Champions League: So wollen Wolfsburg und Bayern den Auftakt meistern

Von am 4. Oktober 2017 – 10.18 Uhr 1 Kommentar

Heute Abend steigen Meister VfL Wolfsburg und Vizemeister FC Bayern München in die Champions League ein. Dabei gilt es in den schweren Auswärtsspielen bei Atlético Madrid und den Chelsea Ladies von Beginn an hellwach zu sein.

Wolfsburgs Trainer Stephan Lerch beim Handschlag mit Alex Popp

Wolfsburgs Trainer Stephan Lerch freut sich auf sein Champions-League-Debüt © imago/Hübner

In den Hinspielen der Runde der letzten 32 tritt der VfL Wolfsburg am Abend in Majadahonda, 16 Kilometer nordwestlich von Madrid, beim spanischen Meister Atlético Madrid an.

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Dabei will der VfL Wolfsburg nach dem perfekten Saisonauftakt in der Frauenfußball-Bundesliga auch zum Auftakt der Champions League erfolgreich starten und den Grundstein für den Einzug in die nächste Runde legen.

Wolfsburg selbstbewusst

„Wir gehen sehr selbstbewusst an die Aufgabe heran und freuen uns, dass es in der Champions League los geht“, so Wolfsburgs Trainer Stephan Lerche, der einen offensiven ausgerichteten, kombinationsstarken Gegner erwartet.

Anna Blässe gesperrt

„Im Spiel nach vorne hat Atlético eine hohe Qualität. Sie haben technische starke Spielerinnen und viele Nationalspielerinnen. Das wird ein spannendes und schweres Spiel für uns.“ Nicht zur Verfügung stehen wird Anna Blässe, die noch eine Sperre aus der vergangenen Champions-League-Saison abzusitzen hat. Der VfL Wolfsburg will mit hohem Tempo den Gegner unter Druck setzen. „Aber wir wissen, dass wir in der Defensive gefordert sein werden und wir müssen die Zweikämpfe annehmen.“

Atlético will Wolfsburg Schmerzen bereiten

Gegen Atlético ist wie der VfL Wolfsburg mit vier Siegen in die neue Saison gestartet. Atlético-Trainer Ángel Villacampa meint: “Wir wissen, gegen wen wir da spielen und wir hoffen, für das Spiel vorbereitet zu sein. Wir werden versuchen, ohne Gegentreffer zu bleiben und wollen ihnen auch ein paar Schmerzen bereiten.“

Bayern-Ziel: Auswärtstor und zu Null

Nicht minder schwer gestaltet sich die Aufgabe für den FC Bayern München, der ab 20 Uhr (SPORT1 live) zu Gast bei den Chelsea Ladies ist. „Ein Auswärtstor schießen und hinten möglichst keins kassieren“, so die Devise von Bayern-Trainer Thomas Wörle vor dem Duell mit den physisch starken Engländerinnen im Kingsmeadow Stadium in Kingston upon Thames.

Dem Anfangsdruck standhalten

„Es wird für uns darum gehen, mit dem Druck, der besonders in den ersten Minuten kommen wird, richtig umzugehen und dann unser eigenes Spiel aufzuziehen.“ Der Gegner ist für den FC Bayern München nicht gänzlich unbekannt.

Gegner kennen sich

In der Saisonvorbereitung trafen die beiden Teams im Trainingslager in Österreich aufeinander, Ende August gewannen die Münchenerinnen mit 3:0. „Ein Ergebnis ohne Wert“, so Wörle, der ein ganz anderes Spiel erwartet. „Vielleicht ist es auch ein kleiner Vorteil für Chelsea, gesehen zu haben, wie wir Fußball spielen. Sie sind vorgewarnt.“

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

1 Kommentar »

  • bale sagt:

    ich drücke beiden teams ganz doll die Daumen,das sie gute Ergebnisse holen,machst bitte besser,als unsere jungs………

    (2)

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