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Arbeitssiege für Potsdam, Wolfsburg und München

Von am 5. November 2016 – 20.00 Uhr 43 Kommentare

Am 7. Spieltag der Frauenfußball Bundesliga hat der 1. FFC Turbine Potsdam durch einen knappen Sieg im Ostderby gegen den FF USV Jena die Tabellenspitze gefestigt. Auch der VfL Wolfsburg und der FC Bayern München gewannen jeweils nur mit einem Tor Unterschied. Der SC Freiburg kassierte die erste Saisonniederlage.

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Svenja Huth erzielte beim 1:0 (0:0)-Sieg von Turbine vor 1 537 Zuschauern im Karl-Liebknecht-Stadion kurz nach der Pause den einzigen Treffer der Partie (48.), als sie zunächst den Ball unweit der Strafraumgrenze eroberte und dann an Jenas Torhüterin Kathrin Längert vorbei ins Netz schob.

Miedema schießt Bayern auf Platz 3

Der FC Bayern München kam bei der TSG 1899 Hoffenheim ebenfalls zu einem 1:0 (1:0)-Erfolg. Vivianne Miedema erzielte den Treffer des Tages gegen Mitte der ersten Halbzeit mit einem Schuss von der Strafraumgrenze (25.). Sophie Howard (64.) und Kristin Demann (81.) ließen für die in der zweiten Halbzeit verbesserten Gastgeberinnen gute Chancen zum Ausgleich aus. In der Tabelle kletterten die Münchnerinnen auf Platz 3.

Peters Treffer sorgt für späte Erleichterung

Der VfL Wolfsburg gewann bei Aufsteiger Borussia Mönchengladbach mit 2:1 (1:0). Zsanett Jakabfi sorgte mit einem Schlenzer für die Führung der Wolfsburgerinnen (26.), Madeline Gier ließ die Gastgeberinnen nach einem Sonntagsschuss vom ersten Punktgewinn träumen (58.). Doch Babett Peter machte aus dem Getümmel heraus nach einem Freistoß von Elise Bussaglia per Kopf spät den Erfolg der „Wölfinnen“ perfekt und sorgte nach zwei sieglosen Spielen für Erleichterung im Wolfsburger Lager (80.).

Svenja Huth in Aktion

Svenja Huth (Mi.) erzielte für Potsdam den Siegtreffer © Sascha Pfeiler / girlsplay.de

Frankfurt siegt in Überzahl

Der 1. FFC Frankfurt kam gegen Bayer 04 Leverkusen bei starken Regen vor nur 910 Zuschauern zu einem 4:2 (2:1)-Erfolg. Die Gäste gingen durch Francesca Weber in Führung (16.), Mandy Islacker (26.) und Yuki Nagasato (32.) drehten die Partie zugunsten der Frankfurterinnen. Nach dem Platzverweis gegen Merle Barth wegen einer Notbremse an Nagasato (59.) nutzte Frankfurt die personelle Überlegenheit nach Nagasato-Freistoß postwendend zum 3:1 durch Islacker (60.). Henrietta Csiszár brachte Leverkusen in der Schlussminute noch einmal heran (90.), doch Nadine Anstatt sorgte im Gegenzug für klare Verhältnisse (90.+1).

Essen gewinnt glücklich gegen Freiburg

Die SGS Essen feierte dank des Treffers von Jana Feldkamp (37.) einen 1:0 (1:0)-Heimsieg gegen den SC Freiburg, der die erste Saisonniederlage einstecken musste. Freiburgs Trainer Jens Scheuer sprach anschließend von einer unverdienten Niederlage, Essens Trainer Daniel Kraus sah sein Team als die glücklichere Mannschaft.

Sand feiert Kantersieg

Der SC Sand kam zu einem fulminanten 6:0 (1:0)-Heimsieg gegen den MSV Duisburg. Cecilie Sandvej erzielte kurz vor der Pause die Führung (45.), doch erst in den zweiten 45 Minuten drehte Sand so richtig auf. Dominika Škorvánková (48.), Anne van Bonn (51.), Laura Feiersinger (65.), ein Eigentor von Julia Debitzki (67.) und Milena Nikolić (76.) schraubten das Ergebnis in die Höhe.



Tabelle Frauen-Bundesliga

PlatzTeamSpieleSUNToreTordifferenzPunkte
11. FFC Turbine Potsdam11100126:4+2230
2VfL Wolfsburg1292119:6+1329
3FC Bayern München1291218:8+1028
4SC Freiburg1272322:11+1123
51. FFC Frankfurt1264224:12+1222
6SGS Essen1263321:12+921
7SC Sand1252517:12+517
8TSG 1899 Hoffenheim1131710:13-310
9MSV Duisburg123188:32-2410
10FF USV Jena122198:20-127
11Bayer 04 Leverkusen122198:22-147
12Borussia Mönchengladbach1200124:33-290

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

43 Kommentare »

  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Ich beginne mal mit einer Korrektur:Es gab kein Umkurven von Längert durch Huth! In einem fair geführten Zweikampf mit Sedláčková konnte Huth den Ball, der eigentlich schon so gut wie weg war, zurückerobern und überwandt dannach Längert von halbrechts mit einem Schrägschuß.
    Dieses Spiel war erneut gespickt mit hochkarätigen Chancen von explizit Aigbogun, Gasper, Zadrazil, Lindner und und und. Da diese aber allesamt teils kläglich versemmelt wurden, blieb es bis zum Schluß spannend. Irgendwie ein Abziehbild des Vorjahresspiels – bis auf den Ausgang!
    Mehrfach mußte ich auf offener Szene Lia Wälti mit standing ovations ehren, so begeistert war in erneut von ihrer impulsreichen, fulminanten Spielweise. Die Begehrlichkeiten, die sie damit bei potenten Vereinen erweckt, bereiten mir jetzt schon arge Probleme, die nur durch die Noch-Vertragsdauer etwas gedämpft werden.
    Es wäre schön, wenn ihre Landsfrau ähnlich agieren würde, was aber leider oft im Desolaten endete. Genau dieser Umstand war/ist es, der mir ihre Verpflichtung nicht sonderlich schmackhaft machen wollte und zu der hier geäußerten Skepsis maßgeblich führte!
    Wenn man ein Spiel so dominiert, und das ist leider kein Einzelfall, dann muß der Deckel eher auf den Topf, anstatt sich das Leben selber so schwer zu machen.
    Und, wird es weiterhin in jedem Spiel einen JoJo-Klops geben? Slapstickeinlagen sind im Fussball eher unangebracht…
    Ach ja, bevor ich es vergesse – danke für den Sieg und damit das Verharren an der BL-Spitze!

    (-1)
  • Markus Juchem sagt:

    @Schenschtschina Futbolista: Danke, korrigiert.

    (0)
  • adipreissler sagt:

    Frankfurt hat beim 3:1 weniger eine zahlenmäßige Überlegenheit als eine Leverkusener Schlafmützigkeit ausgenutzt.

    (4)
  • enthusio sagt:

    Beim Spiel Essen-Freiburg konnte man heute zwei Mannschaften erleben, die sich in ihrer offensiv orientierten Spielweise ähnelten und in der 1. Halbzeit auf Augenhöhe agierten. Beide Mannschaften überbrückten schnell das Mittelfeld und spielten bis zur Strafraumgrenze recht ansehnlich.

    In der Anfangsphase des Spiels setzte Essen die stärkeren Akzente, als zunächst Jana Feldkamps Schuss von Laura Benkarth zur Ecke abgewehrt werden konnte und kurz darauf nach einem Ioannidou-Freistoß Lea Schüller ebenfalls an Benkarth scheiterte.
    Freiburg hatte in der unermüdlich antreibenden Lina Magull seine auffälligste Spielerin, doch sprangen bei ihren Aktionen keine nennenswerten Torchancen heraus.
    In der 27. Minute aber mußte Lisa Weiß in höchster Not vor der heranstürmenden Giulia Gwinn Kopf und Kragen riskieren und konnte mit ihrem beherzten Einsatz das Freiburger Führungstor gerade noch verhindern.
    Einmal wurde es noch mal brenzlig vor dem Essener Tor, als nach einer scharf hereingeschlagenen Flanke Carolin Simons Sandra Starke vor Weiß an den Ball kam, aber den Ball über das Tor jagte.

    So war es dann Essen, das mit seiner dritten Torchance das 1:0 erzielte. Ein von Charline Hartmann hereingegebener Eckball konnte von der Freiburger Abwehr nur vor die Füße von Jana Feldkamp abgewehrt werden, die Laura Benkarth mit einem trockenen Schuss unter die Latte keine Chance ließ.

    Zur 2. Halbzeit wechselte Freiburgs Trainer Jens Scheuer seine älteste Spielerin (Juliane Maier) aus und brachte zur Verstärkung der Offensive seine jüngste, die erst 15jährige Klara Bühl.
    Freiburg übernahm jetzt das Zepter und ließ Essen nur noch zu seltenen Entlastungsangriffen kommen.
    Doch trotz aller Bemühungen war immer ein Essener Abwehrbein im Wege, so dass der Freiburger Offensivdrang nur noch zu einer hochkarätigen Torchance führen sollte. Nach einem Stellungsfehler in der Essener Abwehr liefen zwei Freiburgerinnen auf Lisa Weiß zu, doch Klara Bühl schoss weit über das Tor.
    Es war deutlich zu spüren, dass Freiburg das Fehlen von Kayikci und Petermann im Sturmzentrum nicht kompensieren konnte.

    Essen konnte sich vom Freiburger Dauerdruck kaum noch befreien und bei den wenigen Entlastungsangriffen verfehlten Schüller und Doorsoun das Tor. Das Fehlen von Linda Dallmann im offensiven Mittelfeld war – zumindest in der 2. Halbzeit – deutlich zu spüren, Manjou Wilde und die später für sie eingewechselte Kozue Ando konnten erneut keine Akzente setzen.

    Insgesamt war es für Essen ein schwer erkämpfter, glücklicher Sieg gegen eine starke Freiburger Mannschaft. So sahen es auch beide Trainer in der anschließenden Pressekonferenz.

    (19)
  • nichtnetz sagt:

    Die rote Karte im Spiel Frankfurt vs Leverkusen gab es für ein Foul/Notbremse an Nagasato, nicht Munk! Ich weiß gar nicht, ob Munk an der Stelle überhaupt in Ballnähe war…
    Mein Tribünenplatz im Stadion war auf Höhe Strafraumgrenze und bot damit erstklassige Sicht auf das Geschehen auf dem Platz.
    Und rein optisch besteht doch ein deutlicher Unterschied zwischen Yuki und Lise als dass man sie hier derart verwechseln könnte.

    (10)
  • Detlef sagt:

    Da ich gestern leider nicht in Potsdam sein konnte, und auch die Livesendung im TV nicht verfolgen konnte, habe ich mir erst einmal das Spiel von Konserve angeschaut!!!

    Wie schon letzte Saison, war es ein Spiel auf ein Tor!!!
    Jena hatte eigentlich nur eine gute Chance, als ein Distanzschuß von Utes knapp über unseren Kasten zischte!!!
    Ansonsten hatte LISA SCHMITZ einen erholsamen Tag, wenn das Wetter nicht so eklig gewesen wäre!!!

    TURBINE mit dem klaren Chancenplus, aber erneut ohne die nötige Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor!!!
    Hier gibt es noch viel zu verbessern!!!
    Dank SVENJA HUTH haben wir diesmal wenigstens ein Tor erzielt, und Dank unserer guten Abwehr, blieb hinten erneut die Null stehen!!!

    Gegen den USV Jena haben sich ja schon die Bayern-Ladies und auch Frankfurt ziemlich schwer getan, und das ohne die Belastung einer englischen Woche!!!

    So sind wir aus dieser englischen Woche doch relativ gut herausgekommen, und haben jetzt wieder etwas Zeit, um weiter an unseren Fehlern zu arbeiten!!!

    (4)
  • Königin sagt:

    @ enthusio
    Korrekte Spielanalyse 🙂 Stimme in allen Punkten zu… Ein 1:1 wäre gerechter – aber als Essener Fan freue ich mich sehr über diesen erkämpften Sieg… Freiburg wird die Punkte wieder bei anderen Spielen holen – da bin ich mir sicher… War ein unterhaltsamer Nachmittag…

    (7)
  • FrankE sagt:

    Zum Hinspiel der „Ostmeisterschaft“ trafen sich im Karli mit Turbine und Jena zwei gute Bekannte. Schon vor dem Spiel war das zu spüren, die kleine Schar der Jena Fans mischte sich vor dem Stadion mit großem Hallo unter die Turbinefans. Man kennt sich. Es war zwar nur eine kleine Gruppe USV Fans, aber was an Menge fehlte wurde durch Einsatz wettgemacht. In Sachen Stadiondeko und Akkustik seit Ihr ganz vorn! Die USV Fans leisteten eine tollen Beitrag zur Atmosphäre. Danke!

    Für die Turbinen war es das dritte Spiel in sechs Tagen, das merkte man. Die Zahl der Bandagen und Klebebänder auf Armen und Beinen unserer Spielerinnen war stark angestiegen, die Kraft hatte nachgelassen. In der Verteidigung wurde Inka Wesely gegen Stefanie Draws getauscht, ansonsten ging es los wie am Mittwoch.(Inka war nach eigener Aussage leicht angeschlagen). Und los ging es wie zuvor, Turbine zeigte wieder aggressives Pressing, lief Torhüter und Verteidigung immer wieder an, so war ein geordneter Spielaufbau bei Jena kaum drin, Auch heute war es wieder Lia die spielerisch aber auch durch ihren Einsatz die anderen mitriss und das Team führte. Kay – Kay hat ganz offensichtlich Ihren Spass an ruhenden Bällen und an Flanken entdeckt. Ihre Qualität wird besser und besser, Ich habe gehört, down under registriert man sehr genau wie sie sich in Potsdam entwickelt und ihre Tore lösen Begeisterungsstürme aus, zu recht. Svenja war wieder mit riesen Laufpensum unterwegs. Bei Ihr scheint Kraftverlust als Begriff nicht zu existieren, immer wieder ran an Torhüterin oder Verteidigerin. Direkt nach Wiederanpfiff eroberte sie so den Ball von einer Verteidigerin, schnelle Drehung, kurzer Spurt mit Ball, dann cool versenken. 1:0! Die „Kaltschnäuzigkeit“ wäre auch Ese zu wünschen, die allein zwei Riesenchancen verschenkte! Wenn ich sehe wer da hinter ihr auf der Bank schon mit den Füßen scharrt, dann wird die Luft wohl bald sehr dünn werden. Die Wechsel von Zhadrazil und Lindner zu Rauch und Gasper brachten sofort mehr Druck. Durch Rauchs Durchsetzungskraft im Zweikampf konnten viele Bälle gewonnen werden und ihre Läufe aussen mit Flanken gaben Ese erst die Möglichkeit zum Auslassen der besten Torchancen. Anna zeigte offensiv einige sehr gute Aktionen, was fehlte war das letzte Quentchen. Da Jena aber keine Torgefahr entwickelte reichte es am diesem Tag so für ein 1:0. Jetzt heißt es die müden Beine zu pflegen, die Akkus aufzuladen und dann das nächste Spiel ins Visier zu nehmen.

    Was bleibt? Ein weiteres Shoot-out, sechs von acht Spielen zu „Null“, drei Gegentore in acht Spielen bei fünfzehn geschossenen! Mir fehlen die passen Adjektive.

    (17)
  • Markus Juchem sagt:

    @nichtnetz: Das steht so im Spielbericht auf der offiziellen Website des 1. FFC Frankfurt
    http://ffc-frankfurt.de/news/20162017/news-einzel/8700-debuet-tag-bei-drittem-heimsieg/bbec66e10d70018dcce6e7eebb5ef6d3.html

    (-3)
  • Ralligen sagt:

    „Jetzt heißt es die müden Beine zu pflegen, die Akkus aufzuladen und dann das nächste Spiel ins Visier zu nehmen.“
    Dafür hat man nun ja ca.5 Wochen Zeit bis zur nächsten englischen Woche.

    (7)
  • Herr Schulze sagt:

    @juchem. Da irrt der Spielbericht. Nichtnetz hat recht. Da war weit und breit keine andere Frankfurterin als Nagasato.

    (10)
  • OrbisJack sagt:

    Ich war in Karli und für mich wirkte Jena sehr Trotzug und Stabil, aber 99% defensiv, während Potsdam sah ein bisschen schwer beinig und müde aber klar spielbestimmend.

    Die torfrau, vierer Kette und Zentrale Mittelfeld waren souverän, KK und Wälti(insbesonders) waren dominant, und Huth war wie immer ein Kopfschmerz jeder Jena Verteidiger. Aber die zwei Flügelspielerin hatten es schwer, wobei nur teilwiese Aigbogun was machen könnte, aber wenig, währedn die von einige hier gelobte Zadrazil wirkte für mich ein bisschen verloren (weiss nicht ob hinter der Spitze ihre Position ist). Das kann aber auch von der 3 Spiele in 6 Tagen kommen.

    Die Einstellung und Kampf war aber da, und am Ende mit ein bisschen Glück (Tor kam von ein gezwungen Fehler) haben die das gewonnen und wird noch bis hin Dezember Tabellenführer sein (was ich NIE gedacht haben).

    Ob das zu was führt…? Da musss natürlich Potsdam in der Lage sein die Besten in den Kader zu behalten, vorallem Elsig, Huth und Wälti. Gelingt das…muss man sehen was da Rudolph schaffen kann.

    (2)
  • bale sagt:

    mensch duisburg hoffe linda wird wieder gesund und vielleicht kann ja frau grins mal mitspielen….

    (7)
  • Volker sagt:

    Für mich geht dieser Spieltag mit 2 Gefühlen zu ende die unterschiedlicher nicht sein können.
    Zum einen eine herbe Enttäuschung über den MSV zum anderen die Freude über die SGS.
    Zum MSV: die bislang knappen Niederlagen gegen Top Mannschaften und der Sieg über Leverkusen haben das Ziel, den Klassenerhalt, zumindest in den Bereich des Möglichen gebracht.
    Der Ausfall von Linda Bresonik und Sofia Nati sind wohl kaum tragbar. War der Kommentar von Inka Grings nach dem Bayern Spiel „das ist nicht unsere Liga“ schon eine bankrott Erklärung? Eine Niederlage gegen Sand war zu erwarten und auch keine Schande. Aber ein 6-0, hätte ich nicht erwartet, auf Grund der recht soliden Abwehr! Ihre Baustelle Frau Grings!
    Zu Essen: Zum Spielverlauf ist hier schon alles gesagt worden und es gibt nichts was man noch hinzu fügen könnte. Meinen Dank an den Essen Fan! Trotzdem bleiben Freiburg zusammen mit Potsdam die spiel stärksten Mannschaften.

    (8)
  • Detlef sagt:

    @OrbisJack,
    Du hast Potsdam in den letzten Wochen hier mit absoluter Nichtachtung gestraft, und nun kommt von Dir ein kompletter Beitrag zu TURBINE??? 😉
    Und das Meiste trifft dann auch noch den Nagel auf den Kopf!!!

    Naja, bis auf den Teil;
    „und am Ende mit ein bisschen Glück“

    Das ist ja wohl ein Scherz???
    Potsdam hatte genug Möglichkeiten, um 3:0 oder noch höher gewinnen zu können!!!
    Das es am Ende bei dem einen Treffer von SVENJA blieb, war dann Glück für den USV Jena, wie ihr neuer Trainer dann auch im Interview zugab!!!

    Und SARAH ZADRAZIL wurde hier eigentlich von keinem gelobt, eher im Gegenteil!!!
    Von Frau Fußball und mir kam da eher Kritik zu ihr!!!
    Ich hätte ihr das Tor wirklich sehr gegönnt!!!
    Bei ESEOSA AIGBOGUN konnte man deutlich sehen, wie ihr der Treffer in WOB ordentlich Auftrieb gab!!!
    Wie FrankE aber richtig schrieb, fehlt ihr (wie einigen anderen auch) noch die Kaltschnäuzigkeit vorm Tor!!!

    @FrankE,
    Was war denn gestern bloß mit den TURBINE-Fans los???
    Zumindest im TV-Bericht waren sehr oft die USV-Fans lauter und auch öfter zu hören!!!
    Kann ja nicht nur daran gelegen haben, daß ich mal nicht dagewesen bin!!! 😉
    Oder täuschte die TV-Perspektive???

    (0)
  • enthusio sagt:

    @Volker:

    Die Duisburger Abwehr glich (nach Ansicht der Spielzusammenfassung auf dfb.tv) in der Tat einem Hühnerhaufen.

    Was der Reporter dort aber merkwürdigerweise nicht erwähnte: Duisburg hatte das Pech, dass seine eigentlich vorgesehene Torhüterin Nr. 2 Lena Nuding sich beim Aufwärmen vor dem Spiel verletzte und daher durch Torhüterin Nr. 3 Scarlett Hellfeier ersetzt werden mußte. (Torhüterin Nr. 1 Meike Kämper fällt bekanntlich noch längere Zeit wegen eines Kreuzbandrisses aus.)

    Leider verletzte aber auch sie sich in der 59. Minute, mußte laut MSV-Homepage einige Minuten behandelt werden, konnte aber trotz „Verdacht auf Gehirnerschütterung“ (so auf der Homepage des SC Sand (!!!) zu lesen) bis zum Ende weiterspielen. Erst nach dieser Verletzung fielen die Tore 4-6 für Sand.

    Wie auch immer, Duisburg hat momentan die Seuche am Fuß mit den Ausfällen von Weichelt, Bresonik, Nati, Kämper und Nuding und dann noch einer angeknockten Ersatztorhüterin Hellfeier, die heute unter diesen Umständen meines Wissens ihr Bundesligadebüt gab. Der Duisburger Kader ist ohne die beiden Führungsspielerinnen Bresonik und Weichelt sowie eine gute Torhüterin wie Kämper oder Nuding logischerweise nicht erstligareif.

    Allerdings wollte ich das Endergebnis zunächst auch nicht glauben, nachdem im Essener Stadion fälschlicherweise ein 0:0 als Halbzeitergebnis aus Sand durchgegeben worden war.

    https://www.msv-duisburg.de/aktuelles/artikel/msv-frauen-unterliegen-dem-sc-sand-mit-06/

    http://www.scsand-frauen.de/sc/blog/posts/20161106_Hoechster-Sander-Sieg-in-der-ersten-Liga.php

    Inzwischen gibt es tatsächlich eine Bestätigung für eine Gehirnerschütterung von Scarlett Hellfeier.
    Und Duisburg muß deshalb möglicherweise eine vierte (vertragslose) Torhüterin verpflichten.

    http://www.derwesten.de/sport/lokalsport/duisburg/0-6-pleite-des-msv-war-auch-in-der-hoehe-gerecht-id12336395.html

    Das wird unter diesen Umständen ganz hart für Duisburg mit dem Klassenerhalt.
    Gute Besserung an Scarlett Hellfeier !

    (11)
  • fisch sagt:

    @ SF
    Ein paar mehr Daumen hoch hast Du Dir für Deinen sachlich-kritischen Beitrag zu Turbines Auftritt m.E. schon verdient.
    Auch ich bin ein Extrafan von Lia Wälti seit ihrer „Wiedergeburt“ geworden. Aber auch von anderen Turbinen, so z.B. Key-Key (lt. IPO), deren Spiel, ihre Standards, Einsatzwillen, Zweikampfführung und Übersicht im Gegensatz zur letzten Saison einer wundersamen Wandlung gleichen. Überhaupt haben mehrere Turbinen eine sichtbare Vorwärtsentwicklung vollzogen. Natürlich allen voran unsere Neu-N11-Rakete, Svenja Huth, die die Einschätzung von Frankfurts Matt Ross auf der PK bereits nach dem 2. Spieltag, Svenja sei z.Zt. die beste deutsche Stürmerin, immer von Neuem bestätigt, woran ich damals noch garnicht so recht glauben mochte. Sicher hat Ross da auch ein ganzes Stück nachgetrauert, dass Svenja jetzt eine Turbine und nicht mehr in Frankfurt ist. Erst gestern hat sie uns mit ihrem tollen Tor den A…, äh Sieg gerettet. Über die Gründe meiner o.a. Ausführungen mag ich jetzt nicht spekulieren, aber Matthias Rudolph ist sicher ein maßgeblicher davon. Seine Zurückhaltung und Bodenhaftigkeit, jegliche übertriebene Euphorie und Druck auf die Mannschaft vermeidend, wirken wohltuend auf das ganze Team.
    Ja SF, was wird, wenn, wie auch lt. OrbisJack, bei(finanziell) potenteren Clubs (z.B. 2 in D und 2 in F) ganz üblich, normal und legal (????) neue Begehrlichkeiten und national Konkurrentenschwächungsabsichten (tolle Wortschöpfung, nicht wahr?) wie schon wiederholt schmerzhaft erlebt, aufkommen? Ich mag nicht daran denken, sonst komme ich jetzt wieder nicht in den Schlaf.

    (11)
  • FFFan sagt:

    Duisburg hat momentan wirklich großes Pech! Nach L.Bresonik, S.Weichelt, M.Kämper und S.Nati fiel kurzfristig auch noch Torhüterin L.Nuding aus. So kam Scarlett Hellfeier zu ihrem Bundesligadebüt und machte bei dem einen oder anderen Gegentor eine, sagen wir mal, ‚unglückliche‘ Figur. Aber an dem alleine lag es auch nicht! Der MSV ist ja in der 2.Halbzeit völlig „eingebrochen“, wie Trainerin Inka Grings nach dem Spiel analysierte. Die Gründe dafür müssen aufgearbeitet und möglichst bis nächsten Sonntag abgestellt werden.

    (6)
  • OrbisJack sagt:

    @detlef

    Wieso nerve ich dich so???

    Das bisschen ‚Glück‘, die einzige Tor resultiert aus fehlerhafte Abwehr verhalten. Habe nicht gesagt dass es unverdient war.

    Re: Zadrazil. Du und SF sind nicht die einzigen im Netz…das Lob kam von anderen bevor der Saison. Und schlecht ist sie nicbt, aber wo sie spielte…das sah Konfus aus.

    Aigbogun hat einige gute qualitäten, gute Einstellung, aber kommt nicht oft genug an aussenverteidiger vorbei, ist manchmal ein bisschen zu leicht von Ball getrennt.

    Ich bleibe aber aich mit meiner Skepsis gegenüber Potsdam, da müssen sie beweisen dass sie diese sehr gute Spielerinnen wie Huth, Wälti behalten, und nicht nochmal von Vorne anfangen immer. Jedes mal wird das noch schwerer, also am besten jetzt zusammen bleiben und aufbauen…klappt das heutzutage noch? Mal sehen…

    (-1)
  • FrankE sagt:

    Hey Detlef,
    das hast Du leider richtig empfunden. Wir Fans haben Samstag klar nicht unser Bestes gegeben und so auch unseren Beitrag zu diesem müden Kick geleistet. Vielleicht fehlte Deine Stimme? 😉

    (3)
  • vikkybummsy sagt:

    Ich freue mich auch über die Leistungen von Svenja Huth. Ist doch jedes gute Spiel eine laute, schmerzhaft-schallende Ohrfeige für die Herren Colin Bell und SiDi (ist schon doof wenn man so ein Talent in der Mannschaft hat und es nicht merkt). Und ja..ich halte sie auch für die derzeit beste deutsche Stürmerin. Da sieht Mann mal wieder was es bedeutet einer Spielerinn das Vertrauen auszusprechen….
    Es wäre natürlich ein Riesending wenn SiDi den krassen Fehler korrigiert (Bell ist ja weg) und Svenja wieder zurück in Ihre Heimat holt, sofern sie das überhaupt will. Mann wird ja mal träumen dürfen….

    (12)
  • Tomasz sagt:

    also jetzt muss ich auch mal hier was loswerden. Ich freue mich einfach für Turbine Potsdam. Dass ist toll wie die den Übergang von Bernd Schröder so super geschafft habn. War nicht alles so toll und man sollte mehr Tore schiessen. Aber hey man muss Jena erst mal so beherrschen. Mit der Leistung ist mir auch vor Bayern nicht bange. Da kommt dann Tabbi frisch wieder zurück und netzt ein. Ich kann nur sagen auf gehts mädels weiter so.

    (17)
  • Sara sagt:

    Da wäre es für Duisburg wahrscheinlich noch besser gewesen eine Feldspieler ins Tor zu stellen für die angeschlagene Torhüterin, zum einen der Gesundheit wegen und zum anderen weil es ja klar ist das man unter den Umständen (erster Einsatz, dann eine Verletzung) erst recht nichts mehr hinbekommt 🙁
    Auch von mir, gute Besserung!

    (8)
  • T-Punkt sagt:

    @Markus Juchem: Der FFC Frankfurt hat den Spielbericht bezüglich des Fouls von Barth inzwischen auch korrigiert.

    (3)
  • Markus Juchem sagt:

    @T-Punkt: Danke, wir auch.

    (2)
  • Detlef sagt:

    @OrbisJack,
    Ich glaube Du nervst nicht nur mich mit Deinem ewigen Rumgejammer, Wolfsburg und Bayern werden immer alles gewinnen, und allen anderen Vereinen die Spielerinnen wegkaufen!!!

    Und dann schreibst Du hier so einen Beitrag, wo man Dir größtenteils zustimmen kann, und da verstehe ich halt die Welt nicht mehr!!! 😉

    Gegentore entstehen zu 99,9% aus Fehlern der Abwehr incl. Torhüterin, oder zT schon dem Mittelfeld!!!
    Glück wäre es nur dann gewesen, wenn Potsdam sonst nix weiter anzubieten gehabt hätte!!!
    Das war eindeutig nicht der Fall!!!
    Hätte erneut Jena das Tor gemacht, obwohl Potsdam Chance um Chance hatte, dann wäre das glücklich gewesen, wie letzte Saison passiert!!!

    Und es liegt ja wohl nicht allein am Verein, ob die Spielerinnen bleiben wollen!!!
    Ich glaube man hat aus den Fehlern gelernt, die zuletzt zu den Massenabgängen führten, sofern dies an den dort handelnden Personen lag!!!
    Man versucht den Spielerinnen jetzt ein Nest zu bauen, wo sie sich wohlfühlen, und am liebsten nie wieder raus wollen!!! 😉

    (2)
  • tpfn sagt:

    @SF,@fisch
    Die Begehrlichkeiten seitens Lyon, zumindest an Tabbi, sind ja schon lange geweckt und Lia wird mittlerweile bei einigen Vereinen auch ganz oben aufm Zettel stehen. Das Lia gern auch in anderen Ländern spielen würde, hatte sie, glaub ich, mal erwähnt und französisch wird sie perfekt sprechen, wie die meisten Schweizer. Denke nicht dass Tabbi falsch zitiert wurde als sie sagte, dass sie im kommenden Jahr einen Auslandsaufenthalt für möglich hält, zumal ja auch im nächsten Jahr ihre Ausbildung bei der Polizei erledigt ist. Klingt für mich so als wäre da schon was in Planung bei den Beiden. Sollte TP jedoch nächste Saison CL spielen, könnte es vielleicht nochmal ganz anders kommen, darauf fusst zumindest meine Hoffnung.

    (5)
  • Herr Schulze sagt:

    @vickybummy: Ich kann Ihnen nur beipflichten in ihrer Bewertung des FFC-Expertentums hinsichtlich Huth und träume da gerne mit. Ich schätze aber, dass Spielerinnen mit Persepktive (derzeit vor allem Kathie Henrich, vielleicht auch Mandy Islacker)im angestrebten Mittelmaß nur schwer in Frankfurt zu halten sind. Trotz aller Sympathie, die man den jungen „Talenten“, von denen noch keines wirklich leuchtet, entgegenbringen mag, erwarten die Frankfurter sicher anderes. Ich hege aber die klammheimliche Hoffnung, dass Theresa Panfil dem Spiel des FFC vielleicht den enbtsheidenden Schuss an Qualität bringen kann, mit der man sich nicht mehr wie zuletzt in Wolfsburg ohne eigene Torchance für anderthalb Stunden in die Abwehr verkriechen muss.
    Hugh.

    (8)
  • sara sagt:

    @Herr Schulze

    Auch ich hoffe, dass mit Panfil nochmals etwas Qualität und vor allem Kreativität kommt. Allerdings muss ich auch sagen, dass der FFC sich zumindest resultatmässig besser verkauft als ich Anfangs Saison befürchtet hatte.
    Weiss man eigentlich etwas Neues über den Gesundheitszustand von Crnogorcevic? Die bringt zwar nicht unbedingt viel technische Qualität aber dafür Schnelligkeit und Torgefahr.

    (9)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @tpfn
    Hättest Du nicht mal in diesem Fall Dein Wissen für Dich behalten können? Raubst einem ja noch die letzte Hoffnung! 🙁
    Lyons angebliches Kemme-Interesse kapiere ich dennoch nicht!
    Da wirst Du aber sicher auch wissen, dass Huth genauso wieder weggehen wird.
    Ich hasse das!!!

    (3)
  • jochen-or sagt:

    Ja, es ist wirklich so, dass KK geradezu nicht wiederzuerkennen ist und ich behaupte, dass dies und das Auftreten und der Erfolg der Mannschaft ein Verdienst vom Trainer sind.

    Nicht nur die Spielerinnen, sondern auch ich als Zuschauer kann wirklich tief durchatmen und das Spiel genießen, weil ich das unbotmäßige Geschimpfe eines Bernd Schröder nicht mehr anhören muss.
    Und so macht das Zuschauen auch dann Spaß, wenn sich die Mannschaft – wie gegen Jena – mit dem Toreschießen schwer tut.

    Sicher werden irgendwann dann auch mal Rückschläge eintreten, denn die Torgefährlichkeit lässt weiterhin zu wünschen übrig.
    So war ein Fernschuss von der überragenden Svenja Huth eher eine Rückgabe.
    Außer Tabbi sehe ich da keine, die mal mit einem Fernschuss ein Tor erzielen kann. Schön wäre es, wenn mir dies mal widerlegt werden würde.
    Aber die ruhige und bedachte Art des Trainers werden – a la Niederlage in Freiburg – bei Rückschlägen nicht eine Krisenstimmung bei den Spielerinnen auslösen.
    Es ist toll, dass die Truppe oben mitspielt und jedenfalls merkt man den Spielerinnen an, dass die Sachlichkeit am Spielfeldrand sie freier werden lässt, denn gegen Jena war bis zum Schluss trotz des knappen Vorsprungs keine besondere Verkrampfung spürbar – anders als dies des Öfteren bei einem tobenden Alttrainer am Spielfeldrand der Fall war.

    (14)
  • tpfn sagt:

    @SF
    Dass Svenja uns sobald den Rücken kehrt bezweifel ich. Ein gefühltes Leben lang hat sie beim FFC Frankfurt gekickt, damals ne TOPAdresse im FF und erst als garnichts mehr ging, sie ewig auf dem Abstellgleis stand und dann sogar aus der Natio verbannt wurde, ist sie das Wagnis eingegangen und hat ihre geliebte Heimat verlassen, da hat Schröder einen riesigen Anteil dran, denn der hatte immer an sie geglaubt und war der Meinung Svenjas Charakter passt perfekt zu TP. Bei TP erlebt Svenja ihren zweiten Frühling, ähnlich wie Mittag damals bei Malmö, nur dass Svenja in der vermeintlich stärksten Liga der Welt bereits von einigen Fachleuten als Klassenprimus gehandelt wird, mehr geht eigentlich nicht im FF-Deutschland. Es wird somit eine schwierige Entscheidung für Svenja, sollte sie wieder ein Wagnis eingehen und für eine deutlich fettere Börse wechseln, oder wird sie Liras Biografie als Mahnung sehen.

    (3)
  • OrbisJack sagt:

    @detlef

    Du meckerst darüber dass ich skepsis dran habe ob den Verein die spielerinnen behalte…aber schau mal die Posts danach. Bin nicht die einziger der das sieht/befurchtet.

    Und es ist nicht nur Wolfsburg und Bayern, da sind PSG und Manchester City mit ihren Ölgeld, und vorallem Lyon.

    Ich bin nicht schuld an dieser Situation. Ich bedauere es auch. Ist aber so.

    (0)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Und es gibt mindestens eine weitere Turbine, die mir zunehmend mit konstanter Leistung, und gerade deswegen vielleicht etwas unauffällig, rüberkommt und massgeblichen Anteil an der aktuellen Gesamtsituation hat – Wibke Meister!
    Offenbar gelingt es ihr trotz ihrer Jugend eine Leistungskonstanz auf den Rasen zu bringen, die man so bei ihr noch nicht zu sehen bekam. Auch hier würde ich das Coaching seitens Rudolph als sicher gravierenden Einfluß und Auslöser sehen, wie es jochen-or unisono z.B. ursächlich bei KK sieht.
    Im Zuge des erfolgreichen Saisonverlaufen sind diese Trainereinflüsse sicher einfacher zu bewerten und kommen besser zu den Spielerinnen durch. Die eigentliche Bewährungsprobe kommt dann, wenn mal ein Leistungstief zu durchschreiten ist, denn das ist der wahre Gradmesser!

    (1)
  • Volker sagt:

    enthusio: Erst mal meinen Dank für deinen Kommentar. Aber nachdem ich den Artikel in der WAZ gelesen habe, sind bei mir erhebliche Zweifel über die Fähigkeiten bei Frau Grings entstanden. Sicher die Ausfälle sind nicht tragbar aber so hart wie es klingt ein Trainer muss
    damit rechnen können. Erst recht eine so erfahrende Ex-Spielerin wie Inka Grings. Die Mannschaft nach jeder Niederlage zu disqualifizieren zeigt doch eine Charakterschwäche. Die Aussage nach dem Bayern Spiel hat sie in der WAZ und in Sand mir anderen Worten wiederholt. Die Mannschaft nicht Liga tauglich zu nennen, auch noch in der Öffentlichkeit, und schon in der Vorrunde.Für einen Trainer ein Armuts Zeugnis. Sorry, aber ich bin sauer! Verletzungs-Pech, ja! mangelnde Kader stärke, Ja! 6-0, Scheiß drauf, vergessen und weiter, so sieht Fußball aus!

    (2)
  • Detlef sagt:

    @OrbisJack,
    Das mag ja alles sein!!!
    Aber warum sollte ich mir jetzt die ganze Saison über den Kopf zerbrechen, wer uns danach verlassen wird??? 🙁

    Ich halte es da lieber mit tpfn, und hoffe darauf, daß die Spielerinnen sich in Potsdam wohlfühlen, und selbst ohne CL bleiben!!!

    Übrigens hat ESEOSA AIGBOGUN gestern bei TzA als erste TURBINE öffentlich den Mut gehabt, von der Meisterschaft zu träumen!!!
    Sie hat es zwar nicht so direkt gesagt, aber sie will am Ende der Saison genau dort stehen, wo wir jetzt sind!!! 😉

    (1)
  • Detlef sagt:

    @all,
    War niemand in Gladbach???

    (0)
  • Ralligen sagt:

    Ich sehe im Forum weit und breit keinen, der hier die Spekulationen mit Zu-und Abgänge so erhitzt wie der „absolute“ Experte. Andererseits: Wenn die „wichtigen“ Spielerinnen,gescheite Leute im Umfeld haben, wird ja wohl auch nix schiefgehen. Ich hoffe nur, dass der Einflüsterer hier im Forum, die Harder und Co.nicht immer wieder als Neuzugang eines xyz Klubs in Europa vermeldet,da diese Spekulationen langsam unseriös werden und sind.

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  • wfm sagt:

    @vikkibummsi @ Herr Schulze
    So einfach liegt die Sache bei Svenja nun doch nicht. Sie war beim FFC teils Stammspielerin z.B. unter Kahlert, teils hat sie immer wieder Einsätze vor und unter Bell erhalten. Zudem war sie ja auch schon zuvor mehrfach bei der N11 und wurde auch dort wieder aussortiert. Leider aber war sie eben trotz aller Fähigkeiten, die man bei FFC wohl erkannte und schätzte und weshalb sie dort auch so lange bleiben konnte, ein echter Chancentod.
    Wie man sowohl bei Anja Mittag als auch bei Marozsan sehen kann, hat die Entwicklung einer Spielerin nicht nur etwas mit deren technischen Fähigkeiten zu tun, sondern ist auch eine Frage der Entwicklung ihrer Persönlichkeit. In der Absicht hat mMn Steffi Jones auch Marozsan die Rolle der Spielführerin übertragen.
    Genau deswegen hat Bell z.B. den Wechsel von Svenja aus einem einzigen Grund befürwortet: Es sah darin für sie die Chance, raus aus der Rolle der kleinen Sveni oder des Hüthchens zu kommen, in der sie seit fast 10 Jahren in Frankfurt gefangen war. Einfach deshalb, weil es da ein Birgit Prinz, Marozsan, Laudehr, Celia usw. gab, hinter denen sie sich verstecken konnte.
    Bei TP musste sie raus aus ihrer Komfortzone, denn sie war gleich gefordert, auch weil die Situation bei TP als sie ankam ziemlich prekär war. Und wer sie wie ich und andere seit Jahren verfolgt hat, erkennt an ihrem Auftreten, dass aus dem kleinen Mädchen, das sie so lange war, eine junge selbstbewusste Frau geworden ist.

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  • vikkybummsy sagt:

    @Herr Schulze

    vielen Dank für Ihre Anteilnahme :-). In Frankfurt hoffe ich ja immer noch darauf das SiDi diese und evtl. nächste Saison das Geld zusammenhält um dann nochmal groß anzugreifen. Wenn dem so ist und es den aktuellen Frankfurter NM-Spielerinnen so kommuniziert wird ist mir noch nicht bange, andernfalls werden diese Spielerinnen nicht zu halten sein. Dann wird das schöne neue Stadion doch noch zur Grabstätte des Frankfurter FF (hab‘ damals ich übrigens unter Bell schonmal beschrieben) Genutzt hat’s aber nix 🙂
    Mit Theresa Panfil würde ich noch keine allzugroßen Erwartung verknüpfen wollen, sind doch die Verletzungen sehr schwerwiegend gewesen.Um wieder in die WM-20 Form zu kommen wird es wohl noch sehr viel Zeit und Geduld brauchen. Selbstredend könnte sie in alter Form eine riesige Verstärkung für Frankfurt werden. Ich bin schon seit langer Zeit Fan von diesem „Quirl“ 🙂 deswegen hoffe ich das Mann ihr die nötige Zeit gibt um wieder vollkommen gesund zu werden.

    (6)
  • vikkybummsy sagt:

    @wfm

    fast alles richtig, aaaber unter Kahlert war sie Stammspierinn für ich glaube, 6 Partien als RV für die verletzte Bianca Schmidt. Bis zur erneuten schweren Verletzung liefert sie in diesen Spielen hervorragende Leistungen ab. Dann gabs die Trainerwechsel bis Bell verpflichtet wurde. Für die wiedergenese Svenja gab es für Bell keinen Platz im Team, bis auf mehrere 3-5 Minute-Alibieinsätze. Das die NM-Karriere so ruckelnd verläuft hatte zum einen was mit SN zu tun und zum anderen wurde sie durch viele Verletzungen immer wieder zurückgeworfen. Jetzt ist sie seit vielen Monaten verletzungsfrei und deckt die Unfähigkeit, Talent zu erkennen und fördern, der damals Frankfurter Führungriege ziemlich deutlich auf.
    Als „Chancentod“ hab ich sie nie gesehen und das sich ein Mensch im Laufe seines Lebens ständig weiterentwickelt ist ja wohl das normalste der Welt. Wie ich schon geschrieben hab spielt Vertrauen in eine Spielerin ein große Rolle. Potsdam hat von daher alles richtig eingeschätzt und eine tolle Spielerin aus dem „Frankfurter Desinteresse“ erlöst. Die Dankbarkeit sieht Mann auf dem Platz..

    (7)
  • F.B. sagt:

    @Detlef:
    Was mich betrifft, nein. Ein paar Eindrücke aus dem Spielbericht und der Zusammenfassung kann ich aber vielleicht doch geben. Es gibt bei uns zurzeit zwei größere Baustellen: Zum Einen werden aus dem zentralen Mittelfeld zu wenige spielerische Impulse gesetzt. Lena Gößling fällt vermutlich bis zur Winterpause aus, ihr Verlust wird kaum zu kompensieren sein. Man hat ihr nach ihrer Länderspiel-Absage zu wenig Pause gegönnt und sie wieder zu früh gegen Frankfurt spielen lassen. Da hat Kellermann ihr und der Mannschaft einen Bärendienst erwiesen. Neben ihr sehe ich zurzeit keine Spielerin, die das Mittelfeld-Spiel steuern kann. Sara Gunnarsdottir hat zwar stark angefangen, dann aber stark nachgelassen und sie ist auch keine Spielerin für raumöffnende Bälle. Vanessa Bernauer ist zwar als Abräumerin neben Lena stark, an der Seite von Sara fehlt es dem Mittelfeld dann aber an kreativen Impulsen.

    Das zweite Problem ist zurzeit ganz klar die Chancenverwertung und hier muss sich vor allem Alex Popp irgendwann mal hinterfragen. Sie muss endlich ihre Spielweise ändern, im Moment ist sie beim Abschluss aufgrund ihrer vielen Aufreiberei und unsinnigen Übermotivation bei Zweikämpfen völlig unkonzentriert. Die Chancen, die sie gegen Gladbach verballert hat, passen auf keine Kuhhaut mehr drauf. Vielleicht würde das Trainerteam gut daran tun, sie mal auf die Bank zu setzen.

    Noch eine Sache, die mir in dem fünfminütigen Clip aufgefallen ist: In mehreren Szenen wurde die frei stehende Ramona Bachmann von ihren Mitspielerinnen ignoriert, worüber sich diese dann lautstark beschwerte. Ein Verhalten, das man bereits in der letzten Rückrunde beobachten konnte. Die Mannschaft scheint sie (zurecht) nicht mehr wirklich anzunehmen. Schwer vorstellbar, dass das noch lange gut geht.

    Wenn ich mich noch kurz in die Diskussion um Svenja Huth einmischen darf: Ich habe ja nach der WM 2011 meine „Karriere“ als FF-Fan beim 1. FFC Frankfurt begonnen und auch danach noch die Leistungen von Svenja Huth recht gut verfolgt. Ich finde, dass der Vergleich mit D. Marozsan nicht passt, da Svenja keine Spielerin ist, die sich auf dem Platz versteckt. Sie spielte eine starke Saison 2011/2012 auf dem linken Flügel und schaffte danach den Sprung in die NM. Nachdem in der Saison 2012/13 das Duo Kulig/Laudehr im Mittelfeld agierte und Melanie Behringer ihre Position auf dem linken Flügel einnahm, saß Svenja in der Hinrunde zumeist auf der Bank. In der Rückrunde spielte sie dann links in der Viererkette und machte dort auch sehr starke Spiele. Nach der EM 2013 zog sie sich dann leider einen Kreutzbandriss zu, was sie praktisch die gesamte Saison 2013/14 kostete. In der Hinrunde 2014/15 wurde sie von Colin Bell des Öfteren im linken offensiven Mittelfeld eingesetzt, machte dort auch starke Spiele, hatte aber insgesamt zu große Leistungsschwankungen. Das führte dann dazu, dass sie in der Rückrunde fast nur noch auf der Bank saß und folglich den Sprung in den WM-Kader verpasste. Ihren Erfolg bei Potsdam würde ich vor allem an zwei Dingen festmachen: Erstens spielt sie nun auf einer für sie optimalen Position, was bei Frankfurt nur selten der Fall war. Zweitens hat sie deutlich an Effektivität gewonnen. Dribbelstark und schnell war sie eigentlich schon immer, ihre Aktionen verpufften aber manchmal zu stark. Sie hat jetzt das Toreschießen gelernt.
    Was ihren Charakter betrifft, gehe ich davon aus, dass die Turbine-Fans noch lange ihre Freude an ihr haben werden (und sie uns noch viele Bälle ins Gehäuse ballern wird). Sie ist auf keinen Fall der Typ, der schnell wieder den Verein wechselt, wenn es läuft und dorthin geht, wo mehr zu verdienen ist. Ich denke, sie weiß, was sie in Potsdam hat.

    (8)
  • Detlef sagt:

    @F.B.,
    Danke für Deinen Eindrücke zum Spiel der Wölfinnen!!!

    Und mögest Du recht behalten, was SVENJA angeht!!! 😉

    (0)

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