VfL Wolfsburg verpflichtet Pia-Sophie Wolter

Von am 5. Februar 2018 – 12.13 Uhr 12 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist VfL Wolfsburg verstärkt sich zur kommenden Saison mit U20-Nationalspielerin Pia-Sophie Wolter. Die 20-Jährige erhält einen Dreijahresvertrag.

Pia-Sophie Wolter (re.) in Aktion

Pia-Sophie Wolter (re.) im Duell mit ihrer zukünftigen Teamkollegin Noelle Maritz ©imago / Hübner

Wolter kommt ablösefrei vom SV Werder Bremen und wird zudem am VfL-Campus studieren. Mit insgesamt 56 Pflichtspielen in der 1. und 2. Bundesliga kann sie trotz ihres jungen Alters schon Erfahrung auf höchstem Niveau vorweisen.

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Flexibel einsetzbar

„Wir haben Pias sportlichen Werdegang über lange Zeit verfolgt und sind uns sicher, dass sie sich bei uns weiterentwickeln wird. Ich freue mich wirklich sehr, dass wir Pia trotz namhafter deutscher Konkurrenz von einem Wechsel zum VfL Wolfsburg überzeugen konnten“, freut sich Wolfsburgs Sportliche Leiter Ralf Kellermann über die flexibel einsetzbare Außenbahnspielerin.

„Jung und talentiert“

Auch VfL-Trainer Stephan Lerch zeigt sich vollends überzeugt von den Qualitäten Wolters: „Wir bekommen mit Pia eine junge und talentierte Spielerin Sie ist fokussiert und weiß, was sie erreichen will. Ich freue mich, dass wir ein so großes Talent für uns gewinnen konnten.“

Bereits in ganz jungen Jahren kam Pia-Sophie Wolter in Kontakt mit dem Profifußball – ihr Vater ist der ehemalige Werder-Profi Thomas Wolter.

Den nächsten Schritt gehen

„Bremen zu verlassen, fällt mir nicht leicht, da ich natürlich sehr an meiner Heimatstadt hänge. Für mich war jetzt jedoch der Zeitpunkt, den nächsten sportlichen Schritt zu gehen. Ich freue mich, dass ich diese Chance bei einem Top-Verein wie dem VfL Wolfsburg erhalte.“

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Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

12 Kommentare »

  • Werderfan sagt:

    Alles Gute Pia-Sophie, ich fürchte aber Deine Gegner heißen nächste Saison nicht mehr Freiburg, Essen und München sondern Bielefeld, Cloppenburg, Turbine II etc.

    (23)
  • holly sagt:

    Der Hauptgrund ist das Studium. Ff ist immer noch besser wi neben dem Studium kellern. Viele Mädchen legen zum Glück ihr hauptziel auf die Berufsausbildung. Am vfl Campus kann sie zudem beides gut verbinden

    (9)
  • FFFan sagt:

    Wird schwierig werden für die junge Bremerin, sich in dem Wolfsburger Luxuskader durchzusetzen, wo selbst gestandene Nationalspielerinnen wie B.Peter und A.Blässe zwischen Startelf und Ersatzbank pendeln…

    (14)
  • strike sagt:

    Fehler!

    (8)
  • Detlef sagt:

    Zumindest muß sie sich farblich nicht umstellen!!! 😉
    Würde mich aber sehr überraschen, wenn sie es bis in die Erste der Wölfinnen schafft!!!

    Ist schon irre!!!
    Da läßt man den „eigenen Nachwuchs“ von Dannen ziehen, und holt sich dafür den vom Ligakontrahenten!!! 🙁

    (-1)
  • bale sagt:

    Nun ja ich vermute,das Tessa WULLAERT wechseln wird und Frau Wolter wird viel lernen von den Stars.viel glück

    (4)
  • Fan2 sagt:

    @Detlef: … um diesen dann auch in der Zweiten Mannschaft versauern zu lassen. Wieder mal ein schönes Beispiel dafür, wie gut Nachwuchsförderung in unserem Lande funktioniert *IRONIE OFF*

    @holly: 1. Dein Beitrag ist nicht als bloßer Spott! 1. vielleicht hast du es noch nicht gehört, aber zufälligerweise muss man nicht nach Wolfsburg wechseln, um studieren zu können. Das geht in München, Potsdam (Berlin), Frankfurt, Freiburg, Essen, Jena, Köln und Duisburg auch, ja sogar Bremen soll eine eigene Uni haben, habe ich mal gehört, an der es sich studieren lässt.
    Man bekommt da vielleicht nicht alles so in den ***** geschoben wie in Wolfsburg, aber hier und da lässt es sich vermutlich sogar deutlich besser studieren als im versnobten Wolfsburg.
    Es hätte also viele Möglichkeiten gegeben, als sich in die II. Mannschaft von Wolfsburg abschieben zu lassen.

    2. FF wird sie in Wolfsburg wohl nicht mehr viel spielen. Denn was hier noch nicht soo viele auf dem Schirm haben: In Wolfsburgs II. dürfen ab nächster Saison, sollten sie denn nicht in die 3. Liga absteigen, nur noch 3 Nicht-U20-Spielerinnen spielen, was Wolter dann nicht mehr sein wird.

    Angesichts der Tatsache, dass die II. mit Klett, Brandenburg, Fiebig, Wensing, Stenzel und Runge bereits nicht weniger als 6 Spielerinnen haben werden, die in diese Kategorie fallen, sieht es mit Einsatzzeiten doch sehr mau aus, sollten wir nicht noch den großen Exodus erleben.

    Dass sie es in den A-Kader überhaupt schaffen sollte, wäre schon eine mittelschwere Sensation, noch dazu Spielpraxis.

    Wenn man sich für eine gute Berufsausbildung entscheidet, heißt das nicht, dass man sich gegen den FF entscheiden muss, zumindest bei vielen Vereinen. Bei Wolfsburg aber bedeutet es genau das, dass man seine Schuhe praktisch an den Nagel gehängt hat, insbesondere bei den neuerlichen Restriktionen. Dafür lohnt sich der Campus in Wolfsburg auch nicht, dann lieber in die II. von Bayern oder von Potsdam wechseln, da hat man wenigstens echte Unis in der Nähe. Und vermutlich sogar noch etwas mehr Spielpraxis als in Wolfsburg.

    (-4)
  • Detlef sagt:

    Sheldon schrieb:
    „Wieder mal ein schönes Beispiel dafür, wie gut Nachwuchsförderung in unserem Lande funktioniert *IRONIE OFF*“

    Deine Verallgemeinerungen nerven echt!!! 🙁
    Warum nennst Du nicht Ross und Reiter???
    Es gibt nur sehr wenige Vereine in der Bundesliga, die sich dieses Mäntelchen umhängen müssen!!!

    (-4)
  • Fan2 sagt:

    Wolfsburg, Sand, Bayern, Duisburg macht immerhin schon 1/3 der BL-Vereine. Sehr wenige ist für mich was anderes!

    (-9)
  • shane sagt:

    immer wieder huebsch, wenn uns sheldon mit seinem humoristischen talent unterhält. wolfsburg versnobbt. der war echt super! und muenchen als alternative. grossartig! genial! 😀

    (6)
  • Detlef sagt:

    @Sheldon,
    Die Bayern-Ladies kannst Du streichen!!!
    Sie sind seit Jahren unser härtester Gegner wenn es um den U17-Meistertitel geht!!!
    Auch der Letzte ging nach München!!!

    Und selbst wenn sie von diesen Toptalenten nur Wieder und Gerhard ab und zu mal in der Ersten mitspielen lassen, profitieren doch auch andere Teams von der guten Nachwuchsarbeit in München!!!
    Unter anderem auch die von Dir gerade so hochgelobte Clara Schöne kam aus dieser Kaderschmiede!!! 😉

    Duisburg hatte einmal eins der besten Nachwuchszentren dieses Landes!!!
    Aber damals waren sie noch ein reiner FF-Verein!!!
    Heute gehört der einst so stolze FF-Vorzeigeklub zu den örtlichen MF-Profis!!!
    Trotzdem scheint es kein Geld für eine auch nur ansatzweise so erfolgreiche Nachwuchsarbeit mehr zu geben!!!
    Schade eigentlich!!! 🙁

    PS;
    Warum fällt mir dabei immer die alte Doktrin des DFB ein, der zur WM im eigenen Land großspurig angekündigt hatte, daß die Zukunft des FF bei den MF-Profis liegt???
    Ohne gute Nachwuchsarbeit wird es aber keine rosige Zukunft geben!!!

    (-3)
  • Fan2 sagt:

    @Detlef: Dann nenn mir doch mal ein paar Talente, dass in den letzten 5-6 Jahren aus der U17 von Bayern tatsächlich den Schritt in die Bundesliga, wenn nicht sogar in ein Topteam geschafft haben, als Stammspielerin? Schöne kannst du da rausrechnen, die war schon vor der WM 2011 in der Bundesliga aktiv.
    Allenfalls Isabella Hartig kann man da hineinrechnen, die sich tatsächlich bei einem BL-Klub (Hoffenheim) zur Stammspielerin entwickelt hat. Ansonsten seit 5 Jahren eher mau, was die Durchsetzungsfähigkeit in der Liga betrifft. Wie ich zur U17-BL stehe, dürfte ja auch hinreichend bekannt sein, meines Erachtens eher Hindernis als Entwicklungsschub für die Mädels.

    Gerhardt übrigens ist aus der Kölner Jugend, nicht aus der bayrischen.

    Ich stimme dir zu, dass die MF-Klubs im FF viel kaputt machen. Freiburg ist da in der Tat neben Bremen eine ruhmvolle Ausnahme, allerdings sind sie dies durchaus auch bei den Männern bzw. waren es.

    Mir gehts weniger um Titel als vielmehr um diejenigen Spielerinnen, die sich am Ende in der Liga durchsetzen. Und wenn ich da mal Bayern mit Freiburg vergleiche, dann ist mir Freiburg doch durchaus lieber, denn dort haben in derselben Zeit, wo Bayern gerade mal eine Spielerinnen in die Bundesliga befördert hat, mit Borggräfe, Müller, Gentile, Bühl, Gwinn, Schüler, Minge und Karl gleich 8 Spielerinnen den Schritt in die 1. Mannschaft geschafft, davon mit Gwinn, Bühl, Minge und Karl 4 Spielerinnen, die Stammspielerinnen sind oder dicht dran.

    (-1)

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