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DFB-Frauen: Großer Kader für Spiele gegen Österreich und Niederlande

Von am 11. Oktober 2016 – 13.16 Uhr 1 Kommentar

Bundestrainerin Steffi Jones hat 26 Spielerinnen ins Aufgebot für die beiden Länderspiele der Frauenfußball Nationalelf am 22. Oktober (14.15 Uhr) in Regensburg gegen Österreich und am 25. Oktober (16.10 Uhr) in Aalen gegen die Niederlande berufen.

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Gleich vier Spielerinnen – Melanie Leupolz, Sara Däbritz, Laura Benkarth und Alexandra Popp – kehren in den Kader zurück, die im September bei den EM-Qualifikationsspielen in Russland und Ungarn in Absprache mit den Vereinstrainern aus Belastungsgründen geschont wurden.

Ohne Laudehr, Dallmann und Rauch

Nachdem sie zuletzt verletzungsbedingt fehlten, sind Dzsenifer Marozsán, Pauline Bremer, Mandy Islacker und Lina Magull wieder dabei. Verzichten muss Jones auf Simone Laudehr, die sich nach ihrem Außenbandriss noch im Aufbautraining befindet, Linda Dallmann (Mittelfußbruch) und Felicitas Rauch (muskuläre Probleme).

Jones: „Bewusst großer Spielerinnenkreis“

Steffi Jones sagt: „Wir haben bewusst einen großen Spielerinnenkreis berufen, weil wir diese Maßnahme intensiv nutzen wollen, um unsere Philosophie zu vermitteln. Das heißt: Zum einen bereiten wir uns konzentriert auf die beiden Partien gegen starke Gegner vor, zum anderen stehen aber auch abseits des Platzes zahlreiche wichtige Besprechungen und Entscheidungen an. Wir wollen den Spielerinnen unser Konzept und unsere Pläne präsentieren, gemeinsam den Mannschaftsrat bilden, zudem werde ich die neue Spielführerin bestimmen.“ Erstmals kommt es für die DFB-Frauen zu einem Länderspiel gegen Österreich. Dagegen gab es schon 18 Spiele gegen die Niederlande, dabei stehen elf Siege, fünf Unentschieden und zwei Niederlagen zu Buche.

Pauline Bremer kehrt in den Kader zurück

Pauline Bremer kehrt in den Kader zurück © Nora Kruse / ff-archiv.de

Spiele gegen starke Gegner

Jones sagt: „Ich erwarte Spiele auf hohem Niveau. Während ich die Niederlande als Gastgeber der EM 2017 zu den Mitfavoriten bei diesem Turnier zähle, hat die erstmalige EM-Qualifikation Österreichs dort für viel Euphorie gesorgt. Wir wollen erneut einige Sachen ausprobieren, um unsere Spielidee innerhalb der Mannschaft zu entwickeln. Momentan befinden wir uns noch in einer Findungsphase. Es überrascht mich nicht, dass das eine oder andere noch nicht zu 100 Prozent funktioniert. Aber genau diese Spiele gegen starke Gegner brauchen wir, um uns weiterzuentwickeln und dahin zu kommen, wo ich uns sehe: Flexibel in verschiedenen Systemen agieren zu können und mit viel Selbstvertrauen und Spielfreude auftreten.“

Offizielle Verabschiedung

Vor dem Länderspiel in Regensburg werden DFB-Präsident Reinhard Grindel und DFB-Vizepräsidentin Hannelore Ratzeburg die ehemalige Bundestrainerin Silvia Neid, ihre Assistenztrainerin Ulrike Ballweg, Managerin Doris Fitschen sowie die langjährigen Nationalspielerinnen Saskia Bartusiak, Melanie Behringer und Annike Krahn, die ihre Laufbahn in der Frauenfußball Nationalelf nach den Olympischen Spielen beendet hatten, offiziell verabschieden. Zudem werden Saskia Bartusiak und Babett Peter für das Erreichen von 100 Länderspielen geehrt.

Zum Kader

Markus Juchem (48) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

1 Kommentar »

  • FFFan sagt:

    Steffi Jones: „Aber genau diese Spiele gegen starke Gegner brauchen wir…“

    Starke Gegner? Ich will Österreich gewiss nicht schlechtreden, aber vor zwei Jahren wurde gegen ganz andere ‚Kaliber‘ getestet: Frankreich, Schweden und England!

    (2)

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