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SheBelieves Cup: DFB-Frauen verlieren gegen USA

Von am 2. März 2017 – 9.18 Uhr 25 Kommentare

Die deutsche Frauenfußball Nationalelf ist mit einer knappen Niederlage gegen Gastgeber USA in den SheBelieves Cup gestartet.

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Die DFB-Frauen unterlagen dem Weltranglistenersten vor 16 318 Zuschauern in Chester, Pennsylvania, mit 0:1 (0:0). Lynn Williams erzielte mit einem Abstauber nach einem Lattenschuss von Christen Press den einzigen Treffer des Tages (56.).

Jones trotz Niederlage zufrieden

„Wir nehmen viele Erkenntnisse aus diesem Spiel mit“, so das Fazit von Jones. „Ich bin nach den Reisestrapazen trotz der knappen Niederlage stolz auf die Leistung der Mannschaft. Wir haben die Räume gut zu gemacht, aber es hat noch die Präzision gefehlt.“

USA – Deutschland 1:0 (0:0)

USA: Naeher – Short, Long, Sauerbrunn – Dunn (58. Pugh), Mewis, Brian, Heath – Lloyd – Williams (79. Morgan), Press (79. Horan)
Deutschland: Schult – Blässe (69. Bremer), Henning, Peter, Kerschowski (74. Rauch) – Maier, Marozsán, Popp, Däbritz – Petermann (46. Faißt), Mittag (74. Islacker)
Schiedsrichterin: Carol Ann Chenard (Kanada)
Tor: 1:0 Lynn Williams (56.)
Zuschauer: 16 318
Gelbe Karten: Horan – Blässe, Kerschowski

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

25 Kommentare »

  • Volker sagt:

    Mit dem Thema Abwehr hat sich Frau Jones sichtlich viel Arbeit gemacht! In der ersten Halbzeit gab es keinen Grund für Kritik. Ein gutes Stellungsspiel und enge Räume schon im Mittelfeld machten es den Amerikanerinnen sehr schwer. Besonders dabei das die Defensive im Kollektiv mit dem Mittelfeld gearbeitet hat , sehenswert! Anna Blässe und Isabel Kerschowski machten reichlich Tempo über die Außen. Carli Lloyd war kaum zu sehen da Sie geschickt neutralisiert wurde. Interessant die Zweikämpfe mit Dzsenifer Marozsán. Leider ging die Ordnung in der 2Halbzeit etwas verloren, ausgerechnet durch gleich 2Fehler von Kerschowski ein Ballverlust und ein Abwehr Block genau vor die Füße von Williams der dann zum 1-0 für die USA wurde. Schade.
    Das ist aber auch alles was man Kerschowski vorwerfen kann Sie zeigte bis dahin ein gutes Spiel und einen sehenswerten Abschluss. Marozsán wirkte in der 2Hälfte angeschlagen ebenso wie Anja Mittag. Konzentrations Schwächen und Fehler in der Mannschaft wurden häufiger. Nimmt man jetzt den Heimvorteil der US Girls gegen einen 8 Stunden Flug einem Zeitzonenkater und der vermutlichen Übermüdung unserer Mädels war das eine tolle Leistung gegen die Weltrang Ersten, trotz einem oder besser nur einem 0-1!!!

    (9)
  • Schenschschtina Futbolista sagt:

    Jones:Wir wollen alle 3 Spiele gewinnen!
    Wenn man weiterhin so auftritt, gibt’s 3 Niederlagen!
    Die 2. HZ war ja ein einziges desolates, den Gegnerinnen Hinterherrennen. Die ließen nämlich Ball und Deutsche gut laufen.
    Bloss gut, dass die US-Girls an einer Torphobie litten, sonst wäre es ganz schnell zu einem Debakel mit einer deftigen Packung am Ende kommen.
    Einige Spielerinnen offenbarten deutliche Fragen an der Berechtigung ihrer Nominierung, insbesondere alle Wolfsburgerinnen, allen voran die Jubilarin Anja Mittag, aber auch Blässe und Popp waren nahe an einem Totalausfall. Maroszan wiedermal mit Tarnkappe unterwegs, bloss nicht zu ihrem/unserem Vorteil.

    (6)
  • enthusio sagt:

    Mir hat aus deutscher Sicht besonders die 1. Hälfte gut gefallen, als man den Amerikanerinnen mit gutem Stellungsspiel den Zahn zog, so dass sie insgesamt nur zu einer guten Torchance durch Lynn Williams kamen. Ihr harter Flachschuss wurde aber von Almuth Schult glänzend pariert.

    Trotzdem war dann in der 2. Hälfte zu erkennen, dass Spielerinnen wie Christen Press und eben auch Lynn Williams mit ihrer Schnelligkeit und ihren starken technischen Fähigkeiten nie ganz auszuschalten waren. Es war eine Augenweide zu sehen, wie Press vor dem Führungstor nach dem Ballverlust von Kerschowski nach innen zog und umgeben von mehreren Abwerhspielerinnen den Ball mit links an die Latte drosch. Kerschowski konnte den Nachschuss einer amerikanischen Spielerinnen noch abwehren, leider genau vor die Füße von Williams, die den Ball dann flach im Tor versenkte.

    Die Amerikanerinnen ließen in der gesamten 2. Hälfte durch konsequente, gute Raumaufteilung keine gefährlichen Aktionen unserer Mannschaft mehr zu. Einzig Anja Mittag prüfte mit einem Flachschuss einmal Alyssa Naeher, die ihn aber problemlos hielt.

    Wenn man ehrlich ist, hätten die US-Girls ein weiteres Tor erzielen müssen, aber Williams schoss frei vor Schult den Ball in die Wolken und auch Press konnte nach einem Querschläger von Henning den Ball nicht kontrollieren und hob ihn am Tor vorbei.
    In der Nachspielzeit schließlich pflückte Schult Carli Lloyd nach einem schönen Sololauf den Ball noch vom Fuß.

    Die amerikanischen Offensivspielerinnen (Dunn, Williams und Press) haben mich mit ihrer Schnelligkeit, Wendigkeit und Ballsicherheit sehr beeindruckt, während mir auf deutscher Seite besonders die kraftvollen Vorstöße von Blässe und Kerschowski über die Flügel gefallen haben. Auch mMrozsan hat ihre Mitspielerinnen immer wieder gut in Szene gesetzt.

    Insgesamt war es ein sehr interessantes Spiel auf hohem Niveau, das die bessere Mannschaft verdient gewonnen hat.

    http://tv.dfb.de/video/highlights-usa-vs-deutschland/16863/

    (16)
  • Kalle sagt:

    Zumindest bleiben wir auch nach Bartusiak/Krahn das Land, mit der langsamsten Innenverteidigung

    Besserung auf Jahre nicht in Sicht

    (18)
  • tpfn sagt:

    Wenn man mal ehrlich ist, sahen wir gegen echt starke Amis ganz schön alt aus. Maroszan hat mir in der 1HZ noch sehr gut gefallen, in der 2HZ musste man sie suchen. Anja Mittag…totales Desaster, warum sie sich das mit der Natio überhaupt noch antut. Beim England Frankreich Spiel haben mich die Briten positiv überrascht, was bei denen auffällt, sie agieren viel mit kraftvollen Distanzschüssen, das hat man auch schon beim Testspiel von Turbine gegen ManCity gesehen. Die 1HZ waren die Briten klar überlegen, ähnlich wie die Amis in der 2HZ, in der 2HZ wurde das Spiel der Franzosen besser, vielleicht ging den Briten ja wieder die Puste aus, aber ingesamt absolut Daumen hoch für England.

    (8)
  • enthusio sagt:

    Hier kann man sich noch mal gut anschauen, wieviele Probleme unsere Innenverteidigung (Henning/Peter) in der 2. Halbzeit mit den quirligen US-Girls hatte:

    http://www.ussoccer.com/stories/2017/03/02/06/46/20170301-video-wnt-v-germany-highlights-shebelieves-cup

    @tpfn:
    In der 2.Halbzeit hatte England gegen eine keineswegs starke französische Mannschaft nicht eine einzige nennenswerte Torchance.
    Ich vermute, dass die schwache Leistung der Französinnen in der 1. Halbzeit dem Fehlen von Abily, Renard, Le Sommer, Thomis und Majri geschuldet war, die allesamt erst spät in der 2. Halbzeit zum Einsatz kamen und dem Spiel ihren Stempel aufgedrückt haben.
    Da ich nur diese 2.Halbzeit des Spiels gesehen habe, kann ich Deine positive Bewertung der Engländerinnen nicht teilen. Bei den beiden jeweils durch Kopfbälle erzielten Gegentreffern sah die englische Verteidigung nicht besonders gut aus.

    Die Mannschaftsaufstellung der Französinnen zeigt auf jeden Fall, dass nicht die stärkste Elf von Beginn an auf dem Platz stand und der französische Trainer einiges ausprobiert hat :
    Bouhaddi – Houara d’Hommeaux, Georges, Mbock Bathy Nka (puis Majri, 83e), Périsset (puis Renard, 66e) – Henry (cap.), Geyoro – Diani (puis Le Sommer, 72e), Lavogez (puis Abily, 61e), Thiney (puis Thomis, 77e) – Delie.
    Die erfahrenen Spielerinnen haben dann noch das Spiel gedreht.

    (12)
  • tpfn sagt:

    @enthusio
    ich hab doch geschrieben dass die erste HZ klar an England ging und in der 2HZ die Franzosen besser waren, hab doch nix gegenteiliges behauptet, hab die Ursache vielleicht woanders gesehen, aber klar Le Sommer etc. haben schon ne andere Qualität, aber glaube mir die HZ1 wärst du aus dem Staunen nicht mehr raus gekommen, da waren die Briten echt stark.

    (1)
  • Pauline Leon sagt:

    die schönste szene des spiels war nach dem spiel, als die aktuelle weltfussballerin die zukünftige, nämlich sara däbritz, in den arm und zur seite nahm um mit ihr zu plauschen. carli hat saras genius sicher schon lange erkannt und würdigt diesen auch…

    (-10)
  • Dr. Faust sagt:

    Solange unsere Trainer und Trainerinnen vor und nach dem Spiel erzählen, dass es bei solchen Spielen hauptsächlich um das Gewinnen von Erkenntnissen geht und man nach Niederlagen immer zufrieden ist, werden wir auch in den nächsten 30 Jahren kein Spiel gegen die USA gewinnen.

    Und dann wird immer davon geredet, dass man bei den Amerikanerinnen den „winning spirit“ bewundert.

    So bekommen wir den nie. Das einzige was sich in den Köpfen verfestigt ist, dass man gegen die USA sowieso verliert. Um das mal aus den Köpfen zu bekommen, sollte man aufhören gegen die USA „Erkenntnisgewinnungsspiele“ zu spielen. Die USA spielt „wir-wollen-gewinnen-Spiele“

    (19)
  • Schenschschtina Futbolista sagt:

    @Pauline Leon/Carli Lloyd-Versteherin
    > carli hat saras genius sicher schon lange erkannt und würdigt diesen auch…
    Nur hat die von Dir favorisierte Däbritz davon leider nicht so viel gezeigt, was diese Ehrung realitätsnah werden lassen könnte! So bleibt es halt utopisches Wunschdenken und Schwärmerei für eine Auserkorene!

    (23)
  • Pauline Leon sagt:

    @schen fu: ich habe nicht behauptet, das sie in diesem spiel herausragend war. das hat sie schon vorher anderswo zeigen können. und ich denke, frau lloyd weiß das auch zu würdigen, wie wir nach dem spiel sehen konnten.

    (-13)
  • Volker sagt:

    Ich möchte meine Beobachtung bezüglich Kerschowski in meinem Kommentar oben ändern.
    Der Ballblocker im Torraum war eher ein Abpraller ihre Position war absolut richtig! Und nun Bitte ich um ein paar minus Daumen weil ich es gewagt habe eine deutsche Spielerin zu loben.
    Übrigens, Meine Tagesleistung war Heute auch nicht so gut dabei habe ich nur ein Paar Stunden weniger geschlafen und bin auch noch auf dem Kontinent geblieben. Mann-Mann-Mann !

    (7)
  • FFFan sagt:

    Die Niederlage ist kein ‚Beinbruch‘, aber dieses Spiel hat einmal mehr gezeigt, dass wir mit dem Tempo der USA Probleme haben. Außerdem tun wir uns schwer, gegen starke Gegner Torchancen zu ‚kreieren‘!

    Ich bin gespannt auf das Spiel gegen Frankreich. Ein ähnlich starker Gegner wie die USA, aber mit ganz anderem Spielstil. Der französische Trainer scheint bei diesem Turnier personell und taktisch auch einiges auszuprobieren…

    (15)
  • tpfn sagt:

    wer die Spiele nochmal sehen möchte:

    SheBelieves Cup. USA – Germany

    England vs. France ⚽ SheBelieves Cup 2017
    https://www.youtube.com/watch?v=TE3-_pw2g64

    (8)
  • Detlef sagt:

    Eine ziemlich glückliche, weil knappe Niederlage der DFB-Elf!!!

    In Hälfte Eins konnte man noch gut mithalten, hatte sogar ein Chancenplus!!!
    Aber dann der Einbruch in Hälfte Zwei!!!
    Natürlich muß man hier den Jetlag berücksichtigen, der sich durch Konzentrationsschwäche und Müdigkeit bemerkbar machte!!!
    Beste Beispiele waren für mich Anna Blässe, die sich nur noch mit einem taktischen Foul zu helfen wußte, um Tobin Heat stoppen zu können!!!

    Und BABBS PETER kann man normalerweise auch nicht mit nur einer Körpertäuschung stehen lassen!!!

    Die Kopfbälle von Alex Popp waren auch schon mal gefährlicher, und solch grottige Fehlpässe sieht man bei ihr auch nicht oft!!!

    Wo war eigentlich Lena Petermann???
    Auf dem Platz habe ich sie jedenfalls nicht wahrgenommen!!!
    Und auch Islacker blieb nach ihrer Einwechslung absolut wirkungslos!!!

    Tja, und meine ehemalige LIEBLINGS-TURBINE ist leider weiter denn je ganz weit weg von ihrer Bestform früherer Zeiten!!!
    ANJA MITTAG hat auch ihrem 150. Länderspiel kaum ihren Stempel aufdrücken können!!!

    Auch Däbritz hockt weiter tief in ihrer Formkrise!!!
    Ein guter Distanzschuß war alles, was sie anzubieten hatte!!!
    Wie man so darauf kommen kann, daß sie mal zur besten „Weltspielerin“ gewählt werden wird, ist mir schleierhaft!!!

    Auch JOSI HENNING konnte zum wiederholten Male nicht nachweisen, daß ihre Nominierung gerechtfertigt war!!!
    Man kann ihr zwar weiterhin wünschen, daß das Training mit Topstars wie le Sommer, Tomis, Morgan usw sie wieder zu alter Bestform zurückführt, aber mir fehlt leider der Glaube dazu!!!

    Steffi Jones hängt leider weiter in den alten bundesgöttlichen Altlasten fest!!!
    Da standen 4 pfeilschnelle Stürmerinnen auf dem Platz, aber leider im falschen Mannschaftsteil!!!
    Wenn Blässe, KERSCHOWSKI, BREMER und RAUCH in die Offensive gehen, entblößen sie natürlich gleichzeitig die Abwehr, was gegen solch schnelle Stürmerinnen, und eher langsame Innenverteidigerinnen sehr riskant ist!!!
    Hier sollte Steffi endlich einen Schnitt machen, und eigene Lösungen finden!!!

    (20)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Pauline Leon
    Während Du über die Lloydsche Motivation „denkenderweise“ spekulierst, denn dabei gewesen oder von Däbritz selbst darüber informiert worden zu sein, kann man wohl ausschliessen, stellte ich dafür Fakten dar! Es gab weder in der Vergangenheit noch in diesem Spiel eine Leistung Deines Lieblings, die selbst eine Nominierung für den Titel einer Weltfussballerin gerechtfertigt hätte!
    Und so sehr ich es ihr auch wünschen würde, in die Fußtapfen von Nadine Kessler zu treten, aber da fliege ich wohl eher auf den Mond als das das eintreten wird.

    (3)
  • Zaunreiter sagt:

    Einen schönen guten Tag! Ich möchte auch nochmal meinen Senf dazugeben. 😉

    @Pauline Leon: Bei dir als Däbritz-Fangirl ist das auch mehr Wunsch als Realität.
    @Volker: Dein Wunsch war mir Befehl. 😉
    @Dr. Faust: Werter Magister Heinrich, Ihr habt ja so recht mit der Aussage, dass die USA jedes Spiel gewinnen wollen und auch so agieren.

    Im übrigen: Wenn Frau Jones vorher sagt, dass ALLE Spielerinnen einen Startelf-Einsatz bekommen, warum steht dann immer noch eine Almuth Schult im Tor? Da hätte ich mir dann schon Benkarth oder Weiß gewünscht.
    Aufgrund der späten Uhrzeit hat mich dann doch die Müdigkeit übermannt, so dass ich nur die erste Halbzeit gesehen habe. Das hat mir aber gereicht, um zu erkennen, dass es ein Abnutzungsspiel gewesen ist, wo man bzw. frau sich im Mittelfeld neutralisierte. Das Tor – nach schöner Vorarbeit von Christen Press habe ich mir dann im ZDF-Moma angeschaut. Und Spielerinnen wie Williams und Dunn sind inzwischen nicht mehr aus dem USWNT wegzudenken.

    (6)
  • Sundermann sagt:

    @SF

    „stellte ich dafür Fakten dar!“

    Der war gut……. 😀

    (3)
  • never-rest sagt:

    Habe nur die 1. Hz durchgehalten: Nach dem was ich hier gelesen habe, muss ich mir die 2. Hälfte auch nicht mehr antun.

    Also es fing – wie ich finde – gut an. In der ersten halbe Stunde konnte ich einen Matchplan von Jones erkennen: Die Amis mit ihren eigenen Mitteln schlagen, hoch pressen mit hohen Laufaufwand und physischer Präsenz, Frau Lloyd aus dem Spiel nehmen mit doppelten Begleitschutz von Maroszan und Popp, dazu über die schnellen Kerschowski und Blässe über außen schnell umschalten, wenn sich die Gelegenheit bietet. Das funktioniete anfangs auch ganz ordentlich (Abgesehen von den obligatorischen leichten Ballverlusten beim Passspiel). Die N11 stand gut und spielte konzentriert. Trotzdem kamen unsere Angreiferinnen kaum einmal gefährlich in Tornähe. So leid es mir tut: Aber Mittag gehört in dieser Form nicht auf den Platz, mehr als Alibifußball konnte ich bei ihr nicht erkennen. Und Petermann ist mir schon lange nicht als nicht Torjägerin aufgefallen. Ihren Platz in der Startaufstellung hate sie wohl eher ihre USA-Erfahrung zu verdanken und dem guten Kopfballspiel. Leider kamen so gut wie keine Flanken in den Strafraum.

    Gefahr ging einzig und allein von den strammen Distanzschüssen von Kerschowski, Däbritz und Maroszan aus.

    Ich hoffe Hasret Kayikci kommt in den nächsten Spielen einmal zum Einsatz, sie befindet sich in blendenden Verfassung und kann auch einmal eine Verteidigerin in 1 gegen 1 auspielen Popp sollte wieder dahin zurück, wo sie am besten und wirkungsvollsten ist, nämlich in die Sturmspitze (alt. Islacker).

    Im MF ist mir keine Spielerin besonders aufgefallen. Maroszan war mit ihrem Privatduell mit Llyod beschäftigt, Däbritz lief nur mit, sehenswert allein ihr satter Fernschuss. Magull bietet sich m.E. als Alternative an.

    Noch ein Wort zu der Defensivabteilung. Kerschowski hat ganz stark angefangen, Blässe mit gewohnt leidenschaftlichen Einsatz, aber vogelwild beim Spielaufbau und Passspiel. Genauso schnell wie sie den Ball erobert hatte, war er auch wieder beim Gegner. Hier sollte m.M.n Maier wieder auf ihre Stammposition zurück kehren. Halbrechts war ihr Talent verschenkt. Bremer passt auf dieser offensiven Postition weit beser. Schließlich hoffe ich auf den Einsatz von Rauch. Bin mir sicher, dass sie dann ihr Riesentalent zeigen wird.

    Tja solange ich zugesehen haben, stand die Innenverteidigung noch nicht richtig unter Druck. Habe keine großen Fehler gesehen, was im weiteren Spielverlauf aber anscheinend nicht mehr der Fall gewesen ist. Hinter der Aufstellung von Henning mache ich ein großes Fragezeichen. Demann halte ich allemal für besser.

    (12)
  • Volker sagt:

    Hallo Zaunreiter auch dir einen schönen Abend.
    Danke das du meinen Wunsch erfüllt hast, ich nehme es mit Humor. Im übrigen teile ich deine Spielanalyse steht sie auch nicht im Widerspruch zu meiner. Die Ansicht über Frau Schuldt teilen wir ja. Obwohl es dieses mal nichts zu meckern gibt. Allerdings sehe ich keine „Vorarbeit“ sondern einen guten Alleingang bei Christen Press. Das der Ball dann 2 mal abprallt von der Latte und von Frau Kerschowski und ins Tor geht. Na also bitte. Zugegeben ein 2 oder 3-0 lag in der 2 Hälfte mehr als nur in der Luft. Mal an die Fans der hoch gelobten Franzosen. Ich wünsche euch von Herzen das Frankreich gegen Deutschland beim Ami Cup gewinnt. Wenn sie dann bei der EM gegen den Weltranglisten zweiten, achtmaligen Europameister, Olympia Sieger aus dem Land mit der „langsamsten Innenverteidigung“ WIEDER rausfliegen!

    (1)
  • enthusio sagt:

    @never-rest:

    Kompliment, eine sehr schöne und treffende Analyse der 1. Halbzeit von Dir.
    Aus diesem Grund würde ich mich wirklich freuen, wenn Du Dir doch noch nachträglich die 2. Halbzeit anschauen und dazu ebenfalls Deinen fachkundigen Kommentar abgeben würdest.

    Ich werde mir jetzt nachträglich mal die 1. Halbzeit des Spiels England-Frankreich ansehen. In der 1. Halbzeit sollen die Engländerinnen sich ja gut verkauft haben. (Zur 2. Halbzeit dieses Spiels hatte ich meine Eindrücke ja oben schon geschildert.)

    (6)
  • Volker sagt:

    never-rest: Ganz genau,sehr guter Kommentar im gegesatz zu meinem Sachlich und neutral.
    Herzlichen Dank!

    (3)
  • enthusio sagt:

    @tpfn:
    Habe mir jetzt auch dank Deines oben geposteten Links (vielen Dank dafür !) die 1. Halbzeit des Spiels England-Frankreich angesehen.
    Ich stimme Dir zu, die Engländerinnen waren besser und haben erfrischend gespielt. Insbesondere Nobbs hat – anders als auf französischer Seite Henry – im Mittelfeld viele Akzente gesetzt.
    Aber auch White und Taylor agierten nicht ungefährlich, kurz vor der Halbzeit hätte Taylor ja beinahe noch das 2:0 erzielt.
    Auffällig war, dass die französische Abwehr keinen sicheren Eindruck machte, dem englischen Führungstor ging ein böser Fehlpass von M’Bock Bathy voraus und beim Schuss von Nobbs sah Bouhaddi nicht gut aus.

    (3)
  • Pauline Leon sagt:

    jetzt weiß ich, warum die carli die sara in den arm und beiseite genommen hat: sie treffen sich im championsleague-finale wieder!!! (-15)

    (0)
  • Zaunreiter sagt:

    Träum weiter, Pauline…

    (2)

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