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DFB-Elf: Versöhnlicher Abschluss beim SheBelieves Cup

Von am 8. März 2017 – 9.55 Uhr 39 Kommentare

Die deutsche Frauenfußball Nationalelf hat im letzten Spiel beim SheBelieves Cup gegen England den ersten Sieg geholt und damit beim Turnier in den USA Platz 2 hinter Frankreich belegt.

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Ein Treffer von Anja Mittag (44.) besiegelte im RFK-Stadion von Washington den 1:0 (1:0)-Erfolg der deutschen Mannschaft, deren Startelf erneut auf acht Positionen verändert wurde.

Frankreich Turniersieger

Damit beendete die Auswahl von Bundestrainerin Steffi Jones das Turnier auf Platz zwei. Turniersieger wurde Frankreich nach einem 3:0 (2:0)-Sieg gegen Gastgeber USA.

Anja Mittag

Erzielte ihren 50. Länderspieltreffer: Anja Mittag © Sascha Pfeiler / girlsplay.de

Jones sehr zufrieden

Jones erklärte nach der Partie: „Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung der Mannschaft, Kompliment an das ganze Team. England war von Beginn an, wie erwartet, robust und hat früh gepresst. Trotzdem haben wir uns durch ein gutes Kombinationsspiel die besseren Chancen herausgespielt und sind verdient in Führung gegangen. Wir haben defensiv wenig zugelassen, auch als es hintenraus nochmal hektisch wurde.“

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

39 Kommentare »

  • FrankE sagt:

    Ich finde der DFB redet sich das Ergebnis des USA Ausfluges unserer Auswahl ziemlich schön.

    Die DFB-Auswahl habe, (Zitat) vier Monate vor der Mission EM-Titelverteidigung mit dem verdienten Erfolg gegen einen der Mitfavoriten Selbstvertrauen geschöpft.

    Ich halte einen kritischeren Blick auf die Leistung für angebracht:

    – Drei Spiele – Ein Tor!
    – Die Baustelle Innenverteidigung ist unverändert da.
    – Eine Niederlage, ein Unentschieden und ein Sieg, da schmeichelt der
    zweite Platz.

    Ich bin da nicht ganz so zufrieden wie der DFB oder wie Steffi. Was ich allein an vergeben Chancen unserer Mädels gesehen habe ließ mir die Haare zu Berge stehen. Die DFB Auswahl hat zwar nur ein Gegentor bekommen, aber beim Blick auf unsere Innenverteidigung glaube ich da eher an Glück als an Qualität. Vielleicht sind meine Ansprüche zu hoch, aber mein Resumé geht eher in die Richtung „Es gibt noch viel zu tun und einiges zu verbessern.“ Beim DFB klingt das eher nach „Alles ist prima!“ Ich hoffe Steffi sieht das nicht wirklich so.

    (20)
  • never-rest sagt:

    Versöhnlich war der Abschluss beim SheBelieves Cup nur hinsichtlich dem Ergebnis. Ansonsten hat die N11 leider über weite Strecken wieder heftig gerumpelt. Habe mich schwer getan, das Spiel bis zum Ende anzusehen. Erstaunlicher Weise geriet der kanppe Sieg in den letzten Minuten sogar noch in Gefahr. Es gibt noch viel zu tun für die BT.

    (17)
  • balea sagt:

    Ich hatte ziemlich Mühe, in der HZ2 noch die Augen offen zu halten. Immerhin hat Mittag endlich ihr 50. Tor fabriziert und könnte jetzt abtreten… Aber wird sie wohl nicht und stattdessen weiter an ihrer eher sehr mässigen Torqoute basteln. Wieso stand die ganze Zeit Frau Däbritz auf dem Platz? Genauso wie Maroszan ziemlich überflüssig und nutzlos im MF. Blässe und Magull mit guten Noten und am Ende auch Demann. Über den Rest den gnädigen Mantel des Schweigens. Wie man damit „zufrieden“ sein kann, erschliesst sich mir nicht. Die eher mässige Partie zwischen Frankfurt und Potsdam hatte da mehr Niveau.

    Und wenn man sich die Ergebnisse beim Algarve Cup und selbst beim Cyprus Cup anschaut, ist mir die ganze Existenz dieses seltsamen „Turniers“ umso schleierhafter. Hoffentlich wird das bald wieder eingestampft.

    Die Leute, die sich beschwert haben, dass die Partien nicht im ARD und ZDF übertragen wurden, sollten im nachhinein wohl eher froh sein…

    (2)
  • tavalisk sagt:

    Ich habe zwar nur die Spiele der deutschen Mannschaft und Frankreich vs. England gesehen, fand das Niveau aber allgemein stark ausbaufähig. Die starken Gegner, gegen die unbedingt getestet werden sollte, waren selbst relativ zahnlos. Natürlich ist so ein Freundschaftsturnier etwas anderes, als ein ernsthafter Wettbewerb, weil alle Mannschaften auch etwas ausprobieren, aber wirklich überzeugt hat mich keines der vermeintlichen vier Spitzenteams. Der negative Höhepunkt waren die 90 Minuten „Folter-Fußball“ von gestern Abend.

    @Markus:
    Falls die Überschrift („Versöhnlicher Abschuss“) nicht ironisch gemeint ist, fehlt da ein L. 😉

    (7)
  • Markus Juchem sagt:

    @tavalisk: Ooops, danke! 🙂

    (2)
  • Andi sagt:

    Schwierig zu beurteilen wie ich finde.

    Ich sehe die Sache weder so negativ wie die Kommentatoren hier, noch so positiv wie der DFB.

    Auch bin ich der Meinung, wenn das erste Spiel gegen die USA nicht im Halbschlaf dank später Anreise absolviert worden wäre, dann wäre ein Sieg gegen die USA auf jeden Fall drin gewesen. Somit wäre auch ein Gewinn des Shebelieves drin gewesen.

    Das mit viel experimentieren nicht alles rund läuft war ebenso zu erwarten. Ebenfalls darf man nicht vergessen, das auch noch nicht alles an Bord war, was für einen Einsatz in Frage kommt.

    Auf jeden Fall bin ich zufrieden! Warum? Steffi Jones testet. Es wird rochiert. Es wird versucht auf neuen Füssen laufen zu lernen.

    Komisch ist dennoch, das ich hier jedes Mal das Gefühl habe, das es hier keine Bundestrainerin jemals recht machen wird können. Steffi Jones tut nun einiges das unter Silvia Neid gefordert wurde und wird nun dafür kritisiert. Das mag verstehen wer will…

    Was diese Reise aber gezeigt hat ist ganz einfach das, was wir und Steffi Jones genauso weiß. Wir stehen nicht sicher in der IV und wir haben seit Celia Sasics Abgang ein Stürmerproblem.

    (21)
  • Emma Woodhouse sagt:

    Ich fand es alles in allem nicht so schlecht! Lediglich die Chancenverwertung ist stark ausbaufähig. Es fehlt irgendwie immer der letzte Tick an Konsequenz, was ziemlich frustrierend anzusehen ist.
    Die Innenverteidigung hat mich positiv überrascht. Nicht Babett Peter, die mal wieder gezeigt hat, warum sie zu den besten Innenverteidigerinnen der Welt gehört. Aber Josephine Henning war gestern echt stark! Sie hat an Selbstvertrauen gewonnen und wenn sie das beibehält, sehe ich große Chancen bei der EM wenig Gegentore zu bekommen. Das Tor ist auch mehr als stark besetzt.
    Bleibt die Offensive bzw. die Chancenverwertung als Baustelle. Marozsan fand ich super, gerade auch ihre Alleingänge, wenn länger nichts Nennenswertes in Richtung gegnerisches Tor passierte. Das braucht eine Mannschaft!
    Anja Mittag, naja. Bleibt abzuwarten. Popp ist zu Recht gesetzt und die Rückkehr von Huth wird da noch einiges beleben.

    (13)
  • Tara sagt:

    Auch die ach so starken USA, mit DER einzigartigen Gewinnermentalität, haben mehr als stark gewackelt.
    Selbstvertrauen ist eine Sache, übertriebene Selbstsicherheit eine andere. Langfristig gesehen werden die USA sich damit wohl wortwörtlich ein Eigentor schießen.

    (3)
  • Detlef sagt:

    Auch ich sehe den Auftritt der DFB-Elf nicht so kritisch, wie einige Vorschreiber hier!!!
    Ich hatte ja schon vorher den Nutzen dieser Veranstaltung in Frage gestellt, und sehe mich nun in meiner Kritik absolut bestätigt!!!

    Die sogenannten Topteams haben allesamt noch keine Wettkämpfstärke, was zu dieser Zeit auch noch nicht sein kann!!!
    Jeder hat noch seine Baustellen zu beackern, Deutschland inclusive!!!

    Das JOSI HENNING gestern so gut aussah, kann natürlich auch an der ziemlich ideenlosen Offensive der Engländerinnen gelegen haben!!!
    Bei ISY KERSCHOWSKI war gestern auch schon ziemlich der Sprit alle!!!
    Däbritz kann eigentlich nur über eine „Wildcard“ nach Holland fahren, vor allem wenn Goeßling noch rechtzeitig für werden sollte!!!

    Tja und meine ANJA,……das Tor war schon etwas schwerer zu machen als der „Freekick“ gegen Frankreich!!!
    Aber ansonsten sah es doch arg gequält aus, was die Neuwölfin da gezeigt hat!!!
    Kopfbälle waren ohnehin noch nie ihr Ding, die ruinieren nur die Frisur!!! 😉

    Es waren für mich drei Testspiele, gegen starke Gegner, die aber ebenso noch im Testmodus stecken!!!
    Von demher fühle ich mich bestätigt, daß man hinterher kaum schlauer ist als vorher!!!
    Steffi wird/muß das natürlich anders verkaufen!!!

    Die kommenden Bundesliga-,und CL-Spiele werden wohl ein härterer Prüfstein sein, als die SBC-Begegnungen!!!

    (11)
  • OPLM sagt:

    @Andi,

    Frau Neid und Frau Jones haben aber auch einiges gemeinsam.

    Mittag und Henning sind „heilig“ während es Spielerinnen wie Demann und Bremer unter ihnen schwer haben.

    (9)
  • Andi sagt:

    @OPLM

    Ich hätte Anja Mittag ebenfalls nicht die Einsatzzeit gegönnt, die sie bekommen hat. Die Form passt hier nicht. Schauen wir mal, ob es gegen Kanada wieder so sein wird.

    Was Henning betrifft, kann ich das irgendwie nicht einschätzen. Es gibt immer wieder gute Ansätze. Aber keine Kontinuität.

    Aber allgemein scheinen die beiden im Training so zu überzeugen, das sie immer wieder spielen.

    Das ist eben meine Vermutung, weil von den Spielen, die wir zu sehen bekommen, kann es nicht herrühren.

    Auch bin ich schon zufrieden, wenn nur an zwei Positionen festgehalten wird und nicht an elf, wie in der Vergangenheit.

    (4)
  • holly sagt:

    man hat gegen den WM verloren. ok, kann passieren. wenn man dann noch die späte anreise einbezieht, ist das ergebnis in ordnung.
    gegen die beiden europäischen Gegner haben sie nicht verloren.
    Die beiden Teams sollten es neben den deutschen auch in das HF schaffen. Da viel getestet wurde beim deutschen team sehe ich da schon luft nach oben. Dann kommen hoffentlich auch noch die verletzten Spielerinnen zurück, dann dürfte die eine oder andere sicher aus dem Kader rausfallen.
    Sicher gibt es in allen Mannschaftsteilen noch Steigerungspotenzial. Ich glaube auch fest daran aus den genannten Gründen sie sich noch steigern werden.
    Das das spielerische Niveau so schlecht war kommt nicht überraschend siehe letzte WM und Olympia.
    Selbst in der BL ist in den letzten Jahren das Niveau sehr viel schlechter geworden.

    @Volker bei den amerikanischen internen Verbandquerellen ging es hauptsächlich um die schlechte Bezahlung der Frauen im Gegensatz zu den Männern und denen ihre Überschaubaren Erfolgen im Vergleich zu den US Girls.
    Das Thema Rasen war ja eher ein Thema wo die Spielerinnen sich mit der Fifa auseinander setzen mussten.

    (8)
  • enthusio sagt:

    Ich bin eigentlich ganz zufrieden mit dem Turnierverlauf.
    Zunächst einmal hat Steffi Jones Wort gehalten und dem gesamten Kader Spielpraxis gegeben. So hatten alle Spielerinnen die Gelegenheit, sich zu zeigen und sich zu empfehlen.

    Waren im ersten Spiel die US-Amerikanerinnen besser drauf als unsere Elf und konnten sie unsere Abwehr einige Male in Verlegenheit bringen, so war davon in den beiden folgenden Spielen gegen Frankreich (Ausnahme: die beiden Torchancen von Renard und Majri) und England nichts mehr zu sehen. Frankreich wurde in der 2. Halbzeit klar beherrscht und England hatten wir fast über die gesamte Partie im Griff.

    Die Innenverteidigung war in diesem Turnier keine Schwachstelle mehr, das Problem lag in der Chancenverwertung. Außerdem fehlte bei den Lattenschüssen von Marozsan und Magull und dem schwach geschossenen Elfmeter von Islacker ein wenig das Glück.
    Die 2. Halbzeit gegen Frankreich war für mich der Beweis, dass unsere Mannschaft in der Lage ist, eine Weltklassemannschaft mit spielerischen Mitteln in Schach zu halten.
    Ich finde, unsere Mannschaft ist auf einem guten Weg.

    Wozu die Französinnen mit Le Sommer und Abily in der Lage sind, haben sie in ihrem letzten Spiel gegen die USA bewiesen. Le Sommer hat die erfahrene amerikanische Innenverteidigung um Sauerbrunn und Long schwindlig gespielt, gegen unsere Elf war sie dagegen wie manch andere Spielerin ihrer Mannschaft ein Totalausfall.

    http://www.ussoccer.com/stories/2017/03/07/21/20/20170307-recap-wnt-falls-to-france-3-0-in-shebelieves-cup-finale

    (10)
  • Volker sagt:

    Das bei so einem Turnier mit Freundschafts Karakter einfahrende Spielerinnen nicht mit voller Leistungsstärke auftreten setze ich mal voraus. Ebenso wie Trainer direktiven in Richtung verletzungs Gefahr. Für die Europäischen Mannschaften mit Blick auf dei EM ist das wohl nachvollziehbar. Für den Zuschauer, und mehr sind wir nicht , ist sowas wohl weniger attraktiv.
    Ich habe das Spiel in voller Länge bis jetzt noch nicht sehen können erlaube mir also noch kein „Urteil“. Hoffe aber auf youtube. Kann aber eines mit Sicherheit sagen. Seit dem Zwangs Einstieg der „neuen Wilden“ bei der EM 2013 habe ich nicht soviel Bewegung in der National Mannschaft gesehen wie in den letzten paar Monaten unter Steffi Jones. Und das Betrifft den Taktischen , Spielerischen und Personellen Teil kurz alles. Ich finde das erfrischend und Spannend und unter genau solchen Gegebenheiten sehe ich mir solche Spiele an.

    (10)
  • Detlef sagt:

    ebthusio schrieb:
    „Die Innenverteidigung war in diesem Turnier keine Schwachstelle mehr“

    Das sehe ich anders!!!
    In Hälfte Zwei gegen USA, und Hälfte Eins gegen Frankreich wurde uns schon aufgezeigt, wo wir unsere Schwachstellen haben!!!

    Das wir dabei nur ein Gegentor kassiert haben ist mindestens so viel Glück, wie uns bei den beiden Lattentreffern gefehlt hat!!!

    Der verschossene Elfer hat nix mit fehlendem Glück zu tun, sondern mit purem Unvermögen, ebenso der völlig mißratene Nachschuß von ANJA MITTAG, nach Meierkopfball!!! 🙁

    (7)
  • Andi sagt:

    https://www.fifpro.org/news/women-s-football-finest-the-world-xi/en/

    Interessante Wahl wie ich finde. Irgendwie fände ich es ganz interessant diese Elf mal spielen zu sehen.

    (1)
  • tavalisk sagt:

    @enthusio
    „Zunächst einmal hat Steffi Jones Wort gehalten und dem gesamten Kader Spielpraxis gegeben.“

    Ich glaube, die Aussage im Vorfeld war, dass alle einen Startelfeinsatz erhalten sollen. Das ist nicht passiert.

    (0)
  • Lusankya sagt:

    FrankE schrieb:
    „Ich halte einen kritischeren Blick auf die Leistung für angebracht:

    – Drei Spiele – Ein Tor!
    – Eine Niederlage, ein Unentschieden und ein Sieg, da schmeichelt der
    zweite Platz. “

    – Man hat aber auch nur ein einziges Tor in drei Spielen kassiert.
    – Es ist absolut normal mit 4 Punkten in einer Vierergruppe auf dem zweiten Platz zu landen, da schmeichelt überhaupt nichts.

    (3)
  • Volker sagt:

    Danke Holly ,ich weiß. War wohl schlecht geschrieben sollte ein Fingerzeig in Richtung Aufreger sein. DFB Kommentare und SheBelieves Cup haben ja auch nichts miteinander zu schaffen.
    Wer kann mir helfen suche das Spiel von Gestern auf Youtube finde nur Zusammenfassungen und die 2HZ .?

    (0)
  • enthusio sagt:

    @tavalisk:

    Das stimmt, neben Weiß hatten auch Demann und Faißt keinen Startelf-Einsatz.

    (3)
  • OrbisJack sagt:

    Das war das einzige SheBelieves Spiel ich gesehen habe, und ich fand es eher langweilig. Ob das in die anderen Spiele auch so war? Naja, vielleicht war das eher für Taktik-liebhaber, aber eigneltich war es in Punkto Angriff wirklich zäh.

    In besonders fand ich Englands zurückhaltung kömisch, hat wirklich wenig vorne gemacht, und lange Zeit schien das kein Problem zu sein, trotz der Rückstand.

    Ehrlich gesagt, in Europa im moment gibt es kein herausragende Mannschaft, was bedetuet dass die kommende EM im Sommer wirklich einige überraschung bringen könnte. Das klingt einmal schön…aber es wäre auch mit ein bisschen mehr angriffsfussball noch schöner, wenn es nur ein paar Mannschaften gäbe die das machen könnte.

    (6)
  • enthusio sagt:

    @Detlef:

    Nach der Hälfte des Turniers hat unsere Innenverteidigung sehr sicher gestanden. Was die Französinnen mit der amerikanischen Abwehr veranstaltet haben, habe ich im Spiel gegen unsere Mannschaft nicht gesehen. Insofern würde ich unsere Abwehr nicht mehr als „Schwachstelle“ bezeichnen.
    Einzige Schwachstelle bei uns war die schlechte Chancenverwertung.
    Immerhin war das Siegtor gegen England über mehrere Ballstafetten grandios herausgespielt.

    (3)
  • enthusio sagt:

    Beim Algarve-Cup hat Außenseiter Spanien mit einer „No Name-Elf“ im Finale den favorisierten Titelverteidiger Kanada durch ein frühes Tor überraschend mit 1:0 besiegt. Vero Boquete kam dabei nicht zum Einsatz.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Algarve-Cup_2017

    Im Cyprus-Cup siegte die Schweiz mit vielen aus der Bundesliga bekannten Spielerinnen durch ein Freistoßtor von Lara Dickenmann gegen Südkorea ebenfalls mit 1:0.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Zypern-Cup_2017
    http://www.soccerdonna.de/de/schweiz-gewinnt-zypern-cup/news/anzeigen_4599.html

    (2)
  • FFFan sagt:

    @ Volker:
    „Wer kann mir helfen suche das Spiel von Gestern auf Youtube…“

    Hier, bitteschön:

    https://www.youtube.com/watch?v=3tgoi1SrY9c

    (2)
  • Herr Schulze sagt:

    Hallo FFFan
    Wo finde ich USA – Frankreich? Auf you tube busher nicht.. Und alles, was man findet ist gesperrt…

    (1)
  • waiiy sagt:

    Wie stehen eigentlich die Quoten für einen Europameister Schweiz?!? 😉

    (3)
  • wolle sagt:

    Ich habe jetzt auch nur das letzte dt. Spiel gegen England gesehen, von den anderen nur die Highlights. Die Handschrift von St. Jones und Ihrem Team ist deutlich erkennbar, Sie versuchen immer die spielerische Lösung zu finden. Dafür benötigt man allerdings technisch versierte Spielerinnen, daran mangelt es z. Zt. aber.
    Benkrath war bei Rückpässen unsicher, Weiß auch nicht viel besser. Schult hat in der Vergangenheit auch öfters dabei Aussetzer gehabt.
    Unsere IV wirkt auch nicht souverän und sattelfest. Peter geht ja noch, aber Henning wirkt eher hölzern.
    Die AV mit Blässe und Kerschowski waren sehr robust und engagiert. Ihre techn. Mängel verhinderten jedoch oft präzise Flanken oder Abspiele, so das Ihre Läufe meist brotlose Kunst waren.
    Prunkstück ist sicherlich die Zentrale mit Maroszan und Magul. Da lacht doch das Fußballherz, gerade Magul sprüht vor Spielfreude. Die Kombination zum 1:0 kann man sich öfters anschauen. Auffällig war auch wieviel Zweikämpfe Maroszan gewonnen hat. Maier rechts eher unauffällig, Däbritz totalausfall.
    Was halt auch die Statistik ausdrückt ist die schwache Chancenauswertung. Mittag ist und bleibt der Chancentod. Sie hätte noch mind. 1 Tor machen müssen. Popp rackert und schafft viele Räume für Mitspieler, aber das Tor trifft Sie z. Zt. auch nicht. Es wird noch eine neue Sasic, Prinz oder Grings gesucht.
    Auch wenn dies alles sehr düster oder negativ wirkt, so ist mein Fazit eher positiv. Jones hat viel getestet, das hat man bei Frau Neid schmerzlich vermisst. Das dadurch nicht alles rund läuft ist klar, die Mannschaft befindet sich halt gerade in einem Generationswechsel. Der Weg scheint mir der richtige zu sein, man muss halt irgendwann die richtigen Personalentscheidungen aus diesen Tests treffen. Auf alle Fälle haben bei Jones nur eine Handvoll Spielerinnen einen sicheren Stammplatz.
    Vlt. muss Fr Jones jetzt auch die Fehler ihrer Vorgängerin ausbaden. Frau Neid hatte ihren festen Kader, meist der techn. limitierte Typ, dafür aber kampfstark. Da muss die Ausbildung in den Vereinen sicherlich auch einmal überdacht werden.

    (14)
  • enthusio sagt:

    @Herr Schulze:

    Hier kannst Du zumindest die Tore des Spiels USA-Frankreich sehen:

    https://www.downlossless.net/videos/france-3-0-usa-shebelieves-cup-2017-finale-i5n4n4w566l586061636y5.html

    (1)
  • enthusio sagt:

    Inzwischen gibt es auch etwas ausführlichere Highlights des Spiels USA-Frankreich:

    http://www.ussoccer.com/womens-national-team/tournaments/2017-shebelieves-cup#tab-1

    (5)
  • Zaunreiter sagt:

    Ich hab jetzt das vollständige Match gegen England gefunden:

    https://www.youtube.com/watch?v=OLfmNwoDUF8

    (4)
  • tpfn sagt:

    USA-France 1Hz

    USA-France 2Hz
    https://youtu.be/wEqFuxs0WLs

    (6)
  • enthusio sagt:

    @tpfn:
    danke für den Link, auf den einige von uns schon sehnsüchtig gewartet haben. 🙂

    Tja, eine wuchtige, kopfballstarke Spielerin wie Abby Wambach fehlt den Amerikanerinnen an allen Ecken und Enden. Frankreich dagegen hat Wendie Renard und wir Alex Popp. Trotz ihrer individuellen Klasse hat die Nr. 1 der Weltrangliste im ganzen Turnier nur ein Tor erzielt, aber vier Tore kassiert, und das mit Heimvorteil. Das reichte nur zu Platz 4. Wer hätte das vor dem Turnier gedacht ?
    Jill Ellis steht damit bei den erfolgsverwöhnten Amerikanern sicherlich in der Kritik, während man Steffi Jones dafür loben wird, dass sie das Turnier zum Experimentieren genutzt hat.

    (2)
  • enthusio sagt:

    Es lohnt sich, das Spiel USA-Frankreich im SheBelieves-Cup noch einmal in voller Länge anzusehen. Rassig bis zum Abpfiff war es eine Werbung für den Frauenfußball. Die Amerikanerinnen haben sich bis zum Schluss nicht aufgegeben, und Torchancen gab es auf beiden Seiten reichlich.
    Gut, dass es solch ein Turnier gibt !

    (1)
  • balea sagt:

    Ein wirklich sehr gutes Spiel zwischen USA und Frankreich. Den Französinnen könnte das für die EM natürlich reichlich Auftrieb geben.
    Schade, dass die deutsche Frauschaft bei dem Turnier nicht auch zu so einem rassigem Spiel eingeladen wurde.

    (0)
  • Wieland sagt:

    Ich sehe nicht, daß Jones so viel getestet hat. Sie hat ihre Wunschelf im ersten Spiel gebracht. Diese Mannschaft hat dann enttäuscht. Aufgrund der Anreise hatte man eine Ausrede und Steffi war sehr zufrieden.

    Dann musste man in Spiel 2 mit einer anderen Mannschaft spielen (da die 3 Spiele zu kurz hintereinander stattfanden).

    Und in Spiel 3 hat Steffi dann wieder auf ihre Wunschelf zurück gegriffen (mit leichten Modifikationen). Diese Elf wird dann auch bei der EM spielen.

    Die tollen Erkenntnisse und das spannende Experimentieren sind Augenwischerei. Mittag, Henning, Kerschowski und evtl Petermann werden auch in den Niederlanden spielen. Erkenntnisgewinn nicht vorhanden

    (5)
  • Detlef sagt:

    @balea,
    Die Französinnen haben bisher immer versagt wenn es um etwas ging!!!
    Darauf konnte man sich bisher immer verlassen!!!

    Es wäre wirklich wünschenswert, wenn es endlich mal richtige Konkurrenz in Europa gäbe, gegen die Deutschland wirklich alles zeigen muß was sie drauf haben!!!
    In Schweden hat die schlechteste DFB-Truppe ever immer noch den Titel gewonnen!!!
    Und das ausgerechnet gegen die zweitschlechteste Truppe, die man zu den Favoriten rechnen konnte!!!

    Der SBC war eine Testveranstaltung!!!
    Die Ergebnisse dort sind absolut zweitrangig!!!

    Wichtig ist dann in Holland, wenns um den Titel geht!!!
    Alles was davor war ist dann unwichtig!!! 😉

    (1)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Wenn Alyssa Naeher im Tor steht, gewinnt immer der französische Gegner – ist meine ganz private Feststellung! Oder weiß jemand Gegenteiliges?

    (-4)
  • FFFan sagt:

    @ Wieland:

    Ich gebe dir insofern Recht, als Steffi Jones als Bundestrainerin seit ihrem Amtsantritt personell und taktisch viel weniger experimentiert hat als man es nach ihren vollmundigen Ankündigungen erwarten durfte. Es trifft auch zu, dass die Aufstellung gegen die USA ihre ‚Wunschelf‘ für die EM sein dürfte (evtl. mit S.Huth statt L.Petermann). Ich würde aber trotz der Niederlage nicht unbedingt davon sprechen, dass die Mannschaft in diesem Spiel enttäuscht hat. Man hat immerhin gegen den Weltmeister gespielt, der zudem den Heimvorteil und keine strapaziöse Anreise hatte. Trotzdem hatte die DFB-Elf den Gegner weitgehend unter Kontrolle (Mittelfeld lahmgelegt, ‚Weltfußballerin‘ C.Lloyd auffällig unauffällig) und musste erst in der letzten halben Stunde einige Konterchancen zulassen; allerdings tat sich unser Team schwer, selbst Torchancen herauszuspielen.

    Personell setzt die Bundestrainerin bisher auf eine unverzichtbare ‚Achse‘, bestehend aus A.Schult, B.Peter, D.Marozsan und A.Popp – nicht zufällig bilden diese Spielerinnen auch den Mannschaftsrat! Um diese Achse herum gruppieren sich dann die anderen Spielerinnen, wobei die Präferenzen des Trainerteams sich schon seit Herbst 2016 klar abzeichnen: J.Henning als Partnerin von Peter in der Innenverteidigung, L.Maier und S.Däbritz auf den ‚Halbpositionen‘ im Mittelfeld sowie A.Mittag im Sturm. Am offensten erscheint der Konkurrenzkampf noch um die Außenverteidigerpositionen und die zweite Sturmspitze (Huth? Islacker? Petermann?)

    In taktischer Hinsicht ist nichts übriggeblieben von dem Vorhaben, mehrere Spielsysteme zu testen: mal mit drei Spitzen spielen oder in der Abwehr eine Dreierkette ‚implementieren‘? Fehlanzeige! Im Grunde spielt die Jones-Elf immer den gleichen ‚Stiefel‘: 4-4-2 „mit Raute“ (wobei von dieser Raute beim SheBelieves-Cup kaum noch was zu sehen war). Selbst Silvia Neid war da letztes Jahr experimentierfreudiger: da wurde beim SheBelieves-Cup gegen Frankreich überraschend ein extrem ‚tiefes‘ 4-1-4-1 ‚ausgepackt‘, im letzten Test vor Olympia gegen Ghana auch mal im 4-3-3 gespielt.

    Aber wie auch immer – am Ende zählt vor allem der Erfolg (und ein wenig auch die Leistung). Der Europameistertitel ist das erklärte Ziel, und daran wird letztlich auch die Arbeit von Steffi Jones und ihrem Trainerteam gemessen werden. Ob vorher viel oder wenig ausprobiert wurde, spielt dann keine Rolle mehr!

    (4)
  • Herr Schulze sagt:

    tpfn: Vielen Dank fürs Finden und Hochladen auch von mir. Hat sich gelohnt!

    (2)

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