Frauen-Bundesliga: Das erwartet Euch am 6. Spieltag

Von am 28. Oktober 2017 – 15.03 Uhr

Am 6. Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga kommt es unter anderem zum Klassiker zwischen dem 1. FFC Turbine Potsdam und dem 1. FFC Frankfurt. Der FC Bayern München ist zu Gast beim FF USV Jena.

Spielszene zwischen dem FF USV Jena und dem FC Bayern München

Kann der FF USV Jena gegen den FC Bayern München den Negativtrend stoppen? © Benedikt Bernshausen

Am Montag, 30. Oktober, 18 Uhr (live auf SPORT1, DFB-TV und TELEKOM SPORT) stehen sich die beiden ehemaligen Erzrivalen und traditionsreichen Frauenfußball-Clubs im Potsdamer Karl-Liebknecht-Stadion gegenüber.

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Bewährungsprobe für den 1. FFC Frankfurt

Frankfurts Trainer Niko Arnautis meint: „Wir können Zählbares mitnehmen, wenn wir es schaffen, unsere PS auf die Straße zu bringen, in den entscheidenden Situationen Cleverness auszustrahlen und uns nicht von Potsdam beeindrucken zu lassen. Dieser Klassiker ist für uns im Rahmen unseres laufenden Entwicklungsprozesses eine echte Bewährungsprobe und ich bin zuversichtlich, dass wir diese meistern können!“

Wolfsburg hat drei Punkte fest eingeplant

Der VfL Wolfsburg ist im Heimspiel gegen den SV Werder Bremen klarer Favorit, auch wenn der Aufsteiger bisher positiv überraschen konnte. Wolfsburgs Trainer Stephan Lerch meint: „Wir wollen mit viel Kraft nach vorne spielen und ein gutes Umschaltspiel zeigen. Werder Bremen hat gegen Potsdam unentschieden gespielt und gegen Freiburg zumindest den Ausgleich erzielt. Wir wissen also, dass sie gegen Topteams Tore erzielen können. Also unterschätzen wir den Gegner nicht, wissen jedoch auch, dass wenn wir unsere Leistung abrufen, dann behalten wir am Sonntag die drei Punkte in Wolfsburg.“

Bremen freut sich auf Herkulesaufgabe

Werder Bremens Trainerin Carmen Roth meint: „Die Länderspielpause hat der Mannschaft gut getan und jetzt freuen wir uns aber auch darauf, dass es endlich wieder weiter geht. Mit Wolfsburg treffen wir auf eine Spitzenmannschaft in der Allianz Frauen-Bundesliga, die bis auf ein Unentschieden alles gewonnen hat. Dennoch ist die Vorfreude und Motivation auf die erneute Aufgabe riesengroß.“

Bayen auf der Suche nach dem Rhythmus

Der FC Bayern München ist gut Gast beim FF USV Jena. Im Duell Dritter gegen Drittletzter sind die Münchenerinnen klarer Favorit. „Wir wollen versuchen, schnell wieder Rhythmus aufzunehmen, und an die guten Leistungen der letzten Wochen anknüpfen“, so Bayern-Trainer Thomas Wörle. Lucie Vonkova feiert ein Wiedersehen mit den ehemaligen Teamkolleginnen, zuvor war sie drei Jahre lang in Jena aktiv.

Jena will Reaktion zeigen

Mir nur einem Punkt aus fünf Spielen und der klaren Niederlage zuletzt bei der SGS Essen kann Trainerin Katja Greulich nicht zufrieden sein. „Wir erwarten eine Reaktion auf die gezeigte Leistung. Solch ein Spiel gilt es, mit Leidenschaft und Entschlossenheit wettzumachen.“ Jena will sich erneut als unbequemer Gegner präsentieren. In den letzten fünf Duellen im Ernst-Abbe-Sportfeld gelang es den Gästen nur ein einziges Mal mit mehr als einem Tor Unterschied zu gewinnen.

Badisches Derby in Freiburg

Der SC Freiburg empfängt im badischen Derby die TSG 1899 Hoffenheim. „Wir spielen gerne zuhause, sind sehr heimstark. Natürlich freuen wir uns auf die anstehenden Duelle im Möslestadion“, so Freiburgs Trainer Jens Scheuer, dessen Team innerhalb von vier Wochen drei Heimspiele bestreitet. Mit der Mannschaft von Trainer Jürgen Ehrmann erwartet Scheuer einen „gestandenen Bundesligisten, der sich etabliert hat und nicht zuletzt in der letzten Rückrunde mit 20 Punkten gezeigt hat, wozu er in der Lage ist.“ Gäste-Trainer Jürgen Ehrmann meint: „Wir wissen, dass wir in Freiburg ein sehr gutes Spiel abliefern müssen, um etwas mitzunehmen. In der vergangenen Saison haben wir auch ein wenig Glück gebraucht, um am Ende einen Punkt zu holen.“

Revierderby in Duisburg

Die SGS Essen reist zum Revierderby zum punktlosen MSV Duisburg. Essens Trainer Daniel Kraus meint: „Man sollte sich nicht vom Blick auf die Tabelle täuschen lassen, denn das Duisburger Team verfügt über Qualität und Erfahrung. Wir wollen den positiven Trend der letzten Wochen natürlich fortsetzen und unser Spiel weiter festigen.“

Sand peilt ersten Heimsieg an

Der SC Sand hat den noch punktlosen 1. FC Köln zu Gast. Noch ohne Punktgewinn vor eigenem Publikum stehen die Chancen für den SC Sand gut, im dritten Heimspiel der Saison endlich die Heimbilanz zu verbessern. Eine ähnliche Situation gab es auch vor zwei Jahren: Köln kam als Aufsteiger nach vier Niederlagen in Folge nach Sand und entführte mit einem 1:1 überraschend einen Punkt. „Wir haben keinen Grund, Köln zu unterschätzen“, warnt Sands Trainer Sascha Glass.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

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