SheBelieves Cup: Deutschland spielt Remis gegen England

Von am 4. März 2018 – 23.17 Uhr 57 Kommentare

Die deutsche Frauenfußball-Nationalelf hat in ihrem zweiten Spiel beim SheBelieves Cup Remis gegen England gespielt und wartet weiter auf den ersten Sieg. Die Partie war geprägt von kuriosen Toren.

Das Logo des DFB

Das Logo des DFB ©️ DFB

In Harrison/New Jersey kam die Auswahl von Bundestrainerin Steffi Jones nach der 0:1-Auftaktniederlage gegen die USA nur zu einem 2:2 (1:1) gegen England. Hasret Kayikcis Führungstreffer (17.) glich Ellen White postwendend aus (18.).

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England gleicht zweimal aus

Ein kurioses Eigentor von Millie Bright (52.), die von ihrer eigenen Torhüterin Siobhan Chamberlain angeschossen wurden, brachte Deutschland erneut in Führung, doch White war erneut zur Stelle und erzielte den Ausgleich für die Engländerinnen (73.), die zahlreiche weitere gute Chancen ausließen.

Zwei Veränderungen in der Startformation

Jones hatte in der Startformation zwei Veränderungen gegenüber dem USA-Spiel vorgenommen, Lena Goeßling ersetzte die verletzt abgereiste Babett Peter in der Innenverteidigung, Hasret Kayikci spielte für Leonie Maier von Beginn an.

Am Mittwoch gegen Frankreich

Am Mittwoch, 7. März, (22 Uhr, SPORT1 live) geht es für die DFB-Frauen zum Abschluss des Turniers in Orlando/Florida gegen Frankreich, das sich in seinem zweiten Spiel von Gastgeber USA mit einem 1:1 (1:1) trennte. Mallory Pugh brachte die USA in Führung (35.), Griedge M`Bock Bathy glich für die Französinnen aus (38.).

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Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

57 Kommentare »

  • Zaunreiter sagt:

    Hat jemand von den Diskutanten hier oder einem der stillen Beobachter gestern „Ewige Helden“ und den Karriere-Rückblick von Celia gesehen?

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  • WoNáDo sagt:

    @Zaunreiter: Oh, leider nichts von mitbekommen, aber man kann es aktuell über https://www.vox.de/sendungen/ewige-helden-tvnow.html sehen.

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  • Fan2 sagt:

    @Detlef: Ich würde bestreiten, dass die Abwehr besser strukturiert ist, wenn Peter dabei ist. Peter mag vielleicht mal eine gute Abwehrchefin gewesen sein, als sie das im Verein auch war. Mittlerweile ist sie das aber nicht mehr! Im Verein ist sie das ja auch nicht mehr, während es eben Schiewe, Elsig, auch Demann in ihren Verein sind.

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  • Zaunreiter sagt:

    WoNaDo, okay! Darf ich fragen, was die Abkürzung zu bedeuten hat?

    Nun gut, dann will ich mal meine Meinung zur gestrigen Sendung kundtun. Also Absicht der Produktionsgesellschaft ist ja wohl, den Athleten von klein auf bis zum sportlichen Ende kennenzulernen. Dazu gehören auch die Misstöne, wie z.b. in der Folge über Pascal Hens, dass „Pommes“, bei seiner letzten EM, obwohl noch im Team, kaum noch Einsatzzeiten vom BT Heuberger bekam – und das als Kapitän und ohne mit ihm darüber zu reden; dass die „wilde Hilde“ mit kaputtem Knie noch an einer WM teilnahm, wo die Zeitung mit den vier Buchstaben die deutschen Teilnehmer als „Urlauber“ beschimpfte.
    Und gestern wurde bei Celia deutlich, dass die Dimension bei der WM im eigenen Land die Spielerinnen überforderte, was ja eigentlich klar war. Aber wenn man ihr so zuhörte, dass sie psychologisch nicht auf so ein Ende vorbereitet wurden, erscheint mir das wenig professionell. Weil sie sprach es ja aus, sie wussten nicht, was sie machen sollten. Alle gingen davon aus, „wir“ werden im eigenen Land Weltmeister. Der DFB gaukelte es der Nation vor und das glaubten ja auch die Spielerinnen.
    Stichwort Familienplanung: Da kann ich sie schon verstehen, dass sie keine späte Mutter sein wollte und Familie was wichtiges für sie ist und so ein Dasein als „Soccer Mom“ für sie nicht in Frage kommt.

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  • WoNáDo sagt:

    @Zaunreiter: Ganz langweilig – Kürzelzusammenfassung meines Namens. Da ich das schon seit langer Zeit auch im Ruby-Forum benutzte und in diversen MOOCs und anderen unproblematischen Umgebungen, habe ich es einfach auch hier genommen.

    So – jetzt bin ich aber mal auf nachher gespannt!

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  • Altwolf sagt:

    @Sheldon/Fan2

    Woran erkenne ich, daß B.Peter im Verein mittlerweile nicht mehr Abwehrchefin ist und wer da die Kommandos gibt? Ich bin bei jedem , zumindest Heimspiel dabei, aber ich habe noch nicht erkennen können, wer da die entsprechenden Kommandos gibt. Wie kannst Du das ?
    Und woran erkennt man, daß J.Elsig, C.Schiewe u.K.Demann das besser können ?

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  • holly sagt:

    Komisch es wird ewig an babett rum genorgelt, aber wie kommt es dann dazu das wob bisher die wenigsten gegentore hat? OB drein soll jauch n.f. angeblich auch schon zu langsam sein. Die einzige Möglichkeit ist dann ja nur das die angreiferinnen der wob gegerinnen bei den vielen angeblichen fehlern der beiden nicht gut genug sind um deren fehler zu nutzen. Oder andersrum wenn wob abwehr schlecht ist was ist dann die abwehr der anderen ff bl ?

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  • Fan2 sagt:

    @Altwolf: Tut mir leid, aber da kennst du deinen eigenen Klub aber sehr schlecht! Bei Wolfsburg ist Fischer klar Abwehrchefin. Das zeigt sich allein daran, dass Peter munter durch die Gegend geschickt wird, wo auch immer sie gebraucht wird, Fischer dagegen ihren Platz in der IV sicher hat, weil sie da scheinbar unverzichtbar ist.

    Bei einem guten Club nimmst du das nicht wirklich verbal wahr, weil sich die Abwehrspielerinnen automatisch an der Chefin orientieren. Und das ist bei Wolfsburg klar zu erkennen, vielleicht in der Liveübertragung sogar noch besser als im Stadion, weil der große Überblick stärker ist. Man solle sich nur einmal die Präsenz vergleichen, mit der Peter und Fischer auf dem Platz stehen. Da ist ein riesiger Unterschied. Während Peter sich auf ihren Job konzentriert, nimmt Fischer öfter mal den Kopf hoch, um auch, wenn sie den Ball nicht hat, nach ihren Kolleginnen zu schauen.

    Und genau hier liegt der Hund begraben: Die Abwehrspielerinnen in der N11 konzentrieren sich auf ihr Spiel und haben zu wenig den Blick für die Nebenfrau und die Situation. Das Spiel ohne Ball ist fast gar nicht mehr vorhanden. Es gibt kein abgesprochenes Stellungsspiel, jede Spielerin orientiert sich für sich selbst.

    Weshalb wir uns hier alle auf die IV fokussieren, liegt doch daran, dass sie das absolute Rückgrat ist. Völlig egal, ob Simon, Faißt, Maier, Blässe oder Kemme – das sind alles, zum Teil auch selbst erklärt (Faißt) keine Abwehrspielerinnen, sondern mindestens Mittelfeldspielerinnen, wenn nicht sogar Außenstürmerinnen. In den allermeisten Fällen sind diese überhaupt nicht defensiv gefordert, gerade nicht beim schnellen Umschaltspiel, denn normalerweise stehen sie so hoch, dass sie gar nicht rechtzeitig hinten sind, um zeitig eingreifen zu können.
    Vor ihnen sind normalerweise mindestens 4 andere Spielerinnen, nämlich die IVs und die DMs hinten, um das Schlimmste abzuwenden.

    Ich gebe durchaus recht, dass wir daher die DMs hier mit einbeziehen sollten in die Überlegungen. Die Frage ist nur: Welche DMs? Die einzige, die man tatsächlich so zuletzt im deutschen Team bezeichnen konnte, nämlich Melanie Leupolz, wurde gnadenlos ausgemustert. Andere werden von Jones gar nicht erst nominiert. So würde beispielsweise eine Clara Schöne auf diese Position gehören, die von Jones ja selbst dann nicht nominiert wird, wenn sie gesund ist, auch eine Sara Doorsoun, die ja sogar nominiert war, gehört auf die Position. Vielleicht eine Rebekka Knaak, vielleicht eine Kim Fellhauer.

    Aber nein, Frau Jones stellt mit Marozsan und Dallmann lieber zwei gelernte 10er auf die Position. Auch Magull gehört eher in diese Kategorie als in die „6“er-Kategorie.

    Hat Frankreich gut analysiert, dann wissen sie, dass Deutschland heute Abend genau da am verwundbarsten sein wird, am Herzstück des Systems! Zwischen IVs und DMs, mitten durch die Mitte! Schnelles Umschaltspiel, ein bis zwei Zweikämpfe gewinnen, und man kann Deutschland vor massivste Probleme stellen.

    (-1)
  • Fan2 sagt:

    Und wir sollten eines nicht vergessen:

    Bei England fehlten mit Houghton, Nobbs, Moore und Carney gleich vier Stützen aus dem EM-Kader.

    Außerdem stand Bardsley nicht auf dem Platz, Christiansen und Torschützenkönigin Taylor wurden erst eingewechselt. England hat zudem gerade einen Trainerwechsel hinter sich. Alles mit Gründe, wieso England vielleicht nicht so dominant war, vielleicht auch etwas unstrukturiert in der Abwehr. Und dennoch schaffen sie ein 2:2 gegen Deutschland. Das sagt sehr sehr viel aus.

    (-3)
  • Fan2 sagt:

    Btw: Die Aufstellung für heute hört sich gar nicht so schlecht an. Zumindest, wenn sie in folgender taktischen Ausrichtung spielen:

    Schult – Blässe, Hendrich, Elsig, Faißt – Doorsoun – Magull, Däbritz – Marozsan – Popp, Schüller

    So wie ich Jones aber kenne, traue ich ihr durchaus zu, dass Deutschland eher wie folgt spielt:

    Schult – Doorsoun, Hendrich, Elsig, Blässe – Magull, Marozsan – Däbritz, Popp, Faißt – Schüller

    (-3)
  • Zaunreiter sagt:

    Das Finale des Algarve-Cups wurde abgesagt.
    Auf dem Spielfeld in Parchal konnte man anscheinend besser diven als Fußballspielen.
    Auch das Spiel um Platz 7 in Albufeira zur selben Uhrzeit zwischen Südkorea und Norwegen wurde gecancelled.


    Da gibt es bewegte Bilder zum Spielfeld in Parchal.

    (2)
  • holly sagt:

    Lol sheldons gelobte aufstellung ist total nach hinten losgegangen. Aber das wird er als die Mannschaft wieder in englisch erklären.

    (1)

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