Frauen-Bundesliga: Potsdam gewinnt in Wolfsburg

Von am 3. November 2016 – 7.28 Uhr 49 Kommentare

Der 1. FFC Turbine Potsdam hat dem VfL Wolfsburg die erste Saisonniederlage zugefügt und seine Spitzenposition verteidigt. Bayer 04 Leverkusen gewann gegen Aufsteiger Borussia Mönchengladbach in einem weiteren vorgezogenen Spiel vom 8. Spieltag der Frauenfußball Bundesliga erst dank eines Treffers in der Nachspielzeit.

Die Potsdamerinnen gewannen durch einen Treffer von Eseosa Aigbogun aus kurzer Distanz (63.) mit 1:0 (0:0). Damit gewann die Elf wie schon im Vorjahr bei den „Wölfinnen“, die die erste Saisonniederlage einstecken mussten.

Leverkusen siegt in der Nachspielzeit

Lange Zeit sah es danach aus, als könnte Aufsteiger Borussia Mönchengladbach bei Bayer 04 Leverkusen die ersten Saisonpunkte erobern, doch am Ende setzte sich die Werkself mit 2:1 (0:0) durch. Kelly Simmons brachte die Gäste in Führung (66.), doch Treffer von Ramona Petzelberger (78.) und Rebecca Knaak in der Nachspielzeit (90.+1) drehten die Partie.

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Tabelle Frauen-Bundesliga

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

49 Kommentare »

  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Hey, wie geil ist das denn!? Meine Turbine schaffen doch tatsächlich erneut das „Wunder von WOB“ und schlagen mit einer beispielsuchenden Teamleistung einen Mitkonkurrenten auf dessen Platz – i wärd narrisch!!! Lia – Du bist die Größte, denn ohne Dich wäre es ganz sicher nicht dazu gekommen.
    Danke an alle Mädels und erholt Euch gut, damit am WE gegen den USV weitere 3 Punkte ungefährdet auf dem Haben-Konto landen.
    Hoffentlich spornt der Treffer Aigbogun so an, das weitere folgen werden.

    (34)
  • Speedy sagt:

    Yeeeesss und zu der Sack!

    Glückwunsch an das Team nach Wolfsburg, war sicherlich ein hartes Stück Arbeit, aber auch die Trotzreaktion die ich nach der Niederlage in Freiburg erhofft hatte.
    Anscheinend hat der „unerfahrene Turbine Trainer“ wohl irgendetwas richtig gemacht heute? Tut mir ja leid um die Prognosen von Orbis Jack, aber die Turbinen scheinen sich auf dem Platz an der Sonne recht wohl zu fühlen…. Nun ein bisschen feiern auf der Rückfahrt und morgen beginnt dann die Konzentration auf das nächste Spiel gegen den USV, das auch noch nicht gewonnen ist.
    Das mit dem feiern gilt natürlich umso mehr für die Turbinenfans die heute, trotz der Terminverlegung, vor Ort waren.

    (23)
  • Detlef sagt:

    SIIIIIIIIEEEG!!! 🙂 🙂 🙂

    (0)
  • Altwolf sagt:

    Kompliment an Turbine , die sich diesen Sieg aufgrund einer wirklich guten Teamleistung auch verdient haben.

    Sie waren in der Präsenz, im Zweikampfverhalten und insbes. in der Raumaufteilung und der Abstimmung miteinander deutlich besser als die Wölfinnen. Dadurch wurden auch viele 2.Bälle immer wieder erobert.Eine gute Partie machte dabei im MF L. Wälti mit Ruhe und Übersicht, wie auch L.Schmitz immer auf dem Posten war und auch gut mitspielte.

    Die Wölfinnen kamen mit dem aggressiven, körperbetonten Spiel nicht gut zurecht, da sich dadurch doch bei einer Vielzahl der VFLerinnen eine Menge technischer Fehler und auch Unzulänglichkeiten bei Pässen u. Zuspielen ergeben, wie auch gleich wieder Ballverluste nach Balleroberungen durch fehlende Spielübersicht erfolgten.

    Auch die Abstimmungen im MF, wie auch in der Offensive stimmen derzeit nicht, da gute Ansätze durch unterschiedliche Ideen zunichte gemacht wurden.

    Unser MF kann derzeit nicht spielbestimmend auftreten, da L.Gößling nach meinem Empfinden nicht die erforderliche Form hat u. S.B.Gunnarsdottir noch zu sehr mit den defensiven Aufgaben ausgelastet ist, genauso wie es auch nach dem Wechsel von V.Bernauer für d. angeschlagene L.Gößling ist. Sie können das Spiel nicht gestalten.
    Wärend N.Fischer e. solide Leistung gegen S.Huth zeigte, hatte B.Peter doch auffallend viele Unsicherheiten im Spiel u. I.Kerschowski brachte uns Wölfe-Fans mit ihren unsinnigen Risiko-Rückpässen auf A.Schult ein ums andere Mal der Verzweifelung nahe.

    Bemüht waren eigentlich alle Wölfinnen, agierten aber fast alle fahrig, unkonzentriet ohne Ruhe und Übersicht am Ball.

    Sicherlich war das Tor für Turbine etwas glücklich, da eigentlich ohne richtige Torchance das Tor dann nach e. abgewehrten Ecke durch eine erneute Hereingabe dadurch fiel, das B.Peter der heraushechtenden A.Schult in d.Quere kam u. so den Ball nicht mehr erreichen konnte und Turbines Nr. 16 glücklich auf d. Kopf fiel.

    Den Torchancen nach eher ein 0:0, aber das Tor entscheidet nun mal.

    Es hat sich das Problem der Wölfinnen heute fortgesetzt, was sich schon gegen den 1.FFC zeigte und heute beim Treffen auf einen stärkeren Gegner nicht mehr zum Unentschieden reichte.

    (26)
  • fisch sagt:

    @ SF
    Na das ist doch endlich mal wieder ein echter TP-Fan-Beitrag von Dir, freut mich. Diese tolle, hochmotivierte Truppe verdient einfach unsere ganze Unterstützung. Wie recht doch MR hatte, als er sagte, dass die unglückliche Niederlage in Freiburg die Mädels nicht umwirft.

    (23)
  • enthusio sagt:

    Alter Schwede, in sieben Spielen hat Wolfsburg nur acht Tore erzielt. Das ist mehr als dürftig. Die zusätzlichen Ausfälle von Hansen und Mittag konnte die Mannschaft offensichtlich nicht wegstecken. Zwei Spiele ohne Torerfolg der „Wölfinnen“ hintereinander – wann gab es das zuletzt ?
    Genauso schlimm: es wurden gegen Potsdam praktisch keine Torchancen herausgespielt. So liest man es zumindest auf der Wölfinnen-Homepage.
    https://www.vfl-wolfsburg.de/info/aktuelles/detailseite/artikel/erstmals-besiegt-44435.html

    Ein ganz großes Kompliment aber an Matthias Rudolph. Was für ein Start in der Bundesliga für ihn !
    Möglicherweise hat sich das aber im Vorfeld abgezeichnet, denn Bernd Schröder hat ihn ja nicht umsonst zu seinem Nachfolger auserwählt.
    Auch die Spielerinnen hatten ja vor Saisonbeginn manche Veränderungen im Training registriert.
    http://www.rbb-online.de/sport/beitrag/2016/09/turbine-potsdam-saisonstart.html
    Nach der schlechten Saison im Vorjahr dürfte jetzt die Euphorie ins „Karli“ zurückgekommen sein.

    (21)
  • F.B. sagt:

    Danke für deinen Bericht, Altwolf. Wenn man nur ein Tor gegen Frankfurt und Potsdam kassiert, ist das sicher nicht so schlecht, wenn dann aber kein einziges eigenes Tor herausspringt, verliert man leider binnen drei Tagen viel an Boden. Was mir vor allem Sorgen macht, sind die fehlenden Abstimmungen von denen du sprichst, das sah ja vor der Länderspielpause sehr viel besser aus.

    Bei Lena Gößling stehen ja fast zwei Wochen Trainingsausfall zu Buche, dass sie dann nicht gleich wieder in Topform sein kann, ist klar. Von wem ich aber definitiv viel mehr erwarte, ist Sara Gunnarsdottir, ihre Formkurve zeigt schon seit dem CL-Rückspiel nach unten. Sie versteckt sich zu oft auf dem Platz. Gerade wenn sie neben Vanessa Bernauer spielt, muss sie offensiv mehr machen. Vielleicht kamen da aber auch schon zu schnell zu viele Vergleiche mit Nadine Kessler und es wurden überzogene Hoffnungen an sie gestellt. Die Erwartungen, die an sie gerichtet sind, kann sie jedenfalls zurzeit überhaupt nicht erfüllen.

    Auffällig auch die plötzliche Formkrise bei Babett Peter, sie war ja vor der Länderspielpause eine absolute Stabilisatorin in der IV. Das schwache Länderspiel gegen Österreich scheint ihr offensichtlich einen Knacks gegeben zu haben. Hier rächt es sich jetzt, dass wir außer Emilie van Egmont zurzeit keine Spielerin für die IV haben.

    @enthusia: „Die zusätzlichen Ausfälle von Hansen und Mittag konnte die Mannschaft offensichtlich nicht wegstecken.“

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass Anja Mittag für die Startelf vorgesehen war und es hätte mich auch nicht gewundert, wenn ihre Kaderstreichung leistungsbezogene Gründe gehabt hätte. Der Ausfall von Caro Hansen ist natürlich ein Verlust, allerdings haben wir es mit ihr 75 Minuten lang gegen Frankfurt auch nicht besser gemacht. Darüber hinaus ist sie auch die einzige Stürmerin, die in dieser Saison noch kein Tor erzielt hat. Die Gründe für die Probleme liegen derzeit woanders.

    (13)
  • FrankE sagt:

    JAAAAAAAAAAAAAAA
    Und zu mehr hab ich jetzt keine Kraft mehr.

    (22)
  • FrankE sagt:

    Mittwoch Abend 18:00h, das Wetter trocken aber etwas kühl. In der AOK Arena war angerichtet für ein Topspiel und 1.600 Zuschauer fanden den Weg zum Spiel. Eine gute Kulisse, zumal Mittwoch Abend. Für die Turbinefans, die es geschafft hatten begann der Abend dann bereits vor den Anpfiff. In seiner Anmoderation schickte der Stadionsprecher „Liebe Grüße und besten Dank an den SC Freiburg für den Sieg von Wochenende“. Damit war auch der letzte Fan hellwach und motiviert.

    Turbine begann wie die letzten Spiele, nur das für Tabbi Lia in die Startelf rückte. Dadurch wurde Zadrazil zur Sturmpartnerin von Svenja. Ab der ersten Minute waren die Turbinen hellwach und hatten sich offensichtlich vorgenommen die Verteidigung des VFL immer wieder anzulaufen. Der VFL spielte von sich aus oft Rückpässe zu Schult, was den Turbinen dann in die Karten spielte. Trotzdem war die erste Halbzeit eher chancenarm auf beiden Seiten. Immer wieder kamen die lange Bälle nach vor, da jedoch hatte vor allem Fischer Svenja überraschend gut im Griff.. Erst als in der zweiten Halbzeit mehr Platz für Svenja da war änderte sich das. Was Lia gestern gezeigt hat machte klar wie sehr sie dem Team gefehlt hat. Sie ist die sichere Anspielstation für Inka und Jo-Jo und ihre Spieleröffnung und ihre Führungsqualität war gestern erstklassig. Überhaupt, die Verteidigung: Drei Gegentore in sieben Spielen! Fünf shoot-outs für Lisa! Mir war schon mulmig wegen der Power die der VFL offensiv so aufzubieten hat. Aber Inka und Jo-Jo haben Alex Popp und den anderen „Kopfballspezies“ des VFL gestern nur weinige Kopfballchancen gegönnt. Das erstickt jede Kritik und ich ziehe meinen Hut. Aber wer hätte gedacht dass man mit einem geschossenen Tor drei Punkte aus der AOK Arena entführen kann

    Wie das Tor gefallen ist hab ich nicht sehen können, der Torjubel aber war unglaublich, ich hatte den halben Abend noch ein Pfeifen im Ohr.(pfeif drauf)

    Der Sieg gestern ging für meine Begriffe an die Mannschaft die als das bessere Team auftrat. Bei Turbine rackerte eine Spielerin für die andere, wenn es einer Turbine gelang ihre Gegnerin zu stellen kam sofort eine Zweite zur Unterstützung und wenn das nicht reichte eine Dritte. Der VFL zeigte da weniger.

    Torchancen blieben Mangelware, ein Kopfball von Blässe aus wenigen Metern. den Kopfball setzte sie sehr gut auf die leere Seite, nur das im Moment des Kopfballs Lisa ins Eck sprintete und zur genau richtigen Zeit am genau richtigen Ort stand. So fiel ihr der Ball genau in Arme. Auf der Gegenseite war es Rauch die einen der wenigen Flankenläufe bis fast zur Grundlinie durchzog, dann großartig auf Ese passte, die frei vor dem Tor stehend nicht direkt einschießen wollte, sondern zuerst noch eine Verteidigerin ausspielen wollte. Das ging daneben.

    Ab Mitte zweite Halbzeit machte der VFL immer mehr Druck, teilweise standen 21 Spielerinnen in der Turbinehälfte, ohne dabei aber wirklich gefährlich zu werden. Da waren es dann die erfahrenen Spielerinnen im Team die das Team führten und zeigten wie man sowas zu Ende spielt. Da war Lia, die die Bälle ruhig machte wenn es ging und wenn nicht gings auch mal zur Tribüne. Bianka wirkte auf mich so konzentriert und abgezockt wie lange nicht mehr. Wie sie gestern Bälle abgelaufen hat war teilweise lehrbuchreif. Svenja ging in der 88 min bei einer Eins gegen Vier Situation nicht aufs Tor, sondern mit gebremster Geschwindigkeit zur Eckfahne. Überhaupt, Teamwork, das war gestern der Schlüssel.

    Am Ende bleibt bei mir: Irgendwie schmecken Siege in Wolfsburg anders…..lecker

    (31)
  • cosinus sagt:

    Hallo ! Ich hatte nach dem Freiburgspiel gesagt, daß diese Niederlage TP nicht umhaut, denn Freiburg ist z.Zt. für mich
    eine Spitzenmannschaft. Freilich kann bei TP nicht alles super
    laufen, denn es sind einige neue Spielerinnen einzubauen und die
    verletzten Spielerinnen kommen langsam wieder ins Mannschaftstraining zurück. Am meisten freut es mich,daß L.Lindner super einschlägt, denn sie kenne ich noch aus Lübbenau.
    Dort hat sie die Jung`s auch schon zum Zweifeln gebracht und viele Tore geschoßen. Rudi – macht das schon in Potsdam !!

    (22)
  • OrbisJack sagt:

    Ach du…

    Was ist denn da in Wolfsburg los?

    (2)
  • waiiy sagt:

    Glückwunsch an unsere Turbinen!

    Das Meiste wurde ja schon gesagt. Mich freut vor allem, dass mit der Rückkehr von Wälti auch einer Spielerin wie Kemme (freiwillig oder nicht) eine Pause gegeben werden kann. Das klang ja nach dem Spiel in Freiburg durch, dass sie müde und überspielt wirkt. Und wenn jetzt Rauch auch wieder Fuß fasst, dann ist dies auch auf den Außen möglich. Ich hoffe, Rudolph behält es auch bei, dass er solche Pausen einstreut. Das wird der gesamten Mannschaft gut tut.

    Ein besonderer Glückwunsch auch an Elsig und Wesely für das „zu Null“! Das wird weiter Stabilität hinten verleihen. Und vielleicht wird der Weg kürzer zu Steffi Jones… 😉

    (25)
  • Detlef sagt:

    Danke an FrankE, fur den ausführlichen Spielbericht!!!
    Da ärgerte ich mich gestern natürlich um so mehr, daß ich nicht in Wolfsburg sein konnte!!! 🙁

    Wie von mir vorhergesagt, spielten die TURBINEN dann auch viel konzentrierter und druckvollen als noch in Freiburg!!!
    Die Auswertung ging ja wohl gleich auf der 8-stündigen Busfahrt nach Potsdam in die richtige Richtung, und es wurden die richtigen Entscheidungen getroffen!!!

    Glückwunsch zu dieser tollen Teamleistung, die endlich auch belohnt wurde!!!

    Das es in Wolfsburg nicht viele Chancen geben würde war ja klar!!!
    Das daraus zumindest ein Tor raussprang, untermauert meine These, daß unsere Chancenverwertung besser ist als die vom hohen Favoriten!!! 🙂

    Es wird immer deutlicher, woran die letzte Seuchensaison hauptsächlich gelegen hat!!!
    Wenn es eben keine Auswahlmöglichkeiten für die Trainer mehr gibt, bleibt die Qualität zwangsläufig auf der Strecke!!!
    Waiiy hat ja noch eine wichtige Spielerin vergessen, die nach Verletzung und Rotsperre jetzt wieder zur Verfügung steht!!!
    LIDIJA KULIŠ kann jetzt gegen Jena auch wieder eingesetzt werden!!!

    Und da warten auch noch eine JENNY CRAMER und eine TORI SCHWALM auf ihre Genesung und ausreichende Fitness!!! 😉

    (0)
  • shane sagt:

    @OJ: was in wob los ist? das was dort schon seit etwa 2 jahren los ist. die demonstration, dass eine zusammengekaufte star-truppe noch lange kein team ist. nicht, dass das haette nochmals demonstriert werden muessen. schon der volksmund weiss, geld schiesst keine tore. ausserdem hat das hat schon bei frankfurt und tyreso nur bedingt geklappt, bei paris gar nicht. aber jede/r muss wohl ihre/seine fehler selbst machen um zu lernen… und mal schauen, ob diese erkenntnis jetzt auch bei dir angekommen ist, oder du uns weiter regelmaessig mit proficlub-hype und frauenclub-untergangsszenarien „erfreust“.

    (10)
  • Ralligen sagt:

    Diese schönen Worte sind leider nicht aus meiner Feder aber sie stimmen mit meiner innersten Auffassung des Frauenfussball überein und deshalb finde ich, sollte man sie auch hier einstellen.Danke Sheldon für dein Verständnis.

    „Ich finde es letztlich einen ziemlich dreiste Unterstellung an die Spielerinnen, nur auf die Finanzen und nicht auf die sportliche Perspektive zu achten! Nicht jeder ist so kapitalistisch verbohrt, wie du(OJ) es unterstellst, sondern es gibt durchaus noch Spielerinnen (so jedenfalls meine Hoffnung), die so etwas wie ein Berufsethos haben und diesen Beruf nicht wegen des Geldes, sondern wegen des Sportes machen!“

    Wie ich schon sagte unterschreibe ich diese Aussage voll und ganz,es gibt bestimmt Einzelfälle wo das nicht so ist aber die Quote ist im hohen einstelligen Bereich anzutreffen.

    (5)
  • jochen-or sagt:

    Super!

    Das wird für alle – auch die in Freiburg und Essen – eine superspannende Saison!

    Geld schießt wirklich keine Tore!

    (11)
  • Altwolf sagt:

    @shane.
    Was müßtest Du für deine abgedroschenen „Phrasen“ in das selbige Phrasenschwein einzahlen !!
    Ein bischen mehr Substanz und Sachlichkeit könnten deine Kommentare schon beinhalten.
    Zum Glück hat Turbine auch Fans, die sich davon deutlich abheben.

    (-6)
  • Detlef sagt:

    So sehr ich mich natürlich für meine TURBINEN freue, so sehr muß ich jetzt natürlich auch vor voreiligen Schlußfolgerungen warnen!!!
    Wolfsburg war wohl kaum schlechter, und hätte bei besserer Effizienz auch unentschieden spielen, oder sogar gewinnen können!!!

    Für TURBINE ist es schon eine große Auszeichnung, wenn man davon spricht, mit dieser CL-erprobten Topmannschaft auf Augenhöhe gewesen zu sein!!!
    Wir haben dieses Spiel eben nicht „aus Versehen“ gewonnen, sondern waren absolut gleichwertig!!! 🙂
    Wie schon oft geschrieben, immer mit dem Rückblick auf letzte Saison!!! 😉
    Das dann am Ende die drei Punkte mit an die Havel gefahren sind, ist eine schöne Nebenerscheinung dieser Gleichwertigkeit!!!

    Natürlich haben die Wölfinnen den wesentlich stärkeren und auch breiteren Kader!!!
    Für einen Klub, der auf vier Hochzeiten tanzt, ist das auch absolut legitim!!!
    Auch Frankfurt und Potsdam hatten früher genau solche vollgestopften Kader, und stellten so auch nicht zufällig das Gros der Nationalmannschaft!!! 😉

    Das Wolfsburg trotz des (leider erlaubten) Mißbrauchs der Abstellungsklausel am Ende als Verlierer vom Platz ging, zaubert schon ein verschmitztes Lächeln auf mein Gesicht!!!
    Gibt es vielleicht doch einen Fußballgott/göttin??? 😉

    Aber wir sollten jetzt noch nicht mit voreiligen Schlußfolgerungen schon den Ausgang dieser Meisterschaft vorherorakeln!!!
    Es ist gerade einmal das siebente Spiel, und es liegen noch 15 (hoffentlich spannende) vor uns!!!

    Und ob Geld jetzt Tore schießt, oder eben auch nicht, daß wird man erst am Ende der Saison wirklich abschließend feststellen können!!! 🙂

    (0)
  • Volker sagt:

    Ralligen: Ich weiß natürlich nicht wie sehr du mit den Aussagen eines gewissen Sheldon vertraut bist aber ich rate dir zu Vorsicht. Seinen mittlerweile seit Jahren geführter Anti Wolfsburg Feldzug trägt pathologische Züge. Dabei verfügt er schon über Sachkenntnis die er aber nur auf ein Ziel ausrichtet. Zu oft leider auf eine penetrant Niveaulose Weise. Sicher, diesen Satz von Ihm kann jeder unterschreiben.

    (7)
  • shane sagt:

    huch, bin ich dir, altwolf, etwa auf die gruen-weissen fuesse gestiegen? na sowas. wenn du mir meine „abgedroschenen phrasen“ konkret auflistest, ueberweise ich den betrag gerne ins wob-schwein zugunsten der nachwuchsfoerderung.

    (3)
  • Altwolf sagt:

    Ach @shane, nein, auf meinen Füßen bist du nicht gelandet.
    Ich finde es nur inzwischen ziemlich „öde“ die Wölfinnen , seit sie Erfolg haben, ständig nur auf „Geldmittel“ zu reduzieren.
    Wozu dieses in meinem Augen „hämische“ „Geld schießt keine Tore ?
    Es gibt genügend Beispiele für Geld schießt doch Tore.

    Das Spielerinnen aller Vereine in einer Leistungs-Liga gekauft oder verpflichtet wurden ist doch auch für Turbine eine Selbstverständlichkeit und selbst für den eigenen Nachwuchs wurden z.B. Talente wie P.Brehmer aus Göttingen verpflichtet.
    Warum vergißt man so gerne dabei die Vergangenheit des favorisierten eigenen Clubs, der sich im Prinzip genauso, was Spielerinnenverpflichtungen betraf, orientiert und verhalten hat und auch verhält.

    Selbstverständlich müssen sich die Spielerinnen zu einem Team zusammenfinden um Erfolg zu haben, egal ob sie mehr oder weniger Geld dabei verdienen.
    Ich frage mich auch immer wieder, warum man die inzwischen sehr intensive Nachwuchsförderung in WOB so gerne ignoriert, nur um dieses plakative Bild vom finanzstarken Club, der alles kauft, was auf dem Markt ist, aufrecht erhalten zu können ?

    Ich schätze mehr die Diskussionen über die sportlichen Leistungen der Teams bei den Auseinandersetzungen auf dem Platz und nicht die Debatten über das Charakterisieren einzelner Clubs.

    (-3)
  • shane sagt:

    nach nochmal drueber nachdenken, korrigiere ich mein angebot hinsichtlich der zweckbestimmung: waehrend das, was mich persoenlich am meisten stoert, in der tat das einkaufen gehen an sich ist, ist das, wo’s schief geht ja dann doch die auswahl beim shopping. daher widme ich die phrasenschweinbefuellung der scouting-abteilung.

    und hinsichtlich spielerinnenverplichtungen an sich: natuerlich verpflichten alle erstligavereine auch aus anderen quellen als ihrem ureigensten nachwuchs. der unterschied besteht aber schon darin, auf welchem level diese spielerinnen verpflichtet werden und wieviel der neue verein dann noch zur aus- bzw. weiterbildung beitraegt. und da greift wob seit nach dem ersten titelgewinn (und jetzt auch zunehmend muenchen) oftmals in die kiste der fertigen spielerinnen. zwecks der substanz seien hier genannt: mittag, gunnarsdottir, fischer, dickenmann, bussaglia, bachmann, peter, ogimi.

    ich lass mich da gerne widerlegen und mir die luecken in meinem eigenen gedaechtnis aufzeigen, aber meiner erinnerung nach war das bei potsdam immer die grosse ausnahme (also spontan fiele mir da jetzt gar keine ein. lira koennte mensch vielleicht in diese kategorie packen… aber, wie geschrieben, ich lasse mich da durchaus auch eines besseren belehren.)

    (7)
  • Volker sagt:

    Sorry Altwolf : Die Aussage „Geld schießt doch Tore“ und im gleichen Kommentar die „Diskussionen über die sportlichen Leistungen“ zu fordern klingt mehr als nur Hämisch!

    (6)
  • sonic sagt:

    @Altwolf

    Was die Spielerinnenverpflichtungen angeht, wurde das ja erst vor kurzem an anderer Stelle diskutiert und recht detailliert dargelegt, daß es da gerade zwischen Wolfsburg und Potsdam signifikante Unterschiede gab und gibt. Du kannst natürlich weiterhin behaupten, daß es da keine Unterschiede gibt, in deiner eigenen heilen Welt weiterleben und die Fakten ignorieren. Aber du könntest auch in Betracht ziehen, daß du mit deiner Meinung daneben liegen könntest und diese vielleicht revidieren mußt.

    Was die „sehr intensive Nachwuchsförderung“ angeht, so wird diese ja nicht mit Absicht oder aus Böswilligkeit ignoriert, sondern sie ist einfach nur sehr schwer wahrzunehmen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Teams hat es in Wolfsburg seit Jahren keine Spielerin aus dem eigenen Nachwuchs geschafft, sich in der ersten Elf des Bundesligateams zu etablieren oder auch nur regelmäßige Einsatzzeiten zu bekommen. Wedemeyer stand mal kurz davor, aber das war es dann auch schon, oder? Das Wolfsburg den mit Abstand ältesten Kader hat, kann man doch auch nicht einfach ignorieren.

    Woran das liegt? Vielleicht wird ja der eigene Nachwuchs vom Stab der 1. Mannschaft ignoriert. Dann wären die Kommentatoren hier nicht allein und du müßtest deinen Adressaten ändern. Oder die Nachwuchsförderung ist in Wolfsburg zwar „sehr intensiv“ aber nicht erfolgreich in dem Sinne, daß sie erstligataugliche Spielerinnen für die 1. Mannschaft kreiert.

    Ich kann verstehen, daß es dich nervt, wenn immer wieder auf die finanziellen Möglichkeiten von Wolfsburg hingewiesen wird und du den Fokus lieber auf andere Punkte richten würdest. Ich finde die Diskussion mittlerweile ja auch etwas ermüdend. Aber die Position, daß Wolfsburg lieber gestandene namhafte Spielerinnen verpflichtet als auf den Nachwuchs zu setzen, wird durch Tatsachen seit Jahren immer wieder aufs Neue bestätigt. Und damit unterscheiden sie sich eben von anderen Vereinen, die diese Möglichkeit gar nicht haben, sondern auf den eigenen Nachwuchs angewiesen sind. Und da liegt eben auch der große Unterschied zwischen Wolfsburg und Potsdam: Wolfsburg konnte seine Erfolge auch ohne Nachwuchsspielerinnen erzielen, die potsdamer Erfolge wären ohne den eigenen Nachwuchs (obwohl sie finanziell wahrscheinlich an Position 2 in der Liga lagen) gar nicht möglich gewesen.

    Geld allein macht nicht erfolgreich, aber es macht den größten Anteil am Erfolg aus. Es ist ja kein Zufall, daß seit mindestens 15 Jahren die 2-3 finanzstärksten Teams in der BL den Titel unter sich ausmachen. Da ist es doch nicht verwunderlich, wenn immer wieder darauf abgezielt wird.

    (9)
  • Aldur sagt:

    shane sagt:
    „…und da greift wob seit nach dem ersten titelgewinn (und jetzt auch zunehmend muenchen) oftmals in die kiste der fertigen Spielerinnen … meiner erinnerung nach war das bei potsdam immer die grosse ausnahme.“

    Das kommt wohl auch darauf an, wie man „fertige Spielerin“ definiert. Im aktuellen Turbine-Kader gibt es durchaus Spielerinnen, die als Nationalspielerinnen ihrer Länder kamen (Wälti, Aigbogun, Kellond-Knight, Zadrazil) oder bereits BuLi-Stammspielerinnen waren (Schmitz, Elsig), dazu noch Huth, für die irgendwie beides gilt. Natürlich ist das weitgehend auf einem anderen Level, als manche Verpflichtungen der neuen Liga-Krösusse, aber es ist auch nicht so, dass Turbine nur mit selbst ausgebildeten Spielerinnen aufläuft. Das war auch noch nie anders, sonst wäre die erfolgreiche Vergangenheit wohl weniger erfolgreich gewesen.

    Bajramaj/Alushi ist allerdings auch die einzige Spielerin, die mir spontan einfällt, die als Leistungsträgerin eines unmittelbaren sportlichen Konkurrenten verpflichtet wurde. Wobei ich daran auch grundsätzlich nichts Verwerfliches finde. Das gehört zum Fußballgeschäft dazu, und keine Spielerin wird zu einem Wechsel gezwungen, auch wenn manche Kommentare hier die Spielerinnen in solchen Situationen gern als willenlose Opfer erscheinen lassen. 😉

    Von außen betrachtet hat man in Bezug auf Wolfsburg und Bayern allerdings den Eindruck, dass in jüngerer Vergangenheit zugunsten namhafter Neuzugänge ein wenig das aufgegeben wurde, was beide Vereine in ihren ersten Erfolgsjahren stark gemacht hatte – die mannschaftliche Geschlossenheit. Aber wie gesagt – das ist Kaffeesatzleserei auf Grund subjektiver Eindrücke.

    (13)
  • FrankE sagt:

    Hey Altwolf, ich denke der Zusammenhang zwischen den Finanzen und den sportlichen Erfolgen ist uns allen klar, es muss uns nicht gefallen, aber man sieht es immer wieder. Wenn es dann mal nicht so ist und der David den Goliath besiegen kann huscht allen, bis auf Goliath, ein Lächeln ins Gesicht. Nur finde ich, wir, die Turbineanhänger, machen uns kleiner als wir sind, wenn wir uns als David hinstellen. In Frankfurt, aber auch bei uns wird gern vergessen wie beide die Liga dominierten, finanziell und sportlich. Und shane, ich schaue zwischendurch gern nochmal das Elfmeterschießen aus Getafe. Schau mal wer da alles für Turbine schießt, das waren nicht nur „Eigengewächse“.

    Altwolf kann zu recht auf eine sehenswerte Nachwuchsarbeit bei den Grün-Weißen verweisen, die ist tatsächlich nicht schlecht, aber wo bleibt die Durchlässigkeit in die erste Mannschaft? Wie viele Spielerinnen in der ersten Mannschaft sind „Eigengewächse“, wo sind bei euch die Rauchs, die Schwalms, Cramers, Krugs und so weiter. Spielerinnen die mit 15/16 Jahren zum Verein gekommen sind. (Jünger als 15 holt Turbine nach eigener Aussage nicht, was ich voll unterstütze) Da liegt doch die Kritik begründet. Wie demotivierend muss es für eine talentierte Nachwuchsspielerin sein, wenn sie merkt: Ich lerne bei einem Topverein, nur in die erste Mannschaft werde ich es vermutlich niemals schaffen können? Wäre man gehässig, würde man argumentieren, dass nur weil einige Teams die ausbildenden Vereine immer wieder „zur Ader lassen“ diese soviel und so gut ausbilden. Fair wäre das aber nur, wenn der Aufwand für die Ausbildung honoriert werden würde, aber angemessene Ablösesummen sind da in weiter Ferne.

    Die Diskussion über die Charakterisierung eines Vereins möchte ich gern verschieben. Ich befürchte es wird nur ein paar Jahre dauern und wir bekommen eine Verein in die Liga an dessen Beispiel man das wesentlich kontroverser diskutieren kann als am VFL und ich möchte meine schönen (vorurteilsvollen) Argumente hierzu bis dahin behalten.

    Bis dahin Altwolf gehört auch ein wenig Rivalität und auch Spott in die Frauenfussballbundesliga. Solange wir es nicht übertreiben finde ich das völlig ok und reizvoll. Wären wir alle beste Freunde und Prinzessin Lillifee Ligapräsidentin wäre ich nicht mehr dabei.

    (7)
  • F.B. sagt:

    Ich kann die Kritik an unserer Einkaufspolitik und der mangelnden Förderung des Nachwuchses im Großen und Ganzen nachvollziehen. Das bequeme finanzielle Polster hat in den letzten Jahren mehr Schaden angerichtet als es für eine Weiterentwicklung des Teams gesorgt hat. Über einige Transfers hat man sich nicht wirklich intensive Gedanken gemacht. In dieser Hinsicht gibt es einen deutlichen Unterschied zu den Jahren zuvor: Während man zwischen 2011 und 2014 fast nur Volltreffer mit den Verpflichtungen erzielt hat und man auch sehr punktuell einkaufte, überwiegt seit dieser Zeit die Anzahl an Fehlverpflichtungen klar.

    Sicher ist auch die Rolle, die man dem Nachwuchs in der ersten Mannschaft zugesteht, alles andere als zufriedenstellend. Bei Joelle Wedemeyer muss ich anmerken, dass sie in dieser Saison aufgrund von Adduktorenproblemen leider kaum spielen konnte. Sie spielte am ersten Spieltag über 90 Minuten und bekam danach die Probleme. Ich bin mir sicher, dass sie auch wieder in der IV eingesetzt wird, wenn sie fit ist. Sollte in der nächsten Saison Nilla Fischer tatsächlich Abschied nehmen, wäre sie auch die erste Kandidatin für einen Stammplatz in der IV. Außer Joelle hat man bisher aber leider nicht den Mut gehabt, andere Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft hochzuziehen. Ich hätte da etwa lieber eine Johanna Tietge im Kader gesehen, als dass man eine Emilie van Egmont verpflichtet. Auch eine Agata Tarczynska würde ich lieber spielen sehen als eine Anja Mittag. Beide Spielerinnen haben in dieser Saison auch schon in der ersten Mannschaft gespielt, nämlich im Pokal, ich würde sie gerne öfter im Kader sehen. Oft fehlt es auch an Geduld, Lina Magull schickte man lieber nach Freiburg, anstatt ihr eine Chance zu geben, da holte man dann Julia Simic. Auch Ewa Pajor hat zuletzt in der zweiten Mannschaft gespielt. Es fehlt in der Tat der Mut, der eigenen Jugend und jungen Spielerinnen eine Chance zu geben.

    (17)
  • tpfn sagt:

    und was man vorallem nicht vergessen sollte, bei Turbine war zunächst der sportliche Erfolg und erst mit diesem kam dann das Geld. Bei Wolfsburg war das anders herum, mit dem Geld kam Kessler, Henning etc. und welche Rolle Nadine Kessler bei Wolfsburg spielte und welchen Anteil sie an Kellermanns Welttrainer Titel hatte, sollte jedem bewußt sein.

    (4)
  • Detlef sagt:

    Ich kann den Vorschreiben nur Recht geben!!!
    Man hätte in Wolfsburg ruhig mal nach Frankfurt oder auch nach Potsdam schauen können!!!
    Denn vor allem in der Mainmetropole wurde lange alles eingekauft was nicht bei drei auf den Bäumen war, egal ob man dafür eine sinnvolle Verwendung hatte oder nicht!!!

    Und auch in Potsdam hat der Altmeister mit einigen fragwürdigen, meist ausländischen (amerikanischen) Verpflichtungen dem eigenen Nachwuchs lange keine Chance gegeben!!!

    WOB hatte in seinen Erfolgsjahren gerade diese richtige Selektionspolitik betrieben, und nur da gesucht und verstärkt wo es notwendig war!!!
    Doch zuletzt hat man eher die Frankfurter Auswahlmethode gewählt!!!

    Den qualifizierten Nachwuchs von WOB wird man dann wohl eher in anderen Vereinen sehen, wenn sie ihre Ausbildung bei VW beendet haben!!! 😉

    (3)
  • OrbisJack sagt:

    Wenn es so stimmt dass Wolfsburg ein bisschen geirrt haben mit ihren Einkaufspolitik, bleibt bei mir die Frage…wie werden die darauf reagieren?

    Werden die aufhören, sich anders (Nachwuchs) vorgehen und das Riskio ihre Ziel zu verpassen im Kauf nehmen? Oder, werden die schon im Winter weiter so machen, und Harder, Roord usw, und auch ein paar von der anderen BL angebote machen?

    (2)
  • shane sagt:

    @Aldur: grundsaetzlich stimme ich dir zu. allerdings nicht bei den fertig geholten spielerinnen, die du bei postdam siehst. nur weil jemand in einer NM oder im BuLi-stamm spielt, heisst das noch lange nicht, dass die fertig sind.
    zadrazil kam frisch vom college – ganz sicher nicht fertig. aigbogun auch erst 23 und aus zuerich kommend. nicht fertig (MVT schickt ja ihre spielerinnen gerade darum nach deutschland, damit sie weiter geform werden). auch waelti war als sie nach potsdam kam hoechstens ein rohdiamant. huth, ok. wobei die beim ffc damals aussortiert war. schmitz, evtl., aber weder damals noch heute (bisher) im fokus der NM. und kam zu schon zu einer zeit, da frau nicht mehr zu potsdam ging um CL zu spielen (sondern halt eher um sich weiterzuentwickeln). usw.

    @FrankE: also beim elfmeterschiessen in getafe fuer potsdam angetreten: Zietz, Peter, Odebrecht, Mittag, I. Kerschowski, Nagasato, Bajramaj, Sarholz, Schmidt. bis auf Nagasato (hab ich nicht aufm schirm, mit welchen meriten sie schon zu potsdam kam) und Bajramaj sind das m.e. schon Potsdam-geformte spielerinnen (ich(!) habe – mit bedacht – nicht von eigengewaechsen geschrieben!).

    @tpfn: Kessler und Henning sind schon vorm grossen Geld nach wolfsburg. Gerade Kessler sehe ich klar nicht als beispiel des grossen (oder gar ungezielten) einkaufens. sie lief, bedingt durch immer wieder auftretende verletzungen, erst bei wob zu richtig grosser form auf. da wuerde ich wob durchaus auch wesentliche formende arbeit zugestehen.

    @OJ: das risiko des scheiterns besteht so oder so. auch verpflichtungen fertiger spielerinnen sind keine durchmarsch-garantie, noch nichtmal gegen die ausbildungs- und reinen frauenvereine. wie mensch ja gerade in den letzten zwei saisons und jetzt schon wieder sieht.

    (9)
  • F.B. sagt:

    @Detlef: Prägnanter kann man die Dinge nicht auf den Punkt bringen. Diese Fähigkeit zur Reflexion würde ich mir auch bei so manchem Verantwortlichen wünschen.

    @OrbisJack: Sollten sich nicht noch mehrere Spielerinnen in der nächsten Zeit verletzen und für mehrere Wochen ausfallen, glaube ich nicht, dass man im Winter noch nachlegen wird. Die Verpflichtung etwa einer Pernille Harder macht keinen Sinn, da sich die Spielerinnen in der Offensive ohnehin schon auf den Füßen stehen und man von diesem Typ (offensive Mittelfeldspielerin/hängende Spitze) zwei Mannschaften bestücken kann. Qualitativ ist die Mannschaft 1a besetzt, das einzige was fehlt, wäre eine Stoßstürmerin, die zuverlässig die Zuspiele verwertet, aber da gibt der Markt zurzeit nichts her. Eine Ada Hegerberg, Vivienne Miedema oder auch Mandy Islacker wird man nicht bekommen.

    Ich glaube auch, dass das Trainerteam mittlerweile wenigstens zum Teil erkannt hat, dass neue Spielerinnen integriert werden müssen und das nun mal dauern kann. Da wird man auch aus den Erfahrungen mit Ramona Bachmann seine Lehren gezogen haben. Dafür spricht zumindest, dass eine Anja Mittag im Gegensatz zu Ramona Bachmann keine Einsatzgarantie bekommen hat und zumeist auf der Bank sitzt. Man hat in diesem Sommer weniger aggressiv eingekauft als in der letzten Saison, die Verpflichtung von Sara Gunnarsdottir war der einzige geplante Kauf, und hier hat man auch sehr punktuell auf einer Position reagiert, auf der es Bedarf gab. Die Verpflichtung von Emilie van Egmont war dann schon eine Reaktion auf die Ausfälle anderer Spielerinnen, insbesondere dem von Luisa Wensing (auch wenn diese Verpflichtung nicht notwendig war, da man sich im Nachwuchs hätte bedienen können). Die Verpflichtung von Anja Mittag war dann wieder ein kompletter Rückfall und fällt die Reihe: „Eine große Spielerin ist verfügbar, also kaufen wir sie mal und schauen, was wir danach damit anfangen können“.

    Ich sehe also leichte Anzeichen, dass sich die Zeit der Gießkannen-Verpflichtungen dem Ende zuneigt, zeigen wird sich das dann in der nächsten Transferperiode. Vor allem hoffe ich aber natürlich, dass die Mannschaft wieder an die Leistungen vor der Länderspielpause anknüpfen kann und sich die Frage nach Neuverpflichtungen von alleine erledigt.

    (3)
  • tpfn sagt:

    @shane Kessi hatte nach ihrem Wechsel in einem Interview selbst gesagt dass sie nicht besser spielt weil sie den Verein gewechselt hat, da glaube ich doch eher Kessi als deinen Mutmaßungen, denn sie hätte auch was anderes sagen können, wie die meisten Spielerinnen die wechseln und einschlagen wie ne Bombe. Du irrst dich gewaltig, bei dem Paket was den Ex-Turbinen geschnürt wurde, konnten die nicht nein sagen, das war genau der Zeitpunkt als mächtig Geld von VW in den VfL gepumpt wurde.

    (5)
  • OrbisJack sagt:

    @shane

    Auch Messi zu haben ist kein Garantie, war nicht meine Frage. Mich interessiert wie die reagieren, beide Kellermann und die die über ihn stehen.

    @FB

    Interessante ansicht, und ich gib dir Recht, Harder wäre eine Art Spielerin die sie schon haben…aber dann ist die Frage wo sie dann hingeht! Bayern? Lyon? Oder etwas gewagte entscheidung? Ich hoffe das die nicht zu den übkichem Verdächtigen wechselt, man braucht in Europa drigend mehr konkurrenzfähigen Vereine, sonst droht der CL wirklich ein Image verlust…auch gegenüber eine oder zwei Ligen.

    Ich hoffe auch (habe aber noch meine Zweifel) dass Potsdam mehr stabilität im Kader haben, und nicht nochmal eine exodus erleben…und auch ein bisschen mehr Umpf haben im Markt wenn eine Chance besteht. Würde mir auch wünschen dass Frankfurt sich ihre sehr dünne Kader ausbauen kann.

    (5)
  • shane sagt:

    @tpfn: „Du irrst dich gewaltig, bei dem Paket was den Ex-Turbinen geschnürt wurde, konnten die nicht nein sagen, das war genau der Zeitpunkt als mächtig Geld von VW in den VfL gepumpt wurde.“

    Und das sind jetzt mehr als mutmassungen deinerseits? hast du konkrete zahlen, verlaessliche quellen?

    (1)
  • holly sagt:

    @Orbis Jack, wie oft willst du uns noch das märchen mit Pernille Harder erzählen. das langweilt langsam. Du erzählst es seit einem Jahr und spiel immer noch nicht in Wob. Ok irgendwann hast du dann vielleicht mal recht.
    schon komisch die ähnlichkeit mti dem anderen märchenonkel

    (3)
  • Detlef sagt:

    @shane,
    Ich teile die Ansicht von tpfn!
    KESSI hätte in Potsdam die Nachfolge von LIRA antreten können, aber sie ging lieber zum VfL!!!

    Dort war man aber erst im Aufbau, und noch lange nicht in Meisterschafts-,oder gar CL-Reichweite!!!

    Dieser Aufbauprozeß begann aber schon kurz nach dem Wiederaufstieg, als sie plötzlich Nationalspielerinnen wie geschnitten Brot verpflichteten!!!

    Vorher gab es höchstens mal eine davon, wie Steffi Gottschlich, Martina-, und noch eine andere Frau Müller, deren Vornamen mir gerade nicht einfällt!!!

    Doch plötzlich tat sich etwas an der Elsterstraße, NAVINA OMILADE, BRITTA CARLSON, Lena Goeßling, dann eben auch KESSI und JOSI HENNING, Alex Popp und Lulle Wensing, Verena Faißt und Almuth Schult!!!

    Später konnte man sogar Finanzkrösus Frankfurt zwei Topspielerinnen abwerben (CONNY POHLERS und BABBS PETER), und Nilla Fischer schnappte man der Gelddruckmaschine Tyresö vor der Nase weg!!!
    Und VIOLA ODEBRECHT kam von Potsdam, und riß dort ein Riesenloch in den Kader!!!

    Spätestens bei KESSI war klar, wohin die Reise in der Autostadt ging, und man konnte da schon erahnen, daß Wob richtig, richtig viel Geld in die Hand genommen hatte!!!

    Und lieber Altwolf, viele dieser Transfers kamen von direkten Konkurrenten um die Meisterschaft, Pokal und CL!!!

    Jetzt vergleiche bitte mit Potsdam!!!
    Außer LIRA BAJRAMAJ, vom damaligen Mitkonkurrenten Duisburg, gab es keine andere Spielerin!!!

    SVENJA HUTH war bei Frankfurt nur noch Bankdrückerin, und somit auch aus der Natio bereits aussortiert!!!

    Und die beiden „Rückrufaktionen“, VIOLA ODEBRECHT von Bad Neuenahr, und BIANCA SCHMIDT von Frankfurt, zählen ja wohl nicht, denn beide sind in Potsdam durch alle Instanzen gegangen!!! 😉

    (5)
  • Altwolf sagt:

    Zunächst einmal freut mich die lebhafte Diskussion um dieses immer wieder aufs Neue aufflackernde Thema, wobei es doch mit erfreulicher Sachlichkeit einhergeht und ich muß @shane fast dankbar dafür sein, diese Aktivitäten im Forum mit initiiert zu haben. Auch das Bemühen um Fakten und Zusammenhängen ist wohltuend.

    Es ist keine Frage und wird auch von mir nicht bestritten, das es bei WOBs Verpflichtungen und Transfers nicht nur „Volltreffer“ gab und es sind dabei auch sicher Spielerinnen dabei, die einem als Fan nicht einfallen würden.

    Auch die Durchlässigkeit aus dem Nachwuchs wünsche ich mir größer, aber wir haben im Nachwuchsbereich zwar inzwischen ab U-11 alle Teams aufwärts, sind mit d. U17 seit 2012 in der BL dabei, jedoch mit der 2. erst 2 Jahre in d. 2.BL, so daß da auch die Talente erst ihre Leistungsfähigkeit auf höherem Niveau über längere Zeit dem Trainerteam zeigen können.
    Da sehe ich schon z.B. m.Sehan, Brandenburger u. Stolze durchaus Spielerinnen, die in die 1. kommen könnten.

    Aufgrund der vielen Anregungen habe ich mir mal die Mühe gemacht im Archiv von wommensoccer.de das Jahr 2009 näher zu betrachten und ich konnte mir in diesem Fall ein „Schmunzeln“ nicht verkneifen, da all das, was man derzeit an die Adresse WOBs schickt, doch durch die Verpflichtung Turbines von N.Keßler u. J.Henning vom 1.FFC Saarbrücken, wie auch von L.Bajramai u.C.Schröder vom Liga-Konkurenten 1.FCR Duisburg, in gleicher Weise in diesem Forum Turbine vorgeworfen hat.

    Auch da fragte man sich was mit dem eigenen Nachwuchs wird und welche Spielerinnen wegen dieser Verpflichtungen Turbine verlassen müssen u. werden. So kamen auch P.Marxcord (2009) u. L.Kaurin (2010) zu WOB.

    Problem in Saarbrücken war offensichtlich der bevorstehende Aufstieg in die 1.Liga und das Zögern der Vereinsführung entsprechende Angebote an die Spielerinnen zu machen.
    Dadurch kamen D.Maroszan zu Frankfurt u. letztendlich auch S.Wagner zu WOB.

    Sowohl N.Keßler als auch J.Henning hatten Verträge für 2 Jahre, die sie nicht verlängerten u. dann 2011 zu WOB kamen.
    Ob Nadine u. Josy bei Turbine Stammspielerinnen waren nehme ich mal an, jedoch wurde (@shane deutete es an) Nadine erst in 2.2010 nach Ausfall L.Bresoniks für d. N-11 nachnominiert u. macht insges. 2 N-11-Spiele als Einwechselspielerin. Auch war Nadine rel.schwer verletzt und benötigte nach e. Reha noch e. längere Anlaufzeit, ehe sie das Spiel WOBs prägte.

    Bereits 2010 waren V.Faißt, I.Hartmann u. M.Moser nach WOB gekommen, während M.Müller bereits 2005, N.Omilade 2007, A.Blässe 2007, A.Vetterlein, K.Koivisto u.J.Jakabfi seit 2009 bei WOB spielten.

    Durch die WM in d.eigenen Stadt wollte man nun auch in WOB mehr als nur um Platz 5 kämpfen u. verpflichtete nach Platz 7 neben d. schon Genannten C.Pohlers (war dort nicht mehr 1.Wahl),L.Gößling – zumindest schon 25 LS,wenn auch wohl nicht als Stammspielerin,, dann J.Burmeister aus Jena,L.Vetterlein (U-19), M.Frohms aus dem Umkreis u. F.Fiebig aus d. 2. (seit 2004 b.VFL).

    Erst mit der CL-Quali 2012 wurden V.Odebrecht, A.Popp, L.Wensing, L.Magull, A.Jäger (inzwischen b.A.Bielefeld 2.BL) C.Simon u. J.Tietge verpflichtet, also nicht „nur“ gestandene Spielerinnen.

    @Detlef.
    Es war nicht das große Geld, was WOB anzubieten hatte, sondern Berufsaufbildung, Möglichkeiten des Studiums u-a. Möglichkeiten sich neben dem Fußball weiterzubilden, bzw. sich die Existenz nach d. Fußball zu sichern, so V.Odebrecht (beim VFL) u M.Müller (bei VW), die beide angestellt sind. Das stärkere Geldangagement kam erst nach dem Gewinn des Tripel, als man auch mehr „Marketing-Möglichkeiten“ sah.
    Du solltest auch mal die zeitlichen Abfolgen der Verpflichtungen differenzierter betrachten.

    Warum B.Peter aus Frankfurt weg wollte, ist ja auch bekannt u. nicht nur WOBs Kaufkraft geschuldet.

    @tpfn.
    Du irrst dich, denn Nadine war bei e. lokalen Werbefirma (nicht VW) angestellt u. machte nebenher e. entsprechende Ausbildung mit sicherlich ausreichendem Salär.
    Als man Nadine verpflichtete hatte Turbine die Quali für die CL geschafft u. zu diesem Zeitpunkt wurde auch über das große Geld bei Turbine hier im Forum diskutiert (bemerkenswert).

    @FrankE.
    Da gebe ich dir vollends Recht, Rivalität muß bleiben und auch etwas Spott kann nicht schaden, aber ich für meinen Fall, habe gegenüber Turbine noch dem 1. FFC, als es bei ihnen nicht so lief,weder Häme o. Schadenfreude empfunden, noch irgendwelche Gehässigkeiten parat, denn ich möchte eine spannende und starke Liga und guten Fußball in der AFBL u. da brauchen wir beide Teams dazu.

    (8)
  • Altwolf sagt:

    @Detlef.
    Nur so nebenbei – zur Straße hat es das frühere Stadion nicht geschafft, sondern nur zum Elster“weg“.

    @Volker.
    Der scheinbare Widerspruch in meiner Aussage bezüglich „Geld schießt keine Tore“ liegt darin, das ich eigentlich weder in dieser, noch in meiner „Geld schießt doch Tore“ irgendeinen sinnvollen Inhalt sehe, sondern mir wäre es lieber die tatsächlichen Leistungen auf dem Platz zu bewerten, egal mit wieviel finanziellem Aufwand diese Leistung gezeigt wird.

    (1)
  • Ralligen sagt:

    Da hier mal wieder das Thema Nadine Keßler aufkommt und die Legende „das große Geld“ aus WOB,möchte ich hier meine Meinung dazu äußern.Da es keinerlei Links oder Hinweise gibt die mir dabei weiterhelfen für diese These habe ich meine eigene Philosophie bei diesem Thema.Nadine Keßler ist eine attraktive,hochintelligente moderne Frau und hat ein Gespür wann es Zeit ist zu gehen und da ihr Verhältnis zu Bernd Schröder in der frühen Phase des Jahres 2011 nicht besonders war halte ich diesen Wechsel für eine gute Entscheidung sowie viele andere von ihr auch.
    Der Verein Turbine Potsdam in Person B.Schröder sollte sich mal lieber fragen ob man ab dieser Zeit nicht Fehler im Umfeld,Umgang und Wertschätzung von Spielern gemacht hat.Ab 2011 wurden in Potsdam sehr viele Entscheidungen nicht richtig oder aber auch völlig falsch getroffen.Natürlich ist es einfacher vom grossen Geld für Nadine Keßler zu reden,als von einer beginnenden Unruhe im Verein.

    (7)
  • Ludwig sagt:

    Der Hinweis von Aldur, dass nicht nur die Vereine, sondern auch die Spielerinnen beteiligt sind, geht mir für meine Begriffe ein wenig unter. Verträge werden normalerweise von mindestens zwei Parteien gemacht. Ich weiss nicht, in welchen Fällen das Geld von Wolfsburg der entscheidende Grund für Spielerinnen ist, dort zu unterschreiben. Ich finde es ganz allgemein erstrebenswert, wenn man sein Geld mit etwas verdienen kann, was man wirklich gerne tut. Und wenn man dann auch noch die Möglichkeit erhält, dafür mehr zu verdienen, finde ich es durchaus verständlich, diese Gelegenheit zu nutzen. Ich habe das jedenfalls schon getan, dass ich bei einer Firma gekündigt habe, weil ich woanders mehr verdienen konnte und bessere Bedingungen vorgefunden habe. Und ich gehe mal davon aus, dass ich kein Einzelfall bin. Wenn also einzelne Spielerinnen diese Möglichkeit haben, sei sie ihnen gegönnt. Reich wird davon vermutlich sowieso keine. Und wenn dann wie z. B. bei Alex Popp gleichzeitig die Möglichkeit geboten wird, dass sie ihre Berufsausbildung beenden kann, müsste sie sich mit dem Vorschlaghammer kämmen, um solche Gelegenheit nicht zu nutzen.
    Wenn einige Spielerinnen die Gelegenheit genutzt haben, in Paris zu leben und arbeiten zu können, ist das verwerflich? Ich hätte es jedenfalls getan, egal ob dann jemand mit dem Finger auf mich zeigt und krummer Hund schimpft. Maroszan lernt gerade französisch, hält die Hirnwindungen frisch und kann neue Eindrücke aus einem anderen Land mitnehmen. Schlimm?
    Loyalität ist ja gut und schön, aber kann man ernsthaft erwarten, dass jemand seine eigenen Interessen hintenan stellt, um einige Fans für die nächsten zwei Jahre nicht zu vergraulen, bis man auf der Bank landet?

    (6)
  • Detlef sagt:

    @Altwolf,
    Natürlich ist VW nicht nur ein potenter-, sondern auch begehrter Arbeitgeber!!!
    Da möchte man sehr gern an den üppigen Haustarifen, incl. satter Gewinnbeteiligungen partizipieren!!!

    In Potsdam hat man über Jahrzehnte ein gut funktionierendes Netzwerk aufgebaut, das nahezu jede Ausbildung und jedes Studium ermöglicht, alles im Einklang mit dem Leistungssport versteht sich!!!
    Wer aus diesem Netzwerk in ein anderes wechselt, dem geht es nicht um eine gute, und sichere Ausbildung!!! 😉

    Und wo genau sollte ich bei den Verpflichtungen differenzieren???
    Nationalspielerinnen wechseln nicht so mal eben zu einem Verein, der gerade erst wiederaufgestiegen ist, der nur durchschnittliche Gehälter bezahlt, und weit weg ist von Meisterschaft und CL!!!
    Vor allem verlassen sie dazu nicht den Verein, der alles das bieten konnte!!!

    Es mußte also einen triftigen Grund für diese plötzliche Häufung von Topspielerinnen in Wolfsburg geben!!!
    Und das war sicherlich nicht die schöne Landschaft, oder das besonders tolle Ambiente einer Industriestadt!!!
    Es gab auch keine großen Traditionen, die Wolfsburg bis dahin mit dem FF verbunden hätten!!!
    Zumindest nicht größer als die in Freiburg, Hamburg, Rheine oder Gütersloh!!!
    Dahin haben sich auch nur sehr wenige Nationalspielerinnen verirrt!!!
    Auch die Ausbildungsplätze und Arbeitsplätze bei VW waren doch schon vorhanden, als man noch zu Hunnekes Zeiten regelmäßig gegen den Abstieg gespielt hat!!!
    Eine Steffi Gottschlich war/ist bei VW angestellt, und als große Gewerkschafterin gab sie Interviews in der IGM-Zeitung!!!
    Eine Martina Müller hat damals ihre sehr viel kleineren Brötchen in der Geschäftsstelle des VfL verdient!!!

    Es braucht doch wirklich nicht viel Fantasie, um den Grund für diese Anhäufung von Topspielerinnen festzustellen!!!
    Und das began sicherlich nicht erst, als man das Triple gewann!!!
    Dazu wäre es ja nie gekommen, wenn alles wie zu Hunnekes Zeiten geblieben wäre!!!

    Ich persönlich habe auch kein Problem damit, daß sich die Finanzboliden in den letzten Jahren einen Vorteil erarbeitet haben!!!
    Frankfurt war doch lange das beste-, oder eher das Negativbeispiel, wie man trotz Megaetat kaum Zählbares generieren konnte!!!

    Denn für mich schießt eben Geld keine Tore!!!
    Das müssen immer noch die Spielerinnen selbst tun!!!
    Und besser als momentan, kann man es doch gar nicht belegen!!!
    Acht Tore in sieben Spielen, davon drei Nullnummern!!!
    Und drei Gegentore hatte WOB mal in der ganzen Saison!!!

    (1)
  • tpfn sagt:

    Das geht hier mittlerweile deutlich am Thema vorbei. Kritisiert wurde hier lediglich die Aussage der Wolfsburg-Fans, dass TP`s-Verpflichtungen wie zB Zadrazil, Aigbogun, Wälti etc.,von denen zuvor kaum einer was gehört oder gesehen hatte, gleichzusetzen sind mit denen von Wolfsburg wie zB. Ramona Bachmann, Graham Hansen, Ewa Pajor, Lara Dickenmann etc. (die zuvor wirklich jeder FF-Interessierte aufm Schirm hatte, weil sie schon Topleistungen zeigten). Die Einzige von den unzähligen Verpflichtungen von Wolfsburg der letzten Jahre die ich in dieselbe Kategorie einorden würde wie sie TP grundsätzlich immer tätigt, wäre Jakabfi.

    (3)
  • F.B. sagt:

    @tpfn: „…Ramona Bachmann, Graham Hansen, Ewa Pajor, Lara Dickenmann etc. (die zuvor wirklich jeder FF-Interessierte aufm Schirm hatte, weil sie schon Topleistungen zeigten)“.

    Also ich habe weder von Caro Hansen noch von Ewa Pajor etwas gehört, bevor sie zu uns wechselten. Bei diesen beiden Verpflichtungen hatte man auch wirklich gut gescoutet und geschaut, inwiefern sie in die Mannschaft passen – was bei der erstgenannten Spielerin überhaupt nicht der Fall war.

    (0)
  • Altwolf sagt:

    @tpfn.
    Da solltest du mal genauer lesen und dir nicht das Passende zurechtlegen.
    @shane hatte mit dieser speziellen Äußerung „Geld schießt doch keine Tore“ das Ganze ausgelöst, da wieder einmal ein „Seitenhieb“ auf WOBs derzeitige Probleme unbedingt erfolgen mußte.
    Ihr hättet Euch doch einfach nur über den Sieg freuen können, als immer wieder gegen WOB zu polemisieren.

    Einige von euren Fans scheint es nur darum zu gehen ein „Feindbild“ aufrecht zu erhalten, sich teils wegen jetzt geringerer finanzieller Möglichkeiten selbst zu bemitleiden und
    eure eigene „Historie“, wo ihr selbst den Markt mit Frankfurt in D diktiert habt, nicht mehr kennen wollt.
    Zumindest gibt es einige Turbine-User, die das auch objektiv beurteilen, du selbst gehörst eher nicht dazu.

    @Detlef.
    Ich habe dir die Verpflichtungsjahre der Spielerinnen ja aufgeführt und von einer Flut an N-11-Spielerinnen kann ich da nicht viele erkennen und das hat ja über Jahre , nämlich 2005 m.Martina begonnen und erst als man sich mit R.Kellermann 2008 neben dem Manager Hunecke e. Trainer leistete u. professioneller ausrichtete, holte man sich die ein o. andere Spielerin.

    @.
    Man sollte es sich aus Turbine-Sicht aber nicht so einfach machen und alles nur durch Geldargumente erklären. Fragt Euch doch selbst auch einmal, warum denn in den letzten Jahren seit 2009/10 immer mehr Spielerinnen Potsdam verlassen haben und da waren Spielerinnen dabei, die sicherlich nicht nur aus finanziellen Gründen gegangen sind.

    @tpfn.
    Nun denke ich sollten wir uns wieder mehr den aktuellen sportlichen Gegebenheiten zuwenden.

    (1)
  • adipreissler sagt:

    Hansen galt damals eines der größten Talente Europas, Pajor wurde 2013 U17-Europameisterin und beste Spielerin des Turniers (eine ihrer Vorgängerinnen eine gewisse A. Popp). Keine gestandenen Stars, aber zumindest Hansen schon etablierter als etwa Hegerberg bei ihrem Wechsel nach Potsdam und beide sicher damals bei zahllosen Vereinen höchst begehrt.

    (2)
  • FFFan sagt:

    @ Detlef:
    „Frankfurt war doch lange das beste-, oder eher das Negativbeispiel, wie man trotz Megaetat kaum Zählbares generieren konnte!!!“

    7x Deutscher Meister, 9x DFB-Pokalsieger, 4x Europapokalsieger – „kaum Zählbares“???

    In Wirklichkeit ist die Geschichte des 1.FFC Frankfurt doch eigentlich eine beispiellose ‚Erfolgsstory‘, und natürlich wären diese Erfolge ohne das Engagement von Manager S.Dietrich und das von ihm eingesammelte Sponsorengeld nicht möglich gewesen! Das heißt aber noch lange nicht, dass „Geld Tore schießt“. Mit viel Geld kann man nämlich auch viel falsch machen. Das Negativbeispiel in dieser Hinsicht lautet BV Cloppenburg, wo man es geschafft hat, mit einem (angeblich) 2-Millionen-Etat aus der Bundesliga abzusteigen…

    (3)
  • Horst Schlämmer sagt:

    Es ist doch wirklich eine schöne Sache, dass es in der AFBL so eng zugeht. Vor der Saison hat man nur an einen Zweikampf zwischen Bayern und Wolfsburg gedacht.

    Jetzt marschiert Turbine unbekümmert vorne weg und ärgert sogar einen der beiden Favoriten auswärts. Auch die anderen Teams aus Freiburg und Essen mischen munter mit.

    Der FFC hat sich mit seiner Rolle angefreundet und ist mit von der Partie. Und auch die Teams in der unteren Hälfte sind immer für eine Überraschung gut.

    Wenige Ergebnisse, die zu deutlich sind, dafür enge Matches. Das steigert die Atteaktivität.

    Hoffentlich bleibt es weiter so spannend bis zum Emde.

    Toll, dass es Teams wie Freiburg und Essen schaffen mit ganz jungen Spieöerinnen eine gute Rolle zu spielen. Auch bei Turbine ist immer wieder für Nachwuchs gesorgt. Selbst in Frankfurt müssen die jungen Wilden Einsatzzeiten bekommen, da der Geldbeutel nicht mehr so locker sitzt.

    In Wolfsburg sollte man dem Nachwuchs mehr Beachtung schenken, schließlich ist dieU23 verlustpunktfrei und könnte sogar von der Tabellenspitze grüßen. Das Torverhältnis von 27:1 sollte die Profis um den Traiiner Kellermann erblassen lassen. Vielleicht ein wenig Anschaungsunterricht im eigenen Hause nehmen. Der Trainer Glass scheint dort einen tollen Job zu machen. In der U23 sollte doch die ein oder andere Spielerin dabei sein, die Einsatzzeiten oben verdient.

    Und wenn es weiterhin so mau bleibt, kann ja Kellermann für den U23 Coach Platz machen….lach.

    Naja Turbine hat es mit dem neuen Coach vorgemacht. Schröder wurde perfekt ersetzt und der Coach lässt erfrischenden Offensivfussball spielen…top.

    Es bewegt sich was in der AFBL und das zum Vorteil der Liga…weiter so!

    (8)
  • Detlef sagt:

    @FFFan,
    Ich glaube Du weißt was ich meine!!! 😉

    Natürlich hat Frankfurt viele Titel eingesackt!!!
    Aber dies geschah hauptsächlich in der Zeit, wo sie unangefochtener Finanzkrösus waren!!!
    Und das würde zumindest doch die These untermauern, daß viel Geld zumindest viele Titel gewinnt!!!

    Allerdings waren sie auch nach 2008, ihrer letzten deutschen Meisterschaft, noch lange Jahre weiterhin die Topfinanzkraft der Liga, bis sie ca 2012 zunächst von Wolfsburg, und danach auch von Bayern überflügelt wurden!!!

    Cloppenburg war insofern ein Abziehbild von Frankfurt, weil dort der Hauptsponsor die Aufstellung der Mannschaft inizierte, und in Frankfurt der Manager!!!

    (0)

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