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U17-WM: DFB-Elf spielt remis gegen Kanada

Von am 4. Oktober 2016 – 8.31 Uhr 4 Kommentare

Die deutsche U17 Frauenfußball Nationalelf hat sich im zweiten Gruppenspiel bei der U17-WM in Jordanien gegen Kanada die Punkte geteilt.

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Nach dem Auftaktsieg gegen Venezuela kam die Auswahl von DFB-Trainerin Anouschka Bernhard zu einem 1:1 (1:1) gegen Kanada. Im  zweiten Spiel der Gruppe gewann Venezuela mit 2:1 gegen Kamerun.

Gwinn trifft

Kanada ging durch A-Nationalspielerin Deanne Rose (20.) in Führung, doch Giulia Gwinn gelang in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit per Freistoß (45.+2) der Ausgleich. Die DFB-Juniorinnen spielten nach der Pause überlegen, kamen aber zu keinem weiteren Treffer mehr. Damit verpasste es die DFB-Elf, vorzeitig den Aufstieg ins Viertelfinale perfekt zu machen.

Bernhard: „Ärgerliches Ergebnis“

Eine enttäuschte Bernhard meinte nach der Partie: „Unter dem Strich ist das Ergebnis ärgerlich, weil wir uns zahlreiche Chancen herausgespielt haben, aber das zweite Tor einfach nicht fallen wollte.“,  Dennoch lobte sie die Leistung ihrer Schützlinge: „Trotzdem hat meine Mannschaft eine großartige Leistung gezeigt. In der zweiten Hälfte hatten wir totale Kontrolle über die Partie. Wir gehen mit großem Selbstbewusstsein in das Spiel gegen Kamerun. Wir haben das Weiterkommen immer noch selbst in der Hand.“

Gegen Kamerun reicht Remis

In ihrem abschließenden Gruppenspiel trifft die DFB-Elf am Freitag (18 Uhr, Eurosport live) auf Kamerun.  Dort reicht bereits ein Remis zum Weiterkommen ins Viertelfinale.

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Markus Juchem (48) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

4 Kommentare »

  • Per Larssen sagt:

    Insgesamt ein sehr starkes Spiel des deutschen Teams, insbesondere in der 2. Hälfte. Torchancen zuhauf, die leider nicht verwertet werden konnten. Sicherlich auch ein Verdienst der grandiosen Torhüterin Kanadas, die völlig zu Recht auch „Player of the match“ wurde.
    Auffälligste Spielerin war sicherlich Gwinn, die allein schon mehrere Hochkaräter auf dem Fuß hatte. Und am Ende noch ein absolut sehenswerter Flugkopfball von Lohmann.
    Umso bedenklicher, dass die einzige(!) wirklich herausgespielte Torchance aufgrund eines groben individuellen Patzers von Pawollek gleich zum Gegentor führte.
    Insgesamt war aber eine tolle Moral erkennbar, so dass mir – insbesondere im Hinblick auf die vorhandenen Qualitäten unserer Offensive – im Hinblick auf den Einzug in das Viertelfinale nicht bange ist. Bei der Defensive bin ich mir da nicht so sicher.

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  • Per Larssen sagt:

    „die einzige(!) wirklich herausgespielte Torchance Kanadas“ sollte es natürlich heißen… 🙂

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Ich sehe lediglich ein starkes dt. Team, wie es nach der HZ-Pause aus der Kabine kam und auftrat, als müßte man endlich mal wirklich zeigen, was man drauf hat! Es kam nämlich ein Team auf den Rasen zurück, wo man sich nur verwundert die Augen reiben konnte, was da plötzlich abging – es gab kein Halten und kein Morgen mehr, Angriff folgte auf Angriff, kein Hauch einer kanadischen Chance wehte mehr durch’s Stadion.
    Während man in HZ 1 noch zu zurückhaltend, fast mutlos agierte, kam der Ausgleich, durch Gwinn super erzielt, zum optimalen Zeitpunkt und bestimmte sicher exorbitant die Kabinenstimmung und eben den 180°-Schwenk im Auftreten!
    Leider, leider hat man sich nicht mit einem verdienten Sieg belohnt, obgleich es mehrfach Gelegenheiten dazu gab. Falschen Entscheidungen über die Art + Weise des Torabschlusses, techn. Fehler beim Torschuss, hohe Spielerinnenkonzentration vor und im Strafraum waren die berühmten Knüppel zwischen den Beinen und Flanken und Ecken waren mangels Kopfballspiel keine vielversprechenden Aktionen.
    Erstaunlich das Minge, die zu keiner Zeit ein Faktor im dt. Spiel war, keine Auswechselkandidatin bei Bernhard war. Sie ging neben Wieder, Bühl und Gwinn völlig unter. Chmielinski hätte zwingend zur HZ für sie ins Spiel kommen müssen!
    Eine ganz starke Leistung muß ich Caro Siems bescheinigen, die sich auch deutlich steigerte zum VEN-Spiel und gegenüber HZ 1, Rose war so gut wie abgemeldet, hatte aber leider bis dahin bereits den kanad. Treffer erzielt.
    So wie dieses Spiel in HZ 2 gelaufen ist, wie da teilweise überragender U17-FF zelebriert wurde, so stellte ich mir schon immer die Qualität in diesem Team vor!
    Wenn man im abschliessenden Gruppenspiel gegen Kamerun so gewinnt, dass man die Vorrunde als 2. beendet und damit auf voraussichtlich MEX trifft, können wir zufrieden sein und uns auf ein sicher hochklassiges, sehenswertes Spiel vorbereiten und freuen.
    Danke, Mädels, für 45 min. Augenweide und weiter so!!!

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  • jochen-or sagt:

    Egal wie die WM ausgeht!
    Da wachsen in dieser Truppe Spielerinnen heran, die späterhin höheren Aufgaben gerecht werden können – lies Nationalelf.
    Vor allen Dingen auch von der Lauf- und auch Reaktionsschnelle.
    Das ist ein wenig anders als bei den Vorgängerinnen.

    Ich verfolge die Mannschaft nunmehr schon seit der Quali und durfte sie – eher ungeplant – im entscheidenden Spiel der Quali in Österreich gegen eben Österreich live sehen. Da haben sie mich schon überzeugt.

    Sie sind zu allem fähig – auch gut genug für den Titel.
    Aber sie sind eben auch noch jung und da kann das dann auch mal ungeachtet des erkennbaren Potentials ganz schlecht laufen.
    Anerkennung gab es ja gestern schon durch die Kanadierinnen – wie hat man dazu früher gesagt: “ Mehr Angst als Vaterlandsliebe“.
    Man verzeihe mir den Spruch.

    Ich erfreu mich jedenfalls immer an ihrem Spiel – auch wenn es mal nicht reichen sollte.

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