Bayer Leverkusens Trainer Thomas Obliers tritt zurück

Von am 8. März 2017 – 12.21 Uhr 18 Kommentare

Thomas Obliers, Trainer von Frauenfußball Bundesligist Bayer 04 Leverkusen, legt mit sofortiger Wirkung das Traineramt beim Bundesligisten nieder.

Persönliche Gründe

Laut der Website des Vereins tritt der 49-Jährige nach langjährigem und erfolgreichem Engagement „aus persönlichen Gründen“ zurück.

Assistenztrainer Malte Dresen übernimmt

Obliers war seit der Saison 2012/13 Trainer bei Bayer 04 Leverkusen. Sein Vertrag war im Frühjahr 2016 verlängert worden. Das Traineramt übernimmt der bisherige Assistenztrainer Malte Dresen.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

18 Kommentare »

  • Fußball, F1 sagt:

    Hilft Bayer am Ende wohl auch nicht viel

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  • sonic sagt:

    Könnte gut für Leverkusen sein. Ich denke seit Jahren, daß in der Mannschaft mehr steckt als Obliers rausholt.

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  • Digger Dunn sagt:

    Endlich. Ich glaube, daß mit den Bayer-Mädels mehr geht als ständig nur auf den Plätzen 10 oder 9 in der Tabelle zu enden. Mit Obliers standen die Werkself-Mädels jahrelang im Tabellenkeller. Ich denke, Obliers fehlte der Ehrgeiz, mit seinen Mädels mal einen Sprung nach vorn machen zu wollen. Obliers hatte keinen Plan und keine Vision für seine Mädels. Er hat auch nichts getan, um wichtige Spielerinnen an den Klub zu binden. Ständig wurden von der Werkself die Rosinen rausgepickt, gingen nach Freiburg, Hoffenheim, Potsdam usw. Bei den Spielanalysen auf dfb.tv kam immer nur das gleiche Blabla von Obliers. Man hatte den Eindruck einer gewissen Null-Bock-Mentalität beim Werkselftrainer. Ob nun der Weggang von Obliers für die Restsaison noch etwas bewirken kann, bleibt abzuwarten.

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  • FFFan sagt:

    Im März wackeln in Leverkusen die Trainerstühle bzw. sie kippen sogar: erst R.Schmidt, jetzt T.Obliers!

    M.Dresen ist mit 28 Jahren der jüngste Trainer der Frauen-Bundesliga. Mal sehen, ob die Bayer-Mädels mit ihm in dieser Saison noch ‚die Kurve bekommen’…

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  • wisser sagt:

    digger dunn, du hast vollkommen recht. mit t.o. ist in lev. nicht viel passiert. immer das gleiche gerede, dass msn mit jungen hoffnungsvollen spielerinnen arbeiten will.und der erfolg? gleich null!nun weiß man aber auch nicht in welcher form der gesamtverein hinter dem frauenfußball steht. ich glaube eher nicht!t.muß schon sehr frustriert gewesen sein in der jetzigen form hinzuschmeißen und die mannschsft im stich zu lassen. vielleicht auch besser so.

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  • Altwolf sagt:

    Wie ich den Äusserungen e. engagierten Bayer-Fan beim letzten Spiel vor Ort in Leverkusen entnehmen konnte, ist die Unterstützung sowohl im sportlichen als auch im organisatorischen Bereich im Bayer-Management gleich Null und sehr von Desinteresse geprägt.

    Wenn also ein Trainer dort etwas bewegen will, muß er sich das in Eigenarbeit erschaffen und eine wirkliche sportliche Perspektive hat man dort wohl nicht. Lediglich im Nachwuchsbereich scheinen einige engagierte Ehrenamtliche noch etwas zu bewegen.

    Ziemlich traurig für den FF, aber Bayer hat sich ja auch schon von anderen Leistungssparten des Vereines verabschiedet.

    (9)
  • Pauline Leon sagt:

    auf jeden fall verspricht der unvermittelte abgang des herrn obliers und frau knaaks wechsel für das dfb-pokalviertelfinale spannenste unterhaltung in cloppenburg. wenn der neue besen gut kehrt: 0:5, wenn er gar nicht kehrt: 5:0. schön auch, das cloppenburg erst ein und leverkusen gar kein gegentor im pokal zu vermelden hat! wer auch immer weiterkommt, das halbfinale wird dann ein schöner frühlingsausflug werden… ich wünsche beiden teams viel erfolg und den zuschauern gute unterhaltung.

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  • holly sagt:

    Altwolf sehe ich auch so. Herr Obliers hat schon gute Arbeit gemacht. Bloß wenn die vielen Talente immer weg gehen kann er auch nichts machen.
    Sehe T.O. demnächst beim FFC in Frankfurt

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  • Zaunreiter sagt:

    Ich hab beim Thema „Obliers“ gezögert, ob ich mich an der Diskussion beteilige.
    Da wurde ihm hier eine „Null-Bock-Mentalität“ unterstellt, aber diese „legere Zurückhaltung“ ist halt so seine Art. Ich finde diese Art gut. Zwischen ihm und Colin Bell liegen Welten. In Bad Neuenahr empfand ich ihn als engagiert – entsprechend der Gegebenheiten. Vielleicht hat er ja gedacht – mit dem Gesamtverein im Hintergrund – dass er in Leverkusen mehr bewegen kann. Aber er hat wohl auch lernen müssen, dass er sich dort noch mehr erkämpfen muss als an der Ahr. Das zermürbt auch irgendwann. Wie der Gesamtverein „Bayer Leverkusen“ zu div. Sportarten steht, wissen wir ja.

    Und wenn er – wie von Hollys Wunschglaskugel gesehen – nach FFM ginge, mich würds für ihn freuen und er träfe ja dann dort auf alte Bekannte…Störzel und Nietgen.
    Aber immer schön beim Konjunktiv bleiben. 😉

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  • FFFan sagt:

    @ Zaunreiter:
    „Und wenn er – wie von Hollys Wunschglaskugel gesehen – nach FFM ginge, mich würds für ihn freuen und er träfe ja dann dort auf alte Bekannte…Störzel und Nietgen.“

    …dazu aus seiner Leverkusener Zeit: Hendrich, Prießen und Panfil!

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  • Christina sagt:

    Ich sehe den Grund für Frauenfußball in Leverkusen alleine darin, 2011 WM-Standort zu sein. Weitere positive Impulse gab es nicht. Wenn mit Rebecca Knaack die nächste gute Spielerin den Verein verlässt muss man sich doch Gedanken machen ob der Verein die Spielerinnen nicht halten kann oder nicht halten will. Ich habe meine persönliche Vermutung was die oberen Herren von Bayer 04 machen werden, sollte der Klassenerhalt nicht geschafft werden. Doch diese ganz düsteren Auswirkungen traue ich mich nicht hier zu schreiben. Die Frauen ins Jugendleistungszentrum abzuschieben, ja es war nichts anderes als eine Abschiebung, war ein deutlicher Fingerzeig.

    Die Aktiven können einem Leid tun, die bleiben nämlich auf der Strecke.

    @ Zaunreiter,
    ich habe Obliers immer als Kandidat für Frankfurt gesehen. Da kann man nur gespannt sein, ob Thomas Obliers Peggy und Laura nach der Sommerpause in Frankfurt noch antreffen könnte.

    Und immer schön im Konjunktiv bleiben.

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  • enthusio sagt:

    @Christina:

    Ich habe mich auch gefragt, warum Leverkusen seine Frauen nicht mehr im alten Haberland-Stadion spielen läßt.
    Anders als in Essen oder Duisburg ist von Leverkusener Seite tatsächlich keine Leidenschaft für den Frauenfussball zu erkennen.
    Vermutlich hat Obliers deshalb seinen Hut genommen. Mich würde sehr Annike Krahns Meinung zu diesem Thema interessieren.

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  • Altwolf sagt:

    Die Verlegung des Spieles B04:WOB in das Jugendleistungszentrum wurde mit dem zeitgleichen Karnevalsumzug in Nähe des Haberland-Stadions begründet und sollte wohl nicht als „Abschiebung“ verurteilt werden.

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  • Pauline Leon sagt:

    ging der karnevalsumzug durch das haberland-stadion????
    die 2.leverkusener frauen haben letzten sonntag in langenfeld spielen müssen, obwohl kurtekotten frei war. und langenfeld ist ja schon weitaus eher düsseldorf als leverkusen!!!

    […]

    Dieser Beitrag wurde den Womensoccer-Leitlinien entsprechend editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] versehen

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  • Christina sagt:

    @Altwolf

    Bayer04 Frauen spielen ständig in Kurtekotten. Nicht nur an Karneval. Somit bleibe ich bei meiner Behauptung. Haberland Stadion war einmal…

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  • sonic sagt:

    @Christina

    Ist richtig. Kann man auch auf der Homepage von Bayer 04 nachlesen:

    „Spielplan Allianz Frauen-Bundesliga – Saison 2016/17

    Die Bayer 04-Frauen von Bayer 04 tragen ihre Heimspiele seit dieser Saison im Nachwuchsleistungzentrum Kurtekotten, Otto-Bayer-Straße 2, aus […]“

    Aber drei Klicks sind von einigen schon zuviel verlangt.

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  • Altwolf sagt:

    @Christina.
    Ich habe nur wiedergegeben, was hier in WOB vom VFL als Begründung angegeben wurde.
    Das auch die anderen Spiele dort stattfanden und -finden war mir nicht bekannt.
    So könnte dann doch die vermutete „Wertschätzung“ stimmen.

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  • wisser sagt:

    sagt doch einfach die wahrheit. Bayer hat schlicht und einfach die reißleine gezogen. oder glaubt jemand Obliers geht jetzt wieder einer sog. geregelten Arbeit nach. Weiter träumen!

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