Wolfsburg lässt es krachen, Bayern souverän

Von am 2. September 2017 – 17.05 Uhr 28 Kommentare

Der VfL Wolfsburg und der FC Bayern München haben gleich am ersten Spieltag der neuen Saison 2017/18 die Muskeln spielen lassen. Der Meister präsentierte sich gegen Hoffenheim in Torlaune, der Vizemeister bot eine abgeklärte Vorstellung in Essen.

Mandy Islacker bejubelt ihren Führungstreffer

Auftakt nach Maß: Torschützin Mandy Islacker bejubelt ihren Führungstreffer @ imago/foto2press

Der VfL Wolfsburg hat die neue Saison 2017/18 unter dem neuen Trainer Stephan Lerch vor 1.522 Zuschauern mit einem klaren 6:0 (2:0)-Sieg gegen die TSG 1899 Hoffenheim eröffnet. „Wir haben etwas gebraucht, das verdiente 1:0 zu erzielen. Allerdings haben wir dann zu günstigen Zeitpunkten das zweite und dritte Tor gemacht, was uns mehr Sicherheit und Stabilität gegeben hat“, so Lerch.

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Harder trifft doppelt

Ewa Pajor (33.) und Caroline Graham Hansen (44.) trafen vor der Pause. In der zweiten Halbzeit war Pernille Harder doppelt (49., 69.) erfolgreich, Stephanie Breitner unterlief ein Eigentor (57.) und die eingewechselte Emily van Egmond machte das halbe Dutzend voll (90.).

Zsanett Jakabfi fehlte wegen einer im Training erlittenen Sprunggelenksverletzung, auch Alex Popp pausierte noch. Nur kurz nach der Wolfsburgr Führung kam Hoffenheim etwas besser in die Partie, Isabella Hartig vergab freistehend (34.).

Auch Vizemeister FC Bayern München kam unter den Augen von Bundestrainerin Steffi Jones vor 2.132 Zuschauern zu einem souveränen 3:0 (1:0)-Erfolg bei der SGS Essen.

Islacker bringt Bayern auf Kurs

Mandy Islacker (36.) profitierte beim Führungstreffer vom Herauslaufen der Essener Torhüterin Lisa Weiß, Lucie Voňková (61.) mit einem platzierten Schrägschuss und Simone Laudehr (73. Foulelfmeter) nach Foul von Lena Ostermeier an der eingewechselten Dominika Škorvánková machten den Auftaktsieg für abgeklärte Münchenerinnen perfekt.

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Essen nach vorn zu mutlos

Die SGS Essen, die ohne die noch gesperrte Sarah Doorsoun auskommen musste, bot über weite Strecken gut Paroli, agierte aber im Spiel nach vorne zu mutlos. Nur bei Standards waren die Gastgeberinnen ansatzweise gefährlich. Ein abgefälschter Freistoß von Geburtstagskind Linda Dallmann (54.) und ein Kopfball von Ina Lehmann (70.) waren die besten Chancen für die Essenerinnen.

Stimmen von Wörle und Kraus

Bayern-Trainer Thomas Wörle meinte: „Es war ein sehr umkämpftes Spiel, aber wir haben verdient gewonnen und auch zum richtigen Zeitpunkt die Tore erzielt.“ Essens Trainer Daniel Kraus erklärte: „Wir haben uns über lange Phasen richtig gut gemacht und bekommen die Gegentore zwei und drei, als der Gegner nicht Spiel bestimmend ist.“

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

28 Kommentare »

  • Dussel Duck sagt:

    Wie so oft fand ich es wieder ein bisschen langweilig, den Bayern-Damen zuzuschauen (vor allem in Halbzeit zwei). Schade, dass offenbar bis einschließlich dem 4. Spieltag keine Übertragung eines Spiels des amtierenden und kommenden deutschen Meisters geplant scheint. Da vor der Glotze zu sitzen ist gewöhnlich viel vergnüglicher. 🙂

    (5)
  • Fußball, F1 sagt:

    Heute gab es erst mal zwei klare Ansagen. Essen hat mich in der Deutlichkeit schon etwas überrascht. Hoffenheim, wo viele Zweitligisten der letzten Saison spielen, fehlt es einfach noch an der erforderlichen Kraft.

    (12)
  • Detlef sagt:

    Naja, die Muskeln hat Bayern heute in Essen eher nicht spielen lassen!!!
    Sie haben die groben Fehler der SGS zweimal bestrafen können, ansonsten war ziemlich tote Hose in der Bayern-Offensive!!!
    Viel hat Lisa Weiß heute nicht zu tun gehabt!!!
    Aber an beiden Gegentoren war sie auch nicht schuldlos!!!
    Der Elfer war für mich ein Geschenk von Frau Wozniak!!!
    Ich wette, auf der anderen Seite hätte es keinen Strafstoß gegeben, und noch Gelb für die schöne Flugeinlage dazu!!!

    Auch eine Sara Däbritz hätte für ihre Treterei die gelbe Karte sehen müssen!!!
    Turid Knaack mußte ihretwegen verletzt vom Feld!!! 🙁

    Bayern war abgeklärt, daß kann man so stehen lassen!!!
    Aber es war keine Glanzleistung, geschweige denn ein „Muskeln spielen lassen“!!! 😉

    WOB scheint dagegen schon richtig gut drauf zu sein!!!
    6 Tore gegen Hoffenheim, die muß man erst mal schießen!!!

    (-8)
  • SCF Klausi sagt:

    Das war aus meiner Sicht richtig feige was Thomas Wöhrle mit seinen Bayern Damen in Essen gezeigt hat.

    Was macht er dann nächstes WE wenn mit Freiburg eine spielstarke Mannschaft zu Gast in München ist und mit Kayikci und Magull die Nr. drei und vier der Torschützinnen auf dem Platz stehen oder mit Simon eine Spielerin die aus der hinteren Reihe beherzt abziehen kann.Und mit Simic sollten wir noch unberechenbarer sein.

    Ich möchte mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen,das was München heute gezeigt hat war Minimalistenfußball und eine spielstarke Mannschaft wie Freiburg sollte Bayern auch in ihrem eigenen Stadion vor erheblich mehr Probleme stellen wie es Essen konnte.

    Natürlich alles nur unter der Voraussetzung,das Freiburg ihre Leistungen aus der letzten Saison konservieren konnte und gut in die neue Saison startet.

    Wolfsburg scheint da weiter zu machen,wo sie aufgehört haben,mit dem Tore schießen.Wobei Hoffenheim kein Gradmesser für den VfL sein kann.

    (1)
  • balea sagt:

    Bei den Bayern war Demann die auffälligste und in der Abwehr die einzig souveräne. Das gibt einen Hinweis darauf, warum es bei Hoffenheim so ein Desaster gab.
    Detlef gebe ich Recht: Leider hat Lisa Weiß zweimal nicht überzeugt. Den Elfer konnte man schon geben, mMn. Däbritz (und Leupolz) haben nicht nur ihre schlechte Form beibehalten, sondern auch ihre unfaire Spielweise und die ewige Meckerei (Laudehr etc) gibts auch weiter aus München. Bayern abgeklärt und effizient – aber auch mit vielen Abspielfehlern und bes auf den Aussen in der Abwehr anfällig.

    Interessant in der HZ das Statement von Frau Jones: Sie hält es nicht für richtig, dass junge Spielerinnen ins Ausland gehen und dann nicht mal ständig spielen. Punkt. Verletzungen, Talent oder Können spielen da auch keine Rolle mehr. MaW: Pauline Bremer hat im Grunde in der N11 keine Perspektive mehr. Da hat man mehr Chancen, wenn man Goesling heisst und gar nicht spielt, aber das in Wolfsburg macht oder Däbritz und jahrelang unter Form spielt, aber das in München. Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dass diese Person als N11 – Trainerin inkompetent ist und das Team abwirtschaften wird, ist er nun geliefert…

    (-7)
  • Sokrates sagt:

    Bayern gewinnt 3:0 in Essen und in diesem Forum hier liest man natürlich ausschliesslich, wie schlecht die Offensivleistung war, dass natürlich die Schiedsrichterin eine große Rolle gespielt hat dass Bayern feige gespielt hat.

    Um es euch noch mal zu verdeutlichen. Bayern hat sehr souverän und abgeklärt auswärts bei einer hoch eingeschätzen Mannschaft mit 3:0 gewonnen.

    Natürlich erfreut das nicht jeden hier. Aber ein wenig mehr Anerkennung auch von Leistungen von Mannschaften, die ihr nicht unterstützt und die eventuell der Konkurrent eurer Mannschaft ist, würde einem Frauenfussballforum schon gut tun.

    (19)
  • balea sagt:

    @Sokrates

    Die Bayern haben abgeklärt 0:3 gewonnen.
    Was kann man denn ansonsten lobenswertes zu dem Spiel oder der Spielweise sagen?

    (3)
  • Detlef sagt:

    @Sokrates,
    Als Anhänger einer Spitzenmannschaft erwartet man einfach mehr von seinem Team, als nackte Ergebnisse!!!

    Bayern war der große Favorit, und dementsprechend hoch muß man auch die Erwartungen an sie setzen!!!
    Obwohl sie gleich mehrere Offensivkräfte verpflichtet haben, blieb die Offensive ähnlich ungefährlich, wie letzte Saison!!!

    Dem 1:0 ging ein grober Abwehrschnitzer der Essener Keeperin vorraus!!!
    Islacker hat hier schnell reagiert, und auch der Paß von Rolfö war klasse!!!
    Aber beide blieben im kompletten Spiel ansonsten sehr viel schuldig!!!
    Genauso wie Vonkova, die außer in der einen Szene die zum 2:0 führte, ansonsten völlig blaß blieb!!!
    Sie haben zwei Fehler der SGS ausgenutzt, aber ansonsten fiel ihnen kaum etwas ein!!!

    Der Minimalistenfußball wird in München weiter fortgesetzt!!!
    Ich hoffe sehr, daß er es diese Saison nicht wieder bis ganz oben schafft!!!

    Die SGS muß sich natürlich fragen lassen, wie sie eine Charline Hartmann ersetzen wollen!!!
    Dallmann mit einem total gebrauchten Tag, Anyomi zwar sehr bemüht, aber gegen abgezockte Defensivspielerinnen wirkte sie noch zu hilflos!!!
    Schüller mit einer einzigen Chance, wo allerdings das Zuspiel eine Etage zu hoch war!!!
    SARAH DOORSOUN fehlte an allen Ecken und Enden!!!
    Ich bin mal gespannt, was an der Hafenstrasse weiter passiert!!!

    (-8)
  • Cujo31 sagt:

    Bei Essen stand heute alles auf dem Platz was 100 Prozenr fit war. Aktuell ist die Verletztenliste nicht gerade klein. Das Spiel war doch insgesant kein besonders gutes Ligaspiel.
    Man wird am Ende sowieso nur maximal so um Platz 5 mitspielen.

    (10)
  • Zaunreiter sagt:

    Sokrates, ich z.b. würde erwarten wollen, dass sich die „positiv arrogante“ Däbritz bei Turid Knaak für ihre Hinaustreterei entschuldigt.

    Wäre das Anerkennung genug?

    Und andererseits…warum bekommen konstruktive Kritiken so viele Negativdaumen in einem Frauenfußballforum?

    (6)
  • SCF Klausi sagt:

    Ich merke schon,im Frauenfußball ist es nicht anders als bei den Männern.

    Äußert man sich gegenüber dem FCB kritisch wird man gleich in die Antibayern Schublade gesteckt.

    Das merkt man an den Daumen.

    (-2)
  • enthusio sagt:

    @Detlef:
    „Die SGS muß sich natürlich fragen lassen, wie sie eine Charline Hartmann ersetzen wollen!!!“

    Genau das ist die entscheidende Frage. Ich bin immer noch sauer, dass für Charline Hartmann keine neue Stürmerin verpflichtet wurde. Gestern hat man sehr gut gesehen, dass die SGS im Angriff absolut nichts auf die Reihe bekommen hat.
    Es fing schon damit an, dass Daniel Kraus eine sehr defensive Aufstellung gewählt und Lea Schüller für mich unverständlicherweise auf der Bank gelassen hat. Sie kam erst nach Turid Knaaks Verletzung ins Spiel. Vorne war die junge Nicole Anyomi als Alleinunterhalterin völlig abgemeldet, von der in den Vorbereitungsspielen und nach den Trainingseindrücken so starken Sarah Freutel und vor allem von Linda Dallmann war – außer bei zwei schwach geschossenen Freistößen – nichts zu sehen.
    Im Mittelfeld lief das Spiel an Neuzugang Turid Knaak völlig vorbei und von Wilde und Lehmann gingen auch keinerlei Impulse aus. Bezeichnend, dass es außer den zwei (schlecht getretenen) Dallmann-Freistößen aus dem Spiel heraus nur den zu laschen Kopfball Ina Lehmanns nach schöner Dallmann-Flanke als einzige Essener Torchance aus dem Spiel heraus zu sehen gab
    (@ Markus Juchem: Im Text oben ist fälschlicherweise Lea Schüller angegeben).

    Zur Abwehr: Nach dem Weggang von Vanessa Martini und wegen des Fehlens der verletzten Nina Brüggemann ließ Kraus in der IV neben Lena Ostermeier zunächst überraschenderweise Irini Ioannidou spielen und beorderte Isabel Hochstein auf die linke Abwehrseite. Diese Aktion ging gegen Simone Laudehr völlig in die Hose, so dass Sarah Freutel sehr früh auf dieser Seite aushelfen mußte und Hochstein erst zur 2. Hälfte durch Neuzugang Marina Hegering erlöst wurde, die dann Ioannidous Platz in der IV einnahm.
    Dass auch Lisa Weiß im Tor keinen sicheren Eindruck hinterließ, passt zu dieser schwachen Vorstellung.

    Die Bayern dagegen hatten schon vor dem ersten Tor eine gute Torchance durch Mandy Islackers Schrägschuss. Das Führungstor zeigte dann die Klasse Islackers, schöner und reaktionsschneller Heber nach punktgenauem Rolfö-Zuspiel. Auch das 2:0 durch Vonkova war kaltblütig vollendet worden. Der Elfer war berechtigt, Laudehr hat ihn sicher verwandelt.
    Die Neuzugänge bei Bayern (Demann, Islacker, Vonkova, Skorvankova) haben im ersten Spiel allesamt überzeugt.
    Tom Wörle kann mit diesem Spiel und erst recht mit dem Ergebnis sehr zufrieden sein.

    Daniel Kraus dagegen hat noch viel Arbeit vor sich. Ich habe leider keine Hoffnung, dass – wie in den Vorjahren – mehr als Platz 5 in dieser Saison für Essen herausspringen wird. Den Unterschied zu einer Spitzenmannschaft hat man gestern sehr gut sehen können.

    (18)
  • Kurt Felix sagt:

    @Zaunreiter und alle anderen eindimensional Bayern Hassenden

    Ich schaue mir gerne Turbine Potsdam an. Fußball ist ein Kampfsport. Auch Turbine kommt sehr oft über die Körperlichkeit. Die Spielerinnen Cramer, Elsig und auch Kemme agieren dabei oftmals auch mit unfairen Mitteln. Ich freue mich schon, wenn ihr das alle hier thematisiert.

    Ach so, das wird nicht passieren. Wieso wohl? Ich stelle mir gerade vor, Turbine schafft es einmal 3:0 in Essen zu gewinnen. Die Beweihräucherungen wären kaum auszuhalten.

    Ein gut organisiertes Defensivspiel gehört übrigens auch zum Fußball. Das holt bekanntlich Titel (Bayern hat das in den letzten 3 Jahren 2 mal geschafft). So haben auch früher Mannschaften wie Werder Bremen und Brasilien im Männerfussball Titel geholt.

    Übrigens hat Leupolz auf der 6 gestern bis zu ihrer Auswechslung ein starkes Spiel gemacht. Sie war überall zu finden, wo defensiv Gefahr drohte, hatte viele Essener Angriffe unterbunden und war sehr oft anspielbar. Sie spielt die 6 mit einer Aggressivität, die man auf dieser Position braucht. Das hatte unserer Nationalmannschaft bei der EM gefehlt (man denke an das Schröder Zitat über Kemme).

    Aber klar, Leupolz spielt bei Bayern. Da ist dann alles negativ…..

    (8)
  • Legolas sagt:

    @Zaunreiter

    Dein Jones Spruch in Verbindung mit dem Foul an Knack (welches so ungewöhnlich und unfair nun auch wieder nicht war) zu bringen, obwohl er jeglicher Sinnhaftigkeit entbehrt, ist natürlich eine extrem konstruktive Kritik von Dir.

    Und ich gehe davon aus, daß Du in Zukunft Entschuldigungen von allen Spielerinnen aller Mannschaften forderst, die ein Foul begehen.

    Aber klar, andere Mannschaften foulen nie und wenn dann auf keinen Fall so schlimm wie die bösen Bayern

    (12)
  • Penny Franz Islacker sagt:

    Ich bin Essen Fan und war ein wenig enttäuscht darüber, dass wir gestern nicht besser dagegen halten konnten.

    Bayern hatte das allerdings auch sehr gut gemacht. Und man spielt dann leider auch immer nur so gut, wie es der Gegner zulässt. Und Bayern hat defensiv nicht viel zugelassen.

    Bei Essen hat mir Irini gefallen. Klasen und Mester auch noch mit Abstrichen.

    Bei Bayern fand ich Demann, Rolfö und Leupolz stark. Nicht gefallen haben mir Vonkova (trotz Tor) und (in der Anfangsphase) Wenninger (zu unbeweglich)

    Bayern spielt eben aus einer gesichtern Abwehr heraus. Jeder soll ständig hinter dem Ball sein. Das sieht man auch bei den Männern (International und national) sehr oft. Es ist sehr oft erfolgreich.

    Mir kommt die Bayern Kritik hier in dem Forum auch als extrem übertrieben vor.

    Am Anfang waren die Frankfurter die Bösen, dann waren die Wolfsburger dran und nun eben die Bayern. Als Essen Fan kann ich wohl erst mal beruhigt sein, hoffe ich..

    Ich finde es trotzdem schade. Ich habe auch den Eindruck, daß damit erst die Frankfurt Fans hier vertrieben wurden, dann Teile der Wolfsburg Fans (wo ist Altwolf) und nun sind die Bayern Fans dran.

    Aber der Hass und der Neid sind halt menschliche Ur-Schwächen

    (13)
  • Dussel Duck sagt:

    @balea – Pauline Bremer betreffend
    Bei Frau Jones‘ Bemerkung, junge Spielerinnen sollten bitte schön in der Bundesliga spielen und dem schnöden Mammon im Ausland die kalte Schulter zeigen, musste ich auch gleich an Pauline Bremer denken (wen könnte die Bundestrainerin sonst gemeint haben?). Falls sie das wirklich so meinte, wäre das ein echtes Armutszeugnis für sie. Ich dachte eigentlich, Interviews à la Deutsche-spielen-in-Deutschland hätten wir seit etwa 30 Jahren hinter uns.

    (5)
  • Detlef sagt:

    @Kurt Felix,
    Ein sehr typischer Beitrag hier!!!
    Alles was auch nur den Ansatz von Kritik enthält, wird sofort mit „Haß“ gleichgestellt!!!
    Da hat Zauni absolut Recht!!!

    Du scheinst neu zu sein im FF!!!
    Denn sonnst wüstest Du, daß es hier keinen Haß gibt, wie bei den Männern!!!
    Es gibt Abneigungen, vielleicht auch Neid, aber Haß gibt es im FF nicht!!!
    Nicht einmal zwischen den ehemaligen „Erzfeinden“ Frankfurt und Potsdam gab es auch nur ansatzweise so etwas, was es im MF zB zwischen Dortmund und Schalke oder Stuttgart und Karlsruhe gibt!!!
    Haß im FF kommt nur von MF-Fans, die versuchen dies auch hier zu pflegen!!!

    Ich habe dagegen schon vor 13 Jahren dem MF abgeschworen, übrigens auch wegen den „Nettigkeiten“, die sich dort die Fans regelmäßig um die Ohren hauen!!!
    Deshalb ist es Blödsinn, mir irgend etwas wie Haß zu unterstellen!!!

    Kritik ist etwas durchaus Gutes, wenn sie konstruktiv ist!!!
    Die schlechten Zuschauerzahlen in München hängen sicher auch mit dem unattraktiven Fußball zusammen, die die Wörle-Truppe zeigt!!!
    Das war früher anders, als eine Apple Hagen noch bei den Roten spielte!!!

    Natürlich ist Fußball ein Ergebnissport, und man kann mit solch unansehnlichem Gekicke sogar Meister werden!!!
    Aber man lockt damit keine Zuschauer ins Stadion!!!

    Achja, und Deine Bemerkungen zu TURBINE sind höchst unangebracht!!!
    Kein Verein muß hier soviel Kritik einstecken wie Potsdam!!!
    Und das zumeist von den eigenen Fans!!!
    Aber das kannst Du natürlich nicht wissen, da Du ja neu hier bist!!!

    (-5)
  • Zaunreiter sagt:

    Okay, wenn ich schon angesprochen werde, dann will ich auch antworten.
    Eins vorneweg, ich bin weder Turbine-, FFC Frankfurt- noch Duisburg-Fan. Als ich zum FF kam, wollte ich das nicht, Fan der „Vorzeigevereine“ zu werden und hab mich für Bad Neuenahr entschieden. Damals fand ich auch die Bayern-Frauen unter Wöhrle-Senior sympathisch. Da waren die noch mental anders drauf, draussen in ihrem Biotop in Aschheim, so als „Paria“ des FC Bayern-Vereines. Jetzt, wo sie langsam auch im Gesamtverein akzeptiert werden, unabhängig davon ob „der Freigänger von Landsberg“ dass gutheisst oder nicht, weil der auch langsam begreift, dass es für ein positives Image sorgt, sich mit einer Frauenabteilung zu schmücken, da übernehmen sie jetzt auch diese seltsamen Männerattitüden. Und ja, ich mache diese Arroganz an der Übersteiger-Queen Leupolz oder an Sara Däbritz fest.
    Ach übrigens…auch an der Ahr gab es Frauen, die ich für arrogant hielt, so ist das ja jetzt nicht, dass da alles Friede, Freude, Eierkuchen war.
    Und es gibt Dinge im Männerfußball, die ich im FF nicht sehen will, wie z.b. eine Volksschauspielerin Popp, eine Lucy Bronze, die zu meinen Lieblingsspielerinnen gehört, aber die Schwalbenversuche, die sie im Halbfinale gegen die Niederlande produzierte, da musste ich echt schlucken. Ich hab ja schon die Augen gerollt, im WM-Viertelfinale bei diesem Versuch von Anja Mittag, einen Elfer zu bekommen. Also Arjen Robben bekommt das ja besser hin. Oder Entscheidungen der Schiri lautstark zu hinterfragen. Oder eben das Spielerinnen wie Turid rausgetreten werden, und man hinterher nicht den „sportmanship“ besitzt, sich bei der Spielerin dafür zu entschuldigen.
    Und ja, auch Cramer, Elsig und Kemme würde ich dafür kritisieren. Frau Kemme kann ja ein Lied davon singen, spätestens seit dem WM-Halbfinale und dem eingesprungen O’Hara.

    Die Bayern-Fans hier im Forum bitte ich, Dinge zu differenzieren und die gelernten Verhaltensmuster des Männerfußballs nicht auf die Frauen zu übertragen.

    Ach…und wenn ich grad dabei bin…mich hat es gestern am Fernsehen genervt, dauernd den monotonen Singsang der Essener Fans aus dem Hintergrund zu hören. Da hätt ich fast den Ton abgestellt. Will heissen: Auch die Ultra-Mentalität aus dem Männerfußball möchte ich nicht im Frauenfußball haben! Aber vielleicht liegt das auch bei mir an der Bad Neuenahrer „Kurpark-Atmosphäre“. 😉

    So…zuguterletzt dann noch zur Aussage von Steffi Jones, dass Spielerinnen doch bitte in Deutschland spielen sollen. Im Hinterkopf natürlich „Niemand ausser Marozsan. Die darf das“. Da ist dann natürlich Pauline Bremer angesprochen. Bei Josephine Henning bin ich mir nicht ganz sicher, die darf das wohl…Und was ist mit den ganzen Stipendiatinnen, die in den USA College- oder Uni-Fußball spielen?
    Da hat DusselDuck schon recht, da waren wir schon mal weiter.

    (0)
  • Detlef sagt:

    @legolas,
    Eine Entschuldigung ist das Mindeste, was man von einer Spielerin erwarten kann, die gerade ein rüdes Foul begangen hat!!!
    Vor allem wenn das Opfer lange behandelt werden muß, sollte Zeit genug sein, zumindest einen Klaps oder auch ein „sorry“ der Gefoulten mitzugeben!!!

    Und bevor Du fragst, ja, daß verlange ich auch von meinen TURBINEN, zumal, wenn sie Nationalspielerinnen sind!!!
    Hier hat man nochmal eine ganz besondere Vorbildfunktion!!!

    (-1)
  • shane sagt:

    @Detlef: „Die schlechten Zuschauerzahlen in München hängen sicher auch mit dem unattraktiven Fußball zusammen, die die Wörle-Truppe zeigt!!!
    Das war früher anders, als eine Apple Hagen noch bei den Roten spielte!!!“

    Frueher mit Apple Hagen hatte Bayern bessere Zuschauerzahlen? Na, die Zeit muss ich verpasst haben. :O

    (2)
  • Detlef sagt:

    @shane,
    Hätten sie damals schon mitten in in Stadt gespielt, und nicht am Ars… der Welt in Aschheim, wären sicher mehr Leute als momentan gekommen!!! 😉

    (-5)
  • FFFan sagt:

    @ Dussel Duck & Zaunreiter:

    Steffi Jones hat lediglich gesagt, dass die Spielerinnen zu Vereinen wechseln sollten, wo sie auch eine Chance haben zu spielen. Sie hat keine Namen genannt, aber J.Henning und P.Bremer durften sich angesprochen fühlen…

    (3)
  • Cali sagt:

    @FFFan

    Aber Jones sprach explizit von den jungen Spielerinnen, aus diesem Rahmen dürfte Josephine Henning mit bald 28 Jahren klar rausfallen. Zumal sich die Bundestrainerin so selber widerspricht, denn schließlich hat sie Josie, auch ohne Spielzeit im Verein, aufgestellt.

    (4)
  • ruhri sagt:

    So, nachdem ich am Samstag den elterlichen Garten (Mutter: Jahrgang 1934, Vater: Jahrgang 1931, Bruder: faule Socke) bearbeiten musste (Rasen mähen) und deshalb nicht im Essener Stadion sein konnte möchte ich hier auch noch meinen Senf dazu geben. Das hatte aber den Vorteil, dass ich das Spiel im WDR-Fernsehen an einem recht großformatigen Bildschirm verfolgen konnte.

    Detlef schreibt:

    „Der Elfer war für mich ein Geschenk von Frau Wozniak!“

    Leider falsch, Detlef! Die Wiederholung von der Torkamera aus zeigte eindeutig, dass Lena Ostermeier der Bayern-Spielerin gegen das Fußgelenk tritt. Außerdem: Keinerlei Reklamationen seitens der Essener Spielerinnen.

    Detlef, Du wirst alt. Schreibst Turid Knaak mit „ck“ und noch schlimmer: „SARAH DOORSOUN“ (mit „H“).

    Vergleiche: Sarah Zadrazil (österr. Fußball-Nationalspielerin)
    Sahra Wagenknecht (deutsche Politikerin)
    Sara Doorsoun (dt. Fußball-Nationalspielerin)
    Sahara (größte Trockenwüste der Erde)

    enthusio sagt:

    „Es fing schon damit an, dass Daniel Kraus eine sehr defensive Aufstellung gewählt und Lea Schüller für mich unverständlicherweise auf der Bank gelassen hat.“

    Also ich habe da so eine Vermutung:

    Lea Schüller laborierte im August mehrere Wochen an einer Muskelverletzung und hatte – ähnlich wie Marina Hegering – wohl noch Trainingsrückstand. Ich schätze mal, dass beide am Samstag gegen Köln in der Startelf stehen. Wie @Cujo31 weter oben richtigerweise schrieb: „Bei Essen stand heute alles auf dem Platz was 100 Prozent fit war.“

    @enthusio: Derlei Dinge erfährt man als Fan, wenn man sich unter der Woche zum Trainingsgelände aufmacht und sich vor Ort informiert.

    (4)
  • FFFan sagt:

    Spielanalyse SGS-Bayern (Quelle: miasanrot.de):

    http://miasanrot.de/frauen-auftaktsieg-sgs-essen/

    (1)
  • enthusio sagt:

    @ruhri:
    danke für die Info. Vielleicht kannst Du ja öfter hier einige aktuelle Infos aus Deinen Erkenntnissen vor Ort streuen, so wie es einige Turbine-Fans hier ja auch schon praktizieren. Ich selbst habe aus verschiedenen Gründen nicht die Möglichkeit, „unter der Woche“ nach Essen zu fahren und Trainingseinheiten zu besuchen.

    Bislang war ja die Essener Informationspolitik vor oder nach den Spielen mehr als dürftig. Das scheint sich unter dem neuen Essener Manager Philipp Symanzik geändert zu haben. Zu meiner Überraschung ist gestern Nachmittag ein informativer Vorbericht zum nächsten Spiel am Samstag in Köln veröffentlicht worden:

    http://www.sgs-essen.de/aktuelles-rund-um-die-mannschaften/herausforderung-in-der-domstadt-sgs-essen-reist-beim-ersten-saisonauswaertsspiel-zum-1-fc-koeln.html

    Demnach wird Nicole Anyomi wegen muskulärer Probleme fehlen. Umgekehrt scheint Turid Knaak wieder einsatzfähig zu sein, denn sie ist nicht unter den vier verletzten Spielerinnen (Brüggemann, Nesse, Petzelberger, Anyomi) aufgelistet.

    Interessant ist auch folgende Aussage der Mannschaftsführerin Ina Lehmann:
    „Nichtsdestotrotz gilt es für uns, absolut fokussiert in dieses Spiel zu gehen (…) und unsere Offensivqualitäten, die wir uns in der Vorbereitung erarbeitet haben, umzusetzen.“
    Im Training und in der Vorbereitung scheinen die genannten Offensivqualitäten – anders als im Spiel gegen die Bayern – ja erkennbar gewesen zu sein. Ich bin daher gespannt, wie diese Qualitäten in Köln ohne Anyomi (und ohne eine für Charline Hartmann neuverpflichtete Stürmerin) aussehen werden.

    Wünschenswert wäre jetzt noch, dass es von Vereinsseite auch einen ausführlichen und informativen Nachbericht zu den Spielen geben wird. Bislang hat man diese Aufgabe ausschließlich der Presse (WAZ oder Reviersport) überlassen.

    (2)
  • Markus Juchem sagt:

    @enthusio: Dass wir erstmals aus Essen ein Vorbericht erhalten haben, hat uns auch sehr gefreut. Wir werden das mal weiter beobachten, das bleibt hoffentlich so. Und wir hoffen, dass die Website der SGS Essen noch informativer wird. 😉

    (1)
  • adipreissler sagt:

    Der Sprachduktus von Frau Lehmann ist in der Tat sehr interessant. Sie könnte in Frankfurt spielen.

    (0)

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