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SGS Essen verlängert mit Nicole Anyomi

Von am 14. Juli 2017 – 11.17 Uhr 5 Kommentare

Nach Lea Schüller hat Frauenfußball-Bundesligist SGS Essen auch den Vertrag mit Stürmerin Nicole Anyomi verlängert.

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Anyomi verlängert ihren Vertrag bis zum 30. Juni 2020.

Schritt für Schritt verbessert

Sie erklärt: „Seit meinem Wechsel zur SGS Essen habe ich mich Schritt für Schritt verbessert und bin zur Erstligaspielerin geworden. Gerade der Teamgeist sowie das Umfeld waren für mich die Gründe für die vorzeitige Verlängerung.“

sgs-essen-logo

Das Logo der SGS. © SGS Essen

Sensationelle Saison

Essen-Trainer Daniel Kraus meint: „Nicole hat eine sensationelle letzte Saison hinter sich, die mit dem Gewinn des EM-Titels gekrönt wurde. In der Allianz Frauen-Bundesliga konnte sie ihre Stärke ebenfalls bereits andeuten. Wir binden mit ihr eine wichtige Perspektivspielerin, was unserem Konzept, jungen und talentierten Spielerinnen den Sprung in die Bundesliga zu ermöglichen, nur gerecht wird.“

Erste Erfolge

Seit ihrem Wechsel zur SGS Essen durchlief Anyomi nicht nur die U17 des Vereins, sondern debütierte am 15. Oktober 2016 in der Frauenfußball-Bundesliga gegen Turbine Potsdam. Mit dem Gewinn der diesjährigen U17-Europameisterschaft feierte die Offensivspielerin ihren bislang größten Erfolg, wobei sie in insgesamt 33 Partien für die DFB-Juniorinnen-Teams 28 Tore erzielte.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

5 Kommentare »

  • holly sagt:

    sehr kluge entscheidung der sg essen.

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  • Beobachter sagt:

    Eine der talentiertesten jungen Spielerinnen. Essen kann sich freuen.

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  • enthusio sagt:

    Die SGS Essen hat sich mit mit den drei Leverkusenerinnen Hegering, Petzelberger und Turid Knaak gut verstärkt und zum Glück die Verträge mit Lea Schüller und Nicole Anyomi verlängern können.

    In der vergangenen Saison 2016/17 wurde Essen in der Offensive leider durch die langwierigen Verletzungen von Schüller und Dallmann sowie die häufigen U17-Natio-Abstellungen von Anyomi entscheidend geschwächt. In dieser Phase kam die Essener Offensivschwäche ganz offensichtlich zum Vorschein, weil Charline Hartmann keine brauchbare Sturmpartnerin zur Verfügung stand.

    Der 6. Tabellenplatz und dabei insbesondere der Abstand von 15 (!) Punkten auf den Tabellenvierten Freiburg und gar 18 Punkten auf den Tabellendritten Potsdam hat dann aber gezeigt, dass Essen noch viel tun muß, um den Abstand zu diesen Mannschaften zu verringern.
    Angesichts knapper Kassen bleibt Essen zwar nur die Möglichkeit, eigene Nachwuchsspielerinnen oder preiswerte gestandene Bundesligaspielerinnen in den Kader einzubauen, wenn das Scouten unbekannter ausländischer Talente – anders als in anderen Vereinen – offensichtlich kaum praktiziert wird.
    Doch ich habe meine erheblichen Zweifel, dass ohne weitere Verstärkungen im Angriff ein 4. Platz in der kommenden Saison realistisch sein könnte. Das Spielverständnis zwischen Hartmann, Dallmann und Schüller war schon gut ausgeprägt, jetzt fehlt mit Hartmann ein wichtiger Baustein.

    Inwieweit eine von @ruhri prognostizierte Veränderung des Spielsystems durch Kraus in Zukunft für erfolgreichen Angriffsfussball sorgen wird, wird sich zeigen.
    Natürlich gehe ich auch davon aus, dass die individuelle Qualität der jungen Essener Offensivspielerinnen (Dallmann, Schüller, Anyomi) sich steigern wird und speziell Anyomi für Furore sorgen wird. Mit Perspektivspielerin Mandy Reinhardt könnte vielleicht ein weiteres hoffnungsvolles Stürmertalent hier und da Akzente setzen. Dennoch meine ich, dass die Qualität des Kaders trotz der Verstärkungen im Mittelfeld (Petzelberger, Knaak) nach aktuellem Stand nicht ausreicht, Potsdam oder Freiburg einzuholen. Wenn sich auf der Stürmerposition nicht noch etwas Entscheidendes tut, wird die SGS über den gesamten Saisonverlauf sicherlich bestenfalls um Platz 5 mitspielen und damit in der Entwicklung weiterhin stagnieren.
    Daran wird auch die Tatsache nichts ändern, dass einige Spielerinnen unter Jones und Högner Erfahrungen in der Nationalmannschaft sammeln konnten.

    Insofern hoffe ich, dass Essens neuer Manager Symanzik vor Saisonbeginn noch die eine oder andere Verstärkung präsentieren kann.

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  • rogerfehlerer sagt:

    gehe in einigen Punkten mit enthusio nicht einig da ich immer noch glaube dass besonders die Essener Defensive ganz entscheidend an der unbefriedigenden Rückrunde mitgewirkt hat.Die Stürmerinnen haben gefehlt(Verletzung/Nation Abstellungen),da kann man leider nichts machen aber die Defensive hat Spiele teilweise großzügig hergegeben.da ich nicht glauben mag dass noch spektakuläre Neuzugänge bevorstehen hoffe ich dass der neue Kader besonders defensiv gestärkt ist und Essen von noch mehr Verletzungspech weitestgehend verschont bleibt.

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  • ruhri sagt:

    rogerfehlerer schreibt:

    „… hoffe ich, dass der neue Kader besonders defensiv gestärkt ist und Essen von noch mehr Verletzungspech weitestgehend verschont bleibt.“

    Vergeblich gehofft! Nina Brüggemann gleich beim 1. Training am 3. Juli verletzt und ca. 6 Wochen Pause.

    http://sgs-essen.de/aktuelles-rund-um-die-mannschaften/aussenbandverletzung-bei-nina-brueggemann.html

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