DFB-Elf spielt remis gegen Norwegen

Von am 29. November 2016 – 18.01 Uhr 10 Kommentare

Die deutsche Frauenfußball Nationalelf musste sich im letzten Länderspiel des Jahres mit einem Remis gegen Norwegen begnügen.

Beim 1:1 (1:1) vor 5.500 Zuschauern in Chemnitz brachte Ada Hegerberg (13.) die Norwegerinnen in Führung, Josephine Henning gelang mit ihrem ersten Länderspieltreffer per Kopf der Ausgleich (32.).

Marozsán verletzt

DFB-Kapitänin Dzsenifer Marozsán knickte in der 70. Minute in einem Zweikampf mit Maren Mjelde mit dem rechten Knöchel um und musste vom Spielfeld. Sie zog sich eine Kapselverletzung im Sprunggelenk zu.

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Die DFB-Frauen bejubeln einen Treffer

Die DFB-Frauen bejubeln einen Treffer (Archivbild) © Karsten Lauer / girlsplay.de

Debüt von Simon, Rauch im Pech

In der zweiten Halbzeit feierte Carolin Simon ihr Länderspieldebüt, in der Schlussphase war die DFB-Elf einem zweiten Treffer nah. Felicitas Rauch hatte Pech, als sie kurz nach ihrer Einwechslung nur die Latte traf, Kathy Hendrich vergab in der Schlussminute die letzte Chance.

Jones: „Große Moral bewiesen“

„Wir haben nach dem Rückstand große Moral bewiesen und manchmal fehlte auch das Quäntchen Glück. Aber mehr war heute nicht drin. Die zweite Halbzeit hat mir besser gefallen, in der ersten Halbzeit hatten wir zu viele Abstimmungsfehler“, so Bundestrainerin Steffi Jones.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

10 Kommentare »

  • bale sagt:

    ja,war ein gutes spiel und gut,das die Mädels gegen starke teams spielen.kulisse okay für den Zeitpunkt und wetter.

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  • Detlef sagt:

    Leider habe ich nur noch den Schluß dieser Partie sehen können!!! 🙁

    Aber allein die letzten 10 Minuten straften Steffi Jones Lügen!!!
    Sie meinte ja, „Aber mehr war heute nicht drin“!!!
    Als FELI RAUCH den Ball an das Lattenkreuz nagelte, und kurz danach Kati Hendrich das Spielgerät nur wenige Zentimeter neben den Pfosten schob, war durchaus mehr drin!!! 😉

    Auch die Riesenchance von SVENJA HUTH, die in der Wiederholung zu sehen war,…..so etwas hat sie in der Buli auch schon reingemacht!!! 😉

    In Anbetracht der vielen Ausfälle kann man mit diesem Ergebnis trotzdem zufrieden sein!!!
    Norwegen war der einzige Gegner, der unser Team mal richtig fordern konnte!!!

    Frage an alle, die das Spiel gesehen haben, wie schlug sich denn die Abwehr???
    In der Zusammenfassung meinte ja der Moderator, daß HENNING und PETER nicht den sichersten Eindruck gegen ADA HEGERBERG machten!!!
    Und da war Hansen noch gar nicht dabei!!!

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  • T-Punkt sagt:

    Zur Abwehr: Peter war recht souverän, Henning war es definitiv nicht, da hatte Hendrich die Sache besser im Griff.

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  • enthusio sagt:

    @Detlef:

    Ich stimme T-Punkt zu. Henning hatte sich zwei dicke Klöpse geleistet, von denen einer zum Tor durch Ada Hegerberg führte.

    Hier das Spiel in voller Länge:
    https://www.zdf.de/sport/zdf-sportextra/frauenfussball-laenderspiel-norwegen-100.html

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  • Volker sagt:

    Dem Tor zum Ausgleich von Hennig ging ein sehr gut platzierter Freistoß voraus, wieder mal !, und das muss man so sagen von Dzsenifer Marozsán ! Wie wichtig Sie für die Mannschaft ist wird ja wohl keiner in Frage stellen. Auch wenn Sie laut Moderator “ nicht so im Spiel war“ hatte sie einige gute Aktionen, da widerspreche ich Herrn Galeske. Die Verletzung war für mich ein großer Schock und ich hoffe auf gute Genesung für Maro und für die Mannschaft. Die Selbst kritische Haltung von Henning nach dem Spiel hat mich beeindruckt. Ebenso wie der sehr analytisch-kritische Kommentar der Trainerin auf DFB TV. Ein gutes Spiel gegen starke Norwegerinnen. Aber von einer Überlegenheit der DFB Frauen keine Spur, die Norwegerinnen haben ein sehr gutes Stellungsspiel mit schnellen Kontern gezeigt. Meiner Meinung nach lange Zeit besser als unsere 11. Ohne den Ausgleich wäre ein aggressives pressing wie zum Ende der 2HZ kaum möglich geworden. Hinzu kommt das Norwegen zum Ende auf Zeit gespielt hat.

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  • Volker sagt:

    Sicher der Vergleich ist gewagt. Aber wie man einen Torraum im Griff hat b.z.w. den Laufweg einer Gegenspielerin verkürzt hat Frau Hjelmseth gegen Doorsun gezeigt. Frau Schuldt wirkte da gegen Hegerberg sehr unsicher. Eine gute Torfrau muss auch ins „eins gegen eins“ gehen können. Das Tor in der 13 Minute war ein Abwehrfehler, sicher! Aber das „komm ich raus oder bleib ich drin“ wirkte doch sehr unbeholfen. Ob das Tor hätte verhindert werden können bleibt spekulativ die Aktion allerdings Nicht.

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  • Volker sagt:

    Noch was und als Satire zu verstehen: Lieber DFB wenn euch die 6000 Zuschauer noch zu viel sind verlegt doch die Spiele unserer Frauen National Mannschaft auf Mittwoch Morgen 6 Uhr.
    Arbeitslose,Rentner,Schüler,Studenten oder auch Leute die sich Urlaub nehmen werden dann auch deutlich weniger!

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  • FF-Fuchs sagt:

    @Volker volle Zustimmung für Deinen Beitrag. Noch schlimmer war die Situation, als die Norwegerin fast von der Außenlinie den Ball zwischen Pfosten und Schult platzieren konnte und der Torlinie entlang flog. Bei einem Tor wäre das ein Torwartfehler gewesen. Aber Frau Schult braucht keine Angst zu haben, denn auch bei Frau Jones werden die Torhüterinnenposition vererbt wie bei ihren Vorgängerinnen auch. Das sieht man daran, dass bei den Torhüterinnen nicht getestet wird.

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  • holly sagt:

    @FF-Fuchs, komisch Lena und Laura haben schon bei Steffi Jones gespielt. Du scheinst dich daran aber wohl nicht mehr erinnern zu wollen.

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  • FF-Fuchs sagt:

    @holly Dir bin ich noch eine Antwort schuldig.
    Ich kann mich sehr wohl erinnern. Bei Lena gebe ich Dir recht. Bei Laura sehe ich das anders. Die letzten 20 Minuten beim Stand von 4:1. Nennst Du das testen? Die aktuelle Nr 2 bekommt 20 Minuten die aktuelle Nr. 3 bekommt 180 Minuten. Laura wurde für die Quali nicht einmal nominiert. Da hätte man, wie schon geschrieben, beiden Einsatzzeiten geben können. Die Nummer 1 mit Almuth Schult wird, wie bei den Vorgängerinnen, vererbt. Da können sich die zweite und dritte Torhüterin anstrengen wie sie wollen, da ändert sich nichts.

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