Dzsenifer Marozsán ist Fußballerin des Jahres

Von am 23. Juli 2017 – 15.15 Uhr 8 Kommentare

Nationalmannschaftskapitänin Dzsenifer Marozsán von Olympique Lyon ist zu Deutschlands Fußballerin des Jahres gewählt worden.

Marozsán setzte sich mit 216 Stimmen gegen Vorjahressiegerin Alex Popp (113) vom VfL Wolfsburg und Mandy Islacker (107, 1. FFC Frankfurt/FC Bayern München) durch. Die 25-Jährige freut sich: „Ich bin sehr stolz auf diese Auszeichnung, das ist eine ganz besondere Ehre.“

Dzsenifer Marozsan

Dzsenifer Marozsan darf sich über die persönliche Auszeichnung freuen © Sascha Pfeiler / girlsplay.de

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Folgende Spielerinnen schafften den Sprung in die Top 10:
4. Anja Mittag (VfL Wolfsburg/FC Rosengard) – 31 Punkte
5. Pernille Harder (Linköpings FC/VfL Wolfsburg) – 21 Punkte
6. Melanie Behringer (FC Bayern München) – 19 Punkte
6. Almuth Schult (VfL Wolfsburg) – 19 Punkte
8. Babett Peter (VfL Wolfsburg) – 13 Punkte
9. Lena Goeßling (VfL Wolfsburg) – 12 Punkte
10. Sara Däbritz (FC Bayern München) – 10 Punkte

Die Ergebnisse im Überblick

Tags:

Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

8 Kommentare »

  • Volker sagt:

    Meinen Glückwunsch an Dzsenifer Marozsán verdient hat sie es. Aber in einer laufenden Em finde ich so eine Auszeichnung nicht so gut. Sowas kann Einfluss auf die Spielerin haben positiv wie auch negativ. Sieht auch nach billiger PR aus und das hat sie nicht verdient.

    (6)
  • Detlef sagt:

    Es hat schon unverdientere Gewinnerinnen gegeben!!!

    Aber wenn ich so auf die Plätze 2,4,9,10 schaue, dann graust es mich gar sehr!!! 🙁

    Wieviele Spiele hat in diesem Jahr etwa eine Lena Goesling absolviert, und auf welchem Niveau??? 🤔

    (7)
  • Fan sagt:

    @Detlef,
    ist schonschlimm dass keine Spielerin von Turbine unter den ersten 10 ist,oder….? Und Journalisten haben ja eh keine Ahnung.

    (-9)
  • waiiy sagt:

    Ich finde die Liste super, zeigt sie doch, wo Fußball als Mannschaftssport betrieben und keine Spielerin herausgehoben wird und wo man versucht, mit Stars, die sogar unsere Journalisten kennen, zu punkten.

    Witzig ist auch, dass die aussortierte Auswechselspielerin von Wolfsburg auf Platz 4 landet. Das zeigt ja, dass der Trainer dort keine Ahnung gehabt haben kann, wenn er andere Spielerinnen vorgezogen hat.

    Noch etwas Interessantes: Leupolz 10 Einsätze (5 von Beginn an), Miedema 14 Tore. Leupolz 11. Platz, Miedema 13. Platz. Nur falls sich jemand fragt, warum Miedema weggeht.

    Ich mag diese Wahlen von Journalisten. 🙂

    (14)
  • Fan sagt:

    @Detlef,

    ich denke dass du und vielleicht noch andere Leser mich in meinem obigen Tweed falsch verstanden haben. Was Turbine betrifft hätten es Lia Wälti oder auch Jojo Elsig eher verdient in den erlauchten Kreis der besten 10 zu kommen. Eine Behringer, Mittag oder auch Däbritz haben hier nix verloren. Auch Lena Gößling ist auf Grund ihrer langwierigen Verletzung und seit dem sie keine Spiele mehr absolviert hat etwas fehlplatziert.
    Aber es ist ja eh nur eine Abstimmung von Sportjournalisten, wo die meisten dieser Zunft von Frauenfußball wenig bis keine Ahnung haben. Es wäre eine Abstimmung unter den Trainern und Spielerinnen interessant! Diese hätte zumindest fachmännischen Sachverstand und Aussagekraft.

    (16)
  • F.B. sagt:

    Der Titel an D. Marozsan geht in Ordnung, zahlreiche Platzierungen kann man aber nicht wirklich ernst nehmen. Laut Rangliste haben Alex Popp und Anja Mittag den größten Anteil an unserem Double gehabt. Nur hat erstere völlig ihre Torgefahr eingebüßt und stand sich zumeist selbst im Weg und letztere saß bei uns in der Regel auf der Bank und hat sich, sofern sie auf dem Platz stand, als Dauerfremdkörper erwiesen. Hingegen sind Caro Hansen und Ewa Pajor, die beide wirklich großen Anteil an den Titeln hatten, noch nicht einmal in den Top 10. Mir fehlen die Worte.

    (5)
  • Detlef sagt:

    @Fan:
    Diese Wahlen sind so sinnlos, das Papier nicht wert, auf das sie gedruckt werden!!!
    Eigentlich eine Beleidigung für alle die da stehen, wenn man bedenkt, wer da gewählt hat!!!

    Unter den „besten 16“ ist keine Freiburgerin, und keine Essenerin!!!
    Steffi Jones und Markus Högner haben natürlich viel weniger Ahnung als diese Journalisten!!!
    Ansonsten hätten sie wohl keine davon in die Natio berufen!!! 😉

    (5)
  • Volker sagt:

    Traurig ist das Wir nächstes Jahr wie auch die Jahre davor den gleichen Konsens über diesen Sportjournalismus haben werden.

    (7)

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