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U17-WM: DFB-Elf zieht ins Viertelfinale ein

Von am 7. Oktober 2016 – 20.14 Uhr 4 Kommentare

Die deutsche U17 Frauenfußball Nationalelf hat bei der WM in Jordanien das Viertelfinale erreicht.

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Im letzten Gruppenspiel gewann die Elf von DFB-Trainerin Anouschka Bernhard gegen Kamerun mit 2:0 (1:0).

Im Viertelfinale gegen Spanien

Giulia Gwinn (15.) nach Steilpass von Klara Bühl und die erst 14-jährige Lena Sophie Oberdorf kurz nach ihrer Einwechslung (72.) erzielten die Treffer für die DFB-Elf, die im Viertelfinale nun am Mittwoch, 12. Oktober, 19 Uhr, in Amman auf Spanien treffen wird.

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Markus Juchem (48) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

4 Kommentare »

  • Per Larssen sagt:

    Zunächst einmal Gratulation für das Erreichen des Viertelfinales. Zum Spiel: sehr schön herausgespieltes 1:0, welches dem Team aber nicht die Sicherheit gegeben hat, die wünschenswert gewesen wäre. Im weiteren Verlauf wieder viele Chancen, die aber leider erneut nicht verwertet wurden. Kamerun wurde über das gesamte Spiel hingegen nicht wirklich gefährlich.
    Vom Spielaufbau her war unser Team in der Begegnung gegen Kanada deutlich besser. Heute waren viele lange Pässe aus der Innenverteidigung heraus eher nach dem Motto „trial and error“…. ein paar gute kamen an, aber mindestens genauso viele erreichten nur eine Spielerin Kameruns oder gingen ins Leere.
    Wahrscheinlich wird das Turnier erst jetzt richtig interessant. Im Viertelfinale wartet mit Spanien ein spielerisch gleichwertiger Gegner. Und im Falle eines Sieges des deutschen Teams stehen die Chancen nicht schlecht, dass die Halbfinalbegegnung Deutschland – Japan lautet; letzteres Team dürfte derzeit die technisch versierteste Mannschaft sein.

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  • FFFan sagt:

    @ Per:

    Der Gratulation zum Viertelfinaleinzug schließe ich mich gerne an. Die Sache mit dem Spielaufbau habe ich etwas anders gesehen. Gestern konnte man erahnen, warum vor dem Turnier in allen Interviews von Trainerin A.Bernhard oder auch den Spielerinnen das Aufbauspiel als größte Stärke der deutschen Mannschaft hervorgehoben wurde: Ball von der Innenverteidigung nach außen, von dort diagonal ins Zentrum, nach hinten abgelegt und von der ‚6er‘-Position gleich wieder auf den Flügel, und das alles jeweils nur mit einem oder zwei Kontakten – so bringt man die gegnerische Abwehrkette in Bewegung und schafft Lücken, in die dann hineingespielt werden kann. Leider wurden diese Angriffe oft nicht gut zu Ende gespielt. Auch die Chancenverwertung bleibt ein Problem: bei einer solchen Überlegenheit muss eigentlich ein höherer Sieg herausspringen. Aber Kamerun war auch ein unangenehmer Gegner. 24 Fouls sind eigentlich deutlich zu viel, um ohne eine einzige gelbe Karte davonzukommen; aber genau so war es – ein ‚Verdienst‘ der schwachen Schiedsrichterin (den klaren Strafstoß nach Foul an Gwinn hat sie auch nicht gegeben!). 🙁

    Unterm Strich bleibt ein verdienter Sieg, das erste „zu-Null“-Ergebnis und der erste Platz in der Gruppe B, was uns allerdings Spanien als Gegner beschert – eine große Herausforderung für die deutschen U17-Mädels! Ein besonderes ‚Highlight‘ des Spiels war der Premierentreffer unseres ‚Kükens‘ L.Oberdorf nur Sekunden nach ihrer Einwechslung! 🙂

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  • holly sagt:

    @per, wenn ich mich richig erinner war auch die japanische u17(oder war es die u20) bei der letzten wm die spielerisch beste mannschaft. Aber olympia hat uns gezeigt das man damit nicht unbedingt in das endspiel kommt. Nicht falsch verstehen ich mag auch lieber den schönen fussball.

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  • Per Larssen sagt:

    @ FFFan:

    Habe mir das Spiel gerade nochmal angeschaut. Der Anmerkung zum Spielaufbau kann ich zum Teil zustimmen – die besten Momente hatte unser Team in der Tat, wenn der Spielaufbau in der von Dir beschriebenen Weise vollzogen wurde. Manchmal habe ich aber genau hier die „Geduld“ der deutschen Mädels vermisst – und so konnte ich eben auch zahlreiche lange Pässe aus der Innenverteidigung, vorrangig von Pawollek, sehen, die meiner Meinung nach manchmal (zugunsten eines klügeren Spielzuges) entbehrlich gewesen wären.
    Großartig natürlich das Tor von Oberdorf unmittelbar nach ihrer Einwechslung – zweifelsohne ein großes Talent!
    Schön auch, dass im Tor Leitzig ihre Chance bekommen hat – bedauerlich nur ihr Patzer kurz vor Spielende, der aber glücklicherweise ohne Konsequenzen geblieben ist.
    Das Viertelfinale gegen Spanien wird sicherlich spannend, zumal sich beide Teams zur Genüge kennen.
    P.S.: Am wichtigsten (neben dem Erreichen des Viertelfinales) ist es letztlich, dass sich keine unsere Spielerinnen trotz der mitunter rustikalen Spielweise der Spielerinnen Kameruns ernsthaft verletzt hat!

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