Home » Bundesliga Frauen

Bayern kassiert Niederlage, Frankfurt schockt Essen

Von am 25. September 2016 – 16.51 Uhr 24 Kommentare

Am 3. Spieltag der Frauenfußball Bundesliga hat Meister FC Bayern München das Topspiel gegen Vizemeister VfL Wolfsburg verloren. Der 1. FFC Frankfurt verdarb der SGS Essen in der Nachspielzeit die Freude, der MSV Duisburg feierte den ersten Saisonsieg.

Anzeige

Beim 2:1 (1:0)-Sieg der Wolfsburgerinnen vor 1 480 Zuschauern im Grünwalder Stadion in München erzielte in der ersten Halbzeit Lara Dickenmann bei einer Unachtsamkeit von Verena Faißt die Führung (32.).

Popp sorgt für Entscheidung

Vivianne Miedema gelang für die Münchnerinnen zwar per Kopf der Ausgleich (69.), doch Alex Popp sorgte mit einem platzierten Schuss nach schöner Vorarbeit von Lena Goeßling für die Entscheidung (76.).

Potsdam weiter an der Spitze

Der 1. FFC Turbine Potsdam verteidigte durch einen 3:1 (2:1)-Sieg bei Aufsteiger Borussia Mönchengladbach die Tabellenführung. Die Gastgeberinnen gingen zwar durch Kelly Simmons in Führung (14.), doch Svenja Huth (22.) und Tabea Kemme (41., 83.) trafen für die Gäste. Nach der Gelb-Roten Karte für Sandra Starmanns (75.) musste Gladbach die Schlussviertelstunde in Unterzahl bestreiten.

Freiburg dank Kayikci auf Platz 2

Die Freiburgerinnen gewann mit 2:1 (0:0) bei der TSG 1899 Hoffenheim. Fabienne Dongus sorgte für die Führung der Gastgeberinnen (70.), doch die erst zur zweiten Halbzeit eingewechselte Hasret Kayikci drehte die Partie durch zwei Treffer (74., 90.+2). Hoffenheims Sharon Beck hatte Pech bei einem Pfostenschuss (87.).

Yuki Nagasato freut sich

Yuki Nagasato freut sich über den 2:2-Ausgleichstreffer © foto2press / Markus Römer

Frankfurt verhindert Niederlage in der Nachspielzeit

In einer turbulenten Partie trennten sich der 1. FFC Frankfurt und die SGS Essen 2:2 (0:0). Nach Toren von Sara Doorsoun-Khajeh (59.) und Lea Schüller (88.) sah der Gast wie der sichere Sieger aus, doch in der Nachspielzeit verhinderten Ana-Maria Crnogorcevic (90.+1) und Yuki Nagasato (90.+2) eine Frankfurter Niederlage. Dadurch gab die SGS Essen den zweiten Tabellenplatz an den SC Freiburg ab.

Erster Saisonsieg für Duisburg

Der MSV Duisburg feierte mit einem 3:1 (2:0)-Erfolg gegen den FF USV Jena den ersten Saisonsieg. Linda Bresonik (24.), Virginia Kirchberger (31.) und Sofia Nati (63.) schossen einen beruhigenden Vorsprung heraus, ehe Amber Hearn noch der Ehrentreffer gelang (76.).

Sand gewinnt erneut

Der SC Sand feierte durch einen 2:0 (0:0)-Erfolg gegen Bayer 04 Leverkusen den zweiten Sieg in Serie. Isabelle Mayer (72.) und Dominika Skorvankova (90.) erzielten die Tore.



Tabelle Frauen-Bundesliga

PlatzTeamSpieleSUNToreTordifferenzPunkte
1FC Bayern München971111:4+722
21. FFC Turbine Potsdam870115:3+1221
3SC Freiburg962118:6+1220
4SGS Essen852115:5+1017
5VfL Wolfsburg852110:4+617
61. FFC Frankfurt943217:9+815
7SC Sand942312:5+714
8TSG 1899 Hoffenheim92074:11-76
9FF USV Jena92076:14-86
10Bayer 04 Leverkusen82065:13-86
11MSV Duisburg92075:22-176
12Borussia Mönchengladbach90093:25-220

Tags: , , , , , , , , , , ,

Markus Juchem (48) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

24 Kommentare »

  • OrbisJack sagt:

    Riesen Schritt für Wolfsburg, da muss Bayern ganz schnell wieder ihre Form von letztes Jahr finden, oder werden die Rollen von letztes Saison getauscht, Wolfsburg schon am Weihnachten Meister, Bayern dann im Kampf möglicherweise mit Freiburg um Platz 2 und 3.

    SGS Essen wird sich mächtig über diese Nachspielzeit ärgern. Unnötig. Sand bleibt die auf dem Fersen. Schön auch dass Duisburg gewann.

    (1)
  • F.B. sagt:

    Was für ein Hammerspiel! Ein Topspiel, das seinen Namen auf jeden Fall verdient hat und anders als in der Vergangenheit viel Offensivspektakel geboten hat. Die Aufstellung sorgte bei vielen Fans der Wölfinnen sicher für Aufatmen: Zum ersten Mal in der Saison wurden die Spielerinnen auf den Positionen eingesetzt, die ihren Fähigkeiten entsprach und Fremdkörper wie Bachmann, Mittag und Bussaglia fanden sich auf der Bank wieder. Hinten eine Vierekette mit Fischer und Peter in der Mitte, Blässe rechts und Kerschowski links. Auf der Sechs Gößling zusammen mit Gunnarsdottir, wobei Erstere eine deutlich offensivere Rolle einnahm. Auf den Flügeln Dickenmann links und Jakabfi rechts, Popp und Hansen im Sturm. Die Formation wurde sowohl vor dem Spiel auf Sport 1 (was bei dem Kommentar während der gesamten 1. Halbzeit für Verwirrung sorgte) als auch auf der Wölfinnen-Homepage völlig anders angezeigt (z.B. Gößling in der IV und Blässe vorne rechts), womit man anscheinend beim Gegner Verwirrung stiften wollte.

    Nach den ersten 15 Minuten, in denen die Bayern mehr vom Spiel und vor allem zu mehr Abschlüssen kamen, veränderte sich das Gleichgewicht und der Ball lief bei Wolfsburg besser. Das Mittelfeld wurde dicht gemacht und, für mich sehr überraschend, schien die Münchner Abwehr ein ums andere Mal nicht gut organisiert zu sein. Vor allem Nora Holstad machte einen schlechten Eindruck und hatte ernorme Probleme mit Alex Popp. Der Treffer war zu diesem Zeitpunkt verdient, Popp leitete eine schöne Flanke von Sara Gunnarsdottir zu Lara Dickenmann weiter.

    In der zweiten Halbzeit waren die Münchnerinnen zu Beginn am Drücker, auch hier veränderte sich das Gleichgewicht aber nach ein paar Minuten und der VfL kam zu einigen Chancen. Zweimal setzte sich Lara Dickenmann sehr schön auf links durch und bediente Caro Hansen, die insbesondere bei der ersten Möglichkeit das 2:0 hätte machen müssen. Diese ausgelassenen Chancen rächten sich dann, als die Bayern aus einer Ecke und zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich verdient den Ausgleich erzielten. Nicht verdient deshalb, weil zu diesem Zeitpunkt eigentlich spielerisch nicht viel zusammenlief. In den nächhsten Minuten erhöhten die Bayern den Druck, in diese Phase fiel dann aber gleich das 2:1. Lena Gößling setzte sich auf der rechten Seite durch und bediente mit einem herausragenden Pass Alex Popp, die sich diese Chance nicht entgehen ließ.

    Was waren die Gründe für diesen ersten Sieg nach so langer Zeit gegen die Bayern? Sicher als erstes, dass heute elf Spielerinnen bei Wolfsburg auf dem Platz standen, die sehr gut aufeinander eingestellt waren und bei denen jede für die andere lief. Die Laufwege stimmten und keiner nahm sich auch von der Defensivarbeit aus. Sehr wichtig für mich auch die „Rückkehr“ von Lena Gößling auf der Sechs, die wieder über deutlich mehr Dynamik verfügt als bei Olympia, neben ihrer Vorbereitung zum 2:1 immer wieder das Spiel gut verlagerte und auch in der ein oder anderen Szene wichtige Konter unterband (besonders 41.). Sie ist auf jedem Fall auf einem guten Weg, auch wenn nicht jede Aktion gelang (etwa der Ballverlust kurz vor der Pause). Mit Sara Gunnarsdottir harmoniert sie zudem weitaus besser als mit Elise Bussglia, erstere nahm ihr viel Defensivarbeit ab und agierte zweikampfstark.
    Die beiden anderen Spielerinnen, die ich noch herausheben möchte, sind Lara Dickenmann, die für mich heute ihr bestes Spiel im Trikot der Wölfinnen gemacht hat und Babett Peter, die der heute hin und wieder anfällig wirkenden Nilla Fischer immer wieder half und extrem souverän und mit toller Rettungsaktion auf der Linie agierte. Die einzige Spielerin, die heute abfiel, war leider Caro Hansen, die einen komplett gebrauchten Tag erwischte. Aber es ist ein gutes Zeichen, das auch ein solcher „Ausfall“ kompensiert werden kann.

    Bei Bayern sind für mich vor allem die vielen Unsicherheiten in der Abwehr verwunderlich, das kannte man in der letzten Saison so gar nicht. Vor allem Holstad erweist sich zurzeit als Unruheherd. Darüber hinaus rächt sich in dieser Saison, dass man zuwenig Wert auf spielerische Elemente legt, der Mannschaft fällt es sichtlich schwer, aus dem Spiel heraus Chancen zu kreieren. Man darf gespannt sein, wie sich die Bayern gegen Potsdam und Essen schlagen werden.

    (5)
  • Altwolf sagt:

    Endlich ist dieser unselige „Fluch“ mal besiegt worden und die Wölfinnen haben sich endlich mal für ihren Aufwand in einem sehr engen und intensiven Spiel belohnt.Heute haben sie sich auch eindeutig als Team gezeigt, was ihnen ja häufiger schon abgesprochen worden war.

    Bayern in den ersten 20 Min. drangvoller, wie auch in der Mitte d. 2.HZ und auch mit gefährlichen Aktionen, jedoch mit wenig spielerischen Aktionen, die dann zunehmend der VFL übernahm und dann auch Bayern gut unter Druck setzen konnte. Das Tor dann auch gut herausgespielt und allein diese Aktion zeigte schon, welche Wölfinnen am heutigen Tage für den Sieg verantwortlich waren.

    A.Schult ohne Fehler und ich habe keine der sonst so gern aufgezeigten „Unsicherheiten“ gesehen. B.Peter mit e. sehr guten Defensivleistung, besser als N.Fischer, die aus meiner Sicht Bayerns Beste, Miediema, beim Kopfball zum 1:1 doch intensiver verteidigen muß. Gut auch beide AV die insbes. hinten Faith u. Lewandowski, wie auch L.Evans nicht viel Möglichkeiten gaben.

    Überragend für mich im MF S.B.Gunnarsdottir; körperlich sehr präsent mit guter Übersicht u. sicheren Pässen im Spielaufbau und inzwischen auch ohne unnötige Foulspiele.
    Daneben L.Gößling deutlich verbessert, auch wenn sie immer noch zu häufig im 1:1 den Ball zu lange führt und diesen oft dabei verliert.
    In alter Form dann das Zuspiel auf Alex,die ein überragendes Spiel machte u. im Vergleich zu früheren Zeiten spielerisch enorme Fortschritte gemacht hat, genauso L.Dickenmann mit einem sehr guten Spiel sowohl in der Defensive als insbes. auch in d.Offensive mit ihren Tempoläufen u. Flanken von d.Flügeln.

    C.Hansen u. Z.Jakabfy heute nicht so gut im Spiel u. oft e. Schritt zu spät oder mit unglücklichen Entscheidungen.

    Bei Bayern konnte man gut erkennen, das auch sie, unter Druck gesetzt, das Spiel kaum spielerisch über die Melanies eröffnen können und dann doch viel mit langen Bällen agieren, in d. Hoffnung Miediema wirds irgendwie richten.

    R.Kellermann hat zumindest mit der Aufstellung und dem variablen Positionsrochaden und der Doppelspitze A.Popp u. C.Hansen es den Bajuvarinnen nicht einfach gemacht sich darauf einzustellen.

    @F.B.
    Habe gerade deinen Kommentar gelesen, der sich mit meinen Eindrücken deckt. Das war ein Spiel an dem wir endlich mal wieder richtig Freude hatten.

    (9)
  • never-rest sagt:

    Beste Unterhaltung in München. So viele hochkarätige Torchancen und Torszenen gab es in den Spielen der beiden Mannschaften schon lange nicht. Lag auch daran, dass der FCB sich in der Abwehrarbeit ungewohnt verwundbar zeigte.

    Unter dem Strich ein verdienter Sieg von WOB, auch wenn es ständig hin und her ging. Beinahe hätte Kellermann mit der Einwechselung von Mittag den kanppen Sieg noch verzockt. Aber WOB hat auch zu zehnt mit einer konzentrierten Leistung und einem genialen Pass von Goeßling und dem sauberen Abschluss von Popp den knappen Sieg eingefahren, wobei sicher noch Luft nach oben ist wie z.B. beim Torabschluss (siehe Caro Hansen). Auf der anderen Seite haben die Bayern-Ladies keineswegs entäuscht. Endlich mnal wieder ein Spitzenspiel in der AFBL, das auch hält, was man sich davon verspricht.

    (8)
  • enthusio sagt:

    Unglaublich, dass Essen in Frankfurt trotz offensichtlich drückender Überlegenheit in der Nachspielzeit noch zwei Tore kassiert und somit den sicheren Sieg noch aus der Hand gegeben hat.

    http://www.derwesten.de/sport/lokalsport/essen/sgs-verliert-zwei-punkte-in-sekunden-id12226717.html

    http://ffc-frankfurt.de/news/20162017/news-einzel/8671-spaetes-glueck-rettet-punkt/84237386cd8fd57652297b5dc4da418e.html

    (6)
  • netflyer sagt:

    Ja, das Spiel in Frankfurt war wirklich krass. Frankfurt hatte bis kurz vor Schluss keine Torchancen, Essen war klar überlegen. Aus dem Nichts hat Frankfurt dann 2 mal getroffen. Trotzdem wird Frankfurt mit dieser Mannschaft maximal Platz 4 belegen, ich tippe eher auf Platz 5 bis 10. Frankfurt hat einfach keine Spitzenmannschaft mehr. 5 bis 6 Spitzenspielerinnen, der Rest muss mit Spielerinnen aufgefüllt werden, die früher kaum Einsatzzeiten bekommen hätten. Dementsprechend titelt womensooccer hier passend: „Frankfurt schockt Essen“. Der kicker titelt noch: „Frankfurt patzt.“

    (5)
  • GG sagt:

    Der Trip nach München hat sich gelohnt.
    Den Kommentaren von @F.B., @never-rest und @altwolf ist substanziell nur wenig hinzuzufügen.
    Auch aus erneuter Anschauung bleibe ich bei meiner Überzeugung, Caro Hansen gehört einzig und allein an die rechte Außenlinie. Bezeichnend die Situation unmittelbar vor dem 1:0, als von der Tribüne lautstark Poppi in die Sturmspitze „beordert“ wurde, diese dem Begehren folgte und so als Abnehmerin des langen Passes von Sara-Björk den Torabschluß von Lara ermöglichte. Will sagen: Poppi ist die herausragende Mittelstürmerin – sh. auch das Siegtor -, eine, die sicherlich in der Lage ist auch 2 Innenverteidigerinnen zu binden – mit der Folge, das Caro Hansen von rechtsaußen zu ihren unnachahmlichen Dribblings ansetzen kann und entweder selbst abschließt oder präzise auflegt.
    Ich teile absolut die Meinung, einen Gutteil zum gestrigen Erfolg hat auch der in der Aufwärmphase zumachende Muskel von Ramona Bachmann beigetragen … Das statt ihrer JAY auflaufen durfte war in Anbetracht des neuen Versäumnisses des Trainergespanns, nämlich Tessa Wullaert garnicht erst in den Kader zu berufen, die absolut beste Lösung. Und so stand das derzeit beste Team auf dem Platz, und die einzelnen Akteurinnen – bis eben o.g. Ausnahme – auch noch auf den idealen Positionen.
    Es bleibt zu hoffen, dass Kellermann & Co. an genau der beschriebenen Grundordnung und -aufstellung festhalten … dann ist mir mit Blick auf weitere Titel nicht Bange.
    Für mich ist unverständlich geblieben, warum die weltbeste Außenverteidigerin, Leo Maier, keine Einsatzzeit bekommen hat. Sollten keine Fitnessgründe dagegen gesprochen haben, hat Th. Wörle an der Stelle den entscheidenden Fehler begangen.

    Die TOP 3 der Wölfinnen aus meiner Wahrnehmung:
    1.) Babs Peter
    2.) Sara Gunnarsdottir
    3.) Lena Goeßling

    (7)
  • FrankE sagt:

    In Gladbach war es ein munteres Spielchen zwischen der Borussia und den Turbinen. Sehr positiv war für mich, dass Gladbach sich nicht einfach „hinten reingestellt“ hat, sondern immer wieder den Versuch machte aus der dichten Abwehr heraus offensiv zu werden. Der erste Gladbacher Bundesligatreffer fiel dann nach einem kollektiven Blackout der Turbine-Abwehr. Ein völlig überflüssiges Geschenk an den Gegner das Lisa Schmitz richtig auf die Palme brachte.

    Den Rückstand hat Turbine dann aber nach kurzer Zeit abgeschüttelt und den Spielplan wieder aufgenommen. Wie in den vorherigen Partien konnte man breit angelegtes Flügelspiel über beider Seiten sehen. Sowohl Lindner als auch Aigbogun machten Gladbach immer wieder das Leben schwer. Leider fehlte dann immer etwas zum erfolgreichen Abschluss, manchmal was es das Selbstvertrauen, manchmal aber auch simple Abstimmung. Dafür funktionieren die Standarts dieses Jahr. Auffälligste Spielerin auf dem Platz war für mich Svenja Huth, zuerst hat sie die Stabilität des Tores mit einem Mega-Lattenknaller auf die Probe gestellt, danach ein Tor selbst erzielt und für Tabbi aufgelegt. Sie läuft derzeit allen Gegnerinnen davon und macht dann auch noch die meisten Kilometer auf dem Platz. Auch Lisa Schmitz zeigt große Leistungen, in der Zusammenfassung auf DFB TV kommt das nicht so richtig rüber. Die Parade nach dem Freistoss war super, aber auch die hohen Bälle die in ihren Strafraum kamen waren gestern sicher Beute. Beim Gegentor chancenlos, ansonsten fehlerlos.

    Nun hat Turbine auch einen Rückstand gedreht und mir gehen langsam die Argumente für die Euphoriebremse aus. Drei Spiele, drei Siege, dreimal drei Buden… zumindest der Saisonstart ist geglückt.

    Eine Überraschung gab es dann noch für Steffi Jones, die Fans ließen sie so lautstark hochleben, dass sie selbst offensichtlich sehr überrascht war. Dazu hat sie angekündigt auch im Karli vorbeizusehen! Die Bundestrainerin selbst, keine Vertretung im Karli, das hat es sehr lange nicht gegeben.

    (19)
  • Detlef sagt:

    FrankE schrieb:
    „…konnte man breit angelegtes Flügelspiel über beider Seiten sehen. Sowohl Lindner als auch Aigbogun machten Gladbach immer wieder das Leben schwer.“

    Ist schon seltsam, wie wenige Meter Abstand im Stadion den Eindruck vom Geschehen doch verändern können!!!
    ESEOSA war wohl die „einsamste TURBINE“ gestern, naja zumindest aus meiner Perspektive!!! 😉
    Und auch LAURA bekam kaum mehr Bälle zugespielt!!!

    So findet sich auch in der Zusammenfassung kein einziges Beispiel für dieses „breit angelegte Flügelspiel“, zumindest nicht bei den Potsdamerinnen!!! 😉
    Sogar Gladbach hatte mehr Flügelpower!!!

    Ansonsten deckte sich mein Eindruck weitestgehend mit dem Deinen!!!
    Was jetzt „die Argumente für die Euphoriebremse“ betrifft, so lieferte diese Begegnung ausreichend Gründe zur Bodenhaftung!!! 😉

    Was jetzt Steffi Jones angeht, so schwankte sie wohl zwischen „Bad in der Menge“ und etwas peinlicher Berührtheit!!!
    Sie ist auf jeden Fall das komplette Gegenteil der Bundesgöttin!!!
    Ich freue mich schon auf Steffis Besuch im KARLI!!!

    (11)
  • Altwolf sagt:

    @GG.
    Schön,daß Du unsere Wölfinnen in München erfolgreich und lautstark (war im TV gut zu vernehmen)unterstützen konntest.

    Bei L.Maier teile ich deine Auffassung nicht so ganz. Sie ist eine sehr gute AV mit einer damals tollen Form , bevor sie nach München kam und dies insbes. als RAV in der N11 auch zeigte.
    Doch schon vor der Olympiade, als auch bei der Olympiade, hat sie deutlich an Form verloren,viele Fehler sind ihr da, sowohl als RAV, wie auch LAV, unterlaufen. Sie befindet sich wohl auch in einem Entwicklungstief bzw. -stillstand ( was durchaus in ihrem Alter nachvollziehbar ist), deshalb ist sie z.Zt. alles andere als die weltbeste AV. Damit ist T.Wöhrle sicherlich bei der Aufstellung auch kein Fehler unterlaufen.

    Ich hätte ebenfalls gern auch T.Wullaert im Kader gesehen und empfinde z.Zt.Jays Leistung nicht so stark, da sie sich zu sehr verzettelt u. zu spät vom Ball trennt.Es fehlt ihr seit der Verletzung auch die frühere Impulsvität beim 1 gegen 1.

    Auch Caro tut sich derzeit schwer, obwohl sie viel über RA kommt, jedoch auch immer mal wieder die Seiten wechselt, was gerade in der gegnerischen Deckung für viel Unruhe sorgt.Sie sollte in jedem Falle mit Alex vorn zusammenspielen.
    Ich kann die Form von Tessa nicht beurteilen, aber die könnte sonst auch für Jay in der Offensive spielen, da sie mir spielerisch bisher den besseren Eindruck machte. Aber dies nur aus der Ferne betrachtet.

    SBG ist für mich ein klarer Gewinn im DMF, die sich von Spiel zu Spiel immer stärker zeigt. Sie könnte die kongeniale Partnerin für Lena sein u. sich in Richtung Kessi entwickeln.

    (4)
  • sam2009 sagt:

    SC Freiburg auf Platz 2! Yeah!

    (9)
  • F.B. sagt:

    @Altwolf: „Das war ein Spiel an dem wir endlich mal wieder richtig Freude hatten.“

    Ja, das kann ich so auch nur unterschreiben. Für mich die beste Leistung seit dem CL-Hinspiel gegen Frankfurt. Wenn man sich anschaut, wer da gestern auf dem Platz stand, kann man auch die Bedeutung der Eingespieltheit erkennen: Neun Spielerinnen spielen schon seit min. zwei Jahren zusammen und von den Neuzugängen stand nur Sara Gunnarsdottir auf dem Platz, die auch erheblich weniger Eingewöhnungsprobleme zu haben scheint, wie so manch andere in der letzten Zeit. Ich hoffe auch, dass es bei diesem Gerüst in den nächsten Wochen bleibt und man auch mal von Verletzungen verschont bleibt. Die Mannschaft war diesmal auch so stabil, dass selbst die Einwechslung von Anja Mittag und die Tatsache, dass man zu diesem Zeitpunkt praktisch mit einer Spielerin weniger auf dem Platz stand, kompensiert werden konnte. Die Maschine ist gestern einfach gelaufen.

    Bei Caro Hansen bin ich auch der Meinung, dass ihr Einsatz in der Spitze richtig war. Sie hat in vorderster Front immer wieder auf Konter gelauert und ist für diese Rolle sicher die optimale Wahl. Sie hat gestern aber einfach mal kein gutes Spiel gemacht, da hätte ihre Aufstellung auf Rechtsaußen diesbezüglich keinen großen Unterschied gemacht. Zsanett Jakabfi als zweikampfstärkere Spielerin hat viel auf der rechten Seite gearbeitet und zusammen mit Anna Blässe die Seite dicht gemacht, auch wenn sie offensiv nicht so glücklich agierte. Taktisch für mich alles absolut nachvollziehbar.

    Sara Gunnarsdottir würde ich ein gutes bis sehr gutes Spiel attestieren, allerdings noch kein herausragendes, daher kommt der Vergleich mit Nadine Kessler für mich noch zu früh. Sie hat das nach hinten optimal gemacht, müsste im Passspiel in meinen Augen aber noch mutiger agieren und sich vielleicht hin und wieder noch etwas stärker in Offensivaktionen einschalten. Ihre Rolle war es gestern natürlich, Lena den Rücken freizuhalten und das hat sie optimal gelöst, in den nächsten Spielen gegen offensiv schwächere Mannschaften erwarte ich von ihr aber noch einen Hauch mehr Kreativität. Insgesamt passt das Zusammenspiel mit Lena natürlich und ich bin selbst sehr positiv überrascht, wie gut die beiden in ihrem ersten Spiel schon harmonierten.

    Bei Lena muss man betonen, dass sie mit dem langen Führen des Balles immer wieder Räume schaffen kann, die dann die Offensivkräfte nutzen können. Ihre Dribblings und Pässe sind z.T. natürlich ein wenig riskant, aber wenn sie funktionieren (wie beim 2:1), kann sie mit ihnen ein Spiel entscheiden. Wichtig ist natürlich, dass sie das Risiko richtig einschätzt und dass auch genug Sicherungen hinter ihr vorhanden sind. Das war in meinen Augen mit Ausnhame der einen Szene vor der Halbzeit immer der Fall.

    Bezüglich Tessa Wullaert war zu vernehmen, dass sie leicht angeschlagen von der Länderspielpause zurückgekommen ist. Insofern ist ihre Streichung aus dem Kader vielleicht nachvollziehbar. Für das Spiel gegen Duisburg hoffe ich, dass sie wieder drin ist und auch Einsatzzeit bekommt, ebenso Ewa Pajor. Anja Mittag gehört da im Moment aber ganz klar nicht hin, sie steht zurzeit völlig neben sich, hat ja auch zwei ganz schwache Länderspiele abgeliefert. In dieser Form ist sie absolut keine Hilfe für die Mannschaft.

    Leonie Maier hat für mich auch kein gutes olympisches Turnier gespielt und bereits im ersten Spiel gegen Freiburg ziemliche Schwierigkeiten in der Defensive. Insofern ist ihre Reservistenrolle für mich nachvollziehbar. Generell muss man sagen, dass die so unüberwindliche Bayerabwehr der letzten Saison am zerbröseln ist: Neben Maier sitzt ja seit dem ersten Spiel auch Caroline Abbé auf der Bank und Nora Holstad ist ein beständiges Sicherheitsrisiko. Auch die Abstimmung zwischen Torhüterin und Abwehr scheint im Moment nicht so richtig zu funktionieren.

    (3)
  • FFFan sagt:

    Der Sieg des VfL Wolfsburg geht vollkommen in Ordnung. Die ‚Wölfinnen‘ waren um dieses eine Tor besser, hatten das durchdachtere Offensivspiel und ließen mit ihrem starken Pressing den Gegner nicht zur Entfaltung kommen.

    Eine ausführliche Analyse des Spiels gibt’s bei ‚miasanrot‘:

    http://miasanrot.de/fcb-frauen-vfl-wolfburg/

    (2)
  • F.B. sagt:

    @FFFan:

    Eine gute und ehrliche Analyse. Nur die Dreierkette habe ich in der Form bei uns nicht gesehen. Anna Blässe stand zwar in der Regel etwas defensiver als Isabel Kerschowski, schaltete sich aber auch stets in Offensivaktionen ein, so dass die beiden IV’s als einzige Absicherungen hinten blieben.

    Die Meinung, Bayern sei in der zweiten Halbzeit „viel besser“ gewesen als der VfL, hat Vivienne Miedema exklusiv.

    (1)
  • OrbisJack sagt:

    Die psychologische Vorteil soll jezt mit Wolfsburg liegen. Auch wenn sie einmal patzt heisst dass vermutlich nur dass sie nochmal gleichauf sind…aber bei Bayern darf kein weitere Patze geben. Bayern muss gegen Sand, Wolfsburg gegen Freiburg, beide gegen Essen…da sind die grössten Gefahren bevor die Winterpause. Sollte beide das alles bestehen und auch die schwierige Rückrunde Auftakt, dann kommt es alles dann an die Rückspiel in Wolfsburg…aber natürlich liegt auch ein Winter Trannsfer Fenster dazwischen wo die ein oder andere sich verstärken können.
    Ich bleibe aber dabei, Wolfsburg ist für mich Titelfavourite.

    Da Unten bin ich etwas von Hoffenheim überrascht, werde umsomehr erstaut sollte dass weiter so gehen. In diese Gesellschaft mit Jena, Leverkusen usw gehören sie (m.M.n) nicht. Aber natürlich ist die Tabelle nach 3 Spieltagen immer verzerrt.

    (-4)
  • F.B. sagt:

    @OrbisJack:
    Wir und die Bayern müssen auch noch gegen euch spielen, dass da mal schnell null Punkte rauskommen können, haben wir ja letzte Saison gesehen;-) Frankfurt würde ich auch noch nicht als Freilos ansehen, auch wenn die natürlich zurzeit einige Probleme haben. So wie es im Moment aussieht, deutet eigentlich nichts auf einen Zweikampf um die Meisterschaft hin – Potsdam und Freiburg sind voll im Geschäft.

    (15)
  • OrbisJack sagt:

    @F.B.

    „Wir müssen auch gegen ‚euch‘ spielen“.

    Ich bin kein Fan von eine Verein, also weiss nicht von wem du meinst. Ich glaube aber dass die grozsen zwei werden noch das unter sich ausmachen aber wie letztes mal kann sich von die anderen genervt sein. Die anderen werden nicht Konstant genug sein. Bleibe bei 1. WOB, 2. FCB, 3. Freiburg.

    (-9)
  • wisser sagt:

    mich wundert, dass niemand,oder ich habs übersehen, den mehr als gelungenen auftritt von nadine kessler im doppelpass bei sport1 kommentiert hat.sonst haben doch immer welche, meist die gleichen,was zu meckern. wrum nicht mal was positives.RESPEKT frau Kessler.Das war super und kompetent!!!

    (2)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Richtig, wisser, allerdings wollte ich deswegen nicht zwangsweise einen artfremden Beitrag einfach so kapern.
    Schon mit ihrer der Dankesrede bei der Ehrung zur Weltfussballerin hat sie nachaltig ihre Intelligenz und erstklassige Ausdrucksweise unter Beweis gestellt. Da kam selbst ihr Trainer nicht annähernd ran, was ich seinerzeit auch so schrieb. Bloss wo warst Du da? 😉
    Für mich gäbe es kein Halten, wenn es darum ginge, Stobba oder Ratzeburg gegen ihre Kompetenz oder Ausstrahlung auszutauschen! Aber vielleicht ist sie auch die beste Nachfolgerin ever von Jones?
    Da am Sonntag ihr Phrasenschwein ungenutzt, leer blieb, hat sie mit ihrer Wortgewandtheit im Einklang mit fachlicher Fussballkompetenz, der ansonsten Herrenrunde ihren Stempel aufgedrückt!
    Kessi ist ein Frau mit Stil und Style, und sowas findet man nicht allzu häufig!
    Homage-Links => https://www.youtube.com/watch?v=hr91ch7jVCo
    => https://www.youtube.com/watch?v=bKDcI_fn0L0

    (2)
  • wisser sagt:

    ….Futbolista punktgenau erkannt.Auch was die Bewertung Stobba, Ratzeburg und ganz besonders Kellermann betrifft.Letzterer sonnt sich heute noch aufgrund der Wahl, die keiner verstanden hat,auch wenn der Himmel verhangen ist!

    (-3)
  • F.B. sagt:

    @wisser und Schenschtschina Futbolista:
    Ich hab ihren Auftritt im Doppelpass nicht gesehen und kann deshalb auch nichts zu ihrer Performance dort sagen, aber ich wäre vorsichtig, von der medialen, öffentlichen Präsentation gleich auf die Tauglichkeit als Trainerin zu schließen. Kellermanns Auftritt beim Ballon d’Or war sicher auch deshalb sehr verkrampft, weil einige Tage zuvor ein Spieler von der Männermannschaft tödlich verunglückt war und er nicht so recht wusste, wie euphorisch er sich in Anbetracht dieser Situation präsentieren durfte. Nadine Kessler war da weniger befangen.
    Was mir noch sehr präsent ist, ist ihr Auftritt im Aktuellen Sportstudio, da hat sie sehr kühl und distanziert gewirkt und auch ein wenig steif. Sie kommt oft wie eine Businessfrau rüber, immer sehr vorsichtig und bedacht mit ihren Aussagen, manchmal würde ich mir aber etwas mehr Nähe und Wärme von ihr wünschen. Das sind definitiv auch Qualitäten, die bei einer Trainerin wichtig sind.

    Übrigens: Wer hätte denn 2014 den Titel als Welttrainer/in bei den Frauen sonst verdient gehabt? Wir haben damals den CL-Sieg und die Meisterschaft wiederholt, es gab darüber hinaus kein internationales Turnier. Die Wahl von Kellermann war absolut logisch. Dass ihm die Auszeichnung nicht gut getan hat, steht natürlich rückblickend betrachtet auf einem anderen Blatt – seit dem hat er sich jedenfalls stark vom Vorrang des Kollektivs zu demjenigen der Einzelspielerinnen abgewendet.

    (0)
  • Altwolf sagt:

    @SF. @wisser.
    Das N.Kessler im Frauenfußball eine Ausnahme-Spielerin darstellt ist ja nun keine Überraschung, denn sie hat nicht nur fußballerische, sondern auch strategische Fähigkeiten, die sie in den Spielen sowohl bei WOB, als auch in der N-11 auf den Platz für ihr Team gebracht hatte.
    Dazu eine starke, gebildete Persönlichkeit auf dem Platz und auch im Umfeld, was schließlich auch R.Kellermann erkannte und sie zur Kapitänin der Wölfinnen bestimmte, als M.Müller diese Funktion nicht mehr ausüben wollte.
    Sie hat auch das Team auf dem Platz u. neben dem Platz geführt und sich auch schon immer in der Außendarstellung, insbes. in den Medien hervorragend präsentiert. Das Alles ist ja auch unbestritten.

    Aber was soll dieser Vergleich zum Trainer R.Kellermann, der sicherlich zu dem Zeitpunkt zu Recht gewählt worden war, denn wenn es bei dieser Wahl um den erfolgreichsten Trainer des Jahres geht, gab es da keinen Erfolgreicheren.

    Was soll dann dieser Vergleich zwischen N.Keßler u. R.Kellermann in der Qualität ihrer Reden.
    Der Trainer soll das ihm anvertraute Team mit seinem Traininerteam trainieren und zu Erfolgen führen u. die Spielerin soll sich im Dienst des Team erfolgreich auf dem Platz präsentieren.

    R.Kellermann aufgrund einer Dankesrede so abwertend zu beurteilen ist nicht gerade Ausdruck sportlich fairen Verhaltens, denn ist das unabdingbare Pflicht des Trainers sich besser darstellen zu müssen, als seine Spielerinnen ?
    Er muß auch nicht besser Fußballspielen können.

    (3)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Altwolf
    Offensichtlich hast Du etwas gegen Vergleiche! Sieh Dich also vor, dass Du den Vfl nicht mit anderen Teams vergleichst oder Leistungen von Spielerinnen; es könnte Dir auf die eigenen Füsse fallen, die dann ramponierter als meine sind!
    Ich finde jedenfalls in meinem pauschalen Vergleich der Dankesreden beim Ballon d’or keine abwertenden Worte zu Ungunsten von Kellermann!

    @F.B.
    Welche Referenzen haben bei Steffi Jones zur Nationaltraineramtübernahme geführt?
    Waren oder wären das grundlegend andere als u.U. bei Kessi?

    (-4)
  • FFFan sagt:

    @ F.B.:
    „Sie kommt oft wie eine Businessfrau rüber, immer sehr vorsichtig und bedacht mit ihren Aussagen…“

    Treffende Beschreibung von N.Keßlers Auftritt im Sport1-„Doppelpass“! Sie ist definitiv keine, die mit ihren Meinungsäußerungen ‚polarisiert‘!

    (0)

Kommentar schreiben

Add your comment below. You can also subscribe to these comments via RSS

Seien Sie nett. Bleiben Sie beim Thema. Kein Spam.

You can use these tags:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong> 

This is a Gravatar-enabled weblog. To get your own globally-recognized-avatar, please register at Gravatar