Alex Popp für ein Spiel gesperrt

Von am 30. Mai 2017 – 16.06 Uhr 28 Kommentare

Das DFB-Sportgericht hat Alex Popp von Doublesieger VfL Wolfsburg nach ihrer Roten Karte im Pokalfinale wegen Beleidigung für ein Spiel gesperrt.

Darüber hinaus ist die Spielerin bis zum Ablauf der Sperre auch für alle anderen Pokalspiele ihres jeweiligen Vereins gesperrt. Eine noch nicht verbüßte Sperre endet in jedem Fall mit Ablauf der Spielzeit 2018/2019, also zum 30. Juni 2019.

Jubel des VfL Wolfsburg

Alex Popp (Mi.) muss ein Pokalspiel aussetzen © Karsten Lauer / girlsplay.de

Urteil rechtskräftig

Popp war in der 76. Minute des DFB-Pokalendspiels gegen den SC Sand am vergangenen Samstag von Schiedsrichterin Ines Appelmann vom Platz gestellt worden. Die Spielerin beziehungsweise der Verein haben dem Urteil zugestimmt, das Urteil ist damit rechtskräftig.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

28 Kommentare »

  • T-Punkt sagt:

    Vielleicht hätte Sara Doorsoun auch ein bisschen mehr die Zerknirschte spielen sollen. Offensichtlich gibt es dafür Rabatt.

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  • Kommentarschreiber sagt:

    Wieviel Spiele Sperre hat Sara Doorsoun noch gleich bekommen?

    Sind hier wieder alle Spielerinnen gleich, nur einige sind gleicher!

    (13)
  • Detlef sagt:

    Jaja, da hatte Frau Popp wohl einen (oder gleich mehrere) einflußreiche Fürsprecher!!!

    Dafür fehlt der SGS leider das nötige „Geriebene“!!! 🙁

    Im MF würden sich jetzt Horden von Journalisten dafür interessieren, und die (für einen Laien) nicht nachvollziehbaren Unterschiede herausfinden!!!
    Im FF interessiert sich leider niemand dafür!!! 🙁

    (7)
  • Markus Juchem sagt:

    @Detlef: So schwierig ist die Unterscheidung gar nicht: Beim „Vogelzeigen“ (wie im Fall Alex Popp) handelt sich um einen leichteren Fall der Schiedsrichterbeleidigung, der eine Mindestsperre von einem Spiel nach sich zieht (vgl. DFB Rechts- und Verfahrungsordnung §8 1e). Da sich Alex Popp bei der Schiedsrichterin zeitnah entschuldigt hat, ist es nachvollziehbar, dass es das DFB-Sportgericht bei der Sperre von einem Spiel belassen hat.

    Bei Sara Doorsoun, die für zwei Spiele gesperrt wurde, war die Sachlage offenbar eine andere. Zwei bis drei Spiele Sperre sind der Normalfall, z. B. gibt es zwei Spiele Sperre, wenn die Schiedsrichterin als „Spinnerin“ bezeichnet wird. Für heftigere verbale Entgleisungen sind dann drei Spiele Sperre vorgesehen (jeder kann sich hier selbst entsprechende Ausdrücke denken).

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  • Detlef sagt:

    @Markus,
    Erstmal DANKE für Deine schnelle Antwort!!!

    Das Problem ist ja, daß man zur „Entgleisung“ von SARA nix sagen kann, da ja keine TV-Bilder davon gezeigt wurden!!!
    Bei DFB-TV hieß es, „verbale Auseinandersetzungen“, und im reviersport wurde etwas von „abfälliger Geste“ geschrieben!!!

    Ein Augenzeuge in München, der relativ gut postiert war, hatte keinerlei abfällige Geste erkennen können, was die Erklärung von DFB-TV unterstützen würde, und Deine Mutmaßung ebenfalls!!!

    Die „Entgleisung“ von Alex Popp konnte dagegen jeder live am Bildschirm miterleben!!!

    Ich finde es jedenfalls nicht sehr professionell, wie die Urteile in der Öffentlichkeit kommuniziert wurden!!!

    (6)
  • maurinho sagt:

    Dann möchte ich doch mal wissen, warum Spruchkammern der Verbände mitunter härtere Strafen aussprechen. Bspw. hat eine Spielerin (eine 17-jährige!) in der Regionalliga West eine Sperre von vier (!) Spielen erhalten, nachdem sie sich im Anschluss an eine misslungene Aktion lautstark über sich selbst ärgerte (mit einem zugegeben üblen Wort) und einer der Unparteiischen diese Äußerung auf sich bezog; trotz direkter nachträglicher Entschuldigung der Spielerin und Erklärung im Anschluss an das Spiel änderte der Schiedsrichter seinen Spielbericht offensichtlich nicht, so dass eine solch überzogene Sperre ausgesprochen wurde.
    Für mich völlig unverständlich, dass Popp hier mit einem Spiel Sperre davonkommt. Ich halte im Übrigen ‚Vogel zeigen‘, ‚Scheibenwischer‘ oder ähnliche nonverbale Mitteilungen nicht für harmloser als eine verbale Äußerung.

    (17)
  • adipreissler sagt:

    Ist doch eindeutig kommuniziert vom DFB: bei Doorsoun heißt es „wegen einer Beleidigung“, bei Popp dagegen „wegen einer Beleidigung…in einem leichteren Fall“.

    (-6)
  • FFFan sagt:

    Dass jemand nach Schiedsrichterbeleidigung mit nur einem Spiel Sperre davonkommt, habe ich noch nicht erlebt. Normalerweise sind es mindestens zwei Spiele, gern auch mehr (vor Jahren hat N.Banecki mal vier Spiele ‚aufgebrummt‘ bekommen)!

    (6)
  • strike sagt:

    Klar, ist ja auch der Herr Kellermann dahinter. Wolfsburg und Bayern können einfach mehr machen als andere. Vorbilder sollten sie sein mit samt den Trainern. Das ist meine Meinung dazu. Ungerecht, da schauen Mädels und Jungs zu und die zeigt den Vogel. Frauenfußball Oje

    (-9)
  • waiiy sagt:

    Ich kenne die Strafmaße auch. Aber sie scheinen auch aus Zeiten zu sein, in denen es noch keine Live-Übertragungen gab. Man stelle sich nur vor, dass ein leise gesprochenes Wort (was man bekanntlich weder im Stadionrund noch am Fernseher wahrnimmt) deutlich härter bestraft wird als eine eindeutige Geste, visuell klar wahrzunehmen und meist auch für die Nachwelt festgehalten wird. Das Strafmaß hat quasi schon „FIFA-Board-Niveau“…

    (4)
  • FrankE sagt:

    Seit einiger Zeit zeigt sich im Umgang mit den Schiedrichtern eine Entwicklung bei der der „Vogel“ von Frau Popp noch die harmlosere Variante ist. Fast jedes Wochende kommt es auf irgendeinem Platz zu massiven Bedrohungen bis hin zu tätlichen Übergriffen gegen Schiedrichter. Das wird vom DFB zwar beklagt, aber in der Sportgerichtsbarkeit reagiert man für meine Begriffe zu wenig. Ich wünsche mir da mehr Schutz für die Schiedsrichter. Gerade in den höchsten Spielklassen und unter den Prominentesten gibt es Spieler und Spielerinnen die immer wieder dadurch auffallen, dass Sie permanent mit den Schiedsrichtern diskutieren und herumlamentieren. So liefern sie das Vorbild für dass was dann in unteren Spielklassen abgeht. Ich kann jeden Schiri verstehen der irgendwann seine Lizenz abgibt weil er sich das nicht mehr antun möchte.

    Ich finde auch, die Rote Karte sollte sich in ihrer Konsequenz von einer Gelb/Roten Karte unterscheiden, das würde bedeuten dass es für eine Rote Karte mindestens zwei Spiele Pause geben muss.

    (27)
  • Ludwig sagt:

    Ob eine Handlung im Fernsehen sichtbar ist oder nicht, kann ja wohl kaum ein Maßstab der Beurteilung sein. Wenn es bei Doorsoun keine Möglichkeit für Außenstehende gibt, die näheren Umstände zu klären, wäre es da nicht möglicherweise angemessen, sich gar nicht dazu zu äußern? Solange die Urteile sich im vorgesehenen Rahmen bewegen, sehe ich eigentlich keinen Grund, die Beweggründe in Zweifel zu ziehen, die zu diesen Urteilen geführt haben. Diejenigen, welche die Urteile ausgesprochen haben, sind keineswegs verpflichtet, zwei unterschiedliche Fälle in Beziehung zueinander zu setzen, sondern im Gegenteil eher dazu, jeden Fall für sich zu betrachten und gegebenfalls auch unterschiedlich zu bewerten.

    (4)
  • Detlef sagt:

    Ludwig schrieb,
    „Ob eine Handlung im Fernsehen sichtbar ist oder nicht, kann ja wohl kaum ein Maßstab der Beurteilung sein.“

    Das sehe ich völlig anders!!!
    Wie hier schon einige User geschrieben hatten, geht es auch um Vorbildwirkung!!!
    Popp ist immerhin auch Nationalspielerinn, und hat somit auch eine gewisse Außenwirkung!!!
    Ich habe es früher nur bis Kreisklasse gebracht, und schon uns hat der Trainer eingebleut, uns nicht wie „die Wildsäue“ zu benehmen!!!

    Achja, eine gewisse GENOVEVA ANONMA hatte damals vier Spiele Sperre bekommen, als sie der Wolfsburger Bank den Mittelfinger zeigte!!!
    Ist der Mittelfinger jetzt viermal so schlimm wie der Zeigefinger an der Stirn???

    (-2)
  • Ludwig sagt:

    @Detlef: Damit da kein Mißverständis aufkommt: Ich habe nicht vor, die eine oder andere Handlungsweise klein zu reden. Sich nicht „wie die Wildsäue“ zu benehmen, halte ich für eine Selbstverständlichkeit. Aber eine Schiedsrichterbeleidigung bleibt eine, unabhängig davon, wie viele Menschen zusehen. Doorsoun ist auch Nationalspielerin. Von daher tun sich beide nichts in ihrer Vorbildfunktion. Aber auch das muss auf die Entscheidung über die Dauer der Sperre ohne Einfluss bleiben. Man kann nicht jemanden härter oder milder bestrafen wegen der Zugehörigkeit zur Nationalmannschaft.
    Mich stört bei der Diskussion nur mal wieder, dass es eine Information darüber gibt, warum die Entscheidungen so gefällt wurden, wie sie gefällt wurden, weil die Handlungen nämlich als unterschiedlich gravierend bewertet wurden, und dass trotzdem darüber spekuliert wird, wie das nun wohl wieder zustande gekommen sein mag, bis hin zu direkter Einflussnahme auf die DFB-Richter. Ich finde das genauso wenig akzeptabel wie das Benehmen von Doorsoun und/oder Popp. Deswegen möchte ich auch nicht über die Berechtigung der Dauer von Anonmas Sperre diskutieren. Man kann darüber diskutieren, ob man die Kriterien für die Schwere einer Beleidigung nachvollziehbar findet. Aber das ist etwas anderes als über Hintergründe einer Entscheidung zu spekulieren.

    (10)
  • FrankE sagt:

    Hey Detlef,
    Du hast Recht, es geht um Vorbilder, aber genau deshalb halte ich es für unerheblich ob das mit oder ohne TV stattfindet. Wenn ich Deine Argumentation auf die Spitze treibe könnte man zu dem Schluss kommen, nur wer beobachtet wird muss sich anständig verhalten.

    Waren es damals bei Ayo sicher vier Spiele Sperre? Ich erinnere mich nur an drei und Ayo und die Schiedsrichter, das hatte damals eine lange Vorgeschichte.

    (1)
  • Detlef sagt:

    @Ludwig,
    Nicht das wir uns falsch verstehen!!!
    Natürlich darf man die Entscheidung uber die Strafe nicht davon abhängig machen,ob die Szene im TV zu sehen war oder nicht!!!
    Ich gehe da eher mit FrankE konform, daß man dies grundsätzlich mit in die Entscheidung einbeziehen muß!!!
    Da die Öffentlichkeit immer öfter an FF-Spielen teilnimmt, muß hier auch etwas Grundsätzliches geändert werden!!!

    Die Entscheidung ist gefallen!!!
    Aber deshalb muß man damit ja nicht einverstanden sein, und sollte darüber auch diskutieren dürfen!!!
    Und wo, wenn nicht in einem Fanblog???
    Ich finde es nicht gut, wenn Entscheidungen der „Obrigkeit“ immer als „gottgegeben“ oder gar als „alternativlos“ hingestellt werden!!!

    Es ist schwer zu glauben, daß die Rechtslage nichts anderes hergibt!!!
    Aber einer Schiedsrichterin den Vogel zeigen als „minder schwer“ einzustufen schreit förmlich nach Änderung!!!

    Das Beispiel ANONMA habe ich lediglich als Vergleich hinzugezogen!!!
    Beides waren grobe Unsportlichkeiten, mit extrem unterschiedlichem Strafmaß!!!
    Warum, wieso, weshalb, das wird man ja noch fragen dürfen!!!

    (1)
  • FFFan sagt:

    @ FrankE:
    „Waren es damals bei Ayo sicher vier Spiele Sperre? Ich erinnere mich nur an drei und Ayo und die Schiedsrichter, das hatte damals eine lange Vorgeschichte.“

    Du erinnerst dich richtig – es waren ’nur‘ drei Spiele Sperre:

    http://www.kicker.de/news/fussball/frauen/startseite/604822/artikel_anonma-fuer-drei-spiele-gesperrt.html#omsearchresult

    Aber stell dir mal vor, sie hätte der Schiedsrichterin(!) den Mittelfinger gezeigt – die Strafe wäre sicherlich bedeutend höher ausgefallen!

    (3)
  • balea sagt:

    @Detlef
    „Ist der Mittelfinger jetzt viermal so schlimm wie der Zeigefinger an der Stirn???“

    Nein, bestenfalls dreimal so schlimm…

    Aber das „Vergehen“ bestand wohl augenscheinlich in dem Vorwurf Ayos, dass sie sich rassistisch beleidigt fühlte. Und da so etwas natürlich niemals im FF in D vorkommen kann, musste der ungehörigen Afrikanerin wohl mal gezeigt werden, was deutsche Disziplin bedeutet…

    (-7)
  • Fan sagt:

    Ich stelle jetzt mal eine These auf. Alex Popp hat deswegen 1 Pflichtspiel Sperre bekommen weil es ein Wettbewerb im DFB-Pokal ist, Doorsun hat zwei Spiele Sperre bekommen weil es in der Bundesliga passiert ist?!
    Mich würde deshalb interessieren ob die Sperre von Alex Popp für 1 Pflichtspiel im Pokal oder auch für die Bundesliga gilt und für Doorsun auch im Pokal? Vielleicht kann Herr Juchem da weiter helfen?

    (0)
  • Markus Juchem sagt:

    @Fan: Die Sperre bezieht sich jeweils auf den Wettbewerb, in dem das Vergehen begangen wurde. Popp ist also für ein Pokalspiel gesperrt, Doorsoun für zwei Bundesligaspiele.

    Es wurde bereits vorher erläutert, dass sich das unterschiedliche Strafmaß aus der unterschiedliche Einschätzung des Sachverhalts ergibt. Im Falle von Alex Popp wegen einer Beleidigung in einem leichteren Fall, bei Doorsoun wegen einer Beleidigung (ohne Einschränkung eines leichteren Vergehens).

    (5)
  • Detlef sagt:

    Es liegt also ganz alleine bei der Schiri, ob sie eine „leichte Beleidigung“ eine „normale Beleidigung“ oder eine „schwere Beleidigung“ wahrnimmt???

    Jetzt müsste sich halt noch eine Spielerin opfern, um herauszubekommen, ob es grundsätzlich fürs Vogelzeigen nur ein Spiel Sperre gibt, oder ob es nur bei Frau Popp eine „leichte Beleidigung“ ist!!! 😉

    (-5)
  • Fan sagt:

    @Markus,

    vielen Dank für die Info.
    Damit ist für mich das Strafmass für Popp klar.Im Pokal sind einfach weniger Spiele bis zum Finale zu bestreiten als in der Bundesliga.

    (0)
  • Markus Juchem sagt:

    @Detlef: Liest Du auch gelegentlich, was man Dir antwortet? 😉 Also nochmal:

    Beim „Vogelzeigen“ (wie im Fall Alex Popp) handelt sich um einen leichteren Fall der Schiedsrichterbeleidigung, der eine Mindestsperre von einem Spiel nach sich zieht (vgl. DFB Rechts- und Verfahrungsordnung §8 1e). Da sich Alex Popp bei der Schiedsrichterin zeitnah entschuldigt hat, ist es nachvollziehbar, dass es das DFB-Sportgericht bei der Sperre von einem Spiel belassen hat.

    Also: Vogelzeigen gilt als leichter Fall von Beleidigung = Mindestsperre 1 Spiel (kann aber auch mehr sein). Meine Vermutung: Wegen der Entschuldigung und Einsicht der Spielerin gab es 1 Spiel Sperre. Hätte sie sich nicht entschuldigt, wäre die Sperre vermutlich höher ausgefallen.

    Bei Sara Doorsoun, die für zwei Spiele gesperrt wurde, war die Sachlage offenbar eine andere. Zwei bis drei Spiele Sperre sind bei einer Beleidigung der Normalfall, z. B. gibt es zwei Spiele Sperre, wenn die Schiedsrichterin als „Spinnerin“ bezeichnet wird. Für heftigere verbale Entgleisungen sind dann drei Spiele Sperre vorgesehen (jeder kann sich hier selbst entsprechende Ausdrücke denken).

    Wir wissen alle nicht, was Sara Doorsoun zur Schiedsrichterin gesagt hat. Das DFB-Sportgericht hat die verbale Entgleisung der Spielerin gemäß seiner üblichen Rechtsprechung als Beleidigung eingestuft.

    Es ist doch im Grunde genommen klar und eindeutig kommuniziert. Ob man die Unterscheidung zwischen leichterer und normaler Beleidigung sinnvoll findet, steht auf einem anderen Blatt, in der DFB-Rechtsprechung wird sie aber bis heute so getroffen.

    (7)
  • Markus Juchem sagt:

    @Fan: Das Strafmaß hat mit der Dauer des Wettbewerbs nichts zu tun. Dasselbe Vergehen hätte in einem Bundesligaspiel im vorliegenden Fall ebenfalls nur 1 Spiel Sperre bedeutet. Sara Doorsouns Strafe hätte auch im Pokal 2 Spiele betragen.

    (5)
  • Zaunreiter sagt:

    Zitat von balea:
    „Aber das „Vergehen“ bestand wohl augenscheinlich in dem Vorwurf Ayos, dass sie sich rassistisch beleidigt fühlte. Und da so etwas natürlich niemals im FF in D vorkommen kann, musste der ungehörigen Afrikanerin wohl mal gezeigt werden, was deutsche Disziplin bedeutet…“

    Ich erinnere mich da gerade an eine Entgleisung von Nicole Banecki, die danach auch nie mehr zur Natio eingeladen wurde.

    (1)
  • FFFan sagt:

    @ Zaunreiter:
    „Ich erinnere mich da gerade an eine Entgleisung von Nicole Banecki, die danach auch nie mehr zur Natio eingeladen wurde.“

    Yep. Vier Spiele Sperre wegen Schiri-Beleidigung, wie bereits oben von mir erwähnt.

    Dass N.Banecki danach nie mehr zur Natio eingeladen wurde, hatte damit aber wohl nichts zu tun. Banecki war schon Wochen vorher (beim Algarve Cup 2009) von der Bundestrainerin nach allen Regeln der Kunst ‚demontiert‘ worden, indem diese sie erst öffentlich scharf kritisierte, dann im Spiel gegen Dänemark demonstrativ für die Startelf nominierte, um sie nach nur 30 Minuten wieder auszuwechseln! Nach dieser etwas merkwürdigen ‚Strafaktion‘ war eigentlich allen klar, dass Baneckis DFB-Karriere beendet ist.

    (0)
  • Christo sagt:

    Neben der Diskussion der Strafhöhe wäre aus meiner Sicht ein anderer Aspekt zu betrachten: Ich erlebe seit Jahren, daß Alex Popp sich im Spielverhalten dadurch auszeichnet, daß sie rücksichtslos auf zum Teil brutale Art in Zweikämpfe geht und damit neben ihrer eigenen Gesundheit auch die der Gegenspielerinnen gefährdet. Eine faire Aggressivität braucht es sicher, nur Alex Popp geht hier oft über die Grenze. Und wenn sie dann selbst etwas abbekommt, lamentiert sie.

    Hier fehlt mir, daß Schiedsrichterinnen schützend eingreifen, vor allem die Gegnerinnen von Alex schützend. Bisher kommt sie so oft damit durch, daß sie tun und lassen kann, was sie will, daß für mich das den Vogel zeigen sogar aus Popp-Sicht verstehbar (trotzdem aber nicht tolerierbar) ist.

    Denn vorher hatte die Schiedsrichterin ihr soviel durchgehen lassen, daß es für Popp unverständlich war, warum sie in jener Situation zurückgepfiffen wurde.

    (8)
  • Fan sagt:

    @Christo,

    dass Alex eine Spielerin eine Spielerin ist welche um jeden Ball kämpft ist ja hinlänglich bekannt. Aber Alex wurde noch nie wegen eines groben Fouls vom Platz gestellt, weder in der Bundesliga noch bei internationalen Spielen wie Championslegue bzw. Länderspielen. Also von brutal wie du hier schreibst kann überhaupt keine Rede sein. Für mich ist sie ein Vorbild an Einsatzbereitschaft wie es früher mal Uwe Seeler war, welcher auch keinem Zweikampf aus dem Weg ging.Das Vogel zeigen gegen eine Schiedsrichterin geht natürlich gar nicht und deshalb wurde sie auch vollkommen zu Recht vom Platz gestellt.

    (0)

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