Hoher Besuch beim 1. FFC Frankfurt

Von am 14. Dezember 2016 – 21.04 Uhr 4 Kommentare

Große Ehre für den 1. FFC Frankfurt: Der Antrittsbesuch der neuen FIFA-Generalsekretärin Fatma Samoura beim DFB am Dienstag beinhaltete auch eine Stippvisite beim Frauenfußball Bundesligisten 1. FFC Frankfurt.

Für Samoura war es der erste Amtsbesuch bei einem europäischen Fußballverein. Zusammen mit DFB-Präsident Reinhard Grindel sowie DFB-Vize Rainer Koch und dem stellvertretenden DFB-Generalsekretär Ralf Köttker schaute dieSenegalesin, die im Juni als hochrangige UN-Diplomatin zur FIFA gewechselt war, bei einer Trainingseinheit des 1. FFC Frankfurt im Frankfurter Stadion am Brentanobad vorbei.

Empfangsdelegation

In der renovierten Heimstätte wurden die Gäste von FFC-Manager Siegfried Dietrich, der stellvertretenden FFC-Vorsitzenden Annelie Hauptvogel, Cheftrainer Matt Ross sowie von den Sponsoren-Vertretern Dr. Heinz-Georg Sundermann (Geschäftsführer Lotto Hessen / FFC-Trikotsponsor) und Klaus-Peter Müller (Aufsichtsratsvorsitzender Commerzbank /FFC-Top-Sponsor und Hauptsponsor der DFB-Frauen-Nationalmannschaft) empfangen.

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Große Auszeichnung

FIFA-Generalsekretärin Samoura erklärte „Der Gipfel der Gefühle am heutigen Tag ist es, einen solchen Verein zu sehen, der sich nur dem Frauenfußball widmet.“ Dietrich sagte: „Ihre Anwesenheit ist eine große Auszeichnung für unseren Verein und wir sind sehr glücklich, dass Sie in Ihrem Amt ein großes und wichtiges Auge auf den Frauenfußball werfen, der, wie wir alle wissen, mit seinem riesigen Entwicklungspotenzial eine große Zukunft hat.“

Von links nach rechts: Siegfried Dietrich (Manager 1. FFC Frankfurt), Fatma Samoura (FIFA-Generalsekretärin), Saskia Bartusiak (Kapitänin 1. FFC Frankfurt), Reinhard Grindel (Präsident DFB), Rainer Koch (Vize-Präsident DFB).

Von links nach rechts: Siegfried Dietrich (Manager 1. FFC Frankfurt), Fatma Samoura (FIFA-Generalsekretärin), Saskia Bartusiak (Kapitänin 1. FFC Frankfurt), Reinhard Grindel (Präsident DFB), Rainer Koch (Vize-Präsident DFB). © Jan Hübner

Dialog intensivieren

Als bleibende Erinnerung an den Besuch beim 1. FFC Frankfurt überreichte Dietrich zusammen mit FFC-Kapitänin Saskia Bartusiak im Beisein der kompletten Mannschaft, die ihre Trainingseinheit für ein kurzes „Meet & Greet“ mit Samoura unterbrach, ein original FFC-Trikot. Die neue FIFA-Generalsekretärin präsentierte sich als äußerst kompetent und bestens vorbereitet. Unter anderem wurde darüber gesprochen, dass der Dialog zwischen der FIFA und dem DFB zur künftigen Entwicklung des Frauenfußballs intensiviert werden soll.

Ehrgeizige Ziele

„Die Zahl der weltweit aktiven Fußballerinnen von 30 auf 60 Millionen zu verdoppeln, ist ein ehrgeiziges Ziel der FIFA“, so FFC-Manager Dietrich. „Hier sind schlüssige Konzepte und – wie schon von Gianni Infantino angekündigt – hohe Investitionen gefragt, und es liegt mit Blick auf die Erfolgs-Historie auf der Hand, den DFB sowie Vereinsvertreter der stärksten Frauenfußball-Liga der Welt, der Allianz Frauen-Bundesliga, für weitere Entwicklungsschritte mit ins Boot zu holen.“

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

4 Kommentare »

  • GG sagt:

    Nun denn … ein weiterer Beleg der ausgeprägten Nähe von DFB und 1.FFC Frankfurt (mir ist in ähnlichem Zusammenhang jüngst der kennzeichnende Begriff „SiDi-Prinzip“ zugespielt/zugerufen worden).
    Das Sassi eine hervorgehobene Rolle einnehmen konnte/durfte – macht diese Aktion für mich erträglicher: Sie ist eine von wenigen wirklich herausragenden Persönlichkeiten im deutschen FF der Gegenwart, auch, wenn sie nicht mehr für die N11 auflaufen mag.
    Bleibt meinerseits zu hoffen, dass die Verantwortlichen des 1.FFC „auf dem Teppich bleiben“ und diese Aufwartung angemessen werten: Stippvisite bei einer professionellen, sportlich vergleichsweise mittelmäßigen FF-Mannschaft.

    (-3)
  • wisser sagt:

    wo sollte die Delegation denn auch sonst hingehen, bestimmt nicht nach Neu – Isenburg? Hatte Herr SIGI doch mal wieder die Möglichkeit sein Geschwafel los zu werden. Manager eines inzischen sportlich gesehen mittelmäßigen Vereins!!!

    (-1)
  • T-Punkt sagt:

    @GG: Wenn die Dame einen Bundesligaverein besuchen wollte oder der DFB das im offiziellen Besuchsprogramm vorgesehen hat liegt es doch wohl nahe das in Frankfurt zu tun. Wie man daraus eine „ausgeprägte Nähe“ zwischen DFB und FFC Frankfurt herbeifantasieren kann bleibt wohl dein Geheimnis.
    Vielleicht ist es dir ja entgangen, dass der DFB seinen Sitz in Frankfurt am Main hat und eine Rundreise durch Deutschland wird die gute Frau sicher nicht vorgehabt haben.

    (3)
  • Detlef sagt:

    @T-Punkt,
    Stimmt, es hat niemals eine große Nähe zwischen dem FFC Frankfurt und dem DFB gegeben!!!

    Es sind halt rein zufällig etliche Altfrankfurterinnen beim DFB gelandet, Lingor, Rottenberg, Jones, Fitschen!!!

    Auch Kim Kulig und Dzenifer Marozsan hatten dort mW nach gearbeitet!
    Mal so auf die Schnelle zusammen gefaselt!!!

    Wenn man richtig in die Tiefe gehen würde, kämen sicher noch mehr zum Vorschein!!! 😄

    (1)

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