U20-WM: DFB-Elf zieht ins Viertelfinale ein

Von am 21. November 2016 – 11.58 Uhr 26 Kommentare

Die deutsche U20 Frauenfußball Nationalelf hat das Viertelfinale der WM in Papua-Neuguinea erreicht.

Im abschließenden Gruppenspiel gewann die DFB-Elf mit 2:0 (2:0) gegen Südkorea und trifft nun als Gruppensieger im Viertelfinale am kommenden Freitag, 25. November (ab 10.30 Uhr Eurosport live), auf Frankreich.

Dina Orschmann mit einem sehenswerten Schuss in den Winkel (13.) und Stefanie Sanders (25.) machten bereits in der ersten Halbzeit den Erfolg perfekt.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

26 Kommentare »

  • jochen-or sagt:

    Eine überzeugende erste Halbzeit und dann auf die Bremse getreten.
    Eigentlich richtig.
    Aber leider wieder ein Ausfall.
    Dieses mal hat es Madeleine Gier am Fuß erwischt und das sah nicht gut aus. Ich gehe davon aus, dass es das war für sie.

    Leider fällt ihr Ersatz Sehan bisher in ihren Leistungen spürbar ab. Jedenfalls ist sie kein echter Joker, den man mal eben ins laufende Geschehen werfen kann.

    Jetzt wartet Frankreich – das erste kleine Endspiel!

    Der Ausgang sollte mit den guten Leistungen unserer U-20 zumindest offen sein.
    Die punkt- und torgleichen USA wären mir allerdings dieses Mal lieber gewesen.

    (11)
  • holly sagt:

    @jochen-or, gegen Frankreich hatte man noch im Sommer getestet. Da konnten mich die französischen Mädels nicht überzeugen. Ihre Tore schossen sie da erst wie bei der deutschen Mannschaft fast alle Spielerinnen durch getauscht waren.
    Habe sie bisher bei der WM noch nicht spielen gesehen, also lasse ich mich überraschen. Für mich sind die dt. Mädchen der Favorit in der Partie.
    Egal nun ob unsere halbe offensive nun schon ausgefallen ist oder nicht.

    (8)
  • sonic sagt:

    In der ersten halben Stunde alles klar gemacht und danach nur noch soviel gemacht wie gerade nötig war.

    Insgesamt eine überzeugende Vorrunde der deutschen Mädchen!

    Sollte Gier auch noch ausfallen, hoffe ich, daß sie durch Hoppius ersetzt wird, Matheis auf rechts bleibt und Sehan sich am besten auf die Tribüne setzt. Sie hat bisher soweit unter dem Mannschaftsschnitt gespielt, daß sie nicht mit auf das Spielfeld gehört.

    Was das Viertelfinale angeht, bin ich guter Dinge. Was die Französinnen bisher abgeliefert haben, war eher mau. Genau wie die US-Amerikanerinnen und eigentlich die gesamte Gruppe C 😀
    Ins Endspiel gehört nach den bisherigen Spielen weder die USA noch Frankreich, sondern Nordkorea, Spanien, Japan oder Deutschland.

    (5)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Nun, ich bin mir da nicht recht im Klaren darüber, wieso die beiden HZs so deutlich unterschiedlich ausfielen. Ich tendiere eher zu der Auffassung, das da konditionelle Ursachen durchaus mit im Spiel waren. Ein absichtliches, vielleicht sogar in der Pause „angeordnetes“ Kräftesparen will ich mal ausschliessen.
    Zu Sehan: Leidglich 2 gewonnene Zweikämpfe, wo aber unmittelbar dannach der Ball wieder weg war und nichts Konstruktives folgte. Zum Spielaufbau gab es keine nennenswerte Beteiligung und auch der ES-Kommentator kritisierte ihre Leistung negativ.
    Für mich daher der erneute Beweis für eine Fehlnominierung.
    Generell ist die Nominierungsproblematik von MM insofern ungewöhnlich, das sie sich abhebt von denen ihrer Kollegen, die eine größere Mischung von Alt und Jung zelebrierten. So gibt es bei den anderen Spitzenteams i.d.R. mind. 1 A-Natiospielerin, aber auch so jungen Talente, die 1 oder gar 2 weitere U20-WMs spielen könnten. Der Sinn hinter dieser Verfahrensweise liegt auf der Hand, aber bei unseren Mädels gibt es nur Rebecca Knaack, und die ist noch ohne A-Kappe!
    Ich hätte ganz sicher eine Oberdorf und eine Siems nicht nur nominiert, sondern auch mitgenommen.
    Mittlerweile sind die Les Bleurettes im Turnier angekommen, das zeigte zumindest ihre heutige Leistung, und man muss sie sehr Ernst nehmen und dann auch 2 konstante HZ abspulen, Schlendriane müssen ausbleiben und insbesondere eine allzeit starke Schlüter wird vonnöten sein!

    (-1)
  • Wolle sagt:

    Die heutige Leistung hätte ich den dt. Girls zu Beginn der WM nicht zugetraut, Gratulation. Südkorea ist im FF ja keine Laufkundschaft, heute waren Sie chancenlos. Tragisch natürlich die heutige Verletzung von Gier, das sah am Fernseher nicht gut aus. Nach Ehegötz, Dieckmann und Schüller wäre Sie der 4. Ausfall.
    Das kann doch nicht nur Pech sein. M.M.n. werden die Girls zu stark beansprucht, haben zu wenig Zeit zur Regeneration. Alle 4 spielen regelmäßig in der 1. Buli, also mitten aus dem Ligaalltag ans andere Ende der Welt zu einem U20 Turnier. Es sind halt keine Vollprofis, sondern 18-20 Jahre junge Girls, die am Anfang Ihrer Kariere stehen und nebenbei studieren o.ä. Dieser Aspekt wird m.M.n. viel zu sehr von Fr. Meinert vernachlässigt.
    Jasmin Sehan tut mir ehrlich gesagt leid. Sie galt in der U17 als grö8tes Talent seit Maroszan, wirkt z. Zt. total verunsichert und findet überhaupt keine Bindung zum dt. Spiel, wie ein Fremdkörper. Aber woher soll das Selbstbewusstsein auch kommen, im VW-Club in die 2. Mannschaft abgeschoben und Fr Meinert vertraut ihr auch nur bedingt. Ein Neustart in einem anderen Verein wäre wohl da das Richtige für Sie, siehe Magull.
    Ich würde Ihr ein gutes Spiel gegen Frankreich von Herzen gönnen.

    (8)
  • FFFan sagt:

    @ S.F.:
    „Generell ist die Nominierungsproblematik von MM insofern ungewöhnlich, das sie sich abhebt von denen ihrer Kollegen, die eine größere Mischung von Alt und Jung zelebrierten. So gibt es bei den anderen Spitzenteams i.d.R. mind. 1 A-Natiospielerin, aber auch so jungen Talente, die 1 oder gar 2 weitere U20-WMs spielen könnten.“

    –> Diese Mischung gibt es bei uns doch auch: Insgesamt acht(!) Spielerinnen des 98er-Jahrgangs (L.Pauels, V.Fischer, K.Orschmann, D.Orschmann, A.Gerhardt, J.Feldkamp, L.Freigang und S.Sanders) sind dabei, die auch 2018 noch spielberechtigt wären! Andererseits haben wir mehrere U20-Weltmeisterinnen von 2014 im Kader (R.Knaak, J.Wedemeyer, J.Gaugigl, M.Gier und ursprünglich auch R.Dieckmann).
    A-Nationalspielerinnen? Da kämen ja nur P.Bremer und F.Rauch in Frage. Gegen die Teilnahme der beiden hat aber wohl Steffi Jones ihr Veto eingelegt (wenn ich Interviewaussagen von M.Meinert richtig deute).

    „Ich hätte ganz sicher eine Oberdorf und eine Siems nicht nur nominiert, sondern auch mitgenommen.“

    –> C.Siems und L.Oberdorf hätte ich sicher nicht nominiert! Die haben gerade erst die U17-WM gespielt und sollen nicht ‚verheizt‘ werden. Abschreckendes Beispiel ist die Kanadierin D.Rose: die 17-jährige nahm erst an den Olympischen Spielen in Rio teil, dann an der U17-WM in Jordanien und schließlich an der U20-WM in Papua-Neuguinea und ist von Turnier zu Turnier schwächer geworden!

    @ Wolle:
    „M.M.n. werden die Girls zu stark beansprucht, haben zu wenig Zeit zur Regeneration. Alle 4 spielen regelmäßig in der 1. Buli, also mitten aus dem Ligaalltag ans andere Ende der Welt zu einem U20 Turnier. Es sind halt keine Vollprofis, sondern 18-20 Jahre junge Girls, die am Anfang Ihrer Kariere stehen und nebenbei studieren o.ä. Dieser Aspekt wird m.M.n. viel zu sehr von Fr. Meinert vernachlässigt.“

    –> Wen hätte Frau Meinert denn nominieren sollen, der nicht „im Ligaalltag“ steht. Jede in Frage kommende Spielerin spielt doch auch im Verein (oder -wie D.Hoppius und L.Freigang- am College) und hat nebenbei noch Schule, Ausbildung oder Studium zu bewältigen!

    „Jasmin Sehan tut mir ehrlich gesagt leid. Sie galt in der U17 als grö8tes Talent seit Maroszan, wirkt z. Zt. total verunsichert und findet überhaupt keine Bindung zum dt. Spiel, wie ein Fremdkörper.“

    –> J.Sehan galt mal als Riesentalent, ist dann aber leider in die ‚Karrierefalle‘ Wolfsburg getappt…

    (11)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @FFFan
    Na ja, das mit dem Verheizen ist deutlich übertrieben!
    Oberdorf war generell nur zu Kurzeinsätzen gekommen und Siems spielt auch bereits wieder regelmässig für Turbine.
    Auch hätten Beide ganz sicher überschaubare Einsatzzeiten bei der U20-WM bekommen, aber der Schwerpunkt liegt auch beim Heranführen.
    Deine Argumentation ist also in allen Punkten nicht nachvollziehbar! Was Jones für eine Meinung zu Bremer und Rauch hat, ist auch von Dir rein spekulativ ins Feld geführt worden, denn ein in den Medien veröffentlichtes Statement dazu kenne ich nicht.
    Die von Dir gen. Jahrgänge sind doch keine Bestätigung der von mir angesprochenen Altersbandbreite bzw. beweiskräftig dafür, dass MM genauso nominiert wie die Mehrheit der anderen U20-Trainer.
    Wird etwa eine Pough auch verheizt, bei dem Pensum, was sie mit den USA zu absolvieren hat?
    Überlege Dir beim nächsten Mal bitte zugkräftiger und vorallem glaubwürdige Gegenargumente!

    Schön übrigens, das man gestern erneut Lea und Rieke bei der Anfeuerung ihrer Teamkameradinnen sehen konnte. Da können die Beiden ja mit dem gesamten DFB-Tross ggf. am Samstag zusammen zurückreisen.

    (-16)
  • Ludwig sagt:

    @SF: Vielleicht weißt du es ja nicht besser, aber Oberdorf ist erst 14 oder gerade eben 15 Jahre alt und wird an die U 17 herangeführt. Ich finde, das reicht im Moment. Wenn Meinert keinen Gedanken daran verschwendet, sie zu nominieren, finde ich das durchaus begrüßenswert. Oder wenn sie darüber nachgedacht hat, könnte es theoretisch ja auch denkbar sein, dass die Eltern abgewunken haben oder die Schule. Wie auch immer, es gibt keinen Anlass, Meinert an dieser Stelle zu kritisieren.
    Wenn dir ein Statement nicht bekannt ist, gibt es das nicht, oder wie?
    Woher soll man von hier aus beurteilen können, ob Pough verheizt wird oder nicht? Und auch wenn sie nicht verheizt wird, inwiefern soll das als nachahmenswertes Modell gelten?
    Auch nett: FFFan Spekulation vorwerfen und selbst über die Überschaubarkeit der möglichen Einsatzzeiten nicht nominierter Spielerinnen spekulieren. Bei einem Spiel sollte man dich wohl besser nicht in der Abwehr aufstellen – als Eigentorkönigin.

    (12)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Ludwig
    …und Du spekulierst wohl nicht? Oh doch, nämlich über Einsatzzeiten, Elternabsage und, und…
    Die Beurteilung darüber, ob eine Pough, eine Rose oder dt. Spielrinnen verheizt werden, wo liegt da der Unterschied?
    Bloss weil die USA paar km weiter weg sind?
    Eure Argumente sind so schwachbrüstig!
    Oberdorf ist, wie mir natürlich bekannt ist, diesen Alters, aber dennoch eine recht robuste Spielerin und eine MM würde sie schon in richtiger Art + Weise ins Team einbinden (ich spekuliere!).
    Allerdings ist sie nur ein Beispiel…

    (-12)
  • Daria sagt:

    „J.Sehan galt mal als Riesentalent, ist dann aber leider in die ‚Karrierefalle‘ Wolfsburg getappt…“
    In dem Alter ist es aber auch verdammt gefährlich davon zu sprechen das eine Spielerin/ein Spieler sontst wie groß rauskommen wird. Es kommt einfach noch sooo viel, natürlich kann man sagen wer momentan in welcher Altersklasse raussticht aber bei manchen läuft die Entwicklung nicht so weiter, andere brauchen einfach länger und überholen das vermeintliche Supertalent oder oder oder. Ich finde es daher überhaupt nicht überraschend. Eine Geschichte wie bei Maroszan gibt es realistisch gesehen dann doch eher selten. Die wo „nur“ talentiert sind, sind langfristig gesehen wohl doch in der Mehrheit. Nicht dass das etwas schlechtes ist, aber was die Nationalmannschaften angeht braucht es eben nochmal mehr.

    (15)
  • FFFan sagt:

    @ S.F.:
    „Was Jones für eine Meinung zu Bremer und Rauch hat, ist auch von Dir rein spekulativ ins Feld geführt worden, denn ein in den Medien veröffentlichtes Statement dazu kenne ich nicht.“

    Von Jones kenne ich auch keines. Aber Meinert hat die Nichtnominierung von Bremer und Rauch mit dem Trainerwechsel im A-Team begründet:

    http://de.fifa.com/u20womensworldcup/news/y=2016/m=11/news=meinert-unsere-bilanz-wird-nicht-immer-so-weitergehen-2849142.html

    Es versteht sich von selbst, dass Meinert sich zu diesem Thema diplomatisch äußern muss…

    Bremer selbst ist vor einigen Monaten noch davon ausgegangen, die U20-WM zu spielen und hatte sich bereits auf das Turnier gefreut:

    http://de.fifa.com/u20womensworldcup/news/y=2016/m=3/news=bremer-mit-kopfchen-auf-der-uberholspur-2769744.html

    Und das mit dem ‚Verheizen‘ ist so übertrieben nicht. Manchmal sind die Spielerinnen klüger als die Trainer und Funktionäre. So hat bspw. D.Castellanos von sich aus die Teilnahme an der U20-WM abgesagt, nachdem sie sich leicht angeschlagen noch durch die U17-WM ‚gequält‘ hatte. Wenn eine M.Pugh Olympia und U20-WM spielt (mit drei Monaten Abstand dazwischen), mag das noch angehen. Drei Turniere wie bei D.Rose halte ich für zu viel. Und allen Ernstes eine 14-jährige(!) Schülerin, die Fußball noch eher als Hobby betreibt (und interessierten FF-Bundesligisten erst mal eine Absage erteilt hat) in kurzer Zeit durch zwei FIFA-Turniere in unterschiedlichen Zeit- und Klimazonen schleifen und wegen ein paar Kurzeinsätzen mehrere Wochen Unterricht versäumen lassen zu wollen, lässt mich an deinem Verstand zweifeln!

    (16)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @FFFan
    Deine Verheizen-Äußerung bezog sich doch ursächlich auf meine beiden Nominierungsbeispiele und da wiederhole ich, dass es dazu u.G. nicht gekommen wäre! Wie ich bereits anmerkte, hat Oberdorf auch die EM nur mit Kurzeinsätzen bestritten, was sich bei einer U20-WM lediglich wiederholt hätte. Wie auch bei Siems.
    Die Maßnahmen seitens MM würden diesen Umstand nie aufkommen lassen. Also was soll dieses Festhalten am Verheizen der Beiden. Das war ein Gegenbeispiel für die zumindest deutliche Fehlnominierung der hier viel kritisierten Sehan, die mich auch zu ihren sog. besten Zeiten nie überzeugt hat. Der Vergleich mit Maroszan hat mich da deutlich zu Lachorgien veranlaßt!
    Andere U20-Trainer, und das war ja aus Auslöser meines Kommentars, gehen da eben einen Weg, der mir sympathischer ist als der von MM – weshalb schleift sie Sehan durch alle Instanzen mit ohne gute (Leistungs-)Gründe dafür zu haben?

    (-10)
  • Zimmermann sagt:

    Wenn man Talente heran führen will dann wohl J. Minge und G. Gwinn die auch regelmäßig in der 1. Liga spielen, die beiden hätte MM ruhig mitnehmen können bzw. müssen

    (1)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Gwinn ja, Minge nein! Sanders ist auch ein Auslaufmodell, wie andere auch, aber das ist halt so.

    (-9)
  • Ludwig sagt:

    @SF: ich gehe davon aus, dass Meinert zu diesem Turnier gefahren ist, um es, wenn möglich, zu gewinnen. Reine Spekulation, ich weiß. Und da soll sie Spielerinnen mitnehmen, bei denen sie von vornherein davon ausgehen muss, dass sie nur kurz oder gar nicht spielen? Ja, geht’s noch? In so einen zahlenmäßig beschränkten Kader gehören ausschließlich Spielerinnen, die im Zweifelsfall alle 6 Spiele komplett durchspielen können. Bei den letzten drei U-20 Turnieren hat sie zwei Titel und einen zweiten Platz gewonnen. Jetzt stehen aus drei Spielen drei deutliche Siege zu Buche. Und immer noch gibt es was zu meckern? Ich finde, das zeigt eher, dass sie ziemlich gut weiß, was sie tut, auch wenn das keine Entscheidungen verhindert, bei denen sich im Nachhinein herausstellen mag, dass sie falsch waren. Ihre Entscheidungen sind nicht immer nachvollziehbar, aber das ist aus der Ferne auch so gut wie unmöglich, da man keine Eindrücke vor Ort hat. Ich finde es jedenfalls mehr als vermessen, Haare in die Suppe zu streuen, nur damit man welche finden kann. Wie machtst du das: Klapperst du regelmäßig die umliegenden Friseurläden ab, um ausreichenden Vorrat für den unerquicklichen Fall zu haben, dass alles gut läuft?

    (7)
  • holly sagt:

    Das Jasmin Sehan bisher unglücklich gespielt hat, liegt einfach an der Postion die sie bei der WM spielt. Sie ist nunmal eine Stürmerin. Keine Ahnung was Maren Meinert sich dabei denkt. Ich gehe sogar so weit das es kein Verhältnis zwischen Trainerin und Spielerinnen gibt.
    Dafür haben die Spielerinnen bisher toll gespielt.

    (-8)
  • Detlef sagt:

    @Ludwig,
    Kritik ist absolut in Ordnung, vor allem wenn sie sachlich formuliert ist!!!
    Ansonsten können wir diesen Blog, und alle anderen gleich mit schließen!!!

    Mit dem Argument, sie wird schon wissen was sie tut, kann man alle Kritik und sämtliche Diskussionen erschlagen!!! 😉

    Dein Argument, daß man „im Zweifelsfall alle 6 Spiele komplett durchspielen können“ muß, sollte mM für eine Bundestrainerin (egal welcher Altersklasse) absolutes Tabu sein!!!
    Dafür gibt es Reservistinnen, die auf ihre Chance warten!!!

    Wenn Maren Meinert am Ende den Titel holt, oder zumindest Platz Zwei, hat sie alles richtig gemacht!!!

    Dieser Blog ist dafür gemacht worden, um unsere Meinung kundzutun!!!
    Frau Fußball hat sicher so ihren ganz eigenen Stil, mit dem auch ich manchmal so meine Probleme habe!!! 😉
    Aber diskutieren kann man ja darüber!!! 🙂

    (-3)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Manchmal entsteht bei mir der Eindruck, wenn ich solche Haarspaltereien etc. lesen muss, dass hier ziemlich viele der Angesprochenen, Betroffenen, deren Bucklige, Freunde o.ä. meinen sich hier vor einen Karren spannen und einen auf FF-Zorro machen zu müssen. Kritik scheint nicht mehr willkommen oder angebracht zu sein – schade, dann eben nicht!

    (-12)
  • Ludwig sagt:

    @Detlef: Ich habe gar nichts gegen Kritik, im Gegenteil. Ich halte Kritik für notwendig. Aber ich finde es ziemlich daneben, wenn irgendwelche Absurditäten als Kritik verkauft werden. Das ist Meckern um des Meckerns Willen.

    Mit dem Argument, dass sie nmM weiß, was sie tut, will ich keine Kritik unterbinden. Ich habe z. B. nicht verstanden, warum sie Lea Schüller nicht von vorn herein nominiert hat. Sie wäre in meinen Augen die erste gewesen, die mir eingefallen wäre. Aber es kann dermaßen viele Gründe gegeben haben, warum MM das nicht getan hat, und von denen ich keinen einzigen kenne, dass ich für mich daraus den Schluss ziehe, dass es besser ist, nichts dazu zu sagen. Weil sie nämlich bisher unter Beweis gestellt hat, dass sie mit ihren Entscheidungen gut gefahren ist. Und wenn ich keine Gründe für eine Entscheidung kenne, kann ich nur spekulieren, was möglich wäre, wenn… Aber Spekulationen sind eine schlechte Kritik, vor allem dann, wenn es eigentlich noch gar nichts zu kritisieren gibt.

    Ich finde, es muss absolutes Tabu sein, für eine WM Spielerinnen zu nominieren, bei denen ich von vorne herein weiß, dass sie nur dabei sind. Rieke Dieckmann hat sich verletzt, und jetzt muss eine andere die Position übernehmen, für die sie vorgesehen war, und wenn alles gut geht, für 6 Spiele. Lea Schüller hat sich sehr früh verletzt, und jetzt muss Stefanie Sanders für den Rest der Zeit ran. Das muss doch für alle Positionen gelten oder nicht? Insofern hat da jede einzelne Reservistin die Chance. Aber darauf sollte sie auch vorbereitet sein – körperlich und mental. Aus dem Grund finde ich außerdem auch nicht, dass eine WM der geeignete Rahmen ist, um eine Spielerin an die N11 heran zu führen. Dafür sind Lehrgänge und andere Länderspiele vorhanden.

    Wenn Deutschland am Freitag gegen Frankreich ausscheiden sollte – was ich nicht hoffe -, muss das nicht unbedingt daran liegen, dass MM etwas falsch gemacht hat. Es könnte auch daran liegen, dass die Französinnen einfach besser sind. Das Erreichen des Finals würde ich nicht als einzigen Gradmesser nehmen. Ich habe im Moment nicht den Überblick, wer im Halbfinale warten würde. Aber mit Japan, Spanien, Nordkorea und den USA sind da noch genug im Topf, die verhindern können, dass unsere Mädels das Finale erreichen, ohne dass MM großartige Fehler macht. Es geht halt eng zu und ein einziger individueller Fehler kann das gesamte Team rausschmeißen. Aber sowas ist nicht vorhersehbar und deshalb auch nicht von Trainerseite zu vermeiden. Mir fällt da gerade das letzte Finale in Kanada ein. Wenn die eine Nigerianerin nicht so übereifrig gewesen wäre, den Ball, der eigentlich schon im Tor war, noch aus der Abseitspostion über die Linie zu schubsen, hätte Nigeria den Titel geholt. Gegen sowas sind Trainer machtlos.

    Sicher kann man hier diskutieren. Tu ich ja gerade. Aber ich finde, man kann sich mal überlegen, ob das, was man sagen will, wenigstens entfernt Sinn macht. Und ich finde, man kann das auch in einer Form tun, dass man es Kritisierten direkt ins Gesicht sagen kann. Und ich finde, man kann auch mal zugeben, dass man sich geirrt hat. Dabei fällt auch niemandem ein Zacken aus der Krone.

    (11)
  • Per Larssen sagt:

    Bislang bin ich, das einmal vorweg, vom Auftritt der U20 doch recht positiv überrascht. Zumal ich weiß, dass eine ganze Reihe der Spielerinnen, die an der letzten U19-EM teilgenommen haben und dort in der Vorrunde rausgeflogen sind, doch recht verunsichert waren (zumal die Kritik der Trainerin an ihrem Team nach dem Turnier ja schon auf den öffentlichen Kanälen ungwohnt deutlich ausfiel. Insofern ist davon auszugehen, dass hinter den Kulissen die Dinge noch etwas schonungsloser angesprochen wurden und ich weiß durchaus, dass auch ordentlich auf die Spielerinnen draufgehauen wurde. Somit kann man sich ungefähr vorstellen, wie die Stimmung bei der einen oder anderen Spielerin zu Beginn des Turnieres gewesen ist). Von daher spreche ich dem Team wirklich meine Hochachtung aus, da sie sich bislang sehr gut als Team präsentiert haben und in den bisherigen Spielen ferner zu erkennen war, dass jede sich für jede einsetzt. Positiv finde ich zudem, dass das Spiel der U20 nicht so deutlich auf einige wenige Spielerinnen ausgerichtet ist wie dies bei der U17 im Hinblick auf die Freiburgerinnen Gwinn, Minge und Bühl zu sehen war (ohne für den Fall, wenn es mit diesen Spielerinnen mal nicht so läuft, einen Plan B zu haben).

    Zu der immer wieder aufkommenden Frage nach Talenten: es hat in den vergangenen Jahren schon zahlreiche Sterne gegeben, die auf- und dann auch wieder untergegangen sind. Die Gründe hierfür sind so vielfältig wie die Verschiedenheit der Spielertypen (persönliche Entwicklung, die mitunter sehr(!) unterschiedlich verläuft, Verletzungen, Situation im Verein, privates Umfeld, Schule und Beruf, usw.). Insofern bin ich sehr vorsichtig geworden, Spielerinnen schon in jüngsten Jahren, wie dies grad bei Lena Oberdorf geschieht, als das nächste Supertalent zu hypen.

    Beispiel Jasmin Sehan: Ich tendiere auch dazu, bei Sehan (neben dem ganz zu Beginn Gesagten) in der U20-Natio primär das Problem zu sehen, dass sie dort auf einer Position spielen muss, die sich von ihrer Position im Verein doch deutlich unterscheidet.

    P. S.: Solche Vergleiche wie zum Beispiel „größtes Talent seit Marozsán“ fand ich übrigens immer schon doof und diese Vergleiche sind meiner Meinung nach in den seltensten Fällen hilfreich – zumindest nicht für die grad „beurteilte“ Spielerin, für die ist es eher nervig. Genauso unsinnig ist m. E. übrigens der von Matt Ross zur diesjährigen Saisoneröffnung des 1. FFC Frankfurt geäußerte Spruch, Tanja Pawollek aus der U17-Natio „hätte das Zeug, die nächste Dzsenifer Marozsán zu werden“. Wird sie nicht – und das hat in erster Linie erst einmal gar nichts damit zu tun, ob hier ein ebenso großes Talent (oder auch nicht) auf dem Platz steht, sondern vielmehr damit, dass diese Spielerinnen vom ganzen Typ her überhaupt nicht vergleichbar sind 🙂

    (15)
  • enthusio sagt:

    Es ist ja sowieso die Frage, was das Ziel einer U20-National-mannschaft ist: Titel zu gewinnen oder Spielerinnen auf hohem Niveau unter Gleichaltrigen Spielpraxis zu geben und für höhere Aufgaben in der Nationalmannschaft zu sichten. Ist ja ganz nett, wenn man sich mit dem Titel U20-Weltmeisterin schmücken darf, aber entscheidend sollte doch sein, Steffi Jones geeignete Nachwuchsspielerinnen zuzuführen.
    Von daher halte ich es für wenig förderlich, Spielerinnen, die noch bei U17-Turnieren eingesetzt werden können, vehement für U20-Turniere zu fordern. Auch eine Diskussion, warum Bremer oder Rauch nicht nominiert wurden, ist sinnlos, weil sie bereits in der Nationalmannschaft zum Zuge kommen.

    Nach den ersten drei Spielen, die ich von der U20 bei der WM gesehen habe, bin ich mit dem spielerischen, technischen und taktischen Niveau der Mannschaft sehr zufrieden. Maren Meinert stellt mit ihrem Trainerinnenteam zu Recht hohe Ansprüche, und es spricht doch für sie, wenn sie das letzte U19-EM-Turnier kritisch reflektiert hat.

    Die Mannschaft muß die Ausfälle von Dieckmann, Schüller und wohl auch Gier kompensieren, wird es wohl auch schaffen. Das spricht für die Qualität der von Meinert und ihrem Trainerinnenteam zusammengestellten Mannschaft.

    Die Kritik, die Meinert in einem Interview nach der enttäuschenden U19-EM geäußert hat, scheint bei ihren Spielerinnen positive Energie freigesetzt zu haben.

    http://www.dfb.de/u-19-frauen/news-detail-u-19w/meinert-blickt-auf-u-20-wm-alles-geben-nur-so-entwickelt-man-sich-weiter-150625/

    (2)
  • FFFan sagt:

    @ Detlef:
    „Wenn Maren Meinert am Ende den Titel holt, oder zumindest Platz Zwei, hat sie alles richtig gemacht!!!“

    Das ist – mit Verlaub – völliger Quatsch! Du kannst als Trainer bei einem Turnier viel richtig machen und trotzdem mit deiner Mannschaft früh ausscheiden. Umgekehrt kannst du (nach Ansicht der Kritiker) fast alles falsch machen und trotzdem die Goldmedaille gewinnen. Haben wir das nicht gerade erst bei den Olympischen Spielen erlebt? 😉

    Wir reden hier immer noch über Fußball. Und da ist eben nicht alles zu 100% berechenbar!

    (3)
  • FFFan sagt:

    @ enthusio:
    „Es ist ja sowieso die Frage, was das Ziel einer U20-National-mannschaft ist: Titel zu gewinnen oder Spielerinnen auf hohem Niveau unter Gleichaltrigen Spielpraxis zu geben und für höhere Aufgaben in der Nationalmannschaft zu sichten.“

    Im Idealfall lässt sich beides miteinander verbinden. Hat in den letzten Jahren beim DFB-Nachwuchs jedenfalls ganz gut funktioniert.

    Deswegen ist die Diskussion um Bremer und Rauch auch durchaus nicht sinnlos, denn die Frage ist ja: was bringt für die Entwicklung mehr – ein Testspiel gegen Norwegen oder ein Turnier mit bis zu sechs Spielen gegen einige der besten U20-Teams der Welt? Hier hat es beim DFB durch den Trainerwechsel offenbar einen ‚Sinneswandel‘ gegeben: während Silvia Neid es befürwortet hat, dass A-Nationalspielerinnen (2010: B.Schmidt, K.Kulig und A.Popp; 2012: D.Marozsan, L.Lotzen und L.Wensing; 2014: S.Däbritz, P.Bremer und ursprünglich auch M.Leupolz) noch mal für die U20 spielen und dort eine Führungsrolle übernehmen, ist ihre Nachfolgerin in dieser Frage anscheinend anderer Meinung. Für beide Standpunkte lassen sich sicherlich Argumente finden, aber es muss darüber diskutiert werden dürfen!

    (2)
  • enthusio sagt:

    Die USA hat mit starker Willenskraft und großer Effektivität in der Schlussphase einen Rückstand gegen Mexiko noch gedreht und in der Nachspielzeit das Siegtor zum 2:1 erzielt. Nach der gezeigten Leistung über den gesamten Spielverlauf hätte eigentlich Mexiko ein Weiterkommen verdient gehabt.

    @ Markus Juchem:
    Das Spiel Deutschland-Frankreich beginnt erst um 10.30 Uhr.

    (2)
  • Markus Juchem sagt:

    @enthusio: Danke, korrigiert.

    (0)
  • holly sagt:

    @enthusio, es bemängelt ja niemand das Maren Meinert Kritik am Team übt. Es kommt nur immer darauf an wie man das macht. In Essen gibt es genügend Nachwuchsspielerinnen. Du solltest dich mal mit ihnen/oder ihren Eltern unterhalten darüber was sie von Maren Meinert halten. Ich glaube du wirst da von niemand etwas positves hören.

    (0)

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