Niko Arnautis neuer Trainer beim 1. FFC Frankfurt

Von am 29. September 2017 – 15.54 Uhr 12 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist 1. FFC Frankfurt hat nur einen Tag nach der Entlassung von Matt Ross einen neuen Trainer präsentiert. Nachfolger wird Niko Arnautis, der bisher das FFC-Zweitliga-Team trainierte.

1. FFC Frankfurts Manager Siegfried Dietrich schüttelt die Hand vom neuen Trainer Niko Arnautis

Schnelle Entscheidung: FFC-Manager Siegfried Dietrich (li.) mit dem neuen Trainer Niko Arnautis © Jan Hübner

Der 37-Jährige erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2019. Co-Trainer ist weiterhin Kai Rennich.

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Interessante Herausforderung

Arnautis meint: „Ich freue mich sehr auf die interessante Herausforderung, beim 1. FFC Frankfurt als Cheftrainer die sportliche Verantwortung des Bundesliga-Teams zu übernehmen und bedanke mich bei Vorstand und Management für das mir entgegengebrachte Vertrauen! Durch die enge Vernetzung zwischen erster und zweiter Mannschaft kenne ich mein neues Team bereits sehr gut, allen voran natürlich die jüngeren Spielerinnen, die aus ,meinem’ Zweitliga-Team den Sprung nach oben geschafft haben.“

Bisher Trainer der Zweitvertretung

Bislang war Arnautis Trainer des FFC-Zweitliga-Teams. Der gebürtige Frankfurter war bereits in der Spielzeit 2013/14 als Trainer der U17-Bundesliga-Mannschaft für den FFC tätig, danach stand er für zwei Saisons als Co-Trainer der U17-Junioren bei Eintracht Frankfurt unter Vertrag. Als Lehrer-Trainer an der Carl-von-Weinberg-Schule ist Arnautis für die FFC-Nachwuchsspielerinnen zuständig.

Starke Persönlichkeit

FFC-Manager Siegfried Dietrich meint: „Niko Arnautis ist mit seinen Qualitäten als Trainer und Pädagoge sowie dank seiner starken Persönlichkeit mit Blick auf unseren im letzten Jahr eingeleiteten Umbruch nicht nur eine interne, sondern die ideale Lösung für die Neubesetzung des Cheftrainer-Postens. Niko ist ein absoluter Fachmann mit einem ausgeprägten Motivationsprofil, Kommunikationsstärke und besten Kenntnissen rund um unser Erstliga-Team sowie zur aktuellen Entwicklung in der Allianz Frauen-Bundesliga.“

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

12 Kommentare »

  • holly sagt:

    naja in frankfurt sollte man doch mal langsam merken das die Trainer aus dem eigenen verein meist keine langfristige lösung sind. das ging schon ziemlich oft schief.

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  • wisser sagt:

    die sog. startrainer sucht man in zukunft in ffm. vergebens. die struktur stimmt dort nicht. es fehlt ein kopf mit fußballverstand und wissen. das hat S.D. nicht. und außerdem ist für einen gestandenen trainer kein geld da. ich weiß nicht, ob S.D. schon mal ein spiel der II. mannschaft gesehen hat bzw. die spielerinnen kennt.ich glaube nicht!!!!

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  • vikkybummsy sagt:

    Wenn es Ihm gelingt jede einzelne Spielerin im Frankfurter Kader ein wenig besser, mutiger und noch selbstbewusster zu machen wird FFM eine sehr gute Rolle in der AFB spielen. Das sollte der Minimal-Anspruch des Trainers sein.

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  • holly sagt:

    wisser, gibt es im FF Startrainer? ich kenne keinen kann mann ein wenig übertrieben sagen!?

    @Vicky, die Mannschaft muss eine Mannschaft sein nicht eine Anhäufung von Spielerinnen. Das ist in FFM schon lange das Problem das man nur Spielerinnen kauft ohne Plan.
    Warum holt man eine Maike Weber zurück und verpflichtet Sophia Kleinherne um beide dann in der zweiten Mannschaft spielen zu lassen?

    (-4)
  • Sundermann sagt:

    @wisser

    Wer sind denn die „sogenannten Startrainer“?

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  • Manuel sagt:

    @holly: Meike wurde explizit für die zweite Mannschaft geholt, somit ist es nicht verwunderlich, wenn sie nur dort eingesetzt wird. In diesem Fall verstehe ich die (angebliche) Problematik gar nicht. Sie ist ein verdiente Spielerin und wollte wieder zurück nach Frankfurt.

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  • Detlef sagt:

    @wisser,
    Startrainer gibt es in der Buli nicht!!!
    Der letzte-, und wahrscheinlich einzigste ist nun schon über eine Saison im Ruhestand!!! 😉

    Als Wörle und Kellermann ihren Job antraten, kannte sie niemand!!!
    Vom Münchner kannte man zwar seinen Vater, doch er selber war ein eher mittelmäßiger Spieler, und ein völlig unerfahrener Trainer!!!

    Es gab noch bekannte Trainerinnen, wie Martina Voss (später Tecklenburg) oder Inka Grings, die beide aber nur als Spielerinnen bekannt waren, und die in der Buli nicht sehr erfolgreiche Trainerinnen waren!!!

    Oder ist Jens Scheuer in Freiburg etwa ein „Star“???
    Oder etwa Matthias Rudolph nach einem Jahr im Amt???

    Auch Herr Lerch fängt in Wolfsburg völlig unbekannt an!!!
    Und Sascha Glas trainiert nun zum ersten Mal einen Erstligisten!!!

    Wer ist für Dich bitteschön ein Star???

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  • O. Christ sagt:

    Detlef, Martina Voss(-Tecklenburg)war deiner Meinung nach als Trainerin „in der Buli nicht sehr erfolgreich“? In dreieinhalb Spielzeiten beim damaligen FCR Duisburg zweimal den Pokal geholt, einmal die Vizemeisterschaft und einmal den UEFA Women’s Cup! (Beim USV Jena hatte sie dann keine ganze Saison, bevor sie in die Schweiz berufen wurde.)

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  • strike sagt:

    Ein Star ist für mich eine Trainerin oder Trainer der einige Jahre erfolgreich etwas aufbaut und Nachhaltigkeit erkennbar ist. Titel sind natürlich auch etwas um zum Star zu werden, mit Bayern oder Wolfsburg Titel zu holen ist aber einfacher. Trotdem war Kellermann ein Star. Schröder war ein Star auf seine spezielle Art.
    Aber auch kleinere Vereine mit unbekannten Spielerinnen haben gute oder sehr gute Trainerinnen oder Trainer, nur wird das nicht erkannt.
    Scheuer, Krauß, Ehrmann, Grings wäre es geworden wenn sie noch da wäre. Nicht zu vergessen Collin Bell der aber in der letzten Vergangenheit etwas abgehoben hat.
    Dann gibt es eben Pohlmann, Greulich, Glass usw. die müssen es beweisen.

    (-2)
  • Detlef sagt:

    @O. Christ,
    Du hast Recht!!!
    Die beiden Pokalsiege hatte ich irgendwie nicht mit MTV in Verbindung gebracht!!!
    Damals wechselte Duisburg ja noch öfter den Trainer als Frankfurt heute! 😉

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  • Detlef sagt:

    @strike,
    Deine Definition von „Star“ kann ich nicht nachvollziehen!!!

    Was Kellermann und Wörle in den letzten Jahren aufgebaut und an Erfolgen geholt haben, ist sicher aller Ehren wert!!
    Aber ein Patrice Lair und ein Bernd Schröder können darüber nur müde lächeln!!! 😉

    Und viel Geld zur Verfügung zu haben ist sicherlich sehr hilfreich!!!
    Aber es ist noch lange kein Garant dafür, auch eine funktionierende Mannschaft zu formen!!! 😉

    (-1)
  • adipreissler sagt:

    Mal hier hinein, da Niko Arnautis immerhin lange Jahre für Rot-Weiß Frankfurt gespielt hat und auch trainermäßig dort schon unterwegs war: Neuer Trainer von Rot-Weiß wird der erklärte Frauenfußballfreund Mario Basler:

    http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/mario-baslers-gefaelligkeitsleistung-in-der-fuenftklassigkeit-15241831.html

    Wer Rot-Weiß nicht kennt: der Verein (aktuell mit einem Bordell als Trikotsponsor) teilt sich (neben einem weiteren Verein) das Stadion am Brentanobad mit dem 1. FFC Frankfurt.

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