WM-Quali: DFB-Frauen gewinnen zweistellig

Von am 24. Oktober 2017 – 18.50 Uhr 66 Kommentare

Vier Tage nach der Schlappe gegen Island gewann die deutsche Frauenfußball-Nationalelf zweistellig gegen die Färöer-Inseln. Dabei traf Hasret Kayikci gleich viermal ins Schwarze. Doch spannender als das Spiel war das deutliche Halbzeitinterview von DFB-Präsident Reinhard Grindel.

Hasret Kayikci erzielt ein Tor im WM-Quali-Spiel gegen die Färöer-Inseln

Hasret Kayikci erzielt einen ihrer vier Treffer im WM-Quali-Spiel gegen die Färöer-Inseln Copyright: imago

In Großaspach gewann die in der Startformation auf sieben Positionen veränderte Auswahl von Bundestrainerin Steffi Jones vor 2.207 Zuschauern mit 11:0 (6:0). Alex Popp (12., 45+1), Tabea Kemme (15., 27.), Babett Peter (30.) und Kathy Hendrich (33.) trafen gegen überforderte Gäste vor der Pause.

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Vier Treffer durch Kayikci
In der zweiten Halbzeit traf erst Lina Magull (48.), bevor sich Hasret Kayikci als vierfache Torschützin auszeichnen konnte (63., 76., 83., 89.).

Ultimatum an Jones
Doch das Bemerkenswerteste am Spiel waren nicht der Sieg oder die elf Tore, sondern das Halbzeitinterview von DFB-Präsident Reinhard Grindel in der ARD.

Darin stellte Grindel unverblümt Steffi Jones ein Ultimatum. „Die Leistungen sind in der Qualifikation nicht besser, sondern schlechter geworden. Da lohnt es nicht, drumherum zu reden“, so Grindel.

Testspiel gegen Frankreich entscheidend
Man müsse „die nächsten Spiele analysieren, ob wir glauben, mit der Leistungssteigerung, die wir erwarten, das zu schaffen.“ Heißt im Klartext: Kann die DFB-Elf im Testspiel gegen Frankreich (24. November) nicht überzeugen, dürften die Tage von Steffi Jones als Bundestrainerin gezählt sein.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

66 Kommentare »

  • Die Mannschaft sagt:

    I won’t judge this match because it was against a country with 50 000 inhabitants, but is Jones really planning on wasting Gössling as centerback? Gössling in top form is probably Germany’s best defensive midfielder, and shouldn’t be wasted as center back when you have the likes of Elsig, Hendrich or Demann.

    (12)
  • Fan2 sagt:

    Nicht ganz, die Testspiele gegen Frankreich und England werden entscheiden. Dennoch eine spannende Entwicklung. Nur in der Tat: Wer soll es machen, wenn der DFB an seinem Credo festhält, dass nur eine Frau diesen Job machen kann? Im schlimmsten Fall müssen wir mit einer noch haarsträubenderen Besetzung als jetzt rechnen.

    Zum Spiel: Es waren eben halt die Färöer. Interessant aber ist wieder: Auch heute trifft das Statement des isländischen Trainers zu, der am Freitag nach dem Spiel sagte: Deutschland ist sehr leicht zu analysieren. Vor allen Dingen auf den Bereich des letzten Drittels vor dem Tor trifft das zu. Auch wenn es jetzt 11 Treffer waren: Wirklich originelle Spielzüge waren da nicht großartig bei! Standards, halbhohe Flanken in den Strafraum, Grundlinie und dann Rückpass in die Mitte, Schuss aus dem Rückraum – vielmehr gab es nicht!
    Was vor allen Dingen zu beobachten ist: Anstatt die Färöer-Spielerinnen mal ein bisschen herauszulocken und dadurch zumindest mal hinter die erste Reihe zu kommen, pressen Peter und Hendrich den Raum, auf dem Deutschland agieren kann, noch viel stärker zusammen, indem sie den Ball eigentlich bis etwa 35-40 Meter vor das Tor selbst treiben und sich die Luft zum Atmen im Zentrum nehmen, weil auf einmal knapp 20 Spielerinnen auf einem Raum von 20 x 45-50 Metern agieren, wenn es hochkommt. Da ist nicht mehr viel Raum für Bewegung, und damit für vernünftige Spielzüge.
    Viel effektiver wäre es, wenn die Defensivspielerinnen wirklich defensiv bleiben würden, mindestens Mittellinie, vllt sogar noch etwas weiter zurück und so die Reihen der Gegnerinnen etwas auseinanderziehen würden, sodass man auch mal in der Mitte Raum bekommt und nicht nur auf den Außen. Der schnellste Mitspieler ist eben immer noch der Ball.
    Damit das aber funktioniert, müsste mehr Schnelligkeit ins Spiel, damit bei schnellen Pässen in die Tiefe und anschließenden Passstafetten nach vorne bloß keine Sortierung des Gegners möglich ist. Das ist es, wo unsere deutsche N11 hin muss, um oben wieder mitzuspielen. Dafür braucht es aber eben richtig Arbeit: Ballannahme und -mitnahme, Passsicherheit, auch bei schnellen, langen Bällen, Bewegung im Spiel, Klarheit in den Lauf- und Passwegen, Spielintelligenz und ein erhöhtes Maß an Antizipation und und und… Solche Eigenschaften lernt man aber eben nicht auf dem Reisbrett, sondern nur im Spiel, und zwar am besten intuitiv und kreativ, zumindest letztere. Alles, was aktuell da ist, reicht eben nur für Schema F, was gegen physisch schwächere Gegner reicht, nicht aber gegen ebenbürtige und taktisch clevere.

    (6)
  • micky sagt:

    Zunächst einmal Glückwunsch an unserer Elf. Sie hat gezeigt,dass sie willens war die Scharte gegen Island auszuwetzen. Das ist ihr gelungen!

    Nur was ist dieser Sieg wert? Das Spiel wirkte auf mich, als wenn ein 20 jähriger einen 12 jährigen verprügelt, der noch nicht mal weis, wie er seine Arme schützend vor das Gesicht halten muss. Es fand im Prinzip überhaupt keine Gegenwehr statt. Der 69 igste !!! der FIFA Weltrangliste war uns in allen, aber auch wirklich allen Belangen unterlegen. Kein einziger Schuss auf unser Tor, weil einfach kein einziger ernsthafter Angriff der Färöer-Damen stattgefunden hat. Das Spiel war – trotz der vielen Tore – keine Offenbarung! Dafür war der Gegner zu schwach und unsere Fehlpassrate immer noch viel zu hoch. Insofern bin ich mir nicht sicher, ob die heute eingesetzten „Neuen“ – gegen ernsthafte Gegner – auch wirklich eine Qualitätssteigerung darstellen können. Sicher bin ich mir nur, dass unsere „Kampfmaschinen“ Popp und Kemme unverzichtbar sind.

    Wir bewegen uns also auf dünnem auf verdammt dünnem Eis. Ob es halten wird sehen wir im nächsten Spiel gegen Frankreich. Für SJ kann es zum Fallbeil werden Das Statement von DFB Präsident Grindel in der Halbzeitpause war eindeutig.

    (16)
  • Fan sagt:

    Nur zur Info: Tschechien und Island haben 1:1 gespielt.

    (7)
  • Volker sagt:

    Jede Fußballmann und Frauschaft hat einen festen Stamm. Man hat seine Auswechsel Spieler/in und seine Trümpfe. Wer bitte ist das in dieser Frauschaft??? Es wird aller höchste Zeit einen Kader herauszuarbeiten und diesen aufeinander abzustimmen. Anstatt immer wieder mit neuen Zusammenstellungen und Positionsverschiebungen zu experimentieren.
    Eine Lea Schüller die ich für einen Hoffnungsträger in den nächsten Jahren halte, gehört erst mal in der Natio auf die Bank, ein paar Kurzeinsätzte OK. Und wenn es einen Kader gibt auch gegen leichte Gegner mal eine Spielzeit. Aber es gibt keinen! Sie hat gegen Island einen beherzten Einsatz gezeigt und steht schon im nächsten Spiel in der Startaufstellung. Ich verstehe das nicht. Es macht mir große Sorge das nicht nur unsere Fußballerinnen völlig verwirrt und unfähig gemacht werden sondern auch noch der Nachwuchs verheizt wird.
    Sorry, mir ist es egal welcher Experte oder Vereinstreue hier wieder über die Zusammenstellung der Nationalfrauschaft fantasiert. Solange das Elementare so unklar ist wie zur Zeit. Die Aufgabe des Trainers/in ist es eine Mannschaft zu formen das sehe ich bei Frau Jones nicht,nicht einmal im Ansatz.
    Das Spiel selber habe ich nur teilweise sehen können, ich kam von der Arbeit und brachte es nicht fertig die Augen 90min offen zu halten. Sorrry, ist mir bis Heute noch nie passiert.

    (23)
  • bale sagt:

    haben die in gross asbach gar keine Werbung gemacht? mich würde interessieren wieviele Zuschauer in island waren als sie gegen andere zu hause gespielt haben?JA SIE BRAUCHEN JETZT MAL LANGSAM IRGENDWIE EINE STAMMELF.

    (10)
  • tpfn sagt:

    Das Experiment SJ hat einen klaren Gewinner, dem ich diese nachträgliche Adelung so rein garnicht gönne!!!

    (-2)
  • never-rest sagt:

    Der lockere Pflichtspielsieg gegen die bemitleidenswerten Farör ist ein Muster ohne Wert. Ein richtiger Gegner wie Frankreich oder England wird das strukturellen Probleme der N11 wieder gnadenlos aufdecken. Nach der klaren Ansage des DFB-Präsidenten ist das Ende der BT wohl nur noch ein Frage der Zeit, es sei denn die Mannschaft hängt sich für SJ so richtig rein und zeigt endlich, dass sie es weit bessser kann als z.B. gegen Tschechien und Island. Allein mir fehlt der Glaube.

    (23)
  • Helmut sagt:

    Klar wäre es gut wenn sich mal eine Stamm-Elf hervor heben würde, aber kein Trainer der Welt kann eine stehende Mannschaft bilden wenn ein großer Teil der Spielerinnen nicht in der Lage ist konstante Leistungen über mehr als zwei Spiele ab zu rufen! Das zieht sich bis in die Liga.
    Das ist nicht mal ein neues Phänomen. Die Turniergewinne 2013 und 2016 haben einfach viel zu vielen Leuten Sand in den Augen gestreut! Bei der EM 2013 hatten wir mehr Glück als Verstand und bei Olympia waren wir nicht die besseren sondern die anderen Mannschaften waren einfach noch schlechter als unsere N11.

    Meiner Meinung nach wären mal Mentaltrainer von Nöten als irgendwelche Taktik-Gurus!

    (11)
  • FFFan sagt:

    @ Fan2:
    „Nicht ganz, die Testspiele gegen Frankreich und England werden entscheiden.“

    Von einem Testspiel gegen England ist mir nichts bekannt. Im offiziellen Terminkalender ist für November nur ein Spiel gegen Frankreich eingetragen:

    https://www.dfb.de/frauen-nationalmannschaft/spiele-termine/termine/

    (3)
  • Volker sagt:

    Mal was Menschliches. Ich habe nichts gegen Steffi Jones, Sie war mir als OK Präsidentin immer Sympathisch und hat den Frauenfußball überzeugend vertreten. Auf eine unnachahmliche. positive Art und Weise!
    Der Auftritt nach dem Island Spiel war, wie es Nia Künzer gesagt hat, Charakterlich nicht Authentisch. In der PK nach dem Spiel von Dienstag ist nichts mehr von Ihrer positiven Ausstrahlung zu sehen. Sie hat mein Mitgefühl aber auch meine Achtung vor dem Mut dieses Amt nach einer erfolgsverwöhnten Sivia Neid übernommen zu haben.

    (8)
  • Volker sagt:

    Auch wenn Alex Popp und Babett Peter den üblichen Kommentar nach dem Spiel abgeben. Hasret Kayiki und Tabia Kemme sagen es frei heraus “ Es kann nicht unser Anspruch sein…“
    https://tv.dfb.de/video/deutschland-vs-faeroeer-stimmen-zum-spiel/19680/

    (8)
  • jochen-or sagt:

    Das Wertvollste an diesem Sieg ist das 1:1 der Isländerinnen in Tschechien.

    Jetzt wird – mit großer Wahrscheinlichkeit – ein einfacher Sieg in Island zur Quali genügen.

    Ansonsten ein Muster ohne Wert gegen eine Mannschaft mit allenfalls Regionalliganiveau.

    (12)
  • ajki sagt:

    „Ein richtiger Gegner [..] wird die strukturellen Probleme der N11 wieder [..] aufdecken.“

    Wahrscheinlich richtig. Problem: die nächsten „richtigen“ Gegner, von deren Aufeinandertreffen anscheinend sogar irgendwas „abhängig“ gemacht werden soll beim DFB, sind eben nicht Fr o Engl – denn das sind dann doch nur wieder irrelevante „Freundschaftsspiele“ und das sind die wahren „Muster ohne Wert“. Es bringt überhaupt nichts, wenn außerhalb von Turnieren oder beim Training oder neben dem Platz Leistung, Gelaber oder Frisur perfekt passt und dann bei echten Punktespielen in einem Wettkampf der ganze Laden crasht.

    „Der [..] Pflichtspielsieg gegen [..] Farör ist ein Muster ohne Wert.“

    Insofern war das Spiel gegen Farör witzigerweise nicht ohne Wert, denn die 3 Punkte waren wichtig. Man kann nur leider nichts daraus ableiten hinsichtlich der inneren Qualität der Mannschaft.

    (7)
  • xyz sagt:

    Da S.J.und ihr Co anscheinend vor jedem Spiel die Startelf mit Hilfe eines Würfelspiel anstatt mit einer festen Strategie aufstellt,ist es jetzt noch möglich das sinkende Schiff Nationalmannschaft zu retten.Nicht Ende des Jahres,sondern jetzt sofort muss der DFB handeln. Das jetzige Trainerteam muss freigestellt werden und ein kompetentes Team muss vor den Freundschaftsspielen übernehmen! Dabei sollte das Geschlecht keine Rolle spielen,sondern Kompetenz. Übrigens, ein Ralf Peter,der für die Nachwuchsausbildung U16/u17 lange verantwortlich war und viele ehemalige sehr erfolgreiche Spielerinnen ausgebildet hat,war in den Erfolgsjahren der Damen nationalmannschaft der Taktiktrainer bei Silvia Neid.Als man ihn,wegen der Geschlechterfrage demontiert hat,ging es auch langsam bei der Nationalmannschaft bergab. Wenn man Spielerinnen ,die bei ihm trainiert haben fragt sagen die Meisten,dass er sehr hart war,aber bei ihm sehr viel gelernt haben.Ich hoffe,das der DFB handelt und zwar jetzt und nicht erst,wenn die Nationalmannschaft mit dem Rücken zur Wand steht.Es gibt so viele gut ausgebildete Spielerinnen, die Top Leistungen bringen könnten,wenn sie nur von einem guten kompetenten Trainerteam begleitet würden und nicht von einem,,Wir haben uns alle lieb “ Team. Eine Pia Wunderlich wird direkt gemerkt haben,dass Jones/Högner mehr Chaos als Qualität in die Nationalmannschaft bringen.Darum hat sie den lukrativen Job auch beim DFB aufgegeben.Sie wollte die Philosophie der beiden bestimmt nicht mittragen.

    (13)
  • cosinus sagt:

    Man hat gesehen, was eine Magull u. Dallman leisten können. Ich verstehe überhaupt nicht, wie die 3 Auswechselungen sein können.
    Warum wieder Gößling und Laudehr ? Was sie gegen Island zeigten, hat jeder gesehen, danach war der Spielfluß weg.

    (16)
  • sangokaku sagt:

    @Volker/@cosinus
    Ja, ist schon seltsam, aber der Auswechselwirrwarr der EM scheint sich munter fortzusetzen.
    Nicht unbedingt positionsgetreu, dafür aber nach dem Motto „Jeder darf mal“ (egal wo).
    Nur gut, dass es gestern kein Freundschaftsspiel war und nur 3 Spieler erlaubt waren …
    Das Problem EIN Team zu formen wird dadurch offen-sichtlich .

    (15)
  • Aldur sagt:

    Bei ZDFsport gibt es einen recht interessanten Kommentar zur Lage der Nation:

    https://www.zdf.de/sport/dfb-frauen-das-truegerische-torfestival-100.html

    Man erwartet offenbar, dass das letzte Länderspiel des Jahres zum Schicksalsspiel für Jones wird, die Aufgabe der Bewertung und möglichen Neuausrichtung dann aber dem neuen sportlichen Gesamtverantwortlichen des DFB, Oliver Bierhoff, zufällt.

    (2)
  • Detlef sagt:

    @Helmut,

    Meine volle Zustimmung zu Deinem Beitrag!!!
    Wer jetzt wieder nach der Bundesgöttin ruft, der hat damals tatsächlich Traumsand in den Augen gehabt!!!

    Die jetzige „Leistung“ der DFB-Elf ist eine logische Folge und Fortsetzung dieses Antifusballs, der schon damals zu Recht bemängelt wurde!!!
    Wirklich sehr schade, daß Steffi Jones nicht wirklich über den Schatten ihrer Vorgängerin springen konnte, oder wollte!!!

    Das Festhalten an fadenscheinigen „Leistungsträgerinnen“, die eben genau dies nicht mehr, bzw schon sehr lange nicht mehr sind, war schon zu bundesgôttlichen Zeiten immer ein großes Ärgernis!!!
    Das sie trotzdem damit immer wieder durchkam, weil die anderen Natios oft noch grottiger spielten, zB England, Schweden oder Norwegen, war zwar ihr Glück, aber streute eben immer wieder neuen Traumsand in die Augen der Verantwortlichen wie der Fans gleichermaßen!!!

    Jetzt scheint die Zeit von Steffi Jones und Markus Högner bereits vorbei zu sein, noch bevor sie richtig begonnen hat!!!

    (10)
  • Fan2 sagt:

    Die Auswechslungen habe ich jetzt nicht so schlimm gesehen, die sind ganz normal beim Stand von 7:0. Magull vor allen Dingen hatte sich einen früheren Feierabend und den Applaus redlich verdient mit ihrer großartigen Leistung, die Auswechslung kann man vielleicht etwas später ansetzen, aber generell ist das gerade bei den jungen Spielerinnen wie Magull und Schüller, die jetzt auch nicht wirklich schlecht gespielt hat, vielleicht etwas zurückhaltend, auch sinnvoll, die etwas zu schonen.

    Eine Auswechslung, die ich allerdings überhaupt nicht verstanden habe, ist Leupolz für Hendrich. Zunächst einmal nimmst du eine IV zur Halbzeit raus, wenn du grundlegend noch einmal was anderes probieren willst. Ansonsten lässt du sie drin: Hendrich und Peter haben gestern nun wirklich nicht die meiste Arbeit leisten müssen. Und dann bringst du bitteschön auch eine IV oder stellst dementsprechend um. Elsig muss sich ganz schön veralbert vorkommen, dass ihr nun mittlerweile eine Melanie Leupolz als IV vorgezogen wird, noch dazu dann in einem Spiel, in dem es um wirklich nichts geht. Das hätte man durchaus anders lösen können.

    Generell war es aber klar, dass die Bundestrainerin Leupolz, Goeßling und Laudehr bringen wird. Alle drei waren wesentliche Gründe, wieso man gegen Island verloren hat, alle drei mussten noch einmal was beweisen. Leupolz hätte man eher für Dallmann bringen sollen, ansonsten war alles gut. So war es für Leupolz schwer, überhaupt irgendwas zu beweisen, weil es eine ungewohnte Rolle war, in der sie letztlich kaum etwas zu tun bekam.
    Goeßling dagegen hat es ganz gut gemacht, Laudehr dagegen war noch blasser als Schüller, insofern war die Aufstellung von Schüller, auch auf dieser ihr nicht so zuträglichen Position aus Mangel an nominierte Alternativen durchaus gerechtfertigt.

    Viel wichtiger ist, dass Jones bis zum November einen Kader aufstellt, der ihr die nötigen, qualitativen Alternativen verschafft, sodass jede Position doppelt besetzt ist. Sprich, Leupolz und Laudehr, aber auch Blässe schon mal daheimlassen. Denn nur dann kann sie gegen Frankreich einigermaßen bestehen.

    (3)
  • Zaunreiter sagt:

    Die Niederlande haben ihr ausverkauftes Quali-Spiel in Groningen gegen Norwegen (ohne die Hegerbergs) mit einem 1:0 gewonnen. Das goldene Tor erzielte Vivianne Miedema in der Nachspielzeit.

    Hier gibts eine Kurzzusammenfassung:
    http://www.onsoranje.nl/nieuws/nederlands-vrouwenelftal/70986/aftermovie-oranjeleeuwinnen-noorwegen

    Vorher wurde Daphne Koster zum „Bondsridder“ gekürt.

    In Österreich haben sie ja schon am Freitag das Freundschaftsspiel mit 2:0 gewonnen. Da gibts auch ein Video zu.

    (6)
  • Volker sagt:

    Bei all der berechtigten Kritik möchte ich an ein paar Dinge erinnern. Auch eine S.Neid ist mal gegen Island knapp an einer Blamage vorbei gekommen. Ich weiß nicht mehr ob es Em oder WM Quali war. Und wer dachte noch vor einem Jahr an Tschechien. Auch das Testspiel gegen Holland wurde hier unterschätzt. Freundschaft oder Testspiele beweisen NICHTS! wie sich gerade an diesem Beispiel eindrucktsvoll belegen lässt. Wo sind die Favoriten der Letzten Jahre Heute? Schweden,Norwegen Frankreich alle irgendwie auf Sinkflug. Alle diese Frauschaften auch Deutschland haben die Internationale Entwicklung zwar immer beschworen sie aber schlicht verpennt. Die Folgen zeigten sich bei der EM. Der Mythos der unschlagbaren Deutschen oder wie Lotta Schelin es vor der EM „es sind immer die Deutschen“ der Demon, bezeichnete ist vorbei. Ein denken an das wir uns die Fans erst mal gewöhnen müssen. Was nicht leicht ist.

    (12)
  • wolle sagt:

    Miss Jones ist angetreten, um das deutsche Spiel attraktiver, offensiver, taktisch variabler zu gestalten. Den Kader wollte Sie größer, breiter aufstellen. Meine volle Zustimmung, genau das habe ich jahrelang bei SN vermisst. Mit M. Högner hat Sie sich einen erfahrenen Buli-Trainer zur Seite geholt, auch hier meine Zustimmung. In Essen hat er mit wenig Geld viel bewegt, eigentlich immer auf junge Talente gesetzt. Ich dachte, so ähnlich wie Klinsi und Jogi beim Sommermärchen.
    Nach gut einem Jahr ist von all dem nicht mehr viel übrig, eigentlich Schade. Auf mich wirkt Miss Jones planlos, ja sogar hilflos. Magul und Dallman, 2 Spielerinnen mit Spielwitz, versauern seit der EM auf der Bank. Auf dem Spielfeld viel Krampf, kein Esprit, kein Spielwitz, keine Präzision. Es wird viel gewechselt, viel gemischt, für mich aber ohne System. Leistungsträger spielen weit unter Ihren Möglichkeiten, ihre Handschrift ist nicht zu erkennen. Der Tiefpunkt war dann, wie Miss Jones nach dem Island-Spiel die Mannschaft verbal angriff. Die Mannschaft, für die Sie verantwortlich ist.
    Ich finde es von Hr Grindel fair, Miss Jones noch mal eine Chance gegen En und Fr zu geben. Wenn er aber jetzt mutig einen Schnitt machen würde, könnte die Nachfolgerin die Spiele zum Test nutzen. Wahrscheinlich hat er aber noch keine Alternative und will die Zeit bis dahin zur Suche nutzen. Das Schlimmste wäre sicherlich, wenn er alles wieder zurückdreht, S.N. wieder zur Chefin macht.
    Da bin ich bei @Detlef. Kann mir weiteres Schreiben sparen, volle Zustimmung!

    (16)
  • holly sagt:

    es wird immer wieder von einem test gegen england gesprochen (gestern beim Spiel) und hier. aber ich kann nirgendwo was finden von einem Test gegen England.
    Es wäre nett wenn mich mal jemand erhellen würde.
    besten Dank schonmal

    (6)
  • holly sagt:

    naja erst fordern viele hier es sollen spielerin xy endlich mal spielen. spielen die wird gemosert, warum die spielen. aus manchen soll man schlau werden.

    (4)
  • Ludwig sagt:

    @holly
    Genau das hab ich mir auch gedacht. Irgendwie putzig auch, dass Frankreich kein Gradmesser ist. Also je nachdem: wenn das Spiel verloren geht, dann schon.

    (8)
  • Aldur sagt:

    holly sagt:
    „es wird immer wieder von einem test gegen england gesprochen (gestern beim Spiel) und hier. aber ich kann nirgendwo was finden von einem Test gegen England.
    Es wäre nett wenn mich mal jemand erhellen würde.“

    Einen Test gegen England wird es in diesem Jahr mit ziemlicher Sicherheit nicht mehr geben, da England an beiden Terminen (24. + 28.11.) des letzten Abstellungszeitraumes ein Quali-Spiel hat (gegen Bosnien bzw. Kasachstan).

    (1)
  • holly sagt:

    genau Aldur, darum hab ich gefragt. also hatten die personen im fernsehen mal wieder keine Ahnung oder?
    Und die Fachleute hier haben es natürlich gleich übernommen 🙂
    Das ist echt peinlich.

    (7)
  • enthusio sagt:

    Ich habe den DFB-Chef Grindel nicht so verstanden, dass das EINE Testspiel gegen Frankreich im November zum Schicksalsspiel für das Trainerteam wird, sondern dass die nächstEN SpielE (also über das Frankreich-Testpiel hinaus auch die Ergebnisse beim She Believes Cup im Februar/März sowie der WM-Quali-Rückspiele gegen Tschechien und Slowenien Anfang April 2018) darüber entscheiden werden, ob es eine Zukunft für Steffi Jones und Markus Högner geben wird.

    Eine weitere Frage ist immer noch ungeklärt: Wann wird eigentlich die vakante 2. Co-Trainer-Stelle besetzt ? Soll das erst Oliver Bierhoff im neuen Jahr entscheiden ?

    (5)
  • holly sagt:

    enthusio, genau in dem Zusammenhang wurde das ominöse England Spiel erwähnt, aber nur das und nichts vom She Believes Cup.

    (3)
  • Els sagt:

    Bei Frankreich läuft gerade auch einiges nicht rund!
    Mannschaftsintern ist wohl bezüglich der Rolle der Kapitäin Ärger im Busch,so gab es zB. zur „The Best“ Abstimmung keine Stimme einer französischen Kapitänin.

    (4)
  • Fan2 sagt:

    Also, verwirrend ist das schon. Ich kann mir nicht vorstellen, dass noch bis zum März oder sogar April gewartet wird, bis man Jones ggf. feuert und dann noch jemanden Neues sucht und installiert, der dann wiederum sehr wenig Zeit hat, um eine vernünftige Mannschaft zu formen.
    Auf dfb.de ist auch nichts angezeigt von einem weiteren Spiel neben dem gegen Frankreich, dass England ein möglicher zweite Gegner ist, ist zudem unmöglich.
    Dänemark, Schweden, Schottland oder Russland kämen als mögliche andere Gegner in Betracht, haben aber selbst auch kein Quali-Spiel am 24., sodass überhaupt die Frage ist, ob sie diese N11-Abstellungsphase nutzen.

    Womöglich hat sich der gute Herr Grindel da auch einfach nur versprochen.

    (4)
  • GG sagt:

    Zwar habe ich das gestrige Spiel nicht live – weder im Stadion noch vor dem TV – verfolgen können, die Zusammenfassung in der Tagesschau hat mir jedoch den Eindruck vermittelt, das den deutschen Torschützinnen schon recht viel Raum (und Zeit) „geschenkt“ wurde. Okay, der Kopfballtreffer von Babs war nicht ganz so einfach ….
    Ein Erfolg gegen die Färöer-Ladies hatte ich erwartet, für mich war der Maßstab 2-stellig. Auch insoweit hat das Team geliefert.
    Und doch bleiben erhebliche Zweifel:
    Lea Schüller als Linksaußen ? Sara Doorsoun-K. als Rechtsverteidigerin ? K. Julia Hendrich weiterhin als rechte IV ?
    Bereits vor längerer Zeit habe ich in meinen Kommentaren anklingen lassen, dass ich mit der Personalie M. Högner nicht wirklich warm werde. Steffi Jones sehe ich auch weiterhin und im Prinzip als das „Gesicht der Mannschaft“, ausgeprägte fachliche (Trainer-) Qualitäten vermag ich nicht zu erkennen. Dabei – ich kann auf diesem Gebiet auch keine Qualifikationsnachweise beibringen. Und doch meine ich, ausgehend der mehrjährigen und zunehmend intensiven Begleitung der „Wölfinnen“, eine gewisse Beurteilungskompetenz gewonnen zu haben.
    Das, was sich in der N11 aktuell vollzieht, ist in meinen Augen ein heilloses Tohuwabohu. Die Vielzahl berufener SGS Essen-Spielerinnen halte ich für nicht gerechtfertigt (das durchaus ordentlich erfolgreiche Team hatte über die Jahre stets und in erster Linie von Charline Hartmann profitiert), die qualitativ sicher hochklassigen Bayern-Spielerinnen (vgl. Rio2016-Turnier) werden von Spiel zu Spiel ein-, wieder ab- und auf allen möglichen Positionen gesetzt. Und die Freiburgerinnen: Versauern – jedenfalls in Mehrzahl – auf der Auswechselbank (immerhin hat man nicht auch noch Sici berufen).
    Zu allem Überfluß hat man gestern die nächste Chance verpasst, einer wirklichen Perspektivspielerin in der dt. Innenverteidigung N11-Einsatzminuten (und damit erste Erfahrungen) sammeln zu lassen … leichtfertig!
    Ganz ehrlich: Ich erkenne keinen Anlaß für eine Besserung der Situation.
    Und ebenso ehrlich: Eine Rückkehr von SN kann doch nicht wirklich Jemandens ernsthafte Forderung sein !? Auch die vermeintliche Alternative Th. Wörle wird sich als Luftnummer herausstellen.
    Meine Idee zum angeblichen Besetzungsprofil „weiblich, hohes Ansehen, Fußball-erfahren“ – Nadine Keßler. Was Steffi Jones aktuell zu leisten im Stande zu sein scheint, wird Kessi problemlos schaffen. Und vielleicht gelingt es ihr, beispielsweise eine Ari Hingst von den Wölfinnen loszueisen ?

    (-8)
  • Fränkie.1970 sagt:

    Ein Kommentar von Daniel Meuren in der FAZ zur Gesamtlage des „GerWNT“: http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/der-dfb-agiert-im-frauenfussball-derzeit-ohne-durchblick-15263382.html

    (4)
  • Die Mannschaft sagt:

    I disagree with a lot of what’s been said about Gössling and Laudehr here, I agree they didn’t have their best game against Iceland but that’s because Jones‘ awful tactics and decisions don’t help at all. Who assisted Popp though? Laudehr.

    Gössling’s been injured for a long time, but has been great for Wolfsburg this season except from that pass against Potsdam. Gössling in top form is Germany’s best defensive midfielder by far (way better than Demann who should play centerback), and probably one of the best defensive midfielder in the women’s game if fit. Dominant in the air, strong 1v1, amazing abilities with the ball, allowing the other players in her team to go forward – Kessler benefited a lot from that, I disagree Kessler outshining Gössling because they had two different roles for Wolfsburg and Germany. Did it help Gössling playing double 6 with Leupolz who’s not 100% fit yet? No. Did it help Gössling that she constantly had to help Peter playing the ball properly up the pitch? No. See, with better centerbacks, Gössling could focus a lot more on her defensive midfielder task.

    Simone Laudehr’s been Bayern’s best player this season along with a very good Kristin Demann as centerback (and then you might wonder why the hell Steffi wants to play her as a midfielder?). Laudehr’s also back from a injury, but she’s been one of Germany’s better players the last years in a declining national team.

    Gössling and Laudehr are class players when fit, and if fit they will have important roles at the World Cup with their experience (and this is not bench slaves like Peter’s been for her latest tournaments for Germany). With better coaching, Germany have a great shot at winning the World Cup because you have a lot of great centerbacks (Elsig, Demann, Hendrich, Wensing), fullbacks (Maier, Simon), plenty of midfielders, arguably three of the best attacking midfielders in the world in Marozsan, Magull and Dallmann. It’s very unfortunate that Reinhard Grindel and the whole DFB have been neglecting their women team for so long, but finally it looks like something fresh and new is happening with the „Frauen program“ now. I think Steffi’s done and Högner, which is really great because Germany have the players to be the good old Germany we know.

    (3)
  • bale sagt:

    Habe mir gerade das holland spiel angesehen was eine Stimmung,die von dem Publikum auf die Spielerinnen überschwappt und umgekehrt.da wird man richtig wehmütig und fragt sich und bei uns.fans und team.wo findet frankreichspiel statt?

    (9)
  • enthusio sagt:

    @Volker:

    Es wird gerade nicht am Jahresende abgerechnet, sondern die nächsten Spiele abgewartet. Das ist den Aussagen von Grindel klar zu entnehmen.
    Hier kann man sie noch einmal gut nachlesen:

    https://www.morgenpost.de/sport/article212342987/DFB-Chef-Grindel-erhoeht-den-Druck-auf-Steffi-Jones.html

    (1)
  • Fan2 sagt:

    @GG: Das Problem ist: Du hast in der gesamten Zeit anscheinend nur die Wölfinnen beurteilt. Dementsprechend reicht deine Beurteilungskompetenz maximal innerhalb dieses Kreises, nicht aber darüber hinaus.

    Zu den Essenern: Doorsoun war gerade in der ersten Halbzeit eine der auffälligsten auf dem Platz, immer wieder mit scharfen Flanken in den Strafraum und viel Tempo über rechts. Auch wenn sie viel Platz hatte, im Vergleich zu Blässe am Freitag eine Augenweide.
    Auch Schüller – als Rechtsaußen btw – hat einen ordentlichen Eindruck gemacht. Wenn es mal spielerisch wurde, war sie häufig beteiligt, unter anderem auch an dem Spielzug, der zum 2:0 von Kemme geführt hat. Nachdem Laudehr kam, kam da spielerisch nix mehr.

    Und noch einmal: Wedemeyer wird nie N11 spielen! Schon gar nicht unter einem neuen, fachkundigen Trainer.

    Für einen fachkundigen Trainer gibt es hier übrigens im Forum nur eine ernsthafte Forderung: Ralf Peter! Nadine Keßler und Ariane Hingst können nicht dein Ernst sein. Du willst allen Ernstes versuchen, das Experiment mit einer Trainerin ohne Erfahrung durch eine neue Trainerin ohne jegliche Erfahrung weiterzuführen? Wenn wir das tun, verlieren wir auch noch das Spiel gegen Tschechien, und dann ist der Ofen endgültig aus.

    @Die Mannschaft: Wenn du Goeßling für die talentierteste und qualifizierteste DM in Deutschland hältst, hast du Clara Schöne noch nie spielen sehen. An ihre Spielintelligenz kommt Goeßling nur schwer, sehr schwer ran. Zudem: Goeßling und Laudehr sind 31, bei der nächsten WM 33. Das reicht, sollte es denn so kommen, maximal noch für Olympia, aber danach ist Sense. Und ob sie es bis dahin schaffen, ist sowieso eine Frage, denn beide waren schon in der Vergangenheit anfällig für Verletzungen, und das wird im Alter nicht besser.
    Und was du beschreibst, trifft genau das, was ich meine: Goeßling braucht schon perfekte Voraussetzungen, um das Spiel machen zu können. Sie braucht eine andere fitte Doppel-6, sehr gute IVs und und und… Keßler brauchte das alles nicht. Keßler hat 2013, als nix zusammenlief, die Initiative ergriffen und ist vorangegangen. Goeßling habe ich noch in keiner einzigen Situation vorangehen sehen, wie es sich für eine DM gehört. Dann schon eher Behringer. Überhaupt, Goeßling kann man mit einer Keßler doch überhaupt nicht vergleichen. Keßler war schon 2010 Weltklasse, war eigentlich die Spielerin in Potsdam, die dann aber wegen Verletzung passen musste. Wer in einem Team um Odebrecht, Bajramaj, Mittag, Nagasato, Peter, Schmidt, Kemme etc. eine klassische Nr. 10 spielt, der ist schon etwas ganz besonderes. Zu dem Zeitpunkt hat Goeßling noch in der Provinz bei Bad Neuenahr gekickt, und zwar mehr schlecht als recht. Und in Wolfsburg wurde ihr in der Anfangszeit noch zumeist eine Viola Odebrecht vorgezogen, weil diese die spielerisch deutlich besseren Qualitäten hatte, übrigens genauso in der N11.
    Goeßling ist eine Spielerin, die weniger dafür bekannt ist, das Spiel zu lenken, sondern eher dafür, sehr lange selbst mit dem Ball unterwegs zu sein, ähnlich wie eine Kathy Hendrich. Eine Eigenschaft, die das deutsche Spiel eher schwächt als stärkt.
    Zudem: Laudehr und Goeßling spielen einen sehr langsamen, körperlich betonten Fußball, der einfach nicht mehr zeitgemäß ist. Wollen wir wirklich Veränderung, müssen wir uns mal von Spielerinnen trennen, die erstmal 5 Minuten brauchen, bis sie mal einen Pass spielen bzw. sich orientiert haben, wohin sie denn den Pass mal spielen könnten.
    Da sahen die Passkombinationen zwischen Schüller, Dallmann und Popp am Anfang des Spiels gegen die Färöer doch deutlich geschmeidiger aus. One-Touch-Fußball, schnelle zwei, drei Pässe hin und her, und damit den Raum geöffnet für den Pass in die Tiefe. So geht Fußball heute!

    (3)
  • Fan2 sagt:

    @enthusio: Das ist falsch aufgenommen worden. Ein anderer Artikel zitiert ihn ganz klar mit: „Das Frankreich-Spiel ist der Gradmesser.“

    (4)
  • Helmut sagt:

    Schade das das Mädel Österreicherin ist.

    http://diepresse.com/unternehmen/austria17/5309425/Austria-Gala-2017_Austria-Gala-2017#slide-mg

    sonst wäre sie nämlich für unsere Bundes-Almut eine ernsthafte Konkurrenz!

    (-2)
  • FFFan sagt:

    @ enthusio:
    „Es wird gerade nicht am Jahresende abgerechnet, sondern die nächsten Spiele abgewartet. Das ist den Aussagen von Grindel klar zu entnehmen.“

    In diesem Jahr ist aber nur noch ein Spiel. Und im März oder April 2018 wäre es zu spät, um das ‚Ruder‘ noch rumzureißen!
    Deshalb werden Grindels Aussagen allgemein so interpretiert, dass nach dem Frankreich-Spiel Bilanz gezogen wird.

    (5)
  • Volker sagt:

    Also Bitte enthusio, es ist vollkommen „Wurst“ ob man das voraussichtlich letzte Spiel der Natio am 24.11 als Jahresabschluß bezeichnet oder nicht. Natürlich versucht Grindel Steffi Jones mit seinen Aussagen unter Druck zu setzten. Andererseits aber auch eine Entscheidung vor sich her zu schieben. Fränkie.1970 hat da einen recht Interessanten Kommentar aus der FAZ gefunden den man lesen sollte. Der DFB ist es nicht gewohnt sich mit der Abteilung Frauenfußball zu befassen. Es ist davon auszugehen das auch dort erst mal Ratlosigkeit herrscht. Und man versucht die Sache erst mal aus zu sitzen. Trotz alledem wird man nicht an einer Gesamt Beurteilung der Tainerin vorbei kommen. Auch das für den DFB etwas völlig Neues. Die Annahme das ein Freundschafts-Spiel dabei Ausschlag gebend ist. halte ich für völligen Unsinn.

    (5)
  • Zaunreiter sagt:

    Ich setze einen Artikel aus der gestrigen Online-taz hier rein, da es ja ein Natio-Thread ist.
    Der Artikel beschäftigt sich nochmal mit dem Rassismus in GB:

    http://taz.de/!5454595/

    (-4)
  • enthusio sagt:

    Ich habe den Eindruck, dass Grindel mit seinen Aussagen für einige Verwirrung bei Presse und Fans gesorgt hat.
    Am besten wäre es daher, unsere Mannschaft würde das Problem auf ihre Weise mit überzeugenden Spielen gegen Frankreich, beim She Believes Cup sowie in den vier ausstehenden Quali-Spielen lösen.
    Dann wären alle zufrieden und niemand würde mehr die Kompetenz des Trainerteams in Frage stellen.
    Die Mannschaft ist von der Qualität her auf jeden Fall dazu in der Lage.

    (-1)
  • pinkpanther sagt:

    @Fränkie.1970: Danke für den Link zu diesem wirklich lesenswerten Artikel. Habe nach der Lektüre nochmal auf den Seiten der faz rumgestöbert und folgenden Artikel gefunden: http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/das-frauenfussball-nationalteam-ist-in-der-krise-15257201.html
    Hier weitet der Redakteur Daniel Meuren die Analyse über den Zustand der NM noch etwas aus! Insbesondere im Abschnitt „Zu leicht zu analysieren“ zeigt er – fast beiläufig – auf, was strukturell im deutschen FF falsch läuft UND dass mittlerweile selbst von Trainern der erfolgreichen Gegner der NM „wertvolle“ Hinweise zu den Defiziten im deutschen FF kommen.
    Sehr lesenswert …

    (11)
  • sangokaku sagt:

    Ach, ich find‘ es einfach schön – wie der Phönix aus der Asche! – ist er wieder da, unser „alter Bekannter“.
    Es fehlte einfach etwas bei den Womensoccer-Kommentaren, fast wie die Suppe ohne Salz.
    Jetzt kann man beim Lesen wieder Schmunzeln …
    So viel Begeisterung auf einmal erlebt man schließlich nicht alle Tage. 😉

    (3)
  • Fan sagt:

    @sangokaku,

    wen meinst du mit „alter Bekannter“? Klär mal die Newuen hier im Forum bitte auf.

    (4)
  • Fan2 sagt:

    @enthusio: Es scheint mir eher so, dass der einzige, der hier verwirrt ist, du bist.

    Klar ist und geht auch aus dem Interview hervor, dass nach Frankreich im November der Ofen aus ist. Länger lohnt es sich nicht zu warten. Vermutlich wird es dann mit dem neuen Sportchef Oliver Bierhoff in Richtung 2018 Sondierungsgespräche geben.

    Es wird allerdings interessant sein, was der DFB genau von Jones will, um sie im Amt zu behalten. Aktuell müsste schon ein klarer Sieg her, insbesondere, weil auch in Frankreich vieles im Argen liegt. Sollte Deutschland dieses Spiel dagegen verlieren, ja sogar noch mit mehr als 1 oder 2 Toren Unterschied, wovon ich aktuell leider eher ausgehe, dann darf Jones vermutlich noch am selben Tag ihren Hut nehmen, denn dann hat der DFB nach dieser Stellungnahme von Grindel eigentlich keine Möglichkeit mehr, einen Rückzieher zu machen!

    Alles dazwischen wird spannend, gerade bei einem Unentschieden.
    Es wird spannend sein zu sehen, ob Grindel und die Funktionäre beim DFB es schaffen werden, das Spiel wirklich zu analysieren. Bei Grindel selbst habe ich da so meine Zweifel.

    Fakt ist auch, sollte Jones wirklich ihren Hut nehmen, wäre es mal an der Zeit, das aufzuarbeiten, was im DFB bei den Frauen seit mindestens 8 Jahren bereits schiefläuft, und zwar im Detail. Eine ähnliche Großanalyse mit entsprechenden Konsequenzen, wie es sie bei den Männern nach dem EM-Aus 2000 gab. Viel Arbeit für Oliver Bierhoff!

    Wollen wir hoffen, dass er nicht den Gang der Dinge beim DFB weiterlaufen lässt, wie bisher, nämlich, möglichst Ruhe bei den Frauen und hin und wieder mal nen Titel, sondern wirklich bei seiner Linie bleibt, alle seine Bereiche nicht nur titulär auf Weltklasseniveau zu bringen, sondern auch auf dem Platz.

    (8)
  • bale sagt:

    ja,helmut ich stimme dir zu.
    Ich hoffe,das unsere Mädels brennen gegen Frankreich!!!!!!!!!!!!!
    wo wird gespielt?
    ein andere Gedanke,vielleicht haben wir gerade keine Weltklasse!!!!!!spielerinnen?

    (3)
  • Pauline Leon sagt:

    ich hoffe, das steffi, sofern mit zukunft beim dfb, mit pauline bremer plant… caro simon hat den härtesten und vielleicht sogar präzisesten schuß, damit sollten trainer/innen vernünftig arbeiten können. und ich trau mich gar nicht caro schiewe für die innenverteidigung zu benennen. aber,
    weiß jemand, ob und wo mensch niederlande gegen irland schauen kann, 28.11.?? vielleicht online?

    (1)
  • Fan sagt:

    @Fan2,
    ich hab mir das Interview mit Grindel noch mal angehört und so klar wie du dass „mit Ofen aus“ hier beschreibst ist das überhaupt nicht.Da bist du ein bisschen zu naiv, denn Grindel ist Politiker und deren Aussagen sind nicht viel Wert. Und zwar weil sie es immer verstehen sich von getätigten Aussagen raus zu reden. Grindel weis zwar dass der Ball rund ist aber mehr an Ahnung vom Fussball geschweige denn vom Frauenfussball hat dieser Mensch nicht. Wieso hat er kein einziges Spiel unserer Frauenelf bei der EM in Holland besucht? Es ist doch schon vielsagend dass sich ausgerechnet ein Herr Bierhoff aus dem Männerbereich beim DFB nun sich auch um die Frauennatios kümmern soll. Da frage ich mich schon hat der DFB sonst keinerlei kompetente Personen, egal ob männlich oder weiblich, welche fest im Frauenfussball involviert sind? Was macht eigentlich eine Frau Ratzeburg im DFB ausser die Grußworte zu schreiben im Stadiomagazin der FN ??? Auch in dieser Personalie sieht man welche Leute an der Spitze des DFB sind . Wenn es qualifizierte Leute wären dann hätte es in den letzten 6 bis 7 Jahren nicht so viele Fehlentscheidungen gegeben. Das ging bereits 2011 los, da hätte man Neid rauswerfen müssen, denn diese Dame hat den Grundstein zum Niedergang der FN gelegt. Der Dusel-EM-Titel vor 4 Jahren in Schweden und der Duselolympiagewinn in Rio mit einem Grottenkick der nicht mehr anzusehen, hat den Leuten beim DFB den klaren Blick getrübt. Hauptsache Titelgewinne waren hier wichtig aber das Wie war Denen ziemlich egal. Dann macht man den weiteren Fehler und macht eine Frau zur Bundestrainerin welche zwar sympatisch ist, auch eine gute Fußballerin war, aber überhaupt keinerlei Erfahrung als Trainer hat. Dann hat man Sie auch noch als Co-Trainerin bei Frau Neid gemacht um was zu lernen. Und da Frage ich mich was sollte sie bei einer Frau Neid lernen welche selber wenig Ahnung vom Fussball hat? Fehler über Fehler beim DFB, gerade bei den Frauen. Andere Nationen wie z.B. Frankreich haben nach Misserfolgen bei der EM reagiert und den Trainer an die Luft gesetzt. Beim DFB dagegen wird man noch dafür belohnt und bekommt den Vertrag verlängert.

    (15)
  • Pauline sagt:

    Ich würde es gut finden wenn der DFB eine U23 Nationalmannschaft wieder für Turnier-und Freundschaftsspielen aufstellt.
    Eine gute Plattform für junge talentierte Spielerinnen sich auf internationale Ebene zu zeigen und weiter zu entwickeln. Die Talente aus der U20 könnten weiter beobachtet werden und alle hier geforderten junge Spielerinnen auch.

    (16)
  • bmg.1965 sagt:

    Zu Grindel, Bierhoff & Co:

    Grindel hatte es während der EM ja anscheinend nicht für nötig befunden, die Frauen live vor Ort zu beobachten. Stattdessen hat er nach einer Aufarbeitung des Trainerteams den Vertrag von Steffi Jones ohne Not mal schnell bis 2019 verlängert. Nach den Problemen der ersten Spiele nach der EM wäre es auch sicherlich keine schlechte Entscheidung gewesen, nach Wiesbaden zum Island-Spiel zu fahren. Katzensprung von der DFB-Zentrale aus.
    Nein, das Spiel gegen die Färöer, das schaute er sich an. Das dabei relativ wenig Erkenntnisse zu generieren waren, war eigentlich klar. Der Leistungsunterschiede der Mannschaften um groß. Denn wen nach den Entäuschungen im Vorfeld auch gegen die Färöer nichts gelaufen wäre, hätte es einer Beobachtung vor Ort nicht mehr gebraucht.

    Sich dann vor die Kamera stellen und den Trainer öffentlich anzählen, dass kenne ich vom FC Köln, 1860 München oder weiteren Chaosvereinen. Aber dies war für ihn ein probates Mittel von der unsinnigen, unnötigen frühzeitigen Vertragsverlängerung abzulenken.

    Ob nun ein Oliver Bierhoff wirkliches Interesse für den Frauenbereich mitbringt und die Bereitschaft, sich intensiv mit der Problematik auseinander zu setzen, wage ich zu bezweifeln. Das wird für ihn meiner Meinung nach ein absolutes Randthema sein.

    Bierhoff ist meiner Meinung nach sehr wirtschaftlich orientiert und das kann einer Abteilung, die sich selbst nicht finanziell trägt und nie tragen wird, evtl. schaden.

    Zu hoffen bleibt, dass da noch jemand zwischen dem Frauen- und Mädchenbereich und „Sportminister Bierhoff“ installiert wird, der Bierhoff zuarbeitet, jemand aber, der sich explizit bereits im Frauenfußball auskennt oder aber ein ausgewiesener Fußbalfachmann ist, der bereit ist sich in diesem Bereich zu betätigen. Ein aufs Auge gedrückter Job für einen Ex-Nationalspieler bringt genauso wenig, wie ein Verantwortliche, die nur aufgrund ihres Geschlechts in eine solche Position gehievt wird.

    (20)
  • Fan2 sagt:

    Zu Grindel, Bierhoff und Co.:

    Grindel ist natürlich Politiker. Und Grindel ist auch nicht nach Wiesbaden gekommen, um sich das Spiel anzuschauen. Dafür war das Spiel viel zu irrelevant für eine Bewertung einer Trainerin. Da hätte man die Zeit wesentlich besser nutzen können, indem man sich die Videoaufzeichnungen vom Island-Spiel noch einmal anzuschaut! Grindel ist natürlich nach Wiesbaden gekommen, um das Interview zu geben, um der Außenwelt zu signalisieren, dass man registriert hat. Auch das ist nur eine Reaktion auf die wachsende Medienschelte. Es war lediglich eine Reaktion. Dass sich Grindel aber zu dieser Reaktion genötigt sah, noch dazu so kurzfristig, zeigt schon, wie kritisch die Situation bereits ist. Auch, dass er so konkret wurde, ohne von außen dazu genötigt worden zu sein, nämlich mit Frankreich ein ganz klares Spiel zu benennen, dass den Knackpunkt darstellen würde, ist für einen Politiker beachtlich. Dementsprechend sind Grindel jetzt arg die Hände gebunden, will er seine Glaubwürdigkeit nicht verlieren, denn die Presse wird ihm auf die Finger schauen. Wenn schon die BILD berichtet, ist das ein klares Signal der Medienwelt.
    Und Grindel weiß: Hält er an Jones fest und die WM-Quali scheitert, dann wird in der Sportwelt er persönlich dafür verantwortlich gemacht werden, denn Steffi Jones war allen Kritikern zum Trotz seine Wahl!
    Das Problem, das Grindel nur hat: Beim DFB hat kaum einer Ahnung, woher einen neuen Trainer nehmen, der in der Lage ist, die N11 zur WM zu führen, sprich, alle Spiele in der Quali nun zu gewinnen. Seit Jahren hat man sich nicht mehr großartig um den FF gekümmert, sondern nur noch pro forma den Betrieb am Laufen gehalten, möglichst ruhig, möglichst unter dem Radar der medialen Berichterstattung.
    Das passierte schon unter Zwanziger und Niersbach, fällt nun aber auf Grindel zurück! Deswegen muss das Gesamte nun aufgearbeitet werden.

    Gleichzeitig zur Personalie Bierhoff: Bierhoff ist bekannt dafür, dass ihm vor allen Dingen Effizienz und gute Publicity am Herzen liegen. Das erste täte dem deutschen FF mal gut, v.a., wenn Bierhoff mit dem Frankfurter Geklüngel aufräumt. Bierhoff wird es um den Erfolg gehen, und wird alles dafür tun, um diesen Erfolg zu erreichen. Das kann der N11 nur gut tun.

    (6)
  • sangokaku sagt:

    @Fan,
    seine, sagen wir mal „überschwengliche Art & Weise sich zu artikulieren“ fand nicht bei jedem Leser den rechten Anklang.
    Dann tauchte er hier auf einmal nicht mehr auf (nur noch auf framba.de).
    Ich kann mich zwar irren – but, a dog barks and a cat miaows …
    Mehr möchte ich dazu nicht sagen, will ja nicht petzen. 😉

    (1)
  • ajki sagt:

    Es meinte jemand: „Aktuell müsste schon ein klarer Sieg her [..]. Sollte Deutschland dieses Spiel dagegen verlieren, [..] dann darf Jones vermutlich noch am selben Tag ihren Hut nehmen..“

    Meiner Meinung nach ist es durchaus kniffliger (mal davon abgesehen, dass es eben nur ein letztlich irrelevantes Freundschaftsspiel ist, was *immer* bedeutet, dass mindestens einige Spieler gegenüber dem Liga-Betrieb im Einsatzverhalten Abstriche machen müssen wg. Vermeidung von Verletzungen). In den letzten Jahren, also im Prinzip nach 2011.., war das fr. NT im Regelfall „feldüberlegen“ in den verschiedenen Turnierspielen. Allerdings hat die dt. N11 Spiele trotz dieser eindeutigen Feldüberlegenheit der Gegner … naja, gewonnen will man vielleicht nicht sagen wg. Mittelfeld- und Sturmgemurkse und eklatanten Fehlern auf allen Positionen (außer 2015 in der Abwehr). Die fr. N11 hat einfach nur keine Tore geschossen/schießen können.

    Für mich (zugegeben kein Maßstab) würde es unabhängig vom Ergebnis völlig ausreichen, wenn mal wieder *über 90 Min.+ * eine geschlossene Mannschaftsleistung erbracht würde, beim Spiel mit/ohne Ball saubere Verbindungen zwischen allen Positionen bestehen würden (Pässe, Freilaufarbeit, Doppeln/Tripeln, …) und überhaupt die fr. Feldüberlegenheit spielerisch und einsatzmäßig gebrochen werden würde. Und eben besonders wichtig, weil man dies ab 2011… eben zu oft erleben mußte: auf keinen Fall darf es auf dem Platz nur eine Zeitlang oder eine Halbzeit klappen und im ganzen Restspiel wieder Totalgemurkse herrschen.

    Wenn die Spielerinnen das hinkriegen würden, dann wäre mir persönlich das Ergebnis egal – denn das hieße, dass man eine turnierfähige Mannschaft hätte, auch wenn es dann in einem echten Turnier nicht klappt. Das Vermögen ist es, worauf hin ein BT einen Kader plant – in die Turnierzukunft kann ein BT nicht schauen.

    (3)
  • Volker sagt:

    sangokaku: Sorry,aber du nervst mit deinen Andeutungen! Wenn du Sheldon meinst schreibe Sheldon! Allerdings sollte klar sein das das ein Forum für Frauenfußball ist und keines über andere Schreiber. Zu Sheldon: ich habe mit ihm auf Framba einige teils blödsinnige Debatten geführt. Aber auch Positive. Und eines kann man ihm sicher nicht vorwerfen das Er sich nicht mit der Materie auseinander gesetzt hat. Sicher freut man sich über positive Resonanz aber das ist nicht meine Motivation hier zu schreiben. Aber jemanden AUSGRENZEN oder Mobben weil er eine Andere Meinung hat, ist widerlich.

    (3)
  • FFFan sagt:

    @ ajki:

    Von der französischen „Feldüberlegenheit“ war schon beim letzten Aufeinandertreffen (im März d.J.) nicht mehr viel zu sehen – im Gegenteil, es war sogar das deutsche Team, das ‚optisch‘ überlegen war und sich ein (zumindest leichtes) Chancenplus erspielen konnte.
    Mir scheint, dass ‚Les Bleues‘ seit Jahren leistungsmäßig stagnieren, trotz (oder sogar wegen?) der vielen Trainerwechsel. Vielleicht schafft es C.Diacre, wieder eine klare spielerische Linie reinzubringen; im Hinblick auf die bevorstehende ‚Heim-WM‘ wäre das sehr nötig!

    @ sangokako/Volker:

    Wer sich hinter „Fan2“ verbirgt, war mir spätestens seit seinem zweiten Post klar! 😀 Wer einen so unverwechselbaren Stil hat, wird eben immer wieder erkannt, egal ob er sich im Netz „Fan2“, „Hoeningern“ oder „WerderFan1992“ nennt.

    (4)
  • sangokaku sagt:

    @Volker
    Ich habe hier absolut nichts Negatives/“Mobbiges“ über diesen Mitkommentator gesagt – das ist einzig & allein DEINE Interpretation!
    Nicht, dass er das nötig hat 😉 aber ich bin sogar ab und zu für ihn ‚in die Bresche gesprungen‘, wenn jemand, wie z.B. @holly sich mit ihm wieder mal ‚in den Haaren hatte‘.
    Jeder hat (im Rahmen der womensoccer.de oder sonstiger ‚Regularien‘) das Recht auf freie Meinungsäußerung – und meine Meinung ist NICHT ‚besser‘ (oder ’schlechter‘) als deine.
    Es ist einfach nur eine Meinung.
    Wenn mir ein Kommentator absolut nicht zusagt, brauche ich seine Beiträge ja nicht zu lesen.
    Ich fand (& finde, nach wie vor) seine Beiträge ganz unterhaltsam. (He’s a very good entertainer! 🙂 )
    Wenn du anscheinend nur in einem begrenzten Maß über dich lachen kannst, kann ich es auch nicht ändern.
    Humor hat man – oder – man hat ihn nicht.
    Trotzdem würde ich das nicht als „widerlich“ bezeichnen …

    (1)
  • Detlef sagt:

    @ajki,
    Du stellst Frankreich hier als die „Übermannschaft“ hin!!!
    Aber das sind sie schon lange nicht mehr, waren es eigentlich auch noch nie!!!

    Die Blauen haben im A-Bereich noch nie einen Titel geholt, weder europäisch noch global!!!
    Sie sind bei der letzten EM in Holland genau so kläglich ausgeschieden wie die Deutschen und die Schwedinnen!!!

    Frankreich hat im Prinzip ein noch größeres Problem als wir, denn ihre Natio ist brutal überaltert!!!
    Und das obwohl sie im Nachwuchsbereich eigentlich immer zu den Topteams gehören!!!
    Doch im Zweifel entschieden sich alle Trainer dann immer für die Erfahrung statt der Jugend!!!

    Außerdem haben unsere Nachbarinnen ein großes mentales Problem!
    Sobald sie nämlich ihre Vereinstrikots ausziehen, und in die Natiotrikots schlüpfen, sind sie sofort mindestens eine Klasse schlechter!!!
    Diesen „Fluch“ konnte auch noch kein Trainer brechen!!!

    Deshalb sehe ich diesem „Entscheidungsspiel“, worin sich ja nun angeblich die berufliche Zukunft von Steffi Jones und Markus Högner entscheiden soll, auch viel gelassener entgegen!!!

    Wenn die Mannschaft wirklich geschlossen hinter den beiden steht, wie aus verschiedenen Interviews (TABBI KEMME) herauszulesen war, dann sollte dies auch auf dem Spielfeld sichtbar werden!!!
    SVENJA HUTH hatte nach dem Islandspiel noch die fehlende Einsatz- und Laufbereitschaft angesprochen!!!

    Wenn die beiden Trainer das ähnlich gesehen haben, und nun ihr sehr gut bezahlter Job in Gefahr ist, könnten sie vielleicht endlich mal nach Leistung aufstellen, und die alten bundesgöttlichen Seilschaften mal vergessen!!! 🙁

    (-2)
  • Zaunreiter sagt:

    Wenn ihr euch div. Länderspiel-Videos der letzten Woche anschauen wollt, dann hab ich hier ein paar Links für komplette Aufzeichnungen:

    Deutschland – Faröer, 1. Halbzeit:

    Deutschland – Faröer, 2. Halbzeit:

    Frankreich – England am 20.10.2017:

    Österreich – Niederlande am 19.10.2017:

    Frankreich – Chile am 15.09.2017:

    Frankreich – Spanien am 18.09.2017:

    Dann gab es noch die Doubleheader zwischen

    Australien und Brasilien im September
    und
    USA – Südkorea im Oktober.

    Aber da müsstet ihr dann automatisch bei den Vorschlägen weitergeleitet werden.

    (6)
  • bale sagt:

    vielen dank zaunreifer für die videos.

    (2)
  • F.B. sagt:

    @Die Mannschaft:
    Vielen Dank für die sehr kenntnisreichen und treffenden Bewertungen bezüglich der Rolle von Lena Gößling in Wolfsburg, die den auf Bild-Niveau vorgebrachten Polemiken von Fan2 eine fachliche Analyse entgegensetzen. Jeder langjährige Wolfsburger Anhänger wird das absolut bestätigen können. Sollte Jones an ihrem System mit nur einer Sechs festhalten, ist Lena die ideale Spielerin, um von hinten das Spiel zu organisieren und die Bälle zu verteilen. Und sie hat, was das Spielen gefährlicher Pässe betrifft, eine Fähigkeit, die ich nach wie vor bei keiner anderen deutschen Spielerin sehe. Aber freilich alles unter der Voraussetzung, dass sie an ihr absolutes Leistungslevel herankommt. Dass sie das kann, hat sie in den ersten Spielen der Saison bereits bewiesen und ich hoffe, dass sie ihre kleine Leistungsdelle, die sie seit dem Potsdam-Spiel hatte, schnell wieder überwindet.

    (1)
  • Fan2 sagt:

    @F.B.: Goeßling hat noch nie auf der „6“ gespielt, sondern immer nur auf der „8“. Bei Wolfsburg haben diese Position Odebrecht, auch Keßler oder aber Gunnarsdottir übernommen, Goeßling nie wirklich. Dementsprechend traue ich ihr diese Position überhaupt nicht zu, da sie diese viel zu offensiv interpretiert. „8“ von mir aus, aber „6“ niemals.

    Wenn du den Beginn der Saison hier als Maßstab nimmst, dann erzähle doch bitte auch, wer die Gegner da waren: Hoffenheim, Jena, Sand, Duisburg und Bremen! Bis auf Köln hat Wolfsburg schon die gesamte untere Tabellenhälfte durch, wohingegen Platz 2-5 jetzt erst kommen, und zwar hintereinander weg. Wolfsburg hat gegen den aktuell sechsten unentschieden gespielt, der war schon gut genug, um Goeßling eine Leistungsdelle zuzufügen. Wenn das so weitergehen sollte, wird Goeßlings Saison am Ende ziemlich verbeult sein!

    (0)
  • Fränkie.1970 sagt:

    Frischer Spon-Artikel zur Lage im GerWNT: http://www.spiegel.de/sport/fussball/fussball-der-frauen-jenseits-der-wohlfuehloase-steffi-jones-unter-druck-a-1175085.html

    Dank an „Radio FF – Frauenfußball zum Hören“, die diesen Artikel auf ihrer FB-Seite verlinkt haben.

    (1)

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