DFB-Pokal: Frauenfußball-Klassiker im Mittelpunkt

Von am 13. März 2018 – 10.11 Uhr

Heute und morgen stehen die Viertelfinalspiele im DFB-Pokal auf dem Programm. Highlight der Runde ist heute Abend der Klassiker zwischen dem 1. FFC Frankfurt und dem 1. FFC Turbine Potsdam.

Offizielles Logo des DFB-Pokals der Frauen

Offizielles Logo des DFB-Pokals der Frauen © DFB

Ab 18.30 Uhr (SPORT1 und DFB-TV live) stehen sich die beiden ehemaligen Erzrivalen im Frankfurter Stadion am Brentanobad gegenüber. Frankfurts Trainer Niko Arnautis meint: „In diesem offenen Spiel, in dem es keine klare Favoritenstellung gibt, wollen wir mit unseren Fans im Rücken alles daransetzen, den Einzug ins DFB-Pokal-Halbfinale zu realisieren!“

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Potsdam ohne Kemme, Siems und Wälti

Gegner 1. FFC Turbine Potsdam muss den Ausfall gleich mehrerer Schlüsselspielerinnen verkraften. Turbine-Trainer Matthias Rudolph sagt: „Wir müssen definitiv auf Lia Wälti, Tabea Kemme und Caroline Siems verzichten. Sie haben sich bei unwichtigen Turnieren verletzt, teilweise auch aufgrund der hohen Belastung.Darüber ist man als Trainer natürlich nicht besonders glücklich.“

Bayern will starke Leistung zeigen

Bereits ab 18 Uhr ist der FC Bayern München zu Gast beim einzig im Wettbewerb verbliebenen Zweitligisten 1. FC Saarbrücken. „Wir wollen definitiv eine Runde weiterkommen. Wir mussten zwar in den vergangenen zwei Wochen bis zu 16 Spielerinnen für die verschiedenen Nationalmannschaften abstellen und hatten eine dementsprechend kurze Vorbereitung auf das Spiel. Diese haben wir jedoch optimal genutzt und wollen eine starke Leistung zeigen“, so Bayern-Trainer Thomas Wörle.

Sand träumt von der Sensation

Am Mittwoch empfängt der VfL Wolfsburg den SC Sand (18 Uhr). Die Gäste verkauften sich zuletzt bei der 0:2-Niederlage in der Frauenfußball-Bundesliga beim VfL Wolfsburgs teuer. Sands Sportlicher Leiter Dieter Wendling meint: „Wolfsburg ist klarer Favorit, aber im Pokal hat man immer eine Chance, vor allem dann, wenn bei uns alles passen würde.“

Freiburg hofft auf neuerliche Effizienz

Ab 19 Uhr ist der SC Freiburg zu Gast bei der SGS Essen. Anfang Februar gewann die Elf aus dem Breisgau in der Frauenfußball-Bundesliga locker mit 3:0. „Wenn wir so effizient spielen wie im Februar, werden wir die nächste Runde erreichen“, so Freiburgs Trainer Jens Scheuer. Mithelfen sollen dabei in Essen auch wieder die zuletzt fehlenden Klara Bühl (nach Schambeinentzündung) und Carolin Simon (nach Kniereizung).

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Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

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