Olympique Lyon gewinnt die Champions League

Von am 2. Juni 2017 – 1.55 Uhr 6 Kommentare

Zum zweiten Mal in Folge hat sich Olympique Lyon im Elfmeterschießen den Titel in der UEFA Women´s Champions League gesichert. Im innerfranzösischen Duell standen am Ende die beiden Torhüterinnen im Mittelpunkt.

Im Finale setzte sich Olympique Lyon vor gut 22.000 Zuschauer im Cardiff City Stadium mit 7:6 (0:0, 0:0) nach Elfmeterschießen durch. Damit war es für Lyon nach der Meisterschaft und dem Pokalsieg der dritte Titel in dieser Saison.

Olympique Lyon bejubelt den Champions-League-Sieg

Olympique Lyon bejubelt den neuerlichen Titelgewinn in der Champions League © UEFA

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Bouhaddi trifft, Kiedrzynek verschießt

Lyons Torhüterin Sarah Bouhaddi verwandelte den entscheidenden Elfmeter, zuvor war Paris-Torhüterin Katarzyna Kiedrzynek mit ihrem Versuch gescheitert. Im Vorjahr hatte sich Lyon im Finale gegen den VfL Wolfsburg ebenfalls erst im Elfmeterschießen durchgesetzt.

Marozsán Spielerin des Spiels

DFB-Nationalspielerin Dzsenifer Marozsán wurde zur Spielerin des Spiels gewählt und meinte nach der Partie: „Ich denke, es war ein großartiges Endspiel, auch für die Fans. Wir haben einfach immer weitergemacht und an uns selbst geglaubt. Wir haben einige Elfmeter gut verwandelt, was für unsere starke Psyche spricht – und wir hatten auch ein wenig Glück. Lyon hat heute mit dem zweiten Triple Geschichte geschrieben. Das ist unglaublich. Ich bin heute dabei und wirklich glücklich, ebenfalls Geschichte geschrieben zu haben.“

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

6 Kommentare »

  • FFFan sagt:

    Glückwunsch an Dzsenifer Marozsan und ihre Teamkolleginnen zum Champions-League-Sieg nach einem hochdramatischen, nicht immer hochklassigen Finale!

    Für Paris St.Germain bedeutet diese Niederlage, dass sie nächste Saison nicht international dabei sind, denn in der Abschlusstabelle der französischen Liga belegen sie hinter Lyon und Montpellier nur den dritten Platz.

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  • AchimBerlin sagt:

    Mir hat die polnische Keeperin von PSG unendlich leid getan. Über zwei Stunden hat sie mit viel Mut und Können ihren Kasten sauber gehalten und dabei soviel einstecken müssen. Dann dieser eine alles entscheidende Fehlschuss von ihr! Doch das ist Fussball.
    Wie sie dann mutterseelenallein zu den PSG-Fans ging und von denen wie eine Heldin gefeiert wurde, fand ich einfach klasse! Und ich bin sicher, 2018 werden sie und ihr starkes Team wieder dabei sein.

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  • FrankE sagt:

    Wirklich überzeugt hat mich gestern nur die Schirileistung.

    Eine echte Weltklasseleistung von Bibiana Steinhaus!

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  • enthusio sagt:

    Sehr bitter für Paris, dass sie nach einer ordentlichen Leistung den Gewinn der Champions League und damit auch die Qualifikation für 2017/18 verpasst haben.
    Über das ganze Spiel gesehen war das Unentschieden aber gerecht.

    Spielerin des Spiels war für mich nicht Marozsan, sondern ihre Teamkollegin Amel Majri, die über den linken Flügel noch am meisten für Wirbel gesorgt hat.
    Marozsan fand ich dagegen eher unauffällig und ideenlos, auch Bremer konnte nach ihrer Einwechselung nicht überzeugen, ebensowenig Boquete auf der anderen Seite.

    Auch dieses Spiel hat wieder gezeigt: Lyon ist auf europäischer Ebene keine Übermannschaft.

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  • Pauline Leon sagt:

    wie im letztjährigen finale hat lyon mal wieder pauli bremer komplett ignoriert. sie hat oft den ball verlangt, wenn sie links frei war und hat ihn nicht bekommen. und dann in die abwehr beordern? für hegerberg?? schwachsinn. da könnten sie nicht jammern, wenn sie 0:1 verloren hätten. hätte, hätte, kette!
    und pauli hat fast jeden ball den sie verloren hat zurückerobert, oder die situation selbst bereinigt.
    bei der em unbedingt offensiv aufzustellen.
    die dzenifer hat sich wieder durch eigennutz hervorgetan, finde ich, leider. da reicht auch der schöne trick an der eckfahne mit „paß“ auf majri(?) nicht.

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  • Fan sagt:

    Stink langweiliges Endspiel. Beste Akteurin auf dem Platz war auch für mich Bibiana Steinhaus. Die sogenannte beste Vereinself der Welt hat wieder wie schon letztes Jahr geglänzt durch Unfähigkeit einen Abwehrriegel zu knacken.

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