VfL Wolfsburg verpflichtet Pernille Harder

Von am 19. Dezember 2016 – 12.27 Uhr 71 Kommentare

Frauenfußball Bundesligist VfL Wolfsburg hat die dänische Nationalspielerin Pernille Harder verpflichtet. Die 24-Jährige kommt von Linköpings FC und erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2019.

„Mit der Verpflichtung von Pernille Harder reagieren wir auf den Wechsel von Ramona Bachmann. Pernille hat in der schwedischen Liga und in der dänischen Nationalmannschaft bewiesen, welche Qualitäten sie vor dem Tor hat. Sie wird eine absolute Bereicherung für unser Offensivspiel sein,“ so Wolfsburgs Trainer Ralf Kellermann.

„Perfekter Verein“

Harder meint: „Der VfL Wolfsburg ist der perfekte Verein für mich. Es ist ein sehr professioneller Club mit einer der besten Mannschaften in Europa und der Welt. Mit dem Wechsel mache ich den nächsten Schritt in meiner Entwicklung und werde mich fußballerisch hoffentlich noch weiterentwickeln. Ich hoffe, dass ich dem Team dazu verhelfen kann, noch weitere Titel zu gewinnen.“

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Pernille Harder

Vertrag bis 2019: Pernille Harder (Archivbild) © Nora Kruse / ff-archiv.de

Einsatzberechtigt in der Champions League

Da Linköpings FC nicht in der UEFA Women’s Champions League aktiv war, ist Harder auch für die Spiele des VfL Wolfsburg in der Champions League spielberichtigt. Das erste Mal im Dress der Wölfinnen aktiv sein wird die Harder am 9. Januar 2017 beim obligatorischen Laktattest am Elsterweg.

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Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

71 Kommentare »

  • shane sagt:

    @altwolf: „Naja, das hat doch auch Niemand so behauptet.“

    erm, doch, genau das hat holly (28. Dezember 2016 um 16.28 Uhr) geaeussert. nochmal zum nachlesen:

    „Wob zieht da eher mit dem sportlichen bzw. mit den guten Bedinungen für eine Berufsausbildung bei einem der größten Konzerne der Welt.“

    und die von mir genannten sind doch die in den letzten jahren anstatt selbstgeformter „talente“ eingekauften spielerinnen. die ja angeblich auf keinen fall des geldes wegen kommen.

    wen bitte hat wob denn nach 2012 noch mit dem lockmittel berufsausbildung bzw. arbeitsplatz geholt?

    du schreibst doch selbst auch: „Da sie in dieser Zeit auch nur für den Fußball leben wollen, muß auch das Gehalt dafür reichen.“
    inwiefern ist das denn nicht „wegen des geldes“? andere clubs koennen sich einen kader voller vollprofis nicht leisten. oder wollen das auch gar nicht in hinsicht auf die nach-fussballerische zukunft ihrer spielerinnen, die ja eben nicht ausgesorgt haben werden nach der fussballerinnenkarriere.

    (4)
  • F.B. sagt:

    @FFFan:
    Danke für den Link zum Interview mit Lina Magull. Wenn ich mir ihre Antwort auf die Frage, ob sie zum VfL zurückkehrt, anschaue:

    Magull: Nein, das ist noch nicht geklärt. Das müssen die beiden Vereine untereinander regeln. Mehr kann ich dazu im Moment nicht sagen.“

    Dann könnte ihr Statement kaum klarer sein. Will sie wirklich zurückkehren, dann müssen sich die beiden Vereine überhaupt nicht einigen, da die Ausleihe im Sommer ausläuft und sie „automatisch“ wieder eine Spielerin des VfL ist. Gespräche zwischen den Vereinen gibt es nur dann, wenn sie in Freiburg bleiben möchte. Dann müsste man sich über eine Ablöse oder eine Vertragsauflösung austauschen. Linas Perspektive in Wolfsburg ist nun aber – insbesondere nach der Verpflichtung von Pernille Harder – noch genauso ist, wie vor ihrem Wechsel. Sie wäre bei ihrer Rückkehr weiterhin zweite Wahl und würde wesentlich weniger Spielzeit als in Freiburg bekommen. Da sie das natürlich weiß, bin ich davon überzeugt, dass sie den festen Entschluss hat in Freiburg zu bleiben. Jetzt ist nur die Frage, ob Kellermann das zulassen wird oder ob er darauf besteht, sie als Backup für das zentrale Mittelfeld zurückzuholen.

    (6)
  • Altwolf sagt:

    @shane.
    Das die finanziellen Angebote eine Rolle spielen wird doch nicht bestritten. Was mich an deinen Kommentaren stört, ist das Reduzieren auf die Ausschließlichkeit des Geldes, wenn Spielerinnen zu WOB gehen. Bis jetzt haben auch die Ausbildungs- u. Arbeitsmöglichkeiten noch e. große Rolle gespielt, wobei eine Freistellung zum Training u. d. Spielen bzw. Trainingslagern immer auch damit verbunden war. Prüfungszeiten mal davon ausgenommen.

    Z.B. hat A.Popp nach eigener Aussage nur zu e. Club gehen wollen, wo man ihr neben e. sportlichen Perspektive auch e. Ausbildung als Tierpflegerin ermöglicht, also eindeutig unabhängig vom Salär.
    N. Keßler hat hier b. e. Werbeagentur gearbeitet u. nebenbei e. Fernstudium abgeschlossen. Ich kenne nicht von allen Spielerinnen d. Vertragsinhalte,wohl genauso wenig, wie Du die der Turbine-Spielerinnen. Einige von ihnen sind/waren) auch sogg. Sportsoldatinnen (C.Pohlers, N.Keßler, L.Gößling, S.Laudehr u. andere mehr), deren Vertagsdetails wir auch nicht kennen.

    Erst in letzter Zeit sind auch in d. AFBL, was offenbar bei OL u. PSG bzw. b. Tyresö schon seit Jahren besteht, durch d. zunehmende Professionalisierung die finanziellen Möglichkeiten für Spielerinnen geschaffen worden auch ohne Neben-Job Fußballspielen zu können. So bleibt es jeder Einzelnen überlassen, ob sie sich in dieser Zeit weiterbildet o. e. Nebentätigkeit ausüben möchte.

    Du versuchst hier zu implizieren, daß das bei Turbine anders wäre, nämlich rein sportliche Aspekte der Grund dafür seien dort e. Vertrag einzugehen.Wenn dort nicht auch e. akzeptables finanzielles Angebot gemacht wird, dann würden dort auch nicht gestandene Spielerinnen unter Vertrag stehen. Warum habt ihr z. B. J.Simic verpflichten können, d. bei B.München sicherlich auch nicht nur für d. „sportlichen Ruhm“ aktiv war ?

    Es wird auch in Potsdam zukünftig Spielerinnen geben, d. während ihrer Vertragszeit nur fußballspielen.
    Das Turbine, zumindest bisher, e. gute Ausbildung für Talente angeboten hat u. durch die Landessportschule weiterhin anbieten kann ist doch auch allseits anerkannt, genauso, daß viele Talente gute Spielerinnen dadurch geworden sind.

    Nur ziehen andere Clubs nach und so wird sich der bisherige Ausbildungsvorsprung verkleinern.

    Du wirst auch weiterhin deine „Antipathie“ gegenüber WOB pflegen, doch sollte etwas mehr „Objektivität“, wie sie Fans anderer Vereine und auch Turbine-Fans hier einbringen, möglich sein.

    Ich für meine Person werde jedenfalls immer den nötigen Respekt vor Turbine wahren, wie dies auch meinerseits für die anderen Clubs u. Personen gilt.

    @Detlef.
    Ihr könnt doch stolz auf die „Eigengewächse“ sein, insbes. auch dann, wenn sie weiterhin an Potsdam gebundenen werden können.

    Doch muß man das anderen Clubs vorhalten, wenn sie insbes. „noch“ nicht in der Lage dazu sind ?

    Es ist doch nun mal auch in unserer Gesellschaft so, daß nicht alle mit abgeschlossener Berufsausbildung b. ihrer Firma bleiben bzw. bleiben können u. sich dann entscheiden (evtl.auch müssen), wo sie ihre Zukunft sehen. Auch da spielen berufliche Perspektive, Arbeitsverhältnisse u. Gehalt/Lohn e. entscheidende Rolle, falls man die Wahl haben sollte oder froh ist überhaupt e. Arbeitsplatz angeboten zu bekommen.

    (6)
  • holly sagt:

    @Detlef, anscheind hast du noch nie C oder D Mädchen spielen gesehen.
    Sonst wäre dir klar, das die fussballerische Ausbildung der Mädchen schon längst abgeschlossen ist. Dann werden die vorhandenen Fähigkeiten nur noch verfeinert. Deiner Meinung nach holt Turbine dannn nur schlechte bis mittelmässige Spielerinnen und macht sie zu superstars.
    Das kannst du doch selbst nicht glauben.
    Aber jedem seine Meinung. Kein Problem.

    (-6)
  • holly sagt:

    @shane, ich meinte da auch eher die jüngeren Spielerinnen. die von dir aufgeführten Spielerinnen sind da schon eher in einer anderen Gehaltsklasse. Obwohl ich da auch nicht auschliessen möchte das sie nicht noch irgendwas nebenbei machen um eine Ablenkung zu haben.
    Laut https://ffschweden.wordpress.com/2016/12/29/linkoepings-fc-wird-weiter-gerupft/

    wechselt S.Blackstenius nach Montpellier

    (1)
  • FFFan sagt:

    F.B.:
    „Jetzt ist nur die Frage, ob Kellermann das zulassen wird oder ob er darauf besteht, sie [L.Magull] als Backup für das zentrale Mittelfeld zurückzuholen.“

    Die Frage ist natürlich außerdem, ob und zu welchen Bedingungen der SC Freiburg die Spielerin am Saisonende fest verpflichten will. Ich könnte mir vorstellen, dass es so läuft wie bei S.Jensen, d.h. dass Freiburg nach Ablauf der ‚Leihfrist‘ eine (moderate) Ablösesumme zahlt. Daneben müsste sich der SC natürlich auch noch mit Magull vertraglich einigen.

    Aber das werden wir alles noch sehen…

    (3)
  • F.B. sagt:

    @FFFan:
    Ja, so wie du es schreibst, scheint mir das die realistischste Option zu sein. Gehaltseinbußen wird sie natürlich hinnehmen müssen, aber ich denke, ihr ist die Aussicht spielen zu können, wichtiger.

    (4)
  • Detlef sagt:

    @holly,
    D-Mädchen habe ich noch nicht spielen sehen, die sind ja auch erst 11-12 Jahre alt!!!
    Unsere C-Mädels habe ich dagegen schon einige male gesehen!!!
    Sie spielen ausschließlich gegen Jungs, und schlagen sich dort ziemlich gut!!!
    Aber fertig ausgebildet sind die noch lange nicht!!!

    Allein der Unterschied zu unser U-17, dazwischen liegen Welten!!!
    Von zweiter-, oder gar erster Liga will ich gar nicht erst reden!!!

    holly schrieb:
    „Deiner Meinung nach holt Turbine dannn nur schlechte bis mittelmässige Spielerinnen und macht sie zu superstars.“

    Das ist natürlich totaler Blödsinn!!!
    Diese Mädels sind das Ergebnis einer knallharten Selektion, denn nur etwa 10 Spielerinnen werden pro Jahrgang zur Sportschule zugelassen!!!

    Und „Superstars“ werden wohl nur sehr wenige, wenn es im FF in Deutschland so etwas überhaupt gibt!!!

    Also Du kennst meine Meinung überhaupt nicht!!! 😉

    (0)
  • holly sagt:

    @ Detlef, Jenny Zietz kam mit 16 zu Turbine. Da waren ihre Fähigkeiten schon soweit ausgeprägt das die vorhandenen nur noch verfeinert wurden.
    Merkst du nicht wie du dir wiedersprichst. Erst schreibst du das Turbine die Spielerinnen erst zu tollen Spielerinnen macht. Ein Post später schreibst du das Turbine nur 10 Spielerinnen im Jahr aufnimmt im Internat.
    Also wird es da schon eine genaue Auswahl geben bzw. müssen die Spielerinnen dann schon was können. Oder nimmt Turbine die schlechten und überlässt anderen Vereinen die guten?
    Einige der Spielerinnen sind schon U N11 Spielerinnen wenn sie zu Turbine kommen. aber die macht der DFB nur zu U N11 Spielerinnen damit Turbine auf sie aufmerksam wird.
    Ach ne das geht ja nicht der DFB ist ja immer böse zu Turbine. Hm dann müssen die Spielerinnen doch was können wenn sie zu Turbine kommen. Wenn hätte das gedacht das auch kleine Vereine gute Spielerinnen ausbilden können. Aber das passt anscheinend nicht in dein Weltbild.

    (-3)
  • FFFan sagt:

    @ holly:

    Zwischen „schon was können“ und „Weltklasse“ gibt es aber noch genügend Raum für die von dir angesprochenen „Verfeinerungen“! 😉

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  • Detlef sagt:

    @holly,
    Oh man, auf so einen gequirlten Quark braucht man gar nicht erst antworten!!!
    Du hast meine Kommentare gar nicht richtig durchgelesen!!!
    Da kann man Dir dann auch nicht weiterhelfen!!! 🙁

    (-8)