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Frauen-EM: Deutschland spielt remis gegen Schweden

Von am 18. Juli 2017 – 0.46 Uhr 39 Kommentare

Die deutsche Frauenfußball-Nationalelf hat zum Auftakt der EM in den Niederlanden gegen Schweden remis gespielt. Im zweiten Gruppenspiel gewann Russland gegen Italien.

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Im Rat-Verlegh-Stadion von Breda sahen 9.267 Zuschauer zwischen Deutschland und Schweden ein 0:0 der unterhaltsameren Art.

Gute Chancen auf beiden Seiten

Dabei hatte die DFB-Elf nach nervösem Beginn nach einer Leistungssteigerung in Halbzeit zwei gute Chancen durch die für die verletzte Svenja Huth eingewechselte Mandy Islacker. Doch auch die Schwedinnen kamen durch Einwechselspielerin Stina Blackstenius, die bereits im Olympia-Finale gegen Deutschland getroffen hatte, einem Treffer nah. Und so konnten am Ende beide Teams mit dem Remis gut leben.

Lindahl verhindert DFB-Erfolg

Schwedens Torhüterin Hedvig Lindahl verhinderte die beste deutsche Chance, als sie reflexartig eine Abnahme von Mandy Islacker nach Vorarbeit von Dzsenifer Marozsán mit den Fingerspitzen übers Tor lenkte (83.). „Es war eine gute zweite Halbzeit von uns, auf die wir aufbauen wollen“, so Bundestrainerin Steffi Jones. Dzsenifer Marozsán, die zur Spielerin des Spiels gekürt wurde, räumte ein: „In der ersten Halbzeit war viel Nervosität im Spiel.“

Logo der Frauenfußball EM 2017

Logo der Frauenfußball EM 2017 © UEFA

Sundhage zufrieden

Schwedens Trainerin Pia Sundhage meinte: „Natürlich hätten wir gerne gewonnen, aber es war ein guter Turnierstart für uns. Das war in der Vergangenheit nicht immer der Fall. Deswegen bin ich zufrieden, auch mit der Art, wie wir verteidigt haben.“

Italiens Aufholjagd kommt zu spät

Im zweiten Spiel der Gruppe B gewann Russland gegen Italien mit 2:1 (1:0). Elena Danilova (9.) und Elena Morozova (26.) trafen für die Russinnen, den Italienerinnen gelang spät nur noch der Anschlusstreffer durch Ilaria Mauro (88.), doch trotz einiger Chancen gelang der Ausgleich nicht mehr.

Die Spiele am Dienstag

18.00 Uhr: Österreich – Schweiz (Deventer)
20.45 Uhr: Frankreich – Island (Tilburg)

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

39 Kommentare »

  • FrankE sagt:

    Sorgen macht mir Svenjas Verletzung. Der DFB schreibt sie sei „angeschlagen ausgewechselt worden“, ihr Gesicht nach dem Spiel lässt Schlimmeres vermuten. Ich hoffe nicht und wünsche gute Besserung.

    (20)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Ich weiß gar nicht, wo ich mit meinen ganzen Sorgen anfangen soll! Ja klar, wer’s mit Turbine hält, denkt da zu allererst an die eigenen Spielerinnen.
    Dennoch würde ich Steffi gern fragen wollen:
    Wie kann man eine bekanntermassen gut gestaffelte und körperlich präsente schwedische Defensive am besten aushebeln?
    Doch ganz sicher nicht, wenn man von rechts wie auch links hohe Flanken und Eckbälle in den Strafraum schlägt, die entweder sichere Beute von Fischer und Co. bzw. Lindahl werden!?
    Hier hat unser Team keine Lösungen weder an die Hand bekommen, noch selbst kreieren können. Demzufolge gab es kaum konstruktive Offensive. Spielerinnen, die das 1:1 suchen, weil sie sich trauen, da sah ich nur Magull, waren ziemlich Fehlanzeige.
    Eine Däbritz hat mich regelrecht enttäuscht, weil viel zu pomadig und langatmig im Spiel mit dem Ball.
    Gewinnerin des Spiels war eindeutig Demann, Verliererin, die mir vor dem Spiel viel zu vollmundige Maroszan, die Vieles schuldig blieb. Islacker bei Ballan- und mitnahme mit Defiziten, die ich so bei ihr bisher nicht kannte, aber die besten Chancen auf ein Tor hatte.
    Viel Getöne vor dem Spiel, von desen Umsetzung im Spiel selbst nicht viel zu sehen o. spüren war. Jetzt wird wohl die Tordifferenz über die beiden ersten Gruppenplätze entscheiden…

    (11)
  • cosinus sagt:

    Es war ein typisches Eröffnungsspiel beider Mannschaften. In der
    1.Hz. kein einziger Torschuss von beiden. Wenn man es nicht versucht, dann fallen auch keine Tore. Auffällig war, dass wir zu viele Abseitsstellungen hatten. Die besten Spielerinnen waren mit Abstand DEMANN+HENNING! Ich hätte auch mit einem Einsatz von Petermann gerechnet.

    (1)
  • enthusio sagt:

    Gewinnerin des Spiels war für mich Linda Dallmann, die leider trotz ihrer guten Leistungen in den letzten beiden Länderspielen nicht zum Einsatz kam, obwohl Magull und Däbritz reif für eine Auswechslung waren.
    Auch der Startelfeinsatz von Huth war für mich nicht nachvollziehbar, sie fand nie eine Bindung zum Spiel, lief ständig ins Abseits und wirkte wie ein Fremdkörper. Die viel zu spät eingewechselte Islacker war die einzige Spielerin, die dank ihrer technischen Fähigkeiten wenigstens ansatzweise für Torgefahr sorgte.
    Demann dagegen hat mir auf der Sechserposition auch sehr gut gefallen. Sie hat ihre Chance genutzt.
    Seit dem She Believes-Cup sind die Probleme mit der Abschlussschwäche leider noch nicht behoben. Gegen eine erschreckend schwache schwedische Mannschaft, die nur in der Defensive überzeugte, fiel unseren Mädels nichts ein.
    Falls unsere Baustelle in der Innenverteidigung inzwischen behoben sein sollte: im Angriff hat sich eine wesentlich größere aufgetan.
    Aber nach dem Ausfall von Popp: wer soll es richten ?
    Für Italien und Russland dürfte es noch reichen, aber ab dem Viertelfinale könnte es richtig ungemütlich werden.

    (6)
  • balea sagt:

    Von Schweden war ich positiv überrascht, ich hatte sie schwächer erwartet. D hat im Rahmen seiner Möglichkeiten gespielt. Es reicht offenbar, Maroszan auszuschalten und schon ist ein wichtiger Zahn gezogen. Warum sollte man von Däbritz enttäuscht sein? Wann hat die denn mal besser gespielt?? Mittag war richtig bemüht und selbst Henning ganz ordentlich. Deamnn habe ich auch sehr stark gesehen. Wenn die Schweden mal ihre eklatante Abspielschwäche abstellen, ist da noch Offensivpotential nach oben, in der Abwehr sieht es ganz gut bei denen aus.

    Goesling hat ihre Nominierung voll gerechtfertigt.

    (2)
  • strike sagt:

    enthusio du bist echt der Mann der alles besser kann. Warum bist du denn nicht Trainer und machst es uns allen vor. Am Rande stehen, schreiben und reden ist einfach aber trainieren und dann noch eine tiefgestaffelte Mannschaft aushebeln da gehört mehr dazu. Beim DFB gibt es Lehrgänge die sollte jeder machen der über Trainer urteilt. Linda Dallmann ist entäuscht weil ihr Team nicht gewonnen hat, und fühlt sich sicher nicht als Siegerin so ein Quatsch

    (-4)
  • rogerfehlerer sagt:

    L.Goeßling wird spielen,macht schon mal das Popcorn auf.Und wenn sie in den wichtigen Spielen Verantwortung übernehmen soll wird sie schon in der Gruppenphase einen kleinen Einsatz bekommen.Ich hoffe Lena kann helfen oder sogar begeistern.

    (2)
  • never-rest sagt:

    Bis auf die letzte halbe Stunde ein durchweg enttäuschendes Soiel unserer N11. Kein Pepp, keine Ideen, kein Tempo. Ein Glück, dass die Schwedinnen noch einen Tick schlechter waren. Folgerichtig gab es auf beiden Seiten, wenn ich mich nicht verzählt habe, in der ersten Hälfte jeweils nur eine halbwegs gute Torchance. Erst mit der Einwechselung von Islacker kam so etwas wie Torgefahr auf. Auch Maroszan wachte erst zum Schluss auf und wurde ihrer tragenden Rolle endlich gerecht. Der einzige Lichtblick für mich die hervorragende Leistung von Demann im zentralen defensiven MF. Als wenn sie bei der N11 niemals irgendwo anders gespielt hätte. Sehr Ballsicher und passgenau, dabei ein riesiges Laufpensum. Wenn nötig, hat sie auch schon mal robust dazuwischen gehauen . Weiter so.

    Übrigens konnte ich beim besten Willen keine Taktik oder eine orignelle Spielidee entdecken, um die erschreckend limitierten Schwedinnen zu bezwingen. Hier sollte sich der Trainerstab vielleicht noch einmal Gedanken machen. Ohne geeignete Kopfballspielerinnen kann ich z.B. den Sinn von hohen Fanken vor das Tor nicht erkennen.

    Eigentlich kann es in den nächsten Vorrundenspielen nur besser werden. Aber meine Zweifel an eine Titelverteidigung sind seit gestern gewachsen

    (19)
  • Wolle sagt:

    Nach der Leistung gegen die B/C-Mannschaft Brasiliens konnte man nicht viel mehr erwarten. Schweden fand ich eher harmlos, da warten noch ganz andere Gegner auf unsere Girls.
    Schult war kaum gefordert, aber bei den 1-2 Situationen war Sie zur Stelle.
    Unsere IV war auch recht sicher, allerdings gegen schnellere Stürmerinnen sehe ich da erhebliche Probleme. Links Simon finde ich eine echte Verstärkung. In der 1. HZ noch etwas zurückhaltend, war sie in der 2. Hz sehr aktiv und auch effektiv. Präzise Zuspiele, zum Schluß fehlte wohl etwas die Kraft. Blässe rechts sehr angagiert, leider viel zu uneffektiv. Da finde ich Maier mit ihrer abgeklärten Art schon besser.
    Demann kompromisslos, souverän, sehr sicher auf der VI, bitte weiter so. Maro davor mit viel Licht und Schatten. Oft schien Sie abgetaucht, wurde aber auch permanent gedoppelt. Durch Maros Dopplung hatten Magul und Däbritz relativ viel Platz im MF. Magul sehr agil und spielfreudig, manchmal etwas zu verspielt. Für mich ein Aktivposten, auch wenn Sie den Ball zu oft ins Tor tragen will. Däbritz eher enttäuschend, zu langsam im Spielaufbau, konnte ihre Räume nur wenig nutzen.
    Sturmduo 1 mit Mittag und Huth hat nicht stattgefunden. Islacker und Kayikci schon etwas flüssiger, aber wirklich torgefährlich war keine.

    (19)
  • GG sagt:

    Meinen Fokus ausschließlich auf die deutsche Mannschaft legend:
    Herausragend -> Kristin Demann. Zweikampfstark, abgeklärt, mit Übersicht, paßgenau – fast wie ein Michael Ballack in besten Tagen.
    Überzeugt hat mich Carolin Simon als linke AV. Ich muß zugeben, habe ich ihr in der Qualität und solchem Spiel nicht zugetraut …
    Womit ich überhaupt nicht zufrieden bin ist die Performance von Josie Henning. So den wirklich großen Herausforderungen musste sie sich nicht stellen (häufig hatten Babs Peter, Anna Blässe und K. Demann sehr gute Vorarbeit geleistet), aber bei beiden gefährlichen Situationen der Schwedinnen in der 2. HZ wurde sie einfach überlaufen; ich habe mich in meiner bereits mehrfach dargelegten Auffassung bestätigt gesehen. Und fordere erneut: K. Demann auf die rechte IV-Position, Tabbi Kemme auf die 6 !!
    Das Dzseni als „Spielerin des Spiels“ gekürt wurde … Unverständnis. Okay, sie hat ihr technisches Vermögen mitunter Aufblitzen lassen, aber in meiner Wahrnehmung ist sie eben doch „eine faule Socke“ – insbesondere in einigen Situationen der 2. HZ hätte sie den Ball weiter führen/treiben müssen anstatt den – dann ungenauen – Pass in die Tiefe zu suchen.
    Mandy Islacker ist eine Spielerin, die offenbar allein durch One-Touch-Fußball zum Erfolg kommen kann; ihre Ballannahme war mitunter grottig. Wenn man (Frau) jedoch auf diese Stärke eingeht, dann wird es auch in jedem Spiel „klingeln“ können.
    Das Prädikat „Sehr gut“ gebe ich an Anna Blässe: So selbstbewußt kenne ich sie noch nicht einmal im Kreis der Wölfinnen, und auch gestern hat sie unter Beweis gestellt, in der Rückwärtsbewegung ist Niemand schneller. Das sie gegen Ende des Spiels ausgewechselt wurde dürfte m.E. allein der Blessur an der linken Hand/am linken Arm geschuldet gewesen sein – in meinen Augen hätte Leo Maier mit in die Startelf und auf einer Position vor Anna gehört; dieses hätte eine äußerst dynamische (und dennoch sichere) Außenbahn zur Folge.
    Sara Däbritz fehlt offenbar die Luft für eine volle Spielzeit. Startelf und Auswechselung nach rd. 60 Minuten dürfte ihr angemessener Part sein – zumal mit Hasret Kayikci, Linda Dallmann oder Sara Doorsoun noch sehr interessante Spielerinnen verfügbar sind. Oder vielleicht mal die Variante „Power“ – ISY Kerschowski ??
    Lina Magull hat gestern gezeigt, dass sie eine nicht auszurechnende Spielerin ist. Imponierend ihre Ballsicherheit und ihr Einsatz – die Mitspielerinnen hätten noch mehr auf ihre Art des Spieles eingehen sollen, dann – so bin ich überzeugt – wären gestern auch 3 Punkte auf dem Habenkonto gutgeschrieben worden. Eine Voraussetzung hierfür wäre aber auch …. eine sich in der Offensive mehr bewegende und damit anspielfähige Dzeni!

    (3)
  • Pauline Leon sagt:

    @enthusio:
    du hast voll recht!! linda hat gefehlt und die offensive kann nur pauli bremer verstärken, mit lena petermann!! oh, moment, da waren ja nuancen entscheidend…
    ich hab ja selten ein schlechteres spiel gesehen. was die sich alles schönreden… fortlaufend fehlpässe, kaum bewegung, ballverluste, viel zu langsamer spielaufbau, pässe fast immer in den rücken, keine traut sich mal zu schießen. und das nach all der harmonie vor dem spiel, wie gut alle zusammenpassen und sich gegenseitig unterstützen. nur frau demann hatte einigermaßen selbstkritik zu äußern, hoffentlich ohne konsequenzen. da wünsche ich den italienerinnen eine ordentliche partie am freitag. damits spannend bleibt in gruppe b

    (-2)
  • jochen-or sagt:

    Ungeachtet des Ergebnisses fand ich nicht, dass das Auftreten eine Enttäuschung war.

    Mit Demann hat Jones eine Spielerin gefunden, die ja mehr oder minder von der IV/Mittelverteidigerpostion aus wunderbar den Ball beherrscht und verteilt hat. Für mich war sie überragend.

    Henning spielte ja mehr oder minder rechte Verteidigerin.
    Glücklicherweise hat sich Blackstenius nicht ( im oder in den Strafraum) fallen gelassen. Aber hier sah man deutlich die mangelnde Schnelligkeit von Henning, auch wenn sie ansonsten einigermaßen ordentlich spielte.

    Es mag sein, dass ich belastet bin, weil ich Däbritz schon gegen Brasilien schlecht bewertete. Aber m.E. hat sie auch gestern das Spiel nur verschleppt und ich wünschte mir für sie eine Dallmann oder sonstige Spielerin. Aber auch bei Jones wird es Lieblinge geben. Ich verstehe nicht, dass man sie nicht zumindest mal auswechselt.

    Wie nicht anders zu erwarten, muss man mit Gefahr bei Eckbällen rechnen. Da sahen einige nicht besonders gut aus (Magull!). Gott sei Dank waren die Kopfbälle der Schwedinnen nur ungenau und die Eckstöße häufig zu flach und zu kurz.
    Die mangelnde Lufthoheit werden auch die anderen Mannschaften bemerkt haben. Gegen Renard sollte derartiges tödlich sein.

    Dass sich die unerfahrene Mannschaft gegen den Riegel der Schwedinnen schwer tat, hat mich nicht überrascht.

    Ich fand dennoch, dass dies eine bessere Spielkultur war als das Gerumpele unter Neid.

    Jedenfalls sehe ich jetzt einem unentschiedenen Spiel lieber zu, als wenn mit unansehnlichem Spiel wieder solche (unverdienten) Siege wie bei Meisterschaften zuletzt u.a. gegen die Französinnen rauskommen.

    Selbst wenn man die Titelverteidigung nicht schafft, was ich für normal hielte, auch weil man im Sturm keine allzu große Durchschlagskraft hat, finde ich die angedeutete Entwicklung zum Kombinationsspiel von hinten raus, positiv.

    Vielleicht steigert sich die Mannschaft auch dort im Laufe des Turniers, was ja für deutsche Mannschaften nicht untypisch wäre.

    (15)
  • Andi sagt:

    Meiner Meinung nach ein typisches erstes Spiel. Man muss sich finden.

    Wenn ich mir die Kommentare hier anschaue frage ich mich ernsthaft warum manche sich die Spiele überhaupt geben. Wenn es Euch so ankotzt, dann sucht Euch ne andere Sportart. So schlecht war es nämlich nicht. Auch wenn man aus Euren Kommentaren vermuten könnte das Schweden noch nie n Fussballstadion von innen gesehen hat und Deutschland es nicht geschafft hat zu gewinnen ohne einen Gegner auf dem Platz.

    (34)
  • schnick sagt:

    Danke @Andi sprichst mir aus der Seele

    (14)
  • Dr Fuentes sagt:

    Egal, wie es am Ende ausgeht

    Einen Titel hat Deutschland wieder souverän verteidigt:

    Wir sind (wie wohl fast immer) die Mannschaft, die in Summe die meisten Spielerinnen aufweist, die durch Verletzungen entweder gar nicht dabei sind oder dadurch Fitness Rückstand haben oder sich während des Turniers verletzten

    Der Vorteil daran ist, dass wir immer mal wieder neue Gesichter sehen. Aber Gedanken darüber sollte man sich in Deutschland schon einmal machen (insbesondere deswegen, weil es bei den Männern ja oft ähnlich ist)

    (8)
  • Maskal69 sagt:

    Ich war mit dem Auftritt der NM sehr zufrieden. Das Spielsystem gefällt mir gut, das natürlich nach einem Jahr noch nicht alles perfekt funktioniert ist normal. Aber ich sehe die Entwicklung sehr positiv.
    Das einzige was mir nicht gefällt sind die Trikots, geht mal gar nicht.

    (4)
  • tom sagt:

    Danke Andi !!!!!
    Endlich jemand,der die Warheit ins Auge sticht. Wir solten alle stolz sein.Stolz, was diese Frauen alles für uns geben.Stolz, deutsch zu sein. Weil, wir sind eben wieder die alerbesten. Aber manche können dass nicht leiden,einfach.Darauf müssen wir stolz sein. Immer diese Miesmacher, die unsere stolze deutsche Nationalhymne nicht mitsingen for jedem Spiel. Wir haben nur unentschiden gesbielt okay. Aber imerhin haben die Schweden USA geschlagen. Darauf können wir stols sein. Aber die Haser gehen um hier. Ich war stolz und habe mit meine Flagge in mein Bett geschlafen. Ätsch !!!!!

    (-32)
  • Detlef sagt:

    Wie Wolle richtig bemerkt hat, eine Vortsetzung des Spiels gegen die schwachen Brasilianerinnen!!!
    Da hatte man noch 14 Tage Zeit gehabt, um an einigen Stellschrauben zu drehen, aber stattdessen quatschte man sich selber so stark, und zeigte immer wieder die schwedischen Tränen!!!

    Die Schwachstellen die ich befürchtet hatte waren gestern gar nicht das Problem, naja zumindest fast nicht!!!
    Almuth Schult blieb ohne Klops, wurde aber von den Schwedinnen auch nicht angelaufen!!!
    Als sie gebraucht wurde war sie da, ansonsten hatte sie einen ruhigen Abend!!!

    JOSI HENNING mit deutlich mehr Licht als Schatten!!!
    Allerdings hatte Gelb/Blau auch wenig anzubieten, von der einen echten Chance mal abgesehen!!!
    Sie spielte ja vor der Viererkette, und sollte immer wieder das Spiel eröffnen!!!
    Das kann sie aber so gut wie Annike Krahn, also gar nicht!!!
    Gegen deutlich schnellere Stürmerinnen dürfte das wesentlich schlechter für sie aussehen!!!

    Das größte Problem war für mich das MF, und dessen fehlende Bindung zum Angriff!!!
    Eigentlich alle Stürmerinnen hingen ständig in der Luft, und bekamen nur wenig Brauchbares!!!
    SVENJA bekommt nicht die Zuspiele wie in Potsdam, und wirkt so immer etwas verloren!!!
    Sie bekam genau eine einzige gute Vorlage, die sie direkt aufs Tor brachte, leider nicht scharf genug, sodass Lindahl mit dem Fuß abwehren konnte!!!

    Auch Islacker braucht solche genauen Vorlagen, um ihre Torgefahr zu zeigen!!!
    In Hälfte Eins bekam sie keine einzige, in Hälfte Zwei immerhin 3 gute Zuspiele!!!
    Anders als SVENJA ist sie aber eigentlich eine Knipserin, die aus 3 Chancen wenigstens ein Tor machen sollte!!!

    Auch Hasret bakam keine guten Zuspiele!!!
    Der Freiburgerin muß man aber zugute halten, daß sie diese Position da außen im Verein nicht gewohnt ist, und damit zusehends fremdelt!!!

    Schlechteste Deutsche war gestern mal wieder Sarah Däbritz!!!
    Sie hat alle Zweikämpfe verloren, und nicht einen einzigen guten Paß in die Spitze gespielt!!!
    Sie hat alles verlernt, was sie mal drauf hatte!!!
    Ihr letztes gutes Spiel war mM nach bei Olympia!!!

    Auch Lina Magull habe ich nicht so gut gesehen wie einige!!!
    Wenn man ihre Leistungen mit denen im Klub vergleicht, dann sind das Welten!!!
    Auch von ihr kam nichts Kreatives und keine Impulse nach vorn!!!
    Da ist noch sehr viel Luft nach oben!!!

    Zwar tauchte die Kapitänin immer mal wieder ab, aber trotzdem war sie noch die bessere von den MF-Akteurinnen!!!
    Sie hat eigentlich das Werkzeug, um solch eine Betonwand zu knacken!!!
    Doch auch ihr gelang zu wenig!!!

    Von links kam zudem Caro Simon immer wieder mit Flanken in den Strafraum!!!
    Eine wäre fast zur Vorlage für Islacker geworden, aber leider knapp vorbei!!!
    Sie muß sich noch mehr zutrauen, auch mal aus der zweiten Reihe feuern!!!

    Zu TINI DEMANN wurden ja schon alle Lobeshymnen völlig zu Recht angestimmt!!!
    Freut mich sehr für die blonde Niedersächsin!!!

    Auch wenn wir mehr Ballbesitz, und auch mehr Torchancen hatten, kam am Ende nicht mehr dabei rüber als bei den passiven Schwedinnen!!!

    Ich traue Däbritz keine Steigerung zu, denn dafür dauert ihre Formkrise schon viel zu lange!!!
    Wie kann Steffi Jones ihren Einsatz noch rechtfertigen???

    SVENJA HUTH fällt wohl mit Muskelfaserriß komplett aus!!! 🙁
    Gute Besserung SVENNI, wir brauchen Dich zur neuen Saison in Potsdam!!!

    Ich traue den Russinnen durchaus ein weiterkommen zu!!!
    Wird ein hartes Stück Arbeit!!!

    (4)
  • bale sagt:

    ja,hoffe,das war wirklich nur ein deutsches.. Eröffnungsspiel.sie müssen sich steigern,wenn ich sehe,wie schön die Österreicherinnen gespielt haben.:Leidenschaft und biss war schwer beeindruckt,sympathisches team und die Schweizerinnen manno man irgendwie kein teamspirit

    (8)
  • Woso fan sagt:

    Kein Henning. Zu langsam, ich sehe sie nie etwas gut für die Mannschaft.

    (-2)
  • waiiy sagt:

    Es wird mir hier viel zu viel Wind um das Spiel gemacht. Ich habe mir die Situation in der Gruppe angesehen und vorher gedacht: „Das Spiel geht Unentschieden aus und viele Tore werden wohl nicht fallen.“ Ich danke, sowohl Schweden als auch Deutschland haben ihr Ziel erreicht, nicht zu verlieren und „zu Null“ zu spielen. Damit ist die Gruppenphase quasi durch und man kann gegen Russland und Italien das Zusammenspiel verfeinern. Es war also ein typisches Auftaktspiel, zumal es gleich gegen den zweiten Gruppenfavoriten ging.

    Zum Spiel ist schon Vieles gesagt, aber manchmal zu negativ, weil einfach die Gruppensituation nicht als Grundlage gelegt wurde.

    Ein paar Sachen sind mir trotzdem aufgefallen: Demann hat die Rolle der 6 ganz anders gespielt als ich sie bisher gesehen habe. Wenn das von Jones so geplant war, ist eine deutliche Handschrift auf dieser Position zu sehen und ich glaube, dass nur Goeßling es ähnlich spielen kann, denn Demann ließ sich beim Aufbau immer zwischen die IV fallen und zum Teil noch dahinter. Dadurch entzog sie sich der Bewachung und konnte das Spiel besser aufbauen als Henning und Peter. Die Beiden gingen dadurch nach außen und konnten so die Außenverteidigerinnen noch weiter nach vorn schieben. Das sollte in meinen Augen ausgebaut werden, weil man dadurch noch schneller über außen spielen kann. Es hat aber den Nachteil, dass Demann vor sich viel leeren Raum gesehen hat, der nicht durch eine deutsche Spielerin besetzt war, weil Marozsan weiter nach vorn auf der 10 gespielt hat. Das hatte auch zur Folge, dass man sie locker doppeln konnte. Ich denke, dieses Vakuum im Mittelfeld muss noch irgendwie gefüllt werden, wenn man gegen Mannschaften wie England und Frankreich bestehen will.

    Das Andere, was mir eher negativ aufgefallen ist, dass die Ecken nicht konsequent von Marozsan getreten werden. Ich bin oftmals ein starker Kritiker von Marozsan. Aber es ist unzweifelhaft, dass sie den ruhenden Ball bei weitem am präzisesten zu dem Punkt spielen kann, an den er hin soll. Dann muss sie auch alle Ecken treten, dass da mal eine Sicherheit reinkommt und man Torchancen daraus kreieren kann. So kann man sich die Dinger auch schenken, wenn man da immer wechselt.

    Tja und dann Anja Mittag: Nach den Berichten vor dem Spiel wurde immer wieder betont, wie wichtig sie für die Mannschaft ist. Da ging es (witzigerweise) nicht so sehr um ihre Leistung. Da wurde wohl sowohl von ihren Mitspielerinnen als auch von Jones schmeichelhaft umschrieben, dass sie von der sportlichen Leistung nicht mehr ins Team passt. Aber der andere Aspekt kann ja genauso wichtig sein. Aber hier muss ich sagen, dass Mittag noch nie der Typ war, der andere mitreißt, der laut wird, der pushed. Nicht umsonst trägt sie in der Regel nie eine Kapitänsbinde. Im Spiel selbst war sie vorn, wie erwartet kaum zu sehen und auch die Abstimmung mit Huth und Islacker war nicht vorhanden. Aber Mittag war oft in der Balleroberung hinter Marozsan zu finden, genau in der Lücke zwischen Demann und Marozsan, die ich oben beschrieben habe. Da konnte sie ihre Laufbereitschaft und ihr Auge zeigen. Aber eigentlich braucht man dafür keine zweite Stürmerin, da hätte eine zweite 6 (Kemme/Goeßling) genauso gut funktioniert.

    Das Abseitsspiel der Schwedinnen hat gut funktioniert, auch weil Huth und später Islacker das so nicht auf der Pfanne hatten. Da zeigt sich die eingespielte Abwehr um Fischer. Da fehlte mir die Einstellung der Stürmerinnen durch das Trainerteam vor dem Spiel, zumal es das probate Mittel der etwas langsameren Schwedinnen gegen die schnellen deutschen Spitzen war. Es war also zu erwarten…

    Ansonsten kann man zu dem Spiel eben noch nicht viel sagen. ES war halt ein Auftakt und Mannschaften, die ein Turnier gewinnen wollen, steigern sich in aller Regel im Turnier und fangen nicht auf höchstem Niveau an.

    (19)
  • sangokaku sagt:

    Das eigentlich Beeindruckende an der sympathischen Kirsten Demann, einer Spielerin (ohne „Stammplatzgarantie“), die (auch hier im Forum) am positivsten auffiel war ihre Abgeklärtheit und Souveränität.
    Peters und Henning, die eigentlichen ‚Routinierten‘ sahen (mit all ihrer sog. Erfahrung) im Licht einer solchen Sicherheit doch eher ziemlich blass aus.

    Die Frage wäre dann höchstens noch, warum es für einen Trainerstab solange dauert dies zu erkennen?
    Schließlich spielt sie ja nicht erst seit gestern (guten) Fußball …

    (Aber jetzt hat man ja eine neue ‚Chefscoutin‘ – jetzt kann das nicht mehr passieren! 😉 )

    (13)
  • schnick sagt:

    wow @waiiy kluge Analyse

    (8)
  • Detlef sagt:

    @sangokaku,
    Die Frau heißt KRISTIN!!! 😉

    @waiiy,
    Ich kann vielem folgen, glaube aber nicht, daß weder Jones noch Sundhage die Gruppe im Sinn hatten!!!

    Steffi hat immer wieder betont, daß ihr das offensive Spiel sehr wichtig ist!!!
    So wichtig, daß mir das oftmals etwas zu sehr zu Lasten der Defensive geht!!!
    Sie will Tore sehen, und kein bundesgöttliches Rumgeeiere!!!

    Die Schwedinnen wollten endlich den „deutschen Dämon“ aus ihren Köpfen vertreiben!!!
    Selbst das Unentschieden ist für sie, die ja sonst immer verloren hatten somit ein Gewinn!!!
    Für einen Sieg hatten sie zu wenig investiert, und wohl auch immer noch viel zu viel Respekt vor den Deutschen!!!
    Aber auch ihnen ging es wohl eher um das Duell gegen den ewigen europäischen Rivalen, als um die Situation in der Gruppe!!!

    Die Situation im MF sehe ich aber ganz genau wie Du!!!
    Gerade für diese offensive 6, die ja eigentlich Däbritz spielen müßte, hätten wir viele Alternativen im Aufgebot!!!
    Dallmann, Kajickci, KEMME, DOORSOUN!!!
    Mit der Startelfgarantie für Däbritz hat sich Steffi einer Möglichkeit beraubt;
    1. auf den Gegner zu reagieren
    2. den Konkurrenzkampf im Team lebendig zu halten

    Das hier immer wieder das Fehlen von Alex Popp bedauert wird, kann ich nicht nachvollziehen!!!
    Gerade aus dem Wolfsburger Fanlager war immer wieder Kritik an ihr zu hören, daß sie eine ganz schlechte Saison gespielt hat!!!
    Warum soll so jemand fehlen???
    Reichen nicht Däbritz, Meier, Goeßling, MITTAG, und HENNING aus, die man ohne Leistungsnachweis mitgeschleift hat???

    (-1)
  • Aldur sagt:

    Dasselbe Auftaktergebnis, wie vor 4 Jahren – man könnte das als gutes Omen sehen, allerdings sind beide Situationen, auch ob der damaligen und jetzigen Gruppenkonstellation kaum vergleichbar.

    Der überschaubare Unterhaltungswert eines Spieles, in dem sich beide Mannschaften so dermaßen neutralisieren, dass es in Halbzeit eins quasi keinen zwingenden Torabschluss gab, ändert in meinen Augen nichts daran, dass das für beide Seiten ein ordentlicher Auftakt war. Die Schwedinnen haben die Niederlage gegen ihren Angstgegner vermieden. Unsere Mannschaft kann auf die Leistungssteigerung in Halbzeit zwei aufbauen.

    Einer Steigerung bedarf es vor allem im letzten Drittel vor dem gegnerischen Tor. Dort hat sich das Sturmduo Islacker/Kayikci in meinen Augen in der Schlussphase durchaus empfohlen. Ansonsten – wie schon vielfach erwähnt – Demann mit einer blitzsauberen Vorstellung auf der Sechs, und beide Außenverteidigerinnen mit deutlich mehr Licht als Schatten.

    Der etwas überraschende Erfolg der Russinnen gegen Italien wird auch nicht von Nachteil sein. Wenn es am Freitag gegen den mutmaßlich am unangenehmsten zu bespielenden Gegner geht, wird die Cabrini-Truppe gezwungen sein, auch selbst etwas zu versuchen, wenn die k.o.-Phase nicht nach dem zweiten Spiel schon unerreichbar sein soll.

    Ganz auf die leichte Schulter darf man die Italienerinnen aber auch nicht nehmen. In der zweiten Halbzeit haben die gegen Russland ein durchaus ordentliches Offensivspiel gezeigt. Allein Mauro – die bei der Fiorentina eine ordentliche Entwicklung genommen zu haben scheint – hätte die beiden Tore der Russinnen im Alleingang egalisieren müssen.

    (6)
  • holly sagt:

    viele hier können sich wohl nicht mehr an das olympia finale erinnern. da war der kick von beiden teams auch grauenvoll. verstehe nicht mit welchen erwartungen manche das spiel geschaut haben.
    beide nationen spielen seit geraumer zeit keinen attraktiven fussball mehr.

    auch die von vielen immer so hochgelobte schweiz hat nur das gezeigt was sie schon bei der letzten wm gezeigt haben, nämlich nix. da ist man nach enttäuschender leistung auch rechtzeitig ausgeschieden. wenn man diesmal nicht die vorrunde übersteht dürfte es das für mvt gewesen sein.
    sie haben zwar einige gute einzelspielerinnen, aber kein team das war schon bei der wm offensichtlich.

    (8)
  • enthusio sagt:

    Zitat Aldur: „Einer Steigerung bedarf es vor allem im letzten Drittel vor dem gegnerischen Tor.“

    Diese Erkenntnis ist nicht neu. An dieser Steigerung arbeitet Steffi Jones in den Lehrgängen mit ihrer Mannschaft intensiv spätestens seit dem diesjährigen She Believes Cup, wo ja die mangelnde Chancenverwertung als großes Manko unserer an sich spielstarken Mannschaft erkannt wurde.
    Insofern bin ich überhaupt nicht zufrieden mit dem Schweden-Spiel, weil ich an diesem wichtigen Punkt keine Verbesserung erkennen konnte. Im Gegenteil, diesmal gab es lediglich die beiden schwierig zu verwertenden Islacker-Torchancen.
    Die Offensive bleibt unser Sorgenkind, das hat das Spiel gegen Schweden leider erneut gezeigt. Zu allgemeiner Zufriedenheit beseteht überhaupt kein Anlass.

    @Detlef:
    Deine Einstellung zu Alex Popp teile ich überhaupt nicht. Eine kopfballstarke Spielerin ihres Typs hat uns gegen Schweden an allen Ecken und Enden gefehlt. Und leider sehe ich da auch keine mehr im Kader. Sie ist ein unersetzlicher Verlust.

    (7)
  • Detlef sagt:

    @enthusio,
    Es hilft doch aber nix, wenn diese „kopfballstarke Spielerin“ völlig neben sich steht!!!
    Genauso könnte ich immer eine ANJA MITTAG fordern und schön reden, und an die guten alten Zeiten denken!!!
    Aber die sind bei ihr lange vorbei!!!

    Und auch eine Alex Popp muß erst im Alltagsgeschäft wieder beweisen, daß sie in diese Natio gehört!!!
    Ansonsten haben wir die selben bundesgöttlichen Zustände mit Seilschaften von Lieblingen!!! 🙁

    (0)
  • bale sagt:

    na ja,vielleicht gibt es leider Phasen wo es keine torjägerinnen gibt wie grins,Prinz,pohlers,Müller.jetzt ist es egal hauptsache eine macht den ball rein.

    (3)
  • F.B. sagt:

    Auch ich teile die von vielen geäußerte Enttäuschung über den Auftritt der deutschen Mannschaft. Positiv zu vermerken ist zunächst, dass man gegen einen Finalisten von Olympia defensiv kaum etwas zugelassen hat. Drei von vier Abwehrspielerinnen machten einen richtig guten Job, wobei ich die Außenverteidigerinnen Anna Blässe und Carolin Simon – Letztere mit ihrem 4. Länderspiel – noch einmal hervorheben möchte. Josephine Henning zwar mit einer Steigerung gegenüber ihren letzten Auftritten in der NM, sie bleibt jedoch ein Sicherheitsrisiko und ist immer für einen Stellungsfehler gut.
    Kristin Demann einerseits mit einem sehr soliden und defensiv starken Auftritt, allerdings muss von einer Spielerin auf der Sechs offensiv etwas mehr erwartet werden. Gegen Schweden war eine solche Besetzung sicherlich nicht schlecht, gegen die beiden anderen Vorrundengegner würde ich sie aber lieber in die IV zurückziehen und eine etwas spielstärkere Lösung auf der defensiven Mittelfeldposition bevorzugen. Sicherlich hat sie ihre Leistung absolut gebracht, aber sie ist nun mal eine Verteidigerin und keine Spielerin, welche eine verknüpfende Funktion zwischen Defensive und Offensive herstellt und Vertikalpässe spielt.
    Für mich war auch Sara Däbritz die schwächste deutsche Spielerin, sie knüpft nahtlos an ihre schwache Saison bei Bayern an. Es ist nicht mehr viel übrig von ihrer Dynamik und Ballsicherheit, die sie bei Olympia an den Tag gelegt hat, und es ist mir völlig schleierhaft, warum sie immer noch in der Startelf steht. Ein Einsatz von Linda Dallmann wäre mehr als gerechtfertigt. Auch D. Marozsan war für mich erneut eine Enttäuschung, sie ist mal wieder in ihrem Turniermodus, d.h. man sieht nicht viel von ihr. Lina Magull für mich noch die beste Offensivspielerin, ihr sah man zumindest die Bemühung an, auch wenn sie nicht mehr ganz auf dem Level ihrer Liga-Saison zu sein scheint.
    Der Ausfall von Svenja Huth wiegt für mich schwer. Sollte Jones an einem Sturm Mittag/Islacker festhalten, gibt es zwei Spielerinnen, die sich am Spiel praktisch nicht beteiligen, wobei Mandy Islacker, im Gegensatz zu Anja Mittag wenigstens über Torgefahr verfügt. Ich hoffe in jedem Fall auf einen Einsatz von Hasret Kayikci.

    @enthusio:
    Was du zu Alex Popp schreibst, mag für die Jahre 2014 und 2015 zutreffend sein und mit Abstrichen auch noch für die erste Hälfte des Jahres 2016, aber ganz sicher nicht für die letzte Saison. Von ihrer früheren Kopfballgefahr ist aktuell nichts mehr übrig geblieben.

    (5)
  • enthusio sagt:

    @Detlef und @ F.B.:
    Das ändert nichts an der Tatsache, dass uns eine kopfballstarke Stürmerin/Spielerin an allen Ecken und Enden fehlt.
    Die hohen Flanken gegen die schwedische Abwehr blieben deshalb völlig wirkungslos.
    Der Frust im Kommentar von Schenschtschina Futbolista (s.o. Kommentar 2) ist völlig berechtigt.

    (3)
  • Detlef sagt:

    @enthusio;
    Darüber besteht doch völlige Einigkeit!!!
    Mit Lena Petermann haben wir allerdings eine große- ,und kopfballstarke Stürmerin im Kader!!!
    Warum die auf der Bank schmoren mußte, weiß allein Steffi Jones!!!

    Es ging F.B. und mir nur darum, den Mythos einer stärken Alex Popp zu relativieren!!!
    Denn das ist schon länger her!!!
    Nicht umsonst spielte sie in WOB zuletzt nur noch im defensiven MF, und eben keine Stoßstürmerin mehr, die ihre Kopfballstärke vorn ausleben konnte!!!

    Wäre sie also gesund geblieben, hätte sie einer anderen Stürmerin den Platz weggenommen, und das wäre sicher nicht ANJA MITTAG gewesen!!! 😉
    Und am Ende hätte dies nichts gebracht, weil Alex Popp eben nicht mehr die kopfballstarke Stürmerin vergangener Jahre ist!!!

    (0)
  • Aldur sagt:

    Popp wird ja seit längerem, sowohl im Verein, als auch in der Nationalmannschaft, schon nicht mehr als Stürmerin eingesetzt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das jetzt geändert hätte. Insofern hätten wir ohne ihren Ausfall vielleicht eine zusätzliche Zielspielerin für Standards, eine kopfballstarke Stürmerin, die auch aus dem Spiel heraus mit Flanken gefüttert werden kann, würde aber immer noch fehlen. Ich vermute aber, dass die in der aktuellen Spielidee auch nicht unbedingt vorgesehen ist.

    (4)
  • rogerfehlerer sagt:

    @holly:Genau meine Meinung.Und aus meiner Sicht ist es leider so dass für den Konsumenten(neudeutsch Zuschauer)der Fußball der Natio nicht wirklich attraktiver geworden ist.Athletischer ja,mehr Medien Getöse ja-aber es fehlt das Salz in der Suppe:Tore,Zweikämpfe.Fast alle Länderteams haben (wie wir) die Lektionen gelernt wie man mit großer Diziplin die Abwehrreihen geschlossen hält,möglichst nie einen Ballverlust riskiert( lieber eine Ecke zur eigenen Torhüterin schlägt),immer nochmal quer spielt, nie einen Zweikampf eingeht.Und nie einen Schuss aus mehr als 5m riskiert.Für den gemeinen Zuschauer ist dieser Rasenschach auf der Suche nach der einen Überzahl Situation oft wenig erbaulich,der Rauten Fan mag seine Freude haben.
    Okay,ich übertreibe etwas-aber nur etwas 😉

    (9)
  • waiiy sagt:

    @rogerfehlerer: Wenn wir ehrlich sind, ist der Spielstil unserer N11 schon mindestens 6 Jahre so. Am Schluss steht aber auf dem Briefbogen von Frankreich „schön gespielt“ und von Deutschland „Europameister 2013 und Olympiasieger 2016“ in dieser Zeit. Anscheinend ist es nicht vereinbar, schön und erfolgreich zu spielen. Ich finde es ätzend und hoffe, dass zwei spielstarke Mannschaften im Finale stehen werden und nicht die, die am wenigsten Gegentore bekommen haben. Aber die Geschichte lehrt halt in aller Regel: „…defense wins championships“.

    (5)
  • Hanna Hinrich sagt:

    Die Doppel-Sechs als Grundidee:
    ====================
            Islacker
     Däbritz  Marozsan  Mittag
          Demann  Goeßling
    Simon  Peter  Henning  Maier
              Schult
    ====================

    Ein Turnier gewinnt man/frau nicht
    durch offensives Schönspiel,
    sondern über eine grundsolide Abwehr.

    Fußball ist Ergebnissport.

    Wen ich arg vermisse ?
      … Simone Laudehr und Celia Sasic …

    (0)
  • Detlef sagt:

    DPA vermutet;

    „Die voraussichtliche Aufstellung der DFB-Elf:

    Schult – Maier, Demann, Peter, Simon – Däbritz – Blässe, Magull – Marozsan – Mittag, Islacker“

    (0)
  • Dr Fuentes sagt:

    @Detlef

    „Darüber besteht doch völlige Einigkeit!!!
    Mit Lena Petermann haben wir allerdings eine große- ,und kopfballstarke Stürmerin im Kader!!!
    Warum die auf der Bank schmoren mußte, weiß allein Steffi Jones!!!“

    Nein. Ich weiß es ebenfalls. Petermann ist technisch viel zu schwach. Sie hat Stärken in der Defensivarbeit, im Zweikampf und bei Kopfbällen; sie ist allerdings eine schwache Kombinationsspielerin.

    Sie ist noch jung. Und daher auch noch entwicklungsfähig.

    Aber es ist beileibe nicht so, dass sie aufgrund ihrer überragenden Fähigkeiten spielen muss. Und 5 Bundesligatore in einer Saison, welche für Freiburg großartig war, ist nun auch kein Argument dafür, dass sie unbedingt spielen muss und nur Frau Jones keine Ahnung hat

    (2)
  • Detlef sagt:

    @Dr Fuentes;
    Es wurde die mangelnde Kopfballstärke in der deutschen Offensive bemängelt, eher nicht die fehlende Kombinationsstärke!!!
    Gerade gegen Schweden war das überdeutlich!!!
    Und dafür wäre Lena Petermann genau die Richtige gewesen!!!

    (-2)

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