Bayern München verpflichtet Kristin Demann

Von am 23. Januar 2017 – 16.42 Uhr 16 Kommentare

Frauenfußball Bundesligist FC Bayern München hat für die kommende Saison Kristin Demann von der TSG 1899 Hoffenheim als ersten Neuzugang verpflichtet.

Die 23-jährige Abwehrspielerin erhält bei den Münchnerinnen einen Dreijahresvertrag bis zum 30. Juni 2020.

Tolle Entwicklung

„Kristin ist eine junge, sehr talentierte und intelligente Defensivspielerin, die sich in den vergangenen Jahren in Hoffenheim toll entwickelt hat“, freut sich Bayern-Trainer Thomas Wörle auf den Neuzugang. „Sie ist variabel einsetzbar, hat strategische Qualitäten und spielt einen mutigen, ruhigen Ball. Ich freue mich sehr, dass sie sich für den FC Bayern München entschieden hat. Sie wird unsere Mannschaft verstärken.“

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Porträtaufnahme von Kristin Demann

Kristin Demann erhält in München einen Dreijahresvertrag © Uwe Grün

Titelgewinne als Ziel

Demann blickt ebenfalls erwartungsfroh auf die Zeit in München: „Ich hatte vier schöne Jahre in Hoffenheim, jetzt möchte ich mich sportlich weiterentwickeln und den nächsten Schritt gehen“, so die Nationalspielerin. „Dafür habe ich bei Bayern super Voraussetzungen. Mit der Mannschaft will ich den eingeschlagenen Weg weitergehen, guten Fußball spielen, um Titel kämpfen – und möglichst auch gewinnen.“

Seit 2015 Nationalspielerin

Demann debütierte im September 2010 als 17-Jährige beim 1. FFC Turbine Potsdam in der Bundesliga. 2013 wechselte sie nach Hoffenheim, wo sie sich auf Anhieb als Stammspielerin etablierte. Inzwischen hat sie 81 Bundesliga- und 6 Champions-League-Spiele bestritten, mit Potsdam feierte sie zwei Deutsche Meisterschaften (2011, 2012). Für die deutsche Nationalmannschaft kam sie seit ihrem Debüt im Oktober 2015 sechs Mal zum Einsatz.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

16 Kommentare »

  • Alia sagt:

    Ob das der richtige Schritt sein wird um sich in der Natio durchzusetzen ? Man wird es sehen! Definitiv ein großer Verlust für hoffenheim 🙁

    (8)
  • enthusio sagt:

    @Markus Juchem:

    Ein Hinweis: Kristin Demanns Dreijahresvertrag läuft bis 30. Juni 2020.

    (5)
  • Sandy sagt:

    Ich bin mir nicht sicher ob das die richtige Entscheidung war. Meiner Meinung nach hat sie sich in Hoffenheim so gut Entwickelt weil sie praktisch jedes Spiel über die komplette Spielzeit zum Einsatz kam. Ob sie sich in München durchsetzen kann wird sich zeigen, aber so viele Einsatzzeiten wie in Hoffenheim wird sie sicherlich nicht bekommen und dann wird es schwierig sich weiterhin für die Nationalmannschaft zu empfehlen.
    Auch aus der Sicht von Hoffenheim ist dieser Wechsel schade. Demann war für Hoffenheim eine immens wichtige Spielerin. Ich hoffe sie können das kompensieren.

    (12)
  • Digger Dunn sagt:

    Schade, ein echter Verlust für die Ehrmann-Truppe. Aber bei Tinis konstant guten Leistungen war es nur eine Frage der Zeit bis da mal jemand an die Tür klopft.

    (16)
  • quotis sagt:

    3-Jahresvertrag heißt bis 2020, nicht bis 2019 oder?

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  • bale sagt:

    viel glück und die anderen user bitte nicht wieder meckern.

    (8)
  • Detlef sagt:

    Sehr sehr schade für Hoffenheim!!!
    Eine Spielerin wie TINI DEMANN wird man dort schmerzlich vermissen!!!
    Ich wünsche dem sympathischen Blondschopf alles Gute für die Zukunft, auch wenn ich zugeben muß, daß ich immer auf eine Heimkehr nach Potsdam gehofft hatte!!! 😉

    (20)
  • tpfn sagt:

    Der FCBayern Frauen wird den Anteil an Legionären weiter reduzieren, sie erhoffen sich davon die beschämend stagnierende Zuschauerzahl zu erhöhen, könnte funktionieren. Tini Demann ist eine hervorragende Spielerin, Glückwunsch an Bayern, ich persönlich hätte sie aber lieber bei Freiburg oder wieder bei TP gesehen.

    (11)
  • Markus Juchem sagt:

    @enthusio und quotis: Danke, korrigiert.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Man hat ja deutlich sehen können, dass Caro Abbe kaum noch Einsatzzeiten bekam. Mit ihrem routinierten Stellungsspiel konnte sie dann doch die Schnelligkeitsdefizite auf diesem Niveau nicht mehr wie erforderlich ausgleichen. In der Nati droht ihr wohl Gleiches, ist nur eine Frage der Zeit…

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  • CK7 sagt:

    Tja, bedankt Euch bei Gott Schröder, er hat sie damals vergrault…

    (-4)
  • Detlef sagt:

    @CK7,
    Wieso vergrault???
    Weil er ihren Vertrag verlängert hat??? 😉

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  • jochen-or sagt:

    Sie ist sicherlich eine sehr gute Spielerin und man kann ihr insoweit zum „Aufstieg“ gratulieren.

    Aber sie wird sich durchsetzen müssen und da bin ich mir nicht ganz sicher, ob ihr dies in dieser Mannschaft gelingt, weil die Konkurrenz doch recht groß ist und sich Bayern immer wieder international bedienen kann und wohl wird, wenn es mangelt.

    Wenn sie dann einen Stammplatz erreichen sollte, müsste sie auch eine aussichtsreiche Kandidatin für einen Platz in der IV der N11 sein.
    Da mangelt es ja.
    Leider ist sie m.E. ein wenig zu klein.

    Im nächsten und übernächsten Jahr dürfte sich aber zeigen, wohin es geht.

    TP muss nicht trauern. Wir sind momentan auf der IV ausreichend gut besetzt.

    Internationale Spitzenklasse auf dieser Position sehe ich derzeit bei keiner deutschen Spielerin.
    Da kann man nur auf Entwicklung bei mehreren Spielerinnen hoffen, zu denen auch Demann gehört.

    (2)
  • GG sagt:

    Kann die Aussage „variabel einsetzbar“ nicht auch so gedeutet werden, dass Sie in den Überlegungen von Th. Wörle als Nachfolgerin von Mel Behringer gesehen wird ?

    Die aktuell sicherlich (noch) bestehenden Probleme in der N11-IV werden sich kurzfristig lösen (können): Auf links ist Babs Peter unumstritten, rechts könnte nach meiner Meinung Jo Wedemeyer eine ideale Ergänzung sein. Und das seit geraumer Zeit eminente Hauptproblem, das der Außenverteidigernnen, erfährt eine Lösung mit der hoffentlich zügigen Rückkehr von Luisa „Lulle“ Wensing auf rechts – dann hat Leo Maier endlich Zeit und Gelegenheit, auf links wieder zu alter (Weltklasse-) Stärke zurückzukehren.

    (-9)
  • FFFan sagt:

    Man kann sowohl der Spielerin als auch dem Verein zu diesem Vertragsabschluss gratulieren, da dieser Transfer für beide Seiten Sinn macht:

    Für K.Demann war es gut, zu einem ‚kleineren‘ Verein zu gehen, nachdem sie sich bei Turbine Potsdam nicht durchsetzen konnte. Bei der TSG Hoffenheim konnte sie sich in Ruhe entwickeln, sammelte Spielpraxis und Selbstvertrauen. Nach vier Jahren ist nun aber die Zeit reif für den nächsten Schritt, zumal Demann inzwischen auch Nationalspielerin ist.

    Natürlich besteht bei einem Spitzenklub wie Bayern München ein großer Konkurrenzkampf um die Stammplätze, aber dem müssen sich alle Spielerinnen stellen. Ich sehe für Demann recht gute Chancen, da sie variabel einsetzbar ist: sie kann als Mittel- oder Halbverteidigerin in einer Dreierkette ebenso spielen wie als Innenverteidigerin in der Viererkette oder auch im Mittelfeld auf der sogenannten „6er“-Position. N.Holstad und M.Behringer sind außerordentlich gute Spielerinnen, aber beide sind nicht mehr die Jüngsten. Vielleicht will der FCB da bereits die Nachfolge ‚regeln‘. Bedarf ist mittelfristig jedenfalls vorhanden; die Verpflichtung von Demann ist also auch aus Vereinssicht eine gute Entscheidung!

    (9)
  • ofen sagt:

    Kristin, eine Spielerin mit sehr guter Technik, Spielübersicht und überlegter Ballführung; auch durchsetzungsfähig in Zweikämpfen.

    (0)

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