SheBelieves Cup: DFB-Elf weiter ohne Sieg

Von am 5. März 2017 – 9.54 Uhr 36 Kommentare

Die deutsche Frauenfußball Nationalelf wartet nach dem zweiten Spiel beim SheBelieves Cup weiter auf den ersten Sieg und das erste Tor. Nach der Auftaktniederlage gegen die USA gab es gegen Frankreich ein Remis.

In Harrison kam die in der Startelf auf acht Positionen veränderte Auswahl von Bundestrainerin Steffi Jones über ein 0:0 nicht hinaus.

DFB-Elf derzeit Letzter

Da im zweiten Spiel des Tages England durch einen Treffer von Ellen White (89.) gegen die USA mit 1:0 gewann, belegt die DFB-Elf nach zwei Spieltagen hinter Frankreich (4), England (3) und den USA (3) mit nur einem Punkt den letzten Platz.

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Jones erneut zufrieden

„Wir hatten besonders in der zweiten Halbzeit viele Chancen, es ist schade, dass der Ball einfach nicht ins Tor gegangen ist“, so das Fazit von Jones nach dem Spiel: „Ich bin mit dem Engagement und der Laufbereitschaft der Mannschaft zufrieden, wir haben uns in der zweiten Halbzeit gesteigert und ein Sieg wäre verdient gewesen.“

Renard köpft an die Latte, Islacker verschießt Elfmeter

In der ersten Halbzeit war Frankreich die Ton angebende Mannschaft. Wendy Renard setzte einen Kopfball an die Latte (19.) und Camille Abily scheiterte nur knapp mit einem Schuss aus der Distanz (22.). Die beste deutsche Chance vergab Mandy lslacker, die einen von Frankreichs Torhüterin Sarah Bouhaddi an Hasret Kayikci verursachten Foulelfmeter vergab (24.).

Dzsenifer Marozsán

Hatte Pech mit einem Lattentreffer: Dzsenifer Marozsán © Sascha Pfeiler / girlsplay.de

Deutschland verbessert in Halbzeit zwei

In der zweiten Halbzeit kam die auf vier Positionen veränderte deutsche Mannschaft besser ins Spiel.

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Dzsenifer Marozsán hatte Pech mit einem Heber aus 35 Metern auf die Latte (73.), den Abpraller setzte Anja Mittag neben das leere Tor. Bereits zuvor ließ die DFB-Elf gute Möglichkeiten liegen. Laura Benkarth parierte kurz vor Spielende einen Freistoß von Elise Bussaglia (89.).

Hendrich reist vorzeitig ab

Absprachegemäß tritt Kathy Hendrich vom 1. FFC Frankfurt bereits am Sonntag die Heimreise ein. In ihrem Studium der Bildungswissenschaften steht in den nächsten Tagen eine Prüfung an.

Zum Abschluss gegen England

Zum Abschluss trifft die deutsche Frauenfußball Nationalelf am Dienstag ab 22 Uhr auf England, die USA spielen gegen Frankreich (Mittwoch, 1 Uhr).

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

36 Kommentare »

  • FFFan sagt:

    Auch im zweiten Spiel kein Sieg für die Jones-Elf! Trotz zahlreicher Chancen (M.Islacker vergab sogar einen Elfmeter) reichte es nur zu einem torlosen Remis. Verkehrte Welt: sonst waren wir gegen Frankreich immer spielerisch unterlegen, gingen aber meist als Sieger vom Platz; diesmal war das Unentschieden eher für die ‚Equipe Tricolore‘ schmeichelhaft, denn Deutschland war zumindest in der 2.Halbzeit das bessere Team, doch der Ball wollte einfach nicht ins Tor. Einem Torerfolg am nächsten kam D.Marozsan in der 73.Minute, als sie nach einem Fehlpass von S.Bouhaddi aus 40 Metern einfach mal ‚draufhielt‘ und die Latte traf (für Sport1-Kommentator O.Forster die „erregendste Szene“ des Spiels! 😀 ). Dass A.Mittag im Nachschuss aus wesentlich kürzerer Distanz das leere Tor verfehlte, passt leider zu ihrer derzeitigen Verfassung…
    Die Leistung der Französinnen fand ich diesmal eher enttäuschend. Die von ‚enthusio‘ beobachteten Abwehrschwächen waren auch gegen Deutschland zu sehen, und auch Torhüterin Bouhaddi erwies sich einige Male als Unsicherheitsfaktor, verursachte auch den Strafstoß, parierte dann allerdings Islackers unplatzierten Schuss.

    Viel aufregender war dann das zweite Spiel des Abends: die USA hatten zwar ein leichtes spielerisches Übergewicht, aber die ‚Three Lions‘ standen in der Defensive sehr geordnet, spielten mutig nach vorne und kamen auch zu gefährlichen Abschlüssen. Ein Unentschieden wäre eigentlich das leistungsgerechte Ergebnis gewesen, doch dann kam es wie es kommen musste. Wenn man psychologisieren will, könnte man sagen, dass die Engländerinnen „den Sieg am Ende mehr gewollt haben“. In der 90.Minute traf L.Bronze im Anschluss an eine Ecke die Unterkante der Latte, E.White (die mir schon gegen Frankreich sehr positiv aufgefallen war) reagierte am schnellsten und drückte den Ball über die Linie. Die Sensation war perfekt: der Weltmeister musste sich nach längerer Zeit mal wieder geschlagen geben!
    England ist bislang die positive Überraschung des Turniers; das wird am Dienstag eine ganz ‚harte Nuss‘!

    (15)
  • never-rest sagt:

    Ich beschränke mich heute mal auf die positiven Eindrücke:

    Das MF mit Demann und Popp in der 2 Hz. viel kompakter und zweikampfstärker, was dem deutschen Spiel und Spielmacherin Maroszan sofort zugute kam.

    Hendrich als Innenverteidigerin hat mir gut gefallen. Vielleicht ist sie nicht erste Wahl, weil (noch) nicht robust genug, aber im Vergleich zu manch anderer Option viel sicherer am Ball und im Spielaufbau.

    Angenehm überrascht war ich auch von Sara Doorsoun. Ihre gute Leistung hätte sie sogar durch ein Tor krönen können, immerhin hattte sie zweimal gute Gelegenheiten. Sie ist zwar nicht besonders antrittsschnell, dafür aber mit weiten Laufwegen nach vorne und hinten. Strahlte viel Ruhe am Ball und im Spielaufbau aus. ihre Leistung konnte sich wirklich sehen lassen.

    Auch wenn eigentlich unnötig, ein Sonderlob für Peter und Maroszan, die gerade in der ersten Hälfte den Laden so gut es ging mit ihrer Klasse und Routine zusammen gehalten haben. Gegen die USA waren beide ja noch nicht gerade in Hochform. Nebenbei: Täuscht es mich, oder ist Maroszan tatsächlich schneller geworden? Ab und zu geht sie neuerdings ab wie ein Rakete 🙂 Auch ihr Zweikampfverhalten ist inzwischen viel, viel besser geworden. Was doch eine Kapitänsbinde so ausmachen kann. Schade dass ihr toller Heber nur an die Latte geknallt ist. Nach dem Abpraller trifft Mittag ja leider nicht einmal das leere Tor.

    (12)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @never-rest
    > Ich beschränke mich heute mal auf die positiven Eindrücke:
    > …
    > Nach dem Abpraller trifft Mittag ja leider nicht einmal das leere Tor.
    Ah ja, diese Szene stufst Du also positiven Eindruck ein? – Ich fand sie einfach hochpeinlich wie erneut Anjas Auftritt, den man ihr und sie sich nicht antun hätte sollen.

    (-3)
  • Emma Woodhouse sagt:

    Das Spiel war, vor allem in der zweiten Halbzeit, sehr spannend. Deutschland war spielerisch klar überlegen und es war zeitweise richtig schön anzusehen. Nur das Tor hat gefehlt.
    Jetzt zum Kommentator: Jemand, der Marozsans Lattenschuss mit „Das wäre beinahe ein Tor des Jahres gewesen. Zumindest im Frauenfußball.“ kommentiert, Maiers Einwechslung mit „Jetzt kommt Maier, die flechtet sich immer so schön die Haare.“ und dem zu einer im Bild erscheinenden Französin nichts besseres als „Sie wird von den Männern regelmäßig zur schönsten Spielerin gewählt.“ einfällt, hat seinen Job verfehlt!
    Außerdem hat er sich nicht vorbereitet und ständig Kayikci und Doorsoun verwechselt. Peinlich! Ich weiß, man muss froh sein, dass die Spiele überhaupt übertragen werden. Und der erste Kommentator war auch echt gut. Aber man muss sich nicht alles bieten lassen. Das ist respektlos. Ich habe mich bei Sport 1 über die unterirdische Leistung des Kommentators beschwert.
    Falls dies noch jemand tun möchte, hier der Link zum Kontaktformular:

    http://www.sport1.de/kontakt

    Nur zusammen können wir die Berichterstattung besser machen 🙂

    (25)
  • Volker sagt:

    Die Maßnahme von Jones die Neuen oder besser die Nationalmannschaft „Kücken“ in die Startaufstellung zu nehmen ist wohl nicht falsch zu nennen. Die erste Halbzeit wirkte dann auch etwas nervös und einem Französischen Topteam unterlegen. Warum allerdings eine erfahrene Bundesligaspielerin (Und das sind sie alle) wie Rauch den Innen pass ins Abseits dem eigenen Abschluss vorzieht ist mir ein Rätsel. Ebenso wie unsere Torschützen Königin Islacker einer 11 meter derart versemmeln kann. Na ja, die Französinnen waren was die Auswertung von Chancen betrifft keinesfalls besser. Mit dem Einsatz gestandener Nationalspielerinnen wurde das deutsche Team deutlich besser nicht aber was das Thema Chancenverwertung betrifft. Sicher der Latten praller von Maro war für Mittag nicht leicht zu nehmen und so eine direkt Annahme kann schon mal „über den Schlappen rutschen“. Steffi Jones „kleines Experiment“ hat aber deutliche Schwächen offen gelegt, Erkenntnisse mit denen sie arbeiten kann. Positiv aufgefallen ist mir Pauline Bremer und Hasret Kayikci.

    (7)
  • Emmeline P sagt:

    @Emma,

    startest Du auch Petitionen, wenn im Männerfussball die Attraktivität von Ronaldo erwähnt wird oder Hummels als sehr beliebt bei den deutschen Frauen beschrieben wird.

    Ich schaue mir übrigens die Spiele an, um den Frauenfussball zu geniessen und nicht um primär krampfhaft überall „Frauenbenachteiligungen“ zu suchen.

    Ich bin froh, dass Sport1 solche Spiele zeigt.

    (3)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Emma
    Weißt Du was hochpeinlich ist? Wenn man als FF-Fan tatsächlich der Überzeugung ist, dass eine Lira Alushi in ihrer aktiven Zeit deutlich besser verdiente als ihr Ehemann Enis.

    Ich finde, der Kommentator hat das Recht, wenn er seinen eigentlichen Aufgaben gerecht wird, solche Bonbönchen einzustreuen oder wußtest Du das und kamst deswegen so auf die Palme, dass eine schriftliche Beschwerde beim Sender unausweichlich wurde.
    Einfach mal persönliche Befindlichkeiten aussen vor halten und einen noch einigermassen FF-verbundenen TV-Sender nicht mit Pillepalle bombardieren!
    Halte in Zukunft also mal den Ball etwas flacher! 😉

    (-13)
  • Volker sagt:

    Schenschtschina Futbolista, mit positiven Eindruck beschreibt never-rest eindeutig Maroszan! Und damit hat Er absolut Recht. Maro ist mit ihrer Position gewachsen und für die Mannschaft ein wichtiger Bestandteil geworden.

    (8)
  • enthusio sagt:

    Ich fand den Sport 1-Kommentator auch grottenschlecht. Allerdings muß man zu seiner Entschuldigung sagen, dass man aus der „Hubschrauberperspektive“ das Spiel auch kaum vernünftig verfolgen konnte und daher öfter nur mutmaßen konnte, welche Spielerin an welchen Spielszenen beteiligt war. Allerdings war klar, dass nicht Dallmann die im Strafraum gefoulte Spielerin war. Aber aus der Entfernung hätte man auch Doorsoun und Kayikci nicht unterscheiden können.

    Dafür, dass Frankreich im wesentlichen seine Routiniers aufgeboten
    hatte, fiel ihnen gegen unsere neuformierte Mannschaft wenig ein. An Abily, Henry und Le Sommer lief das Spiel völlig vorbei.
    Zwar hatte Deutschland in der 1. Halbzeit mit Ausnahme des Elfmeters keine einzige Torchance, aber auch Frankreich fiel nicht viel ein. Außer dem Renard-Kopfball an die Latte nach dem Freistoß von links und Abilys Weitschuss neben das Tor kam nur Majri kurz vor der Halbzeitpause nach der Perisset-Flanke gefährlich vors deutsche Tor. Ich würde insgesamt nur von einer leichten Überlegenheit im französischen Spiel in der 1. Halbzeit sprechen, eine französische Dominanz hat wohl nur der schwache Kommentator erkannt.

    Ganz anders lief es dann in der 2. Halbzeit: insbesondere Popp brachte enormen Schwung in das deutsche Spiel. Nach wenigen Minuten klärte zunächst eine französische Verteidigerin eine Hereingabe über rechts kurz vor der Linie, anschließend wurde das Foul von Karchoui an Islacker im Strafraum nicht geahndet. Islacker war klar weggestoßen worden.
    Dann mußte Bouhaddi gegen Kayikci nach Pass von Popp Kopf und Kragen riskieren und etwas später hätte eine Hereingabe von Popp fast zu einem Eigentor durch Renard geführt.
    Auch Doorsoun scheiterte an der toll reagierenden Bouhaddi.
    Schließlich der schlimme Fehlpass von Bouhaddi, den Marozsan mit ihrem traumhaften Heber an die Latte fast bestraft hätte.
    Frankreich hatte kurz vor Schluss nur den Freistoßaufsetzer von Bussaglia zu bieten, den Benkarth im Nachfassen hielt.
    Anja Mittag blieb glücklos, ihre beiden Schüsse gingen vorbei.

    Ich kann mich nicht erinnern, dass wir in den letzten fünf Jahren Frankreich mal so dominiert hätten wie in der 2. Halbzeit.
    Auch die Abwehr um Peter und Hendrich stand bombensicher. Anders als die Amerikanerinnen konnten die Französinnen keine Löcher in unsere Deckung reißen, Delie und später Thomis und Thiney waren völlig abgemeldet.
    Insgesamt hatten wir auch deutlich mehr Ballbesitz als die Französinnen, das ist wirklich bemerkenswert.

    England hat sich gegen die USA den Sieg verdient, denn anders als in der 2. Halbzeit gegen Frankreich spielten sie gut mit und hielten die amerikanischen Stürmerinnen von ihrem Tor fern.
    Es boten sich auf beiden Seiten kaum Torchancen, aber der Knaller von Bronze in der vorletzten Minute ließ die Latte beben und die spät eingewechselte White versenkte den Ball cool im Tor. Ich glaube, diese Szene war auch die einzige echte englische Torchance in der 2. Halbzeit, denn das Spiel wogte zwar hin und her, aber Ashlyn Harris konnte ansonsten Grashalme zählen. Chamberlain auf der anderen Seite hatte nur wenig mehr zu tun.

    (14)
  • Volker sagt:

    Emma Woodhouse: Mit dem verwechseln von Kayikci und Doorsoun bin ich mir jetzt auch nicht so sicher. Ich bekomme Sport 1 über Satellit mit der schlechten Bild Qualität des Freien Senders.Was das Erkennen von Spielerinnen nicht leicht macht besonders wenn Statur und Haarfarbe ähnlich sind. Aber auf youtube gibt es schon die HD Version. Danke für den Tipp.
    Ansonsten sind die Kommentare auf Sport 1 der Grund warum ich mir lieber Bundesliga Spiele auf DFB TV ansehe. Ob es sich lohnt eine Beschwerde wegen blödsinnigem Gesabbel an Sport 1 zu richten halte ich für fragwürdig.

    (6)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Volker
    Dein Einspruch passt nicht zum Geschriebenen, wo die Absätze eine Aufzählung der positiven Eindrücke darstellen, und davon gab es nicht nur einen einzigen, denn schließlich verwendet er zu recht auch den Plural!
    Was er von Maro hält, steht unter „Sonderlob“!
    Ansonsten wäre es auch eine Dopplung beim Loben.

    (-7)
  • Emma Woodhouse sagt:

    @Emmeline P (kreativer Name übrigens^^):

    Ich habe keine Petition gestartet. Aber bei sexistischen Kommentaren beim Männerfußball würde ich mich auch beschweren. Ich habe aber noch nie gehört, dass eine Kommentatorin sich in derartiger Weise über Spieler geäußert hat.
    Ich bin auch froh, dass Sport 1 die Spiele zeigt. Habe ich ihnen auch geschrieben. Aber jemand, der kein Interesse daran hat, sachlich und mit Fachkenntnis dieses Spiele zu kommentieren, gehört abgestraft.

    Es wird sich nie etwas in der Wahrnehmung und Wertschätzung von Frauenfußball ändern, wenn so etwas relativiert wird…

    (8)
  • Emma Woodhouse sagt:

    @Schenschtschina Futbolista:

    Da ich mich nicht für Männerzweitligafußball interessiere, finde ich es nicht peinlich, Enis Alushi lediglich als Liras Ehemann zu kennen und nicht zu wissen, dass er so unnötig viel Geld verdient. Da er im Gegensatz zu ihr keine Werbeverträge zu haben scheint, sonst würde ich ihn vielleicht kennen, erschien es mir logisch, dass sie insgesamt mehr Geld verdient als er.

    Offensichtlich sind Sie keine Frau, sonst würden Sie blanken Sexismus und Ignoranz („Zumindest im Frauenfußball“) nicht als „persönliche Befindlichkeiten“ abtun. Kommentare wie Ihrer beweisen, dass im Fußball (damit meine ich Frauen- UND Männerfußball) noch viel zu tun ist.

    Kommentare wie Ihre motivieren mich, den Ball niemals flach zu halten und immer wieder auf Sexismus (auch gegen Männer!!) hinzuweisen und Maßnahmen dagegen zu ergreifen. Danke dafür :):)

    (5)
  • Emma Woodhouse sagt:

    @enthusio:

    Da bin ich anderer Meinung. Wozu gibt es Rückennummern? 😀 Die sollte er von Berufs wegen eigentlich auswendig können. Außerdem kann man die beiden aufgrund von Statur und Größe eigentlich ziemlich gut unterscheiden.

    (6)
  • Emma Woodhouse sagt:

    @Volker:

    Deswegen habe ich ja hier kommentiert, damit ich nicht die einzige bin, die sich beschwert 😉 Auf Twitter haben sich auch schon Leute darüber aufgeregt.
    Der Kommentator beim ersten Spiel war richtig gut. Vielleicht war er ja krank und sie mussten auf die Schnelle irgendwen finden und heraus kam dann dieses Desaster.

    (6)
  • Zaunreiter sagt:

    Ach…ich kommentier auch einfach mal…

    @Emma Woodhouse:
    In Zeiten von avaaz.org und campact kommt man schon mal schnell auf die Idee, dass ich, wenn mir was nicht gefällt, mal einen ordentlichen Run auf die HP eines Fernsehsenders oder einen Shitstorm im Netz auslösen kann. Deine Bemühungen ehren dich, ich hab selber schon genug Unterschriftenlisten bei avaaz oder campact unterschrieben, aber du schießt hier mit Kanonen auf Spatzen. Genausogut könnte ich mich als Linker mit der roten Fahne auf den Marktplatz meines Städtchens stellen und die Revolution ausrufen.

    Wenn ich weiß, welcher Fernsehsender das Spiel überträgt, dann stell ich eben meine Ohren auf Durchzug, um mich nicht unnötig aufzuregen. Du hast aber die Wahl, ob dir ein Verwaltungs-Feminismus Schwarzer`scher Prägung lieber ist oder einer der durch Lady Gaga, Sarah Bosetti (Poetry-Slammerin) oder Carolin Kebekus anders geprägt wird.

    Zum Spiel:
    Hach…Da schlägt ein francophiles Herz in meinem deutschen Körper und das Herz wünscht sich dann zuweilen deutsche Disziplin angesichts der ewigen Dribblereien einer Le Sommer oder der naiv wirkenden Leichtigkeit einer Bouhaddi. Ich hätt ja schon längst eine andere Torfrau hinten reingestellt, aber bitte, was will ich meckern, wenn sämtliche bisherigen Trainer hinter ihr stehen. Vielleicht ist das dann der Feminismus Bouhaddischer Prägung. 😉
    Die erste Halbzeit ging gefühlt an Frankreich und die zweite an Deutschland, die aber den Ball nicht im Tor unterbringen konnten. Das Spiel hätte 3 oder 4 zu Null für Deutschland ausgehen müssen.

    Was mich erstaunte war die Passsicherheit des deutschen Teams untereinander. Es war wohl Morgen- und Abendgebet des Trainerstabs und der Spielerinnen zugleich. Sie haben es wohl bis ins Unterbewusstsein trainiert. Fiel mir auch Donnerstagnacht beim Hackentrick von Petermann auf Kerschowski auf.

    Alles in allem ist Deutschland auf einem guten Weg. Eine unglückliche Niederlage gegen die USA und ein verdientes Unentschieden gegen Frankreich ist doch in Ordnung.
    Und vielen Dank für das Bringen der Ersatztorhütin, Frau Jones. Jetzt erwarte ich allerdings noch einen Einsatz von Lisa Weiß. 😉

    (10)
  • Emma Woodhouse sagt:

    Und nochmal aus aktuellem Anlass, warum es sich lohnt, bei vermeintlichen „Kleinigkeiten“ den Mund aufzumachen und sich zu beschweren:
    Anscheinend hat ein Sky-Kommentator heute bei einem Männerfußballspiel gesagt „Wir sind hier nicht beim Frauenfußball, das ist ein Männersport.“

    (6)
  • Emma Woodhouse sagt:

    @Zaunreiter

    Würdest du bei Rassismus auch die Ohren auf Durchzug schalten? Wenn ständig alle mitlaufen und niemand aufbegehrt, kann sich nichts zum Guten verändern!

    (1)
  • Detlef sagt:

    Ich kann dem Meisten hier geschriebenen eigentlich zustimmen!!!
    Das die Französinnen in ihrer Natio zumeist „in Schönheit sterben“, und dabei das Wichtigste vergessen (Tore schießen), daß kennt man ja zur Genüge von ihnen!!!
    Ich kenne die erste Hälfte nur von der Zusammenfassung, da ich erst spät nach Hause kam!!!
    Die zweite Hälfte erstaunte mich dann aber doch ziemlich, daß die TriColore so unter Druck gerieten, und selbst kaum für Torgefahr sorgen konnten!!!

    Das Angriffspiel der DFB-Elf gefiel mir echt gut, viel über die Außenbahnen, und wenig lange Bälle!!!
    Die Alternativen zu HENNING, Petermann und Däbritz haben mich absolut überzeugt!!!
    Die Defensive stand mit Hendrich und DEMANN viel sicherer!!!

    Sorgen bereitet mir allerdings die sehr schlechte Chancenverwertung!!!
    Mandy Islacker braucht eigentlich nicht viele Chancen!!!
    Gegen TURBINE hatte sie genau eine einzige Möglichkeit, die sie eiskalt nutzte!!!
    Aber nun vergibt die beste Torjägerin der Bundesliga so jämmerlich einen Elfer, und noch zwei weitere gute Möglichkeiten!!!

    Das ANJA MITTAG aus 10 Meter das leere Tor nicht trifft, das wundert mich eher weniger, denn das war schon zu ihrer TURBINE-Zeit nicht selten!!!
    Sie machte damals aber zumindestens die schwierigen Dinger rein!!! 😉

    Es bleibt zu hoffen, daß Steffi Jones noch irgend etwas schlaues einfällt, daß wir bei der EM nicht wieder auf „reingestolperte Tore“ angewiesen sind, sondern solch tolle Kombinationen wie gestern zum erfolgreichen Abschluß bringen!!!

    (8)
  • tpfn sagt:

    @Emma Woodhouse
    Zumindest kann man dem Kommentator nicht unterstellen er sei ein Ewiggestriger, im Grunde ist er absolut auf der Höhe der Zeit wenn man die USA mit dem mehrheitlich gewählten Trump als Trendsetter für die westliche Zivilisation hält. Gut möglich dass es bald wieder ein Kaffeeservice als Geschenk gibt, zumindest zusätzlich zur finanziellen Prämie.

    Wenn man dies als Rückschritt verstehen möchte, sollte man vor allem in der heutigen Zeit genau überlegen ob hier wirklich respektlos und frauenfeindlich agiert wurde. Desweiteren sollte auch hier der Satz gelten, im Zweifel für den Angeklagten.

    Ich fand die Drumherum-Infos übrigens ganz unterhaltsam, die Franzosen haben scheinbar ne Blondschwäche, bin noch am überlegen wen ich aus dem deutschen Team wohl wählen würde…. beste Spielerin war für mich jedenfalls Maroszan. Hendrich und Bremer haben mir aber auch gefallen. Wenn man so drüber nachdenkt waren eigentlich alle Spielerinnen der 2Hz gut drauf, einzig unser „Superstar“ konnte mal wieder nicht überzeugen.

    Aber wem zum Kuckuck hat Leonie denn noch alles die Haare geflochten???

    (1)
  • Detlef sagt:

    @Emma Woodhouse,
    Ich kann Dein Unbehagen durchaus nachvollziehen, mir ging es ähnlich!!!

    @Volker,
    Auch ich bekomme sport1 nur über Satelit, und ohne HD!!!
    Aber das der Reporter sich gleich mehrfach „geirrt“ hat, und nicht nur bei Kayikci und DOORSOUN, fällt bei mir auch unter schlechter Vorbereitung, bzw gleichgültiger Berufsausübung!!!
    Das kenne ich ansonsten eigentlich nur von DFB-TV!!!
    Darum wundert es mich sehr, daß Du ausgerechnet diese Kommentatoren bevorzugst!!!

    Ich vermute mal, daß der Kommentator von sport1 nicht im Stadion gesessen hat, sondern von München aus kommentiert hat!!!
    Das ist natürlich nochmal schwieriger, aber hey, das ist sein Job!!!

    Ich bevorzuge da sowieso Jan Platte, dessen Stil mir sehr gut gefällt, und der absolut kompetent ist!!!
    Ich würde auch gerne mal ein Spiel von Nele Schenker kommentiert bekommen, um mal einen positiven Gegenpart zu Claudia Neumann zu erhalten!!! 😉

    Insgesamt hätte ich mir schon ein paar mehr Kameraeinstellungen gewünscht, da der FF in USA ja eigentlich viel professioneller ablaufen soll als in Europa!!!

    (8)
  • never-rest sagt:

    Mir den von Jones gewünschten 3 Siegen wird es ja nun leider nix. Wenn die N11 auch gegen England ohne Erfolgserlebnis bleibt, wird es der letzte Platz. Ist eigentlich nicht weiter schlimm, weil es in dem SB-Cup um nichts geht. Aber ein paar Tore gegen England sollten schon noch rein gehen und am Ende ein Sieg stehen. Ansonsten ist das Problem unserer N11 ziemlich klar zu benennnen.

    Frau Jones sollte angesichts des Sturmproblems auch keine Denkmalpflege mehr mit A.M. betreiben.

    Dann schon lieber auf die Zukunft wie eine H. Kayikci setzen, die auf mich einen guten Eindruck gemacht hat. Sie ist quierlig und auch torgefährlich, wie sie es gerade in der Allianz FBL beweist.

    Auch M. Islacker hat für mich trotz des kläglich verschossenen Elfmeters keineswegs entäuscht. Sie ist (vielleicht neben einer Popp in Topform) die einzige Knipserin, die wir im Moment haben. Islacker ackert auch unwahrscheinlich viel, um wieder in Ballbesitz zu kommen.

    Auch wenn die Leistungen der N11 zum guten Teil zuversichtlich gestimmt haben, müssen jetzt auch mal Tore und vor allen Dingen Ergebnisse kommen.

    (17)
  • sangokaku sagt:

    never-rest, stimme dir in allen Punkten zu.
    Das Einzige, was ich vielleicht vermisse ist die Erwähnung von Svenja Huth (als Anja Mittag Ersatz).
    Das könnte die momentane Sturmsituation schon noch etwas aufwühlen… bzw. ‚durchwuseln‘! 😉

    (14)
  • tavalisk sagt:

    @Zaunreiter
    „Und vielen Dank für das Bringen der Ersatztorhütin, Frau Jones. Jetzt erwarte ich allerdings noch einen Einsatz von Lisa Weiß.“

    Allerdings müsste Frau Jones jetzt Lisa Weiß oder Laura Benkarth im letzten Spiel als Feldspielerin bringen, wenn sie ihre Ankündigung, allen Spielerinnen einen Startelf-Einsatz zu ermöglichen, noch wahr machen möchte.

    (3)
  • never-rest sagt:

    @sangokaku:

    Ja klar, S. Huth habe ich glatt vergessen.

    (13)
  • Antje Lie. sagt:

    Danke Emma, dass Du Dich hier so einsetzt und den Brief an den Sender geschrieben hast. Mir sind genau diese Bemerkungen auch als sehr unangenehm aufgefallen. Gut, dass sich hier diesbezüglich auch mal jemand zu Wort meldet und darauf aufmerksam macht.
    Schade, dass hier einige gleich so feindlich reagieren, aber das kennt man ja bei solchen Themen.
    Halte den Ball bitte nicht flach!

    (7)
  • bale sagt:

    Ich finde wir geben den Kommentatoren von sport1,eine chance,aber wenn es zur Routine wird mit diesen sexistischen Gerede,dann bitte shitstorm.ich wünsche mir sowieso,wie bei bbc, 2 weibliche Sprecherinnen,die sich in der Materie auskennen,aber auch dieser Bereich ist männerklüngel.IT IS a mans world.oder zu jedem sport 1 Reporter bitte eine spielerin dazusetzen.

    (6)
  • Ludwig sagt:

    Irgendwer muss in der Pause die richtigen Worte gefunden haben. Dass sich die 2. Halbzeit so sehr von der 1. unterschieden hat, lag meiner Meinung nach nicht nur an den personellen Umstellungen, weil es ja eigentlich sofort gut losging. In der 1. Halbzeit war irgendwie die ganze Mannschaft noch nicht so richtig auf dem Platz. Das ist mir besonders bei Doorsoun aufgefallen. In der 1. habe ich noch gedacht, dass sie so langsam mal ihre Nominierung rechtfertigen müsste. In der 2. hat sie dann wirklich gut gespielt. Ansonsten ist wohl schon alles erwähnt worden, was ich auch erwähnenswert finde.

    @Emma Woodhouse: Recht so!

    @Detlef: Tut mir Leid, aber ich kann nicht wirklich nachvollziehen, warum du dir mehr Kameraeinstellungen wünschst. Mir ist es eher positiv aufgefallen, dass man ausnahmsweise mal recht viel vom Spiel sehen konnte. Solange der Ball im Spiel ist, gibt es für mich eigentlich nur eine einzige Option für die Kamera: Das ist die auf Höhe der Mittellinie. Ich möchte schon immer mitkriegen, wer den Ball hat und was er/sie damit anfangen kann und anfängt. Das finde ich bei Mannschaftssportarten generell wichtig. Bildschirmfüllende Aufnahmen von Rückennummern – nur ein Beispiel von vielen – empfinde ich da eher als störend bis höchst ärgerlich. Es fällt mir bei allen anderen Übertragungen auch außerhalb des Sports auf: Je mehr Kameras, desto weniger sieht man. Ich habe schon mal überlegt, bei den Bildregiesseuren nachzufragen, ob sie bereits Unter-Rasen-Kameras in Erwägung gezogen haben. Aber ich schweife ab.

    (0)
  • Detlef sagt:

    @sangokaku,
    SVENJA HUTH könnte bei dieser EM zu einer der Besten werden!!! 🙂
    Allerdings muß man leider sagen, daß sie nun auch nicht gerade die Effizienz erfunden hat!!! 😉
    Aber mit ihren schnellen Tempovorstößen stellt sie jede Abwehr vor große Probleme, und mit ihren Dribblings bindet sie oft mehrere Abwehrspielerinnen, und schafft damit Räume für die Kolleginnen!!! 🙂
    Deutschland dürfte so mit Blässe, Popp, BREMER, RAUCH, Faißt und eben HUTH, eine der schnellsten Offensiven Europas haben!!! 🙂

    (3)
  • holly sagt:

    der Reporter war echt schlecht. er hatte aber eben auch nur die Mattscheibe vor augen. also das gleiche bild wie wir.
    Das ist dann das problem wenn man aus kostengründen aus unterföhring kommentieren muss und andauernd das bild ausfällt.

    Habe Frankreich nun das erste mal unter dem neuen trainer spielen sehen. Von der sonstigen Kombinationssicherheit war nicht viel zu sehen. Hatte mich vorher sehr gefreut le sommer zaubern mal wider zu sehen zu dürfen. Aber leider hat es sehr lange gedauert bis sie gute Aktionen hatte.
    Ich will hoffen das beide Teams sich bei der EM in spielerisch besser Qualtität präsentieren. Sonst wird es eine grauenvolle EM.
    Bei der letzten WM gefiel mir die Qualtität der Spiele auch oft nicht.

    (7)
  • Detlef sagt:

    Ludwig schrieb;
    „Tut mir Leid, aber ich kann nicht wirklich nachvollziehen, warum du dir mehr Kameraeinstellungen wünschst.“

    Aus dem selben Grund, den enthusio als „Hubschrauberperspektive“ bezeichnete!!!
    Dies kennen wir ja zur Genüge aus der Bundesliga, wo aus Kostengründen auf Kameras, und zu viel hin und herswitchen verzichtet wird!!!
    Beim Nachvollziehen von Abseitsentscheidungen ist dies sogar von Vortei!!!
    Oft „fliegt der Hubschrauber“ sogar nicht hoch genug, um Ballabgabe und Balladressatin gleichzeitig im Blich zu haben!!!

    Aber packende Zweikämpfe, und technische Kabinetstückchen verlieren so ihre Brisanz, da sie aus großer Entfernung kaum wahrgenommen werden können!!!

    Übertragungen im Profifußball der Männer leben von schnellen Kameraschwenks, und schnellen Hin und herschalten zwischen den einzelnen Perspektiven!!!
    Das läßt das ganze Geschehen noch dramatischer und spannender rüberkommen, als es tatsächlich ist!!!
    Ein wenig mehr „erlaubter Schwindel“ kann sicher auch dem FF nicht schaden!!! 😉

    Ludwig schrieb;
    „Es fällt mir bei allen anderen Übertragungen auch außerhalb des Sports auf: Je mehr Kameras, desto weniger sieht man.“

    Das mag Deine sehr persönliche Meinung sein!!!
    Andere, mich eingeschlossen, haben da eine andere Ansicht!!! 😉

    (-2)
  • Volker sagt:

    Emma Woodhouse: Wir müssen aufpassen das wir uns nicht in Dinge verstricken lassen die den Sport nebensächlich machen. Sicher sind dumme Kommentare immer ein Grund für Aufregung, aber jeder der sich für Frauenfußball interessiert oder begeistert ist dummen Sprüchen oder schlimmerem ausgeliefert. Mich nerven solche Vorfälle genau so wie dich. Als Beispiel nenne ich noch den „verniedlichen Unterton“ bei den Spielzusammenfassungen auf DFB TV der Bundesliga. Schon mal aufgefallen? Oder hast du dir mal Gedanken über die Intension des she believes cup gemacht. Hier mal ein Auszug aus der FAZ vom 02.03.17.
    ⦁ „In den Wochen vor der Weltmeisterschaft in Kanada 2015 fanden es die Verantwortlichen des amerikanischen Fußballs an der Zeit, ihre Frauennationalmannschaft mit einem attraktiven Slogan auszurüsten. Der emotionale Anstrich der neuen Parole wischte über manches an verbandsinternen Ungereimtheiten über die Behandlung der Spielerinnen geschickt hinweg.“
    Du erinnerst dich: Thema Kunstrasen, bei der WM und danach völlig in Vergessenheit geraten.
    Ein skandalöser Fall von Diskriminierung überdeckt durch PR Aktionen auch durch solche wie dem SB Cup. Aber die Frauen schaffen es doch immer wieder das beste daraus zu machen indem sie ganz einfach weiter ihren Sport betreiben. Und wir die Fans helfen ihnen am besten wenn wir hinter ihnen stehen und uns auf den Sport fixieren anstatt auf Dummschwätzer einzugehen.

    (4)
  • enthusio sagt:

    Beim parallel ausgetragenen Algarve-Cup hat es übrigens Spanien gleich bei seiner ersten Teilnahme überhaupt ins Endspiel geschafft und trifft dort auf Titelverteidiger Kanada.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Algarve-Cup_2017

    Beim ebenfalls parallel ausgetragenen Cyprus-Cup lautet das Finale Schweiz-Südkorea. Titelverteidiger Österreich spielt um Platz 7 gegen Belgien.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Zypern-Cup_2017

    (7)
  • FFFan sagt:

    @ Ludwig:
    „Mir ist es eher positiv aufgefallen, dass man ausnahmsweise mal recht viel vom Spiel sehen konnte.“

    100% Zustimmung! Die ‚Hubschrauberperspektive‘ war ideal, weil man so endlich mal nicht nur die ballführende Spielerin und ihre unmittelbare Umgebung sehen konnte, sondern auch das Geschehen drumherum. Anders ausgedrückt: man sieht das Spiel und nicht nur eine Aneinanderreihung von Einzelszenen! Dass dabei die Spielerinnen nicht immer sofort anhand der Nummer identifizierbar sind, nehme ich gerne in Kauf.
    Außerdem wurde bei der Übertragung aus Harrison ja nicht gänzlich auf Großaufnahmen verzichtet. Spätestens bei den Wiederholungen waren sie immer da!

    @ Detlef:
    „Übertragungen im Profifußball der Männer leben von schnellen Kameraschwenks, und schnellen Hin und herschalten zwischen den einzelnen Perspektiven!!!“

    Das gefällt aber nicht jedem Fernsehzuschauer! Deshalb sind ARD und ZDF dazu übergegangen, in ihren Apps bei Fußballübertragungen auch andere Kameraperspektiven anzubieten. So ist der Zuschauer, wenn er will, sein eigener Regisseur!

    (6)
  • Zaunreiter sagt:

    @Volker: Danke, Volker, für die Ausführungen. Besser hätte ich es nicht ausdrücken können, wie man(n) mit Frauenfußball umgeht.
    Den Artikel in der FAZ hab ich gelesen und auch mir ist dieser seltsame Unterton auf dfb.tv aufgefallen. Da schwingt immer so was wohlwollendes mit. Wenn ich das mal so ausdrücke.

    (-1)
  • Fan sagt:

    @Emma Woodhouse,
    bin voll deiner Menung was diesen Dampfplauderer von Sport 1 betrifft.
    Es ist schade dass man den Kommentator nicht ausblenden kann ohne die Atmosphäre im Stadion zu verlieren. Wenn ich in das Stadion gehe hab ich auch keinen Kommentator.

    (1)

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