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Paris Saint-Germain holt Melike Pekel und Charlotte Voll

Von am 20. Juli 2017 – 16.20 Uhr 10 Kommentare

Der diesjährige Champions-League-Finalist Paris Saint-Germain hat zwei hoffnungsvolle deutsche Nachwuchsspielerinnen verpflichtet.

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Vom französischen Erstligisten FC Metz wechselt Melike Pekel in die französische Hauptstadt. Zuvor war die 22-Jährige zwei Spielzeiten beim FC Bayern München aktiv. Pekel bestand den Medizincheck und wird am 24. Juli zum Trainingsauftakt ihre neuen Mitspielerinnen kennen lernen. Sie erhält das Trikot mit der Nummer 27.

Schnelle Stürmerin

„Melike ist eine schnelle, starke Stürmerin“, so Paris-Trainer Patrice Lair. „Sie hat einen Torinstinkt, den sie in Metz von Beginn an zur Geltung gebracht hat. Sie ist eine junge Spielerin, die im Offensivbereich Fortschritte machen wird.“

Riesenchance

Pekel meint: „Das ist eine großartige Chance für mich, bei Paris Saint-Germain zu spielen. Ich bin ab sofort bei einem der besten Vereine der Welt und ich werde mein Bestes geben, um mich durchzusetzen und der Mannschaft so gut wie möglich zu helfen.“

Charlotte Voll

Charlotte Voll hat laut Paris-Trainer Patrice Lair „viel Luft nach oben“ © Paris Saint-Germain

Von Hoffenheim nach Paris

Von Zweitligist TSG 1899 Hoffenheim 2 wechselt Torhüterin Charlotte Voll an die Seine. Die 18-Jährige erhält genauso wie Pekel einen Vertrag bis zum 30. Juni 2019. Sie wird das Trikot mit der Nummer 30 tragen.

Viel Luft nach oben

„Charlotte ist eine talentierte, junge Spielerin, die zum Lernen hierher kommt“, so Lair. „Sie ist athletisch und hat noch viel Luft nach oben. Sie spricht auch bereits Französisch, was den Anpassungsprozess erleichtern wird.“

Voller Stolz

Voll erklärt: „Ich bin sehr stolz, mich einem großen Verein anzuschließen. Ich hoffe, dass ich von den Besten lernen und Fortschritte machen kann.“

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

10 Kommentare »

  • bale sagt:

    viel glück Mädels

    (2)
  • enthusio sagt:

    Sehr interessant, von Melike Pekel habe ich schon mal gehört.
    Mal sehen, was man von ihnen bei Paris noch erleben wird.

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  • holly sagt:

    naja hoffnungsvolle deutsche spielerinnen ist wohl ein wenig übertrieben. denke die beiden kennen nur totale insider.
    vielleicht hätten sie es bei einem kleineren verein weiter versuchen sollen. der schritt scheint mir ein wenig zu groß zu sein.

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  • Sichi_1 sagt:

    Melike Pekel ist türkische Nationalspielerin😉 …

    (1)
  • Markus Juchem sagt:

    @Sichi_1: In München geboren und den größten Teil ihres jungen Lebens in Deutschland aufgewachsen und in Deutschland gespielt. Das bleibt für mich in erster Linie eine deutsche Spielerin, daran ändern auch die paar Länderspiel für die Türkei seit 2015 nichts.

    (5)
  • enthusio sagt:

    @Sichi_1:

    Melike Pekel ist zwar türkische Nationalspielerin, besitzt aber die doppelte Staatsbürgerschaft.

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  • Schenschschtina Futbolista sagt:

    In erster Linie ist die Staatsbürgerschaft, über die sie verfügt, entscheidend! Zwangsläufig vermute ich, dass sie beide hat und damit ist sie also eine Deutschtürkin.

    (2)
  • Detlef sagt:

    @Markus:
    Doch, das ändert alles!!!
    Wenn sie für die Türkei gespielt hat, kann sie jetzt nicht mehr für Deutschland spielen!!!
    Damit ist sie eine türkische Nationalspielerin!!!

    So zB auch Rachel Rinast, geboren und aufgewachsen in Schleswig-Holstein, ist sie nun Schweizer Nationalspielerin!!!

    Auch Silvana Chojnowski, die in Frankfurt geboren, und immer nur in Deutschland gespielt hat, ja bis zur U19 in allen Nachwuchskadern des DFB war, hat sich nun für Polen entschieden!!!

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  • holly sagt:

    @detlef, das hat ja auch niemand behauptet das sie noch für deutschland spielen kann. du interpretierst wieder alles so wie du es möchtest. aufmerksames lesen der posts hilft beim verstehen der posts.

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  • Zaunreiter sagt:

    Zur allgemeinen Beruhigung habe ich mich mal schlau gemacht:
    Melike Pekel hat im April d. J. schon an Quali-Spielen zur WM 2019 für die Türkei teilgenommen, wo sie auch Tore geschossen hat. Insgesamt hat sie 10 – 15 Länderspiele gemacht, nachzulesen auf wikipedia. Die 10 – 15 Länderspiele differieren je nach deutschem oder englischem Eintrag. Wikipedia hat mir auch erzählt, dass sie bei den Quali-Spielen zur EM 2017 gegen eben Deutschland mitwirkte.
    Da ich des türkischen nicht mächtig bin, kann ich also die Statistik auf der Seite des TFF nicht eroieren.

    Trotzalledem ist sie für mich eine deutsch-türkin. So wie Mesut Özil, Filiz Koc, Deniz Yücel, Django Asül, Renan Demirkan, etc. Die sind alle in zwei Welten aufgewachsen.

    Korrektur: Django Asül, geb. 1972 in Deggendorf, hat 2011 seinen türkischen Paß zurückgegeben. Er ist also Deutscher mit türkischer Abstammung.

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