Frauen-Bundesliga: Wolfsburg schlägt Bayern

Von am 11. Dezember 2017 – 20.23 Uhr 33 Kommentare

Zum Abschluss des 10. Spieltags der Frauenfußball-Bundesliga hat der VfL Wolfsburg das Topspiel gegen den FC Bayern München gewonnen. Den Grundstein zum Erfolg und die Rückkehr an die Tabellenspitze legte ein Blitzstart in den ersten fünf Minuten. Gleich zwei Spielerinnen sahen die Gelb-Rote Karte.

Torjubel des VfL Wolfsburg gegen Bayern München

Ein Blitzstart brachte den VfL Wolfsburg auf die Siegerstraße © imago / foto2press

Die Wolfsburgerinnen gewannen im heimischen AOK-Stadion vor 1.711 Zuschauern mit 3:1 (3:1) und übernahmen damit wieder die Tabellenspitze vom SC Freiburg.

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Blitzstart von Wolfsburg

Die Tore erzielten Ewa Pajor (2.), Sara Björk Gunnarsdóttir (5.) und Alex Popp (32.), für die Gäste war Jovana Damnjanovic erfolgreich (8.).

Zwei Platzverweise

Beide Teams beendeten die Partie in Unterzahl: Erst sah Tessa Wullaert wegen Spuckens auf den Rasen von Schiedsrichterin Katrin Rafalski die Gelb-Rote Karte (63.), dann erwischte es Damnjanovic in der Nachspielzeit wegen einer Geste in Richtung Zuschauertribüne (90.+2) – etwas kleinliche Entscheidungen in diesem emotionalen Topspiel.

Pl.TeamSp.S.U.N.Tore+-Pkt.
1.Logo des VfL Wolfsburg VfL Wolfsburg15131140:63440
2.Logo des FC Bayern München Bayern München17122344:113338
3.Logo des SC Freiburg SC Freiburg17122340:112938
4.Logo des 1. FFC Turbine Potsdam Turbine Potsdam17106138:112736
5.Logo der SGS Essen SGS Essen1792631:23829
6.Logo des 1. FFC Frankfurt 1. FFC Frankfurt1791726:17928
7.Logo des SC Sand SC Sand1772826:28-223
8.Logo der TSG 1899 Hoffenheim 1899 Hoffenheim17701016:23-721
9.Logo des SV Werder Bremen Werder Bremen1625920:36-1611
10.Logo des MSV Duisburg MSV Duisburg17301410:26-169
11.Logo des 1. FC Köln 1. FC Köln1730146:70-649
12.Logo des FF USV Jena FF USV Jena1613129:44-356

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Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

33 Kommentare »

  • never-rest sagt:

    Der Wolfsburger Sieg geht in Ordnung. Die FCB Ladies mehr als 3 mal überfordert in der Defensive und im Angriff viel zu harmlos. Nach dem Auscheiden von Behringer war die „Flasche endgültig leer“.

    Gegen den lauen Bayern Sturm sind die Wolfsburger Angreiferinnen vom Schlage einer Harder, Hansen und insbesondere Pajor von einem ganz anderen Kaliber. Ein Vergleich wie zwischen Dampflokomotive und ICE.

    Nach der flotten 1. Hälfte war die 2. Hz aber zum Vergessen. Was dort geboten wurde, war für ein Topspiel in der AFBL unwürdig. Allein die hitzigen Zweikämpfe zwischen Damjanovic und Popp ließen ein schlimmes Ende erwarten. Beide haben einen guten Kick durch ihre übetriebene Theatralik und ständiges Meckern kaputt gemacht und die Atmosphäre auf dem Platz zunehmend vergiftet. Dabei hatte WOB solche Mittel übehaupt nicht nötig. Unterste Schublade war schließlich das Ausspucken von Wullaert vor die Füße der Schiedsrichterin, nachdem sie zu Recht oder Unrecht verwarnt worden war. So eine grobe Unsportlichkeit besser gesagt Beleidigung der Schiedsrichterin habe ich zumindest noch nicht im FF gesehen. Der gelb-rote Platzverweis war deshalb absolut iO, hätte m.E. auch glatt rot sein können.

    Auch wenn Damjanovic sich über das ganze Spiel gesehen (s.o.) einen Platzverweis redlich verdient hatte, war die zweite gelbe Karte für ihre Schweigegeste an das Wolfburger Publikum für mich völlig überzogen.

    (27)
  • Zaunreiter sagt:

    Ich finde es genau richtig, dass solch ein Verhalten wie eine Tessa Wullaert oder eine Jovana Damnjanovic an den Tag legten, mal endlich Karten nach sich zieht.

    Ich hab übrigens für mich selbst eine Antwort gefunden, warum Fouls im FF seltener mit Karten geahndet werden. Viele Schiris haben ja auch selbst Fußball gespielt und die „Garde“, die bisher pfiff, steck ich mal in die Kategorie Smisek und Lingor, die ja bekanntlich noch mit Bänderdehnungen und ähnlichem einfach weiter gespielt haben. Also wenn frau früher zu sich selbst hart im nehmen war, dann ist frau bisher – auch in ihrer Rolle als Schiri – das ebenso. Und heutige Spielerinnen wollen ja auch keine Memmen sein. Also als Frau würde ich sagen: „Ich werde gefoult, ist aber nich so schlimm, ich kann ja wieder aufstehen und gehen, dann kann ich auch weiter spielen. Dann beschwer ich mich auch net, wenn meine Gegenspielerin keinen Karton gesehen hat.“
    Nur – ich als Zuschauer hätte gerne eine Sanktion des Regelverstosses.

    Aber ich bin halt keine Frau, und wenn ich die Nickligkeiten und Animositäten nicht als selbstverständlich betrachte, dann ist das auch so.
    Fast als würde eine Frau einen Ferrari fahren oder einen Porsche und mit 230 über die Autobahn donnern.

    (-20)
  • Emma sagt:

    @never-rest: Ach was, ohne diese Duelle wäre die zweite Halbzeit gähnend langweilig gewesen. Und Popp hatte endlich mal eine ebenbürtige Gegnerin 😀
    Ich fand beide Platzverweise übertrieben. Bei Wullaert war die erste Gelbe ein Witz und bei Damnjanovic die zweite.
    Insgesamt war es doch ein toller Kampf, der verdiente Siegerinnen hatte. Und alleine für den ersten Treffer hat sich der Stadionbesuch bei miesem Wetter und mieser Spielansetzung an einem Montag gelohnt.
    Ich bin mal gespannt, ob Frankfurt sich noch auf Platz 3 schiebt. Für Köln sehe ich nächsten Sonntag leider ein Debakel voraus…

    (13)
  • F.B. sagt:

    Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt: Die Taktik der Bayern, früh zu stören und sehr hoch zu verteidigen, ging in den ersten Minuten komplett daneben, wodurch das Spiel nach fünf Minuten fast schon entschieden war. Der im Grunde einzige Fehler der VfL-Defensive sorgte dann dafür, dass es für etwa 25 Minuten noch einmal spannend war, das Kopfballtor von Alex Popp führte schließlich dazu, dass die Moral beim FCB gebrochen war.

    Die zweite Hälfte hätte man sich in der Tat sparen können. Die Bayern waren nicht in der Lage, Wolfsburg wirklich gefährlich zu werden. Das Mittelfeld mit Melanie Leupolz und Sara Däbritz war an Ideenlosigkeit nicht zu überbieten, Wolfsburg konzentrierte sich – insbesondere nach dem Platzverweis von Tessa Wullaert – auf die Defensive und auf Konter. In den Schlussminuten hatte Zsanett Jakabfi zweimal die Möglichkeit zum 4:1 auf dem Fuß.

    Von der Leistung her, war das Spiel heute sicher kein Galaauftritt, aber die Chancenverwertung war – anders als so oft – erste Sahne. Ich habe ja schon mehrfach geschrieben, dass ich von einer Doppel-Sechs bestehend aus Sara Gunnarsdottir und Alex Popp nicht viel halte, weil in diesem Falle keine spielerischen Impulse durch die Mitte kommen. Defensiv ging diese Besetzung heute aber auf. Für mich war ebenfalls Ewa Pajor die beste Spielerin, sehr umtriebig und ein beständiger Gefahrenherd für die Münschner Defensive. Einmal mehr eine Enttäuschung der Auftritt von Caro Hansen. Auch wenn sie das zweite Tor vorbereitete, ist in dieser Saison nicht mehr viel von ihrer Dribbelstärke und Torgefahr übrig geblieben. Auch ihre Standards sind durchgängig schwach.

    Was die Platzverweise betrifft, bin ich bei never-rest. Tessa Wullaert hätte in der Tat glatt Rot verdient gehabt, Damjanovic hatte sich eigentlich schon vorher einen Platzverweis verdient. Ihre Schauspieleinlage nach einem Schubser von Alex Popp war darüber hinaus an Lächerlichkeit kaum zu überbieten. Skandalös ist aber vor allem die Tatsache, dass Melanie Leupolz für ihre zahlreichen Tritte nicht einmal eine Gelbe Karte gesehen hatte. Es ist erschreckend zu sehen, was aus dieser, vor 2-3 Jahren so hoffnungsvollen Spielerin geworden ist.

    (14)
  • enthusio sagt:

    Souveräner Sieg der Wölfinnen mit unschönen Begleiterscheinungen.
    Neben „Lama“ Wullaert und der übermotivierten Jovana Damnjanovic hätten auch Teile des Wolfsburger Publikums sowie die ständig foulspielende Melanie Leupolz und die unbeherrschte Alex Popp einen Feldverweis verdient gehabt.

    Traurig aber auch, was München in diesem Spitzenspiel für eine Leistung abgeliefert hat. Hoffentlich werden die mitgereisten engagierten Fans von der Mannschaft angemessen entschädigt.

    (25)
  • KSVZ sagt:

    Die 2. Halbzeit war wirklich zum vergessen, die Schauspieleinlagen von Alex Popp und dann der Bodycheck gegen Jovana Damnjanovic war einfach nur peinlich. Die beiden führten harte Zweikämpfe, dagegen ist ja nichts einzuwenden, aber das Alex Popp sich dann so einen Aussetzter leistet. Peinlich. Genauso wie die Spuck-Aktion von Wullaert. Bayern war offensiv ideenlos & Wolfsburg hat das Spiel dann verwaltet. Für den Zuschauer am TV leider sehr langweilig.

    (10)
  • Blackert sagt:

    loblt sagt
    KSVZ meint sicher, da kann er ja gleich zum Mannerfußball gehen.

    (3)
  • Detlef sagt:

    Ein deutlicher Sieg der um Klassen besseren Mannschaft!!!
    Völlig desolate Bayern hatten Mal wieder sehr viel Dusel gehabt!!!
    Zum Einen, daß die Wölfinnen nach dem 3:1 keine erkennbare Lust mehr hatten, dem Publikum im Stadion und an den TV-Geräten noch etwas bieten zu wollen!!!
    Zum anderen auch, daß sie ihre eigene Schiedsrichterin dabei hatten, die so unfassbar parteiisch gepfiffen hat, daß selbst die viel zu spät verabreichte Rote für Damjanovic nicht darüber hinwegtäuschen konnte!!!

    Für ein Spitzenspiel der „besten Liga der Welt“ war nur der Anfang sehr sehenswert!!!
    Nach dem 3:1 war der Drops gelutscht!!!
    Bayern bekam die verdiente Strafe für ihren unansehnlichen Fußball!!!
    Schon in Potsdam hatten sie mehr Glück als Spielstärke gehabt, sonst wären sie dort mit einem ähnlich klären Ergebnis vom Platz gegangen!!!

    Doch hier sieht man halt den Unterschied zu den Wölfinnen!!!
    TURBINE hat die Bayern in Hälfte Zwei förmlich deklassiert, und aus allen Rohren aufs Bayerntor geschossen!!!
    WOB brauchte nur 20 Minuten, um die Bayern aus dem Dindl zu schütteln!!!

    (9)
  • Herr Schulze sagt:

    Keine Frage, die Farbe in der Zweiten Halbzeit resultierte allein aus den berechtigten respektive überfälligen Karte, nebst den Anlässen für diese. Meine Frage an die Gemeinde: Seit wann zieht Alexandra Popp nach Fouls denn die Nummer ab, bei der sie unter Wehgeschrei mit der Hand so verzweifelt auf den Rasen trommelt, dass der Unbedarfte unweigerlich ihr Karriereende oder wenigstens einen Trümmerbruch vermutet. Darf sie das? Nach meinem Eindruck hatte Simone Laudehr bisher für diese schon in ihrer Frankfurter Zeit immer mal wieder aufgelegte Showeinlage das Exklusivrecht im deutschen Frauenfußball.

    (20)
  • GG sagt:

    Als bekannter und bekennender Wölfinnen-Fan bin ich über das für die Meisterschaft relevante Ergebnis natürlich erfreut. Allerdings ärgere ich mich gewaltig über die dummen 15 Sekunden von Tessa die den Platzverweis zur Folge hatten. Wenngleich ich nicht die Wahrnehmung hatte, Sie habe der Schiedsrichterin „vor die Füße gespuckt“ – zu jenem Zeitpunkt stand diese in Ihrem Rücken – als Aushängeschild des belgischen FF darf Sie sich nicht so gehen lassen. Niemals. Und sowieso nicht in solch einem (bedeutendem) Spitzenspiel.
    Aber ich denke, solches wird Ihr nicht nochmals wiederfahren ….

    Und überdies bin ich schon etwas verwundert, wie einer so erfahrenen Schiedsrichterin langsam aber sicher die Spielleitung entglitten ist. Melly Leupolz hat sich nahezu alles erlauben dürfen, Jovana hätte bereits frühzeitig nach der ersten gelben Karte eine deutliche Ansprache erhalten müssen. Auch die Reaktion von Alex Popp auf das – vom Sport1-Kommentator Jan Platte als völlig harmlos dargestellte – Einsteigen von Jovana war sicherlich gelbwürdig.

    Ein Aspekt jedoch beschäftigt mich derzeit besonders: Das Verhältnis von DFB zum FC Bayern: Erst das Tohuwabohu ob der Spielverlegung (die Bayern hatten Flüge und Unterkunft bereits gebucht), dann steht die Mannschaft am Sonntagmittag im Flughafen München und der Flug wird ersatzlos gestrichen, daraufhin Entscheidung Busfahrt mit Ankunft in WOB nach ca. 9 Stunden zu mitternächtlicher Zeit. Knapp 18 Stunden später das Spitzenspiel auf einem doch schwierigen/schlammigen Geläuf, eine empfindliche Niederlage und vermutlich noch eine weitere Nacht in WOB nebst Bustour retour. Ich könnte mir gut vorstellen, das der FCB in nächster Zeit zu keinen Konzessionen mehr bereit sein wird.

    (17)
  • Miss Parker sagt:

    Das Spiel verlief so wie es fast zu erwarten war. Unsportlichkeiten auf beiden Seiten, die viel zu selten geahndet wurden. Die Karten gehen so in Ordnung, obwohl sich gern auch noch die eine oder andere Spielerin über eine gelbe Karte nicht hätte wundern dürfen.

    @GG was hat der DFB mit den Anreiseproblemen vom FCB zu tun? Jede Mannschaft kümmert sich selbstständig um Anreise und ggf. Unterkunft. Plan B sollte immer vorhanden sein. Das Wetter war, dank Wetterbericht, vorher bekannt.

    (8)
  • FF-Fuchs sagt:

    …Ein verdienter Sieg der Wölfinnen. Außer den ersten 20 Minuten ein langweiliges, zähes Spiel. Wolfsburg wollte nicht und die Bayern konnten nicht. Wenn ich als Spitzenmannschaft wie die Bayernladies nur zwei drei Chancen in einem Spiel habe, dann sollte man sich um den Kader einmal Gedanken machen. Sollten Däbritz, Leupolz und Co. die Achse der Natio sein, dann gute Nacht Deutschland. Leider kamen gestern die besten Spielerinnen aus dem Ausland. Das einzig positive, es bleibt spannend in der oberen Tabellenhälfte. Bleibt zu hoffen, dass es in der Rückrunde so bleibt.

    (17)
  • FrankE sagt:

    Das Spiel der beiden Sympathieträger der Liga habe ich mir im TV angesehen, da ich erst ab Minute 20 dabei war hier mal eine Frage : Hat es eine Begründung gegeben warum dieser bemittleidenswerte Platz für bespielbar erklärt wurde?
    @GG Ist Deine Beschreibung der Anreise der Bayern ironisch gemeint? Anreise per Bus (auch gern quer durch die Republik), Spiel am nächsten Tag, Heimreise auch gern am Spieltag, was Du wie eine ungewöhnliche Härte beschreibst ist für mindestens zehn der zwölf Teams der Liga völlig normal. (Wie es gewöhnlich beim VFL Wolfsburg ist weiß ich nicht).

    (9)
  • Wintersturm sagt:

    Schon traurig, wie wenig beheimtatet Spielerinnen in den Aufstellungen zu finden sind.

    Um oben mitzuspielen, brauch es Topspielerinnen aus anderen Ländern.

    Mir ist das gestern aufgefallen und ich kann mir nicht helfen, ich kann so die Top Clubs nicht bejubeln, wenn man sich so die Champions League erkauft.

    Ich glaube ich meine Stimmung passt sich dem Wetter an, Entschuldigung.

    (9)
  • Oskar Walter sagt:

    Wolfsburg war klar besser und souverän; zur Leistung der Münchner seit längerem möchte ich keinen Kommentar abgeben. Wenn ich M.Leupolz und Sarah Däbritz heute seh'(ich kenne beide), dann tuts mir einfach weh. Und als ehemaliger Schiedsrichter bin ich vorsichtig in der Kritik, aber spucken vor meine Füße hätte ich mit glatt „Rot“ bedient und wenn eine gefrustete Spielerin nach stetigem auspfeifen durch das Publikum dieses mit einer freundlichen Geste bittet, das einzustellen,ich hätte dieses nicht mit der gleichen Karte wie bei T.Wullert geahndet. So etwas darf man auch übersehen, wenn man Gefühl hat oder bei der Spielerin im Vorbeigehen ansprechen.

    (22)
  • Gerd karl sagt:

    Wintersturm,was ist den mit Lyon, Chelsea,Manchester,Arsenal, Barcelona und Psg,die kaufen auch die Topspieler.
    Die dürfen das natürlich,nur Deutsche Vereine nicht.

    Zum Spiel , Klasse Spiel vom VfL Wolfsburg,die sehr hoch stehenden Bayern einfach ausgekontert.
    Alex Popp in der Doppel 6 mit Gunnarsdottir spitzenmäßig im Spielaufbau.

    (3)
  • strike sagt:

    ich finde der Frauenfußball war etwas besonderes für Menschen die schönen fairen Sport sehen wollten. Nun ist es aber so, dass die Spielerinnen zu Männer mutieren und unfair, dreckig agieren. Kampf und Härte in Ehren, aber so ist es einfach nur peinlich und ekelig. Diese Gesten und das alles macht es für mich nicht mehr schön. Da kann ich in die Kreisklasse gehen im Dorf. Das Gejammer von Bayern ist auch immer das gleiche, Schiedrichterinnen werden permanent angegangen und alles in der Welt ist schuld wenn sie doch mit der Truppe schlecht spielen. Schade Frauenfußball du warst mal besser.

    (24)
  • Volker sagt:

    Zum Thema Winterdepression habe ich leider auch so einiges beizutragen. Immer dann wenn ich unsere „Topfrauschaften“ sehe fällt mir auf das meine emotionale Beteiligung an diesen Spielen immer weniger wird bis hin zu einem Scheiß egal. Woran liegt das? Würdigen wir die Skandinavisch Polnische Leistung eines VFL Wolfsburg, meinen Glückwunsch. Freuen wir uns über die Theatralischen Auftritte einer Damnjanovic die das Publikum sanktioniert. Endlich ein Pondon zu einer Alex Popp,na super. Es wurde auch Zeit das man den schlechten Schiedsrichtern ihre Leistung vor die Füsse rotzt. Ich frage mich wie lang es noch dauert bis sich die Zuschauer gegenseitig verprügeln. GANZ GROßES KINO! Was ist aus einer Leonie Meier geworden? über Jahre permanent gute Leistung, Heute nur noch ein Schatten. Genau wie eine Mandy Islacker. Wo sind denn die Nachwuchstalente bei Bayern oder Wolfsburg?
    Ich habe nichts gegen hart geführte Spiele wo es auch ein paar gelbe Karten gibt. Aber ich möchte Fußball sehen keine Zirkusvorstellung. Irgendwas ist Verloren gegangen was aber bei den „Kleinen“ noch da ist. NOCH. Winterdepression?

    (17)
  • vikkybummsy sagt:

    Ich bin mal gespannt ob und wann in München die Trainerfrage gestellt wird, ist es doch offensichtlich das die Nationalspielerinnen Deutschlands und Österreichs seit Monaten in den Leistungen stagnieren oder rückläufig sind. Wenn es einem Trainer nicht gelingt eine Maier, Laudehr, Däbritz oder Leupolz in die Spur zu bringen sollte zumindest mal hinterfragt werden ob alles so richtig ist was im Training passiert. Und über die Mätzchen der Mädels regt sich im Männerfussball keiner auf, ist zwar nicht Ladylike aber was soll’s. Vielleicht wollen einige wenige Spielerinnen gar keine Ladys sein sondern eher den bösen Jungs nacheifern, mir ist es egal, wenn es mir nicht mehr gefällt sage ich Danke für 14 Jahre schönen FF. Solche Spiele wie das gestrige möchte ich einfach nicht sehen.

    (27)
  • holly sagt:

    solche Spiele gab es schon vor langer zeit. wie laudehr in duisburg gespielt. bei den duellen hsv vs duisburg ist sie immer hunderte tode gestorben wenn jokuschies oder wübenhorst gegen sie gespielt haben.
    bei den duellen frankfurt vs potsdam ging es auch oft nicht so harmlos zu wie viele hier anscheind vergesseen haben oder sie scheinen noch nicht solange beim Ff dabei zu sein.

    @vicky, was soll Wöhrle machen wenn der verein weniger investiert wie zuvor und spielerinnen geholt wurden die von der qualtität schlechter sind wie die abgegebenen Spielerinnen.

    Beim FC Bayern kommt naturlich auch zuerst die Männermannschaft und da die international nicht mit bieten können bei guten Spielern müssen eben die anderen vereinsparten sparen.

    (-2)
  • Volker sagt:

    Trotz alledem. Frauenfußball bleibt für mich weit mehr als nur ein Ballspiel. Keine andere Sportart in der Frauen beteiligt sind erregt so viel Aufsehen und erhitzt die Gemüter. Immer noch. Das „Gleichstellung“ für die „Männlichkeit“ auch unangenehm werden kann wenn sie die „göttliche Ordnung“ stört hat der Frauenfußball gezeigt. Eine kulturelle Revolution wenn auch nur eine Kleine. Aber jede Revolution hat auch seine Reaktion, marktwirtschaftlicher Realismus als subtile Methode sämtliche Bestrebungen zur Neuerung zu erwürgen ist nichts Neues! Meine Antipathie richtet sich nicht gegen die Fußballerinnen sondern das die aus dem Männerfußball bekannten Systemvorgänge auf den FF übertragen werden. Was offensichtlich nicht funktioniert sondern eine zerstörerische Wirkung zeigt. Da drängt sich bei mir die Frage auf ob eine Absicht dahinter steht. In der Marktwirtschaft lässt man den unrentablen Bereich an „die Wand“ fahren um sich dessen zu entledigen. Mir ist bewusst das ich mit meinem Statement hier so manch einen völlig überfordere, aber es ist mir sehr wichtig meine Einstellung und meine Liebe zum FF zu artikulieren.

    (5)
  • Sundermann sagt:

    @Volker

    „Mir ist bewusst das ich mit meinem Statement hier so manch einen völlig überfordere…“

    Nein. Verschwörungstheorien überfordern niemanden, vielmehr belustigen sie die Leute.

    Und noch etwas: den von mir zitierten Satz halte ich für ziemlich überheblich, suggeriert er doch das du denkst das etliche Leser mangels Intelligenz deine Ausführungen nicht verstehen können.

    (13)
  • bale sagt:

    ICH WÜRDE DAS MAL NICHT SO ÜBERBEWERTEN,EMOTIONEN GEHÖREN DAZU UND JA,DAS GAB ES IMMER SCHON BEIM FRAUENFUSSBALL.DAS SPIEL TURBINE-HOFFE WAR SEHR FAIR.NACH DEM SPIEL SHAKEHANDS IST IMMER GUT,ABER 90 MINUTEN FUSSBALL.MICH INTERESSIERT,HABEN DIE MÄDELS SICH DIE HAND GEGEBEN UND MAN KANN JA AUCH MAL,WENN Gras drüber gewachsen ist die Mädels fragen.

    (3)
  • AchimBerlin sagt:

    Volker, das ist mir aus der Seele gesprochen! Seit vielen Jahren bin ich dabei, gehe bei jedem Heimspiel, bei Wind und Wetter mit „meinen“ Turbinen im Stadion mit und verfolge natürlich alles, was mit der Nationalmannschaft zu tun hat. Die Liebe zu diesem Frauensport war und ist für mich immer ein Bekenntnis zur Gleichstellung, zum Respekt vor den tollen Leistungen dieser jungen Frauen, im Training wie im Spiel.
    Ich war immer der Meinung, dass, wenn überkommene Machos versuchen (und sie tun es immer wieder), diesen Frauensport an seiner Entwicklung zu hindern, es auch Männer sein müssen, die sich unterstützend hinter die Mädels stellen.
    Bei den vielen Spielen, die ich bisher als Fan begleitet habe, gab es im Stadion niemals Rassismus, Diskriminierungen wegen sexueller Orientierung oder Rowdytum, alles Sachen, die ich verabscheue. Das Beieinandersein mit den anderen FF-Fans im Stadion tut mir gut.
    Was die ökonomische Entwicklung des FF anbetrifft, sehe ich einen vielleicht unlösbaren Widerspruch. Einerseits finde ich das Millionärsgehabe bei den Männern zum K…, andererseits aber möchte ich, dass die Kickerinnen materiell deutlich besser gestellt werden, allein schon, um die große bestehende Ungerechtigkeit zu mindern. Wenn da aber etwas Positives geschieht, ist wohl das Eindringen von Elemanten kapitalistischer Profitjägerei unvermeidlich.
    Doch die Liebe zum FF lasse ich mir nicht nehmen, genauso wenig wie den Respekt vor den Sportlerinnen. Da tut es gut, im Forum solche Beiträge wie den von Volker zu lesen.
    Danke dafür!

    (15)
  • bale sagt:

    ich meine das spiel vfl-bayern wegen shake hands.

    (2)
  • Zaunreiter sagt:

    @ Volker:
    @ AchimBerlin:

    Vielen Dank für eure Ansichten und Weltanschauungen.
    Also ich kann euch gut verstehen. Man kann ja auch den Interessensgegensatz auf den Frauenfußball übertragen. Der FF ist im Prinzip in Deutschland auf einem guten Weg. Die Frauen haben was erreicht, sind Welt- und Europameisterinnen gewesen, amtierende Olympiasiegerinnen.
    Für mich hat sich da aber so eine Art Selbstzufriedenheit eingeschlichen. Und gerade da schaue ich über den Tellerrand und betrachte mir das international.
    Woher nehmen Harder, Veje, Nadim und co. die Chuzpe sich mit dem Verband zu messen?
    Eine Nilla Fischer trägt – für sie völlig selbstverständlich – eine Kapitänsbinde in Regenbogenfarben.
    Eine Hope Solo kandidiert allen Ernstes für den Posten des US-amerikanischen Fußballverbandspräsidenten.
    Sie und Morgan, Sauerbrunn, Lloyd und Rapinoe leisten ihren Beitrag zum equal pay.
    Die Ideen des diversity – ich nenn das mal so – um die Geschichte mit Colin Kaepernick hat auch eine Megan Rapinoe mit in die Welt getragen.

    Ach, und eben jene Rapinoe und Morgan gehören zu dieser Initative „Common goal“.

    Wenn man sich den virtuellen Blätterwald der letzten Wochen betrachtet, haben die Nationalteams der Niederlande, Norwegens, Schwedens und Dänemarks Erfolge erreicht, jetzt mal unabhängig davon, ob das finanzieller oder struktureller Natur war. Die erreicht man aber nur durch Kämpfen!

    Es gibt Spielerinnen, die führen den Kampf einer Olympe de Gouges, den Frauen der Commune, den Suffragetten, einer Luxemburg, einer Kollontai auf ihre Art fort. Es gibt aber auch Funktionärinnen, die dienen dem Konservatismus, obwohl sie das weit von sich weisen würden.
    Und dann gibt es wiederum deutsche Spielerinnen, denen es völlig ausreicht, „nur“ Fußball zu spielen. Die nicht kämpfen wollen – vielleicht weil sie es nicht gelernt haben – sondern einfach Fußball spielen wollen. Aber: Auch das ist völlig in Ordnung. 😉
    Jene oben genannten Spielerinnen sind heute „role models“ für junge Mädchen und Frauen. Nicht nur wegen ihres Fußballs sondern auch wegen ihrer Authentizität.
    Es gibt eine Wetzlarer Nachwuchstorhüterin, die momentan in den USA an einem College Tore verhindert. Die hatte auf Nachfrage des heimischen Käseblattes, wer denn ihre Vorbilder seien, mit „Hope Solo“ geantwortet. SELBST bei MIR ging da die Schere im Kopf an: „Lass das ja mal nicht den DFB hören.“

    Was mich zu einem meiner Lieblingsthemen bringt. 😉
    Der DFB ist ein gemeinnütziger und sozialer Verband. Man muss ihn nur ständig daran erinnern, auch sich für diversity und equality einzusetzen. 😉

    (10)
  • holly sagt:

    @zaunreiter, zum glück hat besagte Torhüterin wenigstens ein weibliches vorbild.
    Meist hört man ja von den Frauen/Mädchen sonst Manuel Neuer, Thomas Müller usw. Ob das hilfreich ist den FF zu etablieren möchte ich anzweifeln.
    Mit so kleinen Sachen könnten sie schon viel erreichen. So muss man sich nicht wundern wenn sie andauernd mit MF verglichen werden.
    Was hier auch einige immer gerne machen.

    (4)
  • ajki sagt:

    Im Zusammenhang mit dem derzeit beliebten Schlagwort „Equal Pay“, stark verbunden mit „Gleichstellungsbemühungen“ (scheint mir zumindest so), habe ich mal ein paar Fragen an die Runde:

    1. Im internationalen Verbandsbereich galt bislang (meine ich) der Frauenfußball grundsätzlich als „Amateursport“. Das betraf (meine ich) mit allen Kontinentalverbänden auch FIFA und OC (für den Bereich Fußball bei Olympiaden). Hat sich daran letzthin irgendetwas geändert, etwa dass im Bereich UEFA oder Teil-UEFA oder dergleichen international spielende Kader explizit als Profi-Spieler kategorisiert werden (also N11en oberhalb U21)?

    2. Wenn nein (was ich glaube), wieso ist dann „Equal Pay“ „equal“? Gemeint ist: Welche Argumente werden vorgebracht, um die Differenz Profi- und Amateur-Kader gegenstandslos zu machen?

    3. Hat sich am prinzipiellen Semi-Amateursstatus bzw. kompletten Amateursstatus der Spielerinnen in den FA, die ein sogenanntes „Equal Pay“-System verfolgen, irgendwas geändert? Sind das nun tatsächlich alles vollgültige Profis in ihren Vereinen?

    4. „Equal Pay“-Systeme sind mir bislang nur von FA bekannt, bei denen auch die Ausschüttung für die Männer-Kader „relativ“ gering ist (also nur die reinen FA-Gratifikationen pro Turnier oder Einzelspiel, nicht evtl. Zusatzverdienste aus dem Advertising oder TV-Vermarktungsgeschäft oder Sponsoren-Gratifikationen oder was sonst noch alles oben drauf kommt…). Wenn die Verbandseinnahmen dann auch ganz grob/pauschal in etwa auf gleicher Höhe sind bei Männern und Frauen in diesen FA (ist das so? gab/gibt es da Zahlen?), dann wäre „Equal Pay“ seitens einer FA sogar eine Pflicht, nicht nur eine Verpflichtung. Gibt es irgendwelche Zahlenwerke für FA, bei denen Einnahmen für Männer- und Frauenbereiche stark differieren und dann trotzdem „Equal Pay“ gefordert und bewilligt wurde? Und warum?

    Es gibt da noch mehr Dinge, die mir nicht ganz klar sind, aber mit dem Material aus kundiger Hand für das Obige könnte ich mir vielleicht anderes auch selbst erarbeiten.

    (1)
  • Pauline Leon sagt:

    ab Volker, 13.12., 16:50 uhr, kann ich der „diskussion“ nur zustimmen, ich bin einer meinung. und jovi damnjanovic ist über allen unsinn erhaben. spätestens seit den pokalfinale n(?) 15/16 und 16/17. jeweils ein tor pro finale… witzig, jakabfi und harder haben jeweils doppelt getroffen… und außerdem ist sie aus serbien. da ist fussballern für mädchen sicher auch eine andere erfahrung als hier. ihr tor gegen wolfsburg war super abgebrüht. und hat sie nicht in einem interview gesagt, das sie in deutschland disziplin gelernt hat? das heißt in deutschland RUHE BEWAHREN!! und disziplin hat sie nach der gelb-roten karte gezeigt. das war ein würdiger abgang, im gegensatz zu tessas.

    (-3)
  • Pauline Leon sagt:

    ganz vergessen, jovi hat den klinsi gemacht und voll in die bande? reingetreten!!! sehr gut. da ist tessa aber mit ihrem schicksal besser klargekommen. verzeihung, frau wullaert. das vor die füsse spucken kam auch von herzen. fussball at its best!

    (1)
  • balea sagt:

    @Zaunreiter

    Als einzige Deutsche ist Pauline Bremer Mitglied der Iniatitive „Common Goal“.

    (6)
  • holly sagt:

    Wechelst sie dar u m immer dahin wo es am meisten Geld gibt

    (-2)
  • Mrrainstein sagt:

    News : Wang Fei hat bei Bayern Muenchen unterschrieben. Ihr Traum wird wahr…

    (1)

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