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Frauen-EM: Deutschland verpasst EM-Halbfinale

Von am 30. Juli 2017 – 15.34 Uhr 125 Kommentare

Die deutsche Frauenfußball-Nationalelf hat durch eine überraschende Niederlage gegen Dänemark das Halbfinale der UEFA Women´s EURO verpasst.

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Trotz einer schnellen 1:0-Führung durch Isabel Kerschowski (2.) verlor die DFB-Elf nach Kopfballtreffern von Nadia Nadim (49.) und Therese Nielsen (83.) mit 1:2. Somit verpasste Deutschland nach langer Zeit erstmals wieder ein EM-Halbfinale nach zuvor neun Halbfinalteilnahmen in Serie.

Traumstart der DFB-Elf

Dabei erwischte die DFB-Elf einen Blitzstart, als Kerschowski mit einem Schuss von der Strafraumgrenze mit gütiger Mithilfe von Dänemarks Torhüterin Stina Lykke Pedersen die Führung erzielt. Doch Ruhe brachte die schnelle Führung nicht ins deutsche Spiel. Zwar hatte die DFB zunächst noch die besseren Chancen, doch es deutete sich schon in der ersten Halbzeit an, dass Dänemark bei seinen schnellen Vorstößen die deutsche Abwehr in Verlegenheit bringen konnte.

Logo der Frauenfußball EM 2017

Logo der Frauenfußball EM 2017 © UEFA

Tiefschlaf leitet Wende ein

In der zweiten Halbzeit wurde Deutschland immer schwächer und Dänemark immer besser, das sollte Folgen haben. Nach einem Foul von Marozsán an Stine Larsen ließ Schiedsrichterin Katalin Kulcsár den Vorteil laufen. Dzsenifer Marozsán und Kerschowski waren im Tiefschlaf, ließen Larsen ungehindert in den Strafraum eindringen und flanken, Nadia Nadim stieg höher als Anna Blässe und köpfte zum Ausgleich ein (48.).

Nielsen köpft Dänemark zum Sieg

Dänemark gewann nun Übergewicht und hatte immer wieder viel zu viel Platz bei seinen Kontern. Einen dieser Konter nutzte Dänemark zum Siegtreffer, als Frederikke Thøgersen genauso unbedrängt flanken, wie Theresa Nielsen, die später zur Spielerin des Spiels gekürt wurde, einköpfen konnte (83.).

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

125 Kommentare »

  • Waldi77 sagt:

    Das war’s dann wohl… die Krönung eines verkorksten Turniers. Ich hör‘ schon die Messer wetzen: Die Kritik wird sich auf den Trainer-Neuling einschießen. Zurecht? Hm, in erster Linie haben sich das die Mädels auf dem Platz selbst „erarbeitet“… Dass die von der Presse schon vorab zur Spielerin des Turniers gekürte Maroszan (insbesondere beim Abschluss von Offensivaktionen) irgendwie total von der Rolle schien, erinnerte mich fatal an den Hype um Bajramaj bei der Heim-WM. Waren’s die Nerven, der Druck, immer gewinnen zu müssen? Mit Ruhm bekleckert hat sich aus dieser Mannschaft kaum jemand. Dass die Mädels Fußball spielen können, haben sie in dieser Season in ihren Vereinen bewiesen. Auch wenn man über die ein oder andere Nominierung streiten könnte, standen doch (sofern gesund) die besten deutschen Fußballerinnen auf dem Platz. Wieso sah das trotzdem zuweilen aus, wie aus grauer Rumpelfußball-Vorzeit mit Fehl- und Rückpässen en masse…

    Potential ist ja da – Sorgen müssten wir uns dahingehend nicht machen. Ist Steffi Jones die Richtige, um dieses Potential auch aus den Mädels rauszukitzeln? Hm, diese Antwort blieb sie uns in diesem Turnier schuldig. Für sie spricht, dass sie geahnt hat, dass dieses Turnier für ihr System, für ihre jungen Spieler noch 1, 2 Jahre zu früh kommt.

    Schade drum, aber mal ehrlich: verdient wäre der Titel dieses Jahr nicht gewesen. Da sind andere leidenschaftlich aufspielende Mannschaften, die zu begeistern wissen…

    Herzlichen Glückwunsch an das dänische Team; da werden Erinnerungen an die Männer-EM von 92 wach. Ob’s ganz nach oben langt? Schaun mer mal, im Halbfinale warten jetzt nicht grad die „Übergegner“ 😀

    Europa atmet auf, endlich wieder ein anderer Europameister. Und was mach‘ ich nun mit meinen drei Endspielkarten? 😀 Na ich hoffe auf Holland – Österreich im Finale (wobei ich England – Spanien für wahrscheinlicher halte).

    (39)
  • Doc sagt:

    Ganz ehrlich, ich bin ein wenig erleichtert ob dieses Spielausgangs! Das Schlimmste, das der Frauenschaft ihre zukünftige Entwicklung betreffend hätte passieren können, war ein Sieg. Jetzt ist ein „Weiter so“ kaum möglich. Obwohl: Beim dfb ist man in Sachen kognitiver Verzerrung vor nichts sicher.

    Diese Frauenschaft hat 10 Min. nach Anpfiff sichtbar die „Hosen voll“!
    Wie schafft man es, den FF-Riesen „Deutsche Nationalmannschaft“ in diese gehemmte und verunsicherte Truppe zu verwandeln?

    Liebe Miss Jones,
    bitte erkennen Sie Ihre grundsätzlichen Fehlannahmen und ändern ab.
    1) Mit der propagierten Losung der geschwellten Brust in Form einer „positiven Arroganz“ binden Sie deutsch sozialisierte Menschen dicke Eisenkugeln an die Beine. Mit so einer schweren Hypothek funktioniert jedes Individuum gehemmt bis zur Paralyse.
    2) Frau Maroszan tut die doppelte Aufgabe der Spielgestalterin UND Kapitänin überhaupt nicht gut.
    3) Gesteigerter Wert auf „Wir-ham-uns-alle-lieb“ wirkt zwar harmonisch nach innen, hat aber eine kontraproduktive Nebenwirkung auf den Umgang mit dem Gegner IM SPIEL. (1 Gelbe nach 3 Spielen)
    4) Der Strategiewechsel zur quasi „garantierten Einsatzgarantie“ für alle mitgenommenen Feldspielerinnen entwertet die Rolle der mannschaftsinternen Rivalität, die zu Leistungssteigerungen animiert. Hinzu ist die Herausbildung einer Startelf, die sich weitgehend kennt, unmöglich.

    Aber was weiß ich schooooooon?

    Am spannendsten ist nun die Reaktion der Verantwortlichen. Ich befürchte schlimmes!

    (38)
  • DragonBall Super sagt:

    Vielleicht hört der DFB irgendwann mal damit auf verdienten Spielerinnen Jobs zu vermitteln und setzt auf Qualität im Trainerbereich. Bei jedem Spiel andere Mannschaftsaustellung, keinerlei Konzept, keine Taktik, einfach nichts. Steffi Jones sollte gleich wieder zurücktreten.

    (44)
  • Detlef sagt:

    Aus, Aus, Deutschland ist raus!!! 🙁
    Und das absolut verdient!!!

    Ohne Mithilfe des Gegners kann Deutschland keine eigenen Tore erzielen!!!
    Die Chancen standen gut, denn allein Dallmann hatte zwei große Möglichkeiten!!!
    Islacker und MITTAG treffen aus kurzer Distanz ihre Kopfbälle nicht richtig, und auch die Schüsse aufs Tor waren wieder zu ungenau!!!
    Däbritz war erneut nur ein Schatten ihrer besseren Tage!!!
    Marozsan sollte ja eigentlich zur Spielerin der EM werden, so die vollmundigen Vorschusslorbeeren der Medien!!!
    Goelings Patzer hätten einer JOSI HENNING alle Ehre gemacht!!!
    Blässe und KERSCHOWSKI waren heute beide nicht würdig, den Adler auf der Brust zu tragen!!!

    Und nun müssen wir auch endlich über die Fehler von Steffi Jones sprechen!!!
    Sie hatte ja fest versprochen, das HF zu erreichen, sie war sich jedenfalls soooooo sicher!!!
    Und nun stellt sie zum vierten Mal in Folge die Spielerinnen in die Startelf, die dies nicht rechtfertigen konnten!!!
    Warum nimmt sie eine SARA DOORSOUN raus, und lässt MITTAG und Däbritz drin???
    Warum bringt sie eine Lena Petermann erst wenige Minuten vor Schluss???
    Warum erlöst sie nicht die völlig überforderte Lena Goesling, und bringt Hendrich oder KEMME???
    Steffi hat behauptet, dass jede Kritik von ihr abprallt!!!
    Deutschland ist seit ewigen Zeiten im VF ausgeschieden, und war diesmal sogar die schlechtere Mannschaft!!!
    Jetzt muß sie Farbe bekennen, und Rechenschaft ablegen für ihr Handeln!!!
    Hat sie wirklich die besten Spielerinnen dieser Nation nominiert???

    Leider wird die Presse und die Medien dies sehr schnell vergessen haben, denn FF ist ja bei uns nicht Tagesgespräch!!!
    So kann auch die neue Bundestrainerin dies aussitzen!!! 🙁

    (28)
  • Digger Dunn sagt:

    Gratulation an Troelsgaard, Harder und Co. zum Erreichen des Halbfinales. Die Däninnen waren nicht viel besser, aber einfach nicht in der Lage sich dem Unterseeniveau der DFB-Mädels anzupassen und noch schlechter zu spielen. Das war ein Grottenkick wie aus dem Bilderbuch. Rück -u. Querpässe zu Hauf, keine Spielideen, einfach blutleer. Und Frau Jones hat ihren Teil an der Seitenlinie mit falscher Taktik und verkehrten Auswechslungen dazu beigetragen. Mit so einer Leistung hast du nichts bei einer EM zu suchen.

    Aber zum Glück kann man ja noch der rot-weiß-roten Bundesligavertretung die Daumen drücken. 🙂

    (27)
  • Ruhrschnellweg sagt:

    Also, es ist nicht wirklich schlimm (ausser für die unmittelbar Beteiligten) mal nicht Europameisterin geworden zu sein; im Gegenteil: es hätte längst passieren sollen und manche Leistung in der Vergangenheit hätte auch keinen Titel verdient gehabt.

    Nun forderte Unerfahrenheit auf der Bank und z.T. auf dem Platz (wenn ich z.B. an die Essenerinnen und einige Freiburgerinnen denke)ihren Tribut und der Titel wird mal nicht nach Deutschland gehen. Allerdings fällt eine gelassene Beurteilung angesichts der heutigen Darbietung recht schwer. Da passte eigentlich nichts! Die Spielerinnen wirkten nicht auf dem Platz, das nutzte auch das 1:0 nichts, da müssen sich Team neben dem Platz und auch jede einzelne auf dem Platz schon hinterfragen!
    Unter dem Strich enttäuschten gerade die Erfahrenen und es gab ja durchaus Erfahrung auf dem Platz. Doch was kam von diesen? Mittag mit einer veritablen Krise, Islacker ohne Gluck, zu wenig Spielzeit für die offensive SCF-Spielerinnen, DzenniferM eine gute Fussballspielerin aber anscheinend wog die Kapitänswürde eine Tonne! Und heute die Wolfsburger-Defensive schwer daneben, das Blässe durchspielen durfte verwundert schon.
    Mein Petitum ware durchaus dem Team weiter das Vertrauen zu geben und den Umbruch fortzusetzen.
    Die Wechselei kann man natürlich jetzt kritisieren, aber ich fand das nicht so schlimm, zumall nicht viele zwingend anboten; man kann auch sagen, dass dem gegner erschwert wurde sich auf eine Besetzung einzustellen.
    Hinterfragen möchte, ob die Transferpolitik des FC Bayern München und des Vfl Wolfsburg, im Zweifelfall irgendeiner Spielerin irgendwoher Hauptsache nicht aus Deutschland zu transferieren. Das hilft dem Nachwuchs nicht weiter, zumal im FF die Möglichkeiten international Erfahrung zu sammeln, angesichts von zwei CL-Plätzen für die Liga, doch arg begrenzt sind.

    (12)
  • Uncle Jack sagt:

    Eine etwas ausführlichere Analyse des Spiels bei spielverlagerung.de (http://spielverlagerung.de/2017/07/30/keine-struktur-kein-titel/).

    Ich lese in den Kommentaren hier immer wieder Anspielungen auf neue Motivationsstrategien und sog. teambildenden Maßnahmen von Frau Jones. Kann da jemand mal etwas genaueres dazu sagen oder auf diesbzgl. Berichte verweisen? Danke im Voraus.

    (9)
  • sangokaku sagt:

    Steffi Jones und Markus Högner scheinen es verstanden zu haben ihre eigene Unsicherheit 1 zu 1 auf das ‚Team‘, bzw auf das vorhandene Spielermaterial übertragen zu haben.
    Die unsäglichen Auswechslungen sprechen eine klare Sprache.
    Die zum Teil unverständlichen Einsatzgarantien konnten diese Unsicherheiten auch nicht kaschieren – noch konnten es diese seltsamen ‚Kosenamen‘.
    Naja, zumindest bleibt uns der „Europameister im Auswechseln“ 😉 .

    (28)
  • Schenschschtina Futbolista sagt:

    Die Farce mit den Namen von Comicfiguren endete in einem Comic, allerdings einem tragischen!
    Dort, wo ausschliesslich der Wurm drin ist, kann eben beim besten Willen, bloss der fehlte ja auch gänzlich, unterm Strich nicht mehr rumkommen.
    Da ich nun nicht mehr zweigeteilt Daumen drücken muss, habe ich 100% Daumen frei für meine Austria, der anderen Hälfte meines Herzens!

    (17)
  • Der Zuschauer sagt:

    Hallo

    Ja schade,aber ich habe geglaubt,dass die Mädels es bis zum Finale schaffen.
    Hallo Waldi 77, auch ich habe zwei Karten fürs Enspiel. Zum Glück brauchte ich sie nicht bezahlen,habe sie zum Abschied aus meinem Berufsleben von der Lufthansa geschenkt bekommen. Vielleicht fahre ich doch nach Twente und schaue mir Holland gegen die Ösis an ( die B-Mannschaft Deuschlands lol ).
    Aber ganz ehrlich,so wie unsere Mannschaft heute gespielt hat, hat sie ein Weiterkommen
    wirklich nicht verdient.Das ganze Basic des Fußballs wurde nur schwach umgesetzt.
    Für diesen Misserfolg mache ich aber nicht nur das Trainergespann verantwortlich, sondern
    auch die Vereinspolitik bzw. die Trainer. Denn die Grundlage für eine funktionierende Nationalmannschaft wird in den Vereinen gelegt. Alle gesetzten Favoriten haben in meinen Augen kläglich versagt. Das ist meine Meinung, aber ich bin ja nur der Zuschauer und kein Experte. So Mädels, den Mund abwischen ,aus den Fehlern versuchen zu lernen und nach vorne schauen, die WM in Frankreich steht vor der Tür. So ist nun mal das Leben, man kann nicht immer gewinnen.
    Schönen Sonntag an alle,der
    Zuschauer.

    (14)
  • wisser sagt:

    typisch dfb. man muß silv heute noch ein denkmal setzen. was hat man denn von frau jones erwartet.wo soll sie denn gelernt haben eine mannschaft zu führen und ein turnier erfolgreich zu gestalten.mit positiven sprüchen allein gehts nicht. aber beim dfb bekommt fast jeder seinen rentnerplatz.

    (22)
  • Pauline Leon sagt:

    so leid es mir für manch spielerin tut, zum glück reichen 3 elfmetertore und 2 torfraufehler NICHT zum halbfinale. die besseren sollen gewinnen, haben sie auch gemacht. jetzt können wir uns mit allen anderen freuen, die noch im turnier sind. die haben jetzt ihre große chance europameisterinnen zu werden, zum ersten mal… viel erfolg!! …und schön für viv, der knoten ist jetzt vielleicht geplatzt…

    (23)
  • Jan sagt:

    Danke, Dänemark, dass wir dt. FF-Fans uns das Elend nicht weiter ansehen müssen!

    (34)
  • never-rest sagt:

    Das Grauen hat ein Ende. Nach dem was ich heute gesehen habe, ist das auch besser so. Nicht dass unsere N11nach langer Zeit mal wieder bei einer EM vorzeitig ausgeschieden ist, kommt überraschend, aber die Art und Weise gibt dann doch zu denken. eine völlig derrangierte Mannschaft, bei der so gut wie gar nichts zusemmen passte. Leider hat sich das ja in den Gruppenspeilen schon angedeutet. Obgleich ich nach dem letzten Spiel gegen Russland dachte, es wird langsam besser.

    Bei aller Kritk an den Spielerinnen, die fast alle schlechter als in ihren Vereinen gespielt haben und – ich kann es gar nicht glauben – heute noch nicht einmal konditionell wirklich fit wirkten, muss die BT sich einmal gründlich hinter fragen lassen oder noch mal auf Schulung:

    1. Kein Trainer der Welt stellt immer richtig auf, aber warum reagiert SJ nicht und wechselt rechtzeitig, wenn eine Spielerin wie A. Blässe völlig von der Rolle ist und die ganze Abwehr mit ihren Fehlern ansteckt. Alle haben es gesehen, nur die BT anscheinend nicht.

    2. Warum hat eine Stürmerin eine Stamm- und Startplatzgarantie, obwohl sie schon lange über ihren Zenit hinaus ist. Jeder konnte es sehen, nur die BT hat in unverbrüchlicher Treue an A. Mittag festgehalten, die zu allem Überfluss auch noch ohne Unterstützung von den Außen oder von einer zweiten Stürmerin auf verlorenen Posten stand.

    3. Stattdessen standen viel zu viele Mittelfeldspielerinnen ähnlichen Typs auf dem Platz oder vielmehr sich gegenseitig auf den Füssen. Alle MF-Spielerinnen drängten immer wieder in das Zentrum, anstatt konsequent die Außen zu besetzen Eine klare Rollenverteilung habe ich zumindest nicht erkannt. Wo war eigentlich P. Bremer ?

    4.Ich gehe einmal davon aus, dass Demann verletzungsbedingt ausgewechselt wurde, denn sonst gab es keinen Grund ihre zentrale Position vor der Abwehr zugunsten einer zusätzlichen Stürmerin aufzugeben. Demann war noch eine der Besseren. Jedenfalls klafften nach ihrer Herausnahme ein Riesenloch zwischen Mittelfeld und Abwehr, das auch nicht durch eine personelle oder taktische Umstellung geschlossen wurde. z.B. Goeßling nach vorne ziehen (Doorsun war ja aus welchen Gründen auch immer schon ausgewechselt) und auf 3-Kette umstellen. An dieser Stelle war das Trainerlatein am Ende.

    5. Bei allem Respekt, aber D. Maroszan scheint mir in ihrer zugedachten Doppelrolle als Spielgestalterin und Kapitänin überfordert. Die Last der Verantwortung hat sie eher gehemmt um nicht zu sagen gelähmt. Nicht unbedingt die vermeintlich (normalerweise) beste Spielerin sollte m.E. die Kapitänsbinde tragen, sondern eine – wie sagt man so schön emotionale Leaderin (wie früher Keßler oder Laudehr), die die Ärmel aufkrempelt und ihre Mitspielrinnen mitreißen kann, wenn es darauf ankommt. Villeicht sollte der Trainerstab noch mal über diese Besetzung nachdenken, Für mich wären eine Popp oder Peter alternative Kandidatinnen.

    6. Schließlich stellt sich für mich auch die Systemfarage nach dieser verkorksten EM. Die von der BT favorisierte Raute hat überhaupt nicht funktioniert. Vor allem die Offensive leidet aktuell darunter.

    Jetzt muss ich erste einmal den Ärger über die schlechte Performance unserer 11 sacken lassen, die dem FF hierzulande massiv schaden düürfte. Ein „Weiter so“ kann es deshalb nach der EM nicht geben.

    (51)
  • waiiy sagt:

    Erst einmal Glückwunsch nach Dänemark! Der Sieg war verdient auf Grund der besseren Spielanlage, des größeren Engagements und der zwar wenigeren aber dafür qualitativ besseren Chancen.

    Draufhauen auf das deutsche Team lohnt bringt nichts. Man muss jetzt anfangen, die Fehler abzustellen und Verbesserungen zu erzielen. Ich denke, dass Jones nach diesem Turnier nun eine endgültige Bestandsaufnahmen machen konnte und traue ihr auch zu, die richtigen Schlüsse bezüglich eigener Fehler und auch einiger Spielerinnen zu ziehen. Ich denke, sie lag da in der Einschätzung einiger Spielerinnnen grundsätzlich falsch:

    1. Maroszan kann eine Mannschaft nicht führen, kein Spiel bestimmen. Sie verliert durch diese zusätzliche Aufgabe viel an ihrer eigentlichen Qualität, die sie auch nur abrufen kann, wenn sie nicht zu hart angegangen wird.

    2. Mittag nur auf Grund der Erfahrung im Team zu lassen, ist völlig falsch, da sie nichts von ihrer Erfahrung weitergibt, das Team durch langsame Spielweise oder nachlässiges Pressing eher mehr verunsichert, als dass sie Sicherheit geben könnte.

    2. Henning sollte raus sein aus dem Kader. Das hat sie eindrucksvoll unter Beweis gestellt, seit sie den Platz gegen die halbwegs fitte Goeßling verloren hat.

    3. Die Außenspielerinnen verstehen es alle nicht mehr, Druck über die Außenbahnen zu bringen, entweder weil die notwendige Technik fehlt, einen Ball zu führen und zu flanken (Kerschowski, Blässe) oder weil sie nicht fähig sind, diese Spielweise zu begreifen und die Außenposition zu halten (Däbritz, Doorsoun). Bester Lichtblick war hier noch Simon. #

    4. Grundlagentraining ist eines der wichtigsten Themen, um Fehler im Spiel zu vermeiden: nie war die Passannahme für eine deutsche Spielerin so schwer wie heute, nie wurden selbst kurze Pässe so oft daneben geschossen (Aus, Gegner, hinter die Mitspielerin), nie waren Einwürfe so oft beim Gegner oder haben die eigene Spielerin unter Druck gebracht, nie wurden so wenige Schüsse auf das Tor abgegeben.

    Ich erwarte von einer intelligenten Trainerin, dass man aus diesen Sachen wirklich lernt und sie abstellt. Ich persönlich traue es ihr zu, wenn sie sich nicht auf die Meinung der sogenannten Scouts und Berater verlässt.

    (30)
  • Fuxi sagt:

    Ich will die Personalie Jones nicht mal am Viertelfinalaus selbst festmachen. Man kann bei einem großen Turnier auch mal in der Runde der letzten acht rausfliegen. Es kommt nur auf das Wie an. Und genau das ist das Problem.

    In keinem der vier Spiele war die deutsche Mannschaft wirklich gut. Die beste Turnierleistung gab es meiner Meinung nach noch gegen den unbequemsten Gegner, Schweden. Die Mannschaft steigerte sich nicht, sie wurde von Spiel zu Spiel schwächer, mit dem Höhepunkt heute. Es war kein Pech, dass sie rausgeflogen sind, es war hochverdient.

    Natürlich hat das eine Menge mit der Trainerin zu tun. Spielerisch – denn das 4-4-2 mit Raute hat NIE funktioniert. Persönlich – denn sie hat es nicht geschafft, Führungsspielerinnen herauszubilden und zu stärken, an denen sich in den entscheidenden Situationen die anderen Spielerinnen aufrichten konnten. Taktisch – denn sie hat nie eine Formation gefunden, die sich einspielen konnte (was die Vielzahl an Fehlpässen und Aufbaufehler erklärt) und mitunter seltsame Personalentscheidungen getroffen, vor allem in Bezug auf Spielerinnentypen, wenn man diese schon auf den Gegner auslegen will (sie war ja nach dem Russland-Spiel sogar stolz darauf, dass alle 20 Feldspielerinnen gespielt hatten!). Analytisch – die Mannschaft wirkte immer wie eingestellt auf einen anderen Gegner. Und sportlehrtechnisch – weil die Mannschaft nie eine funktionierende spielerische Linie hatte, die konsequent durchgehalten wurde.

    Mit Verlaub, man muss auch die Nominierungen hinterfragen. Keine – bis auf Almuth Schult – war in ihrer Leistungsspitze. Im Gegenteil, für einige muss man erwarten, dass es das letzte Turnier in der Nationalmannschaft war. Aus Leistungsgründen. Was etwa Isabel Kerschowski abgeliefert hat im Turnier – wenn die eine der besten 20 Fußballerinnen in Deutschland ist, dann hat der Frauenfußball ein größeres Problem, als es dieses 1:2 gegen Dänemark auszusagen vermag. Für Lena Goeßling ist die Zeit auch vorbei, ebenso wie für Blässe – vor allem aber für Anja Mittag, deren größte Leistung im ganzen Turnier ein herausgeholter Elfmeter war. Über zumindest eine Pause von Sara Däbritz, die im ganzen Turnier nur punktuell funktioniert hat, kann man ebenso nachdenken wie über das Aussortieren von Tabea Kemme, wenn sie an DER Konkurrenz, in diesem Zustand, nicht vorbei kommt…

    In dem Zusammenhang stellt sich noch eine Frage: Warum diese Vorbereitung? Gut, sehen wir mal vom SheBelieves-Cup ab, waren die letzten Spiele gegen Kanada und Brasilien. Attraktive Gegner, ohne Frage. Aber waren es auch die richtigen Gegner? Das letzte „Fallobst“, gegen das die deutsche Mannschaft gespielt hat, war im September 2016 in Ungarn in der EM-Quali – und das war auch nicht überzeugend, mit einem 1:0-Sieg per Eigentor. Danach gab es Spiele gegen Österreich, die Niederlande, Norwegen, die USA, Frankreich, England und eben Kanada und Brasilien. Vor einem Jahr, vor Olympia, hießen die letzten Gegner Türkei, Kroatien und Ghana. Da rumpelten sie sich zwar auch mit einem 2:2 gegen Australien und einem 1:2 gegen Kanada ins Viertelfinale, steigerten sich aber. Und vor allem gab es vor dem Turnier Gelegenheit, sich einzuspielen und Fehler zu machen. Stattdessen bezwangen sie einen „Weltgegner“ in B-Formation mit 3:1 und hielten sich wahrscheinlich für stärker, als sie waren – was eine Erklärung für den heutigen psychischen Zusammenbruch sein könnte.

    Nicht alles davon war vermeidbar. Aber vieles. Die Verantwortung dafür liegt bei Steffi Jones. Man mag das gestrige Verhalten mit dem Wasserschippen und dem Ballmädchen ja lustig gefunden haben – aber ich hatte den Eindruck, in der Wartephase hat sie die Mannschaft komplett mit sich allein gelassen, mit lauter Fragezeichen, was denn wohl kommen mag. Ohne Führungsspielerinnen – und es hat sich im Turnierverlauf gezeigt, dass es einfach keine gab – darf eine Trainerin das nicht machen. (Ein Trainer übrigens auch nicht.)
    Auch die kritischen Worte nach dem Spiel, das Weglassen des Herumredens, waren zwar erfrischend. Aber hat Jones aus dem Gesehenen die richtigen Schlüsse gezogen? Ist sie die Fehler und Probleme angegangen?
    Wenn ja – dann hat sie die Spielerinnen ganz offensichtlich nicht erreicht. Wenn das Dänemark-Spiel eines verdeutlicht hat, dann das. Und eine Trainerin, die die Mannschaft nicht erreicht, gehört nicht auf die Bank.

    Leider wird das zu nichts führen. In Frankfurt wird man Jones in Niebelungentreue das Vertrauen aussprechen. Die Abrechnung kommt dann bei der WM in Frankreich in zwei Jahren. Dass sich Deutschland bei der Gruppe qualifizieren wird, wenn auch nicht zwingend als Gruppensieger, ist für mich sicher. Man wird dann irgendwas von den „starken Isländerinnen“ schwafeln und zu dem Schluss kommen: „Hauptsache dabei“. Und dort mag man dann auch die Gruppenphase überstehen, vielleicht nur als Gruppendritter (denn es ist ja ein 24er-Feld). Danach allerdings wird Steffi Jones wieder an ihre Grenzen stoßen, und überall außerhalb von Frankfurt spricht man fortan von den „zwei verlorenen Jahren nach der EM“.

    Wir kennen doch den DFB.

    (34)
  • Karl sagt:

    Meine Beobachtungen zum Spiel:
    Die deutschen Spielerinnen wirkten heute alle als haetten sie die Nacht durchgemacht.
    Wenn man schon einen nicht funktionierenden Sturm hat wird es kritisch wenn die Abwehr auch noch versagt.
    Fuer ein Tiki-Taka Offensivcattenaccio sind die verfuegbaren Spielerinnen ungeeignet.
    Durch die wenigen Vorbereitungsspiele und die staendigen Wechsel,auch schon in der Vorbereitung, wirkte die Mannschaft auch uneingespielter als andere Teams.
    Kleiner Trost: Auch in 40 Jahren wird Deutschland immer noch Rekordeuropameister sein!

    (21)
  • vikkybummsy sagt:

    Da sah irgendwie aus als das die Aufstellten spielen mussten, aber gar nicht wollten. So ein unwürdiges rumgstampfe auf dem Spielfeld hab ich noch nie gesehen. Heute saßen die Gewinner des deutschen Teams auf der Bank und durften zum Glück nicht spielen.
    Diese Art Fußball zu spielen hätte die Vorrunde schon gar nicht überleben dürfen, doch zum Glück ist Fußball gerecht und winkt so ein Gebolze nicht ins Halbfinale durch. Die NM1 kann froh sein das es nicht zum Duell mit NM2 (Austria) kommen kann. Nicht auszudenken wenn es da zu Ende gegangen wäre, obwohl…das hätte dann einiges beschleunigt was jetzt wahrscheinlich wieder ausgesessen wird. Die Favoritenrolle sind wir jedenfalls für lange Zeit los. Was mich aber auch interessieren würde ist, wer in der Vorbereitung zur EM den Mädels das Fußballspielen abgewöhnt hat. Ab jetzt drück ich Österreich die Daumen, da scheinen die Verantwortlichen einiges mehr richtig zu machen. Ab jetzt gibts hoffentlich schöne Spielè zu sehen, die schlechten Teams sind aussortiert

    (23)
  • hopkins sagt:

    Tja was soll man sagen. Dieses Spiel…..Für einige Spüielerinnen ist die Nationalmannschaft eine Nummer zu groß. Druck, Einstellung, Können!! Die größte Entäuschung ist für mich Maroszan. Sie hat rießiges Potential. Von ihr muss mehr kommen. S.Jones hat bei diesem Turnier „Lehrgeld“ bezahlt. Sie muss sich auch hinterfragen, was alles falsch gelaufen ist und ob dieser Weg der richtige ist.

    (17)
  • vikkybummsy sagt:

    Eine Gewinnerin des deutschen Debakels dürfte Bibiana Steinhaus sein. Die Chance, das Endspiel zu leiten steht gut

    (39)
  • Edi sagt:

    Es war nicht nur die nur fehlende Chancenverwertung der
    Natio sondern eine eklatant schlechte durchgehende Mannschaftsleistung die von Spiel zu Spiel gravierender wurde.
    Zudem muss man sicherlich hinterfragen ob Spielerinnen die in den Jugendmannschaften immens gehypt wurden trotz mangelnder Leistung unbedingt in die Natio geholt werden müssen.
    Auch vor altgedienten Spielerinnen sollte man nicht halt machen -schlechte Leistung bedeutet Bank!
    Blässe, Doorsoun und leider auch Dallmann waren heute nicht Nati tauglich.
    Däbritz und Mittag nicht nur Heute sonder vor und während des Turniers Alibifussballer
    Maro ist keine Leader
    Alle Anderen haben dazu beigetragen, dass die Chance den FF für die Medien (7 Millionen Zuschauer nur im Russlandspiel)interessanter zu machen, grandios vergeben wurde.

    Kätzerisch gesagt: Vielleicht sollte man einigen Spielerinnen mal eine phsychologische Auszeit in der 2.Mannschft in den Vereinen geben. Dann könnte die Aroganz weichen und wieder die Tugenden von Kampf und Einsatzwillen gefördert werden.
    Das was einige beim Turnier gezeigt haben kann beim besten Willen nicht zu einer Stammplatzgarantie führen.
    Aber da muss man auch die Vereinstrainer in die Pflicht nehmen.. Da spielen „deutsche“ Spielerinnen trotz 1-Liga Qualität in der 2. Liga die keine Chance haben in der Ersten zu spielen weil die Plätze mit Österreicherinnen,Niederländerinnen, Däninnen, Schwedinnen, Schweizerinnen, Norwegerinnen,etc.. besetzt werden.
    Selbst in dem sogenannten Nachwuchförderungszentrum Freiburg sitzen die Zukunfthoffnungen (Petermann und co) mehr auf der Bank als auf dem Feld und es spielen Ausländische Einkäufe.
    Was soll denn da in der Natio sich verbessern

    (14)
  • Aldur sagt:

    Zunächst mal muss ich meine Aussage nach dem Italien-Spiel, dass wir nicht immer auf eine gegnerische Torfrau treffen, die sich einen Ball selbst reinwirft, etwas revidieren. 😉

    Ähnlich wie Laura Giuliani im zweiten Gruppenspiel, hat sich aber auch Stina Pedersen nicht aus der Ruhe bringen lassen, und in der Folge mehr als einmal unter Beweis gestellt, dass sie eigentlich ’ne Gute ist.

    Unsere Mannschaft hat es wie gegen Italien nicht verstanden, aus der frühen Führung Sicherheit zu gewinnen. Vielleicht hätte ein zweites Tor aus den, in den guten ersten ca. 20 Minuten ja vorhandenen Chancen, die Sache in die richtigen Bahnen lenken können. Die danach immer stärker um sich greifende Verunsicherung war aber bedenklich. Natürlich ist die Qualität im Kader immer noch groß genug, um das Spiel zu kontrollieren und weitere Chancen zu erarbeiten. Ich war mir aber – auch durch die Eindrücke der bisherigen Spiele – relativ früh sicher, dass da nichts mehr passiert.

    Das Grundproblem scheint vor allem mentaler Natur zu sein. Die lethargische Reaktion von Marozsan und vor allem Kerschowski beim 1:1 war dann wohl symptomatisch dafür. Beide spielen wohl lange genug Fussball um zu wissen, dass die Linienrichterin nur das Foul an sich anzeigt, die Entscheidung aber die Schiedsrichterin trifft. Die hatte deutlich beide Arme oben, um Vorteil anzuzeigen.

    Die Herausnahme von Doorsoun, an der das Spiel völlig vorbeilief, war sicher richtig, und die eingewechselte Magull war einer den wenigen Lichtblicke in Halbzeit zwei. Dennoch hätte es wohl noch mehrere Kandidatinnen für einen frühen Wechsel gegeben, allen voran beide Außenverteidigerinnen.

    Ob das Abschneiden nur allein der Trainerin anzulasten ist, weiß ich nicht. Der DFB-Präsident hat in seinem ersten Statement jedenfalls ein klares Bekenntnis vermissen lassen. Ich bin – auch im Vereinsfussball – eigentlich immer ein Freund davon, neue Trainer(innen) erstmal machen zu lassen, und nicht beim ersten Misserfolg nach einem Wechsel zu schreien. Hier folgt jetzt allerdings erst einmal wieder eine WM-Qualirunde, in der (bei allem Respekt) bis auf Island und eventuell Tschechien nur Kanonenfutter wartet. Die Möglichkeiten zu Aufschlüssen über den Entwicklungsstand sind also rar. Man darf gespannt sein, was die Zukunft hier bringt.

    Damit das nicht untergeht: Glückwunsch an die Däninnen zu einem insgesamt verdienten Halbfinaleinzug! Da dort mit Österreich oder Spanien kein übermächtiger Gegner wartet, ist in der derzeitigen Form vielleicht sogar das Endspiel drin.

    (23)
  • RW7 sagt:

    Liebe DFB Frauen, das war heute mit Abstand das Erbärmlichste, was ich je in einem DFB-Trikot gesehen habe. Besonders erwähnen möchte ich die verehrte Frau Anna Blässe, bei der mir neben ihrer unterirdischen Leistung aufgefallen ist, dass sie bei den allerersten Sonnenstrahlen mehr mit ihren Ärmeln beschäftigt war und diese fortwährend hochkrempeln musste (man muss in einem EM Viertelfinale ja wenigstens schön braun werden) und nicht einmal drei Minuten nach diesem Desaster schon wieder herzhaft lachen konnte. Es wäre wünschenswert, wenn man sowas nicht mehr mit dem Adler auf der Brust sehen müsste. Und zu der „Torhüterin“ fällt mir gar nix mehr ein. Erst irrt sie leicht verwirrt in nahezu allen brenzligen Situationen durch ihren 16er und dann fällt ihr ausser der Spielverlegung nix Besseres als Erklärung ein? Maro Superstar versagt seit Jahren in wichtigen Spielen, darf aber nun wenigstens Kapitän sein, Stürmer – ach so, es gab ja gar keine, und und und und … Wahnsinn. Vielleicht nimmt man demnächst mal einen Trainer, der sowas schon mal gemacht hat und hört endlich mit diesen unsäglichen Mauscheleien in der DFB Damenwelt auf. Ach so, dritte Plätze waren ja was für Männer…. Unterirdisch… Und ja, Glückwunsch Dänemark!!

    (29)
  • Pauline Leon sagt:

    …ach so, ich würde als national- und generell trainer/in im frauenfussball natürlich BIS ZUM ERBRECHEN! torschuß trainieren lassen. es sollte doch möglich sein, erfolgreich den torabschluß zu suchen. und das nicht erst im 5meterraum. und es sollte auch möglich sein, nicht immer auf die torfrau zu scheißen. und wenn es ein halbes jahr brauchen würde. die torabschlüsse der meisten teams sind echt unterirdisch. schießen, schießen, schießen, bis das runde im eckigen ist…. nur noch birgit prinz und inka grings-videos als hausaufgabe…

    (17)
  • vikkybummsy sagt:

    „Hier folgt jetzt allerdings erst einmal wieder eine WM-Qualirunde, in der (bei allem Respekt) bis auf Island und eventuell Tschechien nur Kanonenfutter wartet.“

    In diesem Zustand gibt es für Deutschlands Damen kein Kanonenfutter mehr. Wer sollte vor so einem Angsthasen-Trupp schon Respekt haben.
    Bei allem Respekt.

    (21)
  • Königin sagt:

    Glückwunsch an Dänemark – habe sich in die Partie reingearbeitet und wollten dann unbedingt auch gewinnen… Ja was soll ich zu den deutschen Mädels sagen = das war heute unerklärlich, teilweise ja wirklich peinlich.. Aber jetzt nur draufhauen – bringt nix – ich hoffe sehr, dass Steffi weiter arbeiten darf .. Dieses Turnier ist für sie und auch für einige Spielerinnen zu früh gekommen…Bitte jetzt alles ruhig analysieren und aus den Fehlern lernen…

    (-5)
  • alleandro sagt:

    Wo war Kemme? Manche Spiele muss man auch DRECKIG gewinnen können.Kemme cerfügt über Technik und einen absoluten SIEGWILLEN! Eine Len ag. A. Mittag und andere haben den Zenit schon lange überschritten. Eine D. Maroszan wird vielleicht überschätzt. Eine Dallmannn ist zu sensibel.Eine Meinert hätte manche Spielerin nicht nominiert.Die einzige Weltmeisterin von 2003 die einen vernünftigen Job beim DFB verrichtet ist Frau Meinert. Alle anderen werden alimentiert. Die anderen spielen auch hervorragenden Fußball. Und zu der Bemerkung Bayern Wolfsburg- Bayern hat eine Vonkova verpflichtet und dazu noch Islacker.Wolfsburg kann nicht entwickln. Vielleicht Wird Lara H. in Leverkusen gefördert. Vielleicht sehen wir in einigen Jahren Lea Schüller, Jana Feldkamp und L. Ostermeier in der N11. Wer 6 Soielerinnen aus Freiburg verpflichtet, kann nicht einen Titel erwarten. Die Niederlage ist GUT für den deutschen Frauenfußball.

    (8)
  • jochen-or sagt:

    Als Besucher vor Ort kann ich nur sagen:

    Anja strahlt zwar keine Torgefahr aus, hat aber unheimlich für die Mannschaft gearbeitet und war keinesfalls so schlecht heute, wie viele sie machen.

    Schon nach 25 Minuten sagte ich zu meiner Begleitung, dass Doorsun neben sich stand.
    Ich war erleichtert, dass sie ausgewechselt wurde

    Marozsan war neben Dallmann die überragende Spielerin.
    Oftmals von mir gesehen. Niemals war sie so fleißig und stets anspielbar und ein Ruhepol, wenn sie am Ball war.

    Demann war unscheinbar. Däbritz wie in allen Spielen ohne Qualität.
    Gößling leider ein Unsicherheitsfaktor weil zu langsam und gegen Ende vollkommen erschöpft.
    Kerschowsk? Über Ihre Seite würden die beiden Tore und nach selbem Strickmuster weitere Großchancen der Däninnen eingeleitet.

    Unter dem Strich
    Bei 2 eher Gleichwertigen haben wir Mal nicht das bessere Glück gehabt.
    Vorne und hinten fehlen Klassespieler.

    Europa bekommt – endlich Mal einen anderen Meister

    (-20)
  • adipreissler sagt:

    „und es sollte auch möglich sein, nicht immer auf die torfrau zu scheißen“

    Kriegt man da nicht Rot, oder wenigstens Gelb?

    (22)
  • Pauline Leon sagt:

    @adi:
    manchmal hat mensch den eindruck…
    das 11meterschießen zeigte aber gerade, das frau auch rücksichtslos und egoistisch gegen das generische team agieren kann… die kunst des toreschiessens scheint aber insgesamt irgendwie wegtrainiert zu werden.

    (1)
  • Martin sagt:

    Mit Deutschland und Frankreich haben sich die beiden Favoriten-Verbände mit Trainern ohne Erfahrung verzockt. Hochmut kommt vor dem Viertelfinalaus 🙂

    (24)
  • Wolle sagt:

    Ehrlich gesagt bin ich froh, dass es für uns zu Ende ist. Wir waren einfach schlechter wie Dänemark, und das meine ich auch genauso.
    Fr. Neid lacht sich jetzt sicherlich bei einem Glas Wein irgendwo kaputt. Aber waren wir bei den letzten Turnieren so viel stärker? Die letzte EM gewannen wir, weil Norwegen 2 Elfer verschoss. War Frankreich bei der WM im HF schlechter? Bei Olympia hat eine Maroscan im Finale gereicht, ansonsten nur Gestolpere.

    Aber was hat Miss Jones falsch gemacht?
    1. die falschen Spieler?
    ich denke Sie hat schon die besten dabei. Ich hätte noch eine Bremer mitgenommen, aber das wäre sicherlich nicht entscheidend gewesen.
    2. der falsche Kapitän?
    Wer hätte es sonst machen sollen? Popp verletzt, Gössling lange verletzt. Bleiben noch Peter oder Mittag, aber Miss Jones suchte jemanden der dieses Amt länger ausübt. Maro ist kein Lautsprecher, wird sie auch nicht mehr. Aber gemeinsam mit Popp oder Laudehr kann ich mir Sie als Kapitän durchaus vorstellen.
    3. die falsche Taktik?
    Bei Fr Neid gab es nur 4-2-3-1, und was habe ich mich darüber geärgert. Keine Variabilität, leicht auszurechnen. Bei Miss Jones wird nun mehr Variabilität gefordert. Für mich der richtige Weg, geht aber aus eigener Erfahrung nicht von heute auf morgen.
    4. zu viel rotiert?
    Früher hat man sich darüber geärgert, dass immer die gleiche 11 gespielt hat. Ich fand es richtig in der Gruppenphase zu rotieren und zu testen.

    Ich möchte Miss Jones nicht in Schutz nehmen, aber vieles was sie getan hat fand ich eigentlich richtig.
    Ich war bei ihrer Nominierung äußerst skeptisch, einen Learner als BT. Aber wer soll es denn jetzt richten? Nach den Qualifikationskriterien des DFB muss es eine Frau sein. Vielleicht wird ja V.-.T in der Schweiz entlassen. Oder Fr Grings schmeißt in Köln hin. Ansonsten fällt mir keine Frau mit Trainererfahrung ein.

    (15)
  • Joe Waschl sagt:

    Das Problem liegt IMHO im Jugendbereich.
    U17-Jugendnationalspielerinnen und jünger sind einer zu hohen Belastung ausgesetzt. Die Folge: Viele talentierte Spielerinnen ziehen sich schon als junge Mädchen schwere Verletzungen zu und kommen nie in der A-Natio oder Buli an. Aber Hauptsache die Titel in den U-Natioteams werden gesammelt.
    Dieser Talentpool fehlte heute.
    Das ist eine langfristige Herausforderung, die andere Länder mittlerweile besser lösen.

    (8)
  • Zaunreiter sagt:

    Es wurde aber auch mal Zeit, dass der Abonnement-Europameister, mit seinem Gefasel von der „positiven Arroganz“ aus dem Turnier hinaus katapultiert wird. Ja, hinaus katapultiert! Allerhöchste Zeit!
    Nur über das WIE müsste man sich Gedanken machen. „Positive Arroganz“ steht Deutschen nicht gut, „preussischer Konservatismus“ à la Silvia Neid allerdings auch nicht, das ins Stammbuch aller „die-liebe-Silv“-Fanboys und -girls. Auch denen, die im Herzen politisch konservativ sind, aber mit dem üblichen „Klientel-Kurzhaar-Cut“ (Alice Weidel zu Ehre gereichend) herumlaufen.
    Deshalb singe ich jetzt für euch, nachdem ich im Hotel die letzten 15 Minuten anschauen musste – da auch mein francophiles Herz blutet, aber die haben es nicht anders verdient – ich singe für euch: „Immer wieder, immer wieder Österreich!“
    Ich wünsche mir die „lionesses“ als würdigen Europameister, im Finale gegen Österreich. Meinetwegen auch gegen Dänemark.

    A propos Dänemark: Da sieht man mal wieder wo „positive deutsche Arroganz“ hinführen kann, wenn Ex- und Nochspielerinnen herumtwittern oder auf PKs herumtönen, dass sie „Nadia Nadim am Montag persönlich am Flughafen abholen wollen“, oder die eigene Vereinskameradin (Pernille Harder) in den „wohlverdienten Urlaub schicken wollen“!

    Wo bleibt da der „sportmanship“? Meinetwegen für euch Genderheinis auch „Sportwomanship“.

    (0)
  • balea sagt:

    Ich bin überrascht über den überwiegend sehr sachlichen Grundtenor der meisten Kommentare – trotz aller vorhandenen Emotion. 3/4 haben meine Zustimmung und vielen Einzelanalysen zu den Spielerinnen kann ich nur zustimmen. Ergänzen möchte ich aber doch eine Kritik an Schult, die keineswegs so tadellos gespielt, wie manchmal beschrieben. Streng genommen hätte sie mit Rot nach ihrem elfmeterreifen Foul vom Platz gemusst.

    Es zeigt aber nur, dass die N11 seit einem Jahr eher in einem Rückschritt befindlich ist. Hätte nach Olympia tatsächlich ein grosser „Umbruch“ stattgefunden, dann wären die Entschuldigungen von Trainerseite bzgl der jungen Mannschaft, für die das Turnier zu früh gekommen sei eine gewisse Glaubwürdigkeit – aber dem ist einfach nicht so. Eine Kayici hatte keine Stannplatzgarantie, aber eine Mittag. Es spielte Henning schlecht und Goesling auf falscher Postion und Elsig gar nicht (zu ihrem Glück). Gegen Bremer sprachen „Nuancen“ (gegen wen, Blässe?).
    Gegen die Nominierung des Kaders kann man viel sagen und genauso viel über die schlussendlichen Aufstellungen bei den 4 Spielen, denn es wurde schon richtigerweise angemerkt, dass seltsamerweise die Spielerinnen, die eigentlich oft einen guten Eindruck gemacht hatten, später ausgewechselt oder nicht mehr aufgestellt wurden… warum auch immer.
    Auch die ganze Körpersprache am Linienrand ist lediglich reine Emphatie: Spielt die Mannschaft schlecht, leidet Frau Jones, spielt sie gut, freut sie sich. So verhält sich ein Fan, aber kein Trainer der Impulse setzen will/muss und in Krisen eingreifen muss.

    Das Experiment Jones/Högner ist komplett gescheitert – denn all die aufgezählten Fehlleistungen fallen in die Kernkomptenz des DFB und eben nicht der Vereine.

    Für Potsdam bin ich halbwegs erleichtert, dass das Personal mit einem blauen Auge davongekommen ist. Kemme und Huth haben zusammen nicht mal eine HZ an dem kollektiven Mist gerührt, die Schweizer konnten am Ende noch mit hocherhobenen Haupt vom Platz gehen und Zadrazil dürfte einen erheblichen Energieschub mitbringen.
    In Wolfsburg und München könnte die Saison allerdings mit einem gewissen Blues in den Kleidern des Unterbewusstseins starten.

    (32)
  • F.B. sagt:

    Grundsätzlich ist zu sagen, dass die kreativen Schwächen in der Offensive, die Abwesenheit gefährlicher Vertikalpässe und das von Seiten des Trainerteams praktizierte Festhalten an Spielerinnen, die nicht EM-tauglich sind, heute maximal bestraft worden sind. Die wesentlichen Probleme sind bereits angesprochen worden: Die beiden als Mittelfeldachse auserkorenen Spielerinnen D. Marozsan und Sara Däbritz haben vom ersten Spiel an nicht funktioniert, wobei ich Marozsan immerhin noch defensiv eine gute Leistung attestieren würde. Man muss aber zu dem Urteil kommen, dass es der falsche Schritt war, ihr die Kapitänsbinde zu geben und dieser Schritt muss nach der EM revidiert werden. Für Däbritz sehe ich im Moment absolut keinen Platz in der NM, nach einem Jahr der Leistungsschwäche sollte ihr bei Olympia erspielter Kredit absolut aufgebraucht sein. Zu Anja Mittag ist wohl alles gesagt, sie wird dann wohl die Tage ihren Rücktritt bekannt geben.

    Leider muss man aber auch sagen, dass es nicht nur das Festhalten an den falschen Spielerinnen war, was heute zu der Niederlage führte. Mit Anna Blässe und Sara Doorsoun standen heute zwei Spielerinnen völlig neben sich, die zuvor eine überzeugende EM gespielt haben. Aber auch hier ist es unverständlich, warum das Trainerteam nicht reagiert, Anna Blässe hätte man allerspätestens zur Halbzeit herausnehmen müssen. Das gleiche gilt auch für Isabel Kerschowski, ihr Auftritt passte allerdings leider zur gesamten Saison.

    Ich hätte auch erwartet, dass Lena Gößling in der zweiten Halbzeit nach vorne gezogen wird. Kristin Demann hat das Niveau des Schweden-Spiels danach bei weitem nicht mehr erreicht und blieb insbesondere offensiv blass. Die Krönung der völligen Hilflosigkeit von Seiten des Trainerteams war dann das Zurückziehen der völlig überforderten Däbritz auf die Sechs, womit jegliche Möglichkeiten eines geordneten Spielaufbaus ausgelöscht waren. Grundsätzlich halte ich die Raute für keine schlechte taktische Formation, aber wie bereits angesprochen, agierten im Mittelfeld zu viele Spielerinnen, die vom Spieltyp her ähnlich waren und sich gegenseitig auf den Füßen standen – was dann letztlich dazu führte, dass keine mehr wusste, wofür sie überhaupt zuständig war.

    Alles in Allem ist Jones mit ihrer „positiven Arroganz“, die eine Mischung aus Überheblickeit, Realistätsverweigerung und fachlicher Inkompetenz war, auf der ganzen Linie gescheitert.

    (45)
  • bale sagt:

    bravo england holland Dänemark Österreich—ihr habt spielfreude!!!!!!!!!!!!!!!und Leidenschaft gezeigt.gönne jedem der 4 den Titel,warum muss Deutschland eigentlich immer gewinnen????????????????freue mich vom ganzen herzen für die anderen Mädels.sie haben befreit gespielt.

    (16)
  • jochen-or sagt:

    Verstehe nicht, was die Leute erwarten.

    Wir haben aktuell keine Prinz,Grings oder auch nur Sasic.
    Hinten fehlt es schon lange an internationaler Klasse.
    Seit 2011 hat das Spiel keine besondere Qualität.
    Es wurde nur durch den Sieg bei der EM und den glücklichen Olympiasieg überdeckt.

    Andere sind schon lange besser und nun ist einfach Mal die aktuelle Schwäche wegen der fehlenden Weltklassespielern aufgedeckt .

    Es tut mir allenfalls Leid, dass es nicht Neid, sondern Jones erwischt.
    Dennoch muss Jones sich vorwerfen lassen, dass sie an formschwachen Spielerinnen wie Däbritz und Mittag fest gehalten hat.

    Ich finde das jetzige Ausscheiden normal und in Ordnung.
    Offensichtlich trifft es jetzt auch die überalterten Französinnen.
    Schade – wir hatten zuletzt bei Meisterschaften so viel Glück gegen sie.
    Ich hätte es ihnen dieses Mal gegönnt.

    (8)
  • Sant sagt:

    Man muss doch auch mal verlieren können. Die Däninnen sind ein gutes Team 🙂

    Spanien vs Österreich: Ein niveauloses Spiel …

    Wir sind gespannt auf das nächste Spiel Niederlande vs England. Das Finale wäre toll …

    (-1)
  • rogerfehlerer sagt:

    „Lebbe geht weider“
    Eine zum Zeitpunkt der EM mental völlig verunsicherte und ausgebrannte Natio muss zurück ans Zeichenbrett.
    Fast jede Spielerin kann individuell fast alles viel besser aber als Kollektiv hat es überhaupt nicht funktioniert.
    Kampf und unbedingter Siegeswille Fehlanzeige , Verunsicherungen und Frustrationen übertrugen sich (einmal begonnen) rasend schnell innerhalb weniger Minuten auf fast alle Aktiven.
    Die Aktiven zum Zeitpunkt der EM auf dem Formtiefpunkt, keine Einwechslung hat irgendetwas gebracht.
    Ich denke schon das Verantwortung übernommen werden wird.
    Aber wie schon gesagt: „Lebbe geht weider“!

    (22)
  • hotte sagt:

    Jones mit ihrer „positiven Arroganz“, die eine Mischung aus Überheblickeit, Realistätsverweigerung und fachlicher Inkompetenz war, auf der ganzen Linie gescheitert.

    Volltreffer !

    (18)
  • Detlef sagt:

    @Wolle,
    Ich fühle ganz genau so wie Du!!!
    Bei aller berechtigter Schelte über die „positive Arroganz“ einer Steffi Jones, darf man doch nicht verkennen, daß wir diesmal gegen einen besseren Gegner unterlegen waren!!!

    Wer jetzt die Bundesgöttin auf ein Podest stellen will, weil sie ja sooooo erfolgreich war (vor allem bei den bei den letzten beiden WM) der muß aber auch sagen, daß die letzte EM nur durch puren Zufall gewonnen wurde!!!
    Schon damals wären wir fast in der Vorrunde ausgeschieden, und hatten dann viel Glück, vor allem im Finale!!!
    Ein schon damals enttäuschend schwaches Norwegen, daß eben so glücklich bis ins Finale kam wie wir, war dort einfach noch schlechter, und ist so gerechterweise nur Zweiter geworden!!!

    Diesmal ist der amtierende Vize sang und klanglos als Gruppenletzter ausgeschieden, und der Titelverteidiger mit einer enttäuschenden Vorstellung bereits im VF!!!
    Auch die wieder hochgelobten Französinnen, die sich mit viel Glück durch ihre Gruppe gemogelt haben, sind nun bereits ausgeschieden!!!
    Gleiches gilt für Schweden, die ein insgesamt sehr enttäuschendes Turnier gespielt haben!!!
    Davor hat sie auch ihre so erfahrene-, wie erfolgsverwöhnte Trainerin nicht bewahren können!!!

    Das nur mal so nebenbei bemerkt, für alle die Steffi Jones mangelnde Erfahrung vorwerfen!!!
    Hat ein Marc Sampson so viel mehr davon??? 😉
    Oder die holländische Trainerin???
    Herr Thalhammer ist mit seiner Mannschaft das erste Mal überhaupt bei einem großen Turnier dabei!!!
    Welchen Erfahrungsschatz kann er vorweisen???

    Mit Markus Högner steht ein erfahrener Trainer neben Steffi Jones!!!
    Wenngleich auch nur auf Ligaebene!!!
    Die internationale Erfahrung fehlt auch ihm!!!

    Ich bin auch der Meinung, daß der Weg, den beide Trainer eingeschlagen haben der richtige ist!!!
    Weg von dem starren bundesgöttlichen System, daß uns so ausrechenbar gemacht hat!!!
    Zumindest in den Test-, und Gruppenspielen sah das oft schon sehr gut aus, wenngleich an der Abschlußschwäche noch gearbeitet werden muß!!!
    Gestern hat uns genau diese Schwäche in die Schranken gewiesen!!!

    Und noch etwas, was beide Trainer bisher überhaupt noch nicht in den Griff bekommen haben, die Abwehr!!!
    Hier wurde viel probiert, wieder verworfen, und nochmal umgestellt!!!
    Es wurde ausgerechnet die Torfrau als Nummer Eins ausgewählt, die immer für einen Klops gut ist, und keine gute Fußballerin ist!!!
    Auch wenn man Almuth Schult die beiden Gegentore gestern nicht ankreiden kann, bleibt sie für mich ein Risikofaktor!!!

    In der IV hatte man sich letztendlich auf JOSI HENNING und BABBS PETER geeinigt, obwohl gerade Erstere nie überzeugen konnte!!!
    Gegen Russland änderte man dann seinen Irrtum, und gab Lena Goessling das Vertrauen!!!
    Was gegen die offensiv schwache Spornaja noch kein Problem darstellte, wurde gegen Harder, Nadim und Nielsen zur Gewissheit!!!
    Lena Goessling ist nicht richtig fit, und ihr fehlt jegliche Spielpraxis und Bindung zum Rest der Abwehr!!!
    Im MF wäre sie anstatt der schwachen Däbritz vielleicht besser aufgehoben gewesen, aber sicher auch nicht 90 min lang!!!

    Die AV waren gestern beide nicht würdig, den Adler auf der Brust zu tragen!!!
    Hier hatte man ja auch schon mit Maier und Simon experimentiert, sich dann aber auf Blässe und KERSCHOWSKI geeinigt!!!
    Bei Blässe war ich einverstanden, da sie in den vorangegangenen Partien gegenüber Maier die bessere Abwehrspielerin war!!!
    Völlig unverständlich dann aber die Wahl von ISY KERSCHOWSKI, da Simon eigentlich einen guten Job gemacht hatte!!
    Jetzt schoß ausgerechnet die Berlinerin das frühe Führungstor!!!
    Ich sah mich schon in meinen Zweifeln widerlegt!!!
    Doch mit fortschreitender Spielzeit zeigte sich immer öfter, daß Jones und Högner sich geirrt hatten!!!

    Beide Kopfballtore fielen, nach Flanke von links, wo KERSCHOWSKI beide mal überlaufen wurde!!!
    Beim Tor von Nadim machte Blässe ihrem Namen alle Ehre!!!
    Wo war hier eine kopfballstarke Abwehrspielerin???
    Beim entscheidenden Tor von Nielsen war dann gar keine Gegenspielerin mehr da, um die Dänin daran zu hindern!!!
    Hier hatte auch die Abwehr Chefin versagt, da die Ordnung völlig gefehlt hat!!!
    Und es hätte auch noch wesentlich deutlicher ausfallen können, wenn die Däninnen ihre Chancen besser genutzt hätten!!!

    Die bessere Mannschaft hat gestern gewonnen, und das ist auch gut so!!!
    Kein Durchgewurschtel mehr, und danach die überheblichen Kommentare, es ist noch mal gut gegangen!!!

    Das war das „Erfolgskonzept“ der Bundesgöttin, die letzten Jahre über!!!
    Die Gegner waren meist immer noch etwas schlechter als wir, oder sie fielen in ehrfürchtige Starre, oder sie hatten halt Pech!!!

    Steffi Jones hat versucht, das „Erfgskonzept“ ihrer Vorgängerin zu kopieren!!!
    Erfahrene, und auch in die Jahre gekommene Spielerinnen mit Stammplatzgarantien auszustatten, selbst wenn deren gute und beste Zeiten schon lange vorbei sind, oder zumindest lange zurückliegen!!!
    Dieses Konzept hat lange Zeit irgendwie funktioniert, zumindest in Europa!!!
    Schon bei den letzten beiden WM konnte man aber erkennen, daß dieses Konzept nicht der Weisheit letzter Schluss ist!!!
    OK, bei Olympia hatte es dann nochmal funktioniert,……..naja zumindest war es erfolgreich!!! 😉

    Und so hätte Steffi Jones natürlich auch eine Alex Popp nominiert, und mit einer Stammplatzgarantie ausgestattet, obwohl sie weder im Verein noch in der Natio schon lange nix mehr reißen konnte!!!
    Gleiches mit einer Simone Laudehr, deren beste Zeiten ebenfalls schon sehr lange zurück liegen!!!
    Viele User hier machen den großen Fehler, solche „verdienten Spielerinnen des Volkes“ aus der Vergangenheit heraus zu verklären!!!

    Dieses Konzept ist nun zum Glück auch europäisch endlich gescheitert!!! 🙂
    Und das lag diesmal auch nicht am Pech oder an einer schlechten Schiedsrichtern, sondern es lag endlich daran, daß die Gegnerinnen unsere Schwächen erkannt und diesmal auch bestraft haben!!!

    Der Bessere soll gewinnen, so heißt es zumindest immer!!!
    Und das war diesmal eindeutig Dänemark!!! 🇩🇰

    Ich hoffe nun, daß Steffi Jones und Markus Högner in Zukunft nicht mit einer Papiertüte über dem Kopf in die Buli-Stadien kommen müssen, damit sie nicht ausgebuht werden!!!
    Ich hoffe sehr, daß beide ihre Fehler erkennen, analysieren, und anders als die Bundesgöttin diese auch öffentlich zugeben!!! 😉
    Ich hoffe weiterhin, daß auch die Spielerinnen sich selbst und ihre Leistungen hinterfragen, und ehrlich zu sich selbst sein werden!!!

    Für eine ANJA MITTAG kann das nur heißen, Abschied aus der Natio!!!
    Andere Stammplatzgarantie-Begünstigte dürfen sich nicht darauf ausruhen, und im Verein wie auch in der folgenden WM-Quali wieder richtig Gas geben, um an ihre Bestleistung wieder heranzukommen!!!

    Und die vielen Neulinge müssen sich fragen, ob sie für die Natio wirklich schon bereit sind, oder ob es für sie nicht eine Nummer zu groß ist!!!

    Insgesamt gehört Deutschland, trotz aller berechtigter Kritik, immer noch zu den großen FF-Nationen!!!
    Aber andere Nationen haben aufgeholt, und können uns mittlerweile besiegen, wenn sie ihre Topleistung abrufen können!!!

    Im Sinne eines guten Wettbewerbes ist das auch wünschenswert!!! 🙂

    (8)
  • holly sagt:

    das ausscheiden war verdient gegen dänemark. endlich gibt es mal wieder einen neuen em.
    hier scheint sich echt niemand an die letzten vier jahre mehr zu erinnern. schon bei der letzten em haben wir uns zum em gestümpert ebenso bei olympia. wer gehofft hat das es steffi jones in ein paar monaten ändern kann, muss denken das sie zaubern kann.

    für manche scheint diese niederlage wohl lebenbestimmend zu sein. leute es ist nur fussball.
    sicher hätte man vielleicht oder bestimmt anders aufstellen können. ich vermute mal, selbst die nicht gesetzten stürmerinnen hätten kein tor erzielt. das ist nunmal seit jahren unser hauptproblem. aber das will ja keiner hören. lieber schreit man danach andere nicht treffende spielerinnen zu fordern.
    viel glück weiterhin steffi

    (-5)
  • Hotte sagt:

    Ich war immer ein begeisterter Frauenfussball-Fan.
    aber nun macht mir diese „Barbiepuppen-Elf“ keinen Spaß mehr.

    (3)
  • Dussel Duck sagt:

    Viel Richtiges (und Falsches) wurde in den Posts oben ja schon gesagt. Das wiederhole ich jetzt nicht noch mal. Nur fünf Gedanken:
    – Wenn die Schiedsrichter-Assistentin wie wild nach Freistoß winkt, hat in meinen Augen die Hauptschiedsrichterin schon deshalb eine ‚moralische‘ Verpflichtung zu pfeifen, weil sie weiß, dass bei so viel Winkeinsatz die meisten Spielerinnen noch vor dem Pfiff abschalten.
    – Fast alle hacken hier auf Frau Marozsán herum. Seid ihr sicher, dass ihr dasselbe Spiel wie ich gesehen habt? In einem manchmal panischen Hühnerhaufen waren meiner Beobachtung nach Marozsán – und in der 2. Hälfte Frau Magull – die einzigen Akteurinnen, bei denen man davon ausgehen konnte, dass sie den Ball ordentlich kontrollieren und ihre Pässe ankommen.
    – Einige Spielerinnen aus dem aktuellen Kader beobachte ich seit Jahren und bin mir sicher, dass die in ihrem Leben kein Weltspitzeniveau mehr erreichen werden. Bei einer von ihnen habe ich Frau Jones ab Minute 30 vor der Glotze angefleht, sie zur Halbzeit auszuwechseln. (Ich nenne jetzt nicht den Namen, da zwischen Minute 30 und 45 fast alle unterirdisch waren.)
    – Die großen Gewinnerinnen des Turniers waren für mich Pauline Bremer, Alexandra Popp, Melanie Leupolz und Simone Laudehr.
    – Alle, die die halbe Mannschaft aussortieren wollen, sollten vielleicht bedenken, dass die besten Stürmerinnen der Bundesliga fast ausnahmslos für Wolfsburg spielen – und ’nen deutschen Pass haben sie nicht.

    (2)
  • Ludwig sagt:

    Im Großen und Ganzen sehe ich das wie Detlef. In dem Punkt, dass die bessere Mannschaft gewonnen hat, sehe ich das etwas anders. Ich kann mich nicht erinnern, schon mal ein konfuseres Spiel einer deutschen Mannschaft gesehen zu haben, wobei das Warum von außen schwierig zu analysieren sein dürfte, wieso ein komplettes Team mental dermaßen wegbricht. Deshalb würde ich es eher so formulieren, dass die deutlich schlechtere verloren hat.
    Und ich denke nicht, dass es gestern die Abschlußschwäche war, die den Ausschlag gegeben hat, sondern eher, dass sie gar nicht zu Abschlusspositionen gekommen sind. Die beiden Chancen von Dallmann kann man reinmachen, aber 100%ige waren es vielleicht für eine gelernte Knipserin. Nebenbei gesagt denke ich, dass es nicht daran liegt, dass keine Prinz oder Grings mehr da sind. Das stimmt zwar, aber wenn man sich die Abwehrleistungen anderer Mannschaften in der Vergangenheit ansieht, muss man feststellen, dass viele Tore der beiden auch zustande gekommen sind, weil die Gegnerinnen nach 60 min stehend ko und taktisch massiv unterschult waren. Das ist einfach nicht mehr so.

    Ich finde auch, man sollte mit der Kritik an Jones und ihrem Stab ein bißchen haushalten. Ich kann auch nicht alle Nominierungen nachvollziehen. Aber andererseits ist es doch auch so, dass eigentlich niemand wirklich zufrieden war mit der vorherigen Spielweise. Und eine grundsätzliche Umstellung erfordert nun mal ein reichliches Maß an Tests, und wie Ralf Kellermann gestern im Interview vor dem Spiel Österreich – Spanien gesagt hat, geht das nicht von heute auf morgen. Deswegen finde ich z. B. auch nachvollziehbar, dass Steffi Jones in der Vorrunde rotiert hat, um jüngeren Spielerinnen die Chance zu geben, bei einem großen Turnier praktische Erfahrungen zu sammeln. Wo sonst, wenn nicht da? Das erklärt natürlich nicht das Spiel gegen Dänemark, und da muss sich der Trainerstab sicher was überlegen, auch beim Einsatz von erfahrenen Spielerinnen, wenn sich permanent heraus stellt, dass sie ihre Erfahrung nicht einbringen können. Aber da deutsche Mannschaften (Männer wie Frauen) schon beinahe traditionell eher mäßige Vorrunden spielen, und da es von außen eigentlich micht möglich ist, die Ursachen für dieses Spiel festzustellen – wenn es überhaupt möglich ist-, sollte man sich vielleicht auch mit Rücktrittsforderungen oder Ähnlichem etwas zurück halten.

    (12)
  • Aldur sagt:

    Dussel Duck sagt:
    “ – Wenn die Schiedsrichter-Assistentin wie wild nach Freistoß winkt, hat in meinen Augen die Hauptschiedsrichterin schon deshalb eine ‚moralische‘ Verpflichtung zu pfeifen, weil sie weiß, dass bei so viel Winkeinsatz die meisten Spielerinnen noch vor dem Pfiff abschalten.“

    Wenn die Schiri-Assistentin intensiv genug winkt, hat die Schiedsrichterin die „moralische Verpflichtung“ einer Mannschaft den Vorteil wegzupfeifen, weil die Spielerinnen der anderen Mannschaft ob des hefigen Winkens sonst abschalten?

    Diese Regel muss mir bislang entgangen sein…

    (23)
  • daniel sagt:

    [Wenn die Schiedsrichter-Assistentin wie wild nach Freistoß winkt, hat in meinen Augen die Hauptschiedsrichterin schon deshalb eine ‚moralische‘ Verpflichtung zu pfeifen, weil sie weiß, dass bei so viel Winkeinsatz die meisten Spielerinnen noch vor dem Pfiff abschalten.]

    eben nicht…..und die tore die danach fallen gehen auf das konto der spielerinnen.

    ansonsten stimme ich D.D. zu

    (15)
  • Dr Fuentes sagt:

    @Dussel Duck,

    bis auf Punkt 1. (moralische Verpflichtung der Schiedsrichterin) sehr gute Punkte, denen ich absolut zustimmen kann

    (4)
  • Andi sagt:

    Guten Tag Hr. Juchem,

    ich wüßte gerne, was ich schlimmes in meinem Kommentar von heute morgen geschrieben habe, das dieser nicht erscheint, als offensichtlich nicht freigegeben wurde.

    Vielen Dank!

    (2)
  • Esteban Jorge Morales sagt:

    @Holly,

    aber wieso Frau Mittag immer spielen muss, hat sich mir trotzdem nicht erschlossen. Frau Mittag war schon in den entscheidenden Spielen bei der WM 2015 gegen Frankreich und die USA eine Katastrophe und als hängende Spitze hinter Sasic ein Totalausfall. Ich habe schon damals nicht verstanden, wieso sie da immer durchspielen durfte

    Bei Olympia ist mir nur ihr „Kunstschuss“ im Finale in Erinnerung geblieben. Dort hat man auch nicht wegen ihr den Titel geholt.

    Und auch bei diesem Turnier lagen die Sturmprobleme auch wieder an ihr. Sie kann nichts dafür. Sie stellt sich ja nicht selber auf. Aber wieso man im Frauen-Cliquen-DFB so auf Mittag setzt, bleibt mir ein Rätsel. Ich vermute, sie wird Steffi Jones noch vor der WM 2019 als Spielerinnentrainerin ablösen

    (15)
  • Hanna Hinrich sagt:

    Meine Analyse der Niederlage:

    Erstens: Das 4-4-2 ist eine zu offensive Grundordnung. Sie schenkt starken Gegnern Freiräume, die DEN nutzte. Pflichtspiele werden in der Abwehr gewonnen (siehe den 1:1-Sieg von AUT über FRA).

    Zweitens: Zuviel Rotation, deshalb zuwenig kollektive Stabilität, deshalb zuwenige Automatismen bei GER.

    Drittens: Anja Mittag strahlt die größte Torgefahr aus: ein genialer Moment von ihr genügt, ein Spiel zu entscheiden. Es ist richtig, sie durchspielen zu lassen. Unsere anderen Stürmerinnen sind Rookies, Youngsters  …

    Viertens: Wer ist der „most-valuable  player” einer Mannschaft ?

        der Leitwolf

        der  L e i t w o l f

    ein Spielertyp mit einer besonderen Austrahlung, einer markanten Presens auf/neben dem Platz, der ein Zeichen setzen kann (verbal / nonverbal), mit einer Führungsstärke nach innen und außen, mit einer natürlichen Authorität, ein „emotional  leader”, verkörpert durch Persönlichkeiten wie

        Franz Beckenbauer
        Zinedine Zidane
        Bastian Schweinsteiger
        Birgit Prinz
        Inka Grings
        Jennifer Zietz
        Nadine Keßler
        Charlene Hartmann

    Wer in unserem aktuellen Kader hat diese Aura ?

        Jo Henning

    Die Scouts von Arsenal und Lyon sehen diese Qualität. Sie sollte der Skipper der GER-Squad sein. Und sie sollte in der IV auf dem Platz stehen.

    (-41)
  • Rolli sagt:

    Dieser Ausgang der EM für D hat sich in den letzten Jahren schon abgezeichnet. Die WM vor 2 Jahren war keine Glanzleistung. Das internationale Abschneiden der deutschen Vereinsmannschaften in Europa auch nicht. Leider kam dann das „Zwischenhoch“ bei Olympia in Brasilien dazu. Das hat dazu geführt, dass man sich sonnen konnte in diesem Erfolg. Den EM-Titel hatte man ja eh abonniert. Ich denke, dass eben genau diese Kombination gepaart mit dem Abgang vieler erfahrener Spielerinnen zu diesem Resultat geführt hat. Nun gibt es dazu einige „hungrige“ Mannschaften wie Östereich oder die Niederlande, aber auch Dänemark, die nach oben streben. Und es gibt Länder, in denen wesentlich besser bezahlt wird als in Deutschland. All das führt dazu, dass die Weltspitze zusammenrückt. Nun ist der DFB gefragt, konzeptionell und langfristig aufzubauen. Mit dieser Mannschaft jedenfalls werden wir es gegen die größer werdende Konkurrenz schwer haben, die Dominanz in Europa zurück zu erobern. Es ist nicht Steffi Jones, es ist das Frauenfussballkonzept in D, das die anderen aufschliessen läßt. Ich weiss, dass in der französischen Zweitliga teilweise besser bezahlt wird als im oberen Drittel unserer Bundesliga. Und in England sieht es nicht anders aus. Nun lass mal auch noch die anderen aufholen…

    (8)
  • Detlef sagt:

    Ludwig schrieb:
    „Deshalb würde ich es eher so formulieren, dass die deutlich schlechtere verloren hat.“

    Dann hat also die bessere gewonnen!!! 😉
    Zumindest die Mannschaft, die auf den Punkt genau das Niveau hatte, um bei einer EM ins HF einzuziehen!!!
    Und genau das ist doch der Gradmesser für einen Leistungssportler!!!
    Wen interessiert, ob ein Sprinter im Training Weltrekord läuft, dies aber im Wettkampf nicht bestätigen kann!!!

    Steffi Jones hat immer wieder davon geschwärmt, wie toll doch die Mannschaft trainiert hat, und wie kreativ die Spielerinnen doch waren, und und und!!!

    Na und, wen interessiert das heute???
    Sie haben im „Augenblick der Wahrheit“, nämlich im Wettkampf, diese tollen Trainingsleistungen nicht bestätigen können, und sind deshalb ausgeschieden!!!
    Ein „Trainingsweltmeister“ bekommt nämlich keine Medaillen umgehängt!!! 😉

    @Dussel Duck ,
    Marozsan hat sich gestern nahtlos in ihr Team eingefügt!!!
    Sie konnte keine Akzente setzen, hat kaum einen guten Paß spielen-, und von ihrer guten Schußtechnik hat sie auch nichts zeigen können!!!

    Ich denke schon, daß sie von allen deutschen Spielerinnen die beste Fußballerin ist, wahrscheinlich auch die Kreativste im Team!!!
    Aber sie ist keine Leaderin, keine Antreiberin, keine gute Kapitänin, die andere mitreißen kann!!!
    Da war selbst NATZE als Torhüterin besser geeignet!!!

    Hoffentlich erkennen Steffi und Markus diesen Irrtum!!!
    Doch nicht nur der Käptn gibt den Ton in einer Mannschaft an!!!
    Dafür gibt es Führungsspielerinnen!!!
    Außer BABBS PETER, und falls sie wieder richtig fit werden sollte Lena Goessling, wen siehst Du in dieser Mannschaft als Führungsspielerin???
    Alex Popp, Simone Laudehr, oder Sarah Däbritz??? 😉
    Keine Spielerin kann einer Anderen sagen was sie tun soll, wenn sie selbst in einem Formtief sitzt!!!
    Das funktioniert so nicht!!!

    Vielleicht noch etwas Grundsätzliches zu Rotation und wechselnder Startformation!!!
    Diese deutsche Mannschaft ist in einem Umbruch, vielleicht sogar in einer Transformation!!!
    Umbruch ist klar, weil viele „Alten“ gegangen sind, oder noch gehen werden (müssen), und die Neuen noch nicht (alle) genau ihren Platz gefunden haben!!!

    Transformation deshalb, weil (wenn ich Steffi Jones richtig verstanden habe) es hingehen soll zu einem Konzept, wo die Spielerinnen eben nicht mehr in einem starren System „gefangen“ sind, sondern sehr viele Freiheiten bekommen sollen!!!
    Das ist ziemlich revolutionär, und bedarf eines hohen Maßes an Selbstorganisation, was natürlich nicht von heute auf morgen einzustudieren ist, und sofern wird man Zwischenschritte brauchen!!!

    Eine Nationalmannschaft ist eine Turniermannschaft, die innerhalb weniger Tage, mit sehr kurzen Regenerationsphasen, ihre Topleistung abrufen muß!!!
    Eigentlich nur vergleichbar mit Vereinsmannschaften, die 3-4 englische Wochen am Stück absolvieren müssen!!!
    Deshalb ist Rotation unumgänglich!!!

    Wenn man dabei berücksichtigt, daß die Vereinsmannschaft eine lange vielwöchige Vorbereitung hat, und man ansonsten mehrmals täglich trainiert, sieht man die Schwierigkeiten einer Nationaltrainerin!!!
    Die hat verhältnisweise wenig Vorbereitung, und sonst nur in wenigen Lehrgängen Möglichkeiten der Formung einer Mannschaft!!!
    Dafür hat sie allerdings sehr viel mehr Personal zur Auswahl!!!
    Und deswegen auch die vielen Nominierungen vor der EM!!!
    Und daher auch mein Unverständnis, Stammplatzgarantien ohne Leistungsnachweis zu verteilen!!!

    Deshalb würde so ein „System“, was ja eigentlich keins mehr ist, sehr viel Sinn machen!!!
    Somit würde sich auch die Anzahl an Variationen vergrößern, je nachdem welche Spielerin mit welcher zusammenspielt!!!
    Und man wäre bei Ausfällen nicht so geschwächt, wie das in einem starren System der Fall ist!!!
    Ich weiß nicht genau, ob ich das Konzept von Steffi Jones so richtig verstanden habe, aber es wäre wirklich eine Neuheit!!! 🙂

    (0)
  • Markus Juchem sagt:

    @Andi: Wir haben von Ihnen heute morgen keinen Kommentar erhalten. Bitte also im Zweifelsfall nochmal schicken. Danke!

    (3)
  • Edi sagt:

    Da sieht man mal wieder wie der DFB tickt…ausgerechnet S. Däbritz wird auf DFB.de interviewt und die Antworten sind weit an der Realität vorbei. Da fehlt eine ganze Menge ehrliche Selbsteinschätzung .

    das macht einen fast sprachlos

    (20)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Lest Euch doch mal den verlinkten Artikel, den ich als sehr gut einstufe, durch und gebt mal Eure Stimme dazu ab, welchen Trainer ihr als Bundestrainer vorschlagen würdet!
    Ich lege mal einen vor und es keiner der dort Genannten – ich bin nämlich für Holger Stanislawski!
    => http://www.t-online.de/sport/fussball/frauenfussball/id_81778124/warum-die-dfb-frauen-jetzt-einen-trainer-brauchen.html

    (-6)
  • enthusio sagt:

    Hier mal ein ausgesprochen sachlich-informatives Interview mit Ralf Kellermann, in dem er den vielfach hysterischen Reaktionen nach dem Viertelfinal-Aus ein wenig den Wind aus den Segeln nimmt, weil er auch durchaus postive Aspekte aufzeigt.
    Insbesondere interessant finde ich, dass Kellermann das neue, stärker ballbesitzorientierte Spielsystem des Trainerteams durchaus unterstützt und der Mannschaft einen Entwicklungsprozess zubilligt, der in eine gute Perspektive für 2019 einmünden kann.

    http://www.faz.net/aktuell/sport/frauenfussball-em/ralf-kellermann-im-interview-ueber-em-2017-aus-der-dfb-frauen-15130526.html

    (7)
  • Detlef sagt:

    @Edi,
    Also ich finde das Interview jetzt nicht so tragisch!!!
    Was hast Du erwartet???
    Das jetzt alle in Sack und Asche gehen!!!
    Für eine genaue Analyse war ja noch keine Zeit, und dafür hätte der Platz wahrscheinlich nicht ausgereicht!!! 😉

    Dem Schlußfazit kann ich mich eigentlich anschließen!!!
    Und das fällt durchaus auch selbstkritisch aus!!!

    „Däbritz: Wir haben früh geführt, dann müssen wir viel souveräner und mutiger auftreten. Das ist uns nicht gelungen. Die ersten zehn Minuten waren wir gut im Spiel, haben aber nach und nach den Faden verloren und uns Unkonzentriertheiten geleistet. Durch diese Fehler ist Dänemark immer stärker geworden und konnte dann seine Qualitäten in der Offensive ausspielen. Das haben die Däninnen gut gemacht und stehen deswegen verdient im Halbfinale.“

    Das geht sicher nicht an der Realität vorbei, sondern trifft eigentlich recht gut das Geschehen!!!

    Vorher hatte sie außerdem gesagt;
    „Auch gegen Dänemark waren – auch zum Ende hin – noch genügend Chancen da. Bälle, die einfach mal ins Tor gehen könnten. Manchmal hat beim Abschluss oder dem letzten Pass die Genauigkeit gefehlt.“

    Norman Arnold hätte sie ja auch mal danach fragen können, wie sie mit ihrer eigenen Leistung bei dieser EM, und vor allem im VF zufrieden war!!!
    Das hat er leider nicht getan, wäre aber sehr interessant gewesen!!!

    (4)
  • Karl sagt:

    @Schenschtschina Futbolista : Ich bin fuer keinen der dort genannten. Wenn ueberhaupt ein Trainertausch stattfinden muss dann bin ich fuer Inka Grings oder Maren Meinert.

    (9)
  • Zaunreiter sagt:

    Soooo…ich bin jetzt inzwischen wieder aus Tilburg zurück. Sollte ich heute nacht jemandem mit meiner Schimpf-Tirade auf die Füsse getreten sein…Sorry, not sorry! Das dazu.

    Nun, zum DFB. Ich finde, jemand sollte beim DFB das Schwert „Stich“ in die Hand nehmen und dieses Spinnennetz, diese Cousinenwirtschaft, in Stücke hacken. Weil die sich ja nicht gegenseitig weh tun wollen sollen dürfen.
    Es wird Zeit für frischen Wind. Da würde ich mir dann wünschen – weil das ist ja hier ein FF-Blog mit lauter Sachverständigen, wo die meisten ja eh denken, dass da eine Frau gut aufgehoben ist – da würde ich mir die wünschen, „deren Namen im DFB nicht genannt werden darf“. Die ist zwar noch in schweizer Diensten, aber was nicht ist, kann ja noch werden. 😉
    Mir würden auch Ausländerinnen gefallen, so ist das ja nicht…Und da denke ich als erstes an die Trainerin des eingeschworenen Haufens aus Seattle, an Laura Harvey. Oder an die von Chelsea, Emma Hayes.
    Und jetzt komm ich auch noch mit einem Mann! – Ralph Peters. Den hat die Cousinenwirtschaft davongejagt.
    Und als allererstes würde ich die Scouting-Direktorin absetzen. Jawollja. 😉 Die hat schon genug Schaden angerichtet. Zukünftige Generationen junger Mädchen sollten davon verschont werden.

    Steffi Jones wollte dieses „winner-gen“ hineinbringen. Aber dafür brauchst du so Spielertypen wie Hope Solo oder Abby Wambach, die so einzeln kämpfen, aber sich dann für die Sache…für den Fight…für das Team sich 100pro einsetzen. Da muß man aber erst mal die Engstirnigkeit im DFB ändern, weil Spielertypen, die ein größeres Ego als der Trainer haben…das geht ja garnicht.
    Da möchte ich an die Bemerkung von „Hotte“ von heute mittag anknüpfen: „Barbiepuppen-Elf“. – Wenn du junge Spielerinnen stromlinienförmig machen willst, damit sie medial gut dastehen und vermarktbar werden, sozusagen „20Elf von seiner schönsten Seite“, dann kriegste halt nur süsse Mädels und keine Kämpferin, oder so ein Tier, wie Anouk Dekker, so ne Kampfsau, die sich reinhaut, so eine Gaelle Thalmann, so eine Kelley O’Hara.
    Ich fand die NWSL-Spiele im Mai und Juni interessant, wo sich die ganzen Rookies von Kansas City rote Karten für ihr unfaires Spiel eingehandelt haben. Das gehört dazu um zu lernen.

    Woher haben die Österreicherinnen, die Belgierinnen, die Holländerinnen…den Kampfgeist, das sich-für-die-andere-im-Team-einsetzen?

    Frankreich ist diesmal nicht in Schönheit gestorben, sondern hat herum dilettiert. Da gewinnen die den SB-Cup und dann wieder nix. Eine Claire Lavogez reisst in Anwesenheit eines Journalisten den Mund auf, der Trainer stellt sie dann in der Tat von Anfang an auf, damit sie abzuliefert. Aber gebracht hat sie nix. Frankreichs Problem sind OL und PSG. Wenn sie dann das Nationaltrikot anziehen, dann ist die Nebenfrau keine Buchanan, Kumagai, Cristiane oder Hegerberg.

    Woher nimmt Mark Sampson den Mut und die Gewissheit im März sich auf seine 23 Frauen festzulegen, auch wenn eine Daly, eine Galton oder Dowie in der NWSL Tore schießen?

    (11)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Karl
    1. Möchte ich niemanden mehr aus der DFB-Klüngelei! Dieses Postengeschiebe muss endlich mal ein Ende haben!
    2. Ist Inka Grings im Job, auch geht es hier um vakante Trainer, die (m)ein erstelltes Anforderungsprofil erfüllen.

    (11)
  • Detlef sagt:

    @Frau Fußball:
    Ein sehr interessanter Artikel!!!
    Allerdings scheint Herr Digili nicht wirklich viel Ahnung vom FF zu haben, da er Dänemark als zweitklassigen Gegner bezeichnet!!!
    Wenn er genauer recherchiert hätte wüßte er nämlich, daß sie schon 2013 immerhin den großen Favoriten Frankreich aus dem Turnier geworfen haben, wofür wir ihnen damals unendlich dankbar waren!!! 🙂

    Das Thema *Männer als Bundestrainer“ hatte sich ja mit Gero Bisanz erledigt gehabt!!!
    Und es bedarf schon eines gewissen Mutes und auch Interesses seitens der DFB-Führung, sich mit der stärken Clique der etablierten DFB-Frauen anzulegen!!!
    Man hat in Frankfurt die ganze alte Garde der FFC-lerinnen mit Posten und Pöstchen beim DFB belohnt, und nun soll da wieder ein Mann das sagen haben??? 😉

    Das höchste der Gefühle war schon Markus Högner auf dem Assistenten Stuhl!!!
    Steffi Jones brauchte da wohl schon alle Überredungskünste die sie aufbringen konnte, ein Mann…….der zudem auch nicht aus dem FFC Dunstkreis kam, da gab’s sicher viele die dagegen waren!!!

    Das frühe Aus ist zwar jetzt irgendwie blöd für den DFB, aber ganz sicher noch nicht so tragisch, als daß man sich mit dieser Damen-Clique anlegt!!! 😉
    Man hat sie halt zu lange gewähren lassen!!!

    Ich persönlich hätte nichts gegen einen Trainer, habe aber keinen Favoriten!!!
    Der Altmeister ist ja jetzt im Ruhestand!!! 😉

    Für mich ist „das Experiment“ mit Steffi Jones und Markus Högner auch noch nicht gescheitert!!!
    Ich würde beiden noch ein wenig Zeit geben, dieses neue spannende Konzept umzusetzen!!!

    Natürlich haben wir viel kostbaren Boden eingebüßt, gerade durch den Göttinnenrat, wozu auch eine Maren Meinert gehört hat!!!
    Aber ob jetzt ausgerechnet Männer, die noch nie in ihrem Leben eine Frauenmannschaft trainiert haben, diesen alten Vorsprung wieder herstellen können, da bin ich mir nicht sicher!!!

    Und die würden den DFB auch sehr viel mehr Geld kosten als die vergleichbar „genügsamen“ Trainerinnen!!!
    Ich meine irgendwo gelesen zu haben, daß die Bundesgöttin damals (2011) 75.000 € im Jahr vom DFB bekommen hat!!!
    Ist jetzt bei Steffi vielleicht noch etwas mehr!!!

    Aber ein Holger Stanislawski würde dafur nicht mal aufstehen!!!
    Wäre der DFB wirklich schon bereit, Männergehalte für den FF auszugeben??? 😉

    PS:
    Achso, bevor ich es vegesse,
    welchen Verein hatte Jogi Löw nochmal an die Spitze der Bundesliga geführt???
    Und welcher Klub war es nochmal bei Jürgen Klinsmann oder Berti Vogts??? 😉

    (0)
  • bale sagt:

    so holger stanislawski finde ich gut,aber steffi jones hat viel zu wenig zeit gehabt das neue system umzusetzen meine natürlich die Spielerinnen.das braucht Übung.und schade Blässe und kERSCHOWSKI können schnell laufen,aber das reicht nicht so eine wie shanice van der sanden,die Holländerin haben wir nicht.die ist schnell kann aber auch tore schiessen aber noch wichtiger zuckerpässe spielen.mal sehen wie die WM wird.nicht vergessen Frau N VERLOR 2011 MIT GRINGS,PRINZ ETC.

    (5)
  • Rogerfehlerer sagt:

    Frage mich gerade was Kellermann zu der Steigerung der Leistung der Österreicherinnen sagt . Ich meine jetzt die gequirlte Version : Entwicklungsprozess dauert 😂
    Hier ist eine Truppe die Spaß hat , die es wissen will , die kämpft . Fußball mit Leidenschaft . Vollgas . Ohne Prozess!

    (27)
  • bale sagt:

    der T-online Artikel über einen neuen TRAINER IST TOTAL FRAUENFEINDLICH UND SEXISTISCH,einfach diese primitiven,gehässigen leserkommentare lesen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! ich bin wirklich schockiert .sachlich auseinandersetzen ja,aber nicht so.

    (8)
  • Der Zuschauer sagt:

    @Karl: Inka Grinks keine gute Wahl, weil sie hat mit Frauenfußball nichts mehr am Hut. Sie will oder hat schon eine Männermanschaft.
    Maren Meinert soll ruhig bei den Küken Natios bleiben, denn dort ,finde ich, macht sie einen gute Job.
    […]
    Gebt der Steffi doch noch mal eine Chance,sie ist ja erst gefühlt gerade erst Trainerin.So und zum lernen gehört halt auch mal ein gescheitertes Tunier dazu. Denn auch die norwegische Trainerin hat sich ihren Abgang bestimmt auch anders vorgestellt. Auch Ihr lieben und wertvollen Schreiber auf diesen Seite habt schon mal danebengegriffen.Sei es eine 5 in Matte oder die falsch Frau geheiratet usw.Wir alle sind Menschen und darum machen wir auch mal Fehler. Und das ist ja das Schöne in unserem Zusammenleben, sonst könnte sich ja keiner mehr über den Anderen aufregen. Wie schon in meinem Beitrag zuvor gesagt: Den Mund abwischen und weiter nach vorne schauen.Fussball ist nur ein Spiel und in der momentanen Weltpolitik gibt es hundertmal wichtigere Probleme als ein verlorenes ( und das noch zurecht ) Viertelfinale.
    Gute Nacht, aber ich bin ja nur der Zuschauer

    Dieser Beitrag wurde den Womensoccer-Leitlinien entsprechend editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] versehen

    (-9)
  • RW7 sagt:

    @SF Ich wäre für Sven Weigang. Einen erfolgreicheren Trainer hat es in den letzten 10 Jahren im FF nicht gegeben…

    (3)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @bale
    Nicht der Artikel hat die von Dir angeführten Attribute, sondern diese befinden sich in den Kommentaren! Bleibe also mal schön bei der Wahrheit!!!

    Noch ein Artikel, der meine Aufmerksamkeit und Zustimmung fand, stammt vom Altmeister Bernd Schröder selbst. Der hatte ja bereits zur Amtsübernahme deutlich Stellung bezogen, dass Jones ohne jegliche Erfahrung ein solches Amt übertragen bekommt als Unding empfunden.
    => http://www.sportbuzzer.de/artikel/nach-em-aus-bernd-schroder-rechnet-mit-nationalmannschaft-ab/

    (13)
  • Zaunreiter sagt:

    @bale:
    T-online…was erwartest du?
    Obwohl…es ist nicht frauenfeindlich bzw. sexistisch, wenn ich die Umstände und das Umfeld kritisiere. „Das wird man ja noch sagen dürfen?“ Oder? 😉 Andersherum werfe ich dir dann positiven Sexismus vor. Und das willst du doch nicht, oder? *lächel*

    Dann denke mal, für welche Schmalspurhirne die t-online-Artikel geschrieben werden. Da les ich lieber die taz-, Zeit- oder spiegel-online – Artikel zu dem Thema. Da weiß ich auch, dass die entsprechenden Leute unterwegs sind.

    Bezogen auf den ersten Absatz könnte man ja auch Claudia Neumann für ihre kritischen und berechtigten Kommentare im Fernsehen gestern mit der Keule der Frauenfeindlichkeit kommen. Das hilft aber auch nicht weiter. 😉

    (6)
  • Detlef sagt:

    @Frau Fußball,
    Jaja der Altmeister!!!
    Ich glaube auch er selbst lebt in seiner eigenen Erlebniswelt!!! 🙂
    Der Mann hat Ahnung, absolut keine Frage!!!

    5:0, stimmt schon, beim letzten Mal!!!
    Aber das wir in Bröndby vorher auch schon mal 0:4 verloren haben, und trotz eines 1:0 Zuhause, dann gegen sie ausgeschieden sind daß hat er wohl verdrängt!!! 😉

    Und längst spielt der Großteil der Dänischen Nationalmannschaft nicht mehr bei Bröndby, sondern in den starken Ligen Europas und Amerikas!!!
    Auch das hat der Altmeister wohl verdrängt!!! 😉

    Und das sie „irgendwann zusammenbrechen“, ist auch schon länger her!!!
    Das ist nicht mehr Stand der Dinge heute!!! 😉

    Nun gut, ob es außerhalb dieses EM-Kaders noch bessere Spielerinnen gibt, die nicht verletzt sind, darüber ist ja hier schon mehrfach debattiert worden!!!
    Recht gebe ich ihm dahingehend, daß auch das „Spielermaterial“ was Steffi Jones ausgesucht hat, mindestens für das Finale ausreichend war!!!
    Aber es blieben viele Schwerter in ihren….. ähhmm………Behältnissen!!!
    Somit würde die wahre Schlagkraft dieser Mannschaft gar nicht richtig ausgenutzt!!!

    Eine TABBI KEMME wäre ganz sicher eine gewesen, die Mal ein Zeichen gesetzt hätte, die andere auch mitreißen kann!!!
    Und eine Lena Petermann bringt man erst kurz vor der Angst!!!
    Das Mädel hat in den USA gespielt, weiß also was Kampf bedeutet!!!
    Ihre Kopfballstärke hätte uns vorne mehr genutzt, als eine verhinderte Knipserin, oder eine „weiße Brasilianerin“, die über ihrem Zenit ist!!!
    Beispiele gibt es genügend!!!

    Und ob die Bundesliga ob des frühen EM-Aus jetzt mehr Zuschauer verliert, als durch die blödsinnigen Terminvorgaben bzw Terminverschiebungen des DFB, daß wage ich ernsthaft zu bezweifeln!!!
    Vielleicht wären es ein paar mehr gewesen als letzte Saison, wenn wir ein gutes Turnier gespielt hätten!!!
    Aber deswegen weniger, nö!!! 😉

    Ansonsten kann ich eigentlich allem anderen zustimmen, was der Altmeister so zu kritisieren hat!!!
    Ist hier aber auch schon alles geschrieben worden, also keine Neuigkeiten!!! 😉

    (7)
  • wolle sagt:

    Ich frage mich ernsthaft, wen der DFB als Nachfolger im Auge hat, wenn er Miss Jones schassen will? Mir fällt da kein Namen ein, der in das bestehende Profil passt. Will man etwa mit der Doktrin brechen, eine Trainerin zu installieren, dazu noch die dem DFB hörig ist?
    Mögliche Varianten:
    1. Frau Ratzeburg macht es jetzt selber
    2. Jürgen Klinsmann (Bei den Bayern verstauben doch bestimmt noch irgendwo in der Säbener Straße ein paar Buddahs rum die man kostengünstig erwerben kann).
    3. Frau Neid übernimmt wieder
    4. Lothar Matthäus kann doch bestimmt auch FF
    5. Nach der Kaiserin muss der Kaiser noch mal aus dem Exil Kitzbühel kommen und es wieder richten
    6. Frau Ratzeburg geht einen Trinken und angagiert anschließend Martina V.-T.

    Ich glaube die Liste ist noch nicht fertig und lässt sich beliebig erweitern.

    (12)
  • Augi sagt:

    @Zaunreiter,

    „Da les ich lieber die taz-, Zeit- oder spiegel-online – Artikel zu dem Thema. Da weiß ich auch, dass die entsprechenden Leute unterwegs sind“

    Entsprechende Leute für was? Gender Mainstreaming? Frauenrechte?
    Fundierte Kenntnisse über Fußball (auch Frauenfußball) würde ich dort nicht erwarten.

    (9)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Detlef
    Dem Altmeister Schröder so zu diskreditieren und ihm Vergeßlichkeit nachsagen, das schreibt gerade der Richtige! 🙁
    Wenn ich Deine Lobhudeleien zur aktiven Schröderzeit mit den jetzigen vergleiche, fällt mir nur ein Begriff ein, für den Du peinlicherweise stehst, nämlich „Wendehals“!

    (9)
  • FF-Fuchs sagt:

    Eigentlich wollte ich mich ja aus diesen Kommentaren heraushalten,
    doch bei einem Kommentar muss ich doch Einspruch erheben:
    Zitat alleandro. Wer 6 Spielerinnen aus Freiburg verpflichtet, kann keine Titel erwarten.

    1. Waren es nur 5 Spielerinnen
    2. Hatten die so gut wie keine Einsätze, ausser Magull in HZ.2
    3. Wenn sie spielten haben sie ihre Sache gut gemacht.

    Immerhin sind wir mit einem Wolfsburger Abwehrblock ausgeschieden, die ja international so viel Erfahrung haben. Kein Wunder steht Herr Kellermann hinter Steffi Jones, da ja alle seine Schützlinge gespielt haben. Meine Meinung zu Frau Jones ist bekannt, deshalb möchte ich das hier auch nicht weiter breit treten. Und plötzlich steht eine Linda Dallmann im Sturm. Ein Schelm wer böses dabei denkt!!

    (15)
  • enthusio sagt:

    @FF-Fuchs:
    Ich kann Deinen Unmut bzgl der o.g. Aussage verstehen.

    Aber warum unterstellst Du selber dann Kellermann eine Vereinsbrille, wenn Du schreibst:
    „Kein Wunder steht Herr Kellermann hinter Steffi Jones, da ja alle seine Schützlinge gespielt haben.“

    Schön wärs gewesen, Alex Popp fiel ja leider aus. Das Ergebnis ist bekannt.
    Und im übrigen haben auch Spielerinnen aus anderen Mannschaften gespielt. Waren Sie besser als die Wolfsburgerinnen ?

    Zu 3.: „Wenn sie spielten haben sie ihre Sache gut gemacht.“

    Wenn das der Fall gewesen wäre, hätten Sie mehr Spielanteile erhalten.

    Von den Neulingen, die erst seit kurzem in der Natio spielen, hat mich nur Dallmann einigermaßen überzeugt. Der Rest war Mittelmaß.

    (-13)
  • Zaunreiter sagt:

    @Augi:

    Kannst du mir konkret eine Auskunft darüber geben, was dich bedrückt? Welche Frage möchtest du mir stellen?
    Möchtest du mir etwas bestimmtes mitteilen?

    (0)
  • JK sagt:

    Ich habe ja schon vor der EM angedeutet, dass ich überhaupt nicht nachvollziehen kann, warum im 4-4-2 gespielt wird. Sicherlich wollte Jones Veränderungen – aber im Prinzip hat sie auf diesem ungeeigneten System genauso stur beharrt wie Neid auf dem 4-2-3-1.
    Warum 4-4-2, wenn es definitiv keine 2 Stürmerinnen mit europäischem Top-Niveau gibt (wahrscheinlich auch nicht einmal eine).
    Zu den Vernderungen in der Startelf: Meiner Meinung nach viel zu übertrieben. Es kann doch nicht das Ziel sein, dass jede Spielerin glücklich ist und zum Einsatz kommt.
    Vor allem frage ich mich, warum immer die Spielerinnen im nächsten Spiel rausgenommen wurden, die überzeugend gespielt haben???
    Nur einige Beispiele:
    Testspiel gg Brasilien – Dallmann überzeugend, Mittag nach Einwechslung ein Fremdkörper – erstes EM-Spiel: Dallmann draußen, Mittag drin.
    Spiel gegen Schweden habe ich nicht gesehen.
    Spiel gg Italien: Maier, Hendrich und Dallmann positiv aufgefallen – alle im nächsten Spiel draußen.

    Auch dass die Viererkette in jedem Spiel verändert wurde…wo ist da der Sinn?
    Vor dem Spiel gegen Russland hat Högner erklärt, dass Simon wieder statt Kerschowski spielt, da Russland weit auf die jeweilige Seite verschiebt und Simon mit ihren Diagonalbällen dadurch eine Waffe ist. Wie viele Diagonalbälle hat sie gespielt? NULL.
    Das sind Alibi-Begründungen von Högner und Co.
    Und darüber, dass Marozsan, Däbritz und vor allem MITTAG eine Stammplatz-Garantie hatten, sage ich jetzt mal nichts.
    Wenn so viel rotiert wird, dann bitte auch nach Leistung.

    (22)
  • JK sagt:

    Zu den Kommentaren, in denen Meinert so hochgelobt wird:
    Sie trifft im Jugendbereich teilweise auch sehr fragwürdige Personalentscheidungen, die mich an ihr zweifeln lassen.
    Beispiele:
    Schüller wurde trotz überrragender Leistungen in der Bundesliga für die U20 WM 2016 nur nachnominiert, stand also ursprünglich gar nicht im Kader – ist aber ein halbes Jahr später (und nach schwerer Verletzung) in der A-Nationalmannschaft.

    Dallmann bei WM 2014 nur Bankdrückerin

    Simon bei WM 2012 in den entscheidenden Spielen nur Bankdrückerin – dafür die überforderte A.Jäger auf ihrer Position, was dieser im Nachhinein sicher nicht gut getan hat (wurde nach dem katastrophalen Finale ja nicht mehr berücksichtigt)

    (13)
  • FrankE sagt:

    @ all
    Danke für die Verlinkung der zum Teil sehr interessanten Artikel. Der t-online Artikel zeigt dabei ganz klar, das der Autor von Frauenfussball in etwas so viel Ahnung hat wie die von ihm genannten Trainer Thomas Tuchel, Markus Weinzierl, Tayfun Korkut oder Bruno Labbadia. Ein eventueller Bundestrainer sollte doch ein Minimum an Kenntnissen vom FF haben. Der Vorschlag Thomas Wörle lässt mir die Haare zu Berge stehen. Die Vorstellung die DFB Auswahl würde kicken wie der FCB es die letzten Jahre getan hat…. da verzichte ich lieber auf Titel. Ich möchte einmal daran erinnern, auch Frau Neid hatte als BT wenig Erfahrung und stolperte mehr durch Ihre ersten Spiele. Steffi leitet das Team seit knapp einem Jahr, die EM war das erste Turnier, etwas mehr Zeit sollte sie schon haben, mal ganz abgesehen davon dass hier sehr leichtfertig über ihren Arbeitsplatz spekuliert wird.

    Was wäre es für eine EM/WM wenn Bernd Schröder keine Kritik an Trainerin, Umfeld und Einstellung vorzubringen hätte. Bei allem (großen) Respekt vor seiner Trainerleistung hat er sich dann doch in den letzten Jahren von den Entwicklungen immer weiter entfernt. Ein Blick auf die Spielweise von Turbine in den letzten Jahren mit ihm und Turbine unter Matthias Rudolph zeigt das.

    Die Spielweise unserer Mädels in Holland hat mich mehr enttäuscht als das Abschneiden, trotzdem möchte ich mich klar für den Verbleib von Steffi aussprechen. Die Entwicklung die Kellermann im DFB Team sieht sehe ich zwar nicht, aber 11 Monate und nur ein großes Turnier sind einfach zu wenig um über Steffi zu urteilen.

    (8)
  • Nachtfalter sagt:

    Was nützt nun das ganze Lamentieren? Sollte man nicht lieber Angst um die Zukunft haben? Es gibt doch nur zwei Alternativen: 1. Jones bleibt und man lässt sie und ihr Team machen. Wenn’s dann in die Hose geht, sind alle schlauer. 2. Sie wird gegangen. Dann aber sofort, denn der/die neue Trainer/in muss aufbauen bis zur WM.

    (8)
  • Detlef sagt:

    @Frau Fußball:
    Dein letzter Post zeigt sehr eindrucksvoll, daß Du meine Beiträge gar nicht richtig ließt, dann aber immer lauthals lospolterst!!!

    Wo habe ich behauptet, daß Schröder vergesslich wäre???
    Ich habe ihm Verdrängen bescheinigt, was absolut nicht das Gleiche ist!!!

    Und was Du „Lobhudelei“ nennst, war in meinen Augen das Richtigstellen von Unwahrheiten!!!
    Ich habe ihn oft kritisiert, wenn er mM weit übers Ziel hinausgeschossen war!!!
    Auch seinen Feldherren-Stil habe ich immer beklagt!!!
    Aber wenn man ihm Unrecht getan hat, mußte ich ihn auch verteidigen!!!

    Und da für Dich bei TURBINE sowieso immer alles furchtbar schlecht war/ist, muß alles Positive natürlich sofort „Lobhudelei“ sein!!!

    (-3)
  • adipreissler sagt:

    Man kann von solchen Abstimmungen halten, was man will, aber manchmal beweisen die Teilnehmer wirklich Humor.

    Isabel Kerschowski ist „Spielerin des Dänemark-Spiels“.

    https://www.dfb.de/news/detail/kerschowski-ist-spielerin-des-daenemark-spiels-171455/

    (12)
  • Manuel sagt:

    Immerhin war Kerschowski für alle drei Tore verantwortlich.

    Auch die restlichen Ergebnisse sind interessant (wie auch die Zeichensetzung):
    „Auf den Plätzen zwei und drei landeten ihre Wolfsburger Teamkolleginnen Almuth Schult mit 21,9 Prozent und Lena Goeßling mit 10,9 Prozent, .“

    Irgendwie habe ich einen Hinweis auf Titanic oder Postillon erwartet…

    (14)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Detlef
    > Und da für Dich bei TURBINE sowieso immer alles furchtbar schlecht war/ist, muß alles Positive natürlich sofort „Lobhudelei“ sein!!!
    Danke für Deinen erneuten Beweis meiner Aussage, ob Deines hohem Grades an Vergeßlichkeit!
    […]
    Und wer poltert hier wohl von uns Beiden? Deine bewußte Einseitigkeit in der Darstellung meiner Sichtweisen, die nicht immer TP-Fan-konform daherkommen, ist doch sehr blautrikotig!
    Ich behalte mir das Recht vor, meine Mündigkeit gegenüber meinem Lieblingsverein zu behalten und nicht gegen blinden Fan-atismus und Hörigsein einzutauschen, denn etwas Ehrgefühl sollte man schon noch besitzen dürfen und eben nicht gegen den Besitz einer Jahreskarte für’s Karli eintauschen!
    Irgendwie frage ich mich zunehmen, was Du wohl so alles noch verdrängen willst? Oder auch noch mir anlasten willst, bloss um sich selbst in einem besseren Licht darzustellen? Du bist doch eindeutig derjenige, der zwischen den TP-Fans Unterschiede macht und meint, er wär der bessere und einzig wahre von uns Beiden!
    […]
    Ach ja, und um es genau zu sagen, verdrängen ist eine Vorstufe des Vergessens! Auch darin wirst Du von Tag zu Tag besser…

    Dieser Beitrag wurde den Womensoccer-Leitlinien entsprechend editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] versehen

    (-10)
  • F.B. sagt:

    @adipreissler:

    Dieser Galgenhumor wurde allerdings noch davon getoppt, dass Anna Blässe auf dem 5. Platz gelandet ist. 6,4% aller Abstimmenden konnten das Ergebnis folglich nur mit maximalem Zynismus ertragen;-)

    (16)
  • enthusio sagt:

    Mich würde sehr interessieren, wie es um das Mentaltraining im deutschen Team bestellt ist. Ich kann mich erinnern, dass bei der WM 2011 ein männlicher Psychologe die deutsche Mannschaft begleitet hat – allerdings ohne durchschlagenden Erfolg, wie man nicht nur am Beispiel von Birgit Prinz sehen konnte.

    Der aktuelle Erfolg der österreichischen Mannschaft wird ja u.a. auch auf ein seit Jahren intensiv betriebenes Mentaltraining zurückgeführt. „Seit 2011 ist Mentaltraining im Nationalteam ein gleichwertiger Trainingsbaustein neben Taktik und Fitness.“, heißt es im nachfolgend verlinkten sehr interessanten Artikel.
    http://orf.at/stories/2401359/2401348/

    Der Einbruch im Viertelfinalspiel gegen Dänemark lässt es geraten erscheinen, dieses Thema stärker öffentlich zu behandeln.
    Ich wundere mich, dass es diesbezüglich über unsere Mannschaft nichts zu lesen gibt.
    Oder ist jemandem von Euch der Name eines deutschen Mentaltrainers bekannt ?
    Offensichtlich gibt es auch keinen, stattdessen aber einen „Leistungsdiagnostiker“ namens Dr. Oliver Heine.
    https://www.dfb.de/frauen-nationalmannschaft/team-hinter-dem-team/?no_cache=1

    Ich kann mich aber nicht erinnern, von diesem Menschen jemals etwas gehört oder gelesen zu haben.
    Der DFB hat ja genug Geld, vielleicht sollte er mal die österreichische Mentaltrainerin Mirjam Wolf abwerben.
    Oder zumindest jemanden bei ihr hospitieren lassen.
    Zumindest sollte an dieser Baustelle stärker gearbeitet werden.

    (17)
  • verliebtinSteff sagt:

    Unverschämt, wie hier auf der armen Steffi herumgepickt wird.Man sollte vielmehr mal auch die positiven Seiten ins Auge sehen. Keine andere hätte so eindrucksvoll beweisen können, dass Silv doch gar nicht die allerschlechteste war, wie manche gedacht haben.

    (-14)
  • cosinus sagt:

    Ich habe einiges was richtig ist bzw. falsch war gelesen, aber es mit der zu kurzen Zeit des einstimmen auf das Spielsystem zu belassen ist falsch. Denken wir mal an das Spiel in Vorbereitung der EM gegen Brasilien (Hz.1)- da lief der Ball klasse und das Spiel ohne Ball ebenfalls. Hz.2- kamen die „älteren“ Spielerinnen aufs Feld und was sah man ? Der Spielfluss war weg. Kommen wir jetzt mal auf die EM. Marozsan war eine absolute Enttäuschung-warum- zum Fußballspielen gehört auch der Torschuß.Gleiches gilt für Däbritz.Eine Gewinnerin der EM ist mit Abstand Demann. Eine Petermann hatte keine Einsatzchance bekommen.Mit Blässe und Kerschowski kann man kein Kombinationsfußball spielen. Die anderen Fehlentscheidungen haben die meisten schon geschrieben.

    (24)
  • Detlef sagt:

    @Nachtfalter,
    Wie einige hier schon geschrieben haben, es war lange überfällig!!!
    Steffi Jones hat die Fehler ihrer Vorgängerin auch ein Stück weit auszubaden!!!
    Es war lange abzusehen, daß das Festhalten an „verdienten Spielerinnen“, die ihre Leistung schon längst nicht mehr zeigen konnten, irgendwann dazu führen würde, daß wir unseren Vorsprung einbüßen werden!!!
    Auf Weltniveau ist das ja bereits passiert, wie man am Ausgang der letzten beiden WM sehen konnte!!!
    Der sehr glückliche Sieg bei Olympia hat das etwas vernebelt!!!
    Vielleicht mag es uns etwas trösten, daß es auch anderen Favoriten so ergeht!!!
    Frankreich, Schweden, Norwegen, alle haben mM das selbe Problem!!!

    Ich mache mir über die Zukunft des deutschen FF überhaupt keine Sorgen!!!
    Dafür ist das Reservoir an guten Spielerinnen viel zu groß, als das man Schwarzsehen müßte!!!
    Man muß halt nur die „Richtigen“ aussuchen, und dann auch spielen lassen!!!
    Und da müssen auch gar keine „Weltklassespielerinnen“ drunter sein!!!
    Österreich zeigt sehr deutlich, was eine geschlossene Mannschaftsleistung bewirken kann!!!

    Ich traue Steffi und Markus durchaus zu, daß sie aus dieser Pleite die richtigen Schlüsse ziehen!!!

    (-7)
  • Detlef sagt:

    @enthusio,
    Ein sehr guter Beitrag, der meine volle Zustimmung findet!!!
    Spätestens aus der Pleite 2011 hätte man hier daraus seine Schlüsse ziehen müssen!!!
    Dort wurde ja überdeutlich, wie der massive Erwartungsdruck die Spielerinnen lähmte!!!

    Wenn man nun, immerhin 6 Jahre später die selbe Diagnose bei vielen Spielerinnen stellen muß, bleibt leider festzustellen, daß man hier kein Stück weitergekommen ist als damals!!!

    Und darüber wird es ja wohl keinen zwei Meinungen geben, daß Spielerinnen wie Marozsan, Blässe, Islacker, die in der abgelaufenen Saison sehr gute Leistungen gezeigt haben, jetzt plötzlich völlig unter ihren Möglichkeiten blieben!!!

    Von MITTAG, Däbritz, Maier, HENNING und KERSCHOWSKI konnte man nicht viel mehr erwarten!!!
    Ebenso von Goeßling, die zu lange verletzt war, und nun ohne jegliche Spielpraxis nicht ihre beste Leistung zeigen konnte!!!

    Alle anderen haben mM nach das gezeigt, was man von ihnen erwarten durfte!!!

    Und es gab Spielerinnen wie Hendrich, Petermann, KEMME und HUTH, die fast gar keine Möglichkeit hatten, sich richtig zu zeigen!!!
    Die beiden Ersatztorhüterinnen mal ausgenommen!!!

    Vielleicht legt man beim DFB in Zukunft endlich etwas höheres Augenmerk darauf, daß Physis und Psyche im Einklang sind???

    (-7)
  • Ludwig sagt:

    Detlef schrieb: „Österreich zeigt sehr deutlich, was eine geschlossene Mannschaftsleistung bewirken kann!!! “ Stimmt, aber nicht nur Österreich, finde ich. Auch England verfügt über keine Spielerin, die individuell heraus ragt, und auch Island zeigt bei den Frauen wie bei den Männern, dass über eine geschlossene Mannschaft mehr möglich ist als ihnen vom ersten und zweiten Anschein her zuzutrauen wäre. „Die Mannschaft ist der Star.“, vermerkte Berti Vogts 1996 während der EM bei einer Pressekonferenz. Und ich habe vor ein paar Monaten bei youtube eine PK mit Jürgen Klopp gesehn, bei der er sich fast kaputt gelacht hat über die Frage nach einem Spieler, der alleine ein Spiel entscheiden kann. Er vermutete sich und den Fragesteller auf unterschiedlichen Planeten.

    Es war doch nun wirklich nicht vorauszusehen, dass ausgerechnet von dem eigentlich eingespielten und international sehr erfahrenen Wofsburger Block in der Abwehr die Unsicherheit ausgehen würde. Den Vorwurf kann man den Trainern nun wirklich nicht machen. Der Spielverlauf war nicht einmal in Albträumen zu erwarten. Und ich denke mal ,dass darin einer der Gründe zu suchen ist, warum das Trainerteam da ratlos war. Es hat alle, aber ausnahmslos alle, völlig unvorbereitet getroffen, was da pssiert ist. Und ob da jetzt die Einwechslung einer bestimmten Spielerin eine Wende gebracht hätte, bleibt Spekulation. Spekulation halte ich aber für eine wenig sinnvolle Grundlage zur Entscheidungsfindung, auch über die Entscheidung, wer denn nun in Zukunft das Training leiten soll.

    Was Mentaltrainer angeht: Zum einen ist es wohl nicht damit getan, jemanden für ein spezielles Ereignis einzustellen. Auch Magdalena Neuner arbeitete mit einem über mehrere Jahre zusammen, um ihre Abschlussschwäche in den Griff zu bekommen. Und in Österreich ist die Struktur eine andere als in Deutschland. Darauf hat auch Kellermann in dem Interview während des Spiels Österreich- Spanien hingewiesen. Dort hat man ein Ausbildungszentrum in St. Pölten, während die Ausbildung in der Bundesliga in den Händen der Vereine liegt. Jemanden einzustellen, um die Spielerinnen mal eben mental auf Vordermann zu bringen, wird vermutlich nicht klappen. Aber grundsätzlich könnte das sicher ein Thema sein. Das ist aber sicher auch eine finanzielle Frage bzw. eine Frage wieweit man beim DFB und/oder den Vereinen bereit ist zu investieren.

    Ich habe auch an anderen Stellen im Netz den Vorwurf gefunden, dass in der Vorrunde zu viel rotiert wurde. Verrückt ist das schon. Einerseits sollen Spielerinnen Turniererfahrung sammeln, aber das bitteschön auf gar keinen Fall während eines Turniers.

    (-2)
  • Doc sagt:

    Wir haben alle zusammen die zu Grunde liegende Langzeitstrategie der BT gar nicht verstanden. Erst gestern Abend wies mich ein Weltverschwörungstheoretiker auf diesen Umstand hin. Tatsächlich geht Miss Jones unglaublich subtil vor und versucht nicht weniger, als den globalen Frauenfußball massiv zu infantilisieren. Natürlich beginnt sie bei der deutschen Frauenfußballmannschaft…indem dort über diverse Maßnahmen und Vorgaben Halb- und Ganzprofis sehr erfolgreich in eine „lustige Truppe“ realitätsferner Feierabendkickerinnen verwandelt werden…und das nicht nur bei Vollmond. Dabei hilft natürlich der Identitätswechsel zu bunten Looney Tunes Charakteren, abendliches Gruppenherzen jede mit jeder und entspanntes Beisammensein ohne zu viel Leistungsabruf.
    Das Ergebnis ist nun der FFC Germania Waldorf, mit Duffy Duck statt Adler auf der Brust, Liebhaben statt Leistungsprinzip, „Hose voll“ statt Selbstsicherheit. Ironie off.
    Kummer lässt sich halt besser ertragen, wenn man ihn in eine Geschichte hüllt.

    Diese zukünftigen Ex-Europameisterinnen brauchen ganz schnell Hilfe. In Form eines Dragoners, der diesen Unfug schnellstmöglich aus Hirn und Gemüt vertreibt. Ich gebe diversen Mitstreitern hier somit vollkommen Recht. Da muss ein/e Fachmann/frau ran.
    An sich heißt es ja, „echte Veränderung gibt es nur durch Krisen!“, doch da bisher keine Info aus dem dfb-headquarter kam, gehe ich von einem Festhalten an Miss Jones aus.
    Ich überlege, dem dfb eine wichtige Erkenntnis aus der Psychiatrie mitzuteilen: Unsinniges, sich wiederholendes Verhalten ist ein gängiges Symptom für Geisteskrankheiten 😉

    Hör’n se ma‘, Miss Jones: So viel Mangel an Psychologie…am einfachsten Verständnis für die Funktionsweise von Menschen…ist VERHÄNGNISVOLL! Und nun die Spielerinnen zu kritisieren…ist übel!

    Ich freue mich auf die Halbfinals, da ich weiß, dass ich mich nicht ärgern muss. Mir würden die Ösis als Europameisterinnen recht gut gefallen. Die Käseeckinnen aber auch 😉
    …und um mal die Jones’sche Trainersprache zu benutzen: Die „positive Arroganz“ der Inselbewohnerinnen ist recht beeindruckend.

    (10)
  • Ludwig sagt:

    Hallo Doc! Ein bißchen Sarkasmus ist ja hin und wieder ganz nett. Aber etwas Esprit ist da keineswegs ein Hindernis. Ich denke auch, dass die Frauen etwas Hilfe brauchen, weil ich annehme, dass es ihnen zur Zeit nicht besonders gut geht. Hoffentlich haben sie in ihrem Umfeld ein paar Menschen, die sie jetzt einfach mal in den Arm nehmen, und nicht irgend welche Typen, die sich darin gefallen, noch drauf zu hauen, am besten in aller Öffentlichkeit. Kann ja sein, dass du zu den Ausnahmen gehörst, die noch nie was verbockt haben. Persönlich habe ich so jemanden noch nicht kennen gelernt. Und so Kommentare wie deiner sind dann so ziemlich das Letzte, was man dann braucht.

    Du plusterst dich hier auf als Fachmann/frau für Psychologie und Psychiatrie. Hoffentlich bleibt dem DFB die Sorte Hilfe erspart, wie Fachleute wie du sie im Angebot haben. Ich mag mir nicht vorstellen, wie Fußballer/innen reagieren sollen, wenn sie auf deine Art auf ein Spiel vorbereitet werden. Häme statt Analyse. Toller Gedanke.

    Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie über Silvia Neid hergefallen wurde, wenn sie nach einem schlechten Spiel keine Kritik an den Spielerinnen geäußert hat. Dann hieß es regelmäßig, dass sie alles schön redet. Jetzt ist es übel, das zu tun.

    Ich weiß nicht, woher du die Information hast, dass „positive Arroganz“ Jones’sche Trainersprache ist. Ich habe den Ausdruck zuerst von Nadine Angerer vor ein paar Jahren gehört. Von Steffi Jones noch nicht.

    Und wenn schon, dann Mrs. Jones. Soviel Zeit muss sein.

    (5)
  • Detlef sagt:

    @Doc,
    Ich kann Deinen Frust absolut verstehen, denn es geht mir genau so!!!
    Aber Dein letzter Post ist ziemlicher Blödsinn, also bitte bleib bei den Fakten!!!

    Appropos Fakten,
    Hast Du eine Quelle dafür, daß Steffi Jones irgend eine Spielerin „beschuldigt“ hat???
    Das wäre ziemlich übel, und das würde Ich ihr sehr übel nehmen, da ich es von ihr überhaupt nicht erwartet hätte, sich so zu benehmen wie die Bundesgöttin nach der Pleite WM 2011!!!

    @Ludwig,
    Mit dem Versagen des Wolfsburger Abwehrblockes hast Du sicherlich Recht!!!
    Das konnte man in der Tat nicht vorhersehen!!!

    Man dachte an Almuths Eskapaden, oder an JOSI HENNING als Abwehrrisiko!!!
    Aber das so erfahrene Spielerinnen wie Blässe und KERSCHOWSKI so völlig neben sich stehen, damit war eher nicht zu rechnen!!!
    OK, ISY produzierte schon öfters so seltsame Rückpässe!!!
    Ihr Stellungsspiel läßt sehr zu wünschen übrig, denn sie ist nun mal keine Abwehrspielerin, sondern eigentlich eine Stürmerin!!!
    Auch das hat uns der Göttinnenrat beschehrt, permanente Umschulungen, schon im Nachwuchskader!!!
    Aber daß ISY sogar überlaufen werden könnte, daß lag außerhalb meiner Vorstellungskraft!!!

    Auch die totale Blockade einer Mandy Islacker, die in der Buli traf wie sie wollte, hier in Holland aber völlig versagte, auch das konnte niemand vorhersehen!!!

    Doch die schlechten Leistungen von Däbritz, Maier, HENNING, und MITTAG, auch von Goeßling, waren vorhersehbar!!!
    Wer diesen Spielerinnen dennoch das Vertrauen ausspricht, zT sogar mit Stammplatzgarantie, muß schon sehr hoch pokern, in der Hoffnung, daß diese ihre zT mehrmonatigen Formkrisen noch rechtzeitig überwinden können!!!

    Steffi Jones hat überreizt und verloren, denn das entgegengesetzte Vertrauen wurde nicht erfüllt!!!
    Ich hoffe sehr, daß ihr das für ihre (hoffentlich) zukünftige Arbeit als BT eine große Lehre war!!!

    PS:
    Das für all die, die Steffi Jones und Markus Högner hier für ihre Personalentscheidung kritisierten, aber dann nach einer Alex Popp oder Simone Laudehr schreien, die ebenfalls sehr lange nicht bewiesen haben, daß sie es verdient gehabt hätten, nominiert zu werden, und höchstwahrscheinlich ebenfalls mit einer Stammplatzgarantie ausgestattet zu werden!!!
    So etwas nennt man dann wohl Doppelmoral!!! 😉

    (-1)
  • enthusio sagt:

    Es gibt offensichtlich Leute, die immer noch nicht wahrhaben wollen, dass Spielerinnentypen wie Popp (und Schüller) uns an allen Ecken und Enden gefehlt haben.

    (6)
  • balea sagt:

    Frau Popp fehlt definitiv weder an irgendeinem Ende noch an an irgendeiner Ecke.

    (6)
  • Kaiserkatze sagt:

    Die Trainerin muss gehen. Dies lässt sich wie folgt begründen:

    1. Ihr ist nicht gelungen die Schwächen, die sich in der WM gezeigt haben, abzustellen.
    2. Ihr ist nicht gelungen, eine repräsentable Mannschaft zu etablieren und ein ansehnliches System zu installieren. Demnach, da der aktuelle Stand eine Baustelle ist (und den selbst propagierten Ansprüchen nicht genügt), würde man durch Ihren Abgang auch keine Nachteile in Kauf nehmen.
    3. Man geht ein Wagnis ein, wenn man sie weiter beschäftigt. Sie hat bewießen, dass sie keine erstklassige Arbeit leistet. Warum sollte man sich, als (angestrebte) beste Fußballnation, mit dem Mittelmaß abgeben ?
    4. Gewisse Probleme haben sich sogar verschärft. Dazu zählt z.B. die Moral, die Einflussnahme des Trainertims im laufenden Spiel oder die Abschlussqualität.

    Ich habe bereits bei der WM angemerkt, dass man aufpassen muss, dass man, wie in solchen Fällen nicht unüblich, nach einer langen Siegesstrecke eine Durstrecke folgt. Genau dieses wird aber immer wahrscheinlicher.

    Jetzt hat der (nationale) Frauenfußball mehr aufmerksamkeit … und wir kacken ab …

    Ich habe für die Vorstellung absolut kein Verstädnis. Manche Sachen dürfen eben nicht passieren … und so eine beschissene Vorstellung über das ganze Tunier, dass darf bei den Ambitionen eben nicht passieren.

    (23)
  • Detlef sagt:

    @enthusio,
    Das mit den Typ mag wohl so sein!!!
    Aber nur dann, wenn man die „alte Alex Popp“ als Maßstab nimmt!!!
    Nicht die der letzten Saison, wo sie weder in der Buli, Pokal, CL noch in der Natio überzeugen konnte!!!

    Vom Typ her wäre eigentlich nur TABBI KEMME in etwa mit der Gevelsbergerin vergleichbar!!!
    Leider ist sie aber nicht so kopfballstark!!!

    Schüller ist natürlich sehr bitter, daß sie für eine schwache ANJA MITTAG Zuhause bleiben mußte!!! 🙁
    Aber es waren ja nur „Nuancen“!!!

    (4)
  • strike sagt:

    So, DFB alles super alles gut. Vereine die Jugendarbeit machen werden bestraft. U17 U19 Spielerinnen sind ständig weg. Alte Muster werden gepflegt, immer mit Jungs kicken, solange als möglich. Gibt das Führungsspielerinnen ! Was früher gut war ist heute vieleicht schlecht. Ich finde es gut mal einen Denkzettel zu bekommen. Wieder stehen alte Spielerinnen in den Startlöchern Jobs zu bekommen beim DFB alle haben sich lieb alle sind sich einig!

    Wenn nicht jetzt wann dann Leute !!! Aufwachen

    (9)
  • kea sagt:

    im Grunde passten sich die Spielerin des NT doch lediglich ihrem Trikot an: fad, farblos, kraftlos, rein weiss – ungefährlich, lieb und nett wie eine Jungfrau oder Braut!
    Wer von den Verantwortlichen im DFB für die Trikots diese Entscheidung getroffen hat, darf sich nicht wundern, wenn er damit -noch dazu recht unerfahrene Spielerin losschickt- keine mutigen, kraftvollen, zielstrebigen, dynamischen Kämpferinnen kreiert, sondern ängstliche und unentschlossene Energien weckt.

    Keine dynamischen Farben oder Kontraste – nichts! und an den Kragen fehlt eigentlich nur die Spitze… Auch wenn viele jetzt lächeln, schaut genau hin und dann sagt, wo findet man bei diesen Trikots ein Zeichen von Stärke?

    Also raus aus den Klamotten und rein in ein Trikot, welches einen neuen Wind und Zeichen setzt.

    (5)
  • Uncle Jack sagt:

    Weitestgehend Zustimmung zu @Kaiserkatze. Mit den folgenden zusätzlichen Gedanken:

    Sowohl Steffi Jones‘ Bewerbung für den Posten als Bundestrainering (ohne jegliche Trainererfahrung) als auch die Vergabe des Jobs an sie durch den DFB waren immens kühn falls nicht sogar verwegen. Die Vorstellung bei dieser EM war dann keine gute – es geht ja nicht darum, daß man etwa unglücklich ausgeschieden sei, sondern daß man eben viermal ziemlich ‘schlecht‘ gespielt hat. FALLS NICHT irgendwelche wirklichen Experten – gewissermaßen ‚unter der Oberfläche‘ und also für die meisten relativen Laien/Nicht-Insider (wie mich) nicht sichtbar – doch einige wirklich positive und nenneswerte Aspekte der Arbeit von Jones und ihrem Trainerteam sehen, deren Weiterentwicklung bis zu ihrer Sichtbarkeit nur noch etwas mehr Zeit braucht, sollte sie zurücktreten bzw., falls nötig, beurlaubt werden: Wie gesagt, ist man bereits vor etwa zwei Jahren ein großes Risiko eingegangen. Ohne irgendwelche konkrete Hinweise darauf, daß Steffi Jones trotz der Tatsache, wie sich ihre Mannschaft bei dieser EM präsentiert hat, eine vielversprechende Trainerin (oder Leiterin eines Trainerteams) ist, sollte man dieses extrem riskante Experiment beenden.

    Die Frage stellt sich natürlich, wer dann den Job – mit größeren Aussichten auf Erfolg – übernehmen könnte und würde…

    (17)
  • Zaunreiter sagt:

    Ihr Lieben!
    Ich bin jetzt off-topic und schicke euch mal gedanklich über den großen Teich, aber auf die andere Seite des Kontinents an dessen Westküste. Denn US-Soccer hat sich wohl gedacht, wenn da auf dem „alten“ Kontinent eine Meisterschaft stattfindet, machen wir eben ein Turnier mit den Besten „vom Rest der Welt“. Schließlich sind ja auch ein „tragende Teile“ der Thorns, der Spirits und der Breakers bei der EM beschäftigt. Da hat dann die NWSL spielfrei.

    Hier der Link auf die Wikipedia-Seite. Wenn es euch interessiert, wie die bisherigen Spiele ausgegangen sind, dann klickt drauf, wenn nicht, lasst es bleiben.

    https://en.wikipedia.org/wiki/2017_Tournament_of_Nations

    Es gibt auch inzwischen schon die kompletten Aufzeichnungen auf youtube zu sehen.


    Das ist für Japan vs. Australien. Alle anderen werden ja entsprechend verlinkt.

    (4)
  • enthusio sagt:

    @Zaunreiter:

    danke für den Hinweis, man kann ja vom Frauenfussball nie genug bekommen.

    Habe mir die Kurzberichte von den beiden Spielen der USA angesehen.
    Auffällig auch hier: eklatante Torwartfehler bei Naeher (USA) und Barbara (Brasilien), haarsträubendes Abwehrverhalten, etliche nicht genutzte Torchancen. An wen erinnert mich das bloß (abgesehen von den Torwartfehlern) ?

    Irgendwie tröstet mich das jetzt ein wenig, dass die anderen „Großen“ auch nur mit Wasser kochen.

    (11)
  • rogerfehlerer sagt:

    das EM Pferd ist tot und ich bin abgestiegen.
    werde mich jetzt zurück lehnen und abwarten was beim DFB und im Spielerinnen kreis denn so alles geschieht.
    meine Vereine/Spielerinnen verdienen wieder meine ungeteilte Aufmerksamkeit und Unterstützung.

    (12)
  • Schelle sagt:

    @strike,

    ich sehe das komplett anders. Heutzutage spielen viele von den talentierten Spielerinnen eben nicht mehr lange genug mit und gegen die Jungs, sondern wechseln frühzeitig in einen Frauenverein, wo sie dann dank der Einführung der U17 Bundesliga auch ausschließlich gegen Mädchen spielen.

    Dort kommt es dann nicht darauf, präzise zu passen oder den Ball unter Druck anzunehmen, weil vieles langsamer abläuft und man viel mehr Zeit hat. Ungenauigkeiten werden ebenfalls nicht bestraft.

    Nicht umsonst sagt quasi jede Nationalspielerin aus eigener Erfahrung, dass man so lange wie möglich mit den Jungs spielen sollte.

    Dies entspricht allerdings nicht mehr dem Zeitgeist (wie auch Dein Kommentar zeigt) und der DFB wollte unbedingt eine dreiklassische U17 Bundesliga. Für den Frauenbreitensport ist das Klasse, die Eltern finden das bestimmt auch alle besser, für die Leistungsspitze ist das allerdings kontraproduktiv. Das hatte damals auch schon Bernd Schröder so gesehen.

    Und wer sich bei den Jungs durchgesetzt hat, wird auch eher Führungsspielerin. Dort muss man sich mehr wehren und lernt es, sich durchzusetzen.

    (21)
  • wolle sagt:

    Wenn man sich die Kommentare durchliest, steht es nicht gut um Miss Jones.
    Ich finde Sie ist sich letztendlich nicht treu geblieben.
    Falscher Kader? Ich finde im großen und ganzen gab es z. Zt. keine besseren.
    Aber wenn ich aus der Abwehr spielen möchte darf ich nicht mit Blässe und Kerschowski als AV spielen. Dafür ist vor allem Blässe technisch limitiert, zumal mit Maier eine echte Alternative meistens nur auf der Bank saß.
    Wenn ich offensiv auf eine Dzenni setze, muss ich Ihr auch Spieler zur Seite stellen, die Sie unterstützen und das hat in unserem MV komplett gefehlt. Der Kaiser hatte seinen Katsche Schwarzenbeck, Netzer seinen Hacki Wimmer. Ronaldo wird von Kroos in Szene gesetzt, bei Messi sind es gleich mehrere. Und bei Dzenni? Sie muss in einer Raute spielen mit viel zu viel Deffensivaufgaben. Eine fitte Laudehr oder Popp hätten ihr sicherlich weitergeholfen. Aktuell hätte ihr vielleicht wirklich eine Kemme besser unterstützt.
    Miss Jones hat immer kund getan, im Gegensatz zu Fr. Neid flexibler, variabler zu spielen. Im Enddeffekt hat Sie stur an Ihrem Favoriten 4-4-2 festgehalten, obwohl Sie dafür gar keine Stürmer hat. Spätestens gegen DÄN hätte Sie umstellen müssen auf ein bekanntes, aber auch ballbesitz-orientiertes 4-2-3-1. Mit 2 VI-ern Kemme und Deman, davor Magul, Dzenni und Dallmann mit einer Spitze, das hätte funktioniert.
    Was mir mittlerweile auch aufstößt, wie sich die Spielerinnen für ein Weitermachen von Miss Jones einsetzen. Mit Argumenten wie “ Sie sei immer Nett und freundlich gewesen“.
    Sorry, da hat Sie was falsch gemacht. Als Trainer mußt du nicht wie General Schröder regieren oder zikkig wie Fr Neid rumlaufen. Lieb und nett geht aber gar nicht. Du musst Entscheidungen treffen, und bei einem Kader von 23 Spielern sollten wenigstens 12 Unzufrieden sein weil Sie nicht von Anfang an spielen. Man muss natürlich kommunizieren wie und warum man entscheidet, aber das kann nicht immer Lieb und nett sein. Klare Ansagen sind das A und O, auch wenn sie unbequem und manchmal auch weh tun.

    (27)
  • Helmut sagt:

    Bei dem ganzen hin und her um unsere Natio muss ich mal zu dieser EM was im allgemeinen sagen. Ich habe noch nie so ein eigenartiges Frauenturnier gesehen. 1. Favoritensterben: Norwegen-Ideenlos gegen gegen Abwehr angerannt= 0 Punkte. Frankreich- Ideelos gegen gegen Abwehr angerannt, brauchte zwei Torwartfehler um die K.O.-Runde zu erreichen= 1/4 Finale raus. Schweden- Abwehrbollwerk. Nach umstellen der Abwehr, kein Spiel mehr gewonnen= 1/4 Finale raus. Deutschland- Ideelos gegen Abwehr angerannt, brauchte 3 11er um ins 1/4 Finale zu kommen und dann raus. 2. Torchancen: Wenn Chancen kreiert werden, werden viele versemmelt. 3. kaum Tore: 2005- 15 Spiele/50 Tore; 2009- 25Spiele/75Tore; 2013- 25/56; 2017- 28/56 bis jetzt. 4. Torwart: so viele Fehler die zu Toren führten hab ich noch nie gesehen. Mein Fazit: noch nie so ein schlechtes Turnier gesehen! Schön das die kleinen weiter gekommen sind aber bei der Männer-WM will ich auch kein Finale sehen das heißt Peru gegen Griechenland!

    (9)
  • Sundermann sagt:

    Sehr guter Artikel, auch zur deutschen Mannschaft:

    https://ffschweden.wordpress.com/2017/08/02/zurueck-aus-holland/

    (10)
  • enthusio sagt:

    Auch Inka Grings hat sich zum Ausscheiden unserer Mannschaft öffentlich geäußert:
    http://www.soccerdonna.de/de/inka-grings-es-ist-nicht-nur-steffi-jones-gescheitert/news/anzeigen_4801.html

    Nebenbei, mich hätte auch interessiert, was sie zum frühen Ausscheiden der Schweizerinnen von Martina Voss-Tecklenburg zu sagen hätte.

    (4)
  • Hanna Hinrich sagt:

    Träumen ist erlaubt:

    Wenn ich Bundestrainerin wäre, dann wäre …
      Jo Henning meine Kapitänin,
      Birgit Prinz mein Assistenz-Coach,
      Dzsenifer Marozsan als 10 gesetzt,
      das 4-2-3-1 meine eiserne Grundordnung,
      in der Kader-Nominierung gelten
        das Leistungsprinzip,
        meine subjektiven Vorlieben,
        die objektiven Laktatwerte,
      wenig Rotation, viel Feinabstimmung,
      meine (vorläufige) Start-Elf:
      ====================
               NN
       NN    Marozsan    NN
          Demann  Laudehr
      NN    Peter  Henning  NN
                NN
      ====================

    (-26)
  • Zaunreiter sagt:

    @ Hanna Hinrich:
    Na, dann können wir ja froh sein, dass du nicht die Bundestrainerin bist.

    (20)
  • Detlef sagt:

    @Hanna Hinrich,
    Du willst ein Leistungsprinzip einführen, schön und gut!!!
    Aber warum in aller Welt willst Du dann JOSI HENNING zur Kapitänin machen???
    Wo bleibt da Dein Leistungsprinzip??? 🙁

    JOSI HENNING hatte das letzte Mal einen Einsatz in der Natio verdient, als sie noch in Wolfsburg spielte!!!
    Für eine Spielführerin war es aber selbst da nicht ausreichend!!!
    Weder in Frankreich, noch in England, konnte sie sich in den Stammkader spielen!!!
    Momentan hat sie in Lyon einen festen Platz auf der Bank!!!
    Und auch ihre Leistungen in der Natio wurden immer schlechter!!!

    Sorry, aber Deine persönliche Fanbrille muß mindestens Aschenbecherstärke haben, wenn Du sie in ihrer heutigen Form als Käpt’n der Natio siehst!!!

    PS:
    Auch eine Simone Laudehr muß sich diesen Platz in der Natio erst wieder erkämpfen, und nicht per „Freilos ohne Leistungsnachweis“ zugesteckt bekommen!!!

    Dies gilt bei uns in Potsdam auch für die drei Ex-Nationalspielerinnen JENNY CRAMER, FELI RAUCH und BIANCA SCHMIDT!!!
    Letztere hat in der abgelaufenen Saison einen großen Leistungssprung vollzogen, und hätte eine Nominierung duraus verdient gehabt!!!

    (-2)
  • Detlef sagt:

    @Wolle,
    Erneut herrscht bei mir große Einigkeit mit Deinem Kommentar!!!

    Zwei Dinge möchte ich aber nachfragen, bzw richtig stellen!!!

    Erstens,
    was meinst Du konkret mit „unterstützen“ von Marozsan???
    Sollte sie noch öfter angespielt werden???
    Oder sollte sie besser abgeschirmt werden???
    Oder muß ihr der Rücken freigehalten werden,…….???

    Wie ich schon geschrieben hatte, eine bessere Fusballerin haben wir im Moment nicht!!!
    Von ihr müssen doch eigentlich die Ideen kommen, die Impulse nach vorn!!!

    Sie hat mit Islacker und HUTH lange in Frankfurt zusammengespielt, viele Spielerinnen kennt sie schon aus den U-NATIOS, andere zumindest lange genug aus der A-Natio!!!
    Also wieso sah das bei dieser EM (aber auch schon davor) oft so aus, als ob sie da mit völlig unbekannten Spielerinnen auf dem Platz steht???

    Zweitens,
    Meines Wissens nach hat keine Spielerin etwas von „Lieb und nett“ gesagt!!!
    Falls doch, bitte Quelle verlinken!!!

    In dem bereits weiter oben verlinkten Interview meinte Sara Däbritz;
    „Es harmoniert alles super und macht sehr viel Spaß“

    Zur Arbeit der BT meinte sie weiter;
    „Sie ist eine super Trainerin, auch menschlich top. Sie kommuniziert sehr viel und gibt uns viel Feedback. Das ist für eine Spielerin wichtig, wir spüren ihr Vertrauen. An dieser Stelle kann man aber das gesamte Trainerteam loben. Es harmoniert sehr gut, man merkt, dass sich alle sehr viele Gedanken machen.“

    Übersetzt Du das wirklich mit „lieb und nett“???
    MM ist Harmonie sehr wichtig in einem Team!!!
    Das schließt aber gewisse Reibungspunkte natürlich nicht aus!!!
    Glaubst Du denn wirklich, daß zB eine TABEA KEMME mit 12 min Einsatzzeit in 4 Spielen so super zufrieden ist???
    Oder eine Kati Hendrich, oder eine Lena Petermann???

    Glaubst Du denn tatsächlich, daß die anderen Spielerinnen mit sich selbst so super zufrieden sind, wenn sie bereits im VF gegen keinen wirklichen Übergegner ausgeschieden sind???

    Ich kenne Steffi Jones noch als Spielerin!!!
    Als eine der Führungskräfte unseres „Erzfeindes“ konnte sie auch ganz anders als „lieb und nett“, wenn etwas nich so lief wie es eigentlich sollte!!!
    Ich glaube sie kann auch heute noch sehr Laut werden, wenn ihr etwas nicht passt!!! 😉

    (-5)
  • ruhri sagt:

    @Detlef:

    Ich habe es mir inzwischen zur Gewohnheit gemacht alle Deine Kommentare mit mindestens einem „Daumen runter“ zu bewerten.

    Du musst nicht über jedes Stöckchen springen welches man oder frau – in diesem Fall Hanna Hinrich – Dir hinhält.

    Ebenfalls scheinst Du ja wirklich einen Traum-Job zu haben bei der vielen Zeit die Du hier mit kommentieren verbringen kannst.

    Ich tippe mal: Öffentlicher Dienst (private Internet-Nutzung erlaubt) und nix zu tun !?

    (-11)
  • Hanna Hinrich sagt:

     @Detlef

    GER hat noch nie ein Pflichtspiel verloren mit Peter+Henning in der IV (Detlef’scher Leistungsnachweis).

    Die 4 Gründe für die VF-Niederlage:
    1. Die offensive Grundordnung schenkte dem Gegner Freiräume, im Vergleich stand AUT im HF defensiv und DEN hat in 120 Minuten kein Tor erzielt.
    2. Zuviel Rotation, deshalb zuwenig Feinabstimmung
    3. Die Torkrise der Offensiv-Abteilung
    4. Es fehlte der Leitwolf, als die Jungwölfe den Faden verloren und Versagensängste aufkamen. Kein Aufbäumen, kein „fighting spirit”.

    Die Typ-Merkmale eines Leitwolf: kantig, führungsstark, durchsetzungsstark, körperbetont dominant, emotional, sein grimmes Herz muss von außen sichtbar sein. Solche Charaktertypen (Bastian Schweinsteiger, Wayne Rooney, Jennifer Zietz) werden zum Kapitän bestimmt. Das hat Gründe.

    Wer in unserem Kader hat diese Aura?

    Was sehen die Scouts von Arsenal und Lyon in Jo Henning?

    Doch nicht ihre Technik, sondern ihre Ausstrahlung: ihre Körpersprache vermittelt Führungsstärke, Durchsetzungswille, „Fighting Spirit”.

    Dieser Spielertyp ist rar gesät. Da kommt eimal eine Henning, und — zack — wird sie gleich nach England geholt. Das hat Gründe.

    Die GER-Squad braucht einen Leitwolf als Skipper, und Jo Henning verkörpert dieses spezielle Profil. Ich will die Arbeitsteilung: Marozsan für die Kreativität, Henning für den Kampfgeist.

    Jeder Trainer wird das Leistungsprinzip anwenden. Aber subjektive Vorlieben sind ebenso legitim. Ein Trainer wird beurteilt nach den Ergebnissen. „Fußball ist Ergebnissport” sagt Emma Hayes. Sie hat Recht.

    Im übrigen: Ich übe Kritik, indem ich konstruktive Positiv-Urteile formuliere.

    Negativ-Urteile, Ewige-Verdammnis-Urteile, Ironie, Häme und Ausrufezeichen habe ich mir selbst verboten.

    (-4)
  • Detlef sagt:

    @ruhri,
    Vielen Dank für Deine Vorurteile!!!
    Ich entscheide gerne selber, ob und über welches Stöckchen ich springen möchte!!!

    Und nein, völlig falsch!!!
    Ich bin Handwerker in der Industrie, also kein PC-Arbeitsplatz, und nur eingeschränkter Internetzugang!!!
    Aber ich habe gute, gewerkschaftlichen erkämpfte Pausenzeiten und 30 Tage Urlaub, von denen ich gerade 3 Wochen in Holland verbringe!!! 🙂

    Dir noch weiterhin viel Spaß beim Kultivieren Deiner Vorurteile!!! 😉

    (-5)
  • enthusio sagt:

    Ich bin jetzt (als Ergänzung zu @Zaunreiter vom 3. August 2017 um 8.18 Uhr) auch mal off-topic:

    Australien hat das „Tournament of nations“ in den USA nach einem grandiosen 6:1 über Brasilien ungeschlagen gewonnen. Die USA wurden nach einem 3:0 über Japan Zweiter.

    https://en.wikipedia.org/wiki/2017_Tournament_of_Nations

    https://www.theguardian.com/football/2017/aug/04/matildas-tournament-of-nation-champions-with-emphatic-victory-over-brazil

    https://www.youtube.com/watch?v=UCcXJKa5D1M

    (5)
  • Detlef sagt:

    Hanna Hinrich schrieb;
    „GER hat noch nie ein Pflichtspiel verloren mit Peter+Henning in der IV “

    Hast Du da etwa ein neues Naturgesetz entdeckt??? 😉
    Jede Serie reist irgendwann einmal!!!

    Zu Erstens:
    Die Offensive Grundhaltung sollte für jeden Favoriten ein völlig normaler Zustand sein!!!
    Das defensive Gegenstück dazu ist somit den Underdogs und „Angsthasen“ vorbehalten!!!
    Auch Dänemark hatte gegen uns eine offensive Grundeinstellung!!!
    Von daher ist es blanker Unsinn, die Strategie eines Underdogs, mit der eines Titelverteidigers vergleichen zu wollen!!!

    zu Zweitens:
    Rotation ist für eine Nationalmannschaft etwas grundsätzlich Normales!!!
    Wenn hier immer wieder Leute beklagen, daß (angeblich) Typen wie Alex Popp oder Simone Laudehr fehlen, dann zeigt das doch ganz deutlich, daß wir für solche Ausfälle keinen Plan B haben!!!

    Wenn dann im Turnier klar ersichtlich wird, daß zusätzlich dazu, weitere Leistungsträgerinnen nicht ihre Bestform erreichen konnten, dann fehlt also auch für solche Ausfälle eine Kompensation!!!
    Anscheinend haben wir im Vorfeld der EM nicht genügend rotiert, um auf solche Situationen vorbereitet zu sein!!!
    Einige der „Neulinge“ haben zudem ihren Platz im Team noch nicht gefunden, irren zT etwas planlos herum, und haben noch keine richtige Bindung zum Spiel!!!

    zu Drittens:
    Hier hast Du natürlich absolut Recht!!!
    Wer keine Tore schießt, der kann auch nicht gewinnen!!!
    So gesehen hatten wir (wie schon vor 4 Jahren) sehr viel Glück, daß wir überhaupt ins VF gekommen sind!!!
    Ohne die Geschenke der Italienerinnen und der Russinnen hätten wir die Gruppe nur mit 2 oder 3 Punkten beendet!!!

    zu Viertens:
    Auch hier gebe ich Dir Recht!!!
    Doch es waren ja nicht nur „Jungwölfe“ im Kader, sondern genügend international Erfahrene!!!
    Alle reden hier immer nur von Marozsan!!!
    Aber wo waren all die CL-Erprobten aus Wolfsburg, München oder Malmö???
    Wo waren sie also als es galt, die Unerfahrenen anzuleiten, mitzureißen, aus ihrer Lethargie zu befreien???
    Sie haben es nicht einmal bei sich selbst geschaft!!! 🙁

    Hanna Hinnrich schrieb:
    „Was sehen die Scouts von Arsenal und Lyon in Jo Henning?“

    Genau das frage ich mich bis heute!!!
    Die Ausstrahlung die Du beschreibst hatte sie einmal, vor sehr,sehr langer Zeit, als sie noch in Saarbrücken, Potsdam und auch noch in Wolfsburg spielte!!!

    Mag sein, daß die Verantwortlichen in Paris sie deshalb geholt haben!!!
    Vielleicht auch nur deshalb, weil sie eine deutsche Nationalspielerin war!!!
    Das Prinzip SiDi wollten sie wahrscheinlich kopieren!!!
    Damals sammelte PSG alles deutsche ein, was sie kriegen konnten!!!
    Bresonik, Krahn, HENNING, BERGER, BAJRAMAJ (Alushi), alles war ihnen Recht und teuer, um Lyon endlich einzuholen!!!
    Geschafft haben sie es bis heute nicht!!!

    Aber dort hat JOSI sich nicht behaupten können, und wurde seit dem immer schlechter!!!
    In England wurde es noch viel prekärer, und nun in Lyon sitzt sie nur noch auf der Bank, wenn es in die wichtigen Spiele geht!!!
    JOSI HENNING ist heute nur noch eine verunsicherte Spielerin, sich ihrer Mittel absolut nicht mehr sicher!!!
    So eine Spielerin kann die von Dir genannte Ausstrahlung gar nicht haben, sondern nur Selbstzweifel!!!
    Und wie soll sie so andere zu Höchstleistungen animieren???

    Hanna Hinnrich schrieb:
    „Jeder Trainer wird das Leistungsprinzip anwenden. Aber subjektive Vorlieben sind ebenso legitim. Ein Trainer wird beurteilt nach den Ergebnissen. „Fußball ist Ergebnissport”

    Nein, jein und ja!!!
    Hat die Bundesgöttin immer das Leistungsprinzip angewendet???
    Nein!!!
    Je länger sie BT war, um so weniger!!!

    Subjektiv heißt persönlich!!!
    Persönliche Lieblinge sind nur dann legitim, wenn sie mindestens gleichwertig im Vergleich zu den „Unliebsamen“ sind!!!
    Wer seine Lieblinge auch dann noch vorzieht, wenn sie schlechter-, oder nicht richtig fit sind, bzw in einer sehr tiefen Formkrise sitzen, und keine ausreichende Spielpraxis haben, der betreibt Klüngel- oder Cousinenwirtschaft!!!
    Und darin war die Bundesgöttin einsame Spitze!!!

    Und die Ergebnisse waren am Ende ernüchternd!!!
    Die Bundesgöttin hatte ihre größten Erfolge ganz zu Beginn!!!
    Sie übernahm von TTM eine absolut intakte Mannschaft, die auch in der Breite sehr gut aufgestellt war!!!
    In dieser Mannschaft wimmelte es nur so von Typen!!!

    Je länger ihre Amtszeit dauerte, um so mehr knirschte und knackte es im Getriebe!!!
    Je mehr „Alte“ diese Mannschaft verließen, um so weniger Typen wurden es!!!
    Aus der Nachwuchsabteilung kamen nur noch „glatt gebügelte-,auf Linie getrimmte Spielerinnen“!!!

    Der „Lohn“ dafür kam 2011, die große Pleite im eigenen Land!!!
    Und auch 2015 war es nicht weniger deutlich, denn dort hätten wir eigentlich schon gegen Frankreich ausscheiden müssen!!!

    Nur Europa blieb uns jetzt noch als „Ruhmeshalle“ erhalten!!!
    Doch selbst hier bröckelte der Lack immer mehr ab, und 2013 schwindelten wir uns erst durch die Gruppe, dann ins Finale, und es reichte gerade noch so zum Titel!!!
    Schon in Schweden kristalisierte sich heraus, diese Mannschaft braucht dringend eine Veränderung, und zwar grundsätzlich!!!

    Der Olympiasieg tat uns überhaupt nicht gut!!! 🙁
    Er vernebelte das Offensichtliche, verhinderte so grundsätzliche Änderungen!!!
    Alles war wieder sooooooo Super, man durfte so weitermachen wie seither!!!

    Das Ergebnis haben wir jetzt in Holland präsentiert bekommen!!!
    Steffi Jones und Markus Högner haben das geerntet, was die Bundesgöttin mit ihrer Cousinenwirtschaft gesäht hat!!!
    Auch die beiden Trainer-Rookies haben sich davon leider nicht befreien können/wollen!!!
    Was Steffi zu ihrem Amtsantritt angekündigt hatte hörte sich sehr vielversprechend an!!!
    Auch der Auftritt beim SBC sah sehr beeindruckend aus, gerade was wir gegen die beiden Europäer zeigten!!!
    Doch je näher die EM kam, um so mehr Fragen wurden es!!!
    Außer Durchhalteparolen ala „Wir schaffen das“, bekamen wir keine brauchbaren Antworten,…….bis zum Ende des Dänemarkspieles nicht!!! 🙁

    Irgendjemand hatte hier geschrieben, daß er Steffi Jones und Markus Högner dafür bedauert, daß jetzt ausgerechnet sie es sind, die für die Politik des DFB der letzten Jahre büßen müssen!!!
    Dem kann ich mit der Einschränkung zustimmen, daß diese ja zT mit der selben Strategie versucht hatten, ihre Vorgängerin zu kopieren, und somit auch deren Schicksal geteilt haben!!!
    Auch die Bundesgöttin wäre in diesem Turnier gescheitert!!!

    Ich hoffe die beiden Rookies werden daraus lernen, und ihren eigenen Stil kreieren!!!
    Ob das „Experiment“ mit den beiden gescheitert ist, wird man somit erst in zwei Jahren sagen können!!!

    (1)
  • Fan sagt:

    @Detlef,
    das ist eine sehr gute Analyse der deutschen Frauennationalmannschaft und ihrer Spielweise.
    Du hast nur vergessen zu erwähnen, wer die Hauptschuld an diesen Schlamassel und dem Verfall der Spielkultur unserer Frauen-NN ist.
    Das ist in meinen Augen der DFB mit seinen verantwortlichen Funktionären. Der größte Fehler war dass man nach der verkorksten WM im eigenen Land die Frau Neid weiter machen hat lassen als wäre nichts passiert. Sie hätte hier schon rausgeschmissen gehört.
    Einen Kritikpunkt habe ich an dich: du schreibst eine Defensivtaktik ist was für für Underdogs und Angsthasen. Also das ist Quatsch und ich glaube das hast du mit heisser Feder geschrieben? Wenn du was von Taktik im Fussball verstehst dann wirst du wissen dass eine gute Defensivtaktik ein Grundstock für den Erfolg ist. Denk hier nur an deine geliebten Ösi-Frauen bei dieser EM.

    (18)
  • Detlef sagt:

    Fan schrieb:
    „Das ist in meinen Augen der DFB mit seinen verantwortlichen Funktionären. Der größte Fehler war dass man nach der verkorksten WM im eigenen Land die Frau Neid weiter machen hat lassen als wäre nichts passiert. Sie hätte hier schon rausgeschmissen gehört.“

    Diese Meinung teile ich natürlich im Großen und Ganzen!!!
    Ich bin ja hier dafür bekannt, ja sogar berüchtigt, ein großer Kritiker es DFB zu sein!!! 😉
    Man hat dem FF lange keine echte Beachtung geschenkt, und sich somit auch nicht um die Fehlentwicklungen gekümmert!!!

    Eine Einschränkung Deines vernichtenden Urteils möchte ich aber einbringen!!!
    Theo Zwanziger war ein großer Seegen für die Entwicklung des FF in Deutschland!!!
    Er hat sich als erster-, und leider bisher einziger DFB-Boss für den FF eingesetzt, und sowohl die Buli, als auch die komplette Wertigkeit der Frauen im DFB hervorgehoben!!!

    Man muß ihm aber auch den großen Fehler ankreiden, der Bundesgöttin damals völlig ohne Not, vorzeitig und ohne Leistungsnachweis das Vertrauen ausgesprochen zu haben, und ihren Vertrag überhastet verlängerte!!! 🙁

    Ihre scheinheiligen Begründungen nach der Pleite 2011 hätten sie in der Tat ihren Job kosten müssen, und den Weg schon damals freimachen können, für einen Neuanfang!!!
    Stattdessen durfte sie weiter ihr „Unwesen“ treiben, mit den Folgen die Du beschrieben hast!!!

    Fan schrieb:
    „Einen Kritikpunkt habe ich an dich: du schreibst eine Defensivtaktik ist was für für Underdogs und Angsthasen.“

    Bitte ließ nochmal genau nach!!!
    Es ging nicht um eine „Defensivtaktik“ sondern um eine „defensive Grundausrichtung“!!!
    Das ist für mich nicht das Gleiche!!!

    Eine Taktik kann man zur Not sogar mitten in einem Spiel ändern, zB durch Einwechslungen, oder andere taktische Anweisungen!!!

    Eine Grundordnung dagegen ist etwas Prinzipielles, etwas was man vor einer Saison, oder vor großen Turnieren festlegt!!!
    Das hängt natürlich auch immer davon ab, was für Spielerinnen man zur Verfügung hat!!!

    Die Ösies sind in der Qualifikation zur EM bestimmt nicht mit dieser defensiven Grundordnung zu Werke gegangen!!!
    Ich weiß jetzt nicht, gegen wen sie gespielt haben, aber sie waren dort bestimmt nicht immer der Underdog!!! 😉
    Somit mußten sie zwangsläufig eine andere Strategie wählen als ein 5-4-1!!!

    Hier in Holland waren sie dagegen der krasse Außenseiter, gegen jeden Gegner!!!
    Nur gegen Island hatten sie ihre defensive Grundausrichtung etwas gelockert!!!

    Eine defensive Grundausrichtung der DFB-Elf wäre ja schon daran gescheitert, daß wir gar nicht genügend gute Abwehrspielerinnen in Deutschland haben!!!
    Zudem hatte Steffi Jones ja schon vor der EM sehr deutlich gesagt, daß sie „zu Gunsten einer größeren Spielfreude“ auch gerne ein paar Gegentore in Kauf nimmt!!!
    Das Blöde ist nur, daß man dann auch genügend eigene Tore schießen muß, was uns ja leider nicht gelungen ist!!! 🙁

    (0)
  • Karl sagt:

    Irgendwie muss ich da was falsch in Erinnerung haben. Klar sind die damals bei der Heimwm im Viertelfinale gegen den spaeteren Weltmeister Japan rausgeflogen, aber gewehrt haben sie sich schon. Das war damals eine Mischung aus Abschlusspech und individuellen Fehlern in der Abwehr, aber trotzdem waren die doch um Klassen besser als der Chaotische Haufen bei dieser EM.
    Bei der EM haben die mich eher an eine Handballmannschaft erinnert, die immer vor dem Kreis den Ball hin und her schuerbelt , bei Ballverlust war dann, wenn sich der Gegner nicht total dumm anstellte, fast immer ein Gegentor faellig, die Abwehr bestand nur aus Schult. Wenn man den Ball dann zufaellig in der eigenen Abwehr eroberte dann lief keine auf das gegnerische Tor zu, sondern sicherte den Ball erstmal im Mittelkreis um zu warten bis sich die gegnerische Abwehr wieder sortiert hatte….

    (12)
  • sangokaku sagt:

    @Karl, kann dir leider nur zustimmen.
    Es heißt immer so schön (auch gestern wieder bei dem Grindel-Interview in HZpause) „dass die Anderen aufgeholt haben“, was sicherlich richtig ist.
    Dass das deutsche Team aber seit Jahren leistungsmäßig immer mehr abbaut wird dabei nicht angetastet.
    Der Zug, die Power und der Spielwitz für den diese Mannschaft einmal stand ist völlig verloren gegangen.
    Von diesem Selbstbewußtsein ist nur noch ein verunsicherter Haufen übrig geblieben, und das Spiel gegen Dänemark, quasi ein (weiteres) i-Tüpfelchen verausgegangener Darbietungen, spricht für sich selbst …

    (10)

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