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Siege für Turbine Potsdam und Bayern München

Von am 18. Dezember 2016 – 16.25 Uhr 16 Kommentare

Am 11. Spieltag der Frauenfußball Bundesliga hat der 1. FFC Turbine Potsdam mit einem Kantersieg gegen den MSV Duisburg die Tabellenspitze zementiert. Meister FC Bayern München verbesserte sich durch einen Erfolg bei der SGS Essen auf Platz 2.

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Die Potsdamerinnen fertigten den Aufsteiger im heimischen Karl-Liebknecht-Stadion mit 8:0 (3:0) ab.

Turbine im Torrausch

Tabea Kemme (4.), Svenja Huth (29.) und Felicitas Rauch (33.) trafen vor der Pause, in der zweiten Halbzeit erzielten erneut Rauch (64.), die eingewechselte Anna Gasper (67.), Kemme (70.) und Huth (74.) mit ihrem jeweils zweiten Treffer sowie Sarah Zadrazil (77.) die Turbine-Tore.

Rolser-Doppelpack bei Bayern-Sieg

Der FC Bayern München gewann bei der SGS Essen vor der stattlichen Kulisse von 2 346 Zuschauern mit 3:0 (1:0). Dabei war Nicole Rolser (25., 64.) zweimal erfolgreich, die eingewechselte Katharina Baunach traf in der Nachspielzeit mit einem sehenswerten Freistoß (90.+3). Durch den Erfolg sowie den Ausfall der Partie zwischen dem FF JSV Jena und dem VfL Wolfsburg verbesserten sich die Münchnerinnen auf Platz 2.

Magull schießt Freiburg auf Platz 3

Neuer Tabellendritter ist der SC Freiburg, der gegen Bayer 04 Leverkusen mit 2:1 (1:0) gewann. Hasret Kayikci erzielte die Führung für die Gastgeberinnen (27.), Marina Hegering gelang für die Gäste der Ausgleich (70.). Doch nahezu postwendend gelang Nationalspielerin Lina Magull für die Elf aus dem Breisgau der Siegtreffer (72.).

Die zweifache Torschützin Nicole Rolser (re.) im Duell mit Essens Ina Lehmann

Die zweifache Torschützin Nicole Rolser (re.) im Duell mit Essens Ina Lehmann © foto2press / Mirko Kappes

Islacker trifft doppelt bei Frankfurt-Sieg

Der 1. FFC Frankfurt feierte einen 3:1 (2:0)-Heimsieg gegen den SC Sand. Kathy Hendrich (42.) sowie Mandy Islacker (45., 75.) waren für die Frankfurterinnen erfolgreich, den Gästen gelang durch Diane Caldwell nur noch der Ehrentreffer (86.).

Hoffenheim siegt dank Blitzstart

Einen souveränen Auswärtssieg feierte die TSG 1899 Hoffenheim beim 4:0 (3:0)-Sieg gegen Aufsteiger Borussia Mönchengladbach. Lina Bürger (5.) und ein Doppelschlag von Sophie Howard (9., 11.) sorgten in der Anfangsviertelstunde für einen Blitzstart, Nicole Billa traf zum Endstand (90.).



Tabelle Frauen-Bundesliga

PlatzTeamSpieleSUNToreTordifferenzPunkte
1VfL Wolfsburg17142141:8+3344
21. FFC Turbine Potsdam17132235:7+2841
3FC Bayern München17131323:11+1240
4SC Freiburg1795331:15+1632
51. FFC Frankfurt1786331:19+1230
6SGS Essen1785427:17+1029
7SC Sand1762920:16+420
8TSG 1899 Hoffenheim1753915:20-518
9FF USV Jena17411213:24-1113
10MSV Duisburg17331111:40-2912
11Bayer 04 Leverkusen17221310:37-278
12Borussia Mönchengladbach1710165:48-433

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

16 Kommentare »

  • OrbisJack sagt:

    Ich war im Karli. Viel muss man nicht schreiben. Total dominanz auf jeden quadrat Zentimeter des Feldes. Unglaublich diese Transformation der Potsdamerinnen. Da muss ich persönlich zugeben diese Mannschaft völlig unterschätz zu haben.

    (16)
  • Volker sagt:

    Na da schau an, jetzt Überwintern die Bayern auf Platz 2. Aber eigentlich auch wieder nicht da sollte Wolfsburg stehen. Oder? Meine SGS über lange Zeit lag der Sieg in der Luft bis zum ersten Gegentor, was war das ? völliger Zusammenbruch. Man rettet sich in die HZ. Die 2HZ bot ein ähnliches Bild. Trotz alledem IHR habt tapfer gekämpft, ich hoffe dieses Spießrutenlaufen im 3 Tage Rhythmus ist jetzt vorbei. Es war schön Dallmann wieder zu sehen aber die quirlige Lea Schüller hat mir doch sehr gefehlt. Turbine Potsdam „vermöbelt“ die armen Mädels vom MSV für die diese Klatsche allerdings und glücklicherweise keine Rolle spielt, Platz 9 steht. Das Ziel der Klassenerhalt ist in greifbarer Nähe. Es ist lange Zeit her das sich ein Aufsteiger in der Ersten halten konnte, Die Grings Truppe packt das!

    (6)
  • Fränkie.1970 sagt:

    Ausführlicher Spielbericht TP – MSV:

    HGW an meine Lieblinge von der Havel zu diesem Kantersieg, dem Hinrundenverlauf und zur Herbstmeisterschaft, sowie an die 16jährige Gina Chmielinski zum Buli-Debut. Mein ehrliches Mitgefühl an die Zebra-Mädelz nach dieser Klatsche kurz vorm Weihnachtsfest – Kopf hoch!

    Erholsame Weihnachts- und Winterpause an alle Teams.

    (17)
  • Volker sagt:

    Allen Usern und der Redaktion von Womansoccer ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Ich freue mich auf ein spannendes 2017 und auf die EM.
    tschüss,bis dann Volker

    (12)
  • Detlef sagt:

    Oh man, was für ein geiles Fusballfeuerwerk brannte TURBINE heute im KARLI ab!!! 😄

    Alle rieben sich die Augen, was die Rudolph-Schützlinge da auf den Rasen zauberten!!!
    Endlich kamen die Pässe auch an, die am Mittwoch zu Dutzenden noch beim Gegner landeten!!! 😄

    Duisburg spielte mit offenem Visier, versuchte also mitzuspielen!!!
    Das das die falsche Taktik von Inka Grings war, zeigte sich schon nach 4 Minuten!!!
    Immer wieder liefen die Zebras ins offene Messer, und konnten selbst kaum etwas Gefährliches aufs Potsdamer Tor bringen!!!

    So feierten die TURBINEN ein Torfestival, und konnten sich endlich einmal für ihren großen Aufwand selbst belohnen!!! 😄

    Es hätte auch noch viel dicker für den MSV kommen können, denn trotz der 8 Treffer ließen die Platzherrinnen etliche Chancen ungenutzt!!!

    Jetzt ist erst einmal Weihnachten, und Zeit, bei den Familien die Akkus wieder ordentlich aufzuladen, um in der Rückrunde wieder neu anzugreifen!!! 😄

    (12)
  • enthusio sagt:

    Weihnachts- und Winterpause ist für drei der Erstligisten noch lange nicht, am Mittwoch geht es für Frankfurt, Essen, Zweitligist Bremen und Hoffenheim bekanntlich noch um das Weiterkommen im Pokal.
    Also müssen Weihnachten und Familie noch etwas warten …

    (9)
  • Daria sagt:

    An die Potsdam Kenner: woher kommt dieser Wandel? Zugänge gab es ja nicht wirklich viele. Als außenstehende Neutral hätte ich das so auch nicht kommmen sehen!
    War es letzte Saison vielleicht einfach so das es deutlich wurden das Schröder schon lange Jahre Trainer ist und dringend ein Tapetenwechsel nötig ist?

    (5)
  • jochen-or sagt:

    Nach dem schlechtesten das beste Spiel!

    Gestern war Turbine voll da und spielte Passfolgen im Onetouch mehrfach über 5 und mehr Stationen.
    Ganz klar im Training geübt und unter Schröder nie in dieser Tiefe gesehen.
    Tatsächlich hätte das noch schlimmer für Duisburg ausgehen können.

    Da war auch viel Psychologie im Spiel! Nach dem grandiosen Sieg in München gegen Leverkusen im grauen Alltag ein riesiger Leistungsabfall – und kein Vorwurf durch den Trainer danach, weil er offensichtlich klug ist.

    Mit diesem Wissen und dem glücklichen Ausgang dann wieder volle Konzentration gegen einen vermeintlich „Kleinen“.

    Allerdings kam ihnen Duisburg, aber auch ein frühes Tor nach 4 Minuten entgegen. Anders als Leverkusen spielte Duisburg kein Pressing und brach – wie so häufig bei einer klaren Führung des
    Gegners – dann nach der Pause völlig zusammen.

    Es hätte auch leicht 12: 1 heißen können.

    Für beide könnte dies ein 4-Punkte-Spiel gewesen sein, denn das Torverhältnis dürfte mutmaßlich sowohl an der Spitze als auch im Abstiegskampf eine erhebliche Rolle spielen, und zwar auch weil man dies vor den letzten Spielen noch in der Hinterhand hat und danach seine Taktik ausrichten kann.

    (14)
  • enthusio sagt:

    Man hat nach den letzten beiden Spielen gegen Topmannschaften wie Wolfsburg und Bayern gesehen, dass es für Essen für die Spitzengruppe der Bundesliga noch nicht reicht. Die abgezockten – und dabei noch ohne ihre Kapitänin Melanie Behringer angetretenen – Münchnerinnen haben heute wenig zugelassen.
    Ausschlaggebend für den Münchener Sieg waren für mich heute drei Faktoren:
    1) München agierte im gesamten Spiel einen Tick ballsicherer und technisch reifer, ließ den Ball etwas besser laufen, hatte weniger Fehlpässe und spielte dadurch etwas kraftsparender.
    2) Mit Miedema und vor allem Rolser hatte Bayern heute zwei extrem starke Stürmerinnen, die kaltschnäuzig und eiskalt ihre Torchancen in Form von Assist und Torabschluss nutzten. Bereits in der 4. Minute hätte Rolser nach schöner Miedema-Hereingabe das Führungstor erzielen können, scheiterte aber an der aufmerksamen Lisa Weiß. Rolser war für mich heute überragend, die beste Spielerin auf dem Platz. Charline Hartmann dagegen als einzige Essener Spitze bekam keine verwertbaren Bälle, zumal Linda Dallmannn nach ihrer mehrwöchigen Verletzungspause noch Zeit braucht, um zu ihrer alten Form zurückzufinden. Die Einwechselung der quirligen Nicole Anyomi, die Bayerns Abwehr mit Sicherheit noch gut beschäftigt hätte, kam viel zu spät. Insgesamt gab es drei nennenswerte Essener Torchancen, aber nur der abgefälschte Dallmann-Schuss war richtig gefährlich.
    3) Die Münchner Einwechselspielerinnen Evans und vor allem Baunach haben für ordentlich Wirbel gesorgt. Baunachs Freistoßtor nach Foul an Evans war das Sahnehäubchen des Spiels.

    Essen hat eigentlich nicht schlecht gespielt, stand vor allem defensiv gut, aber es fehlt in solchen Spielen einfach an der konsequenten Verwertung der wenigen Torchancen. Daran muß Daniel Kraus mit seiner Mannschaft verstärkt arbeiten, zumal Lea Schüller ja noch längere Zeit ausfallen wird. Das junge Talent Nicole Anyomi wird das Essener Offensivspiel in Zukunft auf jeden Fall mit ihrer Schnelligkeit und jetzt schon guten Spielübersicht beleben.

    Erfreulich war heute der hohe Zuschauerzuspruch. Für Essen waren 2.346 Zuschauer neuer Besucherrekord, wie Essens Manager Willi Wißing nach dem Spiel stolz verkündete.

    Noch ein Wort zu den Bayern: Es ist schon bemerkenswert, wie gut sie die zahlreichen Ausfälle ihrer verletzten Spielerinnen kompensieren können.
    Hut ab vor dieser Leistung !

    (14)
  • Aldur sagt:

    Zunächst mal bin ich ja froh nichts an den Augen zu haben. Mir war doch im Stadion so, als hätte ich zwei Rolser-Tore gesehen. Der Essener Stadionsprecher verkündete in beiden Fällen eine andere Torschützin. Was das angeht, hat er momentan kein gutes Händchen… 😉

    Insgesamt ein rassiges, unterhaltsames Fußballspiel mit einem verdienten Sieg des deutschen Meisters, wenngleich das Ergebnis vielleicht ein Tor zu hoch ausgefallen ist. Das Spiel hat aber wirklich alles geboten, sogar eine Mini-Rudelbildung, weil sich die ehemaligen Duisburger Teamkolleginnen Ioannidou und Laudehr kurzzeitig ganz doll lieb hatten 😉 Sieht man bei den Frauen auch nicht alle Tage.

    Wie schon am Mittwoch gegen Wolfburg eine ordentliche Leistung der SGS, ohne die teilweise ansehnlichen Offensivaktionen dann auch in zwingende Torgelegenheiten umzumünzen. Die einzige mir wirklich im Gedächtnis gebliebene Chance war ein Durchbruch von Doorsoun auf links, mit Rückpass auf Dallmann, die dann knapp verzieht. Bayern verbessert, vor allem defensiv stabiler – die Rückkehr zur Grundordnung mit Dreierkette tat offensichtlich gut – und im Stile einer Spitzenmannschaft, was die Effektivität angeht. Hier war deutlich zu sehen, was der SGS noch fehlt, um über eine komplette Saison in die Phalanx der Großen einzugreifen.

    Auf Essener Seite unbedingt zu erwähnen, ist die tolle Entwicklung die Lena Ostermeier unter Kraus genommen hat. Sie ist inzwischen ein absoluter Ruhepol in der Innenverteidigung der SGS und läuft Martini momentan zu Recht den Rang ab.

    Sehr erfreulich auch die ordentliche Kulisse, wenngleich augenscheinlich viele Nachwuchsteams nebst Betreuerstab den Schnitt angehoben haben. Mehr als doppelt soviel wie sonst, ist aber schon bemerkenswert – und das obwohl der Anstoß nicht um 14 Uhr erfolgte, das Fernsehen vor Ort war, und es obendrein lausig kalt war. Offensichtlich doch keine allgemeingültige Formel für weniger Zuschauer. Die Strahlkraft des Gegners spielt eben auch eine Rolle.

    Für die SGS heißt es am Mittwoch noch ein letztes Mal die Kräfte bündeln, um in Frankfurt die nächste Pokalrunde klar zu machen. Das wäre die Kröung einer auch ansonsten sehr ordentlichen Hinrunde.

    (12)
  • pommesrotweiss sagt:

    Ostermeier austrainiert und hellwach-hat aber noch Luft nach oben.Dagegen wirkt Lisa Weiss zuletzt unkonzentrierter-bringt immer mal wieder ihre Vorderleute in arge Verlegenheit.Ihre Pässe oder Abschläge schmecken oft nicht nach ihm und nicht nach ihr.Noch eine Beobachtung:Standard Situationen sind bei vielen anderen Vereinen lange eine erprobte Waffe…..

    (3)
  • sam2009 sagt:

    Was für ein schöner Freistoß von Katharina Baunach!Ich würde diese feine Technikerin gerne öfter spielen sehen.

    (9)
  • FrankE sagt:

    Hey Daria, in Potsdam hat sich mit dem Rückzug des Altmeisters einiges geändert, Rudolph hat einen ganz anderen Führungsstil und man merkt den Spielerinnen an, dass sie viel unbekümmerter spielen können. Das aber ist es nicht, was den Unterschied macht. Es sind die vielen Spielerinnen die sich im letzten Jahr die Spiele an Krücken von der Tribüne anschauen mussten. Dieses Jahr (klopf auf Holz) sind wir halbwegs verschont. Vor allem unsere Defensive ist fit, gesund und stabil. Jo-Jo und Inka und hinter den beiden Lisa halten unseren Kasten so sauber wie auch wir das kaum können. Letztes Jahr rannten die noch von einem Doc zum nächsten.

    Ganz entscheidend aber, Turbine spielt eine ganz anderes Spiel. Offensive steht bei Turbine derzeit über allem, 26 Tore sprechen da eine deutliche Sprache. Die Mädels haben Spass am Offensivspiel und leben das richtig aus. Dazu kommt ein konsequentes Pressing, das Anlaufen schon der gegnerischen Torfrau wird von allen Spielerinnen durchgezogen und hat schon so manchem Gegner „den Zahn gezogen“

    Der dritte Pluspunkt liegt im Team. Die Truppe bildet eine Einheit in der eine für die andere eintritt. Es scheint nur ein Grüppchen im Team zu geben… das ganze Team. Da sehe ich auch den Erfolg des Trainerteams das nicht nur aus Rudolph besteht. Jenny Zietz und der Rest im Betreuerteam wissen offensichtlich auch genau was sie tun. Die Mannschaft zeigt, dass Fussball Spaß macht.

    @enthusio
    Danke für die Erinnerung an unser frühes Ausscheiden als dem DFB Pokal. *grins*, unsere Mädels haben eben frühzeitig für ausreichend Freizeit gesorgt!

    Ein besonderes „Hut ab“ an die SGS, zum Punkten hat es zwar nicht gelangt, aber zumindest bei den Zuschauern habt ihr ein Zeichen gesetzt.

    (24)
  • AchimBerlin sagt:

    Beim gestrigen Spiel „meiner“ Turbinen gegen Duisburg ist mir im „Karli“ etwas aufgefallen, was meiner Meinung nach unbedingt erwähnt werden sollte, vor allem deshalb, weil es ganz und garnicht selbstverständlich ist. Ich meine die souveräne Spielleitung durch die Schieri Westhoff und ihre Linienrichterinnen. Praktisch keine Fehlentscheidungen; sie ließ das Spiel laufen, wo immer es möglich war. Natürlich war das auch ein faires Spiel beider Teams, aber auch ein solches Spiel muss erstmal ordentlich gepfiffen werden!
    Weder die Turbine-Fans, noch die kleine, aber durchaus lautstarke Fantruppe aus Duisburg zeigten irgendwelchen Unmut ob der Schiedsrichterleistung, und das ist doch wirklich bemerkenswert!

    (30)
  • waiiy sagt:

    Ich denke, man sollte die beiden letzten Spiele von Potsdam relativieren. Gegen Leverkusen hat man gesehen, was passiert, wenn eine Mannschaft mit 8 Feldspielerinnen im Strafraum agiert und gegen Duisburg konnte man erkennen, wie es ist, wenn eine nicht so spielstarke Mannschaft versucht, mitzuspielen. Ich bin froh über die 6 Punkte und dass man die Freiheiten am Sonntag gut nutzen konnte.

    Insgesamt wirkt Turbine aber gelöster. Man merkt, wie es ist, wenn man in der Hinrunde sowohl in Wolfsburg als auch in München gewonnen hat und dazu weiß, dass man nicht mehr nach Freiburg hin muss. Vielleicht muss ja Bayern am vorletzten Spieltag die Schale mitbringen und an der Havel lassen… 😉

    (7)
  • enthusio sagt:

    Nach Ansicht der Ausschnitte des Spiels Frankfurt-Sand bei dfb.tv kann ich mich auf ein sehr interessantes Pokalspiel Frankfurt-Essen freuen.
    Mandy Islacker ist offenbar in der Form ihres Lebens, hat gegen Sand zwei wunderschöne Tore erzielt. Und das gegen eine Abwehr und eine Torhüterin (Carina Schlüter), die in den bisherigen Spielen sehr überzeugen konnten.
    Außerdem wird man am Mittwoch bei Frankfurt hoffentlich wieder die Nachwuchsspielerinnen Tanja Pawollek und Janina Hechler in Aktion erleben. Ich fand nämlich schon überraschend, dass Sophie Schmidt und Yuki Nagasato gegen Sand nur auf der Bank saßen. Ob Matt Ross auch in diesem wichtigen K.o.-Spiel auf diese erfahrenen Spielerinnen verzichten wird ?

    Für Essens Startformation wünsche ich mir dringend den Einsatz von Nicole Anyomi, die mit ihrer Schnelligkeit Kuznik, Störzel und Bartusiak vor große Probleme stellen und Lücken für Hartmann, Dallmann, Ando oder Gidion reißen kann. Aber ich glaube ohnehin nicht, dass Daniel Kraus in Frankfurt mit nur einer Sturmspitze spielen lassen wird wie gestern gegen Bayern. Er sollte versuchen, das Spiel mit konsequentem Offensivfußball noch vor der Verlängerung zu entscheiden, um den Kräfteverschleiß für die Essener Spielerinnen nach den zwei englischen Wochen klein zu halten.

    Zur Einstimmung auf das Spiel hier ein vor ein paar Tagen veröffentlichter Vorbericht:
    http://www.fr-online.de/ffc-frankfurt/1–ffc-frankfurt-gegen-das-vorbild,1473454,34983624.html

    (3)

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