Mandy Islacker wechselt zum FC Bayern München

Von am 11. Juli 2017 – 11.20 Uhr 40 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist FC Bayern München hat Stürmerin Mandy Islacker vom 1. FFC Frankfurt verpflichtet. Die beiden Vereine einigten sich auf eine vorzeitige Vertragsauflösung der 28-Jährigen, deren Vertrag in Frankfurt noch bis zum 30. Juni 2018 datiert war.

Islacker unterschrieb in München einen Dreijahresvertrag bis zum 30. Juni 2020. Bereits von 2007 bis 2010 trug Islacker das Trikot der Münchenerinnen.

Dankbar für die Zeit in Frankfurt

Islacker erklärt: „Ich bin sehr dankbar für die Zeit beim 1.FFC Frankfurt. Dort konnte ich meinen bisher größten sportlichen Erfolg erreichen und wurde zur Nationalspielerin. Mit Bayern kann ich wieder Champions League und um Titel spielen. Dabei werde ich versuchen, der Mannschaft, auf die ich mich sehr freue, mit meinen sportlichen Qualitäten so gut wie möglich zu helfen.“

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Bayern-Managerin Karin Danner freut sich über die Rückkehr von Mandy Islacker

Bayern-Managerin Karin Danner freut sich über die Rückkehr von Mandy Islacker © FC Bayern

Torgarantin

„Wir freuen uns sehr, dass wir Mandy wieder für Bayern München gewinnen konnten“, so Bayern-Managerin Karin Danner, „sie ist eine Torgarantin mit viel Qualität und internationaler Erfahrung. Das ist die Verpflichtung, die unserer Offensivabteilung noch gefehlt hat.“ Danner bedankt sich zudem beim Management des 1. FFC Frankfurt für „die kollegiale und professionelle Abwicklung des Transfers“.

Vorzeitigem Wechsel zugestimmt

FFC-Manager Siegfried Dietrich meint: „Natürlich hätten wir Mandy Islacker sehr gerne weiter im Boot behalten, aber der 1. FFC Frankfurt hat für ihren Wunsch Verständnis, dass sie nach drei persönlich sehr starken Jahren in Frankfurt mit knapp 29 Jahren noch einmal eine Herausforderung sucht, bei der sie Champions League spielen und den Meistertitel anstreben kann. Wir konnten dem vorzeitigen Wechsel nach München letztendlich allerdings nur dadurch zustimmen, dass wir bereits vor einigen Wochen die Verpflichtung der japanischen Nationalstürmerin Kumi Yokoyama in trockene Tücher gebracht hatten.“

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

40 Kommentare »

  • holly sagt:

    bin da skeptisch ob mandy in das münchner defensive spielkonzept passt.

    (6)
  • Detlef sagt:

    Jetzt wird es kuschelig im Bayernsturm!!!

    (0)
  • Horst Schlämmer sagt:

    Wie im Bericht zum Wechsel Vonkova angekündigt 😉 hat Bayern nochmal die Schatulle geöffnet. Bin gespannt, ob Islacker im zweiten Anlauf glücklicher wird. Bei Frankfurt bin ich gespannt, wie der Weggang kompensierr wird, denn der Verlust qiegt dort schwer

    (8)
  • Teamgeist sagt:

    Das ist eine Bombe! Jetzt können die Bayern endlich weg vom Konterspiel, die Mandy wird dort sicher 20 bis 25 Treffer erzielen. Wenn sie fit bleibt.
    Frankfurt wird bestimmt die Ablöse in den Kader investieren und Ausländische Spielerinnen an den Main locken. Siehe Japanerin !

    Gratulation an Bayern, jetzt sind sie für mich auch wieder ein Kandidat für die Meisterschaft. Genug Material Verletzungen zu kompensieren. Plus Mega Qualität jetzt im Angriff, Mittelfeld und Abwehr.

    (-4)
  • Per Larssen sagt:

    Für Frankfurt ist der Weggang von Mandy ISLACKER auf jeden Fall ein herber Verlust. Immerhin hat sie in der abgelaufenen Saison nahezu die Hälfte der Frankfurter Tore gemacht (und war auch sonst für das Frankfurter Spiel nahezu unverzichtbar). Aus Sicht der Spielerin ein nachvollziehbarer (und zu erwartender) Schritt. Es bleibt abzuwarten, ob KUMI Yokoyama in der Lage sein wird, diese Lücke zu schließen. Und ob die Ablöse für ISLACKER tatsächlich ausreicht, eine neue Topspielerin zum FFC zu locken, darf zumindest angezweifelt werden, da (auch unabhängig davon) die finanziellen Mittel in Frankfurt nunmal deutlich limitierter sind als in München oder Wolfsburg.
    Ich vermute, dass die kommende Saison für Frankfurt eine sehr schwere Angelegenheit werden wird. Es bleibt dennoch zu hoffen, dass der in der vergangenen Saison (zwangsläufig?) eingeschlagene Weg, junge Nachwuchsspielerinnen in das Team einzubauen, ernsthaft weiter verfolgt wird. Inwieweit es dann Spielerinnen wie Janina HECHLER, Tanja PAWOLLEK und ab kommender Saison auch Sophia KLEINHERNE gelingen wird, sich zu Top-Spielerinnen auf Bundesliganiveau zu entwickeln, muss die Zeit (die alle noch brauchen und die man ihnen hoffentlich zur Entwicklung lässt) zeigen. Momentan sehe ich bei allen dreien noch viel Luft nach oben, aber auch einige mehr oder minder ausgeprägte Defizite. Von daher tut man keiner dieser jungen Spielerinnen einen Gefallen, sie in Ermangelung echter Führungsspielerinnen als das nächste Supertalent zu hypen.
    Tendenziell sehe ich Frankfurt in der kommenden Saison irgendwo zwischen den Tabellenplätzen 6 und 10.

    (15)
  • Digger Dunn sagt:

    Keine Überraschung. Denn Ende Mai brannte in Rödelheim der Baum. Mehrere Spielerinnen, darunter auch Mandy Islacker, beschwerten sich massiv über die Trainingsmethoden von Videoanalyst Matt Ross. Training nur in englischer Sprache und qualitativ schlechteres Training als bei der 2. Mannschaft waren die Kritikpunkte. Mandy Islacker selbst, drohte mit Vertragsauflösung, sollten sich die Bedingungen nicht ändern. Darum ist für mich dieser Wechsel absolut nachvollziehbar.

    (23)
  • never-rest sagt:

    Das nenne ich mal einen „dicken Fisch“, den sich der FCB an Land gezogen hat. Schlecht für den 1FFC. Islacker birngt seit fast 10 Jahren fast immer und überall ihre Torquote. Als echte Torjägerin eine seltene species.

    (12)
  • Detlef sagt:

    Diese Verpflichtungen setzten in München natürlich auch eine Sara Däbritz stark unter Druck, die letzte Saison fast nur schwache Leistungen zeigte!!!

    Und was ist mit den Spitzentalenten wie Wieder, die jetzt natürlich kaum noch Chancen haben werden sich oben zu zeigen!!!
    Vielleicht geht sie ja dafür nach Frankfurt? 🤔

    (1)
  • Schenschschtina Futbolista sagt:

    Wieviele von den vorher verpflichteten Stürmerinnen werden sich jetzt wohl in den Allerwertesten beißen? Denn das sie davon wußten, mag ich vehement bezweifeln, aber unterm Strich sind das allemale nur Schwächungen der Konkurrenz.
    […]

    Dieser Beitrag wurde den Womensoccer-Leitlinien entsprechend editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] versehen

    (-1)
  • Tomtom sagt:

    Ich frage mich was Herr Dietrich sich dabei denkt nachdem so einige gestandene Spielerinnen auf die Barrikaden gegangen sind? Sollte es doch am Trainer mit dessen trainingsqualität und Taktik liegen wenn so manche Spielerin den Verein verlässt?
    Peggy und Anka haben es ja vorgemacht.
    Ich würde mir da so manche Gedanken machen!
    Den Nachwuchs, mit Ausnahme der Lieblinge, lässt man auf der Bank verhungern.

    (15)
  • Aldur sagt:

    Kann die Aufregung nicht so ganz nachvollziehen. Falls ich mich nicht verzählt habe, stehen bei den Bayern aktuell sieben Zugänge (Roord, Demann, Beerensteyn, Damnjanovic, Skorvankova, Vonkova, Islacker) neun Abgängen (van der Gragt, Abbe, Baunach, Holstad, Bürki, Romert, Miedema, Evans, Iwabuchi) gegenüber. Das ist in meinen Augen nicht ungewöhnlich.

    Auch wenn man den Sturm isoliert betrachtet, steht es gerade einmal 4:3 (Beerensteyn, Damnjanovic, Vonkova, Islacker vs. Bürki, Miedema, Evans) zugunsten der Zugänge.

    Ungeachtet dessen hat Bayern sich da in punkto Treffsicherheit natürlich einen adäquaten Ersatz für die scheidende Miedema gesichert.

    (12)
  • Herr Schulze sagt:

    Das ist ja nun (leider) keine Überraschung mehr und hat sich schon vor einiger Zeit in der überraschend herben Positinierung gegen Ross (die man ihr aus naheliegenden Gründen und im Gegensatz zu Nietgen erlaubte) und dann mit der Verpflichtung der „Zweitspitze“ aus Japan angebahnt. Spielerisch geht die Vision Dietrich nun gegen Null in Frankfurt. Trübe Aussicht für das Team, das fortan wohl gegen den Abstieg spielt. Man darf gespannt sein, wie lange Kathy Hendrich noch bleibt. Fußball gespielt wird jedenfalls anderswo. Der FFC- vom CL-Sieger zum Scherbenhaufen in Rekordzeit.

    (21)
  • adipreissler sagt:

    @Per Larssen
    Da würde ich mal in allen Punkten zustimmen.

    Vielleicht sollte man die beim DFB zur Verteidigerin umgeschulte Torjägerin Kleinherne in Frankfurt wieder im Sturm aufbieten, derzeit steht sie aber als Verteidigerin im Kader.

    (5)
  • vikkybummsy sagt:

    Na dann, herzlich Willkommen auf der Bayern-Ersatzbank. Solange die Kohle stimmt alles richtig gemacht.

    (-13)
  • bale sagt:

    na ja,ich weiss auch nicht was ich von dem matt ross halten soll.was meinen die ffc fans.ist er kompetent ,sympathisch.war ja auch eine Notlösung,fand den Trainer mit der brille früher am besten,der an die Sportschule ging,danach sank das Niveau rapide.

    (7)
  • FFFan sagt:

    „FFC-Manager Siegfried Dietrich meint: „(…) Wir konnten dem vorzeitigen Wechsel nach München letztendlich allerdings nur dadurch zustimmen, dass wir bereits vor einigen Wochen die Verpflichtung der japanischen Nationalstürmerin Kumi Yokoyama in trockene Tücher gebracht hatten.“

    Herr Dietrich, wollen Sie uns für dumm verkaufen? Vor einigen Wochen haben Sie noch von der „Symbiose“ geschwärmt, die K.Yokoyama mit M.Islacker bilden sollte, und jetzt soll sie auf einmal der passende Ersatz für die Bundesligatorschützenkönigin sein (obwohl sie ja eigentlich schon der Ersatz für Y.Nagasato ist)?

    Und was den FC Bayern betrifft: Die Verpflichtung Islackers ist wohl endlich die erhoffte ‚Granate‘ (um mit U.Hoeneß zu sprechen 😉 ), eine klare ‚Kampfansage‘ an den VfL Wolfsburg, aber auch an die internationale Konkurrenz!

    (18)
  • GG sagt:

    Auf der einen Seite überraschend – andererseits jedoch auch irgendwie zwangsläufig, will Mandy Islacker den erreichten Status als N11-Spielerin absichern.
    Ob Sie die erhoffte Verstärkung der Bayern sein wird/kann, muss sich allerdings noch herausstellen. In meinen Augen hat eine Viviane Miedema weitaus mehr Qualität – welche aber wohl in erster Linie aus persönlichen/privaten Motiven nach London gegangen ist. Und Jovana ist in jedweder Hinsicht eine harte Konkurrentin.
    Der 1. FFC Frankfurt steht vor einer gewaltigen Herausforderung: Nachdem der 1. FC Köln doch deutlich an Substanz hinzugewonnen hat und der MSV Duisburg in der letzten Spielzeit unter Beweis gestellt hat, dass auch dieses Team erstligareif ist, geht es in meinen Augen gegen den Abstieg (Konkurrenz: Werder Bremen und USV Jena, evtl. auch noch Hoffenheim). Dem „Floh“ Kumi Yokoyama (155 cm, 54 kg) wird es in meinen Augen – auch wenn Sie mit Yuki eine Landsmännin im Kader antrifft – an Durchsetzungsfähigkeit mangeln. Und in der Abwehr ist die Lücke nach Peggy Nietgen/Sassi Bartusiak zu groß. Sicherlich, eine große Chance für Nachwuchsspielerinnen … aber vermutlich eine zu GROSSE Aufgabe.

    (6)
  • OrbisJack sagt:

    Nur noch mehr Beweis wo diese Liga hingeht. Bayern hat ein Sturmer von Sand, Jena und Frankfurt geholt. Die Tagen die Reine Frauen Vereine sind gezählt, die neuen Geld die aus diese sehr reichen Männervereine wird dafür sorgen, dann wird FF seije einzigartige Identität los.

    Natürlich ändert das nicht viel and der kommende Saison platzierung…wolfsburg immerhin weit voraus, Bayern mit ein bequeme 2. Platz. Aber ich bin gespannt wie hoch in der Tabelle der abstiegangst reichen wird. Schon Jena sieht nicht gut aus, Sand und Frankfurt sind ebenfalls möglicheweise in diesen Kampf dabei.

    Gutmögliche dass die Liga schon diese Saison zwei diese Frauenvereine verlieren, aber über die nächsten drei vier Jahren ist das eigentlich unausweichlich. Kosten immer steigen, Einkommen weiter Stagnierend…

    Das sollte man mit Sorge anschauen…bald eine Liga völlig abhängig von der Laune und Interesse von Vereinsvorstände die alle andere prioritäten haben wird, und vielleicht nicht allzulange diese kluft zwischen Ausgaben und Einkommen dulden werden.

    Nachhaltig ist es auf keinen Fall.

    (2)
  • wisser sagt:

    leute, in frankfurt brennt doch schon seit einigen wochen der baum.das kommt davon, wenn man einen manager hat, der nur an kohle denkt. und hier hauptsächlich an die eigene. sportliche kompetenz gleich null.hie ging es nicht darum mandy einen wunsch zu erfüllen,sondern einzig und allein an eine fette ablöse der bayern, denn der ffc fährt finanziell langsam auf den „felgen“ alles wieder nur scheinheilig, wie immer.

    (8)
  • strike sagt:

    Wieso ist denn eigentlich der Co- Trainer von Frankfurt nicht der Cheftrainer. Der überlebt alle Cheftrainer, also muss er ja gut sein. ???

    Bayern schwächt wie immer die anderen Vereine. Sand, Jena, Hoffenheim usw. hat System wie bei den Männern, für Ausbildung ist keine Zeit es zählen Titel.

    Ab und an geht dann eine aus den Top Vereinen zu den kleinen weil sie spielen will. Ist auch normal.

    Frauen Vereine müssen auch schauen wie sie voran kommen. Siehe Essen, gebe nur soviel aus wie du dir leisten kannst und bilde Talente aus. Jena holt immer wieder Ausländer die nicht billig sind. Jugend? In Frankfurt sind die fetten Jahre vorbei und alle Jungen damals weg usw.

    Essen macht es vor! Denke Hoffenheim, Bremen machen shon viel für die Jugend. Freiburg hat jetzt mal zugeschlagen bei den Transfers und bei Köln muss man abwarten, investieren schon einiges mehr als bisher. Wolsburg und Bayern sind halt da wie immer eine Ausnahme.

    (1)
  • Aldur sagt:

    strike sagt:
    „Jena holt immer wieder Ausländer die nicht billig sind. Jugend?“

    Johannes, Hausicke, Breitenbach, Löser, Graf, Herrmann, Weiß, Rieke…

    Die Liste der jungen Spielerinnen im Jenaer Kader war in der letzten Saison nicht kürzer als bei Clubs auf vergleichbarem Niveau, und die meisten sind aus der Region. Auch die jetzt abwanderende Julia Arnold, oder Lisa Seiler sind Eigengewächse, wenn auch inzwischen Mitte 20. Dass der Kader hier und da mit erfahrenen ausländischen Spielerinnen aufgefrischt wird, weil erfahrene deutsche Spielerinnen dieser Qualität für einen Club wie den USV vielleicht nicht so einfach zu haben sind, trübt für mich das Gesamtbild da nicht.

    (13)
  • adipreissler sagt:

    Die Ablöse für Islacker soll „fast im sechsstelligen Bereich“ liegen.

    http://www.fr.de/sport/fussball-wettbewerbe/frauenfussball/mandy-islacker-rekordabloese-fuer-islackers-wechsel-a-1312321

    (1)
  • Detlef sagt:

    @strike,
    Aha, Bayern macht also nix für die Ausbildung??? 🤔
    Wieso sind sie dann gerade Deutscher Meister bei den U17 Mädels geworden!!!
    Und dort sind sie schon seit vielen Jahren absolute Spitze!!!

    Bei allem gerechtfertigtem Bayern-Bashing aber bitte nicht die Realität aus dem Auge verlieren!!! 😉

    Mit fehlender, bzw schwacher Nachwuchsarbeit kannst Du (außer Wob) keinen Verein mehr beschimpfen!!!
    Selbst Frankfurt hat nun begriffen, daß es mit schmalem Budget nur über den eigenen Nachwuchs gehen kann!!!
    Und das müssen nun auch die Fans dort erst lernen, daß sowas nicht über Nacht sofort funktioniert, sondern Zeit und Geduld braucht!!!

    (0)
  • tomasz87 sagt:

    Auslandische Spieler anscheinend teuer, wenn man Leute hier glkaubt wo sich Mehrheit gegen logische Denken aussprechen. Dann auch Polen normal teurer als Deutsche. Alles Klar. Schiffchen versenken.

    (-7)
  • OrbisJack sagt:

    Wenn es so ist dass Ablöse summe der Regel sind können wir ein ordentliche „cash-out“ in Potsdam erwarten nächste Saison, wo einige ihre Spielerin innerhalb ein Jahr ihre Vertragsende kommen.

    Was wichtig ist zu wissen: was macht den verkaufende Verein mit dem Geld? Wenn es nur ausstehende Rechnung ausgleicht ist das nicht gut langzeit. Besser natürlich in die Mannschaft investieren aber das ist auch schwer…Angebot schrumpft als die Zahl die gross Zahlend in Europa steigt, und auch dabei die Preise noch höher getrieben wird.

    Es *könnte* gut sein, wenn es dann mehr von den Junge Spielerinnen in diesen Farm-Vereine gehen und die grossen zwei dann pfluckt dass was am besten gereift ist, statt dass die einige Jahren bank/2. Mannschaft spielt.

    Aber was es auch heisst ist dass die oberen zwei Plätze mehr oder weniger gebucht sind. Ein 2+10 Liga. Vielleicht ist das auch das Plan.

    (-4)
  • vikkybummsy sagt:

    In Frankfurt hatte Mandy Stammplatzgarantie und konnte sich Woche für Woche zeigen. In München wage ich das zu bezweifeln. Dort ist Mandy eine unter vielen “ Namen“. Sollte sie bei der kommenden EM nicht zu den Stammspielerinnen zählen sehe ich auch schwarz für weitere N11- Einsätze

    (4)
  • Detlef sagt:

    Orbis-Orbis, hast Du noch immer nichts gelernt???
    Die letzte Saisonentscheidung war am Ende so knapp!!!
    Da ist überhaupt nix „gebucht“ für die Zukunft!!!
    TURBINE hat nur ein Tor zur CL-Quali gefehlt, und drei zur Meisterschaft!!!

    Freiburg und Potsdam sind größtenteils zusammengeblieben, und nächste Saison noch eingespielter und schlagkräftiger!!!
    Essen hat personell mächtig aufgerüstet, und könnte durchaus auch da oben eindringen!!!

    Bayern hat bis jetzt 7 neue Spielerinnen zu integrieren, und zwar sowohl in ihr System, als auch in ihre Hirarchie!!!
    Das haben schon andere Topspielerinnen nicht geschafft!!!

    Vero Boquete und Mana Iwabuchi blieben dort völlig wirkungslos!!!
    LISA EVANS konnte nur in den ersten Spielen überzeugen, uA auch gegen ihren EX-Klub!!!
    Doch später blieb sie nur noch ein Schatten ihrer Leistungen in Potsdam!!!
    Auch Mandy Islacker selbst hatte es ja hier schon einmal probiert, und war gescheitert!!!
    Auch Nationalspielerinnen wie Leupolz, Däbritz, Holstad, Bürki und Maier haben dort ihre Leistungsfähigkeit stark eingebüßt!!!
    Und nun gehen mit Miedema, Abbe und van der Graght drei Garantinnen für den Erfolg!!!

    Die Frage ist, ob Wörle weiterhin bei seinem unattraktiven Spielsystem bleibt, oder ob er nun mit Damjanovic, Skorvankova, Vonkova und Islacker vorne ein Offensivfeuerwerk abbrennen wird???

    Die andere Frage lautet, ob Bayern noch einmal so einen großen Personaltausch positiv nutzen kann, wie sie es nach der Generation Apple Hagen (damals waren es sogar 10 neue Spielerinnen) geschafft hatten???

    (0)
  • OrbisJack sagt:

    @detlef

    Wie Rudolph selbst sagt hat Potsdam in der hinrunde über ihre verhältnis gespielt, die beiden grossen an schlechten Tagen erwischt, und die Tabelle geführt. Dann haben sich die beiden im Markt verstärkt (Potsdam schon wieder nicht möglich) und als Ergebnis war Wolfsburg souverän Meister und die immer nich grottenschlechte Bayern hat 4-0 im Karli gewonnen.

    So Knapp war es nur eigentlich Kosmetisch im Aussehen.

    Dabei will ich Potsdam nicht schlecht reden. Es geht nicht um sie, sondern um die Entwicklung in den Sport. Ablösesumme werden bald zur Regel, und dass schiebt die Machtverhältnisse nur noch mehr auf Seigen die jenige Vereine dessen Besitzer tiefer Taschen haben.

    Und die letzte zwei Wochen der Tra sferfe ster wird es zeigen. Spätangebote, mit sehr viel Geld für Spieler und Verein (und wenig Zeit ein Ersatz zu finden)….da wird das Bild ganz schnell ändern. Welche die kleinere Vereine das betrifft kann ich noch nicht sagen, aber es scheint mir eindeutig dass die reine Frauenvereine (wovon es in Europa immer weniger gibt) nicht mehr zum Spitze gehöre, und dass das Sport (Spielerinnen und Media) nur noch auf den grossen Männermarken schauen.

    Es geht nur noch um die Benzingeld mehr. Nicht Fansbasis, nicht Nachhaltigkeit, nicht an der Jugendarbeit und gar nicht an gewonnen Titeln. Nur noch um das Geld die von derMilliardären fliesst. Genauso, überigends, wie es in derMännerverich so ist. Ein Hobby von den oligarchen…und nicht mehr.

    (3)
  • ruhri sagt:

    Detlef schreibt:

    „Essen hat personell mächtig aufgerüstet und könnte durchaus auch da oben eindringen!“

    Ich würde mal sagen: Die SGS konnte ihre erfahrenen Abgänge (Ando, Hartmann, Martini) durch ebenso erfahrene Neuzugänge (Hegering, Petzelberger, Knaak) ersetzen. Mächtiges Aufrüsten ist für mich etwas anderes. Entscheidend wird mMn sein, ob und wie schnell die Ex-Leverkusenerinnen sich in die Mannschaft integrieren und ihre zweifellos vorhandenen individuellen Stärken einbringen können.

    (7)
  • enthusio sagt:

    @ruhri:

    Keiner der drei Leverkusener Neuzugänge ist ein Ersatz für Hartmann, lediglich für Martini und Ando. Da hat die SGS noch eine ganz dicke Baustelle in der Offensive.

    (1)
  • ruhri sagt:

    @enthusio:

    1.) Leider war ich nie ein so großer Hartmann-Fan wie Du es bist.

    2.) Ich hoffe, dass die drei Neuzugänge sich gut in die Mannschaft einfügen und sich in der kommenden Saison für ihre verkorkste letzte Spielzeit (Abstieg) rehabilitieren wollen und können.

    3.) Ich traue es Daniel Kraus durchaus zu, ein Spielsystem zu installieren welches auch ohne Charline Hartmann erfolgreich ist.

    (6)
  • Detlef sagt:

    @OrbisJack,
    Als ich den Kommentar von Matthias Rudolph gelesen habe, mußte ich schmunzeln!!!
    Hier sieht man den Unterschied zu seinem Vorgänger!!!
    Der Altmeister hätte sicher ein anderes Fazit parat gehabt, incl Einzelkritik an Spielerinnen!!!
    Aber der Pädagoge stellt sich wie eine Glucke vor sein Team, und versucht den Druck von ihnen zu nehmen!!!
    Sicher auch nicht ganz uneigennützig, denn so kann man auch eigene Fehler kaschieren!!!

    Es war auch nicht alles Gold, was am Ende der Hinrunde so glänzend aussah!!!
    In einigen Spielen hatten wir einfach Glück, daß der Gegner entweder noch schlechter war als wir, oder das sich zB Essen nach 10 min selbst dezimiert hat, oder durch einen Sonntagsschuß wie gegen Sand!!!

    Und was heißt denn schon „an sein Limit gehen“???
    Sollte das nicht jeder Leistungssportler im Wettkampf tun???
    Und bei Höchstleistungen sogar noch drüber hinaus???

    Und ob Wob und Bayern jetzt in der Hinrunde einen schlechten Tag hatten, da kann man sicher unterschiedlicher Meinung sein!!!
    Beide hatten sich zumindest Chancen erarbeitet, diese dann aber halt nicht nutzen können!!!
    Und das eben ist es doch, was man immer mit „Tagesform“ bezeichnet!!!
    In der Rückrunde war es gegen Wob halt andersrum, und wir konnten unsere Chancen nicht nutzen, und die Wölfinnen hatten zudem Glück, daß uns ein klarer Elfer nicht gegeben wurde!!!

    Was in den beiden Spielen gegen Freiburg und Bayern loswar, daß darf man getrost als. „schlechten Tag“ bezeichnen!!!
    In 180 min keine einzige Torchance erarbeit, und hinten die übelsten Fehler gemacht, incl Torhüterin!!!
    Das bleibt unerklärlich!!!

    (0)
  • tomasz87 sagt:

    Logisch.Ist nicht so einfach behalten Uberblick bei soviele Moves. Aber paar Prozent hir sicher fehig genug.
    Islacker weg schwacht Frankfurt sehr arg
    Demann weg schwacht 1899 sehr arg
    Damnjanovic, Skovankova weg schwacht Sand sehr arg
    Vonkova weg schwacht Jena sehr arg.
    Bayern wegkauf schwacht fast halbe Liga sehr stark.
    Dafür keine dort geht stärkt andere Club aus diese Bundesliga.Gut wenn kapieren nicht gut Entwicklung.

    (-5)
  • Helmut sagt:

    @Detlef

    Ich nehme mal du entnimmst dein „Fachwissen“ aus den nur aus Ergebnislisten sonst würdest du nicht so einen Quark erzählen!
    Von wegen knapp! TP hat von den letzten sechs Spielen, drei verloren und das waren noch Heimspiele.
    Zu Vero: Sie hat 9 Spiele gemacht. Die restlichen war sie nicht einsatzbereit. Die die sie absolviert hat sie mehr ihr Diven-Dasein genossen oder war auf der suche nach einem neuen Arbeitgeber!
    kein Verlust für den FCB!
    Zu Mana: Von den 2 1/2 Saisonen die sie da war sie 2 Saisonen verletzt. Wie soll da jemand Wirkung zeigen!
    Zu Lisa: Sehr bemüht, wenig effiktiv. Ihr fehlt die körpeliche Robustheit. Wie zu Potzdammer Zeiten. In drei Jahren 9 Tore.
    Vanessa praktisch 2 Jahre dauerverletzt. Ähnlich bei Melli und Nora in der letzten Saison.
    Zu Mandy. Willst du etwa ernsthaft FCB 2010 mit FCB 2017 vergleichen? Du vergleichst doch auch nicht Duisburg 2010 mit Duisburg 2017.

    (3)
  • OrbisJack sagt:

    @detlef

    Niemals auf den Gedanken gekommen dass Rudolph genau das sagt was er tatsächlich meint, ohne das man zwischen die Zeile lesen muss?

    Aus meiner sicht ist Potsdam für den nächsten Saison (falls keine spätverkauf passiert) ganz sicher in der oberen Tabellen hälfte, zwischen 3. (Sehr gut) und 5. Platz. Natürlich kann ich mich genauso irren wie letztes Jahr wo ich platz 9 prognositziert habe, aber dann in Richtung unten, nicht oben (aber das halte ich auch für Unwahrscheinlich.

    Aber es ist nicht dein Verein die mich Sorge macht sondern den grosseren Bild. Aber da bin ich wohl alleine, wo die Hälfte hier dass alles nicht Wahr haben wollen, wobei die andere Hälfte dass alles bejubeln.

    (1)
  • Detlef sagt:

    @Helmut,
    Keine Ahnung was Du unter „Fachwissen“ verstehst???
    Ich bin ein Fan seit ca 2002, und verpasse seit 2004 kaum ein Spiel meiner TURBINEN!!!
    Hin und wieder schaue ich auch andere FF-Spiele live an, und was so im TV und Netz geboten wird!!!
    Somit kann ich schon von mir behaupten, daß ich mich in der Materie auskenne!!!

    Vero Bouquete ist eine der besten Fußballerinnen Europas!!!
    Ich habe sie schon in Tyresö bewundert, wo sie zB auch mit Marta gut harmoniert hat!!!
    Sie hat also keine Probleme, sich auch mit anderen „Diven“ zu arrangieren!!!
    Nur mit den bayrischen hat’s eben nicht geklappt!!!

    Tja, mit den vielen Verletzungen ist es immer blöd!!!
    Doch kein Verein hat so viele Dauerverletzte wie die Bayern-Ladies!!!
    Romert, Baunach, Lotzen, Iwabuchi, Bürki, Leupolz, hab ich noch jemanden vergessen???

    LISA EVANS war in Potsdam sicher keine Knipserin, aber sie hat, wie SVENJA HUTH auch, sehr viele Lücken für ihre Kolleginnen gerissen!!!
    Sehr viele TURBINE-Fans haben ihren Weggang damals als großen Verlust empfunden!!!
    Und keiner versteht, wie harmlos sie in München geworden ist!!!

    Hartmut schrieb :
    „Willst du etwa ernsthaft FCB 2010 mit FCB 2017 vergleichen?“

    Stimmt, geht eigentlich gar nicht!!!
    Denn damals hatte Bayern noch ein sehr offensives-, und auch schön anzusehendes Spiel!!!
    Sie waren 2009 ja nur sehr sehr knapp an der Meisterschaft gescheitert, und 2010 so das erste Mal in der CL dabei!!!

    (1)
  • Detlef sagt:

    OrbisJack schrieb :
    „Niemals auf den Gedanken gekommen dass Rudolph genau das sagt was er tatsächlich meint, ohne das man zwischen die Zeile lesen muss?“

    Das hoffe und glaube ich nicht!!!
    Falls doch, wäre er auf diesem Posten absolut ungeeignet!!!
    Aber wie schon gesagt, daß glaube ich nicht!!! 🙂
    Er ist halt Pädagoge, und da geht man anders mit Menschen um als ein „Feldherr“!!! 😉

    (1)
  • Helmut sagt:

    @Detlef

    Ja, das ist genau dein Problem. Du bist ein Fan von TP. Du siehst halt die anderen Mannschaften nur ein bis zwei mal im Jahr und eventuell auch mal die extrem gekürzten Zusammenfassungen von DFB-TV die die Realität nicht wirklich zeigen. Genau so wenig, wir der 10 Punkte Vorsprung der Vorsaison. Viele Spiele wurden da nur mit Glück oder durch Unfähigkeit des Gegners gewonnen. Und wenn hier die Spielweise des FCB kritisiert wird, genau jene hat in der Saison 15/16 zur Meisterschaft, mit besagten 10 Punkten Vorsprung geführt.

    Die Saison 08/09 und den Pokal 2012 würde ich als positiven Ausrutscher bezeichnen. Denn bis zur ersten Meisterschaft waren Plätze 4-8 normal. Auch war der FCB damals eher Zulieferer von Talenten für andere Vereine wie Angerer, Islacker, Laudehr, Beringer oder Mirlach.

    (1)
  • Detlef sagt:

    @Helmut,
    Man nennt Sport1 nicht umsonst den „Bayern-Sender“, und nicht nur weil er aus München sendet!!! 😉
    Ich habe auch die kompletten Spiele zB gegen Frankfurt gesehen, wo Mainhattan die klar bessere Mannschaft war, bloß halt seine Chancen nicht nutzte!!!
    Auch den Krimi der Bayern in Freiburg habe ich komplett auf Sport1 gesehen!!!

    Übrigens auch das Pokal-HF Freiburg gegen Wolfsburg habe ich mir live Vorort angeschaut!!!

    Es ist also nicht so wie Du meintest, daß ich Bayern nur 2x gegen TURBINE live, und ansonsten nur die Kurzfassungen gesehen hätte!!!

    (0)
  • Helmut sagt:

    @Detlef

    O.K. wenn du meinst.
    TP hat immer grandios gespielt und war dritter.
    FCB hat immer sch… gespielt und war zweiter.
    Die überragende Turbine hat gerade mal eine um 6 Tore bessere Tordifferenz als der FCB. Und dabei war noch ein 8:0 und 5:0.

    P.S. Ich habe gerade meinen Festplattenrekorder aufgeräumt und da sind mir die Olympia-Spiele unserer DFB-Frauen begegnet. Wenn die Mädels bei der EM genau so einen Schrott spielen wie bei der Olympiade, dann sind wir leider haushoher Favorit.

    (-2)

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