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DFB-Pokal: Vorschau Achtelfinale

Von am 2. Dezember 2016 – 10.23 Uhr 2 Kommentare

Heute Abend um 19 Uhr eröffnen Arminia Bielefeld und der VfL Wolfsburg in der SchücoArena das Achtelfinale im DFB-Pokal. Die weiteren Partien werden am Samstag und Sonntag sowie am 21. Dezember ausgetragen.

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Die „Wölfinnen“, die seit November 2013 im DFB-Pokal ungeschlagen sind, müssen auf der Alm auf Lena Goeßling (Knochenödem), Luisa Wensing (Wadenbeinbruch), Caroline Hansen (Haarriss im Wadenbein) und Joelle Wedemeyer verzichten, die zuletzt noch bei der U20-WM in Papua-Neuguinea im Einsatz war.

Kellermann: „Wollen deutlich gewinnen“

„Wir wissen, dass wir als klarer Favorit nach Bielefeld fahren. Wir wollen deutlich gewinnen und den Klassenunterschied zeigen. Wir kennen die Unterschiede zwischen der ersten und zweiten Liga. Aber ich denke auch, dass Bielefeld, nicht zuletzt weil das Spiel im Männerstadion stattfindet, hochmotiviert sein wird und uns das Ganze so schwer wie möglich machen wird“, so Wolfsburgs Trainer Ralf Kellermann.

Schöne Erinnerungen

Wolfsburgs Stürmerin Alex Popp verbindet gute Erinnerungen mit Bielefeld, 2010 erzielte sie im Finale der U20-WM beim 2:0-Sieg gegen Nigeria den wichtigen Führungstreffer. Und auch Wolfsburgs Torwarttrainer Patrick Platins kehrt in vertraute Gefilde zurück, bestritt er doch zwischen 2010 und 2014 81 Spiele als Torhüter von Arminia Bielefeld.

Sand will nicht experimentieren

Am Samstag ist Meister FC Bayern München ab 13 Uhr zu Gast bei Arminia Ibbenbüren, der SC Sand tritt ab 14 Uhr beim Zweitligisten SV 67 Weinberg an. „Wir werden keine Experimente wagen und mit der stärksten Mannschaft ins Spiel gehen“, so Sands Trainer Colin Bell. Nicht im Kader mit dabei ist wie schon gegen Hoffenheim Silvana Chojnowski wegen anhaltender Probleme mit der Achillesferse.

Neuauflage des DFB-Pokalfinales

Am Sonntag kommt es ab 11 Uhr zum mit Spannung erwarteten Erstligaduell zwischen dem 1. FFC Frankfurt und der SGS Essen. In der Liga trafen die beiden Teams schon einmal aufeinander, damals gab es ein 2:2, bei dem die Frankfurterinnen erst in der Nachspielzeit eine Niederlage verhindern konnten. 2014 standen sich beide Teams im DFB-Pokal-Finale gegenüber, die Frankfurterinnen gewannen damals klar mit 3:0.

Mandy Islacker

Mandy Islacker will ihr Team ins Viertelfinale schießen © Karsten Lauer / girlsplay.de

Mentale Stärke gefragt

Frankfurts Trainer Matt Ross erklärt: „Wir müssen mental bereit sein, wenn die Schiedsrichterin anpfeift – an dieser Thematik haben wir während der Länderspielpause hart gearbeitet. Die Essenerinnen werden sicherlich versuchen, an ihre Leistung aus dem Liga-Spiel anzuknüpfen, darauf stellen wir uns ein.“ Beim 1. FFC Frankfurt fehlt weiterhin Ana-Maria Crnogorcevic (Pfeiffersches Drüsenfieber). Die Schweizer Nationalspielerin wird – trotz leicht verbesserter Blutwerte – 2016 nicht mehr in den Trainingsbetrieb zurückkehren. Den FFC-Kader komplettieren werden u. a. Julia Matuschewski, die sich mit starken Leistungen im Zweitliga-Team empfohlen hat, und Janina Hechler.

Freiburgs Personalsituation entspannt sich

Zeitgleich tritt der SC Freiburg im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach an. In der Liga gewannen die Freiburgerinnen vor kurzem mit 4:0 in Gladbach. Freiburgs Trainer Jens Scheuer darf sich über die Rückkehr von Hasret Kayikci freuen. „Hasret trainiert seit einiger Zeit ohne Probleme und wird am Wochenende wieder zur Verfügung stehen.“ Darüber hinaus ist auch Anja-Maike Hegenauer nach überstandener Schambeinentzündung wieder voll im Training, auch Kim Fellhauer und Sylvia Arnold kommen erstmals in dieser Saison wieder für den Kader in Frage.

Debüt von Jena-Trainerin Greulich

Ab 14 Uhr ist der FF USV Jena zu Gast bei Bayer 04 Leverkusen. In der Liga gelang der Elf aus Thüringen bei den Leverkusenerinnen ein 2:0-Erfolg. „Der Vergleich im direkten Duell spricht schon einmal für uns und deshalb fahren wir auch mit dem großen Ziel nach Leverkusen, auch in die nächste Runde zu kommen“, so Jenas Trainerin Katja Greulich vor ihrem Debüt auf der Trainerbank. Lina Hausicke ist seit dieser Woche wieder ins Training eingestiegen, eine weitere Option für die Defensive ist Claudia van den Heiligenberg. Die Niederländerin ist in der Liga noch für ein Spiel gesperrt, im Pokal aber einsatzberechtigt.

Bremen gegen Hoffenheim am 21. Dezember

Ebenfalls um 14 Uhr ist der MSV Duisburg zu Gast beim BV Cloppenburg. Die Partie zwischen dem SV Werder Bremen und der TSG 1899 Hoffenheim wird erst am 21. Dezember ausgetragen.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

2 Kommentare »

  • T-Punkt sagt:

    Aha, Kellermann „muss“ also auf Wedemeyer verzichten? Gut, dass ihm das bisher nie schwergefallen ist.

    (2)
  • holly sagt:

    wie soll jemand spielen der verletzt war? Sie hat vor der U20 WM meines Wissens kein einziges Spiel bestritten auch nicht in der zweiten.

    (2)

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