Christian Franz-Pohlmann wird Trainer beim MSV Duisburg

Von am 9. Mai 2017 – 19.03 Uhr 3 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist MSV Duisburg hat Christian Franz-Pohlmann als Nachfolger von Inka Grings ab der Saison 2017/18 verpflichtet.

Der 36-Jährige löst nach dieser Saison Grings ab, die zu Viktoria Köln wechselt. Franz-Pohlmann hat bei den Zebras einen Vertrag bis zum 30. Juni 2019 unterschrieben.

Vorfreude auf den Traditionsverein

Franz-Pohlmann erklärt: „Ich freue mich riesig auf diesen Traditionsverein, auf diese Stadt mit einer so großen Historie gerade auch im Frauenfußball, weiß aber auch: das wird eine Herausforderung. Erst einmal drücke ich dem Team die Daumen für die drei ausstehenden Spiele in dieser Saison. Jetzt schon ein Ziel für die neue Spielzeit im Detail zu definieren, ist sicher zu früh, aber natürlich steht realistisch auch dann erst einmal der Klassenerhalt im Vordergrund.“

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MSV Duisburgs neuer Trainer Christian Franz-Pohlmann (re.) mit MSV-Geschäftsführer Peter Mohnhaupt

MSV Duisburgs neuer Trainer Christian Franz-Pohlmann (re.) mit MSV-Geschäftsführer Peter Mohnhaupt © MSV Duisburg

Reichhaltige Erfahrung

Franz-Pohlmann war zuletzt für Ligakonkurrent FF USV Jena verantwortlich. Zuvor trainierte er den FSV Gütersloh 2009 und führte das Team in der 2. Bundesliga Nord auf einen starken dritten Tabellenplatz. Beim FSV hatte er zudem die U17 des FSV zu einem Spitzenteam in der Juniorinnen-Bundesliga geformt und vier Jahre in Folge die Finalrunde um die Deutsche Meisterschaft erreicht. Davor war er für die männliche U19 von Preußen Münster in der A-Junioren-Bundesliga und die männliche U19 des FC Gütersloh verantwortlich.

Junger, hungriger Trainer

„Mit Christian haben wir ähnlich wie mit Inka einen jungen und hungrigen Trainer“, so MSV-Geschäftsführer Peter Mohnhaupt. „Seine Philosophie, junge Spielerinnen zu fördern, passt zum MSV. Zudem hat er in der Vergangenheit schon bewiesen, dass er auch mit geringeren Mitteln strukturiert und sportlich zielstrebig arbeitet.“

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

3 Kommentare »

  • Ossi sagt:

    Die Duisburger Verantwortlichen haben eben ein Talent für unglückliche Entscheidungen.

    (-3)
  • strike sagt:

    Na dann auf ein Neues. Herr Christian Franz Pholmann, vielleicht klappt es besser als in Jena. Die Zeit wird es zeigen wie erfolgreich, hungrig sie Talente entwickeln. „Schaun ma mal“, hat ein großer Fußballer gesagt.Bin gespannt wie sie es diesmal machen, es wir aber bestimmt wieder aggresiv sein an der Linie.

    (-2)
  • bale sagt:

    ich lass mich überraschen,denke manchmal bei ..einigen.. männlichen Trainern,das sie sich nie im männerfussball hätten durchsetzen können,aber leider gibt es zu wenig frauen als Trainerinnen.

    (-1)

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