DFB-Pokal: Arbeitssiege für Bremen und Köln

Von am 27. August 2017 – 19.49 Uhr 9 Kommentare

Die beiden Erstligisten SV Werder Bremen und der 1. FC Köln taten sich lange schwer, ehe der Einzug in die 2. Hauptrunde des DFB-Pokals perfekt war. Den Regionalligisten Magdeburger FFC und TSV Limmer gelangen Überraschungen.

Der SV Werder Bremen setzte sich nach 0:1-Halbzeitrückstand am Ende mit 2:1 bei Viertligist TSV Jahn Calden durch.

Einwechselspielerinnen trumpfen auf

Die Gastgeberinnen gingen gegen den Spielverlauf durch Johanna Hildebrandt in Führung (20.). Und Werder hatte es seinen beiden Einwechselspielerinnen zu verdanken, die Partie noch zu drehen. Erst erzielte die eingewechselte Cindy König den Ausgleich (64.), dann gelang der ebenfalls eingewechselten Nora Clausen der Siegtreffer (76.).

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Meike Meßmer jubelt für den 1. FC Köln

Meike Meßmer (Mi.) durfte für den 1. FC Köln doppelt jubeln ©
foto2press / Sven Leifer

Meßmer trifft doppelt für Köln, Bresonik für Cloppenburg

Der 1. FC Köln gewann mit 2:0 (0:0) beim Regionallisten FFC Wacker München. Meike Meßmer sorgte mit einem Doppelschlag spät für die Entscheidung (74., 78.). Keine Mühe hatte Erstliga-Absteiger Borussia Mönchengladbach beim 9:0 (3:0)-Auswärtssieg bei Regionalligist SC Siegelbach. Zweitligist BV Cloppenburg gewann 3:1 (3:1) beim Regionalligisten BSC Marzahn, Für Cloppenburg erzielte die Ex-Duisburgerin Linda Bresonik den dritten Treffer.

Regionalligisten werfen Zweitligisten raus

Es gab auch einige Überraschungen: Regionalligist Magdeburger FFC warf Zweitliga-Aufsteiger TV Jahn Delmenhorst mit 4:1 (1:1) souverän aus dem Pokal, auch Zweitligist SV BW Hohen Neuendorf zog im Duell mit dem Regionalligisten TSV Limmer beim 1:2 (1:1) den Kürzeren.

DFB-Pokal, 1. Hauptrunde: Alle Ergebnisse im Überblick

Sonntag
BSC Marzahn – BV Cloppenburg 1:3
SC Siegelbach – Borussia Mönchengladach 0:9
ATS Buntentor – FSV Gütersloh 2009 2:5
TSV Jahn Calden – SV Werder Bremen 1:2
FFC Wacker München – 1. FC Köln 0:2
Magdeburger FFC – TV Jahn Delmenhorst 4:1
TSV Limmer – SV BW Hohen Neuendorf 2:1
Bramfelder SV – SV Henstedt-Ulzburg 0:2
1. FFC Fortuna Dresden – 1. FC Union Berlin 3:4 n.E.
Holstein Kiel – SV Meppen 0:5
FSV Babelsberg 74 – Weimarer FFC 2:0
1. FC Neubrandenburg – Hamburger SV 2:1 n.V.
FSV Hessen Wetzlar – 1. FC Saarbrücken 0:4
Vorwärts Spoho 98 – 1. FFC Niederkirchen 1:3
TSV Neckarau – VfL Sindelfingen 0:1 n.V.
Hegauer FV – SV 67 Weinberg 4:2
VfL Bochum – TSV Crailsheim 0:1

Samstag
Herforder SV – Arminia Bielefeld 2:3 n.V.
SV Holzbach – TSV SCHOTT Mainz 0:2
SV Alberweiler – SG 99 Andernach 1:0
1. FC Riegelsberg – SV Walbeck 1:0

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

9 Kommentare »

  • Zaunreiter sagt:

    Ich schilder euch mal meine subjektiven Eindrücke vom Spiel des FSV Hessen Wetzlar gegen den 1.FC Saarbrücken.
    Bei sehr warmen Temperaturen, schwül war es nicht, trafen sich die beiden Teams. Mir war es in der Sonne zu heiß, so dass ich mich unters Tribünendach verzog.
    Die heimischen Frauen kombinierten sich eigentlich gefällig durchs Mittelfeld, aber am Rand der Box war dann halt Schluß. So fiel dann auch das 0:1 durch Anja Selensky wie aus dem Nichts. Und dann zwei Minuten später der Foulelfmeter durch De Backer. Das war erst mal ein Schock für unsere Frauen, sie liessen sich dadurch aber nicht beirren. Also es lag wohl auch daran, dass die Abwehr um Meike Simbeck fast immer hochstand, nur, wenn dann die jeweilige Abwehrspielerin links wie rechts im Laufduell langsamer ist als die Gästeangreiferin (eigentlich planmäßige Außenverteidigerinnen) wie McKibben oder Dörr, dann geht das halt irgendwann mal schief.
    Zur Halbzeit spiegelte das Ergebnis nicht den Spielverlauf wieder, weil wir halt auch unsere Chancen hatten, die eine glänzend aufgelegte Ehl vereitelte und Wetzlar spielerisch besser war als Saarbrücken. DA aber Saarbrücken es verstanden hat, die Räume besser zu kontrollieren verlegte man sich auf Schüsse aus der Abwehr nach vorne, die aber nicht vom Erfolg geprägt waren.
    Zum Seitenwechsel wurde dann Anna-Lena Waskow für Emmelie Huhn eingewechselt und ging auf ihre Abwehrposition.
    Es folgten wieder einige schöne Kombinationen – bis zur Box – wo dann entweder ein Saarbrücker Bein oder Frau Ehl dazwischen war.
    So kompakt auch De Backer ist, aber die Frau hatte zwischendurch das 0:3 auf dem Fuss. Wetzlar versuchte sich dann wieder durch Schüsse nach vorne, die aber auch wieder nicht brachten, was sie sollten, weil sie Jackie Klippert nicht erreichten.
    Der Genickbruch kam dann durch ein Gewusel vor unserem Strafraum, worauf dann die Linienrichterin der Schiri durchs Winken mitteilte, dass der Ball in Gänze die Torlinie überschritten haben soll – kann ich nicht beurteilen, ich saß zu weit links im Schatten auf der Tribüne, in Höhe der Box auf der anderen Seite.
    Danach fiel dann noch das 0:4, für meinen Geschmack ein Tor zu hoch, denn im Prinzip waren beide gleichwertig. Und bei dem Wetter gab es keine Trinkpause. Unsere Frauen hätten noch stundenlang auf das gegnerische Tor marschieren können, aber ein Tor wäre da nicht mehr gefallen. Das war heute nichts, die Saarbrückerinnen waren da bei ihren Torchancen konsequenter.

    (5)
  • JK sagt:

    Interessant, dass McKibben als Außenverteidigerin eingesetzt wird…
    Bin gespannt, ob das auch während der Saison ihre Position bleiben wird, da sie doch eigentlich Stürmerin ist.

    Ich habe mir gestern das Spiel in München angeschaut.
    Von Köln hatte ich definitiv mehr erwartet, da ich eigentlich der Meinung war, dass sie sich mit Nietgen, Arnold, Hearn (und Chojnowski) ordentlich verstärkt haben.
    Kremer saß auf der Bank – weiß jemand, ob das auch für die Saison so vorgesehen ist?
    Köln kam vor allem in der ersten Halbzeit überhaupt nicht mit den zweikampfstarken Münchnerinnen zurecht. Da war überhaupt kein Klassenunterschied zu sehen – wirklich schwach von Köln!!!
    Vielleicht haben die Kölnerinnen das Spiel auch etwas unterschätzt…Anreise am frühen Morgen mit dem ICE von Köln nach München (gegen 6 Uhr wurde ein entsprechendes Foto auf Facebook gepostet) – wann sind die Spielerinnen da wohl aufgestanden??? Um 4 Uhr??? Klar, dass man da nicht wirklich fit ist. Das ist zwar der Charme des Frauenfußballs, dass man vielleicht nicht immer vorher im Hotel übernachtet oder mal mit dem Zug anreist. Aber bei so einer Strecke und eben einer Abfahrtszeit so früh am Morgen hätte doch eine Übernachtung in München drin sein müssen.
    Nunja, Köln ist trotz der miserablen ersten Hälfte mit recht positiver Körpersprache aus der Kabine gekommen und hat dann auch etwas besser ins Spiel gefunden bzw. sich zumindest Möglichkeiten erspielt…Gut war es zwar immer noch nicht, aber man muss es ja auch erstmal schaffen, in solch ein Spiel noch einigermaßen hinein zu finden.
    Positiv fand ich bei Köln die Auftritte Vinken, die mit 17 Jahren noch sehr jung ist, aber sehr selbstbewusst, ruhig und abgeklärt gespielt hat (rechte AV), und Kohr, die meist vor ihr im rechten Mittelfeld zu finden war. Kohr hat sich durch ein sehr geradliniges Spiel ausgezeichnet, was sehr viel effektiver war als die Dribblings von Chojnowski auf der anderen Seite. Kohr war zusammen mit Nietgen auch an beiden Toren beteiligt.
    Meßmer hat natürlich mit ihren beiden Toren einen super Job gemacht.
    Von den bundesligaerfahrenen Spielerinnen bin ich etwas enttäuscht. Chojnowski und Hearn mMn mit sehr sehr viel Luft nach oben. Arnnold und Nietgen haben zwar nicht geglänzt, haben aber zumindest ordentliche Leistungen abgerufen und waren die Antreiber im Spiel…Nietgen (die auch viel mit der Beurteilung der Schieds- bzw. Linienrichterin beschäftigt war) hat es irgendwann nicht mehr hinten gehalten, weshalb sie auch an beiden Toren beteiligt war… Arnold war auch sehr bemüht, Bewegung ins Kölner Spiel zu bekommen und ihre Mitspielerinnen anzutreiben.
    Insgesamt muss eine deutliche Steigerung her. Gewundert hat mich auch, dass Breuer in der ersten Hälfte kaum Impulse von außen gegeben hat…

    (3)
  • Zaunreiter sagt:

    @JK:
    „Interessant, dass McKibben als Außenverteidigerin eingesetzt wird…
    Bin gespannt, ob das auch während der Saison ihre Position bleiben wird, da sie doch eigentlich Stürmerin ist.“

    Nun, dann war es mein Fehler, dass ich mich beim Schreiben meines Berichtes auf den DFB verlassen habe. 😉
    Frau McKibben hat die Nr. 3 auf dem Rücken und um das ganze Revue passieren zu lassen, habe ich mich daheim auf die Pokalseite des DFB begeben und lt. Taktik-Tafel bei der dortigen Ergebnisübersicht war sie als Linke Außenverteidigerin gesetzt. Da musste ich dann davon ausgehen, dass sie eben Verteidigerin statt Stürmerin ist.
    Aber trotzdem danke für die Korrektur!

    (3)
  • JK sagt:

    @ Zaunreiter:
    Das war überhaupt nicht als Kritik oder ironisch oder Ähnliches gemeint 😉
    Hätte ja sein können, dass sie im Moment als Außenverteidigerin eingesetzt wird…
    Das finde ich deshalb interessant, weil ich weiß, dass sie in ihrem halben Jahr Würzburg in jedem Spiel als Stürmerin eingesetzt wurde und danach in Saarbrücken meines Wissens auch als (Außen-)Stürmerin

    (1)
  • LDKler sagt:

    Ich war am Sonntag leider selbst nicht in Wetzlar. Dass Tesa McKibben als Außenverteidigerin (oder linke Mittelfeldspielerin) aufgelaufen ist, kann ich mir aber gut vorstellen. Bei ihrem letzten Auftritt in Wetzlar vor zwei Jahren hat sie ebenfalls auf der linken Außenbahn für jede Menge Betrieb gesorgt (und dreimal getroffen). Individuell ist McKibben vielleicht eine der stärksten Spielerinnen der Klasse. Mit ihrer Rückkehr und der Verpflichtung der Ex-Sindelfingerin Anja Selensky hat sich Saarbrücken meiner Meinung nach gewaltig verstärkt.

    Zu Wetzlar: Ich bin mir trotz der vier Gegentreffer im Pokal sicher, dass die Defensive um Maike Simbeck auch in dieser Saison die Stärke des FSV sein wird. Hannah Wünsche soll viel Potential mitbringen, ist aber neu dabei. Bis die Abstimmung perfekt passt, wird sicher noch die eine oder andere Woche vergehen. Dazu ist mit Alica Kanbach eine ganz wichtige Spielerin nach ihrem Kreuzbandriss wieder ins Training eingestiegen. Auch die 17-jährige Lisann Kaut – eines der vielversprechendsten Talente im Verein – ist als Außenverteidigerin eine gute Option. So könnte auch Lea Hartmann nach vorne rücken.

    Ich schaue ganz optimistisch auf die Saison: Denn nicht alle Zweitligisten haben auf dem Flügel derart dominierende Spielerinnen wie McKibben zur Verfügung. In 90 Prozent der Partien dürfte die Wetzlarer Defensive deshalb deutlich weniger zulassen als am Wochenende. Klappt das, dürfen wir uns hoffentlich auf ein schnelles Umschaltspiel, viele Aktionen über den Flügel und die eine oder andere Leistungsexplosion der Schermuly-Schwestern freuen.

    (2)
  • Zaunreiter sagt:

    @LDKler:
    Schau an, noch jemand aus der Gegend hier auf dieser Seite. 😉
    Find ich gut.
    Das ist richtig was du schreibst. Ich seh die Wetzlarer Entwicklung ja auch positiv.
    Was Anja Selensky angeht…die war vor ihrer Sindelfinger Zeit bei meinem Ex-Lieblingsverein in Bad Neuenahr, wo sie sich nicht so richtig durchsetzen konnte. Hat aber wie ich finde, eine gute Entwicklung für eine Zweitligaspielerin genommen. 😉

    (3)
  • Pauline Leon sagt:

    ich komm zwar nicht aus der gegend, war aber trotzdem beim spiel. zu wetzlar muß ich sagen, das sie den sieg in der ersten halbzeit verschenkt haben. die vielen torchancen, die der fsv zu einem tor benötigt, sprengt immer den rahmen. so haben sie in der letzten saison auch meist erst gegen ende ihre spiele gewonnen, aber am sonntag klappte es (verdient) nicht. auch katrin schermuly stirbt lieber in schönheit, als den torabschluß zu suchen. ihre kleine schwester gehört aber sicher auch zu den aufstrebenden offensivkräften in wetzlar…
    ich hoffe, sie bekommen diese saison keine schwierigkeiten.

    der fc köln war ende letzter saison für mich schon ein abstiegskandidat, spätestens nach dem testspiel im juli in leverkusen. da haben sie auch nur wegen dem arnold-hammer gewonnen. erstligareif war das keinesfalls. wohl eher die leistungen der dallmann-twins im pokal. leider nicht gesehen, aber immerhin den testspielsieg gegen den msv.
    auch freue ich mich für pauli im mancity-trikot. das tor gegen lyon ist aller ehren wert. diese kunst hätte in den niederlanden gebraucht werden können….

    (3)
  • Zaunreiter sagt:

    Na Pauline Leon, du gibst ja wieder mächtig Gas…*sinnier*
    Fliegst von der Lahn über den Rhein an den Medlock River und dann zurück an den Niederrhein… 😉
    Medlock River, hab ich mir ergoogelt…da hat früher übrigens der keltische Stamm der Brigantii gesiedelt. Aber auch hier waren die Kelten, am Dünsberg z.b., von wo sie dann von den Römern in das Oppidum Ubiorum (CCAA) an den Rhein umgesiedelt worden sind, weil die keltisch-germanischen Viehdiebe aus dem Thüringischen Raum doch arge Plagegeister waren…Es könnten aber auch die Chatten gewesen sein, womit sich dann auch der Name Hessens erklärt.

    Mansplaining, ich weiß 😛 , wir waren ja bei dem Wetzlarer Fußball, wo die Spielerinnen reihenweise in Schönheit sterben, weil sie das Tor nicht treffen. Da erinnert sich dann mein francophiles Herz auch wieder an die EM und meine Tage in Tilburg. Mir ist aber ein schöner gepflegter Passfußball lieber als so ein Geholze à la Krahn oder Bartusiak von hinten heraus. Hätte Jackie Groenen in Frankfurt solche Mitspielerinnen wie in der Elftal, der Siggi Dietrich käme aus dem Grinsen nicht mehr heraus.
    Du wirst mir sicherlich zustimmen, dass beide Teams genügend Kondition für die 90 Minuten bei hochsommerlichen Temperaturen besassen. Das ist ja das gute am Fußball, dass Detlefs Göttinnenrat (vulgo: Cousinenwirtschaft) nicht mehr Recht behält, wenn dem einen Team nach 70 Minuten die Luft ausgeht, dass dann der Favorit dann noch die entscheidenden Tore erzielt. Was du ja in deiner Betrachtung den Frauen von der Lahn ankreidest. Ich wiederum mache mir da keine Sorgen, höchstens deshalb, ob sie am Ende unter den qualizifierten Teams für die eingleisige zweite Liga stehen werden. Ich sehe da gute Chancen. 😉

    Übrigens…man kann sich die Tore alle beim dfb-tv angucken. Die Tore, die in Wetzlar fielen, finden sich im Teil 2 ab Minute 4.

    (2)
  • Pauline Leon sagt:

    haha,
    nee, das pauli-tor gabs irgendwo bei twitter zu sehen und die kölner info habe ich aus text, kombinations- und auffassungsgabe!! ja, die kondition hatten beide teams bis zum schluß. vielleicht haben die hessinnen deshalb auch letzte saison immer den längeren gezogen, weil sie oft den längeren atem hatten und dann ihre konditionelle überlegenheit in tore umgemünzt haben. wenn ich mich recht erinnere lagen sie oft zurück und haben dann ihre tore in den letzten minuten des spiels gemacht. nun denn, es sollte eigentlich reichen, die liga zwei zu halten. spielerich haben sie es ja drauf.
    und danke für den dfb-tip, habe noch nicht geschaut.

    (0)

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