Jochbeinbruch bei Dzsenifer Marozsán, Beinbruch bei Pauline Bremer

Von am 9. Oktober 2017 – 14.37 Uhr 4 Kommentare

Am vergangenen Wochenende zogen sich gleich zwei DFB-Nationalspielerinnen schwere Verletzungen zu. Dzsenifer Marozsán erlitt einen Jochbeinbruch, Pauline Bremer zog sich gar einen Beinbruch zu.

Dzsenifer Marozsán in Aktion in der Champions League bei Medyk Konin

DFB-Kapitänin Dzsenifer Marozsán muss eine Zwangspause einlegen © imago / Pawel Jaskolka / PressFocus

DFB-Kapitänin Marozsán erlitt die Verletzung am Sonntag beim 2:0-Sieg Olympique Lyons gegen Girondins Bordeaux.

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Aufallzeit unklar

„Mir geht es gut. (…) Meine rechte Gesichtshälfte kann ich euch leider noch nicht zumuten. Wie lange ich ausfallen werde, ist noch unklar“, teilte Marozsán über ihre Facebook-Seite mit.

Beinbruch bei Bremer

Noch schwerer erwischte es Pauline Bremer am Samstag beim 3:2-Sieg Manchester Citys bei Everton Ladies FC. Nachdem Bremer noch den Treffer zum 3:1 geköpft hatte, zog sie sich kurz vor der Halbzeitpause einen Beinbruch zu.

Beide Spielerinnen werden auf unbestimmte Zeit ausfallen.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

4 Kommentare »

  • Detlef sagt:

    Ohjeschreck, da hat es PAULI aber gleich wieder richtig erwischt!!! 🙁
    Nachdem sie schon in Lyon immer wieder Verletzungen auskurieren mußte, hat es sie nun auf der Insel gleich wieder hart getroffen!!! 🙁
    Ich wünsche ihr natürlich eine gute und komplikationslose Heilung!!!
    Für die Natio ist das eh ohne Relevanz, da PAULI bei Steffi ohnehin völlig durch den Rost gefallen ist!!! 🙁

    Ebenfalls gute Besserung natürlich auch an Frau Marozsan!!!
    Ihr Ausfall wird wahrscheinlich nicht lang genug sein, um konkurrenzfähige Alternativen für sie zu suchen und zu finden!!!
    Holland hat ja leider gezeigt, daß auf Marozsan nicht immer Verlaß ist!!! 🙁
    Kann man bei Jochbeinbruch eigentlich auch mit Maske spielen??? 🤔

    (-4)
  • Heinrich sagt:

    Wie gut, dass auf Detlef immer Verlass ist. Jeden Tag in Hochform. Gratuliere

    (-2)
  • GG sagt:

    Verd…. Mist, ausgerechnet Pauli Bremer ! Für sie tut es mir unendlich leid, nach dem ganzen Hickhack der letzten knapp 6 Monate. Aber wenn jemand wieder zurückzukommen vermag, dann – neben einer Babs Peter – Pauli. Alles Gute und beste Wünsche für eine sehr schnelle Genesung auf die Insel ….

    Und Dzseni ? Natürlich auch dumm gelaufen. Ich gehe nicht davon aus, dass sie in Bälde wieder einsatzbereit sein wird, obgleich eine Gesichtsmaske möglicherweise schützen könnte. Allerdings wird vermutlich auch OL auf ein Aussetzen/-kurieren drängen.
    Also dürfte für die anstehenden beiden WM-Qualispiele ein Stammplatz neu zu besetzen sein. Lena Goeßling hat unlängst per Zeitungs-Interview verlauten lassen, Steffi Jones rechne auch weiter mit ihr. Okay – große Chance.
    Allerdings gilt es nach der letzten Tschechien-Zumutung auch insgesamt angemessene Veränderungen vorzunehmen. Der nächste Gegner Island ist sicherlich auch zugleich der Stärkste in der Quali-Gruppe. Ich bin sehr gespannt, wie die Verantwortlichen die a) Schwachstelle in der rechten IV, b) ausbauwürdige Stabilität vor der Abwehr und c) evidenten Probleme im Torabschluß „beheben“ wollen/werden.
    Thema c) ist mit der Personalie Alex Popp wohl noch einfach zu lösen. Und Thema b) würde sich nmM mit der richtigen Entscheidung zur Besetzung zu a) (nachhaltig) verbessern lassen.
    Auch wenn mir der Glaube fehlt, dass die Verantwortlichen willens und/oder in der Lage sind, halte ich es doch mit Rudi Carrell: „Laß Dich überraschen“.

    (4)
  • Fan2 sagt:

    Zunächst einmal alles Gute an Bremer und Marozsan. Während Marozsan bald wieder auf den Beinen sein wird, dürfte es bei Bremer mit Sicherheit je nach Heilungsprozess inklusive Reha zwischen 4 und 6 Monaten werden. Frühestens zur Rückrunde dürfte sie wieder dabei sein.

    @GG: In Richtung N11 scheint mir das jetzt erstmal nicht die allergrößten Auswirkungen zu haben. Bremer wird sowieso geflissentlich ignoriert, und dass Marozsan ausfällt, hat sogar mal was Positives, schließlich wird die Bundestrainerin mal gezwungen, Alternativen auszuprobieren.
    Dass das jetzt ausgerechnet im Island-Spiel der Fall ist, ist allerdings doch ernstzunehmen, denn das wird kein Zuckerschlecken werden. Das wird zu einer Nagelprobe für die Bundestrainerin. Schickt schon mal Waldemar Hartmann und ein paar Weißbier nach Wiesbaden.

    (7)

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