SC Freiburg verlängert mit Kapitänin Clara Schöne

Von am 7. Februar 2018 – 10.31 Uhr 3 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist SC Freiburg hat den zum Saisonende auslaufenden Vertrag mit seiner Kapitänin Clara Schöne verlängert.

Clara Schöne lacht

Clara Schöne erholt sich derzeit von den Folgen einer Meniskusverletzung © imago / Hartenfelser

Über die Vertragsmodalitäten wurde Stillschweigen vereinbart. Schöne, die seit Sommer 2014 für den SC Freiburg 59 Pflichtspiele bestritt und vier Tore erzielte, befindet sich derzeit nach ihrem Meniskusriss im Aufbautraining Sie unterschrieb einen neuen Vertrag bis zum 30. Juni 2020.

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Teil des Erfolgswegs

Sie freut sich: „Ich bin wahnsinnig stolz auf das, was wir in den letzten Jahren mit dieser Mannschaft bereits erreicht haben und Teil dieses Erfolgsweges zu sein. Für mich stand es zu keiner Zeit zur Diskussion, den Verein zu verlassen. Ich fühle mich hier wohl und möchte mit meinem Team in Zukunft unbedingt einen Titel holen. Ich bin überzeugt, dass wir uns diesen Traum erfüllen können.“

Einstellung und Charakter vorbildlich

Freiburgs Trainer Jens Scheuer sieht in der 24-Jährigen eine Top-Athletin. „Ihre Einstellung und ihr Charakter sind vorbildlich. Zudem ist sie eine absolute Leaderin, die wir in der laufenden Saison schmerzlich vermissen. Umso mehr freuen wir uns, auch in den kommenden Jahren auf sie bauen zu können.“

„Hervorragend entwickelt“

SC-Managerin Birgit Bauer erklärt: „Clara Schöne hat sich in den dreieinhalb Jahren bei uns hervorragend entwickelt und ist zu einer absoluten Stütze unserer Mannschaft geworden. Ihre Vertragsverlängerung ist ein klares Bekenntnis zum Verein und zu unserem Weg, den wir gemeinsam weitergehen wollen.“

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Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

3 Kommentare »

  • SCF Klausi sagt:

    Cool.Hoffentlich gelingt es dem SC Freiburg das Frauenteam zusammen zu halten.

    (8)
  • Fan2 sagt:

    Hervorragend! Die eigentliche Grand Dame des SCF. Kapitänin, Identifikationsfigur und Verantwortungsträgerin in einer Person. Seit Viola Odebrecht in Potsdam die erste echte Charakterspielerin, die wir in Deutschland haben.

    Ihr Bekenntnis zum Verein ist kein halbherzig vorgeschobenes, dass morgen keinen Pfifferling mehr wert ist, sondern eins, dem sie Taten folgen lässt.

    Für mich eine Schande, dass sie nicht in der N11 spielt. Dabei wird überall immer nach Führungsspielerinnen geschrien, während hier eine, sobald sie wieder fit ist, absolut bereit steht, noch dazu auf einer absolut notwendigen Position (ZDM).

    Hoffentlich nehmen sich viele Spielerinnen bei Freiburg an dieser Haltung ein Vorbild und fallen nicht auf die Offerten der „großen“ Teams herein, dann kann dort in Freiburg was echt Großes entstehen.

    (2)
  • SCF Klausi sagt:

    @ Fan2

    Bei allem Resekt für die Wertschätzung die Du Clara Schöne entgegen bringst,die im Übrigen auch ich sehr schätze,aber übertreiben muss man nun auch nicht.Im Freiburger Team sind gleich mehrere Spielerinnen auf die die von Dir genannten Eigenschaften zutreffen.

    Bei den Identifikationsspielerinnen unterschlägst Du Laura Benkarth,die seit 2008 und Anja Maike Hegenauer,die seit 2009 im Team sind,solange wie keine andere Spielerin.Beide haben einen Abstieg und Aufstieg mitgemacht,beide haben auch die Zeiten erlebt,wo es für den SCF mehr um den Klassenerhalt als um Spitzenplatzierungen ging.Und beide sind dem Verein bis heute,trotz mehrerer Anfragen treu geblieben.Wenn man das nicht als Identifikation zum Verein bezeichnen kann was dann ?

    Auch Lina Magull kann man in dieser Reihe erwähnen,die mit ihrer festen Verpflichtung ein klares Bekenntnis zum SCF ablegte und ein wichtiges Zeichen setzte.Danach haben mehrere Spielerinnen ihren Vertrag verlängert.

    Was den Charakter betrifft haben wir auch in dieser Hinsicht mehrere Spielerinnen in den Reihen,die bei einem schlechten Spiel Willen und Einsatz zeigen.

    Auch hier sei Magull erwähnt.Gerade von ihr gehen in solchen Situation die Impulse aus die die Mannschaft wachrüttelt und ein Spiel noch gedreht wird.Oder die hier in dieser Community von vielen geschmähte Julia Simic geht mit gutem Beispiel voran,geht Wege die sie bei normalem Spielverlauf für Freiburg nicht machen müsste und auch dahin wo es weh tut.Auch auf Benkarth ist in solchen Drucksituationen verlass und treibt die Mannschaft an.

    Im Grunde tut man der gesamten Mannschaft unrecht wenn man einzelne Spielerinnen hervor hebt,da alle Spielerinnen,mittlerweile auch die jungen,in der Lage sind eine Schippe drauf zu legen wenn es der Spielverlauf erfordert.

    In einem Punkt gebe ich Dir allerdings recht,gelingt es dem SC Freiburg die Mannschaft zusammen zu halten und gezielt punktuell zu verstärken ohne ihr Konzept der Talentförderung zu verlassen,kann Freiburg die nächsten Jahre ein wichtiges Wort um die Meisterschaft mitreden.

    Erfreulich finde ich,das nun Clara Schöne offen davon spricht,dass man auch Titel gewinnen will und sich nicht nur in Understatement übt.

    (4)

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