Frauen-Bundesliga: Freiburg verliert Tabellenspitze

Von am 19. November 2017 – 16.47 Uhr 28 Kommentare

Der SC Freiburg hat am 9. Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga durch eine klare Heimniederlage gegen den 1. FFC Frankfurt die Tabellenspitze verloren. Die siegreichen Verfolger aus München und Wolfsburg zogen an den Freiburgerinnen vorbei.

Jubel des 1. FFC Frankfurt beim SC Freiburg

Der 1. FFC Frankfurt stürzte überrraschend den SC Freiburg von der Tabellenspitze © imago / Hartenfelser

Der SC Freiburg unterlag vor 720 Zuschauern im heimischen Mösle-Stadion gegen den 1. FFC Frankfurt mit 0:3 (0:1). Kathy Hendrich brachte die Gäste kurz vor der Pause in Führung (40.), Kumi Yokoyama erhöhte in einer Drangphase der Gastgeberinnen (72.). Den Schlusspunkt setzte Jackie Groenen (82.).

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Wolfsburg übernimmt Tabellenspitze

Neuer Tabellenführer ist dank des um ein Tor besseren Torverhältnisses gegenüber dem FC Bayern München der VfL Wolfsburg, der mit 4:0 (2:0) bei der SGS Essen gewann. Die Wolfsburger Treffer erzielten Ewa Pajor (13.), Tessa Wullaert (28.), Sara Björk Gunnarsdóttir (57.) und Alex Popp (85.).

Bayern siegt nach Rückstand

Neuer Tabellenzweiter ist der FC Bayern München, der vor 422 Zuschauern im Grünwalder Stadion Aufsteiger SV Werder Bremen nach 0:1-Halbzeitrückstand mit 4:1 bezwang. Die Gäste gingen durch Verena Volkmer verdient in Führung (23.). Doch nach der Pause drehten Mandy Islacker (55.) und Jill Roord (58.) die Partie, erneut Islacker (61.) und die eingewechselte Jovana Damnjanović (87.) erzielten die weiteren Treffer.

Turbine feiert Kantersieg

Der 1. FFC Turbine Potsdam beendete seine Serie von sechs Remis in Folge mit einem 8:0 (5:0)-Kantersieg vor 355 Zuschauern im Südstadion beim 1. FC Köln. Die Tore erzielten Gina Chmielinski (4.), Viktoria Schwalm (16., 59.), Tabea Kemme (26., 43.), Sarah Zadrazil (31.) und Rahel Kiwic (83.). Zudem unterlief Kölns Torhüterin Anne-Kathrine Kremer ein Eigentor (48.).

Nikolić erlöst den SC Sand

Der SC Sand kam vor 580 Zuschauern im ORSAY-Stadion zu einem 1:0 (0:0)-Arbeitssieg gegen den FF USV Jena. Die eingewechselte Milena Nikolić erzielte in der Schlussphase den einzigen Treffer der Partie (83.). Zuvor hatte Anne van Bonn für die Gastgeberinnen einen an ihr selbst verursachten Foulelfmeter gegen den Pfosten gesetzt (72.).

Breitner schießt Hoffenheim zum Sieg

Im Dietmar-Hopp-Stadion sahen 470 Zuschauer den 1:0 (1:0)-Sieg der TSG 1899 Hoffenheim gegen den MSV Duisburg. Kapitänin Stephanie Breitner erzielte per Foulelfmeter den Siegtreffer für die Elf aus dem Kraichgau (44.). Für die Duisburgerinnen war es die neunte Niederlage im neunten Saisonspiel.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

28 Kommentare »

  • HFVFan sagt:

    Ich wollte Essen – Wolfsburg beim DFB-TV anschauen, es war mir leider nicht möglich?
    Kann mir jemand sagen was da los war. Ist es anderen auch so ergangen?
    Ansonsten war es ja ein turbolentes Wochenende, die Bundesligaspitze wurde mächtig durchgemischt.
    Schade um Freiburg ein Unendschieden hätte die Sache noch spannender gemacht.

    (-2)
  • ajki sagt:

    Ich hatte keine Probleme, Qualität war für dfb.tv sogar ganz gut.

    (9)
  • bale sagt:

    mensch duisburg wieder so knapp verloren

    (8)
  • balea sagt:

    Bei mir lief das Spiel essen – Wolfsburg auch einwandfrei. Aber die Performance von Essen fand ich sehr enttäuschend. habe sie – glaube ich – das erste Mal diese Saison gesehen. Wo waren da die ganzen N11 Spielerinnen? WOB musste sich nicht mal besonders anstrengen, das war keine Herausforderung.

    Für Potsdam freuts mich natürlich, hoffentlich ist der Knoten jetzt mal geplatzt.

    Duisburg kann einem schon leid tun, immer so knappe Niederlagen. Bremen schien wieder sehr lange sehr stabil, da ist doch viel Substanz im Team.
    Ist die Freiburg – Welle bereits am Abebben?

    (12)
  • Pauline Leon sagt:

    frau volkmer von werder hätte auch nach dem spiel gegen essen eine positive erwähnung verdient. und kumi yokoyama hat ein tor gemacht? sie ist ja letztens noch geschmäht worden. schön für sie und frankfurt…
    ich fand, wolfsburg war heute eine klasse für sich. wenn sie immer so spielen wie heute, was ich nicht beurteilen kann, holen sie das triple. auf allen positionen blendend besetzt und offensiv unaufhaltsam. harder, wullaert, pajor, hansen, etc, auch popp, super. war schöner offensiv-fussball und hätte auch 0:10 ausgehen können. (goeßling… hat wieder gejammert und hätte eine gelbe karte sehr verdient) der almuth war sicher sehr kalt, am mittelkreis.

    (0)
  • Pauline Leon sagt:

    und ich finde, jana feldkamp hat in der iv nichts zu suchen. natürlich muß auch die jana offensiver aufgestellt werden. den job könnte sicher die frau ioannidou besser..

    (3)
  • Pete sagt:

    Kleine Einschätzung meinerseits zum Spiel 1. FC Köln gegen 1. FFC Turbine Potsdam.

    Turbine mit einem sehr erfrischenden Auftritt, schnelle Spielzüge, direkt zum Tor, vielen Chancen und somit ein hochverdienter Sieg auch in dieser Höhe. Das Defensivverhalten von Köln war sehr mangelhaft, kaum zu glauben, dass diese damit 2 Siege ergattern konnten in den letzten Wochen. Das Mittelfeld der Turbine hatte leichtes Spiel, ständig Bälle in die Schnittstellen zu spielen, nach welchen auch meistens die Tore gefallen sind…

    Gefallen haben mir heute fast alle Turbinen. Auffällig fand ich nur, dass Ilestedt bei Turbine zum wiederholten Mal eine echte Enttäuschung war und auch Zadrazil mit einem etwas unglücklichen Auftritt, obschon letztere sehr viel Platz hatte. Viele Fehlzuspiele und oft den Ball zu lang gehalten und dann den Abspielmoment verpasst. Vielleicht fehlt ihr da die Spielpraxis. Neben Wälti, die ganz klar gesetzt ist, sehe ich da eher Kellond Knight.

    Ehegötz und Gasper haben nochmal ordentlich gepowert, nachdem sie eingewechselt wurden. Beide haben einen frischen Eindruck hinterlassen.

    Zu Erwähnen ist dann noch die Einwechslung von Rauch für Ilestedt. Dieser Wechsel war dann wohl ein großes Zeichen für Frau Cramer, welche sich vor Kurzen öffentlich über ihre Aussortierung im Kader „beschwert“ hatte. Sowas gehört sich nicht und dementsprechend scheint Rudolph momentan andere vorzuziehen. Völlig berechtigt so wie ich meine!

    Eigentlich will ich nach der Leistung heut nicht eine einzelne Turbine-Spielerin hervorheben. Aber ich muss es trotzdem tun: Lia Walti. Was sie monentan leistet, ist bärenstark. Nur ein Tor blieb ihr heute vorwehrt. Aber die 3 Vorlagen sollen auch mal reichen! 🙂

    (10)
  • Detlef sagt:

    In Köln haben sich die TURBINEN heute den Frust über die bisher verschenkte Saison von der Seele geschossen!!!
    Dabei war die Chancenverwertung endlich einmal zufriedenstellend, und lag etwa bei 80%!!! 🙂

    Sehr schön, daß es dabei fünf verschiedene Torschützinnen gab!!!
    Das war ja bisher das größte Manko unser Mannschaft, daß wir einfach zu ausrechenbar waren!!!
    Beide Youngster haben getroffen, TORI sogar zweimal!!! 🙂
    Auch RAHEL KIWIC hat in ihrem zweiten Bulispiel ihr zweites Tor erzielt!!! 🙂
    Auch TABBI hat wieder 2x getroffen!!! 🙂
    Und SARAH ZADRAZIL krönte ihre gute Leistung ebenfalls mit einem Treffer!!! 🙂

    Wenn man etwas Wasser in den heutigen Siegestrunk schütten will, so muß man leider feststellen, daß der zweite Anzug im Moment noch nicht richtig sitzt!!! 🙁
    Eigentlich gehören ja FELI RAUCH, ESE AIGBOGUN und KAYKAY zum ersten Anzug!!!
    Aber mittlerweile wurden sie auf die Bank verdrängt, und die Youngster mischen herzerfrischend in der Stammelf mit!!!

    Man sah den Unterschied sehr deutlich, als SVENJA, TABBI und AMANDA das Feld verlassen haben und durch FELI RAUCH, ANNA GASPER und NINA EHEGÖTZ ersetzt wurden!!!
    Da kommen drei frische Kräfte in das Team, und sofort läßt der Druck auf den Gegner spürbar nach!!!

    Apropos Gegner…..ja, Köln war auch noch auf dem Platz!!!
    Aber die Gastgeber zeigten sich völlig überfordert mit dem druckvollen Auftritt der TURBINEN!!!
    Sowohl Duisburg als auch Jena hatten sich wesentlich stärker gewehrt!!!

    Für Potsdam hoffe ich, daß heute endlich der Knoten geplatzt ist!!!

    (9)
  • maurinho sagt:

    Ich denke nicht, dass die „Freiburg-Welle abebbt“ (wenn es denn eine solche gibt); in meinen Augen war Freiburg heute nicht wirklich schlechter als der FFC. Ein 3:3 wäre für mich auch in Ordnung gewesen, aber im Abschluss waren sie überwiegend unglücklich, vor allem Lena Petermann, die in einigen Situationen – böse gesagt – eher im Weg stand. Zudem war Frankfurt außerordentlich effektiv, und vor allem Jackie Groenen wie auch Bryane Heaberlin haben heute den Unterschied gemacht. Die Amerikanerin hatte einen Sahnetag, und den zusätzlichen Ausfall von Hasret Kayikci (möge sie schnell zurückkommen, ebenso Caro Simon) konnte der SC nicht hinreichend kompensieren, wenngleich Sandra Starke ihrem Namen schon gerecht wurde – leider reichte es im ersten Spiel nur für eine Stunde Vollgas. Ich bin zuversichtlich, dass sie in den letzten beiden Ligaspielen bis zur Winterpause wieder in die richtige Spur (und vor allem ins Tor) finden. Für das Baden-Derby im Pokal mag ich indes keine Prognose abgeben – zu eng war schon das Ligaspiel vor drei Wochen.

    (11)
  • enthusio sagt:

    Quo vadis, SGS Essen ?
    Erst ein 0:0 gegen Potsdam, bei dem ein horrendes Fehlpassfestival, dafür aber praktisch keine Torchancen zu sehen waren.
    Danach ein 0:0 in Bremen mit einem verschossenen Elfmeter und – laut Augenzeugen – wenig Offensivaktionen.
    Und heute ein äußerst blamables und erschreckend hilfloses Spiel, bei dem der SGS von den starken und ballsicheren Wölfinnen die Grenzen deutlich aufgezeigt wurden.

    Ich hatte am Mittwoch das Spiel der Wölfinnen gegen Florenz vor Ort in Wolfsburg im Stadion verfolgt und muß sagen, dass die starken Wolfsburger Offensivspielerinnen gegen die Italienerinnen bei weitem nicht so leichtes Spiel hatten wie heute und diese sich im Angriff wesentlich kreativer und entschlossener erwiesen haben.

    Essen hat zwar inzwischen (auch ohne Lisa Weiß) vier Nationalspielerinnen, aber leider keine Führungsspielerin auf dem Platz. Ich habe bereits mehrfach vor Saisonbeginn hier geschrieben, dass eine Spielerin wie Charline Hartmann als Führungsspielerin, Kämpferin und robuste Stürmerin an allen Ecken und Enden fehlen wird und bei Essen nicht zu ersetzen ist. Leider ist das inzwischen so eingetreten.
    Für Wolfsburg war das heute ein Trainingsspiel, wobei das durchgehend sichere Passspiel und die flüssigen und blitzschnellen Kombinationen bei Essen sicherlich für große Verunsicherung gesorgt haben. Manjou Wilde wurde schon zur Halbzeit durch Nicole Anyomi ersetzt, Linda Dallmann war völlig abgemeldet und Sarah Freutel und Lea Schüller auf den Außenbahnen sorgten nur marginal für Gefahr vor Almuth Schults Tor.
    Damit steht Essen zu Recht im Mittelfeld der Tabelle und wird in der restlichen Hinrunde in dieser Form in Frankfurt gar nichts und gegen Freiburg wenig zu bestellen haben.
    Daniel Kraus will nach eigenen Worten in der Länderspielpause an den Defiziten arbeiten. Leider fehlen ihm dabei vier Spielerinnen, die er sicher gerne dabei gehabt hätte.

    Lena Goeßling galt heute mein besonderes Augenmerk, sie spielte zunächst in der Vierer- und nach der Umstellung auf Dreierkette in der Innenverteidigung einen blitzsauberen Part, absolut nationalmannschaftsreif.
    Nilla Fischer saß übrigens – wie schon gegen Florenz – 90 Minuten nur auf der Bank.
    Lulle Wensing ist nach eigener Aussage wieder 100%ig fit. Ich bin gespannt, ob und wann sie wieder zum Zuge kommt.

    (12)
  • Aldur sagt:

    Hochverdienter Sieg der Wölfinnen heute bei Schmuddelwetter in Essen. Zum Spiel an sich muss man wohl nicht viel schreiben. Es war ja auch im Netz zu sehen, bzw. ist es on demand immer noch.

    Bemerkenswert fand ich zunächst einmal, dass SGS-Trainer Kraus den Ausfall von Doorsoun nicht etwa mit Hochstein oder Ostermeier kompensiert, sondern mit Jana Feldkamp. Offenbar ist ihm eine spielstarke Akteurin auf dieser Position wichtig, und was das angeht, kommt Feldkamp Doorsoun sicher näher, als die beiden gelernten Innenverteidigerinnen. Ob das jetzt gegen die Wolfburger Offensivpower die richtige Entscheidung war, sei mal dahingestellt.

    Was mir nach wie vor überhaupt nicht gefällt ist die Variante mit Schüller auf der Außenbahn und Knaak im Zentrum. Umgekehrt wären für mich beider Qualitäten besser aufgehoben. Wenn man eine ansatzweise würdige Hartmann-Nachfolgerin für das Sturmzentrum sucht, erfüllt Schüller die Stellenbeschreibung aus dem aktuellen Kader wohl am ehesten. Sie bringt eine gewisse Körperlichkeit mit und hat ein gutes Kopfballspiel. Ich könnte mir vorstellen, das sich das für sie auf dieser Position ausgehen könnte, wenn sie dort regelmäßige Einsätze bekäme.

    Sehr erfreulich zudem der erste Einsatz von Petzelberger. Dass die aber noch ein paar Spiele braucht, um der Mannschaft wirklich weiterzuhelfen, versteht sich auch von selbst.

    Bei Wolfsburg ist speziell die Offensive eine Macht. Das Tempo, dass Wullaert, Harder, Pajor und Hansen auch im Zusammenspiel entwickeln können, ist schon beeindruckend. Wobei mir die Norwegerin in den Spielen, die ich in dieser Saison gesehen habe, nicht so übermäßig gefallen hat. Aber mit Jakabfi hat man da noch eine Alternative in der Hinterhand, die wohl in jedem anderen Club Stammspielerin wäre. Die Defensive der Wölfinnen war dagegen heute wenig gefordert, da die SGS, bis auf eine sehr kurze Phase in Halbzeit 1, meist nur sporadisch und sehr verhalten etwas nach vorn versucht hat.

    Die Tabelle weist nach 9 Spieltagen im Grunde die aus der vergangenen Saison bekannte Dreiteilung in Vierer-Gruppen aus. Frankfurt in den Top 4 und Potsdam an der Spitze der Verfolger war nicht unbedingt zu erwarten. Allerdings traue ich den Potsdamerinnen den Sprung in die Spitzengruppe durchaus noch zu. Die größte Überraschung ist für mich aber die tolle Performance von Hoffenheim. Wer hätte im Sommer wohl erwartet, dass die nach gut einem Drittel der Saison punktgleich mit Potsdam, und vor Essen und Sand stehen. Im Tabellenkeller könnten die 6 Punkte für die beiden Aufsteiger angesichts der Duisburger und Jenaer Ergebniskrise schon Gold wert sein. Die beiden Schlußlichter bräuchten immerhin schon zwei Siege, um ans rettende Ufer zu springen. Auch wenn noch viele Punkte zu vergeben sind, fehlt mir dafür fast schon die Phantasie.

    (17)
  • Volker sagt:

    Bis zum Ausgleich machten die Bremerinnen ein ein sehr gutes Spiel. Ich habe mich allerdings gefragt wie viel Spielerinnen die da auf dem Platz haben. Mit 2-3 teilweise sogar 4 Spielerinnen an der Ballführenden ist schon eine gewaltige Leistung. Das so eine aufwendige Spielweise nicht über die 90Minuten gehalten werden kann und bei einem Gegentreffer sein Ende findet, ist voraus zu sehen. Trotzdem haben mich die Bremerinnen tief beeindruckt. Das ist eine sehr kompakte Frauschaft, dort wird keine Spielerin allein gelassen. Was fehlt ist dann die individuelle Klasse. Diese Lady´s haben sich in mein Herz gekickt! Sie haben gegen die bis dahin einfallslosen Bayern ein gutes Spiel gezeigt. Das Endergebnis ist mir im Ganzen zu hoch.
    Ganz anders der Auftritt von meiner SGS gegen die (sorry VFL Fans) Söldnertruppe aus Wolfsburg das hatte was von Spielverweigerung. Verdient verloren. Mehr will ich nicht sagen. Schon seltsam das Wort Frauschaft fällt immer wieder durch die Rechtschreibprüfung.

    (1)
  • rogerfehlerer sagt:

    Essen in jeder Hinsicht überfordert.
    Will man einen Gegner vom eigenen Strafraum fern halten bräuchte man einen gewissen offensiven Druck aber hier fehlt ein stabiles Konzept.
    Vorne fehlt Essen der zentrale Fixstern Hartmann um den sich die offensive Welt drehte.
    Wolfsburg physisch stark,hellwach und gut organisiert.Besonders Popp hat mir gut gefallen,ein ganz effektiver Auftritt von ihr.

    (16)
  • maurinho sagt:

    @Detlef: ich war mir sicher, dass MSV und USV sich gegen Turbine besser verkauft haben; aber die direkten Duelle zählen, und diese sprechen (leider) für Köln. Nunja, da hat sich zumindest auch Jena gut ‚verkauft‘, und der MSV war auch nicht schlechter. Ich habe mehr als die Hälfte der bisherigen FC-Ligaspiele gesehen (darunter beide Siege); in keiner dieser Partien haben sie eine annähernd bundesligawürdige Leistung abgeliefert. Aber sie haben sechs Punkte, wie auch immer, erzielt – und die haben sie den beiden anderen nach meiner Meinung bis zu den Rückspielen voraus.

    (12)
  • Jose sagt:

    Ich war gestern auch in Köln und konnte mir ein tolles Spiel von Turbine Potsdam anschauen. Unsere Kölnerinnen waren masslos überfordert. Ich kann mich @pete anschließen mit der Spielanalyse.

    @Detlef
    Wie ich finde, hatte Ilestedt einen rabenschwarzen Tag erwischt und kaum Akzente nach vorne gesetzt. Das Offensivsspiel von Rauch war viel besser als das von Ilestedt und somit fand ich diesen Wechsel mehr als geglückt.

    Gasper und Ehegötz kommen zwar nicht an die Qualitäten von Kemme und Huth ran, jedoch haben die beiden für mich auch erfrischend gewirkt. Beide haben ihre Qualitäten, welche dem Team weiterhelfen können. Besonders in Ehegötz sehe ich viel Potenzial.

    Ich bin auch nicht unbedingt der Meinung, dass Zarazil ein gutes Spiel abgeliefert hat und sich somit das Tor verdient hat. Vielleicht gibt es ihr aber den nötigen Kick um endlich wieder an ihre Leistung ranzukommen…

    Die schweizer Kapitänin von Turbine Potsdam auch für mich die mit Abstand beste Spielerin auf dem Platz. Sie hat das Spiel an sich gerissen und war massgeblich an 5 Toren beteiligt. Große Klasse! Fragt sich, ob ihre Zukunft in Potsdam ist?!

    Und zu meinen Kölnerinnen muss ich leider sagen, das war nix! Köpfe schütteln und die Niederlage abhaken. Wir brauchen nun wieder Punkte um Abstand auf die ärgsten Konkurrenten zu gewinnen!

    (9)
  • Aldur sagt:

    enthusio sagt:
    „Ich habe bereits mehrfach vor Saisonbeginn hier geschrieben, dass eine Spielerin wie Charline Hartmann als Führungsspielerin, Kämpferin und robuste Stürmerin an allen Ecken und Enden fehlen wird und bei Essen nicht zu ersetzen ist. Leider ist das inzwischen so eingetreten.“

    Ich denke, dass der Verlust von Hartmann nur im Verbund aufzufangen ist. Für die Position würde ich, wie oben bereits erwähnt, am ehesten Schüller sehen. Was die Führungsrolle angeht, wären für mich am ehesten Ioannidou und Lehmann in der Pflicht. Dallmann und Doorsoun gehen zwar meist mit Leistung voran, scheinen mir aber vom Naturell her nicht „laut genug“. Vielleicht kann auch Petzelberger in die Führungsrolle wachsen, wenn sie denn dauerhaft fit bleibt. Auch die ist sicher nicht der Typ „aggressive leader“, hat aber schon in sehr jungen Jahren als Kapitänin in U-Natio und auch in Leverkusen wohl eine Führungsrolle eingenommen.

    (8)
  • rogerfehlerer sagt:

    @ enthusio
    Ich erinnere mich an Deine frühzeitige Positionierung (Hut ab)zu Hartmann,damals habe ich allerdings gedacht dass die
    Kopfball- und durchsetzungsstarke Lea Schüller die zentrale Position übernehmen würde und sich dort bewährt.
    Aber Lea Schüller spielt auf links draussen und Anyomi oder Knaack spielen in der Mitte….oder auch mal nicht.
    Auf rechts ist auch mal so mal so.
    Dallmann wirkt auf mich zur Zeit etwas überspielt?
    Der Zug nach vorn ist in Essen jedenfalls zum Stehen gekommen.
    Der Trainer hat das lange erkannt,er ist gefragt Lösungen zu finden.
    Wird er auch

    (6)
  • Fan2 sagt:

    Nun, auch ich denke eher nicht, dass die Freiburger Welle am Abebben ist. Es ist vielmehr so, dass die letzten Wochen Freiburg jede Menge abverlangt haben, und den Spielerinnen harte Spiele in den Knochen stecken.
    Zudem ist der Kader in Freiburg zwar schon breiter als letzte Saison, aber eben noch nicht breit genug, um so viele Ausfälle, wie es am Sonntag waren (neben Kayikci und Simon auch immer noch Schöne, darüber hinaus stand auch Simic nicht in der Startformation, weiß jemand genaueres?), einfach mal eben zu kompensieren.
    Und wir sollten auch nicht vergessen: Frankfurt mag nicht mehr die Klasse haben, die sie vor 10 Jahren hatten, aber Frankfurt hat sich gefangen und ist auch nicht irgendwer. Sie haben 19 Punkte und liegen damit nur 3 Punkte hinter der Spitze. Wenn die dann noch so spielen wie gestern, v.a. mit der Chancenverwertung, dann kann es für jeden Club schwer werden.

    Nichtsdestotrotz ist die Herbstmeisterschaft für Freiburg immer noch möglich, wenn sich Bayern und Wolfsburg nächste Woche die Punkte wegnehmen. Und auch für Frankfurt ist noch einiges möglich, wenn die letzten beiden schweren Spiele gewonnen werden. Und Potsdam, die zwar auch schon einen ordentlichen Rückstand haben, aber immer noch kein Spiel in dieser Saison verloren haben und das verhältnismäßig einfachste Programm noch haben, sollte man auch immer auf der Hut haben!

    (10)
  • Detlef sagt:

    @Jose,
    Ich kann Dir zunächst mal insofern nicht zustimmen, daß AMANDA ILESTEDT einen „rabenschwarzen Tag“ erwischte!!!
    Sie fremdelt noch etwas mit der ihr zugedachten Position als Linksverteidigerin!!!
    Sie hatte bis zum Essenspiel ausschließlich in der IV gespielt, und war so auch nur bei Standarts mit nach vorne gegangen!!!
    So lief sie zB gegen München auch mehrmals ins Abseits!!!

    Doch da RAHEL KIWIC eigentlich nicht mehr aus dieser Mannschaft wegzudenken ist, und auch JOJO ELSIG sich so langsam zu fangen scheint, muß AMANDA nun auch etwas flexibler werden!!!
    Zumal schon in zwei Wochen in Bielefeld CARO SIEMS wieder zur Verfügung stehen könnte!!!
    Zudem scharren auch andere Spielerinnen (JENNY CRAMER, LIDIJA KULIŠ)) wild mit den „Hufen“, die ebenfalls wieder in die Stammformation wollen!!!
    Und in der Rückserie steht ja auch WIBKE MEISTER wieder auf der Matte!!!
    Rudolph hat hier also die Qual der Wahl!!!
    Es wird also sehr spannend, wie dieser interne „Battle“ weitergeht!!! 🙂

    Zumindest scheint er in der Offensive schon sehr gut zu funktionieren!!!
    Die gestern wieder omnipräsente TORI SCHWALM zog wie ein Magnet alle Bälle in ihrer Nähe an, und machte ein starkes Spiel!!!
    Dagegen wirkte FELI RAUCH unentschlossen, langsam und ohne Selbstvertrauen!!!
    Für jemanden der den Anspruch hat, in der Nationalmannschaft zu spielen, ist das einfach viel zu wenig!!!

    NINA EHEGÖTZ hat ohne Zweifel viel Potential, ist aber immer noch zu langsam für eine Stürmerin!!!
    Von ihr hatte ich eigentlich mehr erwartet!!!

    Und ANNA GASPER hatte gestern mehrmals die Möglichkeit, auf rechts durchzumachen!!!
    Aber sie entschied sich für einen Rückpass, Querpass oder gab komplett auf!!!

    (2)
  • codo25 sagt:

    Gerade gelesen, dass auch Magull, Kayikci und Laudehr für das Länderspiel verletzt ausfallen. Erst mal gute Besserung den Dreien. Das Lazarett der N11 wird stetig größer. Generell fällt mir die anhaltend hohe Zahl verletzter Spielerinnen auf, oder ist das nur ein subjektiver Eindruck von mir?

    (7)
  • SCF Klausi sagt:

    Das Ergebnis im Spiel Freiburg gegen Frankfurt entspricht nicht dem Spielverlauf.

    Auf Grund von Verletzungen und angeschlagenen Spielerinnen war Jens Scheuer gezwungen das Team etwas umzubauen.

    Ohne Kayikci,Simic und Schiewe,dafür mit Minge,Petermann und Starke in der Startelf suchten die Freiburgerinnen von Beginn an den Weg zum Frankfurter Tor.Die erste Chance ergab sich schon nach 20 Sekunden die Magull jedoch vergab.

    Während des gesamten Spiels erarbeitete sich Freiburg Chance um Chance,konnte aber keine davon verwandeln.Entweder stand jemand im Weg,meist eine eigene Spielerin oder Heaberlin konnte den Ball noch parieren.

    Frankfurt kam vielleicht fünf oder sechs mal gefährlich vor das Freiburger Tor,drei dieser Chancen konnten sie verwandeln.

    Frankfurt war aus meiner Sicht nicht das bessere Team,sondern das clevere und abgezocktere.Der Sieg fiel meiner Meinung nach um ein Tor zu hoch aus,war aber trotzdem aus den genannten Gründen verdient.

    @ Fan2

    Simic bekam einen Schlag Schlag auf den Oberschenkel und stand wohl deshalb als Vorsichtsmaßnahme nicht in der Startelf.Wo sie sich diesen Schlag zugezogen hat,ob im Training oder schon letzten Sonntag gegen Sand weiss ich nicht.Kayikci laboriert an einem Muskelfaserriss und Magull scheint nun auch Muskuläre Probleme zu haben.Welcher Art ihre Verletzung genau ist konnte ich leider noch nicht herausfinden.

    (5)
  • ajki sagt:

    „…für das Länderspiel verletzt ausfallen“

    Interessant im größeren Zusammenhang bei der Pressemitteilung vom Montag (mittag) ist der knappe Halbsatz danach – der lautet ungefähr, „keine Nachnominierungen vorgesehen“. 😉

    (7)
  • Helmut sagt:

    @Fan2

    Herbstmeisterschaft für Freiburg?
    Du glaubst doch nicht ernsthaft das weder Bayern noch Wolfsburg keines der letzten beiden Spiele gewinnen wird. Bei Bayern mag dies zwar noch möglich sein, aber das Köln gegen Wolfsburg einen Punkt holt ist doch sehr unwahrscheinlich. Da ist immer noch bei Freiburg die um 11 Tore schlechtere Tordifferenz. Und auch das Spiel in Essen hat Freiburg noch nicht gewonnen!

    Es gibt nur einen Fall das Freiburg sicher Herbstmeister wird, das beide erstplatzierten in den nächsten zwei Spielen nur drei Punkte holen und Freiburg beide Spiele gewinnt. So gesehen ist eine Punkteteilung bei WOB-BAY eher schlecht für Freiburg.

    P.S.
    Es soll durchaus schon mal vorgekommen sein dass sich Spielerinnen für die Nationalmannschaft Krank gemeldet haben um sich für die Liga besser vorbereiten zu können. Gerade für Freundschaftsspiele.

    (3)
  • Helmut sagt:

    Zum Thema Herbstmeisterschaft.

    Hier ein paar Statistiken der letzten 15 Spielzeiten(ältere Daten hab ich nicht):

    11 von 15 Herbstmeistern standen am Ende auf Platz 1.
    Allerdings von den letzten 5 waren es nur 2.

    Die knappste Meisterschaft war 08/09
    mit einem Tor Vorsprung gewann Turbine vor Bayern

    Den größten Vorsprung gab es 15/16
    Bayern 10 Punkte vor Wolfsburg

    Nun zu den Abstiegskandidaten:
    12 von 15 Letztplatzierten der ersten Saisonhälfte sind am Ende auch abgestiegen.
    Wobei es nur Freiburg in Saison 07/08 aus eigener Kraft den Klassenerhalt geschafft hat.
    11. Spieltag: 3 Punkte, Platz 12; 22. Spieltag: 21 Punkte, Platz 8
    Die anderen beiden profitierten dabei von den Rückzügen vom HSV und Bad Neuenahr

    Von den Vorletzten schafften 10 den Klassenerhalt nicht.
    Der FCB hat in der Saison 11/12 dabei das Beste Come-Back vorzuweisen:
    11. Spieltag: 8 Punkte, Platz 11; 22. Spieltag: 28 Punkte, Platz 6

    Und nun noch die Saison der Extreme: 05/06

    1. Potsdam: 59 Punkte, +102 Tore
    12. FSV Frankfurt: 1 Punkt, -137 Tore

    Die ersten vier Mannschaften erzielten dabei zusammen 364 Tore.
    Zum Vergleich Saison 16/17: Gesamte Liga 372 Tore

    (6)
  • Fan2 sagt:

    @Helmut: Stimmt, ich hatte die Tordifferenz nicht miteingerechnet. Wobei bei Jena durchaus ein hoher Sieg möglich ist für Freiburg. Doch zumindest Punktgleichheit wäre möglich.
    Zudem ist deine Idee gar nicht soo abwegig. Gewinnt Bayern gegen Wolfsburg und Frankfurt gegen Bayern, wäre dieser Fall da. Beides wäre durchaus denkbar!

    Zu den Verletzten: 1. wäre das gegenüber Steffi Jones natürlich ein absoluter Dolch in den Rücken in dieser Situation, wenn eine Spielerin das in Erwägung ziehen würde, was allerdings aktuell sympathisch wäre ;), 2. glaube ich das nicht, weil Kayikci schon gegen Frankfurt ausgefallen ist. Magull und Laudehr traue ich es ehrlich gesagt einfach nicht zu!

    (-2)
  • FFFan sagt:

    @ enthusio:

    Deinen ‚Abgesang‘ auf die SGS finde ich verfrüht und alles in allem nicht gerechtfertigt. Im Grunde kann man der jungen Essener Mannschaft keinen großen Vorwurf machen: sie haben über 90 Minuten weitgehend diszipliniert, wenn auch etwas passiv, verteidigt und hatten überwiegend gute Abstände zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen (was ja überhaupt ein ‚Markenzeichen‘ von Teams ist, die von D.Kraus trainiert werden!). Der geballten Weltklasse von Wolfsburg konnten sie aber letztlich nichts entgegensetzen. Der Sieg der ‚Wölfinnen‘ geht ohne Frage auch in dieser Höhe in Ordnung! Aber gegen dieses Spitzenteam sind auch schon ganz andere Mannschaften ‚unter die Räder gekommen‘. Wenn deren ‚Offensivmaschinerie‘ erst mal ins Rollen kommt, ist sie nicht mehr aufzuhalten. (Und bitte nicht das Mittwochsspiel als Vergleichsgröße nehmen – da hat beim VfL eine „B-Elf“ gespielt und nicht alle Spielerinnen wirkten 100% konzentriert!).
    Defizite sehe ich bei Essen vor allem im Positionsspiel bei eigenem Ballbesitz. Häufig dauert es noch zu lange, bis sich der Ballführenden eine Anspielstation bietet. Dadurch muss der Ball zu lange gehalten werden und geht dann meist verloren.
    Trotzdem sehe ich die SGS weder in Frankfurt noch gegen Freiburg völlig chancenlos, denn beide Gegner besitzen nicht die Klasse von Wolfsburg. Im übrigen wäre für Essen ein Mittelfeldplatz in der Liga nicht so schlecht, wenn man bedenkt, mit welch bescheidenen finanziellen Mitteln der Verein arbeiten muss.

    Ein paar Anmerkungen noch:

    – L.Goeßling: dieses Spiel war sicherlich kein Gradmesser für Nationalmannschaftsreife; in der Defensive war sie gegen offensiv harmlose Essenerinnen überhaupt nicht gefordert, im Spielaufbau solide, aber nicht fehlerfrei.

    – N.Fischer: die Schwedin wurde leicht angeschlagen geschont, wird auch die Länderspiele auslassen.

    – L.Wensing: wird in der 1.Mannschaft wohl allenfalls dann ‚zum Zug kommen‘, wenn A.Blässe und N.Maritz gleichzeitig ausfallen (oder eine Pause erhalten sollen).

    (4)
  • Oskar Walter sagt:

    @Fan 2
    Wie ein Dolch in den Rücken sympathisch sein kann, erschließt sich mir nicht ganz. Kayikci würde sicher spielen, wenn sie könnte. Bei der Einschätzung von Magull bin ich mir da nicht ganz so sicher und Laudehr traue ich – mit Verlaub – alles zu.

    (0)
  • enthusio sagt:

    @FFFan:
    „Im übrigen wäre für Essen ein Mittelfeldplatz in der Liga nicht so schlecht, wenn man bedenkt, mit welch bescheidenen finanziellen Mitteln der Verein arbeiten muss.“

    Das sehe ich völlig anders. Essen hat in der letzten Zeit unter Daniel Kraus bekanntlich mit Klasen, Doorsoun, Dallmann und Schüller vier Nationalspielerinnen hervorgebracht, die es zu Markus Högners Zeiten in Essen in dieser Fülle nicht gab. Damit sind auch die Ansprüche in Essen gestiegen. Als Ziel wurde von verschiedenen Seiten wiederholt eine Platzierung unter den besten vier Mannschaften genannt. Alles andere wäre ja auch Stagnation oder Rückschritt gewesen. Im Gegensatz zu Freiburg oder Frankfurt ist aber eine solche Verbesserung nicht zu erkennen. Im Gegenteil, die letzten drei Spiele gegen Potsdam, Bremen und Wolfsburg haben gezeigt, dass Essen im Offensivbereich sehr stark schwächelt. Ich behaupte, dass die für mich unverständlichen Experimente mit Doorsoun (in der Innenverteidigung), Schüller (auf dem linken Flügel) und Anyomi (zu oft auf der Ersatzbank) gescheitert sind. Daniel Kraus ist es nach dem Karriereende Chaline Hartmanns nicht gelungen, die Mannschaft weiterzuentwickeln. Essen spielt weiterhin viel zu unkonstant und die fehlende Verpflichtung einer zusätzlichen Stürmerin für Hartmann hat sich als Fehler erwiesen.
    Turid Knaak (sonst auf der rechten Außenbahn eingesetzt) wurde aktuell gegen Wolfsburg zentraler als Stürmerin getestet, auch dieses Experiment sollte Kraus schnellstens ad acta legen.
    Momentan kann man nur hoffen, dass Ramona Petzelberger nach ihrer langen Verletzungspause zu alter Form zurückfindet. Mehr als Platz 6 (hinter Frankfurt, Potsdam und Freiburg) dürfte für die SGS leider auch in dieser Saison nicht drin sein.

    (2)

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