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1. FFC Frankfurt stellt Peggy Nietgen vom Training frei

Von am 16. Mai 2017 – 17.19 Uhr 17 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist 1. FFC Frankfurt hat Abwehrspielerin Peggy Nietgen vom Mannschaftstraining freigestellt.

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Das ist das Ergebnis eines kurzfristig anberaumten Gesprächstermins zwischen Nietgen, Berater Dietmar Ness und FFC-Manager Siegfried Dietrich.

Keine Berücksichtung mehr

Nietgen hatte zuletzt in der Startelf des 1. FFC Frankfurt keine Berücksichtigung mehr gefunden, nachdem sie zuvor verletzungsbedingt einige Wochen ausgefallen war.

Peggy Nietgen in Aktion

Peggy Nietgen ist vom Training des 1. FFC Frankfurt freigestellt © Karsten Lauer / girlsplay.de

Respektvoller Abschied

„Die Vereinbarung soll den Weg für einen respektvollen Abschluss der langjährigen und sehr erfolgreichen Zusammenarbeit freimachen. Der 1. FFC Frankfurt bedankt sich für das große Engagement von Peggy Nietgen und wünscht ihr für die Zukunft alles Gute!“, so Dietrich.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

17 Kommentare »

  • Horst Schlämmer sagt:

    Nicht überraschend nach den vergangenen Wochen. In Frankfurt rumort es ziemlich, wenn man den vielen Stimmen rund um das Brentanobad Glauben schenken kann. Nietgen ist nicht die einzigste Spielerin, die mit der Situation, um das Trainerteam nicht zufrieden ist. Einige junge Spielerinnen hatten sich Hoffnungen auf mehr Spielzeit gemacht – außer Hechler und Pawollek hat es keine Spielerin geschafft. Und auch bei den etablierten Spielerinnen gibt es kritische Stimmen….wie man hört bzw. schon lesen konnte. Bin gespannt, wie es in Frankfurt weiter geht.

    (6)
  • strike sagt:

    oje, dass ist ja nicht schön. Am letzten Spiel so ein Aufriß. Da muss einiges passiert sein.

    (1)
  • Albert Einstein sagt:

    Irgenwie scheint dass Trainerteam keine Kritik vertragen zu können. Ahnung vom Fußball hat man da eh wenig wenn man sich die Spiel so anschaut. Wenn die Spielerinnen nicht schon vorher, von besseren Trainern, so eingespielt wären würde der Schuss nach hinten losgehen. Auf Talente setzen macht man nur bei seinen „Lieblingen“. Die anderen fallen hinten runter.
    Der Bericht in der Bildzeitung sagt ja schon einiges aus. Da brodelt es vermutlich schon länger, ist ja nicht das erste mal das so was an die Presse gelangt.

    (4)
  • Horst Schlämmer sagt:

    Bis dato ist mir nicht bekannt, dass interne Differenzen über die Medien publiziert wurden. Und mit Sicherheit gab es auch in vergangenen Spielzeiten unzufriedene Spielerinnen. Die Kritik a la Nietgen, Kremer und Co ist ziemlich heftig. Sollte die einhellige Meinung im Team ähnlich sein, dürfte es unruhige Zeiten am Main geben bzw hat Sidi einiges aufzuarbeiten.

    Was auffällt, dass es nur die jungen Spielerinnen geschafft haben, die er selbst gut kennt (Stichwort Lieblinge?). Im Kader des FFC gibt es allerdings weitere potentielle sehr gute Spielerinnen der jungen Generation….bzw sind einige talentierte Spielerinnen zuvor gegangen (keine Perspektive zu Schott, USA oder Fußballschuhe an den Nagel gehängt). Seit 3-4Jahren hat der FFC gute junge Spielerinnen im Repertoire, die aus der Jugend kamen. Man hat es bis heute nicht geschafft, das Potential zu nutzen. Angesichts der Lage in der Liga….ein großes Versäumnis.

    Wie man es jetzt schafft sich in den Medien für sein Jugendkonzept und dessen Umsetzung zu rühmen? Finde ich lustig oder eher traurig?

    Essen, Freiburg, Potsdam oder Jena leben diese Umsetzung um einiges mehr!

    (3)
  • Detlef sagt:

    Ich finde es sehr schade, sollte etwas an den „Gerüchten“ dran sein!!!
    Was ist das Problem in Frankfurt???
    Man hat einen sehr guten fünften Platz inne, was man vor der Saison auch so erwartet hatte!!!
    Die Mannschaft steht erst am Anfang ihres Neuanfangs, inclusive neuem Trainer!!!

    Und wenn man mehr Einsatzzeiten haben möchte, dann muß man im Training halt mehr Gas geben!!!
    Nur so kann man der „Liebling“ des Trainerteams werden!!!
    Das ist in jedem anderen Verein nicht anders!!!

    Was ich als Außenstehender bisher mitbekommen habe, sind außer den beiden schon erwähnten Pawolleck und Hechler alle anderen Youngster kaum erstligareif!!!
    Und man hat sich mit Gidion und der neuen Japanerin gut verstärkt!!!

    Es sind zur neuen Saison einige Startplätze neu zu vergeben, also muß man sich in der Vorbereitung zeigen!!!
    Ich hoffe sehr, daß unser alter Erzrivale sich bald wieder gefunden hat, und wieder oben angreifen kann!!!

    Die Buli braucht einen starken FFC Frankfurt, der den Titelkampf in Zukunft mit spannend macht, und der vor allem die ganzen Schwarzseher hier und anderswo eines besseren belehrt, daß auch ein reiner Frauenverein oben mitmischen kann!!! 😉

    (18)
  • wfm sagt:

    Nun, man sollte berücksichtigen, dass so ein Umbruch wie beim FFC Frankfurt nicht ohne Reibungen ablaufen kann. Zumal das für den FFC Neuland ist. Einerseits sollen junge Spielerinnen herangeführt werden, andererseits wollen „altgediente“ Spielerinnen ihre Plätze behaupten. Dabei kann man auch nicht die ganze Mannschaft verändern, wenn man nicht die Portokasse eines Lizenzvereins plündern darf und auf einen ordentlichen Tabellenplatz angewiesen, ist damit die Sponsoren bei der Stange bleiben. Das bedeutet, dass einige Nachwuchsspielerinnen auch nur gelegentliche Einsätze erhalten können. Im Vergleich zu Bell hat das Team unter Matt Ross ihnen wesentlich mehr Einsatzzeiten gegeben – natürlich auch durch die Umstände erzwungen. Mit Pawollek, Hechler, Bösel, Matheis und zuletzt auch Schulze-Solano wachsen doch einige Spielerinnen zu angehenden Stammspielerinnen heran. Unter diesen Umständen steht der FFC in sportlicher Hinsicht so schlecht nicht da.

    Die Geschichte mit Peggy Nietgen ist eine eigene Sache, die ich umso mehr bedauere, weil ich ihre Leistungen sehr geschätzt habe. Dabei hat allerdings die BILD eine höchst eigene Rolle gespielt, denn sie hat im November letzten Jahres eine unzufriedene Peggy aufs Glatteis geführt und sie zu einer öffentlichen Kritik verführt, deren Ort zumindest zu dem Zeitpunkt eindeutig eine vereinsinterne Angelegenheit gewesen wäre.

    (15)
  • vikkybummsy sagt:

    Spielzeiten werden sich im Training erackert, und nicht in der Bild oder sonstwo ermeckert. Danke, Peggy für die gezeigten Leistungen aber dieser Schuss ging nach hinten los. Und ob es beim FFC rumort wird sich erst noch zeigen. Ich hab‘ da so meine Zweifel.

    (12)
  • Gondorf sagt:

    @Horst Schlämmer,

    In einem Kader gibt es immer unzufriedene Spielerinnen. Es können eben nur 11 – 14 spielen.

    Spieler oder Spielerinnen, die nicht spielen tendieren oftmals dazu, den Grund für die Nichtberücksichtigung nicht bei sich und den eigenen Leistungen im Spiel und Training zu sehen, sondern den Trainer dafür verantwortlich zu machen.

    Welche Spielerin, die zu Schott Mainz gegangen ist, oder in die USA gegangen ist oder ganz aufgehört hat, hätte denn die Klasse gehabt, den FFC Frankfurt stärker zu machen.

    Auch da habe ich den Eindruck, dass Spielerinnen sehr oft überschätzt werden. Die Bundesliga hat ein hohes Niveau. Nicht jede junge Spielerin, die in der U17 oder in der 2. Liga stark war, ist dadurch automatisch befähigt, Bundesliga spielen zu können.

    Ich weiß nicht, was in Frankfurt vorgefallen ist. Ich würde mich aber hüten mich von dem, was bisher öffentlich gemacht worden ist, auf die eine oder andere Seite zu schlagen

    (23)
  • strike sagt:

    Gondorf, ich stimme dir voll zu, mit der Aussage, dass sich viele Spielerinnen mit samt Eltern und Freund oft überschätzen. Bundesliga spielen ist nicht nur Talent, sondern Arbeit Schweiß und HÄRTE ZU SICH SELBST! Die Trainer helfen, ünterstützen manche besser oder schlechter.Es werden immer welche geben die es nicht schafffen obwohl sie in der Jugend oder 2. Mannschaft gut sind, der Unterschied ist so groß!

    (8)
  • adipreissler sagt:

    Falls Islacker aufgrund unfähiger Trainer geht, ist schon für Ersatz gesorgt: Sophia Kleinherne übernimmt dann die Rolle als Torschützenkönigin (auch wenn die DFB-Trainerinnen sie für eine Verteidigerin halten).

    http://www.fupa.net/berichte/fsv-guetersloh-2009-sophia-kleinherne-wechselt-zum-1-ffc-fra-862019.html

    Und wie prima der Teamgeist in Frankfurt schon immer war, beweist gerade wieder eine Rückkehrerin: Meike Weber hilft fortan, die neue Vereinsphilosophie hin zur Jugend zu realisieren:

    http://www.fupa.net/berichte/tsv-schott-mainz-abschied-auch-aus-sportlichen-grueden-851504.html

    (6)
  • sonic sagt:

    Finde es sehr erfrischend, daß Weber konkrete Wechselgründe nennt und nicht wie der Rest der Wechselnden nur die wohlbekannten Allgemeinplätze abläßt, die schon lange keiner mehr hören mag.

    (6)
  • Zaunreiter sagt:

    Man kann die Verantwortlichen in Frankfurt nur dafür beglückwünschen und loben, dass sich Meike Weber wieder für ihren alten Verein entschieden hat.
    Für mich war sie früher der Fels in der Abwehr und nicht die gestern von mir kritisierte neue „DFB-Spiele-Beobachterin“. Das Kampfschwein Meike Weber hätte so manchen A-Natio Einsatz verdient gehabt. Aber wenn man eben nicht zu den Lieblingen der ehemaligen Bundestrainerin gehört, dann ist das halt so.
    Welcome back, Meike, auch wenn ich kein FFC-Fan bin.

    (-2)
  • Horst Schlämmer sagt:

    @Gondorf

    In dem Zeitraum als der FFC noch über die nötigen finanziellen Mittel für Top Spielerinnen aus dem In- und Ausland verfügte und u.a. top verdienende Traner wie Bell den Chefsessel inne hatte, wurde vergessen auf die zweite Reihe und den Nachwuchs zu setzen. Genau in diesem Zeitraum gab es das ein oder andere Talent, dass den Sprung geschafft hätte. Das hatte entsprechende Knsequenzen bei diesen Spielerinnen…Stagnation und Rückschritt.

    Ein Umbruch hätte damals gesund stattfinden können, wurde aber nie gewünscht oder in Erwägung gezogen. Die Klasse a la Pawollek gab es bereits damals im Nachwuchs des FFC bei 3-4 Spielerinnen.

    Aus dem direkten Umfeld (Mannschaft) hört man aus Frankfurt massive Kritik am Trainerteam u.a. fehlender Respekt ggüber verschiedenen Spielerinnen, Professionalität und Trainingsmethodik. Und es handelt sich dabei nicht um Spielerinnen, die hinten dran sind 😉 (Kategorie MI)

    Ich persönlich kann es nicht beurteilen, ob diese harte Kritik zutrifft. Es zeigt nur, dass es demnach einiges aufzuarbeiten gibt in Frankfurt.

    Der aktuelle 5. Platz ist für den Umbruch ein gutes Ergebnis, deshalb hätte ich eigentlich mit Zufriedenheit im Kader des FFC gerechnet, gerade weil es mehr Spielzeiten als unter Bell gibt.

    (3)
  • vikkybummsy sagt:

    @Horst Schlämmer und adipreissler

    „Falls Islacker aufgrund unfähiger Trainer geht“

    „“Aus dem direkten Umfeld (Mannschaft) hört man aus Frankfurt massive Kritik am Trainerteam u.a. fehlender Respekt ggüber verschiedenen Spielerinnen, Professionalität und Trainingsmethodik. Und es handelt sich dabei nicht um Spielerinnen, die hinten dran sind““

    Gibt es zu diesen Aussagen Quellen ? Mir ist davon nichts bekannt

    (0)
  • adipreissler sagt:

    @vikkybummsy
    Das mit Islacker stand in der Bild-Zeitung, die hat sich offenbar als offizieller Sprecher unzufriedener Frankfurter Spielerinnen etabliert. Online scheint der Artikel hinter der Bezahlschranke zu sein, man findet ihn z.B. auf der Facebook-Seite vom FFC als Foto.

    (2)
  • vikkybummsy sagt:

    @adipreissler

    Vielen Dank für die Info. Facebook will ich nicht und der Bild glaub ich nicht.

    (3)
  • adipreissler sagt:

    @vikkybummsy

    Ich habe auch kein Facebook, man kann das aber auch ohne Mitgliedschft lesen. Leider werden viele Nachrichten ja nur noch auf solchen Reklameplattformen publiziert.

    Was Bild angeht, bei Kremer und Nietgen stimmte es, da braucht man nicht religiös zu werden.

    (1)

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