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U20-WM: Lea Schüller nachnominiert

Von am 19. Oktober 2016 – 11.49 Uhr 7 Kommentare

DFB-Trainerin Maren Meinert hat Lea Schüller von der SGS Essen für die verletzte Nina Ehegötz in den Kader der U20-WM in Papua-Neuguinea (13. November – 3. Dezember) nachnominiert.

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Die 18-jährige Stürmerin war zunächst überraschenderweise nur auf Abruf nominiert worden. Da sich Ehegötz am vergangenen Sonntag beim 1:0-Sieg Bayer Leverkusens gegen den MSV Duisburg jedoch einen Kreuzbandriss zugezogen hatte, wurde jetzt ein Platz im Kader frei.

Spiele gegen Venezuela, Mexiko und Südkorea

Lea Schüller

Lea Schüller rutscht für Nina Ehegötz in den Kader der U20-WM © Sascha Pfeiler / girlsplay.de

Die DFB-Frauen spielen zum WM-Auftakt am 14. November (7 Uhr MEZ) gegen Venezuela. Es folgen Gruppenspiele gegen Mexiko am 17. November, (7 Uhr MEZ) und am 21. November (10 Uhr MEZ) gegen Südkorea. Die Gruppensieger und Gruppenzweiten der vier Vierergruppen bestreiten das Viertelfinale, das Finale wird am 3. Dezember ausgetragen.

„Unser Ziel ist es erst einmal eine gute Gruppenphase zu spielen und ein Team aufzustellen, das schwer zu schlagen ist“, so Meinert.

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Markus Juchem (48) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

7 Kommentare »

  • ruhri sagt:

    Na hoffentlich ist bis dahin Linda Dallmann wieder fit. Gestern Abend Testspiel gegen Ajax Amsterdam 0 : 3 !!!

    http://www.ajax.nl/streams/ajax-actueel/ajax-vrouwen-verslaan-duitse-subtopper-in-oefenduel.htm

    (4)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Das können wir u.a. uns, auch aufgrund der Diskussion hier, auf die Fahnen schreiben! 😉

    (-5)
  • jochen-or sagt:

    Die Berufung von Schüller anstelle von Ehegötz führt meines Erachtens jedenfalls nicht zu einer Schwächung der Mannschaft.
    Diese dürfte eher Außenseiter bei diesem Turnier sein.

    Aber manchmal überraschen gerade solche Mannschaften – siehe die Letzte U-20-WM.

    (1)
  • FFFan sagt:

    @ jochen:
    „Aber manchmal überraschen gerade solche Mannschaften – siehe die Letzte U-20-WM.“

    Stimmt. Ich kann mich erinnern, wie wir damals über ein mögliches Vorrunden-Aus ‚geunkt‘ haben. Und dann wurde das Team von Maren Meinert unerwartet Weltmeister! Wäre zu schön, wenn sich das wiederholen würde! 🙂

    Zum Vergleich Schüller/Ehegötz: ich bin sehr erleichtert, dass L.Schüller nun doch dabei ist; mit ihrer Kopfballstärke und ihrem Zug zum Tor kann sie für uns sehr wertvoll werden. Es ist jedoch ein ganz dicker ‚Wermutstropfen‘, dass dies auf Kosten einer Verletzung von N.Ehegötz geschieht, die ich ebenfalls für eine sehr gute Spielerin halte. Für mich hätten von vornherein beide in den Kader gehört. Allerdings kann ich nicht sagen, wer stattdessen draußen bleiben sollte. Dazu kenne ich die meisten Spielerinnen zu wenig, z.B. kann ich die Qualität einer D.Hoppius überhaupt nicht einschätzen. Aber ich weiß, dass M.Meinert auch in den USA ihre ‚Scouts‘ hat.

    (4)
  • Volker sagt:

    Lea Schüller ist mit ihren 18 Jahren schon jetzt ein hoffnungsvoller Nachwuchs für den deutschen Frauenfussball! Und wer die „fliegende Lea“ mal in Aktion gesehen hat wird mir da wohl zustimmen. Sie ist genau da wo sie sein sollte. Allerdings denke ich an die U20 WM, konnte sich Linda Dallmann nicht so richtig im Kader etablieren möglicherweise weil sie da schon einen Schritt weiter war. Das könnte auch mit Lea so sein.

    (2)
  • GG sagt:

    Die Kaderzusammenstellung weist in meinen Augen #2 gravierende Fehler auf:
    1.) Das Prinzip „Trenne niemals Zwillinge“ wird nicht beachtet:
    Wenngleich ich die Orschmann-Girls bis dato noch nie live und in Aktion gesehen habe, so halte ich eine Trennung für grundlegend falsch. Hierzu führe ich die U19-EM 2006 in der Schweiz als Beispiel an, in dessen Turnierverlauf die Kerschowski-Zwillinge den Triumph sicherten.
    2.) Fehlende Durchschlagskraft in der Offensive:
    Seit einigen Jahren verfolge ich die Entwicklung im Nachwuchsbereich und besonders ist mir dabei die Spielerin des SV Meppen, Franziska Giesecke, aufgefallen. Bislang zwar erst einmal live im Stadion erlebt (DFB-Pokal 2015/2016, 2. Runde, Heimspiel gegen Werder Bremen), hat sie seinerzeit dennoch meine Erwartung bestätigt und das Tor der letztlich doch unterlegenen, da auch klassentieferen Mannschaft erzielt. Sie ist für mich im anstehenden Turnier der Typ „Joker“ und „Brechstange“ … eine Variante, auf die Maren meinert aber offenkundig nicht zurückzugreifen gedenkt. Das Fatale dabei, sie hat aus den (leidvollen) Erfahrungen der letztjährigen U19-EM nicht gelernt.

    (-2)
  • FFFan sagt:

    @ GG:
    „Das Prinzip „Trenne niemals Zwillinge“ wird nicht beachtet:“

    Ein solches Prinzip existiert nicht. Und wenn wir schon bei historischen Beispielen sind: 2010 waren die Jenaer Zwillinge Sylvia und Julia Arnold im vorläufigen Aufgebot von Maren Meinert für die U20-WM. Nur Sylvia schaffte es in den endgültigen Kader. Deutschland holte den Titel!

    (5)

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