein oder andere Überraschung präsentieren, wetten….

    (9)
  • FFFan sagt:

    @ Zaunreiter:
    „Und Kathrin Hendrich nach Bayern? Was die sich da alles zusammenkaufen…tz… Benkarth, Magull, Hendrich..wer soll denn dann noch spielen?“

    Es werden am Saisonende sicherlich wieder einige gehen (müssen), vielleicht sogar von denen, die erst 2017 geholt wurden.
    Deutsche Nationalspielerinnen einzusammeln, scheint jetzt die neue Strategie des FC Bayern zu sein…

    @ balea:
    „Ich habe Gerüchte gehört, dass die Bayern Hope Solo verpflichten wollen.“

    Wenn, dann nur, um sich am amerikanischen Markt zu ‚positionieren‘.^^ Spielen wird sie genausowenig wie Fei Wang.

    (6)
  • holly sagt:

    Neverrest, warum führt dann wob die nordstaffel bei den b Mädchen an?
    Für einen Verein der nichts für den Nachwuchs tut ist das nicht schlecht.

    (4)
  • Markus Juchem sagt:

    @FFFan: Die verstärkte Konzentration auf inländische Topspielerinnen hat Bayern-Managerin Karin Danner zuletzt mehrfach betont, u. a.:

    https://www.merkur.de/sport/fc-bayern/analyse-von-bayern-managerin-danner-9560262.html
    https://fcbayern.com/de/news/2018/03/fcb-frauen-transfer-laura-benkarth-und-lina-magull

    (1)
  • vikkybummsy sagt:

    Das Bayern System für die nächste Saison:

    3 Torhüterinnen (1 auf der Linie und 2 knapp davor), 4 Verteidigerinnen, 3 defnsive Mittelfeldspielerinnen, 1 Stürmerin die nach rückwärts arbeiten muss und der Rest als Zuschauer auf der Bank und Tribüne getreu dem Motto: Der Sturm gewinnt Spiele, die Abwehr die Titel

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  • tom sagt:

    @Markus
    Vielen Dank für die Links. Die sind tol.
    Ist auch aufgefallen wenn ,Menschen selber vieleicht denken nicht so selber gerne, dann manchmal reagiert Zikzak-Kurs auf Critics zeit verzögernd? Erst Bayern critisiert das mer US-Amis und Austria-ladies und inzwische kauft die deutsche Markt ler ,alle die Wolfsburg nicht will. Hendrich gut. Aber Bayern ,nix libt Spielerine die inteligfent spielen.
    Aber denkreichste Antwort Miedema. Wenn abhengig von eine gute nix holt noch andere gute sondern gibt gute weg und holt 3 schwächere zu abwechslung. Das Bayern cleverness erstaunlich. Und Leute die diese Antwort nicht Kopf langen auch?

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  • FrankE sagt:

    Hey holly,
    Sicher spricht der Tabellenstand der B-Juniorinnen für eine erfolgreiche Nachwuchsarbeit in WOB, nur den Weg in die erste Mannschaft hat nach meiner Kenntnis bisher nur Joelle Wedemeyer geschafft. Bei den Bayern ist das ähnlich, nach dem deutschen Meistertitel der U17 im letzten Jahr sind wie viele dieser Meisterinnen in der ersten aufgetaucht? Für mich besteht gute Nachwuchsarbeit eben nicht nur in U-XX Meistertiteln, sondern eben auch darin, wieviele dieser Nachwuchsspielerinnen an das Bundesliga und an das internationale Niveau herangeführt werden.

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  • holly sagt:

    @frankE, sicher war das bisher nicht sehr durchlässig für die erste Mannschaft.
    Als Wob anfing mehr in die Nachwuchsförderung zu investieren hat man mit Holstein Kiel und anderen Teams bei den B-Mädchen gegen den Abstieg gespielt. Also denke ich sind wir uns einig das dort erste Erfolge zu sehen sind. Bis dann Spielerinnen in der ersten Mannschaft ankommen ist kein Prozeß von einer Saison das braucht halt Zeit(jahre).
    Man muss aber auch ehrlich sagen das einige Spielerinnen die schon länger in der zweiten spielen sich nicht mehr groß entwickelt haben. Aus welchen Gründen auch immer. Das möchte ich mir nicht anmassen das zu beurteilen. Dafür sehe ich die Spielerinnen zu selten

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