Frauen-Bundesliga: Alles Wissenswerte zum 3. Spieltag

Von am 23. September 2017 – 8.15 Uhr 2 Kommentare

Am 3. Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga kommt es nach der Länderspiel-Pause unter anderem zum Topspiel zwischen dem SC Freiburg und dem 1. FFC Turbine Potsdam.

Jubel des SC Freiburg nach einem Sieg beim 1. FFC Turbine Potsdam

Kann der SC Freiburg wieder gegen den 1. FFC Turbine Potsdam jubeln? © Sascha Pfeiler / girlsplay.de

1. FFC Frankfurt – SC Sand (Sonntag, 11 Uhr, DFB-TV/Telekom Sport)

Der 1. FFC Frankfurt hat den SC Sand zu Gast und will im heimischen Stadion am Brentanobad nach den zwei Siegen zum Saisonauftakt ein weiteres Erfolgserlebnis feiern. „Mit dem Schwung unseres erfolgreichen Saisonstarts im Rücken werden wir am Sonntag gegen den SC Sand alles daransetzen, weitere drei Punkte einzufahren und unsere kleine Serie auszubauen!“, so Frankfurts Trainer Matt Ross, der eventuell wieder auf Jackie Groenen (Muskelfaserriss) bauen kann. Sands Trainer Sascha Glass kehrt an seine frühere Wirkungsstätte zurück. In Frankfurt war er zwischen 2011 und 2014 sowohl im Nachwuchsbereich als auch als Trainer der zweiten Mannschaft erfolgreich tätig und führte die Erstligamannschaft des FFC in den letzten fünf Spielen der Saison 2012/13.

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SC Freiburg – 1. FFC Turbine Potsdam (Sonntag, 14 Uhr)

Im Topspiel des dritten Spieltags empfängt der SC Freiburg den 1. FFC Turbine Potsdam. Beide Teams sind mit jeweils zwei Siegen in die neue Saison gestartet. Gegen die laut SC Freiburgs Trainer Jens Scheuer physisch stärkste Mannschaft der Bundesliga gelte es, die Zweikämpfe voll anzunehmen. „Fußballerisch sind wir einen Tick besser, das glaube ich definitiv, es gilt aber in erster Linie, dagegenzuhalten, um gut ins Spiel zu kommen. Wenn uns das gelingt, können wir unseren Fußball und unsere Kreativität mit einbringen.“ Dabei ist allerdings der Einsatz mehrerer Spielerinnen fraglich: Carolin Simon, Hasret Kayikci und Rebecca Knaak plagen eine Erkältung, Lena Petermann ist nach Muskelfaserriss wieder im Training, aber womöglich noch keine Option für das Spiel.

VfL Wolfsburg – FF USV Jena (Sonntag, 14 Uhr)

Der VfL Wolfsburg ist mit zwei Siegen und 10:0-Toren perfekt in die neue Saison gestartet. Im Heimspiel gegen den FF USV Jena ist der nächste Dreier fest eingeplant. Noch steht nicht fest, ob Torhüterin Almuth Schult wieder zum Einsatz kommen kann, doch die Chancen stehen gut. Dagegen hat sich Isabel Kerschowski in einem Zusammenstoß mit einer Teamkollegin am Knie verletzt. Fehlen werden auch weiterhin Marie Dolvik und Katharina Baunach. Jenas Trainerin Katja Greulich meint: „Wolfsburg ist in einer extrem guten Verfassung und verfügt über individuelle Weltklasse. Hier zählt für uns purer Teamgeist, um die gefühlte Pleite gegen Bremen aus den Köpfen zu bekommen!“

SGS Essen – TSG 1899 Hoffenheim (Sonntag, 14 Uhr)

Die SGS Essen zeigte beim klaren Auswärtssieg gegen den 1. FC Köln zuletzt schöne Spielzüge. Gegen die spiel- und kampfstarke Elf, aber noch punktlose Elf der TSG 1899 Hoffenheim erwartet Essens Trainer Daniel Kraus „ein hartes Stück Arbeit“. Torhüterin Lisa Weiß meint: „Wir wollen nach der Länderspielpause nun den Schwung aus der Begegnung gegen den 1. FC Köln mitnehmen und zu Hause punkten.“ Beim Gegner haderte Trainer Jürgen Ehrmann zuletzt mit der Abschlussschwäche und dem Fußballglück. Doch in Essen sollen mit konsequentem Spiel die ersten Punkte her. „Über gutes Zweikampfverhalten und Druck in der Offensive wollen wir den Gegner beschäftigen und einen Abschluss dann auch mal im Tor unterbringen.“

FC Bayern München – 1. FC Köln (Sonntag, 14 Uhr, TELEKOM SPORT/FC Bayern.TV)

Der FC Bayern München empfängt Aufsteiger 1. FC Köln. „Wir müssen uns gegen ihre Umschaltaktionen wappnen und versuchen, uns selbst klare Torchancen zu erspielen. Wir wollen geduldig spielen“, meint Bayern Münchens Trainer Thomas Wörle. Kölns Trainer Willi Breuer meint: „Wir wissen, dass wir gegen einen der Topfavoriten auf die Deutsche Meisterschaft absoluter Außenseiter sind. Dennoch haben wir auch in München nichts zu verschenken.“

SV Werder Bremen – MSV Duisburg (Sonntag, 14 Uhr)

Der SV Werder Bremen will im Heimspiel gegen den MSV Duisburg nach dem Punktgewinn in Jena nun auch den ersten Sieg landen. Trainerin Carmen Roth meint: „Wir haben die Länderspielpause genutzt, um unsere Abläufe zu verfeinern.“ Duisburgs Trainer Christian Franz-Pohlmann erklärt: „Es ist egal, dass Bremen ein Aufsteiger ist. Wir konzentrieren uns auf uns und wollen mit der gleichen Disziplin und Leidenschaft in das dritte Saisonspiel starten, wie zuvor. Es wäre enorm wichtig, dass wir uns für den Aufwand der letzten Wochen belohnen und einen Sieg einfahren.“

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

2 Kommentare »

  • balea sagt:

    Bayern vs Köln dürfte wohl für ein neues Ausrufezeichen bei den Zuschauerzahlen sorgen. Würdig einer Live – Übertragung! – Ironie aus.

    (2)
  • never-rest sagt:

    Das Spiel des Tages in Freiburg wird nicht live übertragen. Wer soll das verstehen. DFB TV bleibt lieber zu Hause in Frankfurt. Schönen Dank auch.

    (4)

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