Potsdam verlängert mit Schmitz, Siege für Essen, Freiburg und Hoffenheim

Von am 23. Januar 2017 – 2.47 Uhr 6 Kommentare

Frauenfußball Bundesligist 1. FFC Turbine Potsdam hat den Vertrag mit seiner Torhüterin Lisa Schmitz bis zum 30. Juni 2019 verlängert. In Testspielen kamen die SGS Essen, der SC Freiburg und die TSG 1899 Hoffenheim zu klaren Erfolgen.

Die ehemalige Leverkusenerin kassierte in dieser Saison in bisher elf Bundesliga-Spielen nur vier Gegentore und ist so maßgeblich am bisherigen Saisonerfolg der Turbinen beteiligt gewesen.

„Souverän und zuverlässig“

Cheftrainer Matthias Rudolph meint: „Lisa Schmitz hat maßgeblichen Anteil an unserer stabilen Defensive. Viele brenzlige Situationen hat sie mit ihrer Klasse in der Hinrunde gelöst. Wir sind sehr froh weiterhin auf so eine souveräne und zuverlässige Torhüterin setzen zu können.“

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Freude bei Schmitz

Schmitz freut sich: „Ich bin sehr glücklich und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit Turbine Potsdam. Außerdem bin ich sehr froh, auch in Zukunft Teil dieses tollen Teams zu sein und möchte als Führungsspielerin die sportliche Entwicklung der Mannschaft mitgestalten. Ich bin stolz, dass der Verein und das Trainerteam mir ihr Vertrauen schenken und möchte das in der Zukunft mit guten Leistungen zurückzahlen.“

Lisa Schmitz

Die nächste Turbine-Vertragsverlängerung: Lisa Schmitz © Verein

Essen ohne Mühe

In Testspielen kamen die SGS Essen und der SC Freiburg zu souveränen Siegen. Die Essenerinnen gewannen gegen Arminia Bielefeld, Tabellenfünfter der 2. Bundesliga Nord, mit 4:0 (3:0). Die Treffer erzielten Linda Dallmann, Manjou Wilde, Charline Hartmann und Sarah Freutel.

Freiburg erfolgreich

Der SC Freiburg gewann mit 4:2 (2:1) gegen den FC Metz, Tabellenletzter der französischen Liga. Die Tore für die Elf aus dem Breisgau erzielten Hasret Kayikci, Janina Minge, Giulia Gwinn und Lena Petermann.

Kantersieg für Hoffenheim

Die TSG 1899 Hoffenheim kam zu einem 5:1 (1:0)-Sieg gegen den FC Basel, Tabellenzweiter der Schweizer Nationalliga A. Emily Evels, Dora Zeller, Maximiliane Rall, Christine Schneider und Isabella Hartig erzielten die Tore für die Elf aus dem Kraichgau.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

6 Kommentare »

  • waiiy sagt:

    Läuft in Potsdam. Ein Blick auf die Einsatzzeiten der Hinrunde zeigt, wie wichtig die 4 Verlängerungen sind.

    Diese Souveränität ist Schmitz‘ größtes Pfund. Mit ihr hinten drin hat man bis auf die obersten Ränge ein gutes Gefühl, selbst bei den Vorstößen von Wesely und Elsig.

    (21)
  • Detlef sagt:

    Man muß sich wirklich im Moment die Augen reiben, ob man das alles nur träumt, oder es tatsächlich passiert!!! ☺
    In der letzten Saison wurde der Verein in diesem Blog und auch anderswo mit viel Schmutz beworfen!!!
    Es wurde immer wieder der Untergang prophezeit, teilweise sogar von den eigenen Anhängern!!!

    Jetzt steht TURBINE mit zehn Siegen aus elf Spielen, dem besten Torverhältnis, den meisten Toren, und den wenigsten Gegentoren ganz oben an der Tabelle!!!
    Und nun verlängert eine Leistungsträgerin nach der anderen vorzeitig bis 2019!!!
    Irgendwie habe ich Angst plötzlich aufzuwachen!!!

    Außer SVENJA waren die letzten Vertragsverlängerungen letzte Saison ständig oder dauerhaft verletzt!!!
    Eigentlich müßte jedem klar sein, warum es diese Saison so super läuft!!!
    Aber trotzdem wird man immer wieder gefragt, was wohl das „Geheimnis“ dieses Erfolges ist!!!
    Es gibt endlich eine eingespielte Truppe, und von der Bank drücken viele starke Reservistinnen, die den Stammkräften den Platz streitig machen möchten!!!

    Nein, ich möchte nicht aufwachen!!! 🙂

    (14)
  • FrankE sagt:

    Schön, dass auch Lisa verlängert hat. Die Turbine-Abwehr für die nächsten Jahre steht und mit dieser Abwehr würde ich auch spielen wollen. Lisa, Jo-Jo, Inka, Schmitti und Wibke werden den Gegnern auch zukünftig einiges zum Grübeln geben.

    (15)
  • jochen-or sagt:

    Mit Lisa Schmitz, Elsig, Huth, steht neben Kemme und Wesely quasi das – bodenständige – Gerüst der Mannschaft. Letztere beide dürften aus verschiedenen Gründen sicherlich auch jedenfalls nicht vor 2019 Turbine verlassen.
    Mit Schmidt und Wälti kann man mit Geschick eine wunderbare Spitzenmannschaft jedenfalls für die nächsten beiden Jahre halten und vielleicht ausbauen.

    Das ist mehr als erfreulich, weil ich schon einige von anderen Verein abgeworben sah.

    Der Erfolg, die guten Trainingsbedingungen, das attraktive Wohnumfeld in einer schönen Stadt nahe der Weltstadt Berlin, aber auch der neue zeitgerechte, intelligente Trainer werden sicherlich eine Rolle dabei gespielt haben, dass man nicht auf das ganz große Geld spekuliert hat.
    Eine kluge Entscheidung auch der Verantwortlichen, denn es wird jetzt keine Unruhe in der Mannschaft entstehen, sondern man wird sich vollständig darauf konzentrieren, die hervorragende Ausgangsposition in der Meisterschaft in Platz 1 oder zumindest 2 umzusetzen.

    (16)
  • CK7 sagt:

    Das Geheimnis des Turbine Erfolges?? Schröder ist endlich weg, das ist alles….

    (-4)
  • FrankE sagt:

    @CK7 da möchte ich widersprechen. Genau wie Jochen sehe ich als ein Grund für den Erfolg dass man bei Turbine ein Gesamtpaket zusammenstellt mit dem die Spielerinnen sich wohlfühlen können. Das ist sicher nicht nur in den letzten sechs Monaten aufgebaut worden sondern das Ergebnis von viel Arbeit. Diese Saison konnte man sehen wie sich alles zu einem Bild zusammenfügte und an diesem Bild hat auch Bernd Schröder reichlich mitgemalt.

    @Jochen-Or Bisher sind wir von Verletzungen und Ausfällen verschont geblieben. Sollte das so bleiben wäre das von Dir gewünschte Ergebnis sicher möglich. Vergiss aber bitte nicht, es ist keine sechs Monate her als die Welt noch ganz anders aussah und bis Saisonende sind es nochmal vier Monate.

    (7)

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