U20-WM: Turnier-Aus für DFB-Elf

Von am 25. November 2016 – 13.24 Uhr 40 Kommentare

Die deutsche U20 Frauenfußball Nationalelf ist im Viertelfinale der U20-WM in Papua-Neuguinea gegen Frankreich ausgeschieden.

In Port Moresby unterlag die Auswahl von DFB-Trainerin Maren Meinert den Französinnen mit 0:1 (0:1). Delphine Cascarino erzielte mit einem kraftvollen platzierten Schuss den einzigen Treffer der Partie (16.). In der Folge kam die DFB-Elf nach und nach besser in die Partie.

Gerhardt trifft Latte

Anna Gerhardt hatte Pech bei einem Lattenschuss (43.), bei dem Frankreichs Torhüterin Mylene Chavas noch mit den Fingerspitzen am Ball war. Minuten später klärte Chavas per Fuß einen Schuss von Saskia Matheis (45.+3).

Anzeige
Maren Meinert schied mit ihrem Team im Viertelfinale aus. © Nora Kruse, ff-archiv.de

Maren Meinert schied mit ihrem Team im Viertelfinale aus. © Nora Kruse, ff-archiv.de

Zu wenig Durchschlagskraft

Insgesamt leisteten sich die DFB-Frauen aber auch in der zweiten Halbzeit zu viele Abspielfehler und konnten die französische Abwehr nur selten ernsthaft gefährden. Frankreich hatte bei einem Lattenschuss der eingewechselten Marie-Charlotte Leger die Chance auf einen zweiten Treffer (81.).

Meinert: „Nicht über Leistung enttäuscht“

Meinert erklärte nach der Partie: „Wir haben ein relativ dummes Gegentor kassiert und die Französin trifft den Ball natürlich auch sehr gut. In der zweiten Halbzeit haben wir es dann ganz gut gemacht. Wir haben alles gegeben und wollten unbedingt weiterkommen. Natürlich sind wir enttäuscht, aber nicht über unsere Leistung.“

Tags:

Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

40 Kommentare »

  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Das VF-Ausscheiden war zu keiner Zeit in Gefahr, auch wenn man noch hätte 3h länger gespielt!
    Also doch Samstag, die von mir angedeutete Rückreise in die Heimat mit dem guten Gefühl:Lieber eine 1:0-Niederlage gegen Frankreich, als eine Runde später eine richtige Packung gegen Japan!
    Bloss ist mittlerweile Lea doch auch zu Hause angekommen…
    Kehren wir also zur Normalität zurück, backen eben wieder die kleineren Brötchen und sparen dabei am Mehl. Die U17 läßt grüssen! 😀

    (1)
  • GG sagt:

    Ich fühle mich in meiner mehrfach geäußerten Überzeugung bestätigt:
    Franzi Giesecke hat gefehlt !

    (-5)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    So, wie denn die Ex-BT mit ihrem Scouting-Mobil erst durch die Bundesrepublik reist, rollen wir dann das gesamte Feld von hinten auf! 😀

    (-5)
  • FFFan sagt:

    Kompliment an die Mannschaft: es ist bewundernswert, wie die deutsche U20 allen Widrigkeiten getrotzt und eine insgesamt sehr ansprechende Turnierleistung gezeigt hat. Daran ändert auch die knappe Viertelfinal-Niederlage gegen einen wirklich starken Gegner nichts!

    (2)
  • enthusio sagt:

    @Schenschtschina Futbolista:

    „Das VF-Ausscheiden war zu keiner Zeit in Gefahr, auch wenn man noch hätte 3h länger gespielt!“

    Das sehe ich ganz anders. Frankreich war – anders als die drei Gegner in der Gruppenphase – ein gleichwertiger Gegner und hat mit seinen schnellen und ballfertigen Spielerinnen über die Flügel für sehr viel Alarm gesorgt und mit guter Raumaufteilung wenig gefährliche Gegenangriffe zugelassen. Dennoch hatte unsere Mannschaft ihre Chancen, und ohne eine herausragende französische Torhüterin Mylene Chavas hätte das Spiel auch anders ausgehen können. Was hat Carina Schlüter vergleichsweise eigentlich auf’s Tor bekommen ? Fast nichts !

    Das Siegtor der Französinnen war zwar wie aus dem Lehrbuch, aber der 30m-Schuss von Anna Gerhardt z.B., den Chavas mit den Fingerspitzen soeben noch an die Latte lenkte, hätte zumindest für eine Verlängerung gereicht.

    Klar, dominant hat Deutschland diesmal nicht gespielt, das haben die starken Französinnen nicht zugelassen. Aber eine Enttäuschung war das Ausscheiden nach einem starken Turnierverlauf und trotz der Niederlage recht ansehnlichem Spiel nicht.
    Die verletzungsbedingte Ausfälle von Schüller und Gier waren durch Sanders und Sehan bei allem Bemühen einfach nicht zu kompensieren.

    Die Mannschaft ist erhobenen Hauptes ausgeschieden.

    http://de.fifa.com/u20womensworldcup/matches/round=275999/match=300353186/match-report.html

    (9)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Hätte, hätte, Fahrradkette! Das Niveau der deutschen U-Teams ist/war zuletzt nur noch Mittelmaß und nicht dazu angetan, Anderen das Herz in die Hose rutschen zu lassen. Die langjährig bewiesene Praxis, die Deutschen sind eine Turniermannschaft ist total verblasst und inzwischen unzutreffend. Spielerinnen mit Temponachteilen in allen Mannschaftsteilen, Orschmann in der Defensive, Freygang im MF und Sanders in der Offensive lassen uns teilweise echt alt aussehen, wenn Spielerinnen wie Cascarino, Garbino, Mateo, Leger, Sanchez u.v.m. in ihrer Nähe auftauchen.
    Unsere Mädels ballern, falls mal Ball am Fuß, sofort auf’s Tor und das in der Mehrzahl völlig chancenlos, anstatt nach spielerischen Lösungen zu suchen (s. Japan). Wozu schaut man sich andere WM-Spiele vor Ort an, ohne Nachahmungsansätze zu zeigen? Beispiele von gestern:Matheis, Sehan, Sanders u.a. Wie Sehan zentral den Ball bekommt und kläglich vergibt, war Ausdruck des gesamten Spiels – nicht nur des ihren! Auch Gerhardts Chance am linken Toreck, von Chavas vereitelt, geht besser auszunutzen, und dazu muss man nicht unbedingt eine Stürmerin sein.
    Ich bleibe dabei, man hätte gestern gut und gerne weitere 3 Stunden ohne ein eigenes Tor spielen können!
    Das MF war nicht in der Lage, dem dt. Spiel Struktur zu verleihen, da die Qualität der Spielerinnen dazu nicht ausreicht, was gerade bei spielstarken Gegnern deutlich und offenkund wird. Für mich steht ungeachtet von Vielem – der Titelverteidiger hat es im VF bereits verkackt!
    Ein simpler Trick, auf den Freygang plump hereinfällt und nicht mal in de Lage ist, da vorm Strafraum, mit einer sicher unschönen Aktion zu Foulen, führt die Entscheidung zu Ungunsten Deutschlands herbei. Zu wenig Fouls in diesem Spiel veranschaulichen den geringen Biss, die mangelnde Griffigkeit, Grenzgängertum in jeder Aktion u.a. jeder Einzelnen.
    Ich bin definitiv enttäuscht wie zuletzt bei der U17! Bloss wann wird sich das wieder ändern?

    (-7)
  • jochen-or sagt:

    Trotz des Ausscheidens wiederum ein ordentlicher Auftritt.

    Nicht immer ist einem das Glück so hold, wie vor 2 Jahren mit dem Tor im Endspiel gegen Nigeria.

    Es war wenig zu erwarten, aber das Team hat Ordentliches geliefert. Da war Struktur im Spiel – zeitweise mehr als bei dem Gebolze der N11 auch bei Olympia.

    Sie können erhobenen Hauptes nach Hause fahren.

    Ich bin gespannt, inwieweit wir noch von einzelnen später in der N11 hören. Kein Supertalent erkennbar. Aber mir hat Gerhardt gut gefallen.
    Leider scheinen alle in der Abwehr zu langsam für internationale Auftritte mit der N11 zu sein.

    Maßstab für die eigene Stärke dürfte das Abschneiden der Französinnen gegen die starken Japanerinnen sein.
    Also ist das Halbfinale aus diesem Blickwinkel auch noch für uns von Interesse.

    (6)
  • Ludwig sagt:

    enthusio und jochen-or sehen das absolut richtig. Die Französinnen können sich in der Tat bei ihrer Torhüterin bedanken, was auch der Live-Kommentator schon erwähnt hat. Die DFB-Mädels haben sich eine Reihe von Chancen erspielt und bis auf eine weitere Großchance der Französinnen nicht viel zugelassen. Das Tor von D. Cascarino war dafür umso sehenswerter. Dass bei der Entwicklung im FF auch der Tag kommt, bei dem deutsche Mannschaften nicht den Weg ins Finale schaffen, ist eigentlich schon seit längerem klar. Der Titelgewinn war schon vor zwei Jahren sehr knapp und das Ergebnis war sowohl im HF gegen Frankreich als auch im Finale gegen Nigeria ein wenig vom Glück begünstigt, das gestern einfach gefehlt hat. Ein Abo gibt es da nicht.
    Dass der Sieg der Französinnen in Ordnung geht, liegt nach meiner Ansicht darin, dass sie in einigen Bereichen wie Ballannahme und sicherem Passspiel leichte Vorteile hatten. Aber die bessere Grundausbildung in Sachen Balltechnik ist ja auch seit einiger Zeit kein Geheimnis mehr. Die Japanerinnen haben in der Hinsicht vermutlich noch etwas mehr zu bieten, aber wenn die Französinnen es schaffen, deren Spielfluss zu unterbinden, halte ich es nicht für unmöglich, dass sie auch das Finale erreichen.

    (7)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Ludwig
    > Dass bei der Entwicklung im FF auch der Tag kommt, bei dem deutsche Mannschaften nicht den Weg
    > ins Finale schaffen, ist eigentlich schon seit längerem klar.
    Wenn das schon länger klar ist, wieso konnte und kann man dem keinen Einhalt gebieten, dem gegensteuern und ebenfalls ein paar Schippen drauflegen?
    Das erkläre mir/uns mal, Ludwig!
    Wieso gibt es keine Weiterentwicklung in den dt. Teams analog denjenigen, die uns bereits überholt haben und noch überholen können? Einen Endpunkt, den wir bereits erreicht haben, gibt es doch gar nicht!
    Also kommt mir nicht mit solchen Gerede und Geraspel daher! Glaubt Ihr etwa, was Ihr da schreibt?

    (-9)
  • Ludwig sagt:

    @SF: Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, dein Zeug hier zu ignorieren. Da du mich direkt ansprichst: Ich könnte es dir erklären, aber ich hab keinen Bock, da du weiter oben wie gewöhnlich bereits signalisiert hast, unter keinen wie auch immer gearteten Umständen auf Argumente eingehen zu wollen. Betrachte es getrost als Sieg der Sturheit über den Intellekt und schlaf gut.

    (7)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Ludwig
    Nun ja, letzlich eine ganz schlechte Reaktion und Argumentation, wenn vorallem Letztere ziemlich niveaulos rüberkommt! Aber wie will man auch seine eigenen Aussagen begründen, wenn es dort eine gähnende Leere inkl. Unwissen gibt. Dies zu kaschieren, ist Dir in meinen Augen allerdings nicht glaubwürdig gelungen.
    Du kannst es mir nicht erklären, wenngleich der (Un-)Wille leidglich vorgeschoben ist!
    So eine bockige Reaktion kannte ich bisher nur von kleinen Kindern…
    Mit solchen FF-Anhängern brauche ich keinen Dialog!

    (-13)
  • holly sagt:

    @SF, vielleicht solltest du dir mal die mÜhe machen Spielerinnen ab jungen Jahren zu beobachten. Dafür gibt es genügend Möglickeiten . z.B. den Länderpokal wo man die Talente aus allen Verbänden sieht. oder eben die u länderspiele. Dann sieht man die Entwicklung der Spielerinnen schon. Aber so ist es halt einfacher über Menschen zu urteilen die man mit glück zwei drei mal in der u n11 spielen sieht.

    (7)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @holly
    Du rennst mit diesem Hinweis an mich, doch offene Türen ein! Du willst doch nicht allen Ernstes behaupten, dass ich ohne jegliche eigene Erfahrungen aus zahllosen Spielen der unteren, aber auch Nachwuchsligen, hier argumentiere; das kannst/mußt Du vergessen.
    Allerdings weiß ich nicht, was mir dieser Tipp gerade im Kontext mit der hier geführten Argumentation von Ludwig, die Erklärung geben soll, die er offenkundig selbst nicht zu geben vermag.
    Mir geht es doch eindeutig um den Umstand, wieso immer nur die anderen Nationen sich verbessern und zwar so, dass die dt. Talente immer weniger international bestehen!

    (-7)
  • holly sagt:

    @sf, ich sehe im gegensatz zu dir schon eine entwicklung bei den deutschen spielerinnen. wie gesagt wenn man regelmässig die spiele von ihnen verfolgt dann sollte man das auch erkennen.

    (-2)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Mann, holly, ich schrieb nicht von „keiner Entwicklung“! Wer lesen kann, ist klar im Vorteil und zieht den Diskussionsfaden nicht unnötig in die Länge! 🙁
    Ich zitiere mich mal, damit Du nicht alles nochmal lesen oder gar nach oben scrollen mußt:
    > Wieso gibt es keine Weiterentwicklung in den dt. Teams analog denjenigen, die uns bereits überholt
    > haben und noch überholen können? Einen Endpunkt, den wir bereits erreicht haben, gibt es
    > doch gar nicht!
    Außerdem geht es mir nicht darum, welche nationale Entwicklung besteht, sondern im internationalen Vergleich! Dein Tipp umgesetzt, würde somit bedeuten, ich grase franz., engl. u.a. Jugendligen ab! Das geht nicht nur zu weit, sondern wird auch richtig teuer und machst Du selbst u.G. auch nicht – wir verlassen uns also Beide auf TV-Bilder.

    (-5)
  • Jan sagt:

    Jedenfalls gibt es mit Japan oder Frankreich einen neuen U20-WM-Finalisten.

    (0)
  • Wolle sagt:

    Das Ausscheiden im VF ist jetzt kein Beinbruch. Ich finde schon das sich die Mannschaft ordentlich und ihren Möglichkeiten entsprechend präsentiert hat. Wenn man nicht die Besten mitnimmt, darf man sich nicht über ein frühes Ausscheiden wundern. Frankreich war einfach besser, war spielerisch überlegen, hat ein wunderschönes Tor geschossen und ist verdient weitergekommen. Gegen Japan ist das für mich das vorweggenommene Endspiel.
    Mich verwundert eher das eine Anna Gaspar nicht berücksichtigt, und dann von Fr. Jones zur N11 nachträglich berufen wird. Da scheint es doch wohl zwischen den Trainerinnen Meinungsverschiedenheiten zu geben.
    Hauptaufgabe einer U19 oder U20 sehe ich darin, Spielerinnen an die N11 heranzuführen. Aus dem aktuellen Kader sehe ich da keine die sich aufdrängt. Am ehesten vielleicht noch eine Anne Gerhard. Vor 2 Jahren wurde man glücklich WM, aber auch aus diesem Kader konnte sich bis auf Bremer und bedingt Rauch oder Petermann keine empfehlen.
    Auch wenn vor 4 Jahren das Endspiel verloren wurde, waren die dt. Mädels die beste Mannschaft des Turniers. Im Vorfeld wurden alle Großen mit tollem Fussball souverän geschlagen. Diese Mannschaft wird wohl zukünftig den Stamm der N11 stellen mit Spielerinnen wie Maroszan, Leupolz, Magul, Maier oder Hendrich. Auch Caro Simon hat endlich Ihre Chance bekommen und vielleicht können Lotzen und Wensing nach endlich auskurierten Verletzungen wieder an vergangene Leistungen anknüpfen.
    Aktuell muss man sich eingestehen, das den dt. Juniorinnen der Rang abgelaufen worden ist. In Europa sind mind. Frankreich und Spanien stärker, weltweit gesehen ist Japan auch schon weiter.
    Hauptgrund ist für mich die Devise gewesen, einfach weiter so. Sorry das reicht nicht, Stillstand ist= Rückschritt und das ist nicht nur im Fussball so. Da können unsere Damen ein Stück weit von Jogis Jungs lernen, die entwickeln sich auch ständig weiter. Mit Fr Jones scheint sich jetzt ja was zu verändern, kein stures 4-2-3-1 System.
    Ein weiterer Grund ist für mich die Trainerwahl. Geschlecht vor Qualität und alt verdienter Spielerinnen unterbringen kann es doch nicht sein.
    Ein Umbruch auch im Juniorinnenbereich ist von Nöten, Talente gibt es glaube ich immer noch reichlich. Diese vernünftig sportlich und schulisch auszubilden ohne dabei zu verheizen ist eine große Herausvorderung für die nächsten Jahre.
    Dazu bedarf es aber einer größeren Unterstützung der kleinen sogenannten Ausbildungsvereine.

    (9)
  • holly sagt:

    @SF, ich habe nichts von den engl. französichen Ligen geschrieben wer lesen kann ist klar im Vorteil 🙂
    wer schreibt „Wieso gibt es keine Weiterentwicklung in den dt. Teams analog denjenigen, die uns bereits überholt haben und noch überholen können?“

    Meiner Meinung nach sagst du mit dem Satz das die deutschen Spielerinnen sich nicht entwickeln.
    Darum war mein Hinweiss an dich mit dem Länderpokal und U Spielen wohl doch nicht so verkehrt.
    Wer die entwicklung von Spielerinnen in einem Zeitraum von 6-8 Jahren nicht erkennt, dann sieht man die Spielerinnen zu selten oder sollte vielleicht mal einen Besuch beim Optiker in Betracht ziehen.
    Die Mädchen haben sich auf jeden Fall in allen Bereichen in den Jahren weiter entwickelt. Ob das nun jedes Mal reicht um WM zu werden steht auf einen anderen Blatt.
    Es wird nicht immer der WM der den schönsten Fussball spielt.
    Natürlich ist es mir auch lieber eine Mannschaft wie die japanische spielen zu sehen und es würde mir gefallen wenn die dt. mädels so spielen könnten. Aber das ist ein Irrglaube das wir das können. Genauso wenig wie wir jemals die technischen Fertigkeiten der brasilanierinnen haben werden.

    (-2)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @holly
    Doch, holly, Du kannst deutlich mein Geschriebenes nicht erfassen, da Du das bedeutungsvolle Wort „analog“ einfach ignorierst. Mein Hinweis mit dem Lesen traf also in 1. Linie doch auf Dich zu, was Du aber leider auch nicht wahrhaben willst. Nimm Dir, wenn Du schon mir nicht recht geben willst, zumindest Wolles Beitrag zu Herzen, dort ist mein Verständnis zum Thema vollinhaltlich ange- und entsprochen worden.
    Ich klinke mich hier auch aus, da es nicht im Interesse der Leserschar ist, wenn 2 sich nicht einig werden können o. wollen! 🙁

    (-2)
  • holly sagt:

    mit dem lesen ist es schon in ordnung bei mir und auch mit dem erfassen. Eher scheint es mir so als ob du nicht verstehst was du selbst schreibst.

    (-4)
  • Konrad sagt:

    @Wolle,

    ich gebe Dir weitgehend recht.

    Es gibt 2 Ansatzpunkte

    1. Die Ausbildung der Spielerinnen / Talente

    2. Das Spielsystem / die Nationaltrainerinnen

    Zu Punkt 1. Die Schwierigkeit hier ist, junge, talentierte Mädchen überhaupt zum Fußball zu bringen und die Talente dann richtig zu fördern

    Das ist die Aufgabe der Heimatvereine (sehr oft im Rahmen von Jungenmannschaften) und dann der „Ausbildungsvereine“.

    In wieweit es sogar zu einem Nachteil gereichen könnte, dass Talente heute evtl. früher zu reinen Mädchenmannschaften wechseln und dann recht frühzeitig nicht mehr mit und gegen Jungs spielen wurde schon recht oft kontrovers diskutiert. In diesem Zusammenhang fällt einem die Einführung der drei Juniorinnen Bundesligen ein.

    (3)
  • Detlef sagt:

    Es ist sehr interessant, wie das Ausscheiden hier gesehen wird!!!
    Da ich kein einziges Spiel dieser WM gesehen habe, möchte ich mich da auch nicht all zu viel äußern!!!

    Ein 0:1 gegen Frankreich, noch dazu bei eigenem Chancenplus , scheint mir jetzt auch nicht das Ende der Welt zu sein!!!
    Selbst die „Großen“ scheitern in aller Regelmäßigkeit an mangelnder Chancenverwertung!!!
    Das sei dann den Azubinen halt auch mal verziehen!!! 😉

    Es war für mich ohnehin nur eine Frage der Zeit, wann die anderen Nationen endlich die „Alleinherrschaft“ von Deutschland und USA durchkreuzen!!!
    Man hat sich in Deutschland halt zu lange drauf verlassen, immer vorne dabeizusein!!!

    Ich finde es gut, wenn diese Wettbewerbe nun endlich auch zu diesen werden!!!

    Vielleicht noch eine Bemerkung zur Nominierung ganz allgemein!!!
    Viele Spielerinnen sind noch in Liga Zwei aktiv!!!
    Solche, die schon viele Erstligaeinsätze vorzuweisen haben, mußten dagegen Zuhause bleiben, oder siehe Schüller, wurden erst kurz vor Toreschluß in die Mannschaft eingebaut!!!

    Hier frage ich mich dann, ob der DFB überhaupt den Titel gewinnen wollte, oder ob man unterklassige Kickerinnen ans hohe Niveau ranführen will???
    Wer es sich leisten kann, Spielerinnen wie BREMER, RAUCH, GASPER, KRUG, Minge und Schüller gar nicht erst einzuladen, der muß entweder überheblich, oder absolut sicher sein, daß auch die zweite Reihe den Titel holen kann!!!

    Vielleicht war das der größte Fehler, daß wir nicht die Besten dieser Altersgruppe an den Start geschickt haben???
    Aber was ich so lesen mußte, haben es auch diese „Reservistinnen“ eigentlich ganz gut hinbekommen!!!
    Um den Nachwuchs muß uns in diesem Land also absolut nicht bange sein!!!
    Wir werden es leider nicht erfahren, was passiert wäre, wenn wir die Topbesetzung zur WM geschickt hätten!!!

    (1)
  • Wolle sagt:

    @Detlef
    1. Chancenplus für Deutschland? Hab ich nicht gesehen. Am Ende war Frankreich dem 2:0 näher.
    2. Mir ist schon um den Nachwuchs bange, wenn ich sehe wie Frankreich, Japan oder Spanien spielen.
    3.Warum muss man um die ganze Welt reisen, um die 2. Reihe an höheres Niveau ran zuführen? Ich habe ja noch Verständnis, das man Bremer schont. Sie gehört schon fest zum N11 Kader. Aber all die anderen von dir genannten sollten sich erst mal für höhere Aufgaben empfehlen.
    4. Mir ist bange um den dt. Nachwuchs wenn ich sehe wie hochgelobte dt. Talente aus Spitzenmannschaften sich präsentieren. Wedemayer und Sehan waren eine der Schwächeren, die Bremer Sanders, Wolter oder Orschmann haben mich positiv überrascht.

    (1)
  • enthusio sagt:

    @Wolle:
    „Chancenplus für Deutschland? Hab ich nicht gesehen.“

    Wirklich nicht ? Welche Torhüterin konnte sich im Frankreich-Spiel mehrfach auszeichnen ? War es etwa Carina Schlüter ?

    „Wedemayer und Sehan waren eine der Schwächeren …“

    Wedemeyer erhielt – für mich überraschend – mit nur wenigen Minuten Einsatzzeit nur als Einwechselspielerin geringe Spielpraxis. Warum sie zu den „Schwächeren“ gehören sollte, ist mir daher völlig unklar.

    @Detlef:
    „Es ist sehr interessant, wie das Ausscheiden hier gesehen wird!!!“

    Gut beobachtet. Ich frage mich nämlich auch, warum nach dem unglücklichen Ausscheiden die Mannschaft von einigen hier so schlechtgeredet wird.

    (5)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @enthusio
    Ich wiederhole meine bereits eingangs geäußerte Meinung, das unsere Mädels noch weitere 3h ohne ein Tor zu erzielen, hätten gespielt. Durchdachte, zielstrebige Offensivleistungen gab es nach meinem Empfinden im dt. Spiel keine, was für ein VF eben zu wenig war, um weiterzukommen.
    Man hat es Chavas mit seinen wenigen, nicht gut zuende gespielten und damit vergebenen Chancen (z.B. Sehan zentral vor dem Tor!) auch zu einfach gemacht, als Spielerin des Spiels gewählt zu werden, was keine gute Wahl war, da Cascarino diese Auszeichnung wohl eher gebührt hätte.

    Wedemeyer hat sich in den wenigen Minuten überwiegend Fehlabspiele in des Gegners Füße geleistet – so fehlerhaft habe ich sie beim Vfl noch nicht erlebt!

    (-3)
  • Detlef sagt:

    @Wolle,
    Da ich das Spiel nicht gesehen habe, hielt ich mich an den Bericht von enthusio!!!
    Der meinte ja, daß die französische Torhüterin viel mehr beschäftigt wurde, als unsere!!!
    Daraus schloß ich ein Chancenplus für die DFB-Auswahl

    Was den Nachwuchs abgeht, so habe ich bereits geschrieben, daß bei dieser WM nicht die besten Spielerinnen dieser Altersgruppe aufgeboten wurden!!!
    Es geht dann eben nicht ums Schönspielen, sondern ums Toreschießen!!!
    Eine B-Note gibt’s im Fußball eben nicht!!! 😉

    Diesmal haben die Französinnen eben genau diesen Makel abgelegt, in Schönheit zu sterben, und trotz tollen Kombinationen und technisch hochwertigen Einlagen das Wichtigste zu vergessen, nämlich die Tore!!!

    Und da uns dies halt auch nicht gelang, blieben die Blauen am Ende diesen einen Treffer vorn!!!

    Da es am Ende dann auch immer ums Prestige geht, muß man sich schon fragen, warum nicht die Besten auf die Reise geschickt wurden!!!
    Ich sehe es aber auch wie Du, daß Spielerinnen wie ANNA GASPER aber auch FELI RAUCH und PAULI BREMER den Anderen U20-Spielerinnen vorausgehen müßten und so auch selbst Erfahrung als Führungskraft sammeln sollten!!!

    Und was die „hochgelobten Spielerinnen“ angeht,so kann das natürlich auch kontraproduktiv sein, und eher lähmen als pushen!!!

    (-1)
  • Wolle sagt:

    So, Frankreich hat gegen Japan im HF gewonnen. Da kann man Ihnen wohl schon zum Titel gratulieren und hier können sich alle wieder beruhigen.
    Unsere U20 hat unglücklich und völlig unverdient gegen den neuen WM verloren und alles ist gut. Bloß ein unglücklicher Ausrutscher, also weiter so. Schließlich ist Fr Neid jetzt unser Jugend-Chef-Scout, was soll da noch schiefgehen.
    Und ich bin wohl der einzige Depp der es etwas anders sieht.

    (5)
  • Ludwig sagt:

    Frankreich hat auch gegen Japan nach Verlängerung mit einem Tor Unterschied gewonnen und steht damit im Finale. Nur am Ergebnis gemessen, ist der Abstand der DFB-Juniorinnen zur Weltspitze also ein Tor durch die glänzende Einzelleistung von Delphine Cascarino. Ich habe das Spiel Mexiko – USA nicht gesehen. Ich vertraue daher dem Kommentator des Spiels Nordkorea – USA, der Mexiko während des gesamten Spiels deutlich besser gesehen hatte. Wenn man dann berücksichtigt, dass Deutschland Mexiko im Prinzip während der gesamten Spieldauer im Griff hatte und überlegen gewonnen hat, relativiert auch das die Leistung unseres Nachwuchses.

    Was die Nomierung einzelner Spielerinnen angeht: Maren Meinert hat vor einigen Monaten in einem Interview geäußert, dass sie die Haupaufgabe der U- Mannschaften darin sieht, dass Spielerinnen die Möglichkeit erhalten, sich auf internationalem Niveau für die A- mannschaft zu empfehlen. So gesehen, macht es durchaus Sinn, Rauch und Bremer nicht zu nominieren. Wobei dann auch die Frage offen bleibt, ob Rauch, die ja dann vermutlich hinten links gespielt hätte, das Tor von der rechten Seite hätte verhindern können, oder ob Bremer zwei Tore geschossen hätte. Sehr spekulativ und deshalb irrelevant. Und Hartig hat da ihre Sache gut gemacht.

    Dass alle gerne den Titel gewonnen hätten, muss man nicht diskutieren. Aber ich sehe das so wie Detlef: Dass die Vormacht von USA und Deutschland nicht mehr vorhanden ist, finde ich ok. Dann gibt es eben keine Schützenfeste, aber spannender werden Wettbewerbe dadurch allemal. Und dann ist es mir lieber, man gewinnt Spiele auf Augenhöhe mit dem Risiko, dass man eben auch mal welche verliert, als wenn von vornherein alles mehr oder weniger geklärt ist. Es wertet eine Titel letztendlich nur auf.

    Ich sehe Frankreich auch gegen Nordkorea nicht chancenlos. Und sollte Frankreich gewinnen, ja, dann ist Deutschland eben nur den Turniersiegerinnen unterlegen, auf jeden Fall aber nur den Finalteilnehmerinnen, die da durchaus zu Recht stehen. Da sehe ich nicht viel Anlass zur Meckerei. Zu einer Analyse schon, aber das kann das Trainerteam eventuell vielleicht möglicherweise besser als wir hier.

    Wie jochen-or bereits angemerkt hat, war kein Supertalent erkennbar. Ein deutliches Zeichen in Richtung Steffi Jones hat bei dem Turnier keine geben können. Dafür war aber nach meiner Ansicht das Team sehr ausgeglichen besetzt, was bei einer Mannschaftssportart ja auch kein Manko sein muss. Immerhin können Ausfälle so wesentlich besser kompensiert werden. (Man stelle sich Portugal ohne Ronaldo vor.) Mir ist jedenfalls keine aufgefallen, die ihre Nominierung nicht gerechtfertigt hätte, weil auch Sehan nach den sicherlich nicht guten Spielen in der Vorrunde sich im Viertelfinale besser präsentiert hat, und weil man von hier aus auch keine Eindrücke davon haben kann, wer sich wie im Training präsentiert und deshalb vorzuziehen gewesen wäre. Aber Nominierungen bzw. Einsätze sind immer schon falsch gewesen. Das war bei der WM 1954 schon so, als Kwiatkowski bei der Vorrundenniederlage gegen Ungarn 8 Buden kassiert hat. Und das war auch bei der WM 1974 so, als die einzige Rechtfertigung für die Nominierung von Bernd Hölzenbein ganz offenkundig die bis dahin unbekannte Tatsache war, dass er Helmut Schöns unehelicher Sohn gewesen sein muss.

    Wo ich allerdings noch Luft nach oben sehe, ist der technische Bereich. Da haben mir Spanien, Frankreich, Japan und Nordkorea besser gefallen. Aber die Arbeit daran ist nicht die Aufgabe der Nationaltrainerinnen.

    (5)
  • Zaunreiter sagt:

    Ich geb auch mal meinen Senf dazu.
    Und da muss ich Detlef recht geben, wenn „wir“ es uns in unserer „Wohlfühloasenmentalität“ erlauben, die genannten Spielerinnen zu Hause zu lassen, während Michelle French von Jill Ellis die Erlaubnis bekam, Mallory Pugh mitzunehmen. Aber die alleine konnte es auch nicht reissen.
    Ich habe einige Spiele gesehen und Deutschland ist zu Recht ausgeschieden. Ich fand Teams wie Spanien, Japan, Frankreich meilenweit besser als „die unsrigen“. Und das mal der jetzige U-20 Jahrgang der Großmächte USA und Deutschland auch nicht voll durchschlägt ist auch nicht weiter schlimm. So einen verbesserten Wettbewerb wollten wir doch alle so, oder nicht?

    Und überhaupt: Was ist denn das für eine sinnlose Rechtfertigung von einigen von euch, die jetzt Schönfärberei und Geschichtsklitterung betreiben, wenn sie erzählen, man war ja auf Augenhöhe, weil man ja „nur“ dem Finalteilnehmer/Weltmeister unterlegen gewesen sei. Das ist Neid’sche Erzählkultur und ich dachte, die sei vorbei.

    (-3)
  • Ludwig sagt:

    @Zaunreiter: Ich fühle mich da einfach mal von dir angesprochen. Ich sehe da keine Wohlfühloasenmentalität, sondern eine andere Idee, wenn Meinert und ihr Team ihre Hauptaufgabe nicht im Unbedingt-Gewinnen-Müssen sehen. Und wenn Pugh es nicht alleine richten konnte, wieso hätte Bremer es alleine richten können sollen? Ich finde, du widersprichst dir da. Und wenn das Hauptaugenmerk der N11 im Moment auf der kommenden EM und den dazugehörigen Tests liegt, und wenn Rauch und Bremer in der Vorbereitung auf das Spiel gegen Norwegen bei der A-Elf waren, wie hätten sie das anstellen sollen, wenn sie zur gleichen Zeit in Papua-Neuguinea sind? Ich kann mir bei beiden vorstellen, dass sie lieber zur EM nominiert werden und langfristug Bestandteil der A-Elf sind und dafür die notwendige Vorbereitung und Testspiele mitmachen als bei der U-WM dabei zu sein. Aber da ich sie nicht gefragt habe, kann ich mich auch irren und sie würden nächstes Jahr lieber Urlaub machen anstatt die Chance zu haben Europameisterin zu werden und dafür lieber um einen Titel kämpfen, den sie schon haben. Aber wäre dann nicht nächstes Jahr das Geschrei groß, wenn sie nicht zur EM nominiert werden? Ich finde, da muss man sich mal entscheiden. Ich denke schon, dass beide über genügend Potential verfügen, um dauerhaft in der A-Elf zu spielen. Dafür müssen sie es da auch zeigen können.

    Offenbar sind wir uns einig, dass ein verbesserter Wettbewerb wünschenswert ist. Bei einem engen Wettbewerb knapp auszuscheiden, sehe ich schon als ungefähr auf Augenhöhe an. Auch wenn ich finde, dass Frankreich zu Recht im Finale steht, das Viertelfinale hätte für sie nach dem Spielverlauf sowohl mit 2:0 als auch mit einer Niederlage enden können. Insofern sehe ich es nicht als Schönfärberei an, wenn die DFB11 „nur“ gegen die Finalteilnehmerinnen ausgeschieden ist. Meilenweit entfernt sehe ich sie jedenfalls nicht. Aber wie man es auch bezeichnen möchte: Es bestehen noch Verbesserungsmöglichkeiten bzw. -bedarf, aber so schlecht, wie manche es darstellen wollen, haben sie ganz einfach nicht gespielt. Deswegen betrachte ich es auch nicht als Neid’sche Erzählkultur. Da habe ich von ihr insbesondere während der WM in Kanada andere Erinnerungen, aber ganz andere.

    (7)
  • holly sagt:

    @irgendwer hatte hier doch schonmal einen Link gepostet zu einem IV mit Maren Meinert in dem sie sagte das sie einige Spielerinnen nicht mit nehmen konnte, weil die zur A N11 sollten. Also verstehe ich eure Aufregung nicht um die nicht nominierung einzelner Spielerinnen.

    (3)
  • Detlef sagt:

    @Ludwig,
    Vielem von Dir Geschriebenen kann ich durchaus zustimmen!!!
    Ich verstehe nur nicht dieses Entweder-Oder!!!
    Wo läge denn das Problem, wenn BREMER, RAUCH und GASPER zur U20 WM gefahren wären, und zumindest Erstere dann auch zur A EM???

    Mit guten Leistungen in Papua Neuguinea hätten sich alle auch für zukünftige A-Einsätze empfehlen können!!!
    Und dort hätten sie Führungsaufgaben übernehmen können, ja eigentlich müssen, so etwas formt auch den Charakter!!!

    Die Frage, was die Spielerinnen lieber spielen möchten, ist natürlich Unsinn!!!
    Die Frage lautet doch, wo sie am Dringendsten gebraucht werden!!!

    Wenn der DFB hier tatsächlich die Prioritäten so gesetzt hat, daß die U20, und alle anderen U-Mannschaften auch nur ein Ziel haben, Spielerinnen an die A-Mannschaft heranzuführen, dann muß man das zwar nicht verstehen, aber man kann es zumindest als Gegeben abspeichern!!!
    Dann ist ein Testspiel der A-Natio natürlich viel wichtiger, als eine U20-WM!!!

    In der Tat können wir sehr froh sein, daß diese Nachwuchskräfte schon ziemlich weit sind in ihrer Entwicklung, und somit auch in der A-Natio schon eine Rolle spielen können!!!
    Und wenn die zweite Garde dann eine super Vorrunde spielt, und im VF nur mit dem denkbar knappsten Ergebnis, wahrscheinlich auch noch gegen den späteren Turniersieger ausscheiden muß, dann muß man in der Tat nicht so düster dreinschauen!!!
    Und es fehlten ja auch noch etliche Verletzte!!!

    (1)
  • holly sagt:

    @Detlef, es wurden mit den A N11 Spielerinnen viele Tests in allen Bereichen gemacht. Daher wollte Steffi Jones sicher sie dabei haben um zu sehen wo alle Spielerinnen stehen auf die sie setzt.
    nicht jede gute Spielerin ist automatisch eine Führungsspielerin. Man kann nicht so einfach sagen du bist nun meine Führungsspielerin. Wenn das so einfach wäre, dann wäre Fussball auch erklärbar.
    Ich würde nicht soweit gehen das Frankreich im Endspiel der Favorit ist. Sehe da schon ein Spiel von zwei Teams auf Augenhöhe.

    (4)
  • Ludwig sagt:

    @Detlef: Zu Gasper kann ich nichts sagen. Bremer und Rauch müssen sich nicht mehr empfehlen. Bei der U20 hatte ich jetzt nicht den Eindruck, dass da noch eine zusätzliche Führungsspielerin nötig gewesen wäre in dem Sinne, dass sie z. B. während des Spiels die anderen aufrütteln muss. Sie haben durch die Bank, soweit das vom Sofa aus erkennbar war, während der ganzen Zeit konzentriert und engagiert gearbeitet. Die Einstellung des Teams stimmte. Wie weit Bremer und/oder Rauch in der Hinsicht hilfreich gewesen wären oder nicht, bleibt pure Spekulation. Hinzu kommt, was holly bereits geschrieben hat.
    Ich habe es nicht so verstanden, dass der DFB die Aufgabe der Turniere nur darin sieht, Nachwuchs heranzuführen, sondern als Hauptaufgabe. Das ist aber doch in jedem Beruf so, dass das Ziel der Ausbildung darin besteht inklusive Leistungsnachweis. Man macht Gesellen nicht mehr zu Azubis.

    (2)
  • Detlef sagt:

    @holly,
    Glaubst Du nicht, daß es in der U20 genau die selben Leistungstests gibt wie bei der A-Natio???
    Und glaubst Du nicht, daß sich Maren Meinert und Steffi Jones untereinander austauschen???

    Mit Führungsspielerinnen meine ich auch solche, wo sich andere etwas abschauen können!!!
    Wir alle kennen die großen Unterschiede zwischen Liga Eins und Liga Zwei!!!
    Und zu Spielerinnen, die regelmäßig CL, zT auf hohem Niveau spielen, ist es nochmal ein Schritt weiter!!!
    Lernen durch abschauen bringt oft mehr, als manche mühselig einstudierte Übung!!!
    Vor allem dann, wenn die „Lehrerin“ gleich alt, oder nur wenig älter ist!!! 😄

    @Ludwig,
    Gerade weil sich beide nicht mehr für Steffi Jones empfehlen müssen, wären sie in Papua Neuguinea viel dringender gebraucht worden!!!
    Und ANNA GASPER ist für mich in der A-Natio ohnehin noch zu früh dran!!!
    Sie spielte bisher eine ordentliche Saison in Potsdam!!!
    Aber für eine Berufung in den A-Kader ist das mM zu wenig, da braucht es mM nach wesentlich mehr!!!

    Hier wäre die U20-WM genau das richtige Pflaster gewesen, wo sie sich hätte zeigen und bewähren können!!!

    Zum Thema Führungsspielerinnen habe ich mich ja bereits geäußert!!!

    Und um bei Deinem Bild zu bleiben, jedem Azubi stellt man ein oder mehrere gute Gesellen zur Seite, von denen sie lernen und sich was abschauen können!!! 😄

    (-1)
  • Ludwig sagt:

    @Detlef: Du hast oben geschrieben, dass du kein einziges der Spiele gesehen hast. Worüber redest du also eigentlich? Ob die beiden hifreich gewesen sein könnten oder nicht, ist absolut sinnfreie Spekulation. Sie müssen sich nicht mehr empfehlen, aber ob und wie sie in die Mannschaft passen, wird ja wohl kaum am grünen Tisch zu entscheiden sein, sondern nur, indem sie Spielzeit bekommen.

    Bei Olympia war es falsch, dass Bremer nicht beim A-Team war. Jetzt ist es falsch, dass sie bei der Vorbereitung zur EM dabei ist. Steffi Jones fehlen schon 13 Spielerinnen, und jetzt sollen es bitteschön noch zwei mehr sein, wenn’s geht. Sie ist diejenige, die an dem Abschneiden der Mannschaft gemessen wird. Deshalb ist sie auch diejenige, die entscheidet, wer wo wie und wann eingesetzt wird. Sie will sie dabei haben und Punkt. Du liebe Zeit: Da freut man sich, dass mit ihr ein neuer Wind weht und dass sie so umfangreich testet, wie es geht, um sowohl attraktiven als auch erfolgreichen Fussball zu bieten, aber es ist offenbar nicht möglich, ohne dass sich irgendwer irgendwas einfallen lässt, um an ihr herumzumäkeln, kaum dass sie angefangen hat.

    (2)
  • Wolle sagt:

    Wenn Fr Jones mit Bremer und Rauch für die nächste EM plant, verstehe ich ja noch das man Sie nicht zur U20 WM mitnimmt. Beide hatten in der Vergangenheit lange Verletzungspausen und sollten langsam an die A-Mannschaft herangeführt werden, ohne Überlastung und auch um keine Verletzungen zu provozieren.
    Bei einer Gasper liegt es ganz anders. Sie war für die N11 gar nicht vorgesehen und ist erst nach 13 Absagen nachgerückt. Für die EM spielt Sie noch keine Rolle. Warum Sie da für die U20 WM nicht berufen wurde verstehe wer will, ich nicht. Ich denke eher dass die beiden zuständigen Trainerinnen sich über Ihre Leistungen nicht einig sind. Eine andere Erklärung habe ich nicht. Gerade Sie hätte sich bei so einem Turnier für höhere Aufgaben empfehlen können. Siehe Hottes Jungs bei Olympia. Da haben sich ja auch einige in Jogis Fokus gespielt.
    Ich finde unsere U20 Girls haben sich trotz frühem Ausscheiden gut verkauft, aber auf Steffis Zettel hat sich keine gespielt. Am ehesten hätte ich das noch Knaak zugetraut, aber als gelernte VI musste Sie die Abwehrchefin spielen.

    (3)
  • Detlef sagt:

    @Ludwig,
    Natürlich ist es gut, daß Steffi jetzt so viel testet!!!
    Aber Du selbst hast doch geschrieben, daß PAULI BREMER und FELI RAUCH ihr nichts mehr beweisen müssen!!!
    Das eine war ein Testspiel, daß andere eine WM, Dein Vergleich mit Olympia hinkt also gewaltig!!!
    Welches andere wichtige Ereignis war da nochmal gleichzeitig???

    Ich kenne beide recht gut, da ich eigentlich alle Spiele von TURBINE mir anschaue!!!
    Ich weiß was sie können, und daraus folgere ich ihre Wichtigkeit für eine Mannschaft!!!

    Wenn ich dann das Fazit von Markus lese, daß gegen Frankreich „zu wenig Durchschlagskraft“ bei der DFB-Auswahl vorhanden war, dann sind zwei erstligaerpropte Stürmerinnen genau das richtige Mittel dagegen!!!
    Vielleicht erinnerst Du dich noch an die Entstehung des 1:0 von OL im CL-Finale gegen Wolfsburg???

    Zudem kennt sich PAULINE mit dem französischen FF sehr gut aus, was ein weiterer Pluspunkt gewesen wäre!!!

    Das sind für mich klare Fakten, und keine „sinnfreie Spekulation“!!!
    Und selbst wenn, befinden wir uns hier doch in einem Blog für Fans, und nicht für „gesalbte Funktionäre und NationaltrainerInnen“!!!

    Ich freue mich übrigens sehr, daß in unser A-Natio endlich ein neuer-, frischer Wind weht, und war einer der wenigen offenen Befürworter hier bei WS, die Steffi Jones eine ehrliche Chance geben wollten!!!
    Ich hatte auch damals schon prophezeit, daß sie unbequeme Entscheidungen treffen wird und auch muß!!!

    Die Kritik daran behalte ich mir aber dennoch vor!!
    Wenn Du das dann „herummäkeln“ nennst, dann muß ich damit leben!!!
    Eine sachliche Diskussion darüber wäre mir zwar lieber, aber für manche sind NationaltrainerInnen halt wie Halbgötter, oder noch viel mehr!!!

    Ich hasse alle Obrigkeitshörigkeit!!!
    Nur weil jemand ein hohes Amt, oder eine hohe Position hat, ist er/sie nicht automatisch unfehlbar!!!

    (1)
  • Ludwig sagt:

    @Detlef: Ich habe nicht geschrieben, dass sie nichts beweisen müssen, sondern sich nicht mehr empfehlen müssen. Beweisen müssen sie sich allerdings im Kontext der A-Elf. Also gehören sie dahin. Wenn du den Wert der beiden für eine Mannschaft so genau kennst, warum dann nicht den für die A-Elf zugunsten einer vermuteten Verbesserung der U-Elf? Ich habe natürlich nicht die direkte Erfahrung wie du, aber dass Bremer mehr als einmal gezeigt hat, wie wertvoll sie sein kann, habe ich mitbekommen. Und so selbstbewusst wie Rauch bei ihrem ersten Länderspiel vor einigen Monaten aufgetreten ist, hatte ich schon den Eindruck, dass sie da alles andere als fehl am Platz ist. Nur ziehe ich daraus eher den Schluss, dass sie jede Chance brauchen, sich fest in den Kader zu spielen, und dafür müssen sie sich da zeigen können im direkten Vergleich mit anderen Kandidatinnen.

    Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Ich habe absolut nichts gegen Kritik. Aber du berufst dich auf Hörensagen, weil du nichts gesehen hast, auch wenn man das Spiel mit mangelnder Durchschlagskraft so formulieren kann. Aus einem anderen Blickwinkel kann man aber mit derselben Berechtigung den Französinnen eine gute Defensivleistung bescheinigen. Jedenfalls haben es auch die spielstarken Japanerinnen nicht geschafft, die Französinnen am Einzug ins Finale zu hindern. Deswegen kannst du auch keine Aussage darüber treffen, wen die beiden denn hätten ersetzen sollen, was aber nach meiner Meinung dazu gehört, wenn du den Einsatz von Rauch und Bremer für erforderlich hälst.

    Mein Vergleich mit Olympia hinkt insofern, als Neid nur 18 Spielerinnen nominieren konnte und deshalb so oder so auf Spielerinnen verzichten musste, die man da gern gesehen hätte. (Obwohl ich eigentlich fest mit Bremer gerechnet hatte.) Er hinkt insofern nicht, als eine Vorbereitung inklusive der Testspiele Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilnahme an einem Turnier ist, und deshalb genau so wichtig.

    Bremer kennt die Französinnen etwas besser. Da gilt aber umgekehrt auch. Da kann man also ganz herrlich und wild spekulieren, wer daraus den größeren Vorteil gezogen haben könnte. Sinnvoll beurteilen kann man es aus meiner Sicht nicht.

    Ich kritisiere die Kritik an Jones und Meinert nicht, weil sie das Amt innehaben, sondern weil diese Kritik in einem entschiedenen Eventuell/Vielleicht/unter Umständen besteht, keine konkreten Alternativen aufzeigt und deswegen eben nicht sachlich ist. Dem gegenüber steht die nachprüfbare Äußerung von Meinert, dass ihre Nominierungen mit dem Wechsel der Nationaltrainerinnen und den Aufgaben der U-Frauschaften zusammen hängen, eine langfristige Perspektive zu bilden. Ich finde, das hört sich sehr nach einer gemeinsamen Zielsetzung und einer Einigung über den Weg dahin an. Danach richten sie ihre Entscheidungen aus. Das finde ich nachvollziehbar und deswegen hat das nichts mit Halbgötterei oder Ähnlichem zu tun.

    Von meiner Seite war es das jetzt zu diesem Thema, weil ich nicht glaube, noch etwas Neues hinzufügen zu können.

    (2)
  • holly sagt:

    @Detlef, sicher testet Maren Meinert ihre Spielerinnen irgendwann auch in allen möglichen Bereichen. Bloß wann waren die letzten Tests? Wenn ich mich recht erinner ende August anfang September ungefähr. Gegen Frankreich und Schweden. Glaube kaum das man da die Spielerinnen in den paar Tagen wo sie beinander waren noch getetstet hat.
    Selbst wenn was würden Steffi Jones Daten nützen die zwei Monate alt sind.
    Sie will aktuelle Daten soweit möglich von allen Spielerinnen haben von einem einheitlichen Termin. Das natürlich die eine oder andere verletzt ist bei solchen Terminen ist auch klar.
    Die A National 11 ist nunmal das Aushängeschild von jeder Nation.
    Von daher habe ich kein Problem damit das die von dir aufgeführten Spielerinnen bei Steffi Jones waren und nicht in PNG.

    (0)

Kommentar schreiben

Add your comment below. You can also subscribe to these comments via RSS

Seien Sie nett. Bleiben Sie beim Thema. Kein Spam.

You can use these tags:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong> 

This is a Gravatar-enabled weblog. To get your own globally-recognized-avatar, please register at Gravatar