Frauen-Bundesliga: Punkteteilung im Klassiker

Von am 30. Oktober 2017 – 21.26 Uhr 29 Kommentare

Zum Abschluss des 6. Spieltags der Frauenfußball-Bundesliga hat der 1. FFC Turbine Potsdam durch ein Remis gegen den 1. FFC Frankfurt weiter Boden auf die Spitze verloren.

Spielszene zwischen dem 1. FFC Turbine Potsdam und dem 1. FFC Frankfurt

Turbine-Nationalspielerin Tabea Kemme (li.) im Duell mit Marith Prießen © imago / Eberhard Thonfeld

Beim 1:1 (1:1) vor 1.643 Zuschauern im Karl-Liebknecht-Stadion brachte Svenja Huth die Gastgeberinnen in Führung (22.), nachdem Turbine zuvor nach einem Foul an Huth noch ein klarer Elfmeter verweigert worden war. Doch den Frankfurterinnen gelang in der auf mäßigem Niveau stehenden Partie schnell durch Ana Maria Crnogorčević der Ausgleich (30.).

Frankfurt hält Potsdam auf Distanz

Der 1. FFC Frankfurt liegt mit 13 Punkten auf Tabellenplatz 4, der 1. FFC Turbine Potsdam verharrt auf Platz 6. Am kommenden Spieltag geht es für Potsdam am Sonntag, 5. November zur SGS Essen, die Frankfurterinnen bestreiten ein Heimspiel gegen den SV Werder Bremen.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

29 Kommentare »

  • balea sagt:

    Hatte die Partie tatsächlich nur „mässiges Niveau“? Im Stadion fühlte es sich anders an. Auch wenn die Schirischelten natürlich müssig sind – aber man hatte sehr früh den Eindruck, dass Potsdam gegen 12 Frauen antreten musste. Wie kann man diesen Elfer NICHT geben, wenn man 4 Meter daneben steht? Unbegreiflich. Das ist schlicht und einfach komplett inkompetent und hat im Profifussball rein gar nichts zu suchen.

    But anyway – „verloren“ (und das waren verlorene Punkte) hat Turbine, weil ihnen zZ eine Knipserin fehlt, jemand der auch mal vorne drin stehen bleibt, das Ding reinstochert, einfach draufhaut etc. Frau Rauch hätte oftmals Gelegenheit gehabt, aber sie es sich leider auf der linken Seite kurz vor dem Strafraum zu bequem gemacht. Die Abwehr fängt sich leider aufgrund von Unkonzentriertheiten immer wieder einen ein – da muss dann vorne in der Box einfach mal ein wenig mehr Alarm gemacht werden, Flanken werden genügend geschlagen. Ärgerlich.

    (18)
  • Helmut sagt:

    Vor ein paar Jahren mag diese Begegnung noch ein Spitzenspiel gewesen sein, nicht so dieses mal. Die einen wollten nicht, die anderen konnten nicht und umgekehrt.
    Heute trafen sich zwei mittelmäßige Mannschaften zu einem mittelmäßigen Spiel, bei mittelmäßiger Schiedsrichterleistung und das bei wahrscheinlich mittelmäßigem Wetter. Beim Ergebnis einigte man sich auch noch auf die Mitte und nun sind beide Mannschaften im Mittelfeld.

    (Sorry für die häufige „Mitte“, mein schwarzer Humor ist wieder durgebrochen)

    (14)
  • Detlef sagt:

    @balea,
    Ich finde auch, daß das Spiel kein besonders hohes Niveau hatte!!!
    Dazu trugen schon die vielen Fehlpässe bei, von TURBINE gefühlt doppelt so viele wie von Frankfurt, und viele schlechte Ballannahmen auf beiden Seiten!!!
    Es gab wenige sehenswerte Spielzüge, von Mainhatten noch viel weniger als von Potsdam!!!
    So gab es immer wieder lange Bälle aus der Abwehr um das MF zu überbrücken, die aber nur selten ihre Adressatin erreichten!!!

    Und zu guter Letzt auch noch eine schwache Schiri-Leistung, die eben in dem nicht gegebenen Elfer mündete, und in einigen sehr zweifelhaften Abseits oder nicht Abseits Entscheidungen!!!
    So entstand mM nach das 1:0 von SVENJA HUTH aus einer klaren Abseitssituation, die nicht erkannt wurde!!!

    Potsdam hat ein Effizienzproblem!!!
    Das ist nix wirklich Neues!!!
    Jetzt stehen wir wieder nach dem Spiel bedröppelt da, dürfen uns erneut als „die bessere Mannschaft“ feiern lassen, die mehr Ballbesitz und die wesentlich klareren Chancen hatte!!!
    Aber es sprang erneut kein Sieg dabei heraus, weil , wie balea völlig richtig anmerkte, uns eine oder mehrere Vollsteckerinnen fehlen!!!

    Außerdem scheint die Abwehr lange nicht so stabil zu sein wie vor der Saison erhofft!!!
    Da taten sich heute enorme Abstimmungsprobleme auf, die eigentlich schon überwunden schienen!!!
    Da war kein hartes Pressing zu beobachten, sondern man ließ Frankfurt sehr viel Platz zur Ballannahme und Weiterleitung des Spielgerätes!!!
    Die Gäste gingen hier resoluter zu Werke, und störten unseren Spielaufbau meist schon im Ansatz, durch enges Stehen an der Gegenspielerin!!!

    Erneut hat Potsdam zwei Punkte großzügig hergeschenkt, die uns sicher am Ende der Saison wehmütig fehlen werden!!!

    (10)
  • Pauline Leon sagt:

    ich als fernsehgast fand das ein sehr unterhaltsames, spannendes, auf teilweise hochklassigem niveau stattfindendes spiel. technisch/spielerisch manchmal super und leider auch mit dem unnötigen zwang die bessere spielerin/position zu suchen. so auch ana-maria, als sie in minute 69 mal volley voll draufhämmern hätte MÜSSEN! erstmal schauen… hat sie sicher gedacht. oder wars angst vor verletzungen? ich fand yokoyama sehr gut, hinterher was müde vielleicht. aber so schlecht der kommentator sie geredet hat war sie sicher nicht. caro siems hat sehr erfrischend gespielt, angstfrei und versiert in ballbehandlung. und vieles mehr…
    ein sehr gerechtes unentschieden mit chancen und spielanteilen auf beiden seiten. ich hätte natürlich nina ehegötz gebracht. heute mal wieder mit tabea kemmes arm im gesicht der gegenspielerin. tabbi, der arm muss unten bleiben!
    schöner fussball, schönes spiel.

    (3)
  • Volker sagt:

    Also der Begriff „Klassiker“ ist mehr eine Retrospektive. Beide aktuellen Frauschaften haben mit den Frauschaften vor 2-3 Jahren nur noch wenig gemein. Was auf den FFC Frankfurt schon mehr zutrifft als auf Potsdam. Auch hat sich die Spielweise in der Liga geändert. Das Taktische ist Heute wichtiger geworden, was man in diesem Spiel deutlich sehen konnte.
    Für mich ist die auf Offensive ausgerichtete Spielweise von Potsdam einen Tick zu durchsichtig. Worauf sich die Frankfurterinnen recht gut eingestellt haben. Ein interessantes und ausgeglichenes Fußballspiel. Leider aber spielt der Konjunktiv wieder eine Rolle, hätte der Spielverlauf durch einen 11Meter einen anderen Verlauf nehmen können? Ärgerlich für Potsdam! Der hastige Blick von Störzel auf die Schiedsrichterin nach dem Foul zeigte deutlich das sie genau wusste was folgt oder folgen sollte. Nur leider war die Schiedsrichterin weniger überzeugt.

    (16)
  • Volker sagt:

    Am nächsten Spieltag stehen ein paar spannende Begegnungen auf dem Spielplan. Frankfurt gegen die Werder Frauen die sich in der Liga schon beachtlichen Respekt erworben haben. Was den Ausgang dieser Begegnung unberechenbar macht. Essen gegen Potsdam was auch keine klaren Prognosen zulässt. Und der Knaller Freiburg vs Wolfsburg. Herz was willst Du mehr. Entschuldigung wenn ich der allgemeinen „Weltuntergangsstimmung“, der auch ich verfallen bin, versuche ein wenig entgegen zu wirken.

    (17)
  • Dussel Duck sagt:

    Nach Betrachten des Spiels und nach nun 6 Spieltagen schätze ich die Liga so ein:

    1. Wolfsburg
    2./3. München / Freiburg
    4. Potsdam
    5./6. Essen / Sand
    7. Frankfurt
    8. Hoffenheim
    9. Bremen
    10./11. Duisburg / Jena
    12. Köln

    Potsdam hatte gestern natürlich mehr vom Spiel. Ich dachte mir nur: Hoffentlich verletzen sich bei denen nicht irgendwann Kemme und Huth. Dann geht vorn womöglich nur noch wenig.
    Frankfurt hat mich eine halbe Halbzeit lang positiv überrascht. Aber auch nicht länger. Noch scheint mir die Mannschaft nicht gefestigt genug, und die anvisierten 37 Saisonpunkte sind wohl hauptsächlich Wunschdenken.

    (1)
  • OrbisJack sagt:

    Zum ersten Mal seit der EM have ich mich getraut Frauenfussball anzugucken, und bin leider nur daran bestätigt dass es wenig Sinn mehr macht.

    Angemessen an was diese Vereine einmal waren war das einfach nur insgesamt traurig, von der Zuschauerzahl, Stimmung und vor allem den Fussball-Niveau. Schrecklich. Deprimierend.

    Man muss sich fragen wie lange Top Spielerinnen wie Groenen und Crnogorcevic das noch mit macht in Frankfurt, die gehören in bessere Vereine. Aber noch schlimmer ist wie sich einstige viel-versprechende ‚Talente‘ sich abgebaut haben.

    Rauch ist einfach nicht wiederzuerkennen von das was sie vor 2 Jahren war. Sie hätte genauso gut in die Tribune sitzen können, so wenig war ihre Beteiligung und Einfluss. Dass sie so lange auf dem Platz war ist mir ein Rätsel. Man macht sich auch Sorge über Siems, die gestern gut gespielt hat, für ihre Alter, dass sie auch so endet. Ich glaub die wird bald zu ein Top Verein wechseln, aber ob dass noch hilft, weiss ich nicht mehr.

    Keine von diesen Vereine hat überhaupt was in den Internationale Wettbewerbe zu suchen, und es ist traurig zu erkennen dass es Jahr für Jahr nur noch schwacher wird. Wenn man sieht dass die sogenannte andere ‚Riese‘ es kaum mal schafft über eine Runde in diesem Wettbewerb zu überleben, kann man sich nicht mehr über ein extra Champions League Platz bitten, sondern bangen ob die Liga langfristig noch 2 ins Europa schickt.

    Die Bundesliga die ich kennengelernt habe, vielfaltig, stark mit viele Stars, und manchmal drei-oder-vier-kämpfe ums Titel hatten, die gibt’s nicht mehr. Es ist tatsächlich nur noch ein Ein-Verein-Liga, da nur Wolfsburg kann man als ein internationale Spitzenverine mehr zählen. Aber ehrlich gesagt dass war abzusehen, und manchmal vermute ich, das eigentliche Ziel.

    Traurig.

    (-9)
  • tpfn sagt:

    @OrbisJack
    bei Rauch muss ich Dir leider zustimmen, nur noch ein Schatten ihrer selbst, mit sichtlich etwas mehr auf den Rippen hat sie nun leider auch ihre Schnelligkeit eingebüßt, scheint auch nicht mehr ganz bei der Sache zu sein, das ist sehr schade. Lia schwächelt auch schon seit einigen Spielen und Elsig sowieso. Von Siems bin ich positiv überrascht, sie hat unter Rudolph eine positive Entwicklung genommen. Kemme, Huth und Schmitz sind für mich Vorzeigesportler, wie die sich immer reinhängen, einfach toll. KayKay scheint sich auch wieder gefangen zu haben. Zum Spiel: bis auf ca 20 Minuten der 1HZ war Turbine die klar besser Mannschaft, insofern haben sie wichtige Punkte liegen lassen, was sehr traurig ist.

    (17)
  • never-rest sagt:

    Der TV-Übertragung nach zu urteilen war die Stimmung im Karli auch schon mal besser. Das Spiel war aber auch nur selten auf dem erhofften Spitzenniveau. Dazu flipperte der Ball bei beiden Mannschaften viel zu oft unkontrolliert hin und her.

    Die ersten 20 Minuten hat Turbine dominiert und hätte eigentlich schon alles klar machen können. Unter gütiger Mithilfe der Schiedsrichterin blieb es nur bei einem Tor für TP. Dann hat sich der der 1FFC tatsächlich aufgerappelt und den Ausgleichstreffer verdient. Am Ende war das Ergebnis dann auch absolut leistungsgerecht.

    Ich fand Turbine in den Zweikämpfen etwas besser. Außerdem war vorne etwas mehr Zug zum Tor. Dies war insbesonder Huth zu verdanken, die gegen ihren alten Verein ein starkes Spiel lieferte. Zusammen mit Kemme hat TP phasenweise ordentlich Druck gemacht, vor allem über die rechte Seite, wo mir Sandvej eindeutig überfordert schien. Dasselbe kann ich auf Potsdamer Seite für Rauch sagen.

    Die Spielanlage der Frankfurterinnen wirkte auf mich etwas gefälliger, insgesamt eine gute Raumaufteilung. Vorne ist der 1FFC nach dem Weggang von Islacker aber einfach zu schwach besetzt.

    Ich denke beide Traditionsvereine haben mit den ersten beiden Plätzen am Ende der Saison nichts zu tun.

    (20)
  • Pete sagt:

    @tpfn

    Mit deiner Einzelkritik kann ich überhaupt nicht gleichziehen. Ich denke momentan fehlt bei den Turbinen das gewisse Etwas, was den Unterschied in solchen Spielen ausmacht. Ich fange nicht gerne bei Einzelkritik an, aber auf deine Einschätzung muss ich kurz eingehen.

    Dass du Lisa, Svenja und Tabea als Antreiberinnen siehst, unterstütze ich im Normalfall. Svenja durch ihre Laufbereitschaft, Tabea durch ihren Kampf und Lisa durch ihren Kopf. Jedoch gestern hat letztere einen Schwachen Tag erwischt und die meisten Bälle sind im Seitenaus gelandet. Dass du aber sagt, Lia schwächelt, find ich völlig fehl am Platz. Sie ist ganz klar die Spielbestimmerin in dieser Mannschaft. Eine der wenigen, die ein extrem gutes Passspiel hat und in vielen Momenten richtige Entscheidungen trifft. Gestern haben KK und Lia einen schweren Stand gehabt, weil die beiden zu zweit gegen 3 Frankfurterinnen spielen mussten. Ich finde, über weite Strecken haben sie das gut geregelt bekommen.

    Ich finde schade, dass Lias konstant gute Leistungen nicht richtig honoriert werden von uns Fans. Sie ist eine der wenigen, auf die immer Verlass ist. Selbst wenns spielerisch nicht lösbar ist, treibt sie ihre Mannschaft an andere Lösungen zu finden.

    Elsig, Ilestedt, Rauch und Aigbogun würde ich gestern zu den unglücklich agierendsten Turbinen benennen. Elsig mit kaum präzisen Zuspielen, viel zu übermotiviertem Einsteigen und Ilestedt wirkt oft bisschen unsicher beim Spielaufbau. Einzig durch ihre Schnelligkeit konnte sie teilweise ihr Können unter Beweis stellen.

    Siems eine Hoffnung für die Zukunft. Ein großes Vorbild in Sachen Kampf und Einstellung!

    (18)
  • bale sagt:

    JA ,schade,das die Mädels Kemme und Huth keine gleichwertige Spielerin vorne haben,die auf diesem Niveau mitspielen kann,dann hätte Turbine auch schon mehr tore.finde sonst haben sie okay gespielt,ja die Japanerin war doch gut.mich hat der blöde KOMMENTATOR auf sport1 genervt,als er anfing mitten im spiel über Bundesliga Männer zu labern,da fand ich eurosport viel besser,hatten ja auch oft eine Spielerin als c/o Kommentatorin an Bord.

    (9)
  • cosinus sagt:

    Schade,TP hat aus dem Spiel gegen Werder Bremen nichts gelernt.
    Zu 50 % wurde das MF überspielt und die Abwehr der Ffo. hatte es leicht zu reagieren. Im 1:1 waren sie stets unterlegen u. bei einigen Angriffen versuchte man mit dem Kopf durch die Wand zu spielen. Wann stellt TP wieder nach Leistung auf? Huth und Kemme sind für mich keine Stürmerinnen- sie haben ihre Stärken, wenn sie
    das Spiel vor sich haben und der Tiefe kommen.Z.Zt. hat TP ein Problem im MF.

    (7)
  • Detlef sagt:

    never-rest schrieb,
    „Dann hat sich der der 1FFC tatsächlich aufgerappelt und den Ausgleichstreffer verdient. Am Ende war das Ergebnis dann auch absolut leistungsgerecht.“

    Diese Einschätzung ist für mich nicht nachvollziehbar!!!
    Wie viele Chancen hatte der FFC Frankfurt denn???
    Eigentlich nur drei, wovon eine genutzt-, eine stark gehalten wurde und die 3. deutlich am Tor vorbei ging!!!

    Angesichts der klaren Chancen der TURBINEN, incl. Lattentreffer, und dem klaren, aber nicht gegebenen Elfer von leistungsgerechtem Remis zu reden, finde ich ziemlich schwer nachvollziehbar!!!

    Die Spielanlage von Frankfurt unterschied sich kaum von der Potsdamer!!!
    Lange Bälle auf die vorne meist völlig alleine auf sich gestellte Yokoyama, kann ich jetzt nicht als „besser“ ansehen, als die oft viel zu optimistischen Zuspiele auf HUTH oder RAUCH auf Potsdamer Seite!!!

    Deinen letzten Satz finde ich angesichts der Tatsache, daß wir gerade mal den 6. Spieltag haben doch etwas verfrüht!!!
    Wob und Freiburg taten sich durchaus sehr schwer gegen eher mittelmäßige Klubs!!!

    Was passiert in Wolfsburg, falls Pernille Harder mal länger ausfallen sollte???
    Hat Freiburg in dieser Saison schon die Konstanz, um bis zuletzt oben mitzuspielen???
    Ich meine, daß man auf diese Fragen noch keine richtige Antwort hat!!!

    (-2)
  • T-Punkt sagt:

    Zur Entstehung des 1:0 : Wann lernen die geschätzten Fußballer und Fußballerinnen endlich, dass nur der/die Schiri über Abseits oder nicht entscheidet? Naja, Svenja Huth wird es nicht gestört haben, dass Laura Störzel es vorzieht der Schiedsrichterin zu winken statt sich um die Stürmerin zu kümmern die ihr gerade davonrennt.

    (13)
  • SCF Klausi sagt:

    Zitat Detlef : Hat Freiburg in dieser Saison schon die Konstanz, um bis zuletzt oben mitzuspielen???

    Diese Frage wird zumindest in Teilen kommendes WE beantwortet.

    Angenommen Freiburg gewinnt gegen Wolfsburg,wird es schwer sie zu stürtzen in der restlichen Hinrunde,da sie von allen Spiztenmannschaften das vermeintlich leichtere Restprogramm haben.

    Und 16 Spiele in Folge ungeschlagen sprechen schon für eine gewisse Konstantz.

    (6)
  • adipreissler sagt:

    @T-Punkt
    Der Schiedsrichterin zu winken oder alternativ Rauchopfer darzubringen, ist für Störzel gegenüber dem Versuch, Huth einzuholen, sicher der erfolgversprechendere Weg, ein Tor zu verhindern.

    (15)
  • Detlef sagt:

    @SCF Klausur,
    Auch wenn ihr nächstes WE gewinnt, weiß dann niemand, was in der Rückrunde passiert!!!

    Nur zur Erinnerung, TURBINE hat letzte Saison 10 von 11 Spielen in der Hinrunde gewonnen!!!
    Am Ende hat es nur zu Rang 3 gereicht, weil sie völlig eingebrochen sind!!!
    Ich weiß, kann Euch natürlich nicht passieren!!! 😉

    (4)
  • T-Punkt sagt:

    @adipreissler: Dass Huth schneller rennt als Störzel weiß ich auch. Ich hab beide schon oft genug live gesehen. Es geht ums Prinzip. Wer nur winkt und reklamiert sieht eben ganz blöd aus wenn dann kein Pfiff kommt.
    Einen Zweikampf zu versuchen als Huth noch in Reichweite war wäre immerhin eine Möglichkeit gewesen (notfalls auf Kosten einer gelben Karte) aber wenn Störzel dann lieber woanders hinschaut guckt sie zwangsläufig ziemlich doof aus der Wäsche.

    (9)
  • Fan2 sagt:

    @Detlef: Ob Freiburg am Ende einbricht, wird abzuwarten sein! Erstaunlich ist aber durchaus die beachtliche Frühform und auch die generelle Qualität bei Freiburg, die bei Potsdam und Frankfurt leider nicht mehr vorhanden ist!

    Generell ist aber dennoch die Entwicklung, die wir aktuell sehen, noch aus einem anderen Grund bedrohlich: Dass diese beiden ursprünglichen Topteams aktuell derart zugrunde gehen, war natürlich absehbar! Geht es so weiter, dann werden sich beide auch nicht mehr unbedingt lange in der Liga halten können. Das hat nicht allein sportliche Gründe, sondern eben auch mentale. Wenn dich der Reihe nach Teams aus der Männerbundesliga links im Eiltempo überholen, weil sie Gehälter zahlen, die für das aktuelle Interesse am FF viel zu hoch sind und die du einfach nicht zahlen kannst, ohne dich komplett zu verschulden (das hat hier auch wirklich nichts mit schlechter Wirtschaft bei diesen Klubs zu tun, selbst, wenn die hier und da auch da war), dann kämpfst du halt gegen Windmühlen und in jedem Jahr neu ums Überleben. Da sind Größen auf der anderen Seite, von denen du weißt, dass du auf lange Zeit nicht mithalten kannst, einfach, weil diese Größen auf Strukturen zurückgreifen können, die du einfach so schnell gar nicht aufbauen kannst, wo es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis diesen Klubs der Saft abgedreht wird. Bei Jena sieht man es schon seit Jahren, da wird der Ofen mit dieser Saison dann wahrscheinlich gänzlich aus sein, danach sind eigentlich als echte FF-Produkte nur noch Essen, Potsdam und Frankfurt übrig, die wahrscheinlich alle eher in die Pleite gehen werden als sich irgendeinem Männerklub anzubiedern, wie es Duisburg getan hat.

    Bleibt die Frage, wie lange die Männer diesen Zirkus wirklich unterstützen, wenn man sich das stagnierende bis rückläufige Niveau der Frauenteams anschaut. Und dann kann es sein, dass das ganze Projekt Frauenfußball nur noch fremdgesteuert werden wird von den Männerclubs, auch wenn hier gerade von Wolfsburger Seite immer was anderes anklingt.
    Und dann wird es letztlich so sein, dass gerade Wolfsburg, aber auch Bayern die Traditionsklubs erst selbst platt gemacht haben, nur um nachher selbst eingestampft zu werden. Wirklich ein absolut nachhaltiges Konzept für den FF!

    (-9)
  • balea sagt:

    Vielleicht sollte Turbine mal ein paar Spielerinnen aus dem 2. Team in den Sturm der 1. befördern: Kulis, Kössler, Linder und co ballern da zZ alles weg. 5 Spiele, 5 Siege, 27:4 Tore.

    (8)
  • Katerli sagt:

    die erste und die zweite Bundesliga vergleichen ist wie Riesen und Zwerge vergleichen. Und dass Kössler vorsichtig aufgebaut wird ist m.E. sehr richtig (hat sich bei Siems auch deutlich gezeigt). Warum Kulis gar nicht mehr für die Erste und insbesonder Lindner selten spielen verstehe ich allerdings auch nicht

    (20)
  • FrankE sagt:

    Die Spiele gegen Bremen und am Montag gegen Frankfurt habe ich sowohl live im Stadion als auch, hinterher, im TV gesehen. Der Eindruck könnte kaum unterschiedlicher sein. Beide Spiele wirkten im Stadion ziemlich furchtbar, am TV aber relativierte sich dieser Eindruck. Da kam bei mir die Frage nach dem Warum auf. Im Stadion wird mittlerweile fast jeder Fehlpass mit einem lauten Aufstöhnen quittiert, jeder nicht abgeschlossene Angriff führt sofort zu den Rufen: „Warum spielt sie nicht schneller, warum spielt sie ruhiger, warum spielt sie nicht ab, warum schießt sie nicht selbst!“ Egal bei welcher Aktion, so mancher weiß genau wie man es hätte machen müssen. Vor allem wissen diese Leute HINTERHER genau wie man es hätte machen müssen. Mal ganz abgesehen davon, dass dieses ewige Gemotze nervt und man sich das Spiel selbst miesquatscht, ohne diese Zwischenrufe realisiert man plötzlich, dass so manches eben doch klappt und gewinnt einen ganz anderen Spieleindruck. Ich würde mir wünschen, dass so mancher sich mal überlegt was er im Laufe eins Spiels so auf den Rasen und damit den Mädels an den Kopf brüllt. Auch der angelegte Maßstab scheint da nicht zu stimmen. Allein mit dem was ich beim letzten Spieltag an Slapstick in der Männerliga gesehen habe konnte ich meinen Maßstab entspannt relativieren.

    (29)
  • Detlef sagt:

    @Katerli,
    Natürlich sind die Gegner in der Zweiten Liga viel schwächer als in der Ersten!!!
    Trotzdem ist der Gedankengang von balea nicht von der Hand zu weisen!!!

    Die Spielerinnen unserer Zweiten strotzen gerade nur so vor Selbstvertrauen, was nach den letzten Ergebnissen kein Wunder ist!!!
    Ganz anders einige Spielerinnen im Erstligateam, die seit geraumer Zeit von Angst und Selbstzweifeln geplagt werden!!!
    Sie wurden hier auch zT schon genannt!!!

    ESE AIGBOGUN ist eigentlich eine „Waffe“!!!
    Ihre Geschwindigkeit ist fast so groß wie die von SVENJA, und sie hat durchaus auch technische Fähigkeiten, und kann auch gute Pässe und Flanken schlagen!!!
    Aber diese „Waffe“ ist stumpf und verrostet, weil die Schweizerin überhaupt kein Selbstvertrauen hat, ja sogar Angst vor dem Ball, und Angst vor jedem Zeweikampf!!!

    Ähnlich ist es bei FELI RAUCH!!!
    Auch sie zeigt in jeder Aktion, daß sie sich ihrer Mittel überhaupt nicht mehr sicher ist!!!
    Zudem hat sie ihre Schnelligkeit völlig eingebüßt, und auch ihre Unbekümmertheit verloren!!!
    Bei ihr bin ich mir nicht sicher, ob dieser Leistungsverlust nur mental bedingt ist!!!

    Ich bin kein Trainer!!!
    Aber meiner Meinung nach ist es für beide Spielerinnen im Moment eine „Strafe“ in der Ersten spielen zu müssen!!!
    Jeder Fehlpass, jede schlechte Aktion zieht sie weiter nach unten!!!
    Also warum läßt man sie nicht (nach der vorgeschriebenen Pause) in der Zweiten wieder Selbstvertrauen tanken???
    In einem Team, das gerade auf einer Erfolgswelle surft, sollte das relativ schnell passieren, sodaß sie vielleicht zur Rückrunde schon wieder hochgezogen werden könnten!!!

    Andererseits haben KULIS, LINDNER und PRASNIKAR durchaus Erstligaerfahrung, und auch die nötige Stärke dafür!!!
    Bei MELISSA KÖSSLER sieht das natürlich noch etwas anders aus!!! Aber auch ihr würde ich zutrauen, mit jugendlicher Unbekümmertheit, ähnlich wie SIEMS und CHMIELINSKI, in Liga Eins schon eine gute Figur zu machen!!!
    Das Mädel hat Torinstikt, auch wenn ihre Spielweise oft etwas „altbacken und unkonventionell“ wirkt!!!
    Für die letzten 10-20 min könnte ich mir ihren Einsatz durchaus vorstellen!!!

    Und wie gesagt, die Mädels haben gehörig Selbstvertrauen getankt, und hätten eine Situation, wie der schwache Schuß von FELI RAUCH, der haargenau ihr momentanes Nervenkostüm abbildet, ganz sicher zielstrebiger gelöst!!! 🙂

    Von dem her, wir könnten nur gewinnen von so einem „Selbstvertrauenstransfer“!!!

    (2)
  • GG sagt:

    Ich habe die TV-Übertragung nur während der 1. Hälfte – und eher sporadisch – verfolgt. Deshalb meine Nachfrage:
    Kathi „Julia“ Hendrich – die Nr. 4 der Frankfurterinnen – war aber nicht in der Innenverteidigung aufgeboten, oder ?
    Nach meiner Wahrnehmung haben diese Laura Störzel (Nr. 20) und Marith Prießen (Nr. 13) besetzt, flankiert von Nr. 16 (Hechler) und Nr. 3 (Sandvej). Julia habe ich eigentlich nur im -offensiven- rechten MF vor Augen.
    Liege ich insoweit richtig ?
    Und was soll ich dann von den Ansagen der TV-Kommentatoren der jüngsten N11-Spiele halten, Julia werde im Verein als rechte IV „aufgebaut“ ??

    (4)
  • adipreissler sagt:

    Da muß der Kommentator Frankfurt mit der Nationalmannschaft verwechseln. Hendrich hat in Potsdam versucht, Rechtsaußen zu spielen (im 4-3-3). Nach der Auswechslung von Hechler ist sie auf deren Position hinten rechts zurückgezogen werden. IV spielt sie höchst selten in Frankfurt.

    (1)
  • FFFan sagt:

    @ GG:
    „Und was soll ich dann von den Ansagen der TV-Kommentatoren der jüngsten N11-Spiele halten, Julia werde im Verein als rechte IV „aufgebaut“ ??“

    War wohl von M.Ross mal so ‚angedacht‘. Inzwischen hat in Frankfurt aber ein anderer Trainer das Sagen…

    (1)
  • Zaunreiter sagt:

    In der Online-Ausgabe des ND finden sich noch zwei Artikel zu Turbine. Einen zum Klassiker gegen Frankfurt

    https://www.neues-deutschland.de/artikel/1068633.potsdams-alte-probleme.html

    Und einen Artikel zu einem Film über Turbine:

    https://www.neues-deutschland.de/artikel/1068377.turbine-potsdam-die-mannschaft-ist-der-star.html

    (0)
  • O. Christ sagt:

    @GG: Der Rufname ist m.W. Kathy, warum also mit dem zweiten Vornamen operieren?

    (1)

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